0 bis 6 Uhr
0 – 6 Uhr | 6 – 12 Uhr | 12 – 18 Uhr | 18 – 24 Uhr
Alle Tage
00:20-02:10
Step Up 3 – Make Your Move
(Tanzfilm) | sixx
Der New Yorker Street Dancer Luke steht mit seiner Tanztruppe „House of Pirates“ kurz vor dem wichtigen World Jam-Wettbewerb. Als nach langem und hartem Training die Choreographie der „Piraten“ geklaut wird, scheint der Traum vom Sieg in weite Ferne gerückt zu sein. Doch Rettung naht in Gestalt von Moose und seiner alten Tanz-Crew MSA.
(Text unter CC BY 2.0 von omdb.org)
© by sixx
02:40-03:25
Zimerman und Bernstein – Dokufilm
(Dokumentation) | arte
Es war ein Gipfeltreffen der besonderen Art. 1984 trafen sich der enigmatische Pianist Krystian Zimerman und der charismatische Maestro Leonard Bernstein in Wien, um das zweite Klavierkonzert von Johannes Brahms aufzuführen. Trotz ihrer unterschiedlichen Temperamente – Bernstein als populärer Entertainer und Künstler, der oft das Medium Film nutzte, um ein breites Publikum zu erreichen, und Zimerman als öffentlichkeitsscheuer Perfektionist, der akribisch jede Nuance seines Spiels vorbereitet und nur selten über seine Kunst spricht – boten sie eine bezaubernde musikalische Sternstunde.
Bekannt wurde Bernstein vor allem durch seine Arbeit als Dirigent des New York Philharmonic Orchestra und seine zahlreichen Aufnahmen und Aufführungen von Werken von Gustav Mahler und anderen Komponisten. Er war auch als Komponist tätig und schrieb eine Vielzahl von Werken, darunter die berühmte West Side Story. Er war ein wichtiger Verfechter der Musikbildung und gründete die „Young People’s Concerts“ – eine Konzertreihe, die sich an junge Menschen richteten und ihnen klassische Musik näherbringen sollten.
Krystian Zimerman gilt als einer der herausragendsten Pianisten seiner Generation und ist bekannt für seine hohen künstlerischen Ansprüche sowie seine Suche nach perfekter Klangqualität, weshalb er oft seinen eigenen Flügel zu Konzerten mitbringt. In einem seiner seltenen Interviews spricht er erstmals in einer TV-Dokumentation ausführlich über die Hintergründe dieser Konzertaufzeichnung und warum die Zusammenarbeit mit Leonard Bernstein sein ganzes künstlerisches Leben veränderte.
© by DasErste/TV-Browser
03:40-04:10
ttt – titel thesen temperamente
(Kulturmagazin) | Das Erste (ARD)
ttt wird im wöchentlichen Wechsel von sechs Redaktionen der ARD Landesrundfunkanstalten verantwortet: BR, HR, MDR, NDR, RBB und WDR.
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6 bis 12 Uhr
0 – 6 Uhr | 6 – 12 Uhr | 12 – 18 Uhr | 18 – 24 Uhr
Alle Tage
06:20-07:00
Kulturzeit
(Magazin (Kultur – Kultur allgemein)) | 3sat
„Kulturzeit“ ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat.
„Kulturzeit“ mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
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09:05-09:45
Kulturzeit
(Magazin (Kultur – Kultur allgemein)) | 3sat
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„Kulturzeit“ mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
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12 bis 18 Uhr
0 – 6 Uhr | 6 – 12 Uhr | 12 – 18 Uhr | 18 – 24 Uhr
Alle Tage
18 bis 24 Uhr
0 – 6 Uhr | 6 – 12 Uhr | 12 – 18 Uhr | 18 – 24 Uhr
Alle Tage
18:15-18:45
Druckfrisch
(Kultur) | ARD-alpha
In der neuen Folge „Druckfrisch“ begegnet Literaturkritiker Denis Scheck der Kölner Autorin und Journalistin Seyda Kurt und spricht mit ihr über ihr Belletristikdebüt „Zeit der Monster“. Und er spricht mit Musiker und Schriftsteller Sven Regener, der einmal mehr ins Westberlin der 1980er-Jahre führt. Dazu empfiehlt er Literatur, die für den Deutschen Buchpreis nominiert ist: den Roman „Die Lücken“ von Shida Bazyar. Die Bestsellerliste Belletristik wird in gewohnt kritischer Weise durchleuchtet auf hopp oder top.
- Seyda Kurt: „Zeit der Monster“
- Sven Regener: „Frankie und Freddie“
- Shida Bazyar: „Die Lücken“
Seyda Kurt: „Zeit der Monster“
Eine Zeit, die nicht die unsere ist, aber kaum sehr weit weg von ihr: es herrscht apokalyptische Atmosphäre im Stadtviertel, in dem ein Fitnessstudio und eine Kirche zu Treffpunkten werden, die Natur sich gegen die Bewohnerinnen und Bewohner richtet und Protagonistin Sanya eine Pistole im Rucksack herumträgt. Oszillierend zwischen Soap und Dichtung, zwischen Utopie und Revolution lässt der Roman mit seinen schillernden Figuren eintauchen in eine eventuelle Zukunft. Die Fragen, die Seyda Kurt immer wieder beschäftigen, hat sie bereits in ihren Sachbüchern „Radikale Zärtlichkeit“ und „Hass“ ausbuchstabiert: Wie können Menschen ein zugewandtes Miteinander leben, wie Strukturen und Rollen aufbrechen? In Köln-Kalk ist die Autorin aufgewachsen und dieser Ort scheint unverkennbar durch in ihrem Romansetting. Seyda Kurt ist Jahrgang 1992, arbeitet als Moderatorin und Journalistin und bleibt ihrem Kiez im Ruhrgebiet treu. Im „Druckfrisch“-Gespräch mit Denis Scheck erzählt sie vom Schreiben ohne Geländer, der Rolle des italienischen Schriftstellers Antonio Gramsci beim Schreiben des neuen Romans. Und wie es war, in die „Zeit der Monster“ zu reisen.
Sven Regener: „Frankie und Freddie“
Wieder einmal zieht dieser Autor seine Linien von Bremen nach Berlin: Frankie und Freddie Lehmann, die beiden schon bekannten Brüder aus „Herr Lehmann“, hat es auch in seinem neuen Roman 1980 in die Inselstadt im Osten verschlagen. Der eine versucht, sich in Kreuzberg zu verankern, für den anderen soll Westberlin nur ein Zwischenstopp auf dem Weg nach New York sein. Aber wie kommt man aus einem Hotel am Ku‘damm wieder weg, in dem man als Proband für Antidepressiva endlich mal Geld verdient? Herrlich skurril schreibt Sven Regener in seinem siebten Lehmann-Roman über Brüder und die Suche nach einem Halt, über das Westberlin der 1980er-Jahre, von Kneipen und irrwitzigen Überlebenshandlungen. Der Frontman der Band Element of Crime spricht mit Denis Scheck über seine Verwurzelung im Lehmann-Kosmos, über das gar nicht so leichte Thema Depression und über das ebenso gewichtige Thema Brüder.
Die Empfehlung von Denis Scheck: „Die Lücken“ von Shida Bazyar
Erzählt wird dieser Roman von einer Toten. Und wovon lässt Shida Bazyar ihre gespenstische Ich-Erzählerin auf 500 Seiten erzählen? Von der Geschichte eines Dorfes namens Heimesbach im Hunsrück, das im 20. Jahrhundert zur Kleinstadt heranwächst. An die Seite dieser toten Ich-Erzählerin treten aber bald andere Bewohner von Heimesbach, denn Bayzar erzählt ihren Roman chorisch (so wie Juli Zeh oder Robert Seethaler). Während der Nazizeit wird Heimesbach zum „Gau-Musterdorf“, die Einwohner erklären sich nach dem Pogrom der sogenannten Reichskristallnacht 1938 für „judenfrei“, die Außenstelle eines KZs liegt nur sieben Kilometer entfernt, aber davon will man „im Land der Erinnerungsweltmeister“ in der frühen Bundesrepublik nichts mehr wissen. Satirischer Höhepunkt des Romans ist ein Interview, das ein junger Kunststudent mit seinem Großvater über dessen Erfahrungen in der Nazizeit führt. Ein unter die Haut gehendes deutsches Kabinettstück über Verdrängung, Verleugnung und Geschichtsklitterung. Shida Bazyar erzählt von fünf Familien, zwei davon kommen aus dem Iran als Migranten nach Heimesbach, ihre Erfahrungen kontrastiert „Die Lücken“ reizvoll mit den Ausgrenzungen, denen die jüdische Bevölkerung in Heimesbach ausgesetzt ist. Bazyar erzählt die Geschichte von Heimesbach als „Ein Geben und Nehmen, ein Erben und Vererben. Und ein Rauben. Denn von den 42 Jüdinnen und Juden, die 1933 im Ort lebten, beraubte man alle, ganz gleich, ob sie Läden führten oder im Viehhandel tätig waren. Ob sie fliehen mussten, überleben konnten oder ermordet wurden.“ Die kunstvolle Vernetzung der 45 Kapitel, u. a. aus Perspektive einzelner Bewohner Heimesbachs erzählt, die ungeheure Wucht, mit der Shida Bazyar ein ganzes Dorf und seine Geschichte glaubhaft aus dem Erdboden stampft und dabei zentrale Fragen nach Er
innerung und Verdrängung stellt, nach den Wurzeln des Bösen und nach der Bedingung für Versöhnung, machen diesen Roman in Schecks Augen zum Ereignis. Gut möglich, dass „Die Lücken“ für Ärger sorgen wird – nicht nur im Hunsrück. Recht so! Das haben Thomas Manns „Buddenbrooks“ und „Die Blechtrommel“ von Günter Grass auch getan.
Außerdem wie immer: Denis Schecks pointierte Revue der „Spiegel“-Bestsellerliste: diesmal Belletristik.
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19:20-20:00
Kulturzeit
(Magazin (Kultur – Kultur allgemein)) | 3sat
„Kulturzeit“ ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat.
„Kulturzeit“ mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
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20:15-21:55
Schieß, solange du kannst
(Spielfilm) | arte
Jacques Cournot ist ein erfahrener Kapitän, der sein Geld mit Schiffsüberführungen verdient. Als ihn der wohlhabende Geschäftsmann Hugo Hendrix zu einem lukrativen Auftrag überredet, ahnt er nicht, worauf er sich einlässt. Er soll die Luxusjacht Dragoon ihrer Eigentümerin Madame Osborne abkaufen und in die Karibik überführen. Doch kurz nach Besichtigung wird die Jacht gestohlen, und Cournot wird zum Hauptverdächtigen. Madame Osborne überredet Cournot, mit ihr zusammen nach dem verschwundenen Schiff zu suchen. Schon bald gibt es Hinweise, dass sich an Bord eine wertvolle Fracht befindet.
Je tiefer Cournot in die Machenschaften seines Auftraggebers gerät, desto klarer wird, dass er Teil eines internationalen Waffenhandels geworden ist. Zwischen einsamen Inseln, offenem Gewässer und undurchsichtigen Bündnissen muss er entscheiden, wem er noch vertrauen kann. Während die Gefahr wächst, kämpft er nicht nur ums Überleben, sondern auch darum, seine moralischen Grundsätze zu bewahren.
Lino Ventura verleiht in Claude Sautets Abenteuerfilm seiner Figur eine ruhige Entschlossenheit. Die eindrucksvollen Aufnahmen auf See schaffen eine bedrohliche Atmosphäre.
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22:45-23:15
NDR Kultur – Das Journal
() | NDR Schleswig-Holstein
Themen:
- So vielfältig ist die Kultur in Mecklenburg-Vorpommern
- Kulturelles Engagement: das Kulturhaus in Mestlin
- Das Staatliche Museum Schwerin: Rundgang mit Direktorin Pirko Kristin Zinnow
- Der Sänger Marteria: „Heimspiel“ in Rostock
- „Zweite Wende“ von Marieke Reimann: ein neues Buch
über Ostdeutschland - Naturparadies und Künstlertreff: Dokumentarfilm über Hiddensee
- So vielfältig ist die Kultur in Mecklenburg-Vorpommern
NDR Moderatorin Julia Westlake stellt verschiedenste Kulturschaffende und -orte aus dem Bundesland vor. Sie besucht das Kulturhaus im früheren DDR-Musterdorf Mestlin, in dem es heute eine private Kulturinitiative gibt, und macht mit der Museumsdirektorin Pirko Kristin Zinnow einen Rundgang durch das renovierte Staatliche Museum in Schwerin. „NDR Kultur – Das Journal“ trifft in dieser Sonderausgabe außerdem den Rostocker Sänger Marteria, der sehr mit seiner Heimatstadt verbunden ist und vor Kurzem im Rostocker IGA-Park aufgetreten ist. Weitere Themen sind ein neuer Dokumentarfilm über Hiddensee und das neue Buch der in Rostock aufgewachsenen Autorin Marieke Reimann über das Verhältnis von Ost und West. - Kulturelles Engagement: das Kulturhaus in Mestlin
Das Kulturhaus in Mestlin ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, was Bürgerengagement bewirken kann. Das einstige sozialistische Musterdorf sollte zu DDR-Zeiten zeigen, wie das ideale Leben auf dem Land aussehen könnte. Heute wird das Kulturhaus vor allem durch Menschen vor Ort am Leben gehalten – mit Konzerten, Ausstellungen und Veranstaltungen. Mestlin steht damit beispielhaft für viele Kulturhäuser und künstlerische Initiativen in Mecklenburg-Vorpommern, die nur existieren können, weil Bürgerinnen und Bürger Verantwortung übernehmen, anpacken und Kultur selbst organisieren. Julia Westlake besucht das Kulturhaus und die Menschen dahinter. - Das Staatliche Museum Schwerin: Rundgang mit Direktorin Pirko Kristin Zinnow
Das Staatliche Museum Schwerin ist eine wahre Schatzkammer: Nach vier Jahren Bauzeit wurde es im Herbst 2025 neu eröffnet und lockt seitdem mit freiem Eintritt neue Besucher an. Zu sehen sind niederländische Klassiker, die weltweit größte Sammlung von Tierbildern des französischen Malers Jean-Baptiste Oudry, moderne Kunst und systemkritische Werke aus der DDR sowie die bedeutende Marcel-Duchamp-Sammlung. Julia Westlake macht einen Rundgang mit Museumsdirektorin Dr. Pirko Kristin Zinnow. - Der Sänger Marteria: „Heimspiel“ in Rostock
Er ist einer der bekanntesten und erfolgreichsten Musiker aus Mecklenburg-Vorpommern: der Rapper Marteria, geboren in Rostock. Seine Songs stehen für Hip-Hop mit Haltung. Am 14. August kam er für den Auftakt seiner neuen „Zum Glück in die Zukunft“-Tour in seine Heimatstadt zurück. Im IGA-Park wurde das Konzert zum echten Heimspiel: Mehr als 20.000 Fans feierten Marteria, der hier aufgewachsen ist und seiner Heimatstadt bis heute eng verbunden bleibt.
*“Zweite Wende“ von Marieke Reimann: ein neues Buch
über Ostdeutschland
Warum ist Deutschland auch 35 Jahre nach der Wiedervereinigung noch nicht wirklich vereint? In ihrem Buch „Zweite Wende“ zeigt die aus Rostock stammende Journalistin Marieke Reimann, wie groß die Unterschiede zwischen Ost und West noch immer sind: zum Beispiel bei Einkommen, Vermögen und der Besetzung von Spitzenpositionen. Sie erklärt, warum sich viele Ostdeutsche von den etablierten Parteien abwenden und welche Fehler Politik und Medien in der Vergangenheit gemacht haben.
- Naturparadies und Künstlertreff: Dokumentarfilm über Hiddensee
Hiddensee ist ein Naturparadies in der Ostsee, 17 Kilometer lang, autofrei und bis heute ein Sehnsuchtsort für alle, die Ruhe und Freiheit suchen. Schon früh zog es Künstler*innen und Intellektuelle hierher: Gerhart Hauptmann, Thomas Mann, Asta Nielsen, Joachim Ringelnatz und Albert Einstein verbrachten Zeit auf der Insel. Auch der neue Dokumentarfilm „Hiddensee“ von Annekatrin Hendel blickt auf diese besondere Geschichte: Er erzählt von der Künstlerinsel der 1920er-Jahre bis in die Gegenwart.
NDR Kultur – Das Journal ist in der norddeutschen Kulturszene und auf dem Büchermarkt unterwegs, spricht mit den Machern und spürt den neusten Trends nach.
© by ARD/TV-Browser
23:20-00:15
Letzte Sommer in Sanary
(Dokumentation) | arte
1933, nach Hitlers Machtübernahme, wird das südfranzösische Sanary-sur-Mer zum Zentrum deutschsprachiger Exilliteratur. In dem kleinen Hafenort an der Provence finden Schriftstellerinnen und Schriftsteller und Intellektuelle Zuflucht: Lion Feuchtwanger, Thomas Mann und sein Bruder Heinrich Mann, Bertolt Brecht, Klaus Mann, Erika Mann, Franz Werfel, Alma Mahler-Werfel, René Schickele und viele andere.
Die Dokumentation erzählt von einem einzigartigen Moment europäischer Kulturgeschichte: Zwischen Cafés, Markt und Mittelmeer entstehen große Werke, während in Deutschland Bücher brennen – auch die der geflohenen Schriftsteller und Schriftstellerinnen. Hoffnung auf Rückkehr mischt sich mit Rivalitäten, künstlerischer Produktivität und wachsender Verzweiflung.
Mit Kriegsbeginn werden die Emigranten zu „feindlichen Ausländern“, viele interniert, das Paradies zerbricht. Aus Briefen, Tagebüchern und literarischen Texten entsteht das bewegende Porträt einer verlorenen Welt – und eine eindringliche Geschichte über Exil, Heimat und die Zerbrechlichkeit von Freiheit.
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23:25-00:55
Wolfsland – Ewig Dein
(Spielfilm) | MDR Sachsen-Anhalt
Die erste Begegnung zwischen Viola Delbrück (Yvonne Catterfeld) und Burkhard Schulz (Götz Schubert), den alle „Butsch“ nennen, ist alles andere als vielversprechend, die zweite läuft keineswegs besser. Vor den Polizisten liegt die Leiche von John Staffler, einem bekannten, erfolgreichen Anwalt. In seinem Mund: ein roter Stringtanga, der ganz sicher nicht seiner Frau gehört. Darin zumindest sind sich die ehemalige Hamburger Kriminalistin und der Oberlausitzer Eigenbrötler einig. Und auch darin, dass der Fundort der Leiche nicht der Tatort ist.
Viola Delbrücks akribische Ermittlungen und „Butschs“ Instinkt führen sie zu einem Landsitz, in dem Staffler offenbar seine Geliebte untergebracht hatte. Dort kommen die Kommissare dem Geheimnis des Toten auf die Spur, das sie zu der jungen polnischen Prostituierten Jenni (Emma Drogunova) und deren Freund „Marke“ (Julius Nitschkoff) führt, einem jungen, polnisch-deutschen Paar, dessen Flucht immer verzweifelter wird, je näher ihnen die beiden Kommissare kommen.
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