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Fernsehprogramm – Freitag 25. September 2026
25 September Ganztägig
0 bis 6 Uhr
0 – 6 Uhr | 6 – 12 Uhr | 12 – 18 Uhr | 18 – 24 Uhr
Alle Tage
00:30-02:03
Kommissar Dupin – Bretonischer Ruhm
(Spielfilm) | Das Erste (ARD)
nach den Krimis von Jean-Luc Bannalec
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NEU: Neuer Dupin-Roman: „Bretonischer Glanz" von Bannalec
Roscoff im Norden der Bretagne ist eigentlich für seine weltberühmten Zwiebeln bekannt, doch als Kommissar Dupin in Jean-Luc Bannalecs „Bretonischer Glanz" dort ankommt, brodelt es in der kleinen Hafenstadt gewaltig. Ein Mord mitten im Krimifestival, streikende Hafenarbeiter und die rätselhaften Machenschaften einer Zwiebelbruderschaft sorgen für Spannung bis zur letzten Seite. Für alle, die Atmosphäre, Frankreich und packende Krimis lieben, ist das ein Muss. Jetzt lesen!
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In der herrlichen Weinregion des Muscadet macht ein Mord an einem Gutsbesitzer dem frischgebackenen Ehepaar, Georges und Claire Dupin, die gerade begonnenen Flitterwochen zunichte. Hin- und hergerissen zwischen Privat- und Berufsleben muss Pasquale Aleardi alias Kommissar Dupin die Ermittlungen zu seinem zwölften Fall „Bretonischer Ruhm“ aufnehmen – und kommt zwischen großen Weinen und alten Namen schicksalhaften Geheimnissen auf die Spur.
Kommissar Dupin (Pasquale Aleardi) und seine Claire (Christina Hecke) haben den entscheidenden Schritt gewagt, sie haben geheiratet. Ihre Flitterwochen führen sie zu Claires Freundin Cécile Katell (Birte Hanusrichter), die mit ihrem Ehemann Brian (Markus Frank) das berühmte Weingut Katell betreibt. Doch Dupins und Claires Aufenthalt steht unter keinem guten Stern: Kaum sind sie angekommen, wird Brian tot aufgefunden.
Trotz Flitterwochen überredet Claire Dupin, den Mord aufzuklären. Unterstützt von Inspektor Kadeg (Jan Georg Schütte) und Polizistin Nevou (Gisa Flake) ergründet Dupin die Geheimnisse des Chateaus: Da gibt es die benachbarte Winzerfamilie Joly, die das angeschlagene Chateau Katell übernehmen will; die junge Angestellte Emily (Luisa Binger), die eine Affäre mit Brian hatte – wovon Cecile wusste; Emilys Verlobten Alain (Josef Heynert) – angeblich Brians bester Freund.
Außer Gutsverwalter Marchand (Jürgen Heinrich) scheint niemand wirklich um Brian zu trauern. Und in diesem ganzen undurchdringlichen Geflecht aus Lügen, Enttäuschung und Gier ist plötzlich Claire verschwunden!
Nach einem Drehbuch von Eckhard Vollmar inszenierte Holger Haase den 12. Einsatz des eigenwilligen Kommissars an Originalschauplätzen in der Bretagne. Die literarische Vorlage für diesen spannenden Krimi stammt wieder aus der Feder von Bestsellerautor Jean-Luc Bannalec.
© by DasErste/TV-Browser
02:25-02:55
artour
(Kulturmagazin) | MDR Sachsen-Anhalt
„artour“ ist der kürzeste Weg zur Kultur. Bewegend, erhellend, kritisch und aktuell berichtet das Magazin über das Neuste aus Kunst und Kultur.
„artour“ ist das Kulturmagazin für das MDR-Sendegebiet und für Ostdeutschland. „artour“ wird in Rostock wie in Weimar geschaut, aber natürlich auch in Hamburg und München. Das Kulturmagazin mit Ostkompetenz greift Themen auf, die die Zuschauer bewegen. Von Thälmann bis Theater, von der Kittelschürze bis zum Konzert, von der Off-Bühne bis zur Oper. Themen werden auch mal gegen den Strich gebürstet, egal, ob es sich um eine Kunstausstellung oder einen kulturpolitischen Skandal handelt.
© by ARD/TV-Browser
6 bis 12 Uhr
0 – 6 Uhr | 6 – 12 Uhr | 12 – 18 Uhr | 18 – 24 Uhr
Alle Tage
06:20-07:00
Kulturzeit
(Magazin (Kultur – Kultur allgemein)) | 3sat
„Kulturzeit“ ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat.
„Kulturzeit“ mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
© by 3sat/TV-Browser
09:05-09:45
Kulturzeit
(Magazin (Kultur – Kultur allgemein)) | 3sat
„Kulturzeit“ ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat.
„Kulturzeit“ mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
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12 bis 18 Uhr
0 – 6 Uhr | 6 – 12 Uhr | 12 – 18 Uhr | 18 – 24 Uhr
Alle Tage
14:00-16:35
Die Firma
(Spielfilm) | arte
nach dem Roman von John Grisham
Amazon.de | Thalia.de
Mitch McDeere ist ein junger und ehrgeiziger Juraabsolvent, der in der renommierten Anwaltskanzlei Bendini, Lambert & Locke eine vielversprechende Anstellung findet. Gemeinsam mit seiner Frau Abby genießt er die Vorteile und das Prestige seines Postens. Die Firma, wie die Kanzlei von den Angestellten genannt wird, bezahlt nicht nur gut, sondern engagiert sich auch für die Familien der Mitarbeiter. Das Leben des jungen Ehepaares scheint perfekt.
Dass „die Firma“ sich auch um eine andere Art von Familie kümmert, die Mafia, wird Mitch erst klar, als ihm ein FBI-Agent von mysteriösen Todesfällen unter ehemaligen Angestellten berichtet. Demnach würde die Kanzlei mit einem Clan gemeinsame Sache machen. Mitch soll für das FBI geheime Dokumente seines Arbeitgebers beschaffen, um die mafiösen Machenschaften beweisen zu können. Damit würde er jedoch nicht nur gegen seinen Eid als Anwalt verstoßen, sondern auch Gefahr laufen, selbst ins Fadenkreuz der Mafia zu geraten. Mitch muss sich entscheiden.
© by DasErste/TV-Browser
15:15-16:00
#selfie: ich – und die Welt
() | ARD-alpha
Manche tun es öffentlich, manche heimlich, Fakt ist: fast jeder macht es – das Bild von sich selbst. Selfies – die Fotos, die das Smartphone schießt – sind ein Phänomen des jungen 21. Jahrhunderts, Wort des Jahres 2013, längst professionalisiert mit Selfie-Sticks und aufsetzbaren Kameraoptiken. Selfies sind global. Und: global verständlich. Kommunikation heruntergebrochen auf das Wesentliche: Mimik und Gestik. Selfies, sagt der Kunsthistoriker Wolfgang Ullrich, sind Weltsprache. Und damit kulturgeschichtlich ein kleines Wunder.
Sind wir eine narzisstische Gesellschaft? Oder hat die uns zur Verfügung stehende Technik die Möglichkeit eigener Darstellung nur demokratisiert? Als Dürer es wagte sich selbst zu portraitieren, in Christus-Pose, galt das Gemälde als Akt der Selbstermächtigung, war es ein bewunderter Schritt zur Emanzipation. Heute zeigen Millionen ihr Gesicht in den sozialen Netzwerken und damit der Welt. Man muss nicht mehr malen können, oder reich, mächtig und prominent sein, um in die Öffentlichkeit zu gehen.
Die beliebteste Plattform heißt Instagram. Hier kann jeder nach Belieben sein Image inszenieren, demonstrieren was er macht, was er hat und wo er war. Zeig mir dein Profil und ich sag dir, wer du bist – Bergfex, Künstler, Jetsetter. Das Foto legt Zeugnis ab, ist Beweis der eigenen besonderen Existenz. Es nimmt die Follower mit in den eigenen Alltag oder auf die Reise. Aber das Phänomen geht noch viel weiter: Rund um das Selfie, das längst nicht mehr nur Foto ist, sondern auch Video, sind neue Geschäftsmodelle entstanden, die es vorher nicht gab: Die „Influencer“. Mit mehr oder weniger originellen Selbstdarstellungen und viel Werbung für Konsumartikel lässt sich Geld verdienen. Und für eine ganze Generation sind die blogger- und Instagram-Stars Lebensberatung, Vorbild und Werbefigur in einem. Theoretisch kann heute jeder zur Berühmtheit werden – jedenfalls im Internet.
Eine Dokumentation im Spannungsfeld zwischen den Anfängen des Selbstportraits und der heutigen Selfie-Manie. Die Filmemacherin Laura Beck begleitet Wolfgang Maier, einen Münchner-Selfiepionier, mit seiner Uralt-Kamera auf Promijagd, trifft die allzeit auf Twitter und Facebook postende Politikerin Dorothee Bär, lernt die junge und doch schon so professionell arbeitende Influencerin Carina Spoon kennen, beobachtet Touristen beim Foto-shooting vor Schloss Neuschwanstein und zeigt, was eine Künstlerin aus Selfies machen kann.
© by ARD/TV-Browser
18 bis 24 Uhr
0 – 6 Uhr | 6 – 12 Uhr | 12 – 18 Uhr | 18 – 24 Uhr
Alle Tage
19:20-20:00
Kulturzeit
(Magazin (Kultur – Kultur allgemein)) | 3sat
„Kulturzeit“ ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat.
„Kulturzeit“ mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
© by 3sat/TV-Browser
19:30-19:55
Euromaxx
() | ARD-alpha
In starken Bildern und spannenden Geschichten berichtet „Euromaxx“ über Europa: Architektur und Abenteuer, Kunst, Kultur und Kulinarik, Länder und Lifestyle, Mode und Musik, Promis und Passionen. Diese Vielfalt präsentiert das TV-Magazin einmal wöchentlich : 26 Minuten mit interessanten Reportagen, Berichten und Porträts. Denn „Euromaxx“ entdeckt überall in Europa ungewöhnliche Themen und überrascht die Zuschauer immer wieder mit starken Geschichten. „Euromaxx“ ist Fernsehen für Genießer!
Mit „Euromaxx“ produziert die DW als erster Fernsehsender überhaupt ein vollwertiges Fernsehmagazin, das über Lebensart und Kultur in Europa berichtet. Damit präsentiert das deutsche Auslandsfernsehen den Zuschauern in aller Welt das moderne Deutschland als Teil des sich vereinenden Europas und unterstreicht einmal mehr seine Mittlerfunktion im internationalen Dialog.
© by ARD/TV-Browser
20:15-21:15
die nordstory – 30 Jahre Hurricane-Festival
() | NDR Schleswig-Holstein
Das Hurricane-Festival in Scheeßel zählt zu den größten und bedeutendsten Musikfestivals in Deutschland. Jedes Jahr im Juni kommen bis zu 78.000 Musikfans in die kleine niedersächsische Gemeinde. Und die Menschen in Scheeßel lieben „ihr“ Festival.
Umso erstaunlicher waren die Anfänge: Als der junge Hamburger Konzertveranstalter Folkert Koopmans 1996 die Idee für ein Rockfestival an der Wümme entwickelte, stieß er auf Ablehnung. Die Erinnerung an 1977 saß tief: Ein früheres Festival am selben Ort war im Chaos versunken. Wütende Fans hatten die Bühne abgefackelt, weil die angekündigten Bands nicht auftraten. Örtliche Getränkehändler wurden geplündert, Existenzen zerstört.
„die nordstory“ erzählt, wie Koopmans das Hurricane- Festival gegen alle Widerstände zur Erfolgsgeschichte gemacht hat, und begleitet die Macher der Jubiläumsausgabe hinter den Kulissen: Heute sind die einst skeptischen Landwirte wie Heiko Schröder mit dabei und sammeln etwa mit ihren Traktoren den Müll auf den riesigen Zeltplätzen ein. Detlev Kaldinski hat das Chaos der 1970er-Jahre als Jugendlicher miterlebt und als Festival-Pressesprecher der Polizei später Unwetter und Extremhitze überstanden.
Inga Rossbach hat sich von der Praktikantin zur Veranstaltungsleiterin hochgearbeitet und ist in der heißen Phase vor und während des Festivals stets zur Stelle, wenn kleine und große Probleme gelöst werden müssen. Stage-Manager Jens Lützenkirchen stand einst als Fan vor der Bühne. Heute ist es sein Job, sie innerhalb von 30 Minuten für die nächste Band umzubauen.
Die Donots aus Ibbenbüren sind zum neunten Mal dabei – häufiger als jede andere Band. Sänger Ingo Knollmann gewährt im Nightliner einen Blick darauf, wie komfortabel das Leben einer Punkband heute sein kann. Und Roy Bianco & Die Abbrunzati Boys erklären, warum ihre Italo-Schlager auch die Norddeutschen verzaubern.
Die eigentlichen Stars des Festivals aber sind die Fans: Sie animieren sogar Polizisten zum Limbo-Dance und sorgen mit guter Laune, Bier-Yoga und der „Church of Beer“ für das unverwechselbare Hurricane-Feeling.
„die nordstory“ blickt vor, auf und hinter die Bühne und zeigt, wie Macher und Bevölkerung gemeinsam aus anfänglicher Skepsis in 30 Jahren ein echtes Kultevent gemacht haben.
© by ARD/TV-Browser
20:15-21:00
Die Kölner Oper – Jetzt aber wirklich!
() | WDR
14 Jahre Warten. 14 Jahre Provisorium. Und jetzt soll es wirklich losgehen. Die Oper Köln kehrt zurück in den Bau von Wilhelm Riphahn: raus aus dem vierten, etwas verschämten Interim, zurück in die Fußgängerzone. Eine Doku über Aufwand, Komplikationen und Emotionen eines Umzugs im laufenden Betrieb.
Die Oper Köln kehrt an den Offenbachplatz zurück – in ein denkmalgerecht saniertes Haus von 1957, mit technisch völlig neuen Möglichkeiten.
Die Dokumentation von Peter Scharf begleitet Sängerinnen und Sänger, Chor, Gürzenich-Orchester, Kostüm, Bühnenbild und Bühnentechnik. Sie erzählt von Erinnerungen, Hoffnungen und Enttäuschungen – und von der Frage, was ein Ort mit den Menschen macht, die dort arbeiten. Richard Strauss‘ „Der Rosenkavalier“ ist die erste Premiere im neuen alten Haus. Plötzlich geht es nicht mehr um die Baustelle, sondern darum, wie dieser Ort wieder zum Leben erwacht.
© by ARD/TV-Browser
20:45-21:30
Babylon Berlin – die Doku
(Dokumentation) | tagesschau24
Berlin, Anfang 1933. In nur wenigen Wochen zerstören die Nationalsozialisten die Weimarer Demokratie. Die demokratischen Institutionen werden ausgeschaltet, politische Gegner und Juden verfolgt, Recht und Gesetz ausgehebelt – die historische Kulisse für die fünfte Staffel der Kult-Serie „Babylon Berlin“.
Die Doku zur Serie beleuchtet diese ersten Wochen des NS-Regimes anhand der Schicksale von sieben Menschen und zieht Parallelen zur politischen Situation heute. Während manche wie die Journalistin Gabriele Tergit und der Kommunistenführer Ernst Thälmann schnell zu Opfern des NS-Terrors werden, treiben andere wie der Finanzfachmann Hjalmar Schacht und der neue Berliner Polizeipräsident Magnus von Levetzow den Aufbau der Diktatur voran und machen Karriere.
Film von Christian Jakob
Mit nachkoloriertem Archivmaterial und aufwendigen Animationen erweckt die Dokumentation das damalige Berlin zum Leben.
© by DasErste/TV-Browser
22:20-23:00
Babylon Berlin
(Serie) | Das Erste (ARD)
nach dem Roman Der nasse Fisch von Volker KutscherAmazon.de* | Thalia.de*
Soundtrack: Babylon Berlin Soundtrack, Vol. 3 u.a. mit Ein Tag wie Gold des Palast Orchesters Amazon.de*
Gereon erwacht schwer misshandelt in einem Berliner SA-Gefängnis neben Publizist Heymann. Wer sich in der Burg gegen die Bewegung stellt, bekommt es mit Regierungsrat Wendt zu tun. Widerstand ist nur noch gut getarnt möglich. Frau Behnke bereitet sich auf diese Rolle vor. Ein weiterer Ex-Patient aus Dr. Forsters Lazarett-Tagen ist tot. Böhm wittert eine Mordserie, wird aber von Wendt kaltgestellt.
© by DasErste/TV-Browser
23:00-23:40
Babylon Berlin
(Serie) | Das Erste (ARD)
nach dem Roman Der nasse Fisch von Volker KutscherAmazon.de* | Thalia.de*
Soundtrack: Babylon Berlin Soundtrack, Vol. 3 u.a. mit Ein Tag wie Gold des Palast Orchesters Amazon.de*
Auf Schloss Lieberberg fiebert Nyssen dem Treffen mit Hitler entgegen. Gereon wird von Wendt auf freien Fuß gesetzt, muss jedoch weiter um sein Leben fürchten. Unter seinen Augen beginnt der Abtransport der Verhafteten aus dem SA-Gefängnis ins Lager. Unter ihnen Heymann und Katelbach, die ihre Flucht vorbereiten. Ihr Plan scheitert. Zu Hause erwarten Gereon ein Mordkommando der SA und die verzweifelt-wütende Charlotte.
© by DasErste/TV-Browser
23:30-00:15
aspekte
(Reportage (Zeitgeschichtlicher Stoff – Kultur – Klassik)) | ZDF
Deutschland ist Opern-Weltmeister. Kein anderes Land leistet sich so viele Opernhäuser, so viele Aufführungen, so hohe Subventionen. Die Kosten explodieren, doch das Publikum schrumpft.
Während Milliarden in Neubauten und Sanierungen fließen, verliert die Kunstform immer mehr an Zustimmung: Inszenierungen polarisieren, und die Frage wird immer lauter: Hat Oper noch Zukunft oder ist sie ein teures Kulturmissverständnis?
Kaum eine Kunstform wird so heftig infrage gestellt und zugleich leidenschaftlich verteidigt wie die Oper. In Deutschland existieren mehr als 80 öffentlich finanzierte Opernhäuser, ein Drittel aller Opernhäuser weltweit. Oper ist kulturelles Aushängeschild – und finanzpolitisches Reizthema.
Katty Salié geht der Frage nach, warum wir uns Oper überhaupt noch leisten.
Sie ist dabei, wenn die Kölner Oper nach über einem Jahrzehnt Sanierung wiedereröffnet wird. Aus den ursprünglich angedachten 250 Millionen Euro Umbaukosten sind rund 1,4 Milliarden geworden. Kaum ein Projekt steht so sinnbildlich für kommunale Planungsprobleme, den Kampf um Kulturfinanzierung und die Frage, für wen Oper heute überhaupt gemacht wird. Eine Bestandsaufnahme zwischen Baustellen und Bühnen, Traditionspflege und Innovation, Regietheater und Nachwuchshoffnung.
Die Sendung begleitet Sänger, Intendanten und Regisseure an zentralen Opernstandorten, so auch in Hamburg zur ersten Spielzeit des neuen Intendanten Tobias Kratzer. Er möchte zeigen, „was Oper alles kann“. Gelingt es ihm, mit einer innovativen Programmierung und neuen Inszenierungen Oper aus der Nische zurück ins Herz der Stadt zu holen? Kann er die Oper mit neuen Ideen wieder für mehr Menschen in der Stadt relevant machen?
In Amsterdam passiert das schon seit zehn Jahren. Dort denkt man ganz anders über Oper und Musiktheater nach als in Deutschland. 50 Prozent der Projekte sind Experimente, die Menschen ansprechen sollen, die sonst keine klassischen Operngänger sind. Das gelingt vor allem mit dem Opera Forward Festival, das seit zehn Jahren neue Werke, Experimente und junge Künstler ins Zentrum rückt und die Oper in die Stadt hinein öffnet. Aber auch mit Künstlern wie Jakub Józef Orliński, der nicht nur ein fantastischer Countertenor ist, sondern auch ein Meister im Breakdance. Amsterdam zeigt, wie Musiktheater jenseits des klassischen Repertoires aussehen kann – und welches Publikum es erreicht.
Für den Dirigenten Iván Fischer stellt sich allerdings die Frage: Darf Oper Museum sein – oder muss sie sich permanent neu erfinden? Er sieht sich umzingelt von der „Regietheatermafia“ und befürchtet, dass diese zum Untergang des Genres führen könnte.
© by ZDF/TV-Browser
23:40-00:25
Babylon Berlin
(Serie) | Das Erste (ARD)
nach dem Roman Der nasse Fisch von Volker KutscherAmazon.de* | Thalia.de*
Soundtrack: Babylon Berlin Soundtrack, Vol. 3 u.a. mit Ein Tag wie Gold des Palast Orchesters Amazon.de*
Februar 1933. Für das Dinner auf Schloss Lieberberg verfolgen Rath, Wegener und der Armenier einen riskanten Plan. Zur gleichen Zeit bricht der junge Holländer van der Lubbe zum Reichstag auf. Mit einem SA-Ausweis ausgestattet, wird er die Wache passieren können. Böhm passt Charlotte am Wannsee ab, um sie zu warnen: Sie und Gereon dürfen auf keinen Fall in ihre Wohnung zurückkehren. Auch Witwe Behnke schließt eine Tür hinter sich.
© by DasErste/TV-Browser
0 Uhr bis 6 Uhr | 6 Uhr bis 12 Uhr | 12 Uhr bis 18 Uhr | 18 Uhr bis 24 Uhr
Alle Tage
Alle Angaben ohne Gewähr.
