Fernsehprogramm Kultur Sontag - www.kultur4all.de

0 bis 6 Uhr
0 – 6 Uhr | 6 – 12 Uhr | 12 – 18 Uhr | 18 – 24 Uhr
Alle Tage

01:55-03:25
Kommissar Dupin – Bretonisches Gold
(Spielfilm) | HR

nach den Krimis von Jean-Luc Bannalec
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NEU: Neuer Dupin-Roman: „Bretonischer Glanz“ von Bannalec

Roscoff im Norden der Bretagne ist eigentlich für seine weltberühmten Zwiebeln bekannt, doch als Kommissar Dupin in Jean-Luc Bannalecs „Bretonischer Glanz“ dort ankommt, brodelt es in der kleinen Hafenstadt gewaltig. Ein Mord mitten im Krimifestival, streikende Hafenarbeiter und die rätselhaften Machenschaften einer Zwiebelbruderschaft sorgen für Spannung bis zur letzten Seite. Für alle, die Atmosphäre, Frankreich und packende Krimis lieben, ist das ein Muss. Jetzt lesen!

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Eigentlich hat Kommissar Dupin Feierabend, da erhält er einen überraschenden Anruf einer befreundeten Journalistin. Lilou Breval wirkt nervös und will ihn dringend in einer Saline im bretonischen Hinterland treffen. Doch dazu kommt es nicht mehr: Lilou verschwindet spurlos und Dupin entgeht nur knapp einem Heckenschützen. Alles deutet darauf hin, dass die Journalistin an einer Enthüllungsgeschichte über krumme Geschäfte der mächtigen Salzindustrie arbeitete. Obwohl die Gegend nicht zu Dupins Revier gehört, nimmt er auf eigene Faust die Ermittlungen auf.

Es ist was faul in den berühmten Salinen der Guérande. Die Journalistin Lilou (Amira El Sayed) kontaktiert ihren alten Freund Dupin (Pasquale Aleardi) und bittet ihn eindringlich um ein Treffen. Doch dann taucht sie nicht am vereinbarten Treffpunkt in einer großen Saline auf. Stattdessen wird auf Dupin geschossen. Mit knapper Not entgeht er dem unbekannten Schützen. Lilou aber bleibt spurlos verschwunden. Obwohl er verletzt ist und die Gegend nicht zu seinem Revier gehört, nimmt Dupin auf eigene Faust die Ermittlungen auf.

Wobei er ebenso tatkräftig wie unrechtmäßig von seinen Inspektoren Kadeg (Jan Georg Schütte) und Riwal (Ludwig Blochberger) unterstützt wird. Sie finden heraus, dass Lilou an einer brisanten Enthüllungsgeschichte über die schmutzigen Methoden der mächtigen Salzindustrie arbeitete. Aber bei Ségolène Laurent (Barbara Philipp), der unterkühlten Chefin eines internationalen Salzkonzerns, beißt Dupin auf Granit. Und was haben die Brüder Paul (David Bennent) und Maxime Daeron (Marc Hosemann) zu verbergen, in deren traditionsreichen Salzgärten Lilou ihn treffen wollte? Sie geben sich unwissend und unschuldig und wecken gerade deshalb das Misstrauen des Kommissars.

Als Lilou schließlich tot aufgefunden wird, ist Dupin fassungslos – und forscht umso verbissener weiter, was die ortsansässige Commissaire Rose (Annika Kuhl) aber gar nicht gerne sieht. Doch Dupin lässt sich nicht aufhalten. Durch Lilous Tod ist die Sache für ihn mehr als nur ein Fall – diesmal ist es persönlich.

Geldgier und maßloser Ehrgeiz können eine mörderische Mischung ergeben – das muss auch Kommissar Dupin feststellen, als er in den Salinen des bretonischen Hinterlands mit dem mysteriösen Verschwinden einer Journalistin konfrontiert wird. Mit „Bretonisches Gold“, nach dem Bestseller von Jean-Luc Bannalec, setzt Das Erste die erfolgreiche Krimireihe um den eigenwilligen französischen Ermittler fort. Regie führte Thomas Roth, bekannt unter anderem durch den hoch gelobten Kinofilm „Brand – Eine Totengeschichte“. Neben Pasquale Aleardi in der Hauptrolle gehören Jan Georg Schütte, Ludwig Blochberger und Annika Blendl zum festen Ensemble. In weiteren Rollen sind David Bennent, Marc Hosemann, Annika Kuhl und Chiara Schoras zu sehen.
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02:10-04:00
The Best of Me – Mein Weg zu dir
(Drama) | Sat.1
Über 20 Jahre nachdem sie in der High School ein Paar waren, treffen sich Amanda und Dawson bei einer Testamentseröffnung wieder. Während sich die beiden durch ihre ungelösten Probleme arbeiten, wird in Rückblenden auch ihre damalige Liebesgeschichte gezeigt. Romanverfilmung nach Nicholas Sparks (u.a. auch ‚Wie ein einziger Tag‘, ‚Safe Haven‘, ‚Kein Ort ohne dich‘, ‚The Lucky One‘).

(Text unter CC BY 2.0 von omdb.org)
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03:50-05:20
Donna Leon – Stille Wasser
(Spielfilm) | SWR BW

nach dem Roman von Donna Leon
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Die eigenen Grenzen muss Uwe Kockisch alias Guido Brunetti in seinem 26. Fall erkennen: Der venezianische Commissario ist von seiner aufreibenden Arbeit ausgebrannt und braucht nach einem Schwächeanfall in der Questura dringend Erholung. Doch auch im Krankenstand macht sich der idealistische Ermittler daran, den mysteriösen Todesfall eines Bienenzüchters aufzuklären, der ihm in kurzer Zeit ein besonders vertrauter Freund geworden war. Ein vager Mordverdacht, Indizien für einen Umweltskandal und ein altes Geheimnis sorgen dafür, dass Brunetti eigene Ermittlungen anstellt und seine Gesundheit aufs Spiel setzt.

Nach einem „Warnschuss“ seines Körpers muss Brunetti kürzertreten. Im Krankenurlaub auf der Laguneninsel San Erasmo lernt er den Bienenzüchter Davide Casati kennen, mit dem er beim Rudern schnell eine ungewöhnliche Vertrautheit aufbaut.

Erstaunt stellt der Commissario fest, dass sein neuer Bekannter schon früher mit seinem Vater in einem Boot saß. Als Brunetti nach einem Sturm die Leiche von Casati findet, fühlt er sich dem Toten und dessen Tochter Federica verpflichtet, der Sache auf den Grund zu gehen. Der Commissario will ein Verbrechen nicht ausschließen, denn Casati hatte einen erbitterten Streit mit dem benachbarten Gemüsebauern Zanirato, dessen Pestizide angeblich seine Bienen vergifteten.

Bei Zaniratos Sohn, der bei der Küstenwache arbeitet, und seinem Vorgesetzten Capitano Dantone stoßen die Ermittlungen des krankgeschriebenen Dogenstadt-Commissarios auf wenig Gegenliebe. Auch die Umweltschützerin Patrizia Minati, die Bodenproben von Casati untersuchen ließ, hält Informationen zurück.

Eine andere Spur führt in die Vergangenheit und zu dem vertuschten Umweltskandal eines Großunternehmens und dessen Anwalt. Als die Ermittlungen ins Stocken geraten, nimmt der Commissario keine Rücksicht mehr auf seine Gesundheit: Er lässt sich diensttauglich schreiben, um den rätselhaften Fall endlich wie gewohnt mit vollem Einsatz lösen zu können.

Die idyllische Laguneninsel San Erasmo dient Regisseur Sigi Rothemund als Kulisse für die Verfilmung des Donna-Leon-Bestellers „Stille Wasser“.
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6 bis 12 Uhr
0 – 6 Uhr | 6 – 12 Uhr | 12 – 18 Uhr | 18 – 24 Uhr
Alle Tage

07:05-08:30
Anne auf Green Gables (2/3)
(Spielfilm) | Das Erste (ARD)

nach dem Kinderbuch von Lucy Maud Montgomery
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Anne ist glücklich auf Green Gables. Sie bemüht sich sehr, eine gute Schülerin zu sein und alles richtigzumachen. Doch immer wieder kommt ihr ihre Spontanität und Neugierde in die Quere. Die 13-Jährige fühlt sich sehr zu ihrem Schulfreund Gilbert hingezogen und verbringt viel Zeit mit ihm. Sie beginnt sogar, ihre ersten eigenen Geschichten zu schreiben. Aber es gibt etwas, das ihr große Sorgen bereitet: Matthews gesundheitlicher Zustand wird zusehends schlechter und er wird immer vergesslicher.

„Anne auf Green Gables“ basiert auf Lucy Maud Montgomerys erfolgreichem Kinderbuch aus dem Jahre 1908, das u.a. Astrid Lindgrens „Pippi Langstrumpf“ inspirierte.
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07:40-08:55
Die Schöne und das Biest
() | Disney Channel
Belle trifft in einem Schloss ein mysteriöses Biest.
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Die Schöne und das Biest live auf der Bühne
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08:00-09:00
Die Haydn-Expedition
(Dokumentation) | NDR Schleswig-Holstein
Joseph Haydn gilt für viele Klassik-Enthusiasten als solide, aber ein bisschen langweilig, verglichen mit Mozart oder Beethoven. Die Kammerphilharmonie Bremen will beweisen, dass dies ein Vorurteil ist. In einem ambitionierten Projekt unter Leitung ihres langjährigen Chefdirigenten Paavo Järvi spielen die Bremerinnen und Bremer Haydns Londoner Symphonien ein. Für die ersten beiden Produktionen (Symphonien Nr. 101 und 103) sind sie prompt mit dem Opus Klassik-Preis als „Orchester des Jahres“ 2024 ausgezeichnet worden. Die Doku begleitet Orchester und Dirigent bei Studioaufnahmen und Konzerten und zeigt die konzentrierte, kreative und Freude machende Zusammenarbeit. Haydn – frisch wie nie.

08:55-09:10
Die Eiskönigin: Party-Fieber
(Child Animationsfilm) | Disney Channel
Anna hat Geburtstag, Elsa und Kristoff wollen die schönste Feier aller Zeiten für sie organisieren, aber Elsas eisige Fähigkeiten bringen nicht nur die Party in Gefahr.
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Die Eiskönigin live auf der Bühne
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09:10-10:30
Dornröschen
() | Disney Channel
Erwecken Sie Ihre Sinne für den größten Märchenklassiker von Walt Disney: Dornröschen.
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+ Kultur4all-Tipp +
Dornröschen live auf der Bühne
Tickets eventim.de* | ADticket.de* | Reservix.de* | Ticketmaster*

09:30-10:00
Westart
() | WDR
Reportagen und Berichte über Kulturereignisse bei uns im Westen, Porträts spannender Künstler und Blicke hinter die Kulissen. Neue Bücher und Filme, sehenswerte Ausstellungen und Musikevents, aktuelle Gesellschaftsphänomene und brisante Kulturpolitik. Moderatorin Siham El-Maimouni präsentiert die neuesten Trends und Kultur-Hotspots der Region. Jede Woche vierzig Minuten faszinierende Kultur und bewegende Themen, zu großen Events die Westart Reportage: eine ganze Sendung, um ein Thema von vielen Seiten zu beleuchten. Kultur erleben – mit Westart!
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09:45-10:20
Twist
(Magazin) | arte
Maja Malou Lyse (*1993) bespielt auf der Biennale in Venedig den dänischen Pavillon. Mit Humor und Provokation erkundet sie die Widersprüche in dem Verhältnis zum Busen. In der Geschichte waren es meist Männer, die Brüste dargestellt haben, nun blickt sie mit dem female gaze auf weibliche Körper.

Sabela Garcia Cuesta (* 1989) malt seit Jahren die Brüste von Frauen, jede ihrer Sessions wird zur persönlichen Begegnung und zum Empowerment. Mittlerweile hat sie 250 Frauen-Brüste porträtiert. Comiczeichnerin Nele Jongeling (*1996) haderte mit ihrem Körper, ließ sich die Brüste operativ entfernen und verarbeitet in ihren Comics ihre Transition, ihre Detransition und den Weg in ein neues Leben.

Annique Delphine will Brüste vom sexualisierten Blick befreien und setzt sie in ihrer Kunst in ganz neue Zusammenhänge, um die Nippel-Zensur auf Instagram zu umgehen. Sie beobachtet einen Push-Back: „Paradox: Meta zensiert Nippel, aber nicht Gewalt gegen weibliche Körper“.

Stillende Mütter – heilig auf Gemälden im Museum, aber obszön im Alltag? Ende Mai 2026 wurde eine stillende Mutter in Saarbrücken aus einem Einkaufszentrum geworfen. Seitdem posten stillende Mütter unter dem Hashtag #ichstillwoichwill Fotos auf Social Media. „Twist“ begleitet stillende Mütter bei einer Aktion in der Hamburger Kunsthalle.

Zwischen Exhibitionismus, Körperpolitik und Empowerment spürt „Twist“ großen Meisterwerken, feministischen Perspektiven und überraschenden Brüchen nach – und öffnet so einen ungewohnten Blick auf das wohl meistdiskutierte Körperteil der Kunst- und Kulturgeschichte.
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11:10-12:30
Festspiele Mecklenburg-Vorpommern 2026
(Konzert) | NDR Schleswig-Holstein
Mit einem hochkarätig besetzten Konzert eröffneten die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern ihre Saison 2026. In der Konzertkirche Neubrandenburg trafen die NDR Radiophilharmonie unter der Leitung ihres Chefdirigenten Stanislav Kochanovsky und das Armida Quartett, Preisträger in Residence der Festspiele, aufeinander.

Auf dem Programm standen die Uraufführung von Johannes Fischers eigens für die Festspiele komponierter Ouvertüre, Louis Spohrs selten gespieltes Konzert für Streichquartett und Orchester sowie Johannes Brahms‘ Vierte Sinfonie. Der Konzertmitschnitt fängt die besondere Atmosphäre des Festivalauftakts ein und zeigt zwei Spitzenensembles in einem außergewöhnlichen musikalischen Dialog.

Aufzeichnung vom 13. Juni 2026
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12 bis 18 Uhr
0 – 6 Uhr | 6 – 12 Uhr | 12 – 18 Uhr | 18 – 24 Uhr
Alle Tage

17:30-18:00
SWR Kultur Doku
() | SWR BW
Benjamin Burkard macht Malerei zum Videospiel. Wie reagiert die Kunstwelt und wie die Gamingbranche auf die Idee des Pfälzer Malers? Den Rapper Alligatoah hat er schon überzeugt, er macht den Sound zu diesem kunstvollen Videospiel.

Benjamin Burkard aus Kandel nennt seine Kunst „Hybride Malerei“. Sie bildet eine Brücke zwischen Malerei und Videospiel. Seine Idee: den malerischen Prozess Schicht für Schicht in die Level eines Videospiels mit eigener Geschichte dahinter zu verwandeln. Statt Kunst nur zu betrachten, wird man Teil eines Kunstabenteuers. Es gilt, die weiße Leinwand zu überwinden.
Burkhards immersives Kunstprojekt ist echte Pionierarbeit, die er mit einem Team aus sechs jungen, talentierten Gamedesignern 2025 gestartet hat. Jetzt will er wissen: Wie reagiert die Kunstwelt darauf und wie die Gamingwelt? Alligatoah hat er mit seiner Idee schon begeistern können. Der Rapper komponiert den passenden Sound zum Spiel. Und für wen das Ganze? Einfach für alle, die einmal so richtig in die Malerei eintauchen wollen. Am Ende sollen alle, die das wollen, das Videospiel kostenlos herunterladen und so Teil einer kleinen Kunstrevolution werden können.
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17:45-18:30
Vivaldi mit Lea Desandre
(Musik) | arte
Zu den Engagements von Lea Desandre gehören Liederabende mit Alexandre Kantorow und Konzerttourneen mit Thomas Dunford und dem Ensemble Jupiter. Sie gastiert an der Pariser Opéra, auf dem Festival d’Aix-en-Provence, in der New Yorker Carnegie Hall und im Sydney Opera House. Vor ihrer Rückkehr zu den Salzburger Festspielen für das Vivaldi-Pasticcio „Hotel Metamorphosis“ feierte sie Rollendebüts als Sapho, Iphise und Eglé in Jean-Philippe Rameaus „Les Fêtes d’Hébé“ an der Opéra Comique in Paris und als Poppea in Georg Friedrich Händels „Agrippina“ am Opernhaus Zürich.

Thomas Dunford, 1988 in Paris geboren, erhielt mit neun Jahren seinen ersten Lautenunterricht bei Claire Antonini. Er setzte seine Studien am Pariser Konservatorium und an der Schola Cantorum in Basel bei Hopkinson Smith fort. Seine erste Solo-CD, „Lachrimæ“, gewann 2013 den belgischen Caecilia Prize, das zweite Album, „Labirinto d’Amore“, den Choc de Classica, sein Bach-Album wurde von der Zeitschrift „Gramophone“ als Editors Choice geehrt. 2018 gründete Thomas Dunford das Ensemble Jupiter, mit dem er regelmäßig in den renommierten Konzerthäusern Europas und der USA gastiert.
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18 bis 24 Uhr
0 – 6 Uhr | 6 – 12 Uhr | 12 – 18 Uhr | 18 – 24 Uhr
Alle Tage

20:15-22:40
Die Firma
(Spielfilm) | arte

nach dem Roman von John Grisham
Amazon.de | Thalia.de

Mitch McDeere ist ein junger und ehrgeiziger Juraabsolvent, der in der renommierten Anwaltskanzlei Bendini, Lambert & Locke eine vielversprechende Anstellung findet. Gemeinsam mit seiner Frau Abby genießt er die Vorteile und das Prestige seines Postens. Die Firma, wie die Kanzlei von den Angestellten genannt wird, bezahlt nicht nur gut, sondern engagiert sich auch für die Familien der Mitarbeiter. Das Leben des jungen Ehepaares scheint perfekt.

Dass „die Firma“ sich auch um eine andere Art von Familie kümmert, die Mafia, wird Mitch erst klar, als ihm ein FBI-Agent von mysteriösen Todesfällen unter ehemaligen Angestellten berichtet. Demnach würde die Kanzlei mit einem Clan gemeinsame Sache machen. Mitch soll für das FBI geheime Dokumente seines Arbeitgebers beschaffen, um die mafiösen Machenschaften beweisen zu können. Damit würde er jedoch nicht nur gegen seinen Eid als Anwalt verstoßen, sondern auch Gefahr laufen, selbst ins Fadenkreuz der Mafia zu geraten. Mitch muss sich entscheiden.
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20:15-21:45
Wunderschön
(Serie/Unterhaltung) | NDR Schleswig-Holstein
Mehr Meer als in und rund um Schwedens Hauptstadt geht nicht. Auf 14 Inseln gebaut, wird Stockholm auch als „Venedig des Nordens“ bezeichnet. Die mittelalterliche Altstadt Gamla Stan, das weltberühmte Vasa-Museum und das Rathaus (Stadshuset), in dem jährlich die Nobelpreise verliehen werden, sind absolute Sightseeing-Highlights.

Naturliebhaber kommen auf den Schären voll auf ihre Kosten. Sage und schreibe 30.000 Inseln breiten sich vor den Toren Stockholms aus. Mit den zerklüfteten Felsen, Kiefernwäldern und weißen Sandstränden ist der größte Schärengarten Schwedens das bevorzugte Naherholungsgebiet der Stockholmer und ein Muss für alle, die sich eine Prise Ostseeluft um die Nase wehen lassen möchten und Astrid Lindgrens „Ferien auf Saltkrokan“ geliebt haben.

Judith Rakers besucht Stockholm und seinen Schärengarten auf der Suche nach dem besonderen Lebensgefühl, das die Stadt rund um das Mittsommerfest umgibt.

Mittsommer in Schweden, und alle zieht es nach draußen. Wenn die Tage am längsten sind, stellt sich unter Einwohnern und Urlaubern ein ganz besonderes Lebensgefühl ein. Bei einem Segeltörn durch den Stockholmer Schärengarten erfährt Judith Rakers von Schärenbewohnerin Elin, warum Stockholm besonders lebenswert ist. Was die Natur Leckeres bietet, erlebt Judith Rakers bei einer Kräuterwanderung auf der Insel Djurgården. Entspannt erschließt sie sich die Inselwelt der Schären mit dem Kajak. Und unterwegs in Stockholms U-Bahn wird die vielleicht längste Kunstausstellung der Welt besichtigt. Absoluter Höhepunkt der Reise ist das Mittsommerfest im Freilichtmuseum Skansen.
© by ARD/TV-Browser

20:15-21:55
Cinderella
() | Disney Channel
Cinderella lebt nach dem Tode ihres Vaters bei ihrer Stiefmutter und deren arbeitsscheuen Töchter. Diese können es nicht ertragen, dass Cinderella nicht nur schön, sondern auch tugendhaft und liebenswert ist und lassen sie als Dienstmädchen schuften. Eines Tages lädt der König des Landes zu einem Ball ein, um eine Frau für seinen Sohn zu finden. Mit Hilfe ihrer tierischen Freunde und einer guten Fee gelangt Cinderella trotz des Verbotes der Stiefmutter zum Schloss, wo sie auf den Prinzen trifft. Doch der Zauber, der Cinderella in eine Prinzessin verwandelte, endet schon um Mitternacht!
© by Disney Channel

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Cinderella live auf der Bühne
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21:45-22:05
Quatuor Arod spielt Bartók: Streichquartett
(Konzert) | ARD-alpha
Die Besten der Besten des ARD-Musikwettbewerbs präsentieren sich im BR Fernsehen. Harfe, Kontrabass, Horn und Streichquartett waren 2016 die Fächer, in denen sich junge Musikerinnen und Musiker aus aller Welt gemessen haben.

Mit Streichquartett war im 65-jährigen Jubiläumsjahr des ARD-Musikwettbewerbs auch die Königsdisziplin wieder vertreten. Kaum ein anderes Fach polarisiert so wie diese kammermusikalische Besetzung aus zwei Violinen, einer Viola und einem Violoncello. Die Säle waren durch alle Runden hindurch dicht gefüllt und das Publikum hat für die Musiker aus aller Welt bis zum Schluss mitgefiebert. Den heiß begehrten ersten Preis hat schließlich das „Quatuor Arod“ aus Frankreich gewonnen. Das BR Fernsehen blickt hinter die Kulissen des Fachs Streichquartett und zeigt die vier leidenschaftlichen jungen Gewinner im Preisträgerkonzert des renommiertesten deutschen Musikwettbewerbs mit dem Quartett Nr.3 Sz 85 von Béla Bartók aus dem Jahr 1927.
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22:00-23:50
Der Vorname
(Komödie, Spielfilm) | Sat.1

nach dem Theaterstück von Matthieu Delaporte und Alexandre de La Patellière

Remake des gleichnamigen französischen Films. Thomas ist bei seiner Schwester Elisabeth und ihrem Mann Stephan zum Abendessen eingeladen, der gemeinsame Freund René ist auch dabei. Als Thomas den anderen erzählt, wie er und seine schwangere Freundin Anna ihren Sohn nennen wollen, kommt es zum Streit, bei dem auch alte Konflikte aufbrechen.

(Text unter CC BY 2.0 von omdb.org)
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22:05-22:35
David Guerrier spielt Hartmann: Kammerkonzert
(Konzert) | ARD-alpha
Beim Preisträgerkonzert des 52. ARD-Musikwettbewerbs 2003 im Herkulessaal der Münchner Residenz wurde Karl Amadeus Hartmanns „Kammerkonzert für Klarinette, Streichquartett und Streichorchester“ aufgeführt mit David Guerrier (Klarinette) und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Leitung von Gabriel Feltz.
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22:30-00:20
Honey
(Tanzfilm, Drama, Musikfilm) | sixx
Tanzfilm aus dem Jahr 2003 mit Jessica Alba in der Hauptrolle. Honey Daniels träumt von einer großen Karriere als Tänzerin. Eines Tages wird ihr Talent von einem Videoregisseur entdeckt.

(Text unter CC BY 2.0 von omdb.org)
© by sixx

22:35-23:05
Druckfrisch
(Kultur) | ARD-alpha
In der neuen Folge „Druckfrisch“ begegnet Literaturkritiker Denis Scheck der Kölner Autorin und Journalistin Seyda Kurt und spricht mit ihr über ihr Belletristikdebüt „Zeit der Monster“. Und er spricht mit Musiker und Schriftsteller Sven Regener, der einmal mehr ins Westberlin der 1980er-Jahre führt. Dazu empfiehlt er Literatur, die für den Deutschen Buchpreis nominiert ist: den Roman „Die Lücken“ von Shida Bazyar. Die Bestsellerliste Belletristik wird in gewohnt kritischer Weise durchleuchtet auf hopp oder top.

  • Seyda Kurt: „Zeit der Monster“
  • Sven Regener: „Frankie und Freddie“
  • Shida Bazyar: „Die Lücken“

Seyda Kurt: „Zeit der Monster“
Eine Zeit, die nicht die unsere ist, aber kaum sehr weit weg von ihr: es herrscht apokalyptische Atmosphäre im Stadtviertel, in dem ein Fitnessstudio und eine Kirche zu Treffpunkten werden, die Natur sich gegen die Bewohnerinnen und Bewohner richtet und Protagonistin Sanya eine Pistole im Rucksack herumträgt. Oszillierend zwischen Soap und Dichtung, zwischen Utopie und Revolution lässt der Roman mit seinen schillernden Figuren eintauchen in eine eventuelle Zukunft. Die Fragen, die Seyda Kurt immer wieder beschäftigen, hat sie bereits in ihren Sachbüchern „Radikale Zärtlichkeit“ und „Hass“ ausbuchstabiert: Wie können Menschen ein zugewandtes Miteinander leben, wie Strukturen und Rollen aufbrechen? In Köln-Kalk ist die Autorin aufgewachsen und dieser Ort scheint unverkennbar durch in ihrem Romansetting. Seyda Kurt ist Jahrgang 1992, arbeitet als Moderatorin und Journalistin und bleibt ihrem Kiez im Ruhrgebiet treu. Im „Druckfrisch“-Gespräch mit Denis Scheck erzählt sie vom Schreiben ohne Geländer, der Rolle des italienischen Schriftstellers Antonio Gramsci beim Schreiben des neuen Romans. Und wie es war, in die „Zeit der Monster“ zu reisen.

Sven Regener: „Frankie und Freddie“
Wieder einmal zieht dieser Autor seine Linien von Bremen nach Berlin: Frankie und Freddie Lehmann, die beiden schon bekannten Brüder aus „Herr Lehmann“, hat es auch in seinem neuen Roman 1980 in die Inselstadt im Osten verschlagen. Der eine versucht, sich in Kreuzberg zu verankern, für den anderen soll Westberlin nur ein Zwischenstopp auf dem Weg nach New York sein. Aber wie kommt man aus einem Hotel am Ku‘damm wieder weg, in dem man als Proband für Antidepressiva endlich mal Geld verdient? Herrlich skurril schreibt Sven Regener in seinem siebten Lehmann-Roman über Brüder und die Suche nach einem Halt, über das Westberlin der 1980er-Jahre, von Kneipen und irrwitzigen Überlebenshandlungen. Der Frontman der Band Element of Crime spricht mit Denis Scheck über seine Verwurzelung im Lehmann-Kosmos, über das gar nicht so leichte Thema Depression und über das ebenso gewichtige Thema Brüder.

Die Empfehlung von Denis Scheck: „Die Lücken“ von Shida Bazyar
Erzählt wird dieser Roman von einer Toten. Und wovon lässt Shida Bazyar ihre gespenstische Ich-Erzählerin auf 500 Seiten erzählen? Von der Geschichte eines Dorfes namens Heimesbach im Hunsrück, das im 20. Jahrhundert zur Kleinstadt heranwächst. An die Seite dieser toten Ich-Erzählerin treten aber bald andere Bewohner von Heimesbach, denn Bayzar erzählt ihren Roman chorisch (so wie Juli Zeh oder Robert Seethaler). Während der Nazizeit wird Heimesbach zum „Gau-Musterdorf“, die Einwohner erklären sich nach dem Pogrom der sogenannten Reichskristallnacht 1938 für „judenfrei“, die Außenstelle eines KZs liegt nur sieben Kilometer entfernt, aber davon will man „im Land der Erinnerungsweltmeister“ in der frühen Bundesrepublik nichts mehr wissen. Satirischer Höhepunkt des Romans ist ein Interview, das ein junger Kunststudent mit seinem Großvater über dessen Erfahrungen in der Nazizeit führt. Ein unter die Haut gehendes deutsches Kabinettstück über Verdrängung, Verleugnung und Geschichtsklitterung. Shida Bazyar erzählt von fünf Familien, zwei davon kommen aus dem Iran als Migranten nach Heimesbach, ihre Erfahrungen kontrastiert „Die Lücken“ reizvoll mit den Ausgrenzungen, denen die jüdische Bevölkerung in Heimesbach ausgesetzt ist. Bazyar erzählt die Geschichte von Heimesbach als „Ein Geben und Nehmen, ein Erben und Vererben. Und ein Rauben. Denn von den 42 Jüdinnen und Juden, die 1933 im Ort lebten, beraubte man alle, ganz gleich, ob sie Läden führten oder im Viehhandel tätig waren. Ob sie fliehen mussten, überleben konnten oder ermordet wurden.“ Die kunstvolle Vernetzung der 45 Kapitel, u. a. aus Perspektive einzelner Bewohner Heimesbachs erzählt, die ungeheure Wucht, mit der Shida Bazyar ein ganzes Dorf und seine Geschichte glaubhaft aus dem Erdboden stampft und dabei zentrale Fragen nach Er

innerung und Verdrängung stellt, nach den Wurzeln des Bösen und nach der Bedingung für Versöhnung, machen diesen Roman in Schecks Augen zum Ereignis. Gut möglich, dass „Die Lücken“ für Ärger sorgen wird – nicht nur im Hunsrück. Recht so! Das haben Thomas Manns „Buddenbrooks“ und „Die Blechtrommel“ von Günter Grass auch getan.

Außerdem wie immer: Denis Schecks pointierte Revue der „Spiegel“-Bestsellerliste: diesmal Belletristik.
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22:45-00:15
Donna Leon – Die dunkle Stunde der Serenissima
(Spielfilm) | WDR

nach dem Roman von Donna Leon
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Die Studentin Claudia Leonardo bittet Commissario Brunetti wegen eines Wiederaufnahmeverfahrens um Rat. Ihr Großvater sei nach dem Zweiten Weltkrieg zu Unrecht der räuberischen Erpressung, die ihn in den Besitz einer einzigartigen Gemäldesammlung gebracht haben soll, angeklagt worden und im Gefängnis gestorben. Nun habe ihre Großmutter einen neuen Beweis für seine Unschuld erhalten. Noch bevor Brunetti sich kundig machen kann, wird Claudia erstochen. Wenig später ist auch ihre Großmutter tot. Welche Rolle spielen der Bibliothekar Maxwell Ford, der im Testament der alten Dame großzügig bedacht wird, und dessen Frau Eleonora?

Claudia Leonardo (Rike Schmid), eine Studentin von Brunettis Frau Paola (Julia Jäger), wendet sich an den Commissario (Uwe Kockisch). Die junge Frau interessiert sich für Wiederaufnahmeverfahren. Brunetti will ihr einen Anwalt vermitteln, doch Claudia erscheint tags darauf nicht in der Questura – sie wurde erstochen. Außer ihrer Großmutter hat die Studentin keine Angehörigen. Von der 83-jährigen Signora Jacobs (Inge Keller) erfährt Brunetti, dass sie die Ehre von Claudias Großvater wiederherstellen will. Dieser hatte als Offizier im faschistischen Italien wertvolle Gemälde erworben – angeblich durch Erpressung. In den Augen der Signora ist er jedoch ein Ehrenmann. Die Bilder jedenfalls sind allesamt verschwunden. Hat der Mord an ihrer Enkelin vielleicht etwas mit diesen Bildern zu tun? Brunettis Vorgesetzter Patta (Michael Degen) glaubt jedoch an ein Verbrechen aus Liebe.

Schließlich werden auch die Gefühle des Vice-Questore gehörig durch die hübsche neue Kollegin Franca Capari (Bettina Zimmermann) in Wallung gebracht, deren Gesicht sogar das Titelblatt eines Lifestyle-Magazins schmückt. Während Patta ihr zuliebe die Questura nach Feng-Shui-Regeln umgestalten lässt, findet Brunetti heraus, dass Claudia in der erzkonservativen Biblioteca della Patria gejobbt hat. Deren Leiter, Maxwell Ford (Axel Milberg), wird im Testament von Signora Jacobs großzügig berücksichtigt: Als Gegenleistung hatte Maxwell einen verschollenen Kaufvertrag ausgehändigt, der die Unschuld von Claudias Großvater beweist.

Musste Claudia sterben, weil sie herausfand, dass Maxwell das Dokument fälschte? Und was haben die beträchtlichen Geldtransaktionen auf Claudias Konto zu bedeuten? Als Brunetti nun auch Signora Jacobs tot auffindet und dabei das Versteck der wertvollen Gemälde entdeckt, scheint der Fall gelöst. Doch eine zufällige Begegnung bringt ihn letztlich auf eine ganz andere Spur.

In diesem Venedig-Krimi nach dem Bestseller von Donna Leon taucht Brunetti alias Uwe Kockisch tief in Venedigs dunkle Vergangenheit ein. Seine Frau Paola wird erneut von Julia Jäger gespielt. Und Michael Degen muss als Brunettis eitler Vorgesetzter Patta schmerzhaft erfahren, dass Feng Shui nicht seine Sache ist. Auf die Unterstützung von Karl Fischer als Sergente Vianello und Annett Renneberg als zauberhafte Signorina Elettra kann der Commissario sich auch diesmal verlassen. Die Episodenrollen spielen Axel Milberg, Katrin Sass, Bettina Zimmermann, Inge Keller und Rike Schmid.
© by ARD/TV-Browser

23:05-23:35
ttt – titel thesen temperamente
(Kulturmagazin) | Das Erste (ARD)
ttt wird im wöchentlichen Wechsel von sechs Redaktionen der ARD Landesrundfunkanstalten verantwortet: BR, HR, MDR, NDR, RBB und WDR.
© by DasErste/TV-Browser

23:35-01:00
Hannes
(Spielfilm) | Das Erste (ARD)
Moritz (Leonard Scheicher) und Hannes (Johannes Nussbaum) genießen ihren Motorrad-Trip durch die Berge. Spätsommer, Fahrtwind, Serpentinen – hinter jeder Kurve beginnt ein neuer Adrenalinrausch. Als die jungen Männer nach einer Panne die Maschinen tauschen, kommt es zu einem Unglück. Hannes stürzt mit dem klapprigen Bike von Moritz und wird mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Künstliches Koma – Prognose unklar! Nicht nur, dass Moritz um das Leben seines Freundes fürchtet. Er fühlt sich mitverantwortlich, denn eigentlich müsste er an seiner Stelle liegen.

Hannes‘ Freundin Nele (Lisa Vicari), seine Eltern (Nicki von Tempelhoff, Jeanette Hain) und sogar sein Kumpel Brenninger (Roland Schreglmann) geben ihm die Schuld! Moritz wählt einen ungewöhnlichen Weg, sich dem Schicksal zu stellen. Er übernimmt die Vertretung seines Freundes als Pfleger in einem Heim für psychisch Kranke. Die Arbeit, bei der er eine frühere Lehrerin (Hannelore Elsner) wiedertrifft, beginnt den lässigen Nichtstuer zu verändern. Er lernt nicht nur ein anderes Leben, sondern auch sich selbst neu kennen.

Manche wachsen an einem Schicksalsschlag, andere zerbrechen daran. Eine emotional packende Geschichte erzählt der Kinofilm „Hannes“: Während die Titelfigur nach einem Motorradunfall im Koma liegt, glaubt sein bester Freund Moritz fest daran, ihn zurück ins Leben holen zu können. Der preisgekrönte Regisseur Hans Steinbichler erzählt eine hoffnungsvolle Geschichte über die Kraft der Freundschaft und kann sich auf sein jugendliches Darstellerduo verlassen: Das grandiose Spiel von Leonard Scheicher und Johannes Nussbaum erzeugt eine berührende Balance zwischen Heiterkeit und Schwere. Zum exzellenten Cast zählen auch Heiner Lauterbach, Jeannette Hain und Hannelore Elsner, die in einer ihrer letzten Rollen zu sehen ist. Der gleichnamige Roman von Eberhoferkrimi-Autorin Rita Falk diente als Vorlage für die bildgewaltige Verfilmung.
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0 Uhr bis 6 Uhr | 6 Uhr bis 12 Uhr | 12 Uhr bis 18 Uhr | 18 Uhr bis 24 Uhr  
Alle Zeiten
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Alle Angaben ohne Gewähr.

Von Astrid Demand-Schnitzer

* Studium der Musikwissenschaften (Historische und Systematische Musikwissenschaften an der Uni Hamburg) * mit neun Jahren angefangen Geige zu spielen, heute singe ich gern im Chor * mit vier Jahren Ballett angefangen – bis heute dabeigeblieben * beruflich: Online-Marketing – lange angestellt in der Entertainment-Branche, seit 2017 selbständig

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