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Fernsehprogramm – Samstag 26. September 2026

26 September Ganztägig

0 bis 6 Uhr
0 – 6 Uhr | 6 – 12 Uhr | 12 – 18 Uhr | 18 – 24 Uhr
Alle Tage

00:25-01:05
Babylon Berlin
(Serie) | Das Erste (ARD)

nach dem Roman Der nasse Fisch von Volker KutscherAmazon.de* | Thalia.de*
Soundtrack: Babylon Berlin Soundtrack, Vol. 3 u.a. mit Ein Tag wie Gold des Palast Orchesters Amazon.de*

Nyssen begrüßt seine Gäste aus Wirtschaft und Politik. Am Reichstag zündeln erste Flammen. Am Schloss detoniert eine Bombe. Wer jetzt eine Rede hält, ist dem Tod geweiht. Zu spät erkennt Rath den folgenschweren Irrtum der Stunde. Im Reichstag durchlebt er das Trauma seines Lebens ein zweites Mal. Wer den Flammen entkommt, muss morgen Deutschland verlassen. Das dunkle Zeitalter beginnt. Der Tanz ist vorüber.
© by DasErste/TV-Browser

01:05-02:03
Babylon Berlin – Making-of
() | Das Erste (ARD)
Fünf Staffeln – 48 Episoden – 533 Drehtage – über 400 Darsteller:innen und 17.000 Kompars:innen – umgesetzt von 2046 Mitarbeiter:innen an über 500 Drehorten: Das energiegeladene und visuell eindringliche Making-of bietet einen umfassenden Einblick hinter die Kulissen der finalen, fünften Staffel von „Babylon Berlin“.

Der Film zeigt, wie historische und kreative Elemente in der Serie „Babylon Berlin“ zusammenfließen, und begleitet Schauspielende und Kreative durch Höhen und Tiefen der Produktion. Das Making-of fängt die Herausforderungen ein und zeigt, wie die drei Regisseure Achim von Borries, Henk Handloegten und Tom Tykwer ihre gemeinsame Vision trotz zahlreicher Hindernisse verwirklichten.

Neben der Regie sprechen eine Vielzahl von Teammitgliedern vor und hinter der Kamera über ihre Arbeit. Das Making-of zeigt die Entwicklung der beiden Hauptfiguren Gereon Rath (Volker Bruch) und Charlotte Ritter (Liv Lisa Fries) seit den Proben für die erste Staffel und verdeutlicht, wie sie sich sowohl persönlich als auch beruflich im Verlauf der Serie verändert haben.

Auch auf die einzelnen Gewerke wird eingegangen. Der Szenenbildner Uli Hanisch und Supervising Art Director Kai Karla Koch beleben gemeinsam mit dem VFX-Team das Berlin der Weimarer Republik wieder, und der Kostümbildner Pierre-Yves Gayraud und sein Team zeigen, wie die Kleidung der Charaktere über die Jahre die sozialen und politischen Veränderungen der Zeit widerspiegelt. Auch Regieassistent:innen, Maskenbildner:innen, Musiker:innen u.v.m. kommen zu Wort, um die Zuschauer auf eine facettenreiche Reise durch die Entstehung dieser bahnbrechenden Serie mitzunehmen.

Der Film verwebt exklusive Aufnahmen der finalen Dreharbeiten mit Schlüsselszenen vorheriger Staffeln zu einer intimen Chronik und gewährt dem Publikum darüber einen tiefen Einblick in die kreative Arbeit, die dahintersteckt.
© by DasErste/TV-Browser

01:15-02:00
Giganten der Kunst
(Dokumentation (Kultur – Geschichte allgemein)) | ZDFinfo
Seine Ausstellungen brechen Besucherrekorde, seine Bilder berühren zutiefst. „Terra X – Giganten der Kunst“ begibt sich auf Entdeckungsreise durch Leben und Werk Caspar David Friedrichs.

Seine Bilder bestechen auch heute noch durch ihre Einfachheit und ihre Wucht. Und sie wühlen auf. Die Dokumentation „Terra X – Giganten der Kunst“ offenbart, warum der Maler Caspar David Friedrich mit seinem Werk noch immer berührt und verstört.

Der Dichter Heinrich von Kleist sagte über eines seiner berühmtesten Bilder, dem „Mönch am Meer“, dass es ihm bei der Betrachtung so vorkomme, als seien ihm die Augenlider abgeschnitten. Wer sich auf die Bilder Caspar David Friedrichs einlässt, wird von ihrer Magie gefangen genommen. Für den Maler wird die Natur zu einem Rettungsanker und zu einer Quelle der Inspiration.

In seiner frühen Kindheit erlebt er den Tod der Mutter und Schwester. Mit 13 Jahren ertrinkt sein Bruder vor seinen Augen, nachdem dieser Caspar David aus einem Eisloch in einem zugefrorenen See gerettet hat. Es sind die lebensverändernden Brüche, die bei Friedrich den persönlichen künstlerischen Ausdruck hervorbringen. „Terra X – Giganten der Kunst“ begibt sich auf eine visuelle Entdeckungsreise durch sein Gesamtwerk und zeigt auf, wie der Künstler in seiner Malerei collagenartig Orte erschafft, die er tatsächlich nie gesehen oder besucht hat.

Gerade das Werk und die Persönlichkeit von Caspar David Friedrich spornen an, neu entdeckt zu werden. Er gilt als bedeutendster Vertreter der Romantik. Die Dokumentation beleuchtet in emotionalen und visuell fesselnden Spielszenen die Momente seiner Biografie, die verständlich machen, wie große Kunst entstehen kann. Forschende untersuchen und dechiffrieren die Genese und Substanz seiner Meisterwerke und zeigen auf, wie modern seine Bilder noch heute sind.
© by ZDF/TV-Browser

02:00-02:45
Giganten der Kunst
(Dokumentation (Kultur – Geschichte allgemein)) | ZDFinfo
Sie gilt als die berühmteste Malerin der Welt. „Terra X: Giganten der Kunst“ erzählt über das dramatische Leben von Frida Kahlo und zeigt auf, warum ihre Werke Millionen von Menschen berühren.

Sie ist der Superstar ihrer eigenen Bilder. Frida Kahlos Werk ist ein Publikumsmagnet, obwohl die meisten ihrer Gemälde von Schmerz und Verzweiflung erzählen. Ihre Malerei fasziniert dabei auch sehr junge Menschen.

Was war die Triebfeder ihrer ungeheuren Kreativität, und welche Frau verbirgt sich hinter diesen Bildern? In enger Zusammenarbeit mit Forschern ist „Terra X – Giganten der Kunst“ dem Mythos Frida Kahlo auf der Spur und setzt nach und nach ein spannendes Mosaik einer außergewöhnlichen und vielschichtigen Künstlerin zusammen, die gleichzeitig Rebellin, Liebende und Leidende war. Geboren 1907 in Coyoacán, Mexiko, war Kahlos Leben von Dramen gezeichnet.

Schon als Kind ist Frida körperlich beeinträchtigt, wird zum Gespött anderer Kinder. Ein schwerer Busunfall zerstört jäh Fridas Lebenspläne und wird zum Motor ihrer Kunst. Ihre Ehe mit dem mexikanischen Künstler Diego Rivera war ein Wechselspiel aus Liebe, Verrat und künstlerischer Inspiration. Mit visuell opulenten und emotional packenden Spielszenen erweckt „Terra X“ die Malerin und ihr Werk zum Leben.

Die Dokumentation erzählt Frida Kahlo im Kontext ihrer Zeit und folgt ihren Spuren von Mexiko-Stadt über New York und Paris, wo sie mit Künstlern wie André Breton und Pablo Picasso zusammentraf. „Terra X: Giganten der Kunst“ beleuchtet, warum Frida Kahlos Kunst bis heute nichts an Relevanz verloren hat und warum die Künstlerin mit ihrem Mut, sich selbst treu zu bleiben, heutzutage ein role model vieler junger Menschen ist.
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02:45-03:45
Albrecht Dürer – Superstar
(Dokumentation (Kultur – Lebensstile/-entwürfe)) | ZDFinfo
Albrecht Dürers Kunst kennt fast jeder: „Betende Hände“, „Der Feldhase“, die Selbstbildnisse. Das Genie aus Nürnberg hat die Kunst für immer verändert. Wer war dieser Superstar?

Dürer, der ehrwürdige alte Meister: Dieses Klischee aus dem Schulbuch trügt. „Terra X“ zeigt, wie innovativ und sogar revolutionär Dürer war: mit seinen Dämonen, seiner Nacktheit und seinem Witz. Konventionen waren ihm egal. Ein moderner Künstler.

Diese „Terra X“-Dokumentation zeigt die Welt, aus der Dürer kommt: das aufstrebende Nürnberg um 1500. Eine deutsche Weltstadt, aber eng und von Seuchen geplagt. Bei seinem Vater, einem Goldschmied, geht der Zwölfjährige in die Lehre. Der muss ihn bald ziehen lassen, denn schnell zeigt Albrecht, was seine Berufung ist: Er wird Maler. Wie ein Fotograf es heute tun würde, bannt er alles, was ihn interessiert, auf Tausende Papierseiten. In Venedig lernt er, es mit den italienischen Meistern aufzunehmen. Und dann zeigt der junge Maler der Welt, was er kann. Im „Selbstbildnis“ von 1500 malt er sich wie Jesus Christus, und nun folgt ein Paukenschlag auf den anderen.

Zusammen mit Dürer-Spezialisten geht „Terra X“ in die wichtigsten Museen nach München, Nürnberg und Wien. Archive wurden geöffnet, kostbare Unikate gezeigt. Was ist ihr Geheimnis? Mit modernster Animationstechnik wird die unendlich feine Machart der Werke erforscht. Mit dem bloßen Auge nicht erkennbar, aber dennoch von Dürer ausgemalt: das silbrige Fell des „Feldhasen“, das Horrorszenario der „Apokalyptischen Reiter“. Und „Terra X“ untersucht die zeitlose Relevanz von Albrecht Dürers Monogramm „AD“ – es ist das erste Logo, das erste Markenzeichen der Geschichte.

Die Dokumentation schildert in Reenactments, wie Dürer immer „Der Erste“ war: Er schuf das erste Akt-Selbstbildnis, dann das erste weibliche Aktporträt, und er arbeitete als Erster fürs große Publikum – von manchen seiner Holzschnitte verkaufte er Tausende Exemplare. Damit steht er am Beginn unseres Bilder-Zeitalters und ist mit seinen ikonenhaften Meisterwerken auch heute allgegenwärtig. Ein Meister also, der zeitlos jung und revolutionär geblieben ist.
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03:45-04:15
Giganten der Kunst
(Dokumentation (Kultur – Geschichte allgemein)) | ZDFinfo
Seine Bilder provozieren mit sinnlicher Nacktheit in Gold. „Terra X: Giganten der Kunst“ erkundet Leben und Werk des geheimnisvollen Ausnahmekünstlers
Gustav Klimt.

Ob in Wien, New York oder Tokio: Seine Kunst zieht die Massen an, seine Werke werden zu Rekordsummen gehandelt. Er zählt zu den bekanntesten und zugleich geheimnisvollsten Künstlern des 20. Jahrhunderts.

Klimt ist ein Mann der Widersprüche: traditionsbewusst und grenzüberschreitend. Ein Feminist und Schürzenjäger. Ein liebevoller Familienmensch und beziehungsunfähig. Der scheue Mann aus einfachen Verhältnissen wird im Wien der Jahrhundertwende zum Anführer einer Künstlerrevolution, der Secession. Statt gefälliger Historienmalerei zu liefern, experimentiert er mit abstrakten Symbolen, mit Gold als Stilelement und provozierenden Inhalten. Seine Freizügigkeit sorgt für viele Skandale.

Klimts Privatleben würde heute die Klatschspalten und sozialen Medien beherrschen. Unter seinem blauen Malerkittel soll er nichts getragen haben, er hatte Verhältnisse mit vielen seiner Modelle. Sechs uneheliche Kinder gehen daraus hervor. In der emanzipierten Modeschöpferin Emilia Flöge, die ihrer Zeit weit voraus war, findet er eine Seelenverwandte. Sie inspiriert Klimt und beeinflusst sein Werk. Sein Gemälde „Der Kuss“ gehört zu den weltweit bekanntesten Bildern überhaupt und steht damit auf einer Stufe mit Leonardo da Vincis „Mona Lisa“ oder Edvard Munchs „Der Schrei“. Unzählige Liebespaare posieren vor dem Original im Wiener Museum Belvedere. Doch kaum einer weiß, wer auf dem Bild dargestellt ist.

Forschende unterschiedlichster Fachrichtungen untersuchen und dechiffrieren die Entstehung von Klimts Meisterwerken. In visuell fesselnden Spielszenen verfolgt die Dokumentation „Terra X: Giganten der Kunst“ den künstlerischen Prozess Gustav Klimts und versucht, das Geheimnis seiner Kunst zu lüften.
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04:15-04:59
Giganten der Kunst – Michelangelo
(Dokumentation (Historischer Stoff – Unterhaltende Information – Bildende Kunst)) | ZDFinfo
Schon seine Zeitgenossen nannten Michelangelo den „Göttlichen“. Die „Terra X“-Doku „Giganten der Kunst – Michelangelo“ zeigt seinen aufregenden Aufstieg in den Künstlerolymp.

Erzählt wird in packenden Spielszenen das Leben des Universalgenies. Und seine einzigartigen Statuen werden mit moderner 3-D-Animationstechnik sinnlich erfahrbar gemacht.

Wer kennt ihn nicht, den „David“. Die berühmteste Statue der Kunstgeschichte. Ein Kunstwerk für die Ewigkeit. Sein Schöpfer: Michelangelo Buonarroti, der schon von seinen Zeitgenossen den Beinamen der Göttlichen bekam. Was trieb diesen Künstler an, der in seiner Zeit, der Renaissance, die Bildhauerei und Malerei revolutionierte und in der Architektur neue Maßstäbe setzte?

Die „Terra X“-Doku taucht ein in das Leben des Universalgenies und beleuchtet anhand neuester Forschungsergebnisse einen Künstler, der noch längst nicht enträtselt ist. In packenden Spielszenen zeigt der Film Krisen und Kämpfe im Leben und Schaffen Michelangelos und macht so seinen Charakter bewegend lebendig: seine Kindheit mit dem jähzornigen Vater; seine Ausbildung am Hof der Medicis; seine Kämpfe mit den Päpsten; seine Liebe zur Seelenfreundin Vittoria Colonna; sein Leben für die Kunst, für die er sich körperlich und seelisch vollends verausgabt, zeitlebens zerrissen zwischen der Sehnsucht nach idealer Schönheit und Selbstzweifeln.

Im Alter von gerade einmal 23 Jahren schafft Michelangelo mit der römischen „Pietà“ sein erstes Meisterwerk – und bricht mit allen Traditionen: die mädchenhaft junge und schöne Maria, der Körper des toten Christus von Leben durchpulst, als würde er schlafen. Auch mit seinem „David“ – aus einem sieben Meter hohen Marmorblock gehauen – bricht er Tabus: ein anatomisch perfekter Körper als Ausdruck der Freiheit und Souveränität des Geistes.

Aber auch als Freskenmaler schafft Michelangelo Kunstwerke von monumentaler Größe. Als er vom Papst das Angebot bekommt, das Deckengewölbe der Sixtinischen Kapelle zu schmücken, hat er noch nie Fresken gemalt – und nimmt den Auftrag dennoch an. Vier Jahre sperrt er sich in der Sixtina ein, arbeitet unter schlimmsten Entbehrungen fast Tag und Nacht. Am Ende hat er ein Deckenfresko geschaffen, wie man es bis dahin noch nicht gesehen hat: die Schöpfungsgeschichte, deren ikonografisches Highlight „Gott erschafft Adam“ fast jedes Kind kennt. Seine Figuren wirken fast dreidimensional, der Bildhauer Michelangelo malt auch wie ein Bildhauer. Eine Wirkung, welche die Dokumentation mithilfe moderner 3-D-Animationstechnik sinnlich erfahrbar macht.
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05:00-05:45
Giganten der Kunst – Rembrandt
(Dokumentation (Historischer Stoff – Unterhaltende Information – Bildende Kunst)) | ZDFinfo
Seine Bilder blicken in die Seele der Menschen. Die „Terra X“-Doku „Giganten der Kunst – Rembrandt“ offenbart das Geheimnis des großen Meisters Rembrandt van Rijn.

Rembrandt ist begehrt: bei Dieben und Museen. Eines seiner Gemälde, „Porträt von Jacob de Gheyn III“, zählt zu den am häufigsten geraubten Kunstobjekten der Welt. Die Dokumentation lüftet das Geheimnis des barocken Genies, das mit seinen Werken die Menschen verzaubert.

Ohne einen Rembrandt kommt heute keine Kunstsammlung von Rang und Namen aus. Mit seinen Porträts scheint der holländische Künstler direkt die Seele der Menschen zu erfassen. Rembrandt Harmenszoon van Rijn, 1606 als Sohn eines Müllers geboren, hat die Kunstwelt beeinflusst wie kaum ein anderer. Aber wer war dieses barocke Genie, das die Menschen durch die Jahrhunderte verzaubert?

Rembrandt van Rijn führt lange ein Leben im Licht, bevor die Schatten ihn in die Tiefe reißen. Seine Biografie ist durchsetzt von Schicksalsschlägen und familiären Verwirrungen. Seine erste Frau Saskia verliert drei Kinder, erst das vierte, Titus, überlebt. Sie selbst stirbt mit 29 Jahren. Danach hat Rembrandt ein jahrelanges Verhältnis mit seiner wesentlich jüngeren Haushälterin, die ihn geschickt vor dem kompletten geschäftlichen Ruin bewahrt. Sie stirbt wie sein Sohn Titus an der Pest. Als der Malergigant mit 63 Jahren stirbt, ist er vereinsamt, verarmt und unverstanden.

Die zweite Folge der „Terra X“-Reihe „Giganten der Kunst“ spürt Rembrandts Wurzeln in seiner holländischen Heimat Leiden und Amsterdam nach, reist aber auch zu Forschern nach Dresden und Boston. Der Film ist hautnah bei einem der größten Restaurierungsprojekte der Kunstgeschichte dabei, der „Operation Night Watch“ im Rijksmuseum. Er folgt Jan Six, einem berühmten Kunstexperten, der schon drei echte, bis dahin unbekannte Rembrandts aufgespürt hat. Und zeigt ein gewagtes Experiment, in dem künstliche Intelligenz einen neuen Rembrandt schaffen soll.

Rembrandt inspirierte nachfolgende Künstler dazu, sich von Konventionen zu befreien und sich gänzlich der Kunst zu widmen. Ein Symbol für diese Freiheit und gleichzeitig Rembrandts Markenzeichen wurde später weltberühmt: das Barett als Kopfbedeckung der Unangepassten.
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05:45-06:30
Giganten der Kunst – van Gogh
(Dokumentation (Historischer Stoff – Informierende Unterhaltung – Bildende Kunst)) | ZDFinfo
Wie wurde aus einem vermeintlichen Dilettanten einer der berühmtesten Künstler der Welt? Die „Terra X“-Doku „Giganten der Kunst – van Gogh“ zeichnet ein packendes Bild des Künstlers.

Sie haben Grenzen gesprengt und Kunst für die Ewigkeit geschaffen: van Gogh, Rembrandt und Michelangelo. Diese Folge der „Terra X“-Reihe „Giganten der Kunst“ zeichnet ein neues, packendes Bild des Ausnahmekünstlers Vincent van Gogh.

Seine Gemälde gehören heute zu den berühmtesten und teuersten der Welt. Wer war Vincent van Gogh? Ein Wahnsinniger oder ein tragisches Genie?

Forscher sezieren mit neuesten Methoden seine Werke, wollen dem Geheimnis seiner Kunst auf die Spur kommen. Moderne Animationstechnik zeigt seine Meisterwerke in nie da gewesener Detail-Tiefe. Neue technische Analysen vermitteln verblüffende Erkenntnisse.

Die Dokumentation zeichnet auf Basis seiner Brief-Korrespondenz ein differenziertes Bild des Menschen und Künstlers Vincent van Gogh. Aufwendige Spielszenen lassen die wichtigsten Etappen seines Lebens und Schaffens lebendig werden. Sein tragisches Leben, seine Selbstverletzung am Ohr, seine rätselhaften Anfälle, sein dramatischer, viel zu früher Tod, die Wirkung seiner unverkennbaren Bilder – diese Zutaten haben Vincent van Gogh laut Umfragen zum bekanntesten Maler aller Zeiten gemacht. Zugleich verkörpert der Niederländer wie kaum ein anderer Künstler den Typus des irren Genies. Aber war Vincent van Gogh wirklich verrückt? Sind seine Bilder tatsächlich das Produkt eines Wahnsinnigen?

Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der „Terra X“-Dokumentation. Gemeinsam mit den van-Gogh-Experten Nienke Bakker, Louis van Tilborgh und Steven Naifeh folgt sie den Spuren von Vincent van Goghs Leben und zeigt, wie holprig van Goghs Weg in die Kunst war: Als Spätberufener zur Malerei gekommen, droht er anfangs am Handwerk zu scheitern. Erst vier Jahre vor seinem Tod wird aus dem Dilettanten einer der größten Maler aller Zeiten – ein Gigant der Kunst, der mit seinen rhythmischen Pinselstrichen und seinen leuchtenden Farben die Kunst seiner Zeit revolutioniert hat und ein gigantisches Werk hinterlässt.
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6 bis 12 Uhr
0 – 6 Uhr | 6 – 12 Uhr | 12 – 18 Uhr | 18 – 24 Uhr
Alle Tage

06:20-07:00
Kulturzeit
(Magazin (Kultur – Kultur allgemein)) | 3sat
„Kulturzeit“ ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat.

„Kulturzeit“ mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
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06:45-07:35
Rhythmus im Blut – Sind Tiere musikalisch?
(Dokumentation) | arte
Rhythmus ist in der Natur allgegenwärtig, sei es im Zirpen der Zikaden, im Blinken der Leuchtkäfer, im Schwirren der Kolibris oder im Summen der Stechmücken bei der Paarung. Menschen können Melodien leicht aufgreifen, nachahmen und sogar eigene erfinden. Aber ist der Homo sapiens wirklich die einzige Spezies, die diese Sensibilität für Tonfolgen, die man Musik nennt, besitzt?

Seit etwa zehn Jahren suchen Biologen und Biologinnen nach Beweisen für musikalische Fähigkeiten, die Menschen und Tiere gemeinsam haben. In Japan erforscht die Primatologin Yuko Hattori die rhythmischen Fähigkeiten von Schimpansen und untersucht dabei auch die evolutionären Ursprünge von Tanz und Musik.

An der Universität Amsterdam testet Henkjan Honing das Rhythmusgefühl von Neugeborenen, um zu beweisen, dass es sich dabei um eine angeborene Veranlagung handelt, nicht um eine erlernte Fähigkeit. Dies würde auf eine biologische Grundlage für Musikalität hindeuten, die der Mensch möglicherweise mit verschiedenen anderen Spezies teilt.

Als Videos des tanzenden Gelbhaubenkakadus Snowball im Internet viral gingen, rief dies den Neurowissenschaftler Ani Patel auf den Plan. Er fand heraus, dass der Papagei sich an verschiedene Musiktempi anpassen kann und immer wieder neue Tanzbewegungen erfindet – und das scheinbar nur aus Spaß.

Der schottische Forscher und Musiker Alex South untersuchte die langen und komplexen Gesänge der Wale. Dabei entdeckte er, dass die Meeressäuger einander zuhören und voneinander lernen. All diese Arbeiten weisen darauf hin, dass Musikalität auch im Tierreich existiert und im Menschen biologisch tiefer verwurzelt ist als bisher angenommen.
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07:30-08:15
Giganten der Kunst
(Dokumentation (Kultur – Geschichte allgemein)) | ZDFneo
Seine Ausstellungen brechen Besucherrekorde, seine Bilder berühren zutiefst. „Terra X – Giganten der Kunst“ begibt sich auf Entdeckungsreise durch Leben und Werk Caspar David Friedrichs.

Seine Bilder bestechen auch heute noch durch ihre Einfachheit und ihre Wucht. Und sie wühlen auf. Die Dokumentation „Terra X – Giganten der Kunst“ offenbart, warum der Maler Caspar David Friedrich mit seinem Werk noch immer berührt und verstört.

Der Dichter Heinrich von Kleist sagte über eines seiner berühmtesten Bilder, dem „Mönch am Meer“, dass es ihm bei der Betrachtung so vorkomme, als seien ihm die Augenlider abgeschnitten. Wer sich auf die Bilder Caspar David Friedrichs einlässt, wird von ihrer Magie gefangen genommen. Für den Maler wird die Natur zu einem Rettungsanker und zu einer Quelle der Inspiration.

In seiner frühen Kindheit erlebt er den Tod der Mutter und Schwester. Mit 13 Jahren ertrinkt sein Bruder vor seinen Augen, nachdem dieser Caspar David aus einem Eisloch in einem zugefrorenen See gerettet hat. Es sind die lebensverändernden Brüche, die bei Friedrich den persönlichen künstlerischen Ausdruck hervorbringen. „Terra X – Giganten der Kunst“ begibt sich auf eine visuelle Entdeckungsreise durch sein Gesamtwerk und zeigt auf, wie der Künstler in seiner Malerei collagenartig Orte erschafft, die er tatsächlich nie gesehen oder besucht hat.

Gerade das Werk und die Persönlichkeit von Caspar David Friedrich spornen an, neu entdeckt zu werden. Er gilt als bedeutendster Vertreter der Romantik. Die Dokumentation beleuchtet in emotionalen und visuell fesselnden Spielszenen die Momente seiner Biografie, die verständlich machen, wie große Kunst entstehen kann. Forschende untersuchen und dechiffrieren die Genese und Substanz seiner Meisterwerke und zeigen auf, wie modern seine Bilder noch heute sind.
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08:15-09:00
Giganten der Kunst
(Dokumentation (Kultur – Geschichte allgemein)) | ZDFneo
Seine Bilder provozieren mit sinnlicher Nacktheit in Gold. „Terra X: Giganten der Kunst“ erkundet Leben und Werk des geheimnisvollen Ausnahmekünstlers
Gustav Klimt.

Ob in Wien, New York oder Tokio: Seine Kunst zieht die Massen an, seine Werke werden zu Rekordsummen gehandelt. Er zählt zu den bekanntesten und zugleich geheimnisvollsten Künstlern des 20. Jahrhunderts.

Klimt ist ein Mann der Widersprüche: traditionsbewusst und grenzüberschreitend. Ein Feminist und Schürzenjäger. Ein liebevoller Familienmensch und beziehungsunfähig. Der scheue Mann aus einfachen Verhältnissen wird im Wien der Jahrhundertwende zum Anführer einer Künstlerrevolution, der Secession. Statt gefälliger Historienmalerei zu liefern, experimentiert er mit abstrakten Symbolen, mit Gold als Stilelement und provozierenden Inhalten. Seine Freizügigkeit sorgt für viele Skandale.

Klimts Privatleben würde heute die Klatschspalten und sozialen Medien beherrschen. Unter seinem blauen Malerkittel soll er nichts getragen haben, er hatte Verhältnisse mit vielen seiner Modelle. Sechs uneheliche Kinder gehen daraus hervor. In der emanzipierten Modeschöpferin Emilia Flöge, die ihrer Zeit weit voraus war, findet er eine Seelenverwandte. Sie inspiriert Klimt und beeinflusst sein Werk. Sein Gemälde „Der Kuss“ gehört zu den weltweit bekanntesten Bildern überhaupt und steht damit auf einer Stufe mit Leonardo da Vincis „Mona Lisa“ oder Edvard Munchs „Der Schrei“. Unzählige Liebespaare posieren vor dem Original im Wiener Museum Belvedere. Doch kaum einer weiß, wer auf dem Bild dargestellt ist.

Forschende unterschiedlichster Fachrichtungen untersuchen und dechiffrieren die Entstehung von Klimts Meisterwerken. In visuell fesselnden Spielszenen verfolgt die Dokumentation „Terra X: Giganten der Kunst“ den künstlerischen Prozess Gustav Klimts und versucht, das Geheimnis seiner Kunst zu lüften.
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09:00-09:40
Giganten der Kunst
(Dokumentation (Kultur – Geschichte allgemein)) | ZDFneo
Sie gilt als die berühmteste Malerin der Welt. „Terra X: Giganten der Kunst“ erzählt über das dramatische Leben von Frida Kahlo und zeigt auf, warum ihre Werke Millionen von Menschen berühren.

Sie ist der Superstar ihrer eigenen Bilder. Frida Kahlos Werk ist ein Publikumsmagnet, obwohl die meisten ihrer Gemälde von Schmerz und Verzweiflung erzählen. Ihre Malerei fasziniert dabei auch sehr junge Menschen.

Was war die Triebfeder ihrer ungeheuren Kreativität, und welche Frau verbirgt sich hinter diesen Bildern? In enger Zusammenarbeit mit Forschern ist „Terra X – Giganten der Kunst“ dem Mythos Frida Kahlo auf der Spur und setzt nach und nach ein spannendes Mosaik einer außergewöhnlichen und vielschichtigen Künstlerin zusammen, die gleichzeitig Rebellin, Liebende und Leidende war. Geboren 1907 in Coyoacán, Mexiko, war Kahlos Leben von Dramen gezeichnet.

Schon als Kind ist Frida körperlich beeinträchtigt, wird zum Gespött anderer Kinder. Ein schwerer Busunfall zerstört jäh Fridas Lebenspläne und wird zum Motor ihrer Kunst. Ihre Ehe mit dem mexikanischen Künstler Diego Rivera war ein Wechselspiel aus Liebe, Verrat und künstlerischer Inspiration. Mit visuell opulenten und emotional packenden Spielszenen erweckt „Terra X“ die Malerin und ihr Werk zum Leben.

Die Dokumentation erzählt Frida Kahlo im Kontext ihrer Zeit und folgt ihren Spuren von Mexiko-Stadt über New York und Paris, wo sie mit Künstlern wie André Breton und Pablo Picasso zusammentraf. „Terra X: Giganten der Kunst“ beleuchtet, warum Frida Kahlos Kunst bis heute nichts an Relevanz verloren hat und warum die Künstlerin mit ihrem Mut, sich selbst treu zu bleiben, heutzutage ein role model vieler junger Menschen ist.
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09:05-09:35
Kulturplatz
(Magazin (Kultur – Kultur allgemein)) | 3sat
Hinein ins pralle Leben: „Kulturplatz“ greift auf, was die Menschen beschäftigt, welche Fragen sie sich stellen. Und zeigt, dass die Kultur Antworten gibt.

„Kulturplatz“ findet mitten im Leben statt: im Supermarkt, am Musikfestival, im Wald. Denn Kultur ist viel mehr als Musik, Literatur und Kunst. Kultur durchdringt unser Leben. Wo jemand nachzudenken beginnt, da entsteht Kultur.

Diesem Credo ist „Kulturplatz“ verpflichtet. Die Sendung will für Kultur begeistern und behält dabei die wichtigsten Akteure und Ereignisse des Kulturbetriebes im Blick. „Kulturplatz“ spürt Trends auf und präsentiert Neuentdeckungen.
© by 3sat/TV-Browser

09:40-10:25
Albrecht Dürer – Superstar
(Dokumentation (Kultur – Lebensstile/-entwürfe)) | ZDFneo
Albrecht Dürers Kunst kennt fast jeder: „Betende Hände“, „Der Feldhase“, die Selbstbildnisse. Das Genie aus Nürnberg hat die Kunst für immer verändert. Wer war dieser Superstar?

Dürer, der ehrwürdige alte Meister: Dieses Klischee aus dem Schulbuch trügt. „Terra X“ zeigt, wie innovativ und sogar revolutionär Dürer war: mit seinen Dämonen, seiner Nacktheit und seinem Witz. Konventionen waren ihm egal. Ein moderner Künstler.

Diese „Terra X“-Dokumentation zeigt die Welt, aus der Dürer kommt: das aufstrebende Nürnberg um 1500. Eine deutsche Weltstadt, aber eng und von Seuchen geplagt. Bei seinem Vater, einem Goldschmied, geht der Zwölfjährige in die Lehre. Der muss ihn bald ziehen lassen, denn schnell zeigt Albrecht, was seine Berufung ist: Er wird Maler. Wie ein Fotograf es heute tun würde, bannt er alles, was ihn interessiert, auf Tausende Papierseiten. In Venedig lernt er, es mit den italienischen Meistern aufzunehmen. Und dann zeigt der junge Maler der Welt, was er kann. Im „Selbstbildnis“ von 1500 malt er sich wie Jesus Christus, und nun folgt ein Paukenschlag auf den anderen.

Zusammen mit Dürer-Spezialisten geht „Terra X“ in die wichtigsten Museen nach München, Nürnberg und Wien. Archive wurden geöffnet, kostbare Unikate gezeigt. Was ist ihr Geheimnis? Mit modernster Animationstechnik wird die unendlich feine Machart der Werke erforscht. Mit dem bloßen Auge nicht erkennbar, aber dennoch von Dürer ausgemalt: das silbrige Fell des „Feldhasen“, das Horrorszenario der „Apokalyptischen Reiter“. Und „Terra X“ untersucht die zeitlose Relevanz von Albrecht Dürers Monogramm „AD“ – es ist das erste Logo, das erste Markenzeichen der Geschichte.

Die Dokumentation schildert in Reenactments, wie Dürer immer „Der Erste“ war: Er schuf das erste Akt-Selbstbildnis, dann das erste weibliche Aktporträt, und er arbeitete als Erster fürs große Publikum – von manchen seiner Holzschnitte verkaufte er Tausende Exemplare. Damit steht er am Beginn unseres Bilder-Zeitalters und ist mit seinen ikonenhaften Meisterwerken auch heute allgegenwärtig. Ein Meister also, der zeitlos jung und revolutionär geblieben ist.
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11:20-11:45
Zurück in die Zukunft
(Zeichentrick) | ProSieben MAXX

© by ProSieben MAXX

+ Kultur4all-Tipp +
Zurück in die Zukunft - Das Musical
Tickets*

12 bis 18 Uhr
0 – 6 Uhr | 6 – 12 Uhr | 12 – 18 Uhr | 18 – 24 Uhr
Alle Tage

18 bis 24 Uhr
0 – 6 Uhr | 6 – 12 Uhr | 12 – 18 Uhr | 18 – 24 Uhr
Alle Tage

18:15-18:45
Westart
() | WDR
Reportagen und Berichte über Kulturereignisse bei uns im Westen, Porträts spannender Künstler und Blicke hinter die Kulissen. Neue Bücher und Filme, sehenswerte Ausstellungen und Musikevents, aktuelle Gesellschaftsphänomene und brisante Kulturpolitik. Moderatorin Siham El-Maimouni präsentiert die neuesten Trends und Kultur-Hotspots der Region. Jede Woche vierzig Minuten faszinierende Kultur und bewegende Themen, zu großen Events die Westart Reportage: eine ganze Sendung, um ein Thema von vielen Seiten zu beleuchten. Kultur erleben – mit Westart!
© by ARD/TV-Browser

18:30-19:00
rbbKultur – Das Magazin
() | RBB Berlin
Dabei sein, wenn etwas entsteht, Menschen begleiten, die Kunst schaffen: Das Magazin will Neues zeigen, Unbekanntes entdecken und Schönes mit allen Sinnen erlebbar machen. „rbb Kultur – Das Magazin“ ist die Sendung über die vielfältige Kultur aus der Metropolenregion. Immer samstags um 18.30 Uhr im rbb Fernsehen.
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19:20-20:00
Kaminer Inside: Holiday on Ice
(Dokumentation (Kultur – Kultur allgemein)) | 3sat
2024 feiert die große Eisshow „Holiday On Ice“ im Berliner Tempodrom 80. Jubiläum und Wladimir Kaminer ist live dabei – vom Aufbau, Eis machen bis hin zu den Proben und der großen Premiere.

Er begleitet dabei sowohl die Stars auf der Eisbühne als auch Menschen hinter den Kulissen der gewaltigen Show. Er trifft Gaststar Vanessa Mai und schnallt sich mit der ehemaligen Eiskunstlauf-Weltmeisterin Denise Biellmann auch selbst die Schlittschuhe an.

Die erfolgreichste Eiskunstlauf-Show der Welt feiert 80-jähriges Jubiläum. Die Mischung aus klassischem Eiskunstlauf, Artistik, bunten Showelementen, Licht und Musik ist ein Publikumsmagnet: Mehr als 330 Millionen Menschen haben „Holiday On Ice“ bereits besucht.

20 Städte stehen im Tourplan der Jubiläumsshow „NO LIMITS“. Dabei bedeutet jede Station einen Neuanfang: In jeder Stadt beginnt die 50-köpfige Crew mit dem Aufbau von vorn – vor allem mit der Installation einer Eisfläche. Das Eis ist nicht überall gleich, die Fläche variiert, und die Künstlerinnen und Künstler müssen sich auf immer neue Bedingungen einstellen. Es gibt Anproben, Licht-, Ton- und Generalproben. Verantwortlich für reibungslose Auf- und Abbauarbeiten ist seit gut zwei Jahrzehnten Peter „Kuschel“ Koschmieder als technischer Leiter. Er gilt als die gute Seele von „Holiday On Ice“, kennt alles und jeden und sorgt dafür, dass alles läuft. Wladimir Kaminer darf ihn bei seiner Arbeit begleiten.

Natürlich ist Wladimir Kaminer auch bei den Proben dabei. Nur einen einzigen Tag haben die Künstler Zeit, sich auf die neuen Gegebenheiten einzustellen: Dauerstress für Natalia Belusakova, die als Trainerin die Proben leitet und sicherstellen muss, dass alles funktioniert und keine Fehler passieren – auch wenn die Eisfläche jedes Mal eine andere Größe hat und die Choreografie darauf angepasst werden muss. Emmanuelle Proft und Nicolas Nadeau aus Kanada sind die Stars der „NO LIMITS“-Show: Zum ersten Mal laufen sie bei „Holiday on Ice“. Wladimir Kaminer begleitet Sportlerinnen und Sportler sowie die Trainerin hinter den Kulissen, bei den Proben und natürlich am Premierenabend.

Gaststar der Show ist diesmal Schlagersängerin Vanessa Mai, die Wladimir Kaminer bereits bei den Proben trifft. Mit dem Produzenten und Geschäftsführer von „Holiday On Ice“, Peter O’Keeffe, spricht Wladimir Kaminer über die Geschichte und Zukunft der Eisshow und darüber, wie jede neue Show noch spektakulärer, größer, besser werden kann.

Am Ende lockt ihn noch die große Eisfläche: Zuletzt stand Wladimir Kaminer als Kind auf Kufen – aber eine Runde auf der berühmtesten Eisbühne der Welt lässt er sich nicht entgehen. Fachkundige Anleitung bekommt er dabei von der Schweizer Eiskunstläuferin Denise Biellmann, die selbst lange der Star der Show war und als erste Frau den dreifachen Lutz auf dem Eis sprang.
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20:15-22:00
Paddington
(Abenteuerkomödie, Spielfilm) | Super RTL

nach den Kinderbüchern von Michel Bond
Hugendubel.de* | Amazon.de* | Thalia.de*

Nachdem sein Zuhause in Peru durch ein Erdbeben zerstört wurde, reist der sprechende Bär Paddington nach Großbritannien, dem Land seiner Träume. Doch in London angekommen, stellt er fest, dass nichts so ist wie er sich das vorgestellt hatte. Aber dann trifft er auf die Familie Brown, die ihn bei sich aufnimmt.

(Text unter CC BY 2.0 von omdb.org)
Copyright by Super RTL

20:15-22:00
Ohnsorg-Theater
() | NDR Schleswig-Holstein
Den einschlägigen Datingportalen im Internet ist nicht zu trauen. Deshalb treffen sich sechs gereifte Singles zum Speeddating. Alle mit einer Vergangenheit, ausgeprägten Marotten, hohen Ansprüchen – und mit großer Hoffnung auf die Zukunft. Aber wie ging das eigentlich nochmal, das mit dem Flirten? Und dann auch noch unter Zeitdruck. Ein amüsant-berührendes Theaterstück über Frühlingsgefühle im Herbst des Lebens.

Den einschlägigen Datingportalen im Internet ist nicht zu trauen. Deshalb treffen sich sechs gereifte Singles zum Speeddating. Alle mit einer Vergangenheit, ausgeprägten Marotten, hohen Ansprüchen – und mit großer Hoffnung auf die Zukunft.

Aber wie geht das eigentlich nochmal, flirten? Wie eröffnet man möglichst originell das Gespräch? Was sollte man tun und was besser lassen, um sein Gegenüber für sich einzunehmen?

Zum Glück wird der Abend von einem jung-dynamischen Duo moderiert, das den Teilnehmenden mit professionellen Tipps und Tricks auf die Sprünge hilft. Doch Flirt-Coaching hin oder her: Wie gut kann so ein erstes Date gelingen, bei all der Aufregung, und wenn nach fünf Minuten schon die Glocke läutet?

Ein amüsant-berührendes Theaterstück über Frühlingsgefühle im Herbst des Lebens.

Komödie von Marc Becker
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20:15-21:50
Lausbubengeschichten
(Spielfilm) | BR Süd

Helmut Käutners warmherzige Satire „Lausbubengeschichten“ zählt zu den großen Kinoerfolgen der frühen 1960er-Jahre und basiert auf den gleichnamigen Geschichten des bayerischen Heimatschriftstellers Ludwig Thoma. In seiner Komödie versammelte Regisseur Käutner („Große Freiheit Nr. 7“, „Unter den Brücken“) beinahe die komplette Garde führender deutscher Kino- und Volksschauspieler, darunter Beppo Brem, Carl Wery, Harald Juhnke, Michl Lang und Franz Muxeneder.

Bayern, im Jahre 1886: Lateinschüler Ludwig, Sohn des dahingeschiedenen Forstmeisters Thoma, hat es faustdick hinter den Ohren. Mit verwegenen Einfällen setzt sich der zwölfjährige Lausbub gegen die unliebsame Welt der Erwachsenen zur Wehr. So wischt er einem hochnäsigen preußischen Geheimrat eins aus, indem er mit dessen Sohn Arthur „Schiffe versenken“ mit scharfer Munition spielt. Seinen Schabernack treibt der Bengel auch mit dem frömmelnden Religionslehrer Falkenberg, genannt Pfarrer „Kindlein“, und der ewig nörgelnden Tante Frieda. Nachdem er den Bogen überspannt hat, gibt die überforderte Mutter Thoma ihren Sohn in die Obhut des strengen Pädagogen Semmelmaier. Der Hauptmann a. D. hat schon so manchem schwer erziehbaren Jungen die Hammelbeine langgezogen, doch mit Ludwig erlebt der Kinderschreck sein blaues Wunder. Am Ende erscheint Ludwig im Traum sein berühmter Namensvetter, König Ludwig II., um seinem vorbildlichen Untertan die bayerische Tapferkeitsmedaille für seinen unermüdlichen Kampf gegen Dünkel, Unduldsamkeit, Verlogenheit, Scheinheiligkeit und aufgeplusterte Autorität zu verleihen.

Helmut Käutners warmherzige Satire „Lausbubengeschichten“ zählt zu den großen Kinoerfolgen der frühen 1960er-Jahre und basiert auf den gleichnamigen Geschichten des bayerischen Heimatschriftstellers Ludwig Thoma. In seiner Komödie versammelte Regisseur Käutner („Große Freiheit Nr. 7“, „Unter den Brücken“) beinahe die komplette Garde führender deutscher Kino- und Volksschauspieler, darunter Beppo Brem, Carl Wery, Harald Juhnke, Michl Lang und Franz Muxeneder.

Humoristisches Highlight ist der Auftritt von Elisabeth Flickenschildt als zickige Tante Frieda. In der Titelrolle überzeugt der damals zwölfjährige Hansi Kraus, der in allen vier Fortsetzungen auftrat und später als „Lümmel von der ersten Bank“ große Popularität erlangte.
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21:45-23:15
Glanz und Pracht – Die Pariser Oper Garnier
(Dokumentarfilm) | arte
Paris, 1858: Nach einem Attentat an der damaligen Pariser Oper, das ihn und die Kaiserin beinahe das Leben gekostet hätte, beschließt Napoleon III., in seiner Hauptstadt ein neues, prunkvolles und vor allem sicheres Opernhaus bauen zu lassen. Ganz unerwartet gewinnt ein junger, unbekannter Architekt den Wettbewerb: Charles Garnier. Fast 15 Jahre lang baut er mit seinem Team und Hunderten von Handwerkern das größte Theaterhaus des 19. Jahrhunderts. Der junge Architekt setzt moderne neue Werkstoffe wie Metall ein und beschäftigt die größten Talente seiner Zeit, etwa den Bildhauer Louis-Félix Chabaud.

Bis zur Fertigstellung der Oper ist Garnier starkem Gegenwind ausgesetzt: von kleinlicher Polemik, die von enttäuschten Konkurrenten ins Leben gerufen wurde, bis hin zur Kritik der republikanischen Opposition, die in der Oper ein Sinnbild für alle Ungleichheiten sieht. Trotz der unverbrüchlichen Unterstützung durch den Kaiser weht Garnier auch die Unbill des berühmten Baron Haussmann entgegen, denn dieses mit allen bekannten Regeln brechende Bauprojekt bringt die perfekte Harmonie von Haussmanns Pariser Stadtplanung durcheinander.

Der Dokumentarfilm erzählt die Entstehungsgeschichte der Pariser Opéra Garnier. Das Gebäude und sein Grundriss brachen mit allen bisher bekannten künstlerischen, technischen und raumgestalterischen Konzepten eines Opernhauses. Veranschaulicht durch exklusive Archivbilder führt dieser Spaziergang hinter die Kulissen eines der berühmtesten Bauwerke von Paris, Symbol für den Stil des Zweiten Kaiserreichs unter Napoleon III. und der darauf folgenden frühen Dritten Republik.
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22:00-00:20
In 80 Tagen um die Welt
(Abenteuer, Martial-Arts-Film, Action) | Super RTL

nach dem Roman Von Jules Verne
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Weitere Verfilmung des Jules Vernes Klassikers durch Frank Coraci. Der wagemutige Tüftler Phileas Fogg macht sich 1890 im Rahmen einer Wette auf, die Welt in 80 Tagen zu umrunden. Begleitet wird er von seinem getreuen Diener Passepartout (Jackie Chan) – der in dieser Verfilmung Chinese ist und gerade die Bank von England ausgeraubt hat…

(Text unter CC BY 2.0 von omdb.org)
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22:00-23:30
Ohnsorg-Theater
() | NDR Schleswig-Holstein
Schon immer war dem ergrauten Polizeibeamten Karl Mattau der Herzensbrecher Hermann Rüter ein Dorn im Auge. Im Alter begegnen sie einander in einem kleinen norddeutschen Kurort wieder. Und erneut findet Mattau Grund, sich über seinen ehemaligen Mitschüler zu ärgern. Denn Rüter ist zwar älter, aber keineswegs – so scheint es jedenfalls Mattau – solider geworden. Er versucht, Rüter als Heiratsschwindler zu enttarnen. Hoffentlich lohnen sich die Mühen wie tägliche Anwendungen und gymnastische Übungen. Nicht, dass sich Rüter wider Erwarten als Ehrenmann entpuppt.

Es gibt einen Menschen, den Karl Mattau, ein in langen Dienstjahren ergrauter Polizeibeamter, nicht leiden kann: den flotten gut aussehenden und stets erfolgreichen Herzensbrecher Hermann Rüter. Die Wurzeln seiner Abneigung reichen bis in die Schulzeit zurück, denn Mattau und Rüter waren einst Klassenkameraden. Schon damals bewies Rüter ein beachtliches Talent, auf Kosten anderer ein angenehmes Leben zu führen und sich mit Charme und Schlitzohrigkeit in den Vordergrund zu spielen.

Jetzt begegnen sie einander in einem kleinen norddeutschen Kurort wieder. Und erneut findet Mattau Grund, sich über seinen ehemaligen Mitschüler zu ärgern. Denn Rüter ist zwar älter, aber keineswegs – so scheint es jedenfalls Mattau – solider geworden. Noch immer lebt er auf großem Fuß, und noch immer erfreut er sich großer Zuneigung der holden Weiblichkeit. Dass er seinen aufwendigen Lebenswandel auf legale Weise finanziert, mag der Polizist nicht glauben. Also beginnt er, den immer und überall Erfolgreichen zu beschatten, Beweise zu sammeln für seine Vermutung, dass Rüter ein Heiratsschwindler und Betrüger sei.

Dabei nimmt Mattau einiges auf sich: nicht nur die Strapazen täglicher Anwendungen und gymnastischer Übungen, sondern auch das Risiko, dass sich der vermeintliche Gauner wider Erwarten als Ehrenmann entpuppen könnte.
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23:15-00:55
Robert Schumann: Das Paradies und die Peri
(Oper) | arte
Mit dem selten gespielten Stück „Das Paradies und die Peri“ beginnt an der Staatsoper Hamburg eine neue künstlerische Ära. Intendant Tobias Kratzer und Generalmusikdirektor Omer Meir Wellber eröffnen ihre erste gemeinsame Saison mit einem Werk, das gesellschaftliche Relevanz, musikalische Exzellenz und eine Reflexion über das Verhältnis von Bühne und Publikum in einem packenden Theaterabend bündelt. Robert Schumanns 1843 uraufgeführtes Stück steht zwischen Oper und Oratorium.

Die Geschichte der Peri, die durch Opfermut und Mitgefühl Erlösung sucht, wird bei der Neuinterpretation durch Kratzer und Wellber auch zum Spiegel heutiger Herausforderungen, zu einer Suche nach Empathie in einer Welt voller Krisen. Kratzers Inszenierung durchbricht dabei die Trennung zwischen Bühne und Zuschauerraum: So entsteht ein kollektives Theatererlebnis, das auch das Publikum in einen emotionalen Austausch einbindet.

Vera-Lotte Boecker, 2022 vom Magazin „Opernwelt“ zur Sängerin des Jahres gekürt, übernimmt die Titelrolle, ein Rollendebüt von sängerischer Virtuosität und großer emotionaler Tiefe. Der Abend steht exemplarisch für die Programmatik der neuen Intendanz an der Staatsoper Hamburg: Oper soll zum Resonanzraum drängender politischer und menschlicher Fragen werden. Die Suche der Peri nach der einen Gabe, die ihr den Weg ins Himmelreich eröffnet, führt durch die großen Krisen der Gegenwart: Krieg, Pandemie und Klimawandel.
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0 Uhr bis 6 Uhr | 6 Uhr bis 12 Uhr | 12 Uhr bis 18 Uhr | 18 Uhr bis 24 Uhr  
Alle Tage

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