Fernsehprogramm Kultur Sontag - www.kultur4all.de

0 bis 6 Uhr
0 Uhr bis 6 Uhr | 6 Uhr bis 12 Uhr | 12 Uhr bis 18 Uhr | 18 Uhr bis 24 Uhr

00:30-01:35
Young Euro Classic 2025 – Highlights
(Musik) | arte
Es ist ein jugendliches Come-Together der Superlative: Nachwuchsorchester aus aller Welt präsentieren sich jedes Jahr im Sommer zwei Wochen lang ausgelassen und zugleich hochkonzentriert im Berliner Konzerthaus am Gendarmenmarkt. Wohl nirgendwo sonst kann man dem orchestralen Nachwuchs in solch einer Breite lauschen und zujubeln. Unterstützt werden die Orchester von hochkarätigen Gästen – am Dirigentenpult oder als Solisten. Vasily Petrenko leitet das European Union Youth Orchestra; die Geigerin Ioana Cristina Goicea beeindruckt mit ihrer hochvirtuosen Interpretation von Sibelius‘ Violinkonzert und der spanische Nachwuchs bringt den Saal mit der Musik von Albéniz zum Glühen. Klassisch gibt sich Star-Trompeter Sergei Nakariakov, der mit dem Yerevan Youth Symphony Orchestra die Musik Bachs interpretiert. Die Sendung präsentiert Höhepunkte der Konzerte, samt eines furiosen Schlussspurts des schottischen Jugendorchesters.
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01:00-01:55
lebensArt
(Magazin (Kultur – Kultur allgemein)) | 3sat
Peter Schneeberger und Clarissa Stadler präsentieren Inhalte, die nicht nur vom Kulturkalender, sondern auch von gesellschaftlichen und kulturpolitischen Entwicklungen bestimmt werden.

Neue und andere Sichtweisen erleichtern den Zugang zu Literatur und Musik, Film und Theater, Architektur und Bildender Kunst. Das Kulturmagazin ist feuilletonistisch, hintergründig und reflexiv.
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02:00-02:50
SWR Big Band: Heimspiel #18.1 mit John Beasley
(Konzert) | SWR BW
Der amerikanische Jazzpianist und Arrangeur John Beasley ist ebenso wie die SWR Big Band vielfach für den Grammy nominiert worden und hat bereits zwei begehrte Trophäen bekommen für das jeweils beste Arrangement – u.a. für „Scrapple from the Apple“ aus dem SWR Big Band Album „Bird Lives“.

Jazzpianist und Arrangeur John Beasley aus Kalifornien ist der musikalische Kopf des ersten Teils der 18. „Heimspiel“-Ausgabe: Sein neues Programm mit der SWR Big Band ist in gewissem Sinne eine Hommage an die Stadt Stuttgart, die er seit der Zusammenarbeit mit dem SWR lieben gelernt hat. Die meisten Stücke sind während seiner Aufenthalte mit der SWR Big Band in Stuttgart entstanden, auch inspiriert von Besuchen in der Staatsgalerie. Eine spannende Reise und ein neuer Blick auf die Landeshauptstadt durch die Perspektive eines der weltweit führenden Arrangeure. Beasley ist wie die SWR Big Band vielfach für den Grammy nominiert worden und hat bereits zwei begehrte Trophäen bekommen für das jeweils beste Arrangement – u.a. für „Scrapple from the Apple“ aus dem SWR Big Band Album „Bird Lives“.
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03:30-05:05
Suitable Flesh
(Horror) | Tele 5
Die Psychiaterin Dr. Elizabeth Derby (Heather Graham) wird mit einem bizarren Fall konfrontiert. Ihr Patient Asa Waite (Judah Lewis) leidet an seltsamen Anfällen. Zudem behauptet der junge Mann, dass sein schwerkranker Vater Ephraim (Bruce Davison) in der Lage sei, Besitz von ihm zu ergreifen! Anfangs geht die Ärztin von einer Psychose aus. Aber ehe sie sich versieht, gerät Dr. Derby selbst ins Visier von Ephraims okkulter Kraft. Auch Dr. Daniella Upton (Barbara Crampton) wird zur Zielscheibe des bösartigen Körperwechslers. – Der Film basiert auf der Kurzgeschichte „The Thing on the Doorstep“ (1937) von H.P. Lovecraft.
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6 bis 12 Uhr
0 Uhr bis 6 Uhr | 6 Uhr bis 12 Uhr | 12 Uhr bis 18 Uhr | 18 Uhr bis 24 Uhr

08:00-08:50
Musik für die Ewigkeit – Bachs Brandenburgische Konzerte
(Konzert) | NDR Schleswig-Holstein
Die Brandenburgischen Konzerte von Johann Sebastian Bach gehören zur genialsten Musik, die der Barock zu bieten hat: Jedes der sechs Konzerte ist ein Meisterwerk, jedes eine Reise in ein eigenes musikalisches Universum. Wie die „Vier Jahreszeiten“ von Vivaldi sind sie bis heute unglaublich populär, und dennoch wissen wir erstaunlich wenig über die Entstehung. Die in Australien geborene Flötistin Ana de la Vega ist fasziniert von der Sammlung und begibt sie sich auf eine Spurensuche an den Orten, an denen Bach gelebt und gewirkt hat.

Die Brandenburgischen Konzerte von Johann Sebastian Bach gehören zur genialsten Musik, die der Barock zu bieten hat: Jedes der sechs Konzerte ist ein Meisterwerk, jedes eine Reise in ein eigenes musikalisches Universum. Wie die „Vier Jahreszeiten“ von Vivaldi sind sie bis heute unglaublich populär. Dennoch ist erstaunlich wenig über die Entstehung bekannt.

Die Benennung geht auf Bachs Widmung an den Markgrafen Christian Ludwig von Brandenburg zurück, den er bei einem Besuch in Berlin kennengelernt hatte. Das Widmungsexemplar trägt das Datum vom 24. März 1721, entstanden sind die Konzerte aber vermutlich schon früher. Mit 32 Jahren kam Bach als Kapellmeister an den Hof von Köthen. Sein Dienstherr, Fürst Leopold von Anhalt-Köthen, leistete sich hier ein exzellentes Orchester, mit dem Bach seine technisch äußerst anspruchsvollen Kompositionen verwirklichen konnte.

Die Flötistin Ana de la Vega gehört zu den schillernden Persönlichkeiten einer jungen Musikergeneration. Anlässlich des 300. Jubiläums der Brandenburgischen Konzerte begibt sie sich auf eine Reise zur Geschichte und zu den musikalischen Besonderheiten der Werke. Fasziniert von Bach und seiner Musik sucht sie nach Spuren in Leipzig, Weimar, Köthen und Berlin: Wie sind die Konzerte entstanden? Was macht sie so einzigartig? Und was ist dran an der Behauptung, sie wären ein heimliches Bewerbungsschreiben Bachs gewesen?

Eine Dokumentation mit Ana de la Vega, Alexander Sitkovetsky (Violine), Ramón Ortega Quero (Oboe), Cyrus Allyar (Trompete), Johannes Berger (Organist, Cembalist) und dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn.
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08:50-09:00
NDR Kultur – Das Konzert
(Konzert) | NDR Schleswig-Holstein
Das Boulanger Trio spielt den 2. Satz (Andante espressivo) aus dem Trio d-Moll op. 11 von Fanny Hensel Mendelssohn.

Ein Ausschnitt aus dem Studiokonzert NDR Kultur EXTRA vom 16. Oktober 2024.
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09:05-09:30
Mord, Macht und Männer in Strapsen. Der burgenländische Festspielsommer 2026
(Dokumentation) | ORF 2
Die beiden Großproduktionen im burgenländischen Festspielsommer 2026 präsentieren die Oper „Tosca“ und das Musical „Ein Käfig voller Narren“.
Giacomo Puccinis „Tosca“ im Steinbruch St. Margarethen, von Regisseur Thaddeus Strassberger in Szene gesetzt, bringt ein packendes, höchst dramatisches Opernerlebnis, spannend wie ein Thriller. Ebenso sehenswert ist, was sich hinter den Kulissen abspielt. Das „Making of“ begleitet die Neuproduktion ein halbes Jahr lang und führt auch in Puccinis Villa in der Toskana, wo die atemberaubende Musik entstanden ist.
Mit „La Cage aux Folles – Ein Käfig voller Narren“ wiederum bringen die Seefestspiele Mörbisch 2026 ein Kultstück auf die Bühne. Einst eine große Provokation, zählt die Travestie-Komödie heute zu den erfolgreichsten Musicals und der Song „I Am What I Am“ ist zur Hymne für Toleranz geworden. Der Blick Backstage – von der Audition über den Bühnenaufbau, der Fertigung der Kostüme und der Proben – zeigt den langen Weg bis zur Premiere.
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09:30-10:25
Joana Mallwitz – Dirigentin: Der Weg nach Berlin
(Dokumentation) | ORF 2
Seit Herbst 2023 ist sie Chefdirigentin beim Konzerthausorchester Berlin, und die Nürnberger Philharmoniker haben sie nur ungern ziehen lassen. Joana Mallwitz ist ein außergewöhnliches musikalisches Talent: Mit fünf Jahren kann sie bereits Klavierspielen, mit nur 27 Jahren wird sie die jüngste Frau Europas auf dem Posten einer Generalmusikdirektorin. Sie hat eine unbändige Leidenschaft für die Musik und erreicht durch ihre Offenheit auch ein Publikum, das sonst die Klassik meidet.
Der Dokumentarfilm von Günter Atteln begleitet Joana Mallwitz auf bedeutenden Stationen ihrer Karriere am Übergang von ihrem Wirken in Nürnberg und Berlin. Das Porträt zeigt die Dirigentin zwischen Proben, Konzerten, Presseterminen und Familienleben und gewährt intime Einblicke in einen von Stress, hohen Erwartungen, persönlichem Ehrgeiz und Ambivalenzen geprägten Alltag.
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10:05-11:00
Der Klang Salzburgs – Mozarts Vermächtnis
(Dokumentation (Kultur – Klassik)) | 3sat
Salzburg ist weltweit ein Begriff für Musik – in der Barockstadt schwingen und erklingen viele berühmte Töne und Melodien. Allgegenwärtig ist allerdings die Musik von Wolfgang Amadeus Mozart.

Seit gut 250 Jahren hat sich die ganze Stadt dem Genie verschrieben und agiert gleichermaßen als Gralshüterin seines umfassenden Werkes. Doch dort wird das Werk des meistgespielten Komponisten der Welt auch weiterentwickelt. So etwa mit dem Projekt „Spot on MozART“.

Die Stiftung Mozarteum, die Salzburger Festspiele, die Mozartwoche, die Mozartmuseen, die digitale Mozart Edition, die Universität Mozarteum, das Mozarteum Orchester und das Domquartier sind nicht nur die Bewahrer der Kunst des meistgespielten Komponisten der Welt, sie entwickeln sein Werk auch weiter: So etwa mit dem Projekt „Spot On Mozart“ der Kunstuniversität Mozarteum, mit welchem man seine legendäre Musik auch jungen Menschen zugänglich und für sie anschau- und hörbar machen möchte.

Oder wie jüngst mit einer globalen Premiere von uraufgeführten, noch nie gehörten neuen Werken, wie etwa bei der digitalen Mozart Woche mit den „94 Sekunden neuer Mozart“.

Dazu kommen viele neue junge Salzburger Künstlerinnen und Künstler wie Rafael Fingerlos, Christoph Sietzen, Julia Hagen oder Elias Keller, um nur einige zu nennen, die sich dem Klang Salzburgs auf ihre ganz bestimmte Art und Weise in Ton, Wort und Bild verschrieben haben. Sie erfüllen traditionelle, aber auch neue Spielstätten mit ihren eigenwilligen Interpretationen und machen so die ganze Stadt, das ganze Jahr zur Bühne.

Neben der Mozartwoche gibt es auch noch die Oster-, Pfingst- und natürlich die Sommerfestspiele, die mit ihren Solisten und den Wiener Philharmonikern seit 100 Jahren den Klang Salzburgs mitdefinieren – und das nicht nur mit Mozart, sondern mit allem, was die musikalische Tradition Europas ausmacht.

Der Film „Der Klang Salzburgs“ erzählt diese Geschichte aus heutiger Sicht, zeigt das Volumen einer Musik, die heute weitaus mehr Menschen hören und erleben können als zur Zeit ihrer Schöpfung – und doch muss sie immer wieder neu belebt und gestaltet, ja sogar gegenwarts- und zukunftstauglich gemacht werden.
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10:25-10:40
Die Kulturwoche
(Kulturmagazin) | ORF 2

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10:30-12:00
Elblandfestspiele 2026 – Die Gala
(Show) | RBB Berlin
Bei den Elblandfestspielen in Wittenberge begegnen sich auf der Open-Air-Bühne große Schauspielstars und berühmte Melodien aus Pop, Klassik und großartigen Filmen. Das Deutsche Filmorchester Babelsberg begleitet u.a. Musiklegende Marianne Rosenberg, Stars wie Jasmin Tabatabei, Charles Brauer, Natalia Avelon, Alexander Scheer & Andreas Dresen, Winnie Böwe oder Pasquale Aleardi.

Die Elblandfestspiele in Wittenberge sind längst eine Größe im Brandenburger Festspielkalender. Der Höhepunkt ist die Open-Air-Gala mit dem Deutschen Filmorchester Babelsberg. In diesem Jahr präsentieren bekannte Schauspielerinnen und Schauspieler gemeinsam mit großem Orchester Highlights der Pop-, Film- und Klassik-Musik.

Mit dabei sind Musiklegende Marianne Rosenberg, Pasquale Aleardi, Jasmin Tabatabei, Charles Brauer, Natalia Avelon, Alexander Scheer & Andreas Dresen, Winnie Böwe, das gefeierte und international besetzte Trio Impulso Tenors sowie Anna Gerda Sylvest und Hao Li, Absolventen der renommierten Musikakademie Lotte Lehmann in Perleberg.

Die Gala verspricht einen einzigartigen Abend mit großen Stimmen, bewegenden Geschichten und musikalischen Überraschungen – getragen von der besonderen Atmosphäre des Deutschen Filmorchesters unter der Leitung von Christian Köhler. Die Musikerinnen und Musiker sind über all die Jahre selbst die besondere Attraktion der Elblandfestspiele und machen den Gala-Abend zu einem echten Event!
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10:40-11:00
Salzburger Festspiele 2026 – Vor der Eröffnung
(Kulturgespräch) | ORF 2
Kurz vor der feierlichen Eröffnung der Salzburger Festspiele mischt sich ORF Salzburg Kultur-Redakteur Lukas Möschl live für einen Stimmungsbericht unter die wartenden Zaungäste im Festspielbezirk. Außerdem trifft er am Roten Teppich Künstlerinnen und Künstler zum Gespräch – wie. z. B. Roxane Duran, die im Jedermann auf dem Domplatz ihr Debüt als Buhlschaft gibt.
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11:00-13:00
Festakt zur Eröffnung der Salzburger Festspiele 2026
(Konzert (Konzert – Klassik)) | 3sat
Den traditionellen Festakt zur „Eröffnung der Salzburger Festspiele“ überträgt 3sat auch im Jahr 2026 live aus der Salzburger Felsenreitschule.

Neben Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Kultur wird die belarussische Bürgerrechtlerin und Musikerin Maria Kalesnikava als Festrednerin erwartet.

Kalesnikava ist zum einen Leitfigur der belarussischen Opposition, zum anderen Künstlerin Flötistin, Dirigentin sowie Kulturmanagerin und zudem Ehrenprofessorin an der Universität Mozarteum und Ehrendoktorin der Kunstuniversität Graz.

Die ehemalige politische Gefangene setzt sich für Menschenrechte, Freiheit und Frauenrechte ein. Sie ist Trägerin des renommierten Karlspreises, der an Personen vergeben wird, die sich um die europäische Einigung und den Frieden in Europa verdient gemacht haben. Maria Kalesnikava setzt ihre künstlerische und gesellschaftliche Arbeit fort und gilt als herausragendes Beispiel für die Verbindung von künstlerischer Exzellenz und zivilem Mut.

Kammerschauspieler Klaus Maria Brandauer liest einen Text von Max Reinhardt.

Musikalisch eingerahmt wird der Festakt vom Mozarteumorchester Salzburg unter der Leitung von Vitali Alekseenok, einem belarussischen Musikerkollegen der Festrednerin, Vilde Frang (Violine) sowie dem Salzburger Festspiele und Theater Kinderchor.

Die Musik von Olivier Messiaen, Édouard Lalo und Lili Boulanger geben einen Ausblick auf den Salzburger Festspielsommer.

Die offizielle Eröffnung erfolgt durch Bundespräsident Alexander Van der Bellen.
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11:00-12:40
Festakt zur Eröffnung der Salzburger Festspiele 2026
(Übertragung) | ORF 2
Der ORF Salzburg überträgt den feierlichen Festakt zur offiziellen Eröffnung der Salzburger Festspiele live aus der Felsenreitschule.
Neben Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Kultur wird in diesem Jahr die belarussische Bürgerrechtlerin und Musikerin Maria Kalesnikava als Festrednerin erwartet. Kalesnikava ist zum einen Leitfigur der belarussischen Opposition, zum anderen Künstlerin: Flötistin, Dirigentin sowie Kulturmanagerin und zudem Ehrenprofessorin an der Universität Mozarteum und Ehrendoktorin der Kunstuniversität Graz. Die ehemalige politische Gefangene setzt sich für Menschenrechte, Freiheit und Frauenrechte ein. Sie ist Trägerin des renommierten Karlspreises, der an Personen vergeben wird, die sich um die europäische Einigung und den Frieden in Europa verdient gemacht haben. Maria Kalesnikava setzt ihre künstlerische und gesellschaftliche Arbeit fort und gilt als herausragendes Beispiel für die Verbindung von künstlerischer Exzellenz und zivilem Mut.
Kammerschauspieler Klaus Maria Brandauer liest einen Text von Max Reinhardt.
Musikalisch eingerahmt wird der Festakt vom Mozarteumorchester Salzburg unter der Leitung von Vitali Alekseenok, einem belarussischen Musikerkollegen der Festrednerin, der Solistin Vilde Frang (Violine) sowie dem Salzburger Festspiele und Theater Kinderchor. Zu hören sind Werke von Olivier Messiaen, Édouard Lalo und Lili Boulanger, die einen Ausblick auf den Salzburger Festspielsommer geben.
Die offizielle Eröffnung erfolgt durch Bundespräsident Alexander Van der Bellen.
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12 bis 18 Uhr
0 Uhr bis 6 Uhr | 6 Uhr bis 12 Uhr | 12 Uhr bis 18 Uhr | 18 Uhr bis 24 Uhr

13:15-15:10
Saturday Night Fever
(Spielfilm) | arte

Tony Manero ist 19 Jahre alt. Er lebt in Brooklyn bei seinen arbeitslosen Eltern und jobbt als Verkäufer in einem Farbengeschäft. Im Gegensatz zu seinem Bruder, der Priester geworden ist, ist Tony der Loser der Familie. Er ist ständig pleite und zieht mit seiner Gang auf der Suche nach Abenteuern um die Häuser. Doch zu mehr als Schlägereien und Frauengeschichten führt das nicht. Keine rosigen Aussichten für den jungen Italo-Amerikaner, wäre da nicht der Samstagabend im „Odyssee 2001 Club“. Dort ist Tony der König der Tanzfläche. Die Mädchen stehen Schlange, um mit ihm zu den Disco-Hits der Bee Gees zu tanzen, aber Tony hat nur Augen für Stephanie, die es geschafft hat, in Manhattan Fuß zu fassen, und außerdem gut tanzen kann. Er möchte mit ihr an einem Tanzwettbewerb teilnehmen und 500 Dollar Preisgeld gewinnen.

Die Proben gestalten sich komplizierter als erwartet. Tony wird sich nach und nach seiner perspektivlosen Existenz bewusst und erkennt, dass daran auch der Gewinn des Tanzwettbewerbs nichts ändern kann.

„Saturday Night Fever“ ist mehr als eine Werbemaßnahme für Diskotheken. Der Tanzfilm zeichnet ein stimmungsvolles Lebensbild der Jugend im Brooklyn der 70er Jahre. Er machte John Travolta zum Star und setzte Trends in Mode und Musik.
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17:30-18:00
SWR Kultur Doku
() | SWR BW
Emma, Elia, Luisa und Tristan – vier Teenager:innen, die wie so viele davon träumen, einmal vor der Kamera oder auf einer Theaterbühne zu stehen. In der Schauspielschule „Kolibri Entertainment“ in Mainz können sie ihrer großen Leidenschaft nachgehen: beim regelmäßigen Wochenendunterricht sowie in intensiven Film- und Theatercamps während der Schulferien. Sie werden auch mit der Wirklichkeit ihres Traumberufs konfrontiert.

Ein Jahr lang begleitet die SWR Kamera die vier Jugendlichen und ihre Coaches: Ein Jahr persönlichen Wachstums, das sie nie vergessen werden. Emma bekommt im Mainzer Staatstheater eine große Musical-Rolle, Elia spielt in einer ZDF Doku den jungen Peter Maffay – für ein Millionenfernsehpublikum. Tristan wird demnächst als Profi vor einer Filmkamera stehen. Ihre Schauspiel-Coaches, Milana Weidmann und Patrick Sass, sehen ihre Schauspielschule trotz dieser Erfolge nicht in erster Linie als „Talentschmiede“, sondern vor allem als Raum für persönliche Entdeckungsreisen.
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17:50-18:40
La Folle Journée de Nantes 2025
(Musik) | arte
Was 1995 als bescheidenes Klassikfestival beginnt, zählt heute zu den bedeutendsten Festivals für klassische Musik in Europa. Jedes Jahr besuchen mehr als 150.000 Menschen das Festival, das vor über 30 Jahren mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart seinen Anfang nimmt. Der Name „La Folle Journée“ geht auf die Mozart-Oper Le nozze di Figaro zurück. Übernommen wird er vom Originaltitel der Komödie von Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais: La Folle journée ou Le mariage de Figaro („Der tolle Tag oder Figaros Hochzeit“). Inzwischen dauert der „tolle Tag“ vier Tage. Mehr als 1.500 Musikerinnen und Musiker gestalten in dieser Zeit über 300 Konzerte.

Die Ausgabe 2025 widmet sich den großen Musikmetropolen. Beim Abschlusskonzert erklingt Musik aus Wien und Paris. Lilian Lefebvre und das Fidelio-Quartett interpretieren das Larghetto aus Mozarts Klarinettenquintett, das Geistertrio spielt den Militärmarsch von Franz Schubert. Es folgen Arnold Schönbergs Fassung des Strauss-Walzers Rosen aus dem Süden sowie der erste und dritte Satz aus Klavierkonzert Nr. 2 von Camille Saint-Saëns. Den Solopart übernimmt Sophia Liu, begleitet vom Orchestre philharmonique de Nice unter der Leitung von Lionel Bringuier.

Aufzeichnung vom 2. Februar 2025 beim „La Folle Journée de Nantes 2025“.
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20:15-22:20
Fame – Der Weg zum Ruhm
(Spielfilm) | arte
Der große Traum vom Showbiz: Wer das harte Casting der „High School of Performing Arts“ in New York hinter sich gebracht hat, hat noch einen steinigen Weg bis zum Ruhm vor sich. In den drei Studiengängen Musik, Tanz und Schauspiel müssen die Studierenden alles geben, um später für das harte Showbiz gewappnet zu sein.

Im aktuellen Jahrgang prallen komplett unterschiedliche Charaktere aufeinander. Zum Beispiel muss die schüchterne Doris, behütet von einer überfürsorglichen Mutter, sich mit Leroy aus einem New Yorker Ghetto verständigen. Oder der introvertierte Montgomery, der den Hänseleien des vorlauten Ralph ausgesetzt ist.

Auf dem Weg bis zum Abschlussball müssen die jungen Künstler durch die harte Schule des Lebens gehen: Coming-outs, häusliche Gewalt, erste Liebesnächte, stolze Eltern, sexuelle Übergriffe, unverhoffte Schwangerschaften und besonders der Umgang mit Erfolg und Misserfolg neben der kräftezehrenden Ausbildung.

Für seinen Film castete Alan Parker echte Studierende der New Yorker „High School of Performing Arts“ und kreierte mit spaßigen Musicalszenen im Discoglanz der 80er Jahre ein lebensechtes Ensemblestück, dessen Titel „Fame“ einen ironischen Unterton mitschwingen lässt.
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21:45-22:35
BR Clubkonzert – Jazz im Bergson Kunstkraftwerk
(Konzert) | ARD-alpha
Die intensive Beschäftigung mit der Musik des Pianisten Lennie Tristano, einem stilistischen Solitär der Bebop-Ära, bewog den Altsaxophonisten Julian Bossert 2020 zur Gründung von „Tristano Unchained“. Dieses Quintett widmet sich, wie sein historisches Vorbild, einer Kompositionstechnik, die schon im Barock verwendet wurde: der Kontrafaktur. Neue Melodien werden da über die Akkordfolge eines schon vorhandenen Stücks gelegt. Die Musiker wandten diese Vorgehensweise zunächst mit einem besonderen Kniff an: Alle memorierten 40 bekannte Standards und überraschten sich dann im Konzert gegenseitig. Indem etwa eine freie Solo-Introduktion, mit kleinen melodisch-harmonischen Querverweisen auf einen Jazzklassiker ausgestattet, zum Startpunkt einer, in alle Richtungen freien Ausgestaltung und Neuschöpfung des Originals wurde. In ihrem Programm „ID Entity“ überträgt die Band diese Form der musikalischen Metamorphose auch auf eigene Kompositionen. Im spielerischen Ad hoc loten die Musiker so ihre kollektive Identität als Band immer wieder neu und anders aus. Jeder Einzelne trägt mit seinen Ideen zu einem spannenden Diskurs der Töne bei, der mit seiner großen emotionalen Intensität auch das Publikum beim BR Clubkonzert in seinen Bann schlug.
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22:15-23:55
Von der Seebühne Bregenz: „La Traviata“
(Musiktheater (Kultur)) | ZDF

Die Bregenzer Seebühne wird 2026 zur einzigartigen Kulisse für eine der populärsten Opern: Verdis „La Traviata“, spektakulär neu inszeniert von Damiano Michieletto.

Die dramatische Geschichte aus dem Paris des 19. Jahrhunderts verlegt der italienische Regisseur in die „Roaring Twenties“ – in eine Welt der glamourösen Klubs und dekadenten Feste. Zentrales Bühnenelement ist ein über 25 Meter hoher, zerbrochener Spiegel.

Nach Carl Maria von Webers „Freischütz“ vor zwei Jahren steht mit „La Traviata“ erstmals eine der beliebtesten italienischen Opern auf dem Spielplan der Bregenzer Festspiele. Die tragische Geschichte um die Pariser Lebedame Violetta Valéry basiert auf Alexandre Dumas‘ Roman „Die Kameliendame“. Verdis Oper war bei der Uraufführung 1853 in Venedig zunächst ein Misserfolg – und entwickelte sich dann zu einem der meistgespielten Werke der Musikgeschichte.

Damiano Michieletto, der sein Debüt bei den Bregenzer Festspielen gibt, zählt zu den prägenden Opernregisseuren Europas. Er ist bekannt für seine bildstarken, filmisch geprägten Inszenierungen.

Neben einem internationalen Solistenensemble stehen der Bregenzer Festspielchor sowie der Prager Philharmonische Chor auf der Seebühne. Es spielen die Wiener Symphoniker. Die musikalische Leitung liegt in den Händen des ukrainischen Dirigenten Kirill Karabits.
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22:20-23:15
„Dirty Dancing“: Romantik, Drama, Tanz!
(Dokumentation) | arte
„Dirty Dancing“ – nur eine seichte Musik-RomCom der 80er Jahre? Keineswegs. Hinter der Liebesgeschichte steckt eine politische Erzählung mit klarer feministischer Dimension. Baby trainiert nur deshalb so intensiv mit Johnny für den Wettbewerb, weil sie kurzfristig dessen eigentliche Tanzpartnerin ersetzt. Diese lässt in der Zwischenzeit einen illegalen Schwangerschaftsabbruch vornehmen. Die Handlung spielt 1963, als Abtreibung in den USA noch strafbar war. Bis zum Grundsatzurteil „Roe gegen Wade“, das das Recht auf Abtreibung landesweit absicherte, vergingen noch zehn Jahre.

Drehbuchautorin Eleonor Bergstein verknüpfte, auch auf Grundlage eigener Erfahrungen, Romanze und das Thema Abtreibung bewusst miteinander. Sie war überzeugt, dass politische Botschaften in einem populären, glamourös inszenierten Film ein größeres Publikum erreichen würden. „Ein Musikfilm mit einer Prinzessin, die keine andere Wahl hat, als sich unters Messer eines Quacksalbers zu legen, um sich nicht ihre Zukunft zu verbauen, ist der beste Weg, um die Öffentlichkeit zu sensibilisieren“, sagte sie.

Als „Dirty Dancing“ 1987 in die Kinos kam, war Abtreibung in den USA zwar legal, doch die Pro-Life-Bewegung gewann unter Präsident Ronald Reagan an Einfluss. Indem Bergstein die Geschichte in eine Zeit vor der Legalisierung verlegte, erinnerte sie an die Bedeutung dieser hart erkämpften Errungenschaft. „Dirty Dancing“ heute wiederzusehen heißt deshalb auch, einen Film neu zu entdecken, der weit über die Konventionen der RomCom hinausgeht und überraschend deutlich für Feminismus und sexuelle Selbstbestimmung eintritt.

Lange nach „Roe gegen Wade“ stehen das Recht auf Abtreibung und andere Freiheiten in den Vereinigten Staaten erneut massiv unter Druck. Vor diesem Hintergrund wirkt „Dirty Dancing“ aktueller denn je.
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22:35-23:05
Capriccio
(Kulturmagazin) | ARD-alpha
Die Welt der Kunst und Kultur. Überraschend, innovativ, mit ungewöhnlicher Bildsprache, genauen Recherchen und einer eigenen Haltung.
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23:15-00:45
Patrick Swayze – Hollywoods Traumtänzer
(Dokumentarfilm) | arte
Leinwandikone Patrick Swayze: Seine Mutter war eine gefeierte Choreographin und Patrick sollte das Beste seiner Eltern in sich vereinen: Athlet, Wettkämpfer, Künstler. Nachdem er sich in New York in einer Ballettkompanie einen Namen gemacht hatte, zog er nach Los Angeles, um Filmstar zu werden. Wie keiner vor ihm hatte er den Ehrgeiz, alle körperlichen Herausforderungen und Stunts selbst auszuführen. Seinem Talent, aber auch seiner unbedingten Härte gegen sich selbst verdankte er große Erfolge – und sie führten ihn in große Krisen. Durch alle diese Phasen begleiteten ihn seine Ehefrau Lisa Niemi und wenige Vertraute wie seine Agentin, seine Managerin und Schauspielerkollegen. In diesem Dokumentarfilm berichten sie von seinem Leben und seiner Karriere und zeichnen das Bild eines Künstlers zwischen Depression und Manie, zwischen Abschottung und Geltungsdrang. In Archivaufnahmen kommt auch immer wieder Patrick Swayze selbst zu Wort und erzählt von Höhenflügen und Fluchten aus Hollywood in die Einsamkeit der Ranch in New Mexico. Swayze starb 2009 mit nur 57 Jahren.
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23:45-00:15
ttt – titel thesen temperamente
(Kulturmagazin) | Das Erste (ARD)
ttt wird im wöchentlichen Wechsel von sechs Redaktionen der ARD Landesrundfunkanstalten verantwortet: BR, HR, MDR, NDR, RBB und WDR.
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Alle Angaben ohne Gewähr.

Von Astrid Demand-Schnitzer

* Studium der Musikwissenschaften (Historische und Systematische Musikwissenschaften an der Uni Hamburg) * mit neun Jahren angefangen Geige zu spielen, heute singe ich gern im Chor * mit vier Jahren Ballett angefangen – bis heute dabeigeblieben * beruflich: Online-Marketing – lange angestellt in der Entertainment-Branche, seit 2017 selbständig

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