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Fernsehprogramm – Sonntag 27. September 2026
27 September Ganztägig
0 bis 6 Uhr
0 – 6 Uhr | 6 – 12 Uhr | 12 – 18 Uhr | 18 – 24 Uhr
Alle Tage
00:15-02:15
eat.READ.sleep
() | RBB Berlin
Lesung war gestern, heute ist eat.READ.sleep. live! Die Podcast-Sessions des NDR Kultur Bücherpodcasts sind legendär – lasst euch überraschen, was die Hosts Katharina Mahrenholtz und Daniel Kaiser diesmal vorbereitet haben – für ihre kurzweilige Bühnen-Show rund ums Lesen.
Besonderer Interviewgast auf der Bühne ist diesmal Thomas Böhm, einer der „Literaturagenten“ vom rbb, die wie die Hosts von eat.READ.sleep für gute Bücher und fürs Lesen begeistern wollen.
Lesung war gestern, heute ist eat.READ.sleep. live! Die Podcast-Sessions des NDR Kultur Bücherpodcasts sind legendär – lasst euch überraschen, was die Hosts Katharina Mahrenholtz und Daniel Kaiser diesmal vorbereitet haben – für ihre kurzweilige Bühnen-Show rund ums Lesen. Verriss oder Begeisterung in der Bestseller-Challenge? Einigkeit oder Debatte über die mitgebrachten Neuerscheinungen? Natürlich ist auch wieder das Publikum gefragt – beim exklusiven Warm Up, im Quiz (es gibt etwas zu gewinnen!) und manchmal auch zwischendurch. Die Podcast-Hosts Katharina Mahrenholtz und Daniel Kaiser liefern eine kurzweilige Bühnen-Show rund ums Lesen. Besonderer Interviewgast auf der Bühne ist diesmal Thomas Böhm, einer der „Literaturagenten“ vom rbb, die wie die Hosts von eat.READ.sleep für gute Bücher und fürs Lesen begeistern wollen.
© by ARD/TV-Browser
00:55-02:30
Don Juan, tot und lebendig
(Dokumentarfilm) | arte
Es lässt sich nicht leugnen: Don Juan ist ein Lügner, Betrüger, Ehebrecher, Vergewaltiger und Mörder. Im Namen der Freiheit verweigert er jegliche Reue. Er schert sich nicht um Recht, Ordnung und gesellschaftliche Konventionen. Seit ihn der spanische Mönch Tirso de Molina im frühen 17. Jahrhundert erstmals auf die Bühne brachte, endet der archetypische Frauenheld – auch als Don Giovanni bekannt – in allen ihm gewidmeten Werken in der Hölle. Und dennoch geistert er bis heute durch die kollektive Vorstellungswelt.
Wohl kaum ein Jahr vergeht, ohne dass ein Theater oder Opernhaus den Stoff inszeniert, ein Sänger oder Schauspieler in die Haut des Verführers schlüpft und ein Regisseur oder eine Regisseurin über eine Neuinterpretation nachdenkt. Von Paris über Tokio bis nach Sydney zieht der dämonische Freigeist, dem Molière zu literarischem und Mozart zu musikalischem Ruhm verhalfen, das Publikum in seinen Bann.
Genau diese paradoxe Anziehungskraft steht im Mittelpunkt der Dokumentation: Woher kommt die Faszination für diesen provokanten Schurken, dem nichts heilig ist, und dessen Ausstrahlung man sich dennoch nur schwer entziehen kann? „Don Juan, tot und lebendig“ befragt dazu jene, die den legendären Stoff im Lauf der Jahre studiert, interpretiert, inszeniert und dirigiert haben. „Er ist antireligiös, areligiös und unreligiös“, bringt Regisseur Robert Carsen seine Sicht der Figur auf den Punkt. Letztendlich bleibt die Frage, ob ein brutales Raubtier zugleich auch ein radikaler Freigeist sein kann, der seiner Zeit weit voraus ist.
© by DasErste/TV-Browser
01:35-02:35
lebensArt
(Magazin (Kultur – Kultur allgemein)) | 3sat
Quo vadis, Salzburger Festspiele?
Turbulenzen
Picasso und Bacon in der Albertina
Gipfeltreffen in Wien
Neues Fotoprojekt von Lukas Beck
„One Hour With“
Marie Kreutzers „Gentle Monster“
Film über Kindesmissbrauch
Georg Friedrich Haas: „11.000 Saiten“
Vielstimmige Konzertinstallation
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02:05-03:55
Mo Hayder: Ritualmord
(Spielfilm (Krimi/Thriller – Spielfilm – Verbrechen, Kriminalität)) | ZDF
Der Albtraum beginnt, als Polizeitaucherin Kiki im trüben Wasser eines Brüsseler Kanals eine einzelne menschliche Hand findet. Es existiert keine Leiche, und es gibt keine Zeugen.
Der Fall wird immer rätselhafter, denn kurz darauf wird eine weitere Hand entdeckt. Verbirgt sich ein blutiges Ritual dahinter? Und wie sind Kikis verstorbene Eltern in das Verbrechen verstrickt? Kriminalkommissar Cafmeyer nimmt die Ermittlungen auf.
Ein Jahr nach dem tödlichen Tauchunfall ihrer Eltern in Afrika wird die belgische Polizeitaucherin Kiki (Marie Vinck) mit einem weiteren schrecklichen Vorfall konfrontiert. In einem Brüsseler Kanal entdeckt sie eine abgehackte Hand. Doch die dazugehörige Leiche ist nirgends zu finden. Kriminalkommissar Nick Cafmeyer (Geert van Rampelberg) und seine Kollegin Borsu (Line Pillet) übernehmen die Ermittlungen, aber auch sie stehen vor einem Rätsel. Wenig später findet Kiki in einem nahe dem Fundort gelegenen Abflussrohr eine weitere Hand.
Das Rohr gehört zum Grundstück einer reichen belgischen Familie, die ihr Vermögen während der Kolonialzeit mit einer Kautschukplantage im Kongo gemacht hat. Auf eigene Faust nähert sich Kiki der Familie und findet heraus, dass es vor Kurzem einen Anschlag mit Blutbeuteln auf das Auto des Patriarchen gegeben hat. Doch die Familie macht dicht und will sich nicht weiter zu den Vorfällen äußern. Cafmeyer ist zunächst wütend über Nikis Eigeninitiative, doch er nimmt die Spur auf.
Währenddessen erhält der junge Obdachlose Jonas (Willem Herbots) ein verführerisches Angebot von seinem Gelegenheitsdealer Dopie (Frank Onana). Er soll sich mit verbundenen Augen zu einem geheimnisvollen Ort fahren lassen, wo er die so dringend benötigten Drogen bekäme. Jonas denkt an Sexdienste und setzt sich ins Auto. Doch schon bald muss er feststellen, dass er einen Pakt mit dem Teufel gemacht hat. Währenddessen muss sich Taucherin Kiki fragen, ob auch ihre eigene Familie in diesen mysteriösen Fall verstrickt ist.
Die britische Bestsellerautorin Mo Hayder ist für ihre ebenso spannenden wie harten Krimistoffe bekannt, in denen sie immer wieder die Abgründe der menschlichen Seele und die Grenzbereiche der Gewalt auslotet. Eine ihrer prägnanten Figuren ist der britische Kommissar Jack Caffery, der in dieser belgischen Verfilmung zu dem Brüsseler Ermittler Nick Cafmeyer wurde, den der belgische Schauspieler Geert van Rampelberg („The Broken Circle“) kongenial verkörpert. Bereits im Jahr 2014 unternahmen er und Regisseur Hans Herbots („Die Schlange“) die erste Mo-Hayder-Verfilmung, „Die Behandlung“, die ebenfalls im ZDF-„Montagskino“ zu sehen war. Mo Hayder starb im Juli 2021 mit nur 59 Jahren.
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05:15-08:45
Last Night of The Proms 2026
(Konzert) | WDR
Der fulminante Abschluss der Promenadenkonzerte in London: Yuja Wang, Tenor Nicky Spence und die BBC-Ensembles unter Sakari Oramo laden ein zu einem spektakulären Konzertereignis.
Seit rund 80 Jahren ist die „Last Night of The Proms“ in der Royal Albert Hall das fulminante Highlight der Londoner Promenadenkonzerte, dem weltgrößten Musikfestival mit klassischer Musik.
2026 dirigiert Sakari Oramo das BBC Symphony Orchestra, die BBC Singers und den BBC Symphony Chorus. Solistin am Piano ist Yuja Wang, der Tenor Nicky Spence übernimmt die vokalen Solo-Partien. Wie immer stehen im populären Teil zahlreiche Mitsingklassiker auf dem Programm, darunter „Auld Lang Syne“ und „Jerusalem“.
Programm:
- Yuja Wang (Klavier) und Nicky Spence (Tenor): „Fantasia on British Sea-Songs“ (Traditional,
zusammengestellt und bearbeitet von Henry Wood) - Thomas Arne (Bearbeitet von Malcom Sargent): „Rule, Britannia!“
- Edgar Elgar: „Pomp and Circumstance March No. 1“ in D-Dur („Land of Hope and Glory“)
- Hubert Parry: „Jerusalem“ (Orchesterbearbeitung von Edgar Elgar)
- „God Save the King“ (Britische Nationalhymne, Fassung von Benjamin Britten)
- „Auld Lang Syne“ (Traditional)
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6 bis 12 Uhr
0 – 6 Uhr | 6 – 12 Uhr | 12 – 18 Uhr | 18 – 24 Uhr
Alle Tage
08:00-09:00
Pablo Heras-Casado dirigiert Bruckners Messe in f-Moll
(Konzert) | NDR Schleswig-Holstein
Mit dem „Te Deum“ C-Dur von Anton Bruckner kamen SWR Symphonieorchester, SWR Vokalensemble und WDR Rundfunkchor bereits im September 2024 in der Liederhalle Stuttgart zusammen, im März 2025 folgte Bruckners f-Moll-Messe in dieser Konstellation.
Als Anton Bruckner seine f-Moll-Messe schrieb, lagen schwere Monate hinter ihm. Private und berufliche Niederlagen hatten ihn im Frühjahr 1867 nach eigener Aussage an den Rand des Wahnsinns getrieben. Der Linzer Domorganist erlitt eine Nervenkrise, von der er sich in einer Heilanstalt erholen musste. Als er im August desselben Jahres seine Arbeit wieder aufnehmen konnte, komponierte er wie im Rausch. Beglückt von seiner wiedererlangten Schöpferkraft gelang ihm ein genialer Wurf: eine Messe von sinfonischem Ausmaß und erschütternder Ausdruckskraft, die als seine „Große“ in die Musikgeschichte eingehen sollte.
(Aufzeichnung vom 21. März 2025)
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08:10-09:40
Paddington
(Abenteuerkomödie, Spielfilm) | Super RTL
nach den Kinderbüchern von Michel Bond
Hugendubel.de* | Amazon.de* | Thalia.de*
Nachdem sein Zuhause in Peru durch ein Erdbeben zerstört wurde, reist der sprechende Bär Paddington nach Großbritannien, dem Land seiner Träume. Doch in London angekommen, stellt er fest, dass nichts so ist wie er sich das vorgestellt hatte. Aber dann trifft er auf die Familie Brown, die ihn bei sich aufnimmt.
(Text unter CC BY 2.0 von omdb.org)
Copyright by Super RTL
08:30-09:25
Sophie Marceau
(Dokumentation) | arte
Ob in Frankreich oder weit darüber hinaus: Sophie Marceau ist bekannt und beliebt. Mehrfach wurde sie gar zur beliebtesten Persönlichkeit Frankreichs gewählt. Ihre Nähe zum Publikum ist seit Jahrzehnten ungebrochen. Viele haben verfolgt, wie aus der Schülerin Vic aus „La Boum – Die Fete“ eine Studentin in „Die Studentin“ und später eine Mutter in „LOL“ wurde. Ihre Rollen in unterschiedlichen Filmgenres machten sie zur Identifikationsfigur.
Selbstbestimmung, Freiheitsdrang und Spontaneität prägen Marceaus Arbeit. Sie spielte und spielt in Autorenfilmen ebenso wie in Blockbustern und schaffte es als Bond-Gegenspielerin bis nach Hollywood. In gut 45 Jahren Karriere entzog sie sich allen Zuschreibungen – und blieb stets sie selbst.
Schon Mitte der 1980er Jahre sprach sie öffentlich über das Verhalten von Kollegen und über sexuelle Übergriffe am Set. Marceau, die sich bereits mit 16 Jahren aus einem Exklusivvertrag freikaufte, ließ sich weder von Regisseuren noch von Produzenten bevormunden. Sie widerstand dem Druck, dem Schauspielerinnen im Filmgeschäft ausgesetzt sind, ohne dass dies ihrer Karriere schadete. Im Gegenteil: Gerade ihre Unabhängigkeit, ihre Risikobereitschaft und ihre Weigerung, den einfachen Weg zu gehen, prägten ihren Werdegang – als Schauspielerin, Regisseurin und Autorin.
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08:45-09:15
Westart
() | WDR
Reportagen und Berichte über Kulturereignisse bei uns im Westen, Porträts spannender Künstler und Blicke hinter die Kulissen. Neue Bücher und Filme, sehenswerte Ausstellungen und Musikevents, aktuelle Gesellschaftsphänomene und brisante Kulturpolitik. Moderatorin Siham El-Maimouni präsentiert die neuesten Trends und Kultur-Hotspots der Region. Jede Woche vierzig Minuten faszinierende Kultur und bewegende Themen, zu großen Events die Westart Reportage: eine ganze Sendung, um ein Thema von vielen Seiten zu beleuchten. Kultur erleben – mit Westart!
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09:15-10:00
Die Kölner Oper – Jetzt aber wirklich!
() | WDR
14 Jahre Warten. 14 Jahre Provisorium. Und jetzt soll es wirklich losgehen. Die Oper Köln kehrt zurück in den Bau von Wilhelm Riphahn: raus aus dem vierten, etwas verschämten Interim, zurück in die Fußgängerzone. Eine Doku über Aufwand, Komplikationen und Emotionen eines Umzugs im laufenden Betrieb.
Die Oper Köln kehrt an den Offenbachplatz zurück – in ein denkmalgerecht saniertes Haus von 1957, mit technisch völlig neuen Möglichkeiten.
Die Dokumentation von Peter Scharf begleitet Sängerinnen und Sänger, Chor, Gürzenich-Orchester, Kostüm, Bühnenbild und Bühnentechnik. Sie erzählt von Erinnerungen, Hoffnungen und Enttäuschungen – und von der Frage, was ein Ort mit den Menschen macht, die dort arbeiten. Richard Strauss‘ „Der Rosenkavalier“ ist die erste Premiere im neuen alten Haus. Plötzlich geht es nicht mehr um die Baustelle, sondern darum, wie dieser Ort wieder zum Leben erwacht.
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09:50-10:25
Twist
(Magazin) | arte
Zuhause bleiben ist keine Option, findet Schriftsteller Philipp Laage. In seinem Buch „Travel is broken“ plädiert er für bewussteres Reisen. Instagram hat den Tourismus verändert. Wir haken Bucket-Lists ab, stehen Schlange, um dieselben Fotos zu machen wie alle anderen, haben Stress im Urlaub. Laage empfiehlt: weniger Planung, radikales Anti-Sightseeing, Flugmodus!
Étretat in der Normandie ist ein Tourismus-Hotspot, bekannt durch Gemälde von Monet, aber auch als Drehort der Serie „Lupin“. Bis zu zwei Millionen Touristen im Jahr kommen auf 1.200 Einwohner. Anastasia Kharchenko, Künstlerische Leiterin des Skulpturengartens „Les Jardins d’Étretat“, setzt dem Ansturm entschleunigten Kunsttourismus entgegen.
Der Tiroler Künstler Lois Hechenblaikner dokumentiert seit fast 30 Jahren die Auswüchse des alpinen Massentourismus. Berühmt wurde er mit Partyfotos aus Ischgl. „Twist“ hat ihn in Sankt Moritz getroffen, wo sein neuestes Fotoprojekt entstand.
Kopenhagen versucht, Besucherströme gezielt zu lenken. Ein Projekt von Rikke Holm Petersen belohnt nachhaltiges Verhalten: Wer Müll sammelt, darf kostenlos Boot fahren; Bahnreisende erhalten Rabatt im Museum. Das wird die Welt nicht verändern, weiß Petersen, aber es ist ein Anfang, besser zu reisen.
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10:05-10:35
Wien am Meer – Die Symphoniker in Triest
(Dokumentation (Kultur – Stadtkultur/Landleben)) | 3sat
Musikalische Frühlingsgrüße von der Adria: Die Wiener Symphoniker feiern den Frühlingsbeginn mit einem besonderen Konzert in der traditionsreichen Hafenstadt Triest.
Unter der Leitung von Petr Popelka gastiert das Orchester beim neu gegründeten Osterfestival „Primavera da Vienna“. Die Reise führt durch eine Stadt, die historisch eng mit Wien verbunden ist.
Neben dem Konzert bietet die Sendung einen musikalisch-kulinarischen Streifzug durch Triest – von traditionsreichen Kaffeehäusern über die umliegenden Osmize, traditionelle Karst-Weinschenken, bis hin zu den Fischlokalen am Molo.
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10:35-12:15
Hannover Klassik Open Air 2026
(Konzert (Konzert – Klassik)) | 3sat
Klassikfans und -neulinge kommen beim „Hannover Klassik Open Air“ zusammen, um im besonderen Ambiente des Parks und des erleuchteten Neuen Rathauses wunderbare Opernklänge zu genießen.
Auch 2026 werden Opernhighlights von international gefeierten Sängerinnen und Sängern zusammen mit der NDR Radiophilharmonie unter Chefdirigent Stanislav Kochanovsky präsentiert. Diesmal geht es französisch zu – mit Musik von Bizet, Massenet und Saint-Saëns.
Doch auch bekannte Werke von Verdi und Puccini werden nicht fehlen – und das alles wie immer zu freiem Eintritt im Park.
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12 bis 18 Uhr
0 – 6 Uhr | 6 – 12 Uhr | 12 – 18 Uhr | 18 – 24 Uhr
Alle Tage
12:05-13:00
Ich bin Joan Collins!
(Kultur) | One
Immer noch hollywoodlike, von der englischen Königin geadelt, uns allen eher als Biest vertraut aus der legendären TV-Serie Denver Clan: Joan Collins. Die 88-Jährige plaudert aus ihrem Leben, mit Witz und ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen und öffnet ihr unerschöpfliches privates Filmarchiv. Fünf Ehemänner und jede Menge Berühmtheiten lässt sie Revue passieren, garniert sie mit Anekdoten aus ihrer nicht enden wollenden Filmkarriere und zeigt, dass in Dame Joan Collins sehr viel mehr als ein zickiges Biest mit schrecklich toupierten Haaren steckt.
Sie ist eine der letzten lebenden Stars aus Hollywoods Goldenem Zeitalter: Joan Collins. Mittlerweile geadelt als Dame Joan Collins, vielen Fernsehzuschauern aber vor allem bekannt als „Alexis, das Biest“, aus dem „Denver-Clan“.
Der preisgekrönten Dokumentarfilmerin Clare Beavan ist es gelungen, einen Blick durchs Schlüsselloch ins Glamourleben der Diva zu werfen. Und ganz nebenbei in ihr schier unerschöpfliches Archiv. „Die Filme sind wie unsere Privatvideos, nur dass bei Joan statt Kindern und Nachbarn Unmengen berühmter Leute im Hintergrund herumlaufen. Wir haben hässliche Verwandte, sie hat Filmstars“, erzählt die Autorin.
20 Stunden Archiv durfte sie daraufhin durchforsten und dabei Sammy Davis, Paul Newman, Natalie Wood im Pool und vielen anderen Celebritys begegnen. Dieses Material erlaubt ungewöhnliche Blicke auf die Schauspielerin und liefert einen erstaunlich natürlichen Background für eine Frau, die immer noch und zu jeder Zeit hollywoodlike und vom Alter scheinbar unberührt auftritt. Joan mit Babybauch, Joan auch mal ungeschminkt.
Ungeschminkt auch ihre Aussagen über Produzenten, Kolleginnen und Kollegen sowie Liebhaber. Die Filmemacherin überlässt der Diva das Wort in dem Dokumentarfilm – in Interviewausschnitten aus allen Jahrzehnten und in einem eigenen Kommentartext.
© by DasErste/TV-Browser
12:15-13:00
Die Kölner Oper – Jetzt aber wirklich!
(Dokumentation (Kultur – Stadtkultur/Landleben)) | 3sat
14 Jahre im Provisorium liegen hinter der Oper Köln. Jetzt steht der Umzug in das sanierte Stammhaus bevor – eine logistische und kulturelle Mammutaufgabe.
Seit 2015 spielt die Oper im Staatenhaus im Rheinpark. Nun zieht sie in ein äußerlich originalgetreu restauriertes Opernhaus der späten 1950er-Jahre mit modernster Bühnentechnik. Parallel bleibt der Spielbetrieb im Staatenhaus bestehen.
Mit dem Umzug kehren auch die über die Stadt verteilten Bühnen der Stadt Köln wieder an einem Standort zusammen. Oper, Schauspiel Köln, Kinderoper und weitere Einrichtungen rücken damit erneut näher zusammen.
© by 3sat/TV-Browser
13:15-13:30
Nicht ganz jüdisch, nicht ganz deutsch
(Dokumentation) | Das Erste (ARD)
Als Kind umgab Christian Berkel ein Geheimnis: Erst mit acht Jahren erfuhr er, dass er jüdisch ist.
Die Biografie des Schauspielers und Schriftstellers Christian Berkel ist eine Geschichte zwischen den Welten: Seine Mutter war Jüdin und floh vor den Nationalsozialisten von Berlin über Madrid nach Paris. Sie wurde in das Internierungslager Gurs in den Pyrenäen verschleppt, von wo aus sie nur knapp der Deportation nach Auschwitz entkam. Sein Vater war als Arzt beim Roten Kreuz an der Front und verbrachte lange Jahre in russischer Kriegsgefangenschaft. Aufgewachsen zwischen deutscher und französischer Kultur, zwischen Christentum und Judentum, im Berliner Nachkriegsalltag und mit einer traumatisierten Mutter, wusste Berkel lange nicht, wohin er gehörte.
Auf Nachfrage sagte die Mutter, dass er „nicht ganz jüdisch“ sei, auch nicht „ganz deutsch“, aber auch nicht „ganz französisch“. „Nicht ganz bedeutete für mich als Kind: kaputt“, erinnert sich Christian Berkel. Diese frühe Erfahrung, nicht dazuzugehören, sollte ihn bis ins Erwachsenenleben begleiten. In drei autofiktionalen Romanen arbeitete Berkel seine Familiengeschichte auf – und begann mit der Recherche zur Familiengeschichte, seine jüdische Identität bewusst wahrzunehmen.
Und heute? Am 5. November ist deutschlandweiter Kinostart des Films „Block 10“, in dem der Schauspieler die Hauptrolle spielt: einen jüdischen Arzt in Auschwitz.
Christian Berkel engagiert sich für offene Dialoge in der Gesellschaft: Er spricht über transgenerationale Traumata, über Antisemitismus gestern und heute, über das Schweigen in deutschen Familien nach dem Holocaust. Und er erzählt davon, wie er mit Mitte fünfzig zum ersten Mal eine Synagoge besucht hat – und weinen musste.
Film von Andrea Roth
© by DasErste/TV-Browser
14:25-17:00
Der Hobbit – Die Schlacht der fünf Heere
(Abenteuer) | VOX
nach dem Roman von J. R. R. Tolkien
Amazon.de*
Abschluss der Hobbit-Trilogie von Peter Jackson: Bilbo, Thorin und die restlichen Zwerge haben den Einsamen Berg erreicht und Smaug geweckt. Der ist nun auf dem Weg zur Seestadt Esgaroth, um sie in Schutt und Asche zu legen. Unterdessen ist Gandalf immernoch in Dol Guldur gefangen und ein alter Feind erhebt sein Haupt – Orkarmeen marschieren, während sich Elben und Zwerge gegenseitig bekämpfen…
(Text unter CC BY 2.0 von omdb.org)
© by Vox
17:30-18:00
SWR Kultur
() | SWR BW
© by ARD/TV-Browser
17:45-18:30
Große Oper auf Schloss Neuschwanstein
(Oper) | arte
Dieser Open Air-Konzertabend auf Schloss Neuschwanstein ist dem Unesco-Leitmotiv „Für immer! – Gebaute Träume, gelebte Musik“ verschrieben – der untrennbaren Verbindung von steinerner Architektur und lebendiger Kultur.
Auf dem Programm des Best-of populärer Opernmelodien stehen Belcanto-Highlights wie die „Habanera“ aus Georges Bizets „Carmen“, das stimmungsvolle Frauenduett „Barcarole“ von Jacques Offenbach sowie gefühlvolle und dramatische Opernliteratur aus Giuseppe Verdis weltberühmter Oper „La Traviata“. Dieser Abend bildet den krönenden Abschluss einer klangvollen Reise – das Open-Air-Festival auf Neuschwanstein geht mit dieser Gesamtkomposition aus Musik, Architektur und Landschaft im Romantikschloss von König Ludwig II. zu Ende.
© by DasErste/TV-Browser
18 bis 24 Uhr
0 – 6 Uhr | 6 – 12 Uhr | 12 – 18 Uhr | 18 – 24 Uhr
Alle Tage
20:15-23:45
Köln. Glanz. Oper!
(Konzert (Konzert – Klassik)) | 3sat
Nach jahrelanger Sanierung kehrt die Oper Köln in ihr Haus am Offenbachplatz zurück. Zur Wiedereröffnung steht Richard Strauss‘ berühmter „Rosenkavalier“ auf dem Programm.
Andrés Orozco-Estrada leitet die Premiere musikalisch mit dem Gürzenich-Orchester Köln. Die französische Regisseurin Marie-Ève Signeyrole entwickelt einen neuen Blick auf die Geschichte um die Feldmarschallin, den Grafen Octavian, Sophie und Baron Ochs.
3sat zeigt zeigt die Premiere in voller Länge und blickt hinter die Kulissen dieses Neustarts der Oper Köln.
© by 3sat/TV-Browser
21:40-22:40
„Gomorrha“, Manifest gegen die Mafia
(Dokumentation) | arte
Kann man die Camorra mit den Waffen der Literatur bekämpfen? 2004 war der junge Journalist Roberto Saviano überzeugt von dieser Idee. Er wuchs in den 1980er Jahren bei Neapel auf, wo er die kriminellen Machenschaften der Mafia täglich miterlebte. Saviano wollte nicht tatenlos zusehen und begann, die mafiösen Strukturen in der weltweiten kapitalistischen Marktwirtschaft zu denunzieren, denn das organisierte Verbrechen war dabei, den Rechtsstaat zu ersetzen.
Anhand der E-Mail-Korrespondenz zwischen Saviano und seinem Verleger Mondadori beleuchtet die Dokumentation die Entstehung von „Gomorrha. Reise in das Reich der Camorra“, einer Mischform aus Roman und Reportage. Der Austausch spiegelt die enorme Motivation des Schriftstellers und lässt durchblicken, welch hohen Preis er für seine Enthüllungen zu zahlen bereit war.
War vorauszusehen, was ihm passieren würde? Das Buch wurde zwei Jahre später veröffentlicht. Es beinhaltet sämtliche Namen der Clan-Chefs und spielt unter anderem in der Camorra-Hochburg Casal di Principe, einer Kleinstadt nördlich von Neapel. Saviano erhielt Morddrohungen und lebt infolgedessen bereits seit 20 Jahren unter Polizeischutz.
Gemeinsam mit Verlegern, Freunden, Drehbuchautoren, Richtern und Mitgliedern seiner Leserschaft beurteilt Roberto Saviano sein idealistisch motiviertes Vorgehen von damals. Kann die Literatur Verbrechern die Stirn bieten? Kann sie die Menschen zur Veränderung bewegen? Seine Geschichte und seine Aussagen machen den Film zu einem Manifest. Solange Saviano lebt, wird er nicht schweigen. Und niemand wird sagen können, er habe von nichts gewusst.
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21:45-22:35
Klassik am Odeonsplatz mit den Münchner Philharmonikern und Lahav Shani
(Konzert) | ARD-alpha
Die Münchner Philharmoniker bei „Klassik am Odeonsplatz“ 2025!
Regelmäßig im Juli verwandelt sich der Münchner Odeonsplatz mit der historischen Feldherrnhalle sowie der Residenz zur einen und der Theatinerkirche zur anderen Seite in eine Konzertarena mit mehreren tausend Besuchern.
Das Werk, eine hochvirtuose, äußerst vielfältige und farbige Komposition, ist der Höhe- und Schlusspunkt in Rachmaninows Schaffen. Die „Symphonischen Tänze“ zeichnen mit hintergründigen Anspielungen Eckpunkte seines Leben nach, bis schließlich der letzte Satz die Sequenz „Dies irae“ zitiert, ein wiederkehrendes Motiv in Rachmaninows Oeuvre.
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22:30-00:20
Save the Last Dance 2
(Drama, Spielfilm) | sixx
Sequel zum Tanzfilm Save the Last Dance. Die junge Sara lebt noch immer zwischen den beiden Welten des Balletts und Hip-Hops. Durch ihren smarten Lehrer schafft sie es jedoch, die beiden Tanzarten neuartig miteinander zu kombinieren, um ihre Aufnahmeprüfung für die Juilliard Tanzschule zu bestehen.
(Text unter CC BY 2.0 von omdb.org)
© by sixx
22:35-23:05
Capriccio
(Kulturmagazin) | ARD-alpha
Die Welt der Kunst und Kultur. Überraschend, innovativ, mit ungewöhnlicher Bildsprache, genauen Recherchen und einer eigenen Haltung.
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22:40-01:10
Der Pate, Epilog: Der Tod von Michael Corleone
(Spielfilm) | arte
nach dem Roman von Mario Puzo
Amazon.de*
New York im Jahr 1979: Michael Corleone, der Pate, ist müde. Im Alter von 60 Jahren hat er zwei Wünsche: Er will seine Familie von seinen Verbrechen reinwaschen und einen würdigen Nachfolger finden. Als Kandidat käme Vincent Mancini infrage. Doch der schreckt nicht vor Gewaltanwendung zurück und würde damit Michaels Hoffnungen auf eine endgültige Abkehr von der blutigen Vergangenheit gefährden, denn seine Geschäfte hat er legalisiert. Für seine großzügige Spendenbereitschaft will ihn die katholische Kirche sogar ehren, was selbst seine geschiedene Frau und seine Kinder beeindruckt. Derweil eskalieren die Streitigkeiten zwischen seinen designierten Nachfolgern Vincent Mancini und Joey Zasa und gefährden Michaels Bank- und Immobiliengeschäfte. Michael gerät in die gewalttätigen Auseinandersetzungen und entgeht nur knapp einem Anschlag. Er reist nach Italien, wo sich sein Sohn Anthony auf seinen ersten großen Opernauftritt vorbereitet. Bei seinen europäischen Geschäftspartnern entdeckt der ehemalige Mafiaboss Michael ähnlich verbrecherische Methoden wie die seiner eigenen Vergangenheit. So kommt er einer mörderischen Intrige gegen den neu gewählten Papst Johannes Paul I. auf die Spur.
Francis Ford Coppola realisierte mit Filmgrößen wie Al Pacino, Diane Keaton, Talia Shire, Eli Wallach, Joe Mantegna, Andy Garcia, Bridget Fonda und seiner Tochter Sofia Coppola einen Filmklassiker, der wie kaum ein anderer die Themen Macht, Tradition, Rache und Liebe behandelt. „Der Pate III“ war 1991 gleich für sieben Oscars, darunter für den besten Film, und für sieben Golden Globes nominiert.
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0 Uhr bis 6 Uhr | 6 Uhr bis 12 Uhr | 12 Uhr bis 18 Uhr | 18 Uhr bis 24 Uhr
Alle Tage
Alle Angaben ohne Gewähr.
