Fernsehprogramm Kultur - Dienstag - www.kultur4all.de

0 bis 6 Uhr
0 Uhr bis 6 Uhr | 6 Uhr bis 12 Uhr | 12 Uhr bis 18 Uhr | 18 Uhr bis 24 Uhr

01:25-02:15
Der Palast
(Mehrteiler (Historischer Stoff – Fernsehspiel – Familie)) | ZDFneo
Als Marlene erfährt, dass Mutter Rosa im Krankenhaus liegt, überzeugt sie Chris, ihre Identität zu tauschen. Auch für Chris wäre es die einmalige Chance, ihren Vater kennenzulernen.

Doch der Grenzübertritt mit dem Pass ihrer Schwester ist gefährlich, und Chris hat nicht nur wegen ihrer Tochter Lilia Bedenken. Sie meldet sich krank und nimmt in Kauf, dass ihr Solo von Bettina getanzt wird. Das Timing dafür ist denkbar ungünstig.

Denn inzwischen beginnen die Vorbereitungen für die nächste Show, „Traumvisionen“, wofür eigens ein Gastchoreograf aus England engagiert wird. Das stößt nicht nur bei der Ballettleiterin Regina auf Skepsis, auch die Partei beobachtet die Inszenierungsvorbereitungen mit Argwohn. Währenddessen wird die Begegnung mit dem jeweils anderen Elternteil für die Schwestern eine emotionale Herausforderung.

In Bamberg muss Chris ihre Tarnung nicht nur vor den argwöhnischen Augen ihrer westlichen Familie wahren: Die Situation wird gefährlich, als Chris an einem spontanen Geschäftsessen mit den Vertretern des DDR-Außenhandelsministerium teilnehmen muss. Auch Marlene muss sich eine Ausrede einfallen lassen, warum sie dem neuen Choreografen Steven Williams nicht vortanzen kann.
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01:55-03:40
Die Fotografin
() | Das Erste (ARD)
Frankreich 1938. Elizabeth „Lee“ Miller (Kate Winslet) führt als erfolgreiches Mannequin ein Künstlerinnenleben. Bei einer Landpartie mit Freunden verliebt sie sich in den charmanten Galeristen Roland Penrose (Alexander Skarsgård) und zieht mit ihm nach London. Auf ihre Chance, hinter die Kamera zu wechseln, muss Lee trotz ihres Talents lange warten. Als der Zweite Weltkrieg ausbricht, beginnt sie für die britische Ausgabe der „Vogue“ unter der Leitung von Audrey Withers (Andrea Riseborough) zu arbeiten und sorgt mit einer Reportage zu den Nazi-Bombenangriffen für Aufsehen. Mit Davy Scherman (Andy Samberg) vom berühmten „Life“-Magazin beginnt eine kollegiale Zusammenarbeit. Als Frau muss sie nicht nur brillant sein, sondern auch Zurücksetzungen ertragen. Obwohl die Royal Armee keine Reporterin an die Front lässt, glaubt Lee an ihre Mission. Dank ihres amerikanischen Passes kann sie US-Truppen bei der Befreiung Frankreichs begleiten. Die mutige Reporterin wirft einen unheroischen Blick auf das Leid: die Verletzten im Lazarett, die Bestrafung von Kollaborateurinnen und die Schrecken der Konzentrationslager. Mit ihrer Arbeit geht Lee an die Grenzen des Zeigbaren – und schafft eine eigene Bildsprache.

Hollywoodstar Kate Winslet zeigt ihr herausragendes Können in dem britischen Biopic, das die Kriegsreporterin Elizabeth „Lee“ Miller porträtiert. Die Zusage der Oscar-Preisträgerin machte den Film erst möglich, der 2024 in die deutschen Kinos kam. In der fiktionalen Rahmenhandlung spielt der vielfach ausgezeichnete Josh O’Connor den Sohn der Fotografin, dessen Biografie als Vorlage für das Drehbuch diente. Regisseurin Ellen Kuras verneigt sich vor einer Pionierin, deren bedeutendste Kriegsfotos erst nach ihrem Tod veröffentlicht wurden. Brillant ist die preisgekrönte Kameraarbeit von Pawel Edelman, der die Lebensphasen einer Celebrity, Privatperson und Fotografin ins Bild setzt, die eine mutige und aufsehenerregende Meisterin der Selbstinszenierung war.
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02:15-03:00
Der Palast
(Mehrteiler (Historischer Stoff – Fernsehspiel – Familie)) | ZDFneo
Es sieht nicht gut aus für die Schwestern: Steven Williams kündigt der als Chris getarnten Marlene die Soloposition, während Chris selbst mit ihrem Vater Roland in Bamberg in Streit gerät.

Marlene ist bestürzt, was sie angerichtet hat, und Bettina Wilke genießt es, an der Konkurrentin vorbeizuziehen. Als dem Ausreiseantrag von Chris‘ Jugendfreund Georg stattgegeben wird, bemerkt er sofort, dass er sich gerade nicht bei „Chris“ verabschiedet.

Auch Tochter Lilia kommt dem Tausch mit ihrem kindlichen Instinkt auf die Schliche und fürchtet um ihre Mama. Denn Chris bleibt kaum Gelegenheit, die emotionale Kluft, die der Streit mit ihrem Vater Roland hinterlassen hat, zu verwinden. Die Rückreise in die DDR gestaltet sich nicht so reibungslos wie geplant.
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02:40-03:25
kulturMONTAG
(Magazin) | ORF 2
Wasser, Feuer, Luft

Die „Riviera der Arbeiterklasse“: Mit „850.000 m2 Liquid Public Space“ will der Schwimmverein Donaukanal Interessierte für das kühle Nass mitten in der Stadt begeistern. Der Verein hat es sich zum Ziel gesetzt, die Schwimmkultur am Donaukanal neu zu beleben und lädt zum „Baden für alle – mitten in Wien“ ein. Der kulturMONTAG blickt auch zurück in die Badegeschichte(n) der Wiener.

Die „Feuernacht“: Die Sprengung von 37 Strommasten in Südtirol sorgte in der Nacht vom 11. auf den 12. Juni 1961 für Aufsehen. Die Tiroler Volksschauspiele präsentieren das historische Freiluft-Theaterstück von Felix Mitterer, das von den Aktivitäten des separatistischen „Befreiungsausschuss Südtirol“ in den frühen 1960er-Jahren handelt. Im kulturMONTAG Live-Gespräch: Gregor Bloéb, künstlerischer Leiter der Tiroler Volksschauspiele.

Der Heilige, der zu den Vögel sprach: Im 800. Todesjahr von Franz von Assisi kehren Regisseur Romeo Castellucci und Dirigent Maxime Pascal mit „Saint François d’Assise“ von Olivier Messiaen in die Salzburger Felsenreitschule zurück.
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03:00-03:45
Der Palast
(Mehrteiler (Historischer Stoff – Fernsehspiel – Familie)) | ZDFneo
Rosa ist überglücklich, sich nun mit beiden Töchtern vereint zu wissen. Sie erzählt Chris und Marlene jetzt endlich die Wahrheit, was wirklich zu ihrer Trennung 1961 geführt hat.

In Anbetracht der Ereignisse versprechen die Schwestern, nie wieder ihren Pass zu tauschen. Die Nähe zu ihrer neuen Familie möchte Marlene nicht aufgeben und zieht kurzerhand nach Westberlin. Mit ihrem Pass kann sie nach Belieben über die Grenze reisen.

Eine Möglichkeit, die Chris nicht offensteht. Sie schmerzt es, dass sie sich von Georg nicht verabschieden konnte, und lenkt sich ab, indem sie sich auf die Rückgewinnung ihrer Soloposition im Palast konzentriert. Und dort gibt es Ärger: Die Partei droht, die Proben zu beenden, sollte sich die neue Show von den Grundsätzen des sozialistischen Staates und den Idealen der Arbeiterklasse entfernen.
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03:40-04:38
Arena. Verona. Gänsehaut.
(Dokumentation) | Das Erste (ARD)
Eine Sommernacht in Verona, eine antike Arena unter freiem Himmel und Verdis „La Traviata“: Annette Frier und Michael Kessler tauchen in eine Welt ein, in der Oper zum Ereignis wird.
Die neue Arena-Inszenierung von Regisseur Paul Curran entführt das Publikum in die Atmosphäre des Pariser Moulin Rouge und der Belle Époque. Zwischen großer Bühne, präziser Technik und unmittelbarer Emotion erkunden Frier und Kessler, warum „La Traviata“ bis heute berührt – weit über das Opernpublikum hinaus.
Sie blicken hinter die Kulissen und begegnen all jenen, die Abend für Abend daran arbeiten, aus Können und Leidenschaft einen besonderen Moment entstehen zu lassen.
Kurz vor der Premiere stellt ein heftiges Unwetter die Produktion vor eine unerwartete Herausforderung. Während die Arena wieder spielfähig gemacht wird, erleben Frier und Kessler, wie fragil dieser Zauber ist und wie viel Einsatz nötig ist, damit am Ende doch alles zusammenkommt: Menschen, Gefühl und große Oper unter dem Sternenhimmel von Verona.

Film von Andreas Krieger und Margarete Liffers
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03:45-04:25
Der Palast
(Mehrteiler (Historischer Stoff – Fernsehspiel – Familie)) | ZDFneo
Marlene trifft in Westberlin auf den orientierungslosen Georg und nimmt sich seiner an. Georgs Zustand verleitet Chris zu einer riskanten Idee.

Chris entscheidet sofort, mit Marlenes Pass nach Westberlin zu fahren, um dort Georg zu treffen. Endlich gestehen sich beide ihre Liebe. Auch für Marlene in Ostberlin wird diese Nacht spannend – sie lernt Lilias Vater kennen.

Der nächste Morgen bringt Ernüchterung: Wie sollen Chris und Georg eine Zukunft haben? Während Marlene die Grenze überqueren kann, wann immer sie will, ist Chris in ihrem Land eingesperrt. Dass Marlene sich auch noch für Alexander interessiert, führt zum ersten Streit zwischen den Schwestern.

Auch die Stimmung in der DDR wird immer angespannter: Die Opposition durch politisch Andersdenkende und die Fluchtwelle über Ungarn erhöhen von Woche zu Woche den Druck auf die Regierung. Im Friedrichstadt-Palast geht eine Epoche tragisch zu Ende, als das Ensemble ein Schicksalsschlag ereilt. Jetzt gilt es, die Premiere der neuen Revue so schnell wie möglich auf die Beine zu stellen. Chris stürzt sich in die Proben.

Am Abend der Premiere wird Marlene an der Grenze aufgehalten. Der Rollentausch der Schwestern ist aufgeflogen.
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04:25-05:10
Der Palast
(Mehrteiler (Historischer Stoff – Fernsehspiel – Familie)) | ZDFneo
Das Ensemble kämpft im gerade wiedervereinten Berlin um die Zukunft des weltberühmten Friedrichstadt-Palastes.

Ballettdirektorin Regina Feldmann stellt die legendäre Kickline neu auf. Zum Vortanzen reisen die Geschwister Luise und Lukas an. Während ihr Bruder auf Anhieb überzeugt, verliert Luise bei ihrem Solo die Nerven und wird abgelehnt.

Doch Lukas erreicht, dass sie gemeinsam vortanzen dürfen und zuletzt beide engagiert werden. Überglücklich gründen sie mit Kollegin Karla aus München eine Wohngemeinschaft in Ostberlin. Zwischen den Altmietern Erwin und Martha, Mauerspecht Ringo und der Hausbesetzerszene erobert sich das Trio ein Zuhause – und die größte Showbühne der Welt. Sie ahnen nicht, dass der Palast von der Schließung bedroht ist.
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05:55-06:35
Der Palast
(Mehrteiler (Historischer Stoff – Fernsehspiel – Familie)) | ZDFneo
Als Kolberg den Bühnenbildner Theo feuert, verliert Regina ihren wichtigsten Verbündeten. Gleichzeitig droht aufzufliegen, was die Ballettdirektorin mit dem jungen Tänzer Lukas teilt.

Trotz des großen Altersunterschiedes fühlen sich Regina und Lukas innig verbunden, und die gestandene Ballettdirektorin genießt die unbeschwerten Momente im Privaten. Karla, die ebenfalls ein Auge auf Lukas geworfen hat, ist die heimliche Affäre ein Dorn im Auge.

Niemand ahnt, was sie selbst vor den anderen verbirgt. Doch nach einem Patzer während der Vorstellung kommt es zum Eklat zwischen Karla und der Ballettdirektorin Regina.

Währenddessen bietet sich in der Ostberliner WG die Möglichkeit, vom Umbruch sogar zu profitieren: Martha und Erwin schlagen den „Jungen“ ein lukratives Geldumtausch-Geschäft vor. Bei der Währungsumstellung werden aus 6000 Ostmark 6000 Westmark, und wenn sie gemeinsam alle verfügbaren Konten auffüllen, winkt dank des Wechselkurses ein enormer Gewinn!
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6 bis 12 Uhr
0 Uhr bis 6 Uhr | 6 Uhr bis 12 Uhr | 12 Uhr bis 18 Uhr | 18 Uhr bis 24 Uhr

11:10-12:05
Sommerbühne
() | ORF 2
„Sommerbühne Salzburg – Jedermann ist überall“ zeigt die vielfältige Kulturlandschaft des Salzburger Sommers. Ausgehend von Hugo von Hofmannsthals „Jedermann“ reist Martin Ferdiny durch das Land Salzburg und folgt dabei den großen Themen des Stücks: Genuss, Liebe, Geld, Glaube, Lebensfreude und Vergänglichkeit.
Den Ausgangspunkt bildet die Seebühne Seeham, wo 2026 eine besondere „Jedermann“-Fassung von Felix Mitterer zu sehen ist. Von dort führt die Reise zu den Kunst & Kulinarik Festspielen Golling, wo der Genuss im Mittelpunkt steht, weiter zum Electric Love Festival am Salzburgring und zum Jazzfestival Saalfelden, die für Feierlust, Freiheit und das pralle Leben stehen. In Leogang am Asitz begegnet Martin Ferdiny bei der Open Air-Konzertreihe „Tonspuren“ Anna Buchegger mit Band, wo Liebe, Heimat und ein modernes Frauenbild anklingen.
Mit dem Salzburger Straßentheater und dem Stück „Nein zum Geld!“ rückt das Thema Reichtum und der Wert des Geldes in den Fokus. Beim internationalen Chorfestival „Feuer & Stimme“ in St. Michael im Lungau geht es um Glaube, Spiritualität und Gemeinschaft. Den Abschluss bildet das Berg:Klassik, ein Open Air-Konzert der Philharmonie Salzburg im Gasteinertal auf 2.066 Metern Seehöhe, wo sich inmitten imposanter Natur das Thema Vergänglichkeit und die Nähe zum Himmel besonders eindrucksvoll verdichtet.
So zeigt die Dokumentation, dass der „Jedermann“ nicht nur am Domplatz zuhause ist, sondern mit seinen zeitlosen Fragen im ganzen Salzburger Land spürbar wird – auf Sommerbühnen am See, am Berg, in den Orten und auf den großen Festivalplätzen.
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12 bis 18 Uhr
0 Uhr bis 6 Uhr | 6 Uhr bis 12 Uhr | 12 Uhr bis 18 Uhr | 18 Uhr bis 24 Uhr

14:00-15:30
Mord im Mittsommer – Staffel 6 (4/4)
(Serie) | arte

nach den Romanen von Viveca Sten
Amazon.de* | Thalia.de* | Hugendubel.de*

Die Menschen sind zuweilen nicht die, für die man sie hält: Diese Erfahrung muss Hauptkommissar Thomas in seinem neuen Fall machen. Denn die Spur der Angreifer, die seine Kollegin Mia bei einer nächtlichen Observierung von Alkoholschmugglern niedergeschlagen und lebensbedrohlich verletzt haben, führt Thomas ausgerechnet zu einem gut situierten Restaurant auf Sandön. Während Mia infolge des Angriffs auf der Intensivstation um ihr Leben kämpft, setzt Thomas alles daran zu ermitteln, was die beiden Betreiberinnen des Restaurants, die Schwestern Ebba und Agnes, mit der Schmugglerbande zu tun haben.

Wie sich herausstellt, sind die Schwestern Bekannte von seiner alten Schulfreundin Nora, der Staatsanwältin, und er bittet sie, sich bei der Familie umzuhören. Nora fallen bald Unregelmäßigkeiten in den Geschäften von Marika auf, der sehr wohlhabenden Mutter von Ebba und Agnes, die eine der größten Weinimport-Firmen Schwedens leitet und auch für die Belieferung des Restaurants zuständig ist. Als dann Agnes von Unbekannten entführt wird, spitzt sich die Lage rasant zu. Die Erpresser verlangen fünf Millionen Kronen und absolutes Stillschweigen. Doch aus Angst um ihre Schwester vertraut sich Ebba Nora an und berichtet ihr von dem Geschehen.

Zur gleichen Zeit verbessert sich Mias Gesundheitszustand und sie kann anhand einer flüchtigen Erinnerung an den nächtlichen Vorfall ein Phantombild des Täters erstellen. Der Fall scheint plötzlich eindeutig. Aber ist Mias Angreifer auch in Agnes‘ Entführung verstrickt? Oder hat in dem Netz aus Betrug, Schmuggel und Erpressung längst der Kampf um Marikas Millionen begonnen?
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18 bis 24 Uhr
0 Uhr bis 6 Uhr | 6 Uhr bis 12 Uhr | 12 Uhr bis 18 Uhr | 18 Uhr bis 24 Uhr

19:20-20:00
Kunst für die Ewigkeit: Vincent van Gogh
(Dokumentation (Kultur – Bildende Kunst)) | 3sat
Vincent van Gogh zählt zu den bedeutendsten Künstlern des Postimpressionismus. Warum sprühen seine Bilder vor Farbe, Energie und Gefühl – und was verraten sie über seine innere Welt?

In den Niederlanden, in Paris und Südfrankreich entstehen van Goghs bewegte Landschaftsbilder, Porträts und Alltagsszenen. Mit kräftigen Farben, expressivem Pinselstrich und intensiver Emotionalität verwandelt er scheinbar Gewöhnliches in lebendige Kunst.

Vincent van Gogh (1853–1890) wächst in den Niederlanden auf, in einem Umfeld geprägt von Religion, Naturbeobachtung und familiärer Fürsorge. Schon früh zeigt sich sein feines Gespür für Farbe, Form und Ausdruck – auch wenn er erst spät zur Malerei findet. Zwischen den weiten Landschaften der Niederlande, der pulsierenden Geschäftigkeit in Paris und dem Licht Südfrankreichs entwickelt van Gogh seinen unverwechselbaren Stil.

Seine Gemälde sind von Energie, Intensität und Leidenschaft geprägt. In Landschaften, Porträts oder Stillleben setzt er kräftige Farben, expressive Pinselstriche, ungewöhnliche Perspektiven und pastosen Farbauftrag ein, um jeder Szene eine starke emotionale Präsenz zu geben. Felder, Sonnenblumen, Olivenhaine, aber auch Menschen – van Goghs Darstellungen spiegeln die Tiefe seiner Wahrnehmung und seine innere Gefühlswelt wider. Werke wie „Sternennacht über der Rhône“, „Sonnenblumen“ und „Olivenbäume“ zeigen, wie Farbe und Form zu einer Sprache der Emotion werden.

Obwohl sein Leben von Krankheit und inneren Kämpfen geprägt war, hinterlässt Vincent van Gogh in kurzer Zeit ein Werk von enormer Kraft und Ausdrucksstärke. Seine Bilder berühren durch ihre unmittelbare Intensität, inspirieren Künstlerinnen und Künstler weltweit und machen ihn zu einem der einflussreichsten Maler der Moderne – ein Künstler, dessen Leidenschaft für Farbe, Licht und Leben bis heute nachhallt.
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19:40-20:14
Re: Das Lesewunder der GenZ
(Reportage) | arte
Mit Beginn der Pandemie 2020 startete der digitale TikTok-Trend ʺBookTokʺ seine Erfolgsgeschichte. Allen voran nutzen ihn junge Frauen, die eine besondere Art von Literatur feiern: New Adult. Die neuen Bücher sind bunt und glitzernd, ihre Sprache leicht zugänglich, die Geschichten romantisch, spannend und mit viel Erotik aus weiblicher Sicht. Aber nicht nur online kultivieren die jungen Frauen den leidenschaftlichen Austausch über ihre Lieblingsbücher. Buchbloggerin Jess „miss.Nerdstagram“ trifft ihre Follower auf Events wie dem Buchball auf Burg Namedy.

Auch Autorin Kim Leopold aus Rheine ist oft unterwegs, um ihren Fans nahe zu sein. Sie ist „Own Voice“-Autorin und bedient mit ihren Geschichten den Hunger nach authentischen Geschichten. Themen wie psychische Gesundheit, Body Positivity und ADHS liegen ihr am Herzen. Kim erwartet nervös den Launch ihres neuen Buches, das sich in neue Gefilde vorwagt: Es steht nicht mehr die Singlefrau im Zentrum, sondern ein junges Ehepaar. Wird auch diese Story bei ihren Fans ankommen?

Die beiden Riekes leben in Jever ihren Traum: Mitten im Ort haben sie einen Laden rund um das Phänomen New Adult eröffnet. Die Jungunternehmerinnen sind auch privat ein Paar und posten in den sozialen Medien Clips als komisches Duo. Für die beiden, genau wie für Kim und Jess, ist der Besuch der Frankfurter Buchmesse ein Höhepunkt im Jahr. Doch gerade hier spüren sie auch Gegenwind. Die etablierten Kritiker fremdeln mit den bunten Büchern. Werden sie sich trotzdem behaupten?
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22:00-22:30
Make it! Menschen. Machen. Kultur.
() | HR
make it! begleitet den Schauspieler Thieß Brammer auf dem Höhepunkt seiner Karriere: Bei den Bad Hersfelder Festspielen übernimmt er als Parzival die Hauptrolle im gleichnamigen Theaterstück. Eine große Chance und Verantwortung, denn im 75. Jubiläumsjahr sind die Erwartungen hoch. Während sonst bekannte Namen die Bühne prägen, muss Thieß Publikum und Veranstalter überzeugen. Für die Festspiele, die Stadt und die Region hängt viel von einer erfolgreichen Saison ab. make it! begleitet ihn auf dem Weg zur Premiere und zeigt die besondere Bedeutung der Festspiele für Bad Hersfeld.
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23:35-01:05
Kommissar Wallander – Mittsommermord
(Spielfilm) | BR Süd

nach den Romanen von Henning Mankell
Amazon.de* | Thalia.de*

Kommissar Wallander ist betroffen durch den Mord an seinem Kollegen Svedberg, der ihm kurz zuvor offenbar noch etwas Wichtiges mitteilen wollte. Offenbar hatte Svedberg auf eigene Faust einen Fall untersucht, der Wallander nun auch Kopfzerbrechen bereitet. Eine Gruppe Jugendlicher, die an einem geheimen Ort verkleidet Mittsommer feiern wollte, ist eiskalt erschossen worden. Auch die junge Isa, die die Feier verpasst hat, weil sie krank war, kann Wallander nicht vor dem erneuten Zuschlagen des Mörders beschützen.

Eine Clique von Teenagern, die besonders cool sein wollte, hat in Kostümen des 18. Jahrhunderts den mythenumrankten Mittsommer gefeiert. Seither sind die Jugendlichen verschwunden.

Für Kommissar Wallander ist das zunächst kein Grund zur Besorgnis. Ein halbes Dutzend Postkartengrüße belegen, dass die jungen Leute offenbar auf einem spontanen Trip durch Europa sind. Als einige Monate später ihre halb verwesten Leichen in einem Naturschutzgebiet gefunden werden, steht die Polizei vor einem Rätsel.

Unbegreiflich ist für Wallander auch der Mord an seinem Kollegen Svedberg. In dessen Wohnung entdeckt der Kommissar Hinweise, dass Svedberg in dem Fall der vermissten Teenager auf eigene Faust ermittelt hatte. Dadurch findet Wallander die junge Isa, die aus Krankheitsgründen an dem geheimen Rokoko-Ritual ihrer Freunde nicht teilnehmen konnte. Nach einem Selbstmordversuch erholt das Mädchen sich im abgelegenen Ferienhaus ihrer Eltern auf den Schäreninseln.

Wallander fühlt sich für Isa verantwortlich und folgt ihr. Tatsächlich gelingt es ihm, ihr Vertrauen zu gewinnen. Er kann jedoch nicht verhindern, dass der Mörder unbemerkt auf die Insel kommt und Isa erschießt.

Wallander, durch die Krankheitsdiagnose Diabetes ohnehin angeschlagen, ist verzweifelt. Und der Mord an einem jungen Hochzeitspaar, das sich an seinem geheimen Liebesstrand fotografieren lassen wollte, stellt den Kommissar wieder vor die gleiche Frage: Woher kennt der Mörder nur die intimsten Geheimnisse seiner Opfer?

Als er vor dem Polizeirevier gedankenverloren ein Postauto um die Ecke biegen sieht, kommt ihm ein fürchterlicher Verdacht.

In der gelungenen Neuverfilmung des Henning-Mankell-Bestsellers lotet der renommierte Shakespeare-Darsteller Kenneth Branagh die charismatische Figur des Kurt Wallander auf faszinierende Weise neu aus. Branagh macht die kleinen menschlichen Schwächen des gesundheitlich angeschlagenen Ermittlers subtil nachvollziehbar. Verstärkt durch eine hervorragende Kameraarbeit, entwickelt das Drama eine geradezu hypnotische Sogwirkung, die den Zuschauer immer tiefer in Mankells Universum hineinzieht.
© by ARD/TV-Browser
© by 3sat/TV-Browser

0 Uhr bis 6 Uhr | 6 Uhr bis 12 Uhr | 12 Uhr bis 18 Uhr | 18 Uhr bis 24 Uhr  

Alle Angaben ohne Gewähr.

Von Astrid Demand-Schnitzer

* Studium der Musikwissenschaften (Historische und Systematische Musikwissenschaften an der Uni Hamburg) * mit neun Jahren angefangen Geige zu spielen, heute singe ich gern im Chor * mit vier Jahren Ballett angefangen – bis heute dabeigeblieben * beruflich: Online-Marketing – lange angestellt in der Entertainment-Branche, seit 2017 selbständig

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