0 bis 6 Uhr
0 Uhr bis 6 Uhr | 6 Uhr bis 12 Uhr | 12 Uhr bis 18 Uhr | 18 Uhr bis 24 Uhr
00:55-02:30
Winner
(Spielfilm (Tragikomödie – Spielfilm – Arbeits- und Berufsleben)) | ZDF
Während der ersten Amtszeit von Donald Trump wird die junge NSA-Angestellte Reality Winner zur Whistleblowerin, als die Regierung Informationen zu russischen Hackerangriffen zurückhält.
Reality, die als Übersetzerin mit humanitärer Motivation bei der Air Force und der NSA enttäuscht und getäuscht wurde, wird zur Schwerverbrecherin erklärt. Doch sie gibt nicht auf. – Starbesetzte Tragikomödie und Biopic über die US-Whistleblowerin Reality Winner.
Reality Winner (Emilia Jones) wächst mit ihrer Schwester Brittany (Kathryn Newton) bei ihren Eltern Ron (Zach Galifianakis) und Billie (Connie Britton) im texanischen Kingsville auf. Früh entwickelt Reality ein aktivistisches Bewusstsein, nicht zuletzt, weil sie ideologisch stark von ihrem pazifistischen Vater geprägt ist.
Reality träumt davon, nach der Highschool ins Ausland zu gehen, um humanitäre Projektarbeit zu leisten. Zum Entsetzen ihrer Eltern lässt sie sich dafür unerwartet von der U.S. Air Force rekrutieren. Doch nach zwei Jahren Fremdsprachenausbildung springt für Reality statt eines Auslandseinsatzes nur ein Bürojob heraus, wo sie Übersetzungen und Transkripte anfertigt, die bei Verdachtsmeldung militärische Angriffe nach sich ziehen. Reality gerät in ein moralisches Dilemma, das sie durch exzessiven Sport, Ehrenämter und Spenden zu verdrängen und auszugleichen versucht.
Obwohl die junge Spezialistin ein Leben allein vorzieht, kommt sie mit Andre (Danny Ramirez) zusammen, der für eine Ausbildung zum Tierarzt spart. Ihre Beziehung nimmt ein jähes Ende, als Reality ohne Rücksprache ein Jobangebot einer Nichtregierungsorganisation in Betracht zieht, das jedoch wegen ihres fehlenden Collegeabschlusses zurückgezogen wird.
Desillusioniert heuert Reality 2017 als Übersetzerin bei der NSA an, nicht zuletzt, um ihren mittlerweile geschiedenen, schwer kranken Vater zu unterstützen.
Als Medienberichte über mögliche Hackerangriffe aus Russland bei den jüngsten Präsidentschaftswahlen hochkochen und die Regierung von Donald Trump Unwissenheit vortäuscht, entscheidet sich Reality, Geheimdokumente, die das Hacking bestätigen, der Webseite „The Intercept“ zuzuspielen. Schnell bekommt es Reality mit dem FBI und der vollen Härte des Gesetzes zu tun.
Das mit tragikomischem Galgenhumor erzählte Biopic „Winner“ von Susanna Fogel („The Flight Attendant“, „Cat Person“) skizziert die wahre Lebensgeschichte der amerikanischen Whistleblowerin Reality Winner nach, die nach ihrem Leak von geheimen NSA-Dokumenten in den USA zur bis dato längsten Haftstrafe für ein derartiges Delikt verurteilt wurde.
Mit der Hauptdarstellerin Emilia Jones („CODA“, „Cat Person“) sowie Zach Galifianakis („Hangover“, „Only Murders in the Building“), Kathryn Newton („Ant-Man and the Wasp: Quantumania“), Connie Britton („Bombshell“, „The White Lotus“) und Danny Ramirez („Top Gun: Maverick“) in den Nebenrollen ist „Winner“ hochkarätig besetzt.
Das Drehbuch des Films basiert auf dem Artikel „Who is Reality Winner?“ von Kerry Howley, der 2017 im „New York Magazine“ erschien.
Der Fall von Reality Winner wurde zuvor bereits unter anderem als Theaterstück und als Dokumentarfilm sowie für den Kinofilm „Reality“ mit Sydney Sweeney in der Rolle der Whistleblowerin adaptiert.
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01:20-03:10
Niemand ist bei den Kälbern
(Spielfilm) | arte
Mittsommer in einem Dorf in Mecklenburg. Fünf Häuser, eine Bushaltestelle, Kühe und Felder. Die 24-jährige Christin lebt mit ihrem Freund Jan auf dem Milchviehbetrieb seines Vaters. Von der Aufbruchstimmung der Jahre nach dem Mauerfall ist nichts mehr zu spüren; auch nicht in der Beziehung der jungen Leute. Den Kirschlikör hat Christine immer griffbereit, von den Menschen in ihrer Umgebung ist wenig zu erwarten. Der Vater ihres Freundes toleriert sie bestenfalls und lässt sie seine Missachtung spüren, während ihr eigener Vater längst der Trunksucht verfallen ist. In der Gluthitze des Sommers scheint die Zeit stillzustehen und Christin will nur noch weg. Wohin sie will und was ihrem Leben wieder Sinn verleihen könnte, weiß sie nicht. Gleichzeitig brodelt unter der Langeweile eine enorme Neugierde, unbändige sexuelle Sehnsucht, der Hunger auf etwas anderes, Neues. Als der Windkraftanlagenbauer Klaus aus Hamburg auftaucht, keimt in der jungen Frau die Hoffnung, dass sich die Welt wieder drehen könnte …
Mit seiner dokumentarischen Anmutung – die Kamera verharrt unbeirrbar auf der allgemeinen Trübheit – räumt dieser Film mit dem Mythos des romantischen Landlebens auf. Saskia Rosendahl als Christin ist ein darstellerisches Ereignis.
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03:10-03:35
Soundtrack of Arts – Kunst in Pop und Klassik
(Dokumentationsreihe) | arte
Dieser Teil der Reihe zeigt, dass die Grenzen zwischen bildender Kunst, Performance Art und Musik des Pop und der Klassik fließend geworden sind.
Der Hip-Hopper Jay-Z betrachtet sich als modernen Picasso. Bereits der Songtext zu „Picasso Baby“ ist ein einziges kunsthistorisches Namedropping. Aber auch für das dazugehörige Musikvideo hat sich Jay-Z etwas Besonderes einfallen lassen: Er adaptiert die weltbekannte Performance „The Artist is Present“ von Marina Abramovic aus dem Jahr 2010 im New Yorker MoMA, wo die Künstlerin Besucherinnen und Besucher dazu einlud, sich ihr gegenüberzusetzen und ihr in die Augen zu blicken. Keiner Geringeren als Abramovic selbst steht der Rapper in seinem Musikvideo gegenüber.
Marina Abramovic ihrerseits verkörpert in ihrer Musik-Performance „7 Deaths of Maria Callas“ die weltberühmte Operndiva. Franz Liszt taucht das Gemälde „Die Hunnenschlacht“ in triumphale Orchesterfarben. Die Hip-Hop-Formation Deichkind zieht in die Hamburger Kunsthalle ein und der Schauspieler Lars Eidinger wird zum lebenden Pinsel. Der Komponist Detlev Glanert schreibt ein Requiem für Hieronymus Bosch, Ariana Grande taucht in die Farbwelt der amerikanischen Malerin Georgia O’Keeffe ein, und Lady Gaga erklärt sich mit ihrem Album „Artpop“ zum unvollendeten Kunstwerk.
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6 bis 12 Uhr
0 Uhr bis 6 Uhr | 6 Uhr bis 12 Uhr | 12 Uhr bis 18 Uhr | 18 Uhr bis 24 Uhr
07:30-08:15
The True Story of Pamela Anderson
(Dokumentation (Kultur – Showbusiness, Unterhaltungsbranche)) | ZDFinfo
Pamela Anderson wurde durch den „Playboy“ und „Baywatch“ weltberühmt und zum größten Sexsymbol der 1990er-Jahre. Viel zu spät versteht die Öffentlichkeit, dass sie weit mehr ist als das.
„The True Story of Pamela Anderson“ erzählt die Geschichte einer Ikone, die lange auf ihr sexy Image reduziert wurde. Dabei ist Anderson nicht nur Schauspielerin und Autorin, sondern auch eine engagierte Aktivistin.
September 2023 – Pamela Anderson besucht die „Fashion Week“ in Paris. Doch statt gewöhnt glamourös zeigt sie sich vollkommen ungeschminkt. Ein mutiger Schritt für die Mitfünfzigern, befindet die Presse. Denn lange war Anderson der Inbegriff weiblicher Schönheitsideale.
Pamela Anderson wird 1967 auf Vancouver Island geboren. Der Vater Pokerspieler und Schornsteinfeger, die Mutter Kellnerin: Dass dieses Mädchen einmal zum Weltstar werden soll, daran denkt damals niemand. Tatsächlich beginnt ihre Karriere mit einem großen Zufall. Wie im Film wird Anderson bei einem Football-Spiel entdeckt. Sie erhält erste Werbeaufträge und posiert kurz darauf, mit 22, für den „Playboy“.
Sie zieht nach Los Angeles, um sich dort als Schauspielerin zu versuchen. 1992 wird sie die Rettungsschwimmerin CJ Parker in der Kultserie „Baywatch“ – Pamela Anderson im roten Badeanzug, das ist bis heute ikonisch. Sie wird in rasender Geschwindigkeit zum Megastar. Doch was aussieht wie der Beginn einer strahlenden Karriere, wird bald überschattet von Skandalen.
Nach ihrer Hochzeit mit Rocker Tommy Lee dringen Privataufnahmen an die Öffentlichkeit, die das Paar während ihrer Flitterwochen beim Sex zeigen. Ein Video, das als „Sex Tape“ in die Popgeschichte eingehen wird und Andersons Image als Sexsymbol weiter festigt. Lange wird Anderson auf ihren Körper reduziert und von vielen unterschätzt. Erst heute, fast 30 Jahre später, erkennt die Öffentlichkeit das Potenzial der Powerfrau.
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08:15-09:00
The True Story of Rihanna
(Dokumentation (Gesellschaft – Musik allgemein)) | ZDFinfo
Die Popsängerin Rihanna gehört zu den erfolgreichsten Musikerinnen der Welt. Aufgewachsen auf der Karibikinsel Barbados, folgt eine kometenhafte Karriere und der Aufbau eines Beauty-Imperiums.
Ihre Kosmetik- und Modelinien sind heute milliardenschwer. 2021 wird Rihanna von „Forbes“ zur reichsten Musikerin der Welt ernannt. Sie wird die erste Woman of Colour an der Spitze eines Luxusmodelabels. Doch alles beginnt mit ihrer Liebe zur Musik.
2003 gründet Robyn Rihanna Fenty mit zwei Freundinnen eine Girlband und wird vom Musikproduzenten Evan Rogers in ihrer Heimat Barbados entdeckt. Zwei Jahre später unterschreibt sie ihren ersten Plattenvertrag bei dem Label von Rapper und Musikproduzent Jay-Z. Mit nur 17 Jahren veröffentlicht Rihanna ihre erste Single: „Pon de Replay“ – und landet damit weltweit in den Top 10. 2005 erscheint ihr Debütalbum „Music of the Sun“. Es wird über zwei Millionen Mal verkauft.
Mit gerade einmal 19 Jahren steht Rihanna 2007 mit ihrem Hit „Umbrella“ an der Spitze der Charts. Der Welthit wurde angeblich gar nicht für sie, sondern für Popstar Britney Spears geschrieben.
2010 dann das große Rihanna-Jahr: Mit „Rude Boy“, „Love the Way You Lie“, „What’s My Name?“ und „Only Girl (In the World)“ führt die barbadische Sängerin die Spitze der US-amerikanischen „Billboard Charts“ an. Damit sichert sie sich ihren ersten Eintrag ins „Guinnessbuch der Rekorde“. Niemand anderem gelingen so viele Nummer-eins-Hits innerhalb eines Jahres.
Ihr Liebesleben rückt immer wieder in den Fokus der Berichterstattung. Ihr damaliger Partner, der Sänger Chris Brown, greift Rihanna 2009 an und verletzt sie schwer. Seither kämpft die Künstlerin gegen Gewalt an Frauen und möchte Betroffene ermutigen. Sie engagiert sich für zahlreiche Charity-Projekte, unter anderem für krebskranke Kinder und sozial benachteiligte Menschen.
Die Musikerin vermischt klassische R’n’B-Elemente mit karibischem Reggae und Dancehall. Bis 2016 veröffentlicht Rihanna acht Studioalben. Der Erfolg spricht für sich: neun Grammys und mehr als 250 Millionen verkaufte Tonträger. Neben ihrer Musikkarriere entdeckt sie auch die Schauspielerei. Rihanna spielt in Filmen wie „Battleship“ (2012), „Annie“ (2014) und „Ocean’s 8“ (2018) mit.
Nach etlichen Kooperationen mit verschiedenen Modemarken gründet sie 2017 ihr eigenes Label „Fenty Beauty“. Ein Jahr später kommt die Unterwäschelinie „Savage X Fenty“ dazu. Mit der Kosmetiklinie „Fenty Skin“ setzt sie sich als Woman of Colour für Diversität ein.
Doch dann wird es ruhiger um die Sängerin, 2023 dann ihr legendärer Aufritt bei der Superbowl-Halbzeitshow, bei der sie ihre größten Hits performt. Die Künstlerin denkt noch lange nicht ans Aufhören: 2025 soll ihr neuntes Album erscheinen.
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12 bis 18 Uhr
0 Uhr bis 6 Uhr | 6 Uhr bis 12 Uhr | 12 Uhr bis 18 Uhr | 18 Uhr bis 24 Uhr
14:45-15:10
Euromaxx
() | ARD-alpha
In starken Bildern und spannenden Geschichten berichtet „Euromaxx“ über Europa: Architektur und Abenteuer, Kunst, Kultur und Kulinarik, Länder und Lifestyle, Mode und Musik, Promis und Passionen. Diese Vielfalt präsentiert das TV-Magazin einmal wöchentlich : 26 Minuten mit interessanten Reportagen, Berichten und Porträts. Denn „Euromaxx“ entdeckt überall in Europa ungewöhnliche Themen und überrascht die Zuschauer immer wieder mit starken Geschichten. „Euromaxx“ ist Fernsehen für Genießer!
Mit „Euromaxx“ produziert die DW als erster Fernsehsender überhaupt ein vollwertiges Fernsehmagazin, das über Lebensart und Kultur in Europa berichtet. Damit präsentiert das deutsche Auslandsfernsehen den Zuschauern in aller Welt das moderne Deutschland als Teil des sich vereinenden Europas und unterstreicht einmal mehr seine Mittlerfunktion im internationalen Dialog.
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23:30-01:00
Lost in Fuseta – Ein Krimi aus Portugal: Spur der Schatten (1/2)
(Spielfilm) | SWR BW
Kommissar Lost besitzt ein fotografisches Gedächtnis, erkennt Lügen irrtumsfrei und verfügt über eine blitzschnelle Kombinationsgabe – doch die Zwischentöne der Kommunikation muss er genauso mit dem Verstand „lesen“ lernen wie Ironie, Empathie oder Liebe!
Als Titelheld mit Asperger-Syndrom versucht Jan Krauter einen Entführungsfall aufzuklären, der zu einem politischen Mordkomplott führt.
Der deutsche Europol-Kommissar Leander Lost (Jan Krauter) ist nun fester Bestandteil der Policia Judicária von Fuseta. Als seine Kollegin Teresa (Carlota Crespo) spurlos verschwindet, drängt er die neue Chefin (Lúcia Moniz), mit aller Kraft, nach ihr zu suchen. Die Indizien deuten auf eine Entführung hin! Das Statistikwissen des hochintelligenten Asperger-Autisten verheißt wenig Gutes: Es bleibt nur wenig Zeit, sie lebend zu finden! Videomaterial aus einem Parkhaus führt zu einem Verdächtigen, der unter falschem Namen ein Auto gemietet hat. Was auch immer hinter dem Fall steht – Theresas Entführung ist nur der Anfang!
Unterdessen betreut Losts Kollege Duarte (Anton Weil) die angolanische Journalistin Flores Yola (Nuna), die Personenschutz bei ihrem Besuch in Portugal genießt. Warum ihre Sicherheit gefährdet ist, weiß niemand bei der Polizei von Fuseta.
In der Verfilmung des Krimibestsellers „Spur der Schatten“ tauchen der deutsche Auslandsermittler und das portugiesische Ermittlerteam in eine Operation ehemaliger Geheimdienstler ein. Grimme-Preisträger Holger Karsten Schmidt, der die Reihe „Lost in Fuseta“ unter dem Pseudonym Gil Ribeiro veröffentlicht, schrieb das Drehbuch für die zweiteilige Verfilmung.
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