Fernsehprogramm Kultur - Montag www.kultur4all.de

0 bis 6 Uhr
0 Uhr bis 6 Uhr | 6 Uhr bis 12 Uhr | 12 Uhr bis 18 Uhr | 18 Uhr bis 24 Uhr

00:15-01:55
Das Tal der toten Mädchen
(Spielfilm (Krimi/Thriller – Spielfilm – Verbrechen, Kriminalität)) | ZDFneo

nach der Roman-Trilogie von Dolores Redondo
„Ein Echo ferner Tage“, „Die vergessenen Kinder“ und „Der nächtliche Besucher“

In einem nebligen Tal Nordspaniens wird die Leiche einer Jugendlichen gefunden. Schnell wird klar, dass hier ein Serienkiller sein Unwesen treibt. Die junge Kommissarin Amaia ermittelt.

Es scheint sich um einen Ritualmörder zu handeln, der stets nach dem gleichen Muster verfährt. Die Leichen werden gereinigt und als Heilige inszeniert. Als ein weiteres Mädchen verschwindet, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.

Die spanische Kommissarin Amaia Salazar (Marta Etura) übernimmt die Ermittlungen in einem bizarren Mordfall: In einem Tal unweit ihres Heimatortes, dem beschaulichen baskischen Städtchen Elizondo, wird die Leiche einer Jugendlichen gefunden. Sie wurde ausgezogen, rituell gereinigt und von ihrem Mörder wie eine Heilige inszeniert auf dem Waldboden platziert. Außerdem lag auf ihrem Körper ein traditionelles baskisches Gebäck – ein Txantxigorri.

Dieses Muster passt zu einem Mordfall, der sich bereits einige Wochen zuvor ereignet hat, und Amaia realisiert allmählich, dass sie es mit einem Serienkiller zu tun hat. Gemeinsam mit ihrem Partner Jonan Etxaide (Carlos Librado ‚Nene‘) nimmt sie die Ermittlungen auf und kehrt in jenen Ort zurück, dem sie eigentlich für immer entfliehen wollte. Doch ihr gefährlicher Gegner ist ihr stets einen Schritt voraus.

Die Medien geben dem geheimnisvollen Killer den Namen Basajaún, ein Waldgeist aus der Mythologie des Baskenlandes. Und einige der Dorfbewohner beginnen tatsächlich, an diese übernatürliche Erklärung für die Morde zu glauben. Doch Amaia ist davon überzeugt, dass es sich um einen Mörder aus Fleisch und Blut handelt.

Zu allem Überfluss hat Amaia auch noch mit privaten Problemen zu kämpfen: Sie vernachlässigt ihren Ehemann James (Benn Northover), mit dem sie sich verzweifelt ein Kind wünscht. Und in Elizondo trifft sie nach vielen Jahren wieder auf ihre älteste Schwester Flora (Elvira Mínguez), die inzwischen das Familienunternehmen leitet und mit der sie im Streit liegt. Flora kann Amaia einfach nicht verzeihen, dass sie sich nicht um die kranke Mutter kümmerte, sondern für ihre Ausbildung einst das Baskenland verließ.

Als schließlich weitere Mädchen verschwinden, beginnt für Amaia ein Wettlauf gegen die Zeit. Und es wird immer offensichtlicher, dass die Morde auch etwas mit ihrer eigenen Familiengeschichte zu tun haben könnten.

Die 1969 geborene Schriftstellerin Dolores Redondo zählt in ihrem Heimatland Spanien zu den erfolgreichsten Krimiautorinnen. Mit der sogenannten Baztán-Trilogie setzte sie dem Baskenland mit seinen eigenwilligen Bewohnern, verwunschenen Nebeltälern und legendenumrankten Mythen ein literarisches Denkmal. In Deutschland erschienen die Romane unter den Titeln „Ein Echo ferner Tage“, „Die vergessenen Kinder“ und „Der nächtliche Besucher“.

Bei diesem Erfolg war es nur eine Frage der Zeit, bis eine Verfilmung der Trilogie geplant wurde. Die Regie für Teil eins übernahm Fernando González Molina, der mit dem Historiendrama „Palmen im Schnee“ einen großen Kinohit in Spanien landete. Auch „El Guardián Invisible“ (so der Originaltitel von „Das Tal der toten Mädchen“), der in Koproduktion mit dem ZDF und ARTE entstand, wurde zu einem großen Erfolg. Inzwischen sind Teil zwei und drei in Produktion.

Die Hauptrolle der couragierten Inspektorin Amaia Salazar, die sich nicht nur mit einem brutalen Serienkiller, sondern auch mit den Dämonen ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert sieht, spielt die Baskin Marta Etura, die mit dieser Rolle in ihrem Heimatland schlagartig zum Star wurde. Zwar konnte sie schon an der Seite von Spaniens prominentestem Charakterkopf, Luis Tosar, in den Kinofilmen „Sleep Tight“ und „Zelle 211“ auf sich aufmerksam machen, doch die Rolle der sensiblen Profilerin schien ihr regelrecht auf den Leib geschrieben zu sein.
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01:15-02:10
Carmen – Geburt eines Mythos
(Dokumentation) | ORF 2
Ob damals oder heute – Bizets „Carmen“ hat schon immer für Zündstoff gesorgt.
Uraufgeführt im März 1875 an der Opéra Comique in Paris schockierte das Werk das damalige Publikum. Komponist Georges Bizet starb drei Monate später mit nur 36 Jahren – den späteren Siegeszug seiner Oper erlebte er nicht mehr.
Doch wer war Georges Bizet und wie entstand der Mythos „Carmen“? Regisseur Jean Rousselot erzählt die außergewöhnliche Entstehungsgeschichte einer der populärsten Opern der Welt. Darüber hinaus wird die Rezeption der Heldinnen-Figur jenseits der Bühne beleuchtet – etwa auf der Kinoleinwand oder auch in der Werbung. Gemeinsam mit Literaturwissenschaftler:innen, Opern-Expert:innen und Soziolog:innen geht die Dokumentation den neu erdachten Enden der Oper auf den Grund, die auf Gewalt gegen Frauen aufmerksam machen sollen.
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01:20-02:45
Sommerlicht
(Spielfilm) | SWR BW
Schwerwiegende Probleme überschatten Lea Walters 70. Geburtstag. Die Misswirtschaft ihres Sohnes Enrico hat ihr mallorquinisches Weingut an den Rand des Bankrotts geführt. Nun bedrängt Enrico seine Mutter, sie möge die wertvollen Gemälde ihres Vaters verkaufen.Lea, die von düsteren Albträumen geplagt wird, weiß weder ein noch aus. Mit Hilfe ihres alten Freundes Sean, eines sensiblen Kunstkenners, kommt sie dem Geheimnis ihres Vaters auf die Spur. Ruth Maria Kubitschek und Sky du Mont spielen die Hauptrollen in diesem psychologisch feinfühligen Familiendrama nach einer Vorlage der britischen Bestseller-Autorin Adèle Geras.

Lea Walter (Ruth Maria Kubitschek), eine passionierte Winzerin, feiert im Familienkreis ihren 70. Geburtstag. Die Stimmung ist schlecht, denn dem traditionsreichen Weingut in den mallorquinischen Bergen, seit Generationen im Familienbesitz, droht die Insolvenz. Schuld daran ist Leas ehrgeiziger Sohn Enrico (Florian Fitz), der sich bei der Modernisierung finanziell übernommen hat. Seinen Frust lässt der temperamentvolle Weinbauer an seiner Schwester Ricarda (Nadeshda Brennicke), einer unkonventionellen Schauspielerin, und seiner eingeschüchterten Frau Fiona (Tina Ruland) aus. Enrico will den drohenden Bankrott durch den Verkauf der wertvollen Bilder seines verstorbenen Großvaters, des berühmten Malers Erich Walter, abwenden.

Mit diesem Vorschlag beißt er bei seiner Mutter allerdings auf Granit. Lea fühlt sich dem Andenken ihres geliebten Vaters verpflichtet, dem sie hoch und heilig versprechen musste, niemals eines seiner Gemälde zu veräußern. Doch das ist nicht ihre einzige Sorge, denn Lea wird von düsteren Albträumen heimgesucht. Immer wieder kreisen ihre Gedanken um ein rätselhaftes Ereignis in der Vergangenheit: Seit einem mysteriösen Unfall, an den sie sich nur vage erinnert, ist ihre Mutter (Elisabeth Wiedemann) stumm und sitzt im Rollstuhl.

Mit Hilfe ihres Freundes und Vertrauten Sean Everrad (Sky du Mont), eines feinsinnigen New Yorker Galleristen und Kunstkenners, versucht Lea die verdrängten Erinnerungen aus ihrer Kindheit zu ergründen. Das überraschende Auftauchen eines alten Briefes ihrer Mutter, durch den ein bedrückendes Familiengeheimnis gelüftet wird, verändert Leas Blick auf ihr bisheriges Leben radikal.

In dieser bewegenden Mischung aus Psychodrama und Familienfilm überzeugt Ruth Maria Kubitschek als erfahrene Winzerin, die sich den Dämonen ihrer Vergangenheit stellt. Der charmante Sky du Mont spielt einen weltmännischen Kunstkenner, der sich etwas mehr als nur Freundschaft von Lea erhofft. Florian Fitz und Nadeshda Brennicke verkörpern die erwachsenen Kinder in dieser schrecklich netten Familie.

Gedreht wurde auf der Ferieninsel Mallorca, deren unbeschreibliches Licht den Film in eine ganz eigene Atmosphäre taucht. In seiner packenden Inszenierung arbeitet Regisseur Wolf Gremm mit geschickt gestaffelten Rückblenden, in denen der österreichische Schauspieler Helmut Berger als vermeintliches Genie Erich Walter zu sehen ist. Gremm schrieb auch das Drehbuch nach einer Vorlage der renommierten britischen Bestsellerautorin Adèle Geras.
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01:30-02:25
YMCA – Die Erfindung der Village People
(Dokumentation) | arte
„Y.M.C.A.“ von der Band Village People zählt zu den größten Hits der Popgeschichte. Die Abkürzung bezieht sich auf den Namen der christlichen Bewegung „Young Men’s Christian Association“. Die Dokumentation erzählt die Geschichte hinter dem Welterfolg und zeigt, wie zwei Franzosen die Band mit dem uramerikanischen Image erfanden und zu Weltstars machte.

Ausgangspunkt ist das krisengeschüttelte New York der 1970er Jahre, von wo aus sich Disco aus Underground Clubs schnell zum Massenphänomen entwickelte. Auch die beiden französischen Musikproduzenten Henri Belolo und Jacques Morali sind begeistert von der neuen Musik. In New York gründen sie die Village People: Sechs Sänger und Tänzer, die mit ihren Kostümen das popkulturelle Amerika verkörpern.

„Jacques und Henri waren fasziniert von Hollywood und dem Mythos von Amerika“, erklärt Randy Jones, der Original-Cowboy der Village People, im Film die Idee hinter den ikonischen Outfits. Produzent Morali ist homosexuell, und auch die Band umgibt das Image einer Gay-Group: Sie spielen mit queeren Codes, erobern den Mainstream und werden wahlweise als Vorbilder der LGBTQI+-Bewegung gesehen oder für den Ausverkauf einer Underground-Kultur verantwortlich gemacht. Auch die Entstehung ihres größten Hits „Y.M.C.A.“ bildet diese Gegensätze ab.

Doch mit dem Ende der 70er Jahre kommt es zum Backlash: Bei der Disco Demolition Night werden Tausende Platten zerstört – es ist das Ende der Disco-Ära und auch die Glanzzeit der Village People ist nun vorbei. Die Dokumentation blickt hinter die Kulissen und erzählt die faszinierende Geschichte einer Band zwischen Kult und Kommerz.
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01:35-03:20
Homo Faber
(Spielfilm (Spielfilm)) | 3sat

nach dem Roman von Max Frisch
Amazon.de*

Ingenieur Walter Faber ist ein äußerst rationaler Mensch, der nicht an Zufälle oder Vorhersehung glaubt. Ein Flug von Amerika nach Athen bringt seine Sicht auf das Leben allerdings ins Wanken.

Die Maschine muss in Südamerika notlanden, und an eine Weiterreise ist zunächst nicht zu denken. Faber kommt mit seinem Sitznachbarn Herbert Hencke ins Gespräch. Dieser ist gerade auf dem Weg zu seinem Bruder Joachim, einem ehemaligen Studienfreund Fabers. Zufall?

Joachim ist inzwischen mit Hanna verheiratet. Sie ist die Ex-Freundin Fabers und seine große Liebe, die er nie ganz vergessen konnte. Faber wird die Erinnerung an Hanna und die Zeit mit ihr wieder ganz gegenwärtig. Als er seine Reise nach Griechenland per Schiff fortsetzen muss, fällt ihm dort eine junge Frau auf, die ihn an Hanna erinnert. Die viel jüngere Sabeth erwidert sein Interesse, und die beiden kommen sich näher.

Volker Schlöndorff stellt in seiner Kinoadaption von Max Frischs (1911-1991) gleichnamigem Roman „Homo Faber“ nicht nur die an Sophokles‘ Tragödie „König Ödipus“ erinnernde Liebesgeschichte ins Zentrum, sondern reichert diese auch mit den philosophischen und gesellschaftlichen Fragen an, die im Roman zu finden sind: die Begegnung von Amerika und Europa, Technik und Kunst sowie die existenzielle Frage nach Schicksal oder Zufall. Frisch hatte anfangs am Drehbuch mitgearbeitet, wurde dann krank, konnte sich das Werk aber kurz vor seinem Tod noch anschauen und war sehr angetan, vor allem auch von den drei Hauptdarstellern, dem US-Amerikaner Sam Shepard, der Französin Julie Delpy und der Deutschen Barbara Sukowa.
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02:50-03:10
Die Kulturwoche
(Kulturmagazin) | ORF 2

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03:25-03:55
ttt – titel thesen temperamente
(Kulturmagazin) | Das Erste (ARD)
ttt wird im wöchentlichen Wechsel von sechs Redaktionen der ARD Landesrundfunkanstalten verantwortet: BR, HR, MDR, NDR, RBB und WDR.
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04:40-05:35
Sommerbühne
() | ORF 2
„Sommerbühne Salzburg – Jedermann ist überall“ zeigt die vielfältige Kulturlandschaft des Salzburger Sommers. Ausgehend von Hugo von Hofmannsthals „Jedermann“ reist Martin Ferdiny durch das Land Salzburg und folgt dabei den großen Themen des Stücks: Genuss, Liebe, Geld, Glaube, Lebensfreude und Vergänglichkeit.
Den Ausgangspunkt bildet die Seebühne Seeham, wo 2026 eine besondere „Jedermann“-Fassung von Felix Mitterer zu sehen ist. Von dort führt die Reise zu den Kunst & Kulinarik Festspielen Golling, wo der Genuss im Mittelpunkt steht, weiter zum Electric Love Festival am Salzburgring und zum Jazzfestival Saalfelden, die für Feierlust, Freiheit und das pralle Leben stehen. In Leogang am Asitz begegnet Martin Ferdiny bei der Open Air-Konzertreihe „Tonspuren“ Anna Buchegger mit Band, wo Liebe, Heimat und ein modernes Frauenbild anklingen.
Mit dem Salzburger Straßentheater und dem Stück „Nein zum Geld!“ rückt das Thema Reichtum und der Wert des Geldes in den Fokus. Beim internationalen Chorfestival „Feuer & Stimme“ in St. Michael im Lungau geht es um Glaube, Spiritualität und Gemeinschaft. Den Abschluss bildet das Berg:Klassik, ein Open Air-Konzert der Philharmonie Salzburg im Gasteinertal auf 2.066 Metern Seehöhe, wo sich inmitten imposanter Natur das Thema Vergänglichkeit und die Nähe zum Himmel besonders eindrucksvoll verdichtet.
So zeigt die Dokumentation, dass der „Jedermann“ nicht nur am Domplatz zuhause ist, sondern mit seinen zeitlosen Fragen im ganzen Salzburger Land spürbar wird – auf Sommerbühnen am See, am Berg, in den Orten und auf den großen Festivalplätzen.
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04:45-05:25
Der Palast
(Mehrteiler (Historischer Stoff – Fernsehspiel – Familie)) | ZDFneo
Ostberlin 1988: Als Marlene Wenninger zu Besuch in der DDR ist, traut sie ihren Augen kaum: Auf der Bühne des Friedrichstadt-Palasts tanzt eine Frau, die ihr zum Verwechseln ähnlich sieht.

Auch für die Tänzerin Christine Steffen ist das eine große Überraschung. Ausgerechnet jetzt erhält sie die langersehnte Chance, ihr erstes Solo zu tanzen. Marlene, ihre bis dahin unbekannte Zwillingsschwester aus dem Westen, zu treffen, wirft sie völlig aus der Bahn.

Marlene kam aus dem bayerischen Bamberg, um für ihr Familienunternehmen Verhandlungen mit dem DDR-Außenhandelsministerium zu führen. Als ein Höhepunkt dieses deutsch-deutschen Treffens war sie von den Herren in den Friedrichstadt-Palast eingeladen worden und hatte ihre Doppelgängerin auf der Bühne entdeckt. Was war geschehen, dass die Schwestern getrennt wurden? Warum wussten sie nichts voneinander? Nach dem ersten Schock müssen sich Chris und Marlene trennen. Sie vereinbaren, in ihren jeweiligen Familien nach der Wahrheit zu suchen.
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05:25-06:15
Der Palast
(Mehrteiler (Historischer Stoff – Fernsehspiel – Familie)) | ZDFneo
Während die energische Marlene ihre Familie sofort mit der ungeheuerlichen Tatsache konfrontiert, ist Chris zurückhaltender. Aus ihrer Mitte gerissen, stürzt sie während der Proben.

Die verordnete Pause will Chris nutzen und ihre Mutter Rosa konfrontieren. Sie hadert aber damit, Rosa der Lüge zu bezichtigen – sehr zum Unverständnis ihres besten Freundes Georg. Er bezweifelt, dass ihr Vater bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen ist.

Als Rosa mit einem Magengeschwür ins Krankenhaus eingeliefert wird, beschließt Chris, ihre Mutter zu schonen und sich lieber auf das Training für die Soloposition zu konzentrieren. Der Neuzugang Bettina Wilke ist eine ernsthafte Konkurrentin für die kommende Show.

Als Georg einen Ausreiseantrag stellt, droht Chris‘ altes Leben völlig auseinanderzubrechen. Marlenes Besuch setzt allem eine Krone auf, denn sie hat eine riskante Idee.
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6 bis 12 Uhr
0 Uhr bis 6 Uhr | 6 Uhr bis 12 Uhr | 12 Uhr bis 18 Uhr | 18 Uhr bis 24 Uhr

10:45-11:05
JedermannJedefrau – Das Salzburger Festspielmagazin 2026 – Folge 1
(Kulturmagazin) | ORF 2
Das Salzburger Festspielmagazin „JedermannJedefrau“, berichtet an vier Freitagen während der Festspielzeit über Kunst, Kultur, Wissenswertes und Aktuelles. Es informiert über das Geschehen auf und hinter den zahlreichen Festspielbühnen der Mozart-Stadt und liefert spannende Ausblicke auf die kommenden Produktionen sowie Ereignisse. „JedermannJedefrau“ blickt auch heuer wieder hinter die Kulissen und vervollständigt mit persönlichen Geschichten den Rundumblick auf das weltbekannte Festival. Zu Gast ist unter anderem „Der Club der ehemaligen Jedermann-Buhlschaften“ – allen voran Verena Altenberger – sowie die heurige Buhlschaft Roxane Duran. Außerdem gewährt eine Salzburgerin Einblick in ihre kuriose Sammlung, die rund 200 Festspielkostüme umfasst. Weiters sorgt eine spannende Wette zum 270. Geburtsjahr von W. A. Mozart für Nervenkitzel bei den Zuseherinnen und Zusehern.
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12 bis 18 Uhr
0 Uhr bis 6 Uhr | 6 Uhr bis 12 Uhr | 12 Uhr bis 18 Uhr | 18 Uhr bis 24 Uhr

18 bis 24 Uhr
0 Uhr bis 6 Uhr | 6 Uhr bis 12 Uhr | 12 Uhr bis 18 Uhr | 18 Uhr bis 24 Uhr

20:15-22:00
Die Fotografin
() | Das Erste (ARD)
Frankreich 1938. Elizabeth „Lee“ Miller (Kate Winslet) führt als erfolgreiches Mannequin ein Künstlerinnenleben. Bei einer Landpartie mit Freunden verliebt sie sich in den charmanten Galeristen Roland Penrose (Alexander Skarsgård) und zieht mit ihm nach London. Auf ihre Chance, hinter die Kamera zu wechseln, muss Lee trotz ihres Talents lange warten. Als der Zweite Weltkrieg ausbricht, beginnt sie für die britische Ausgabe der „Vogue“ unter der Leitung von Audrey Withers (Andrea Riseborough) zu arbeiten und sorgt mit einer Reportage zu den Nazi-Bombenangriffen für Aufsehen. Mit Davy Scherman (Andy Samberg) vom berühmten „Life“-Magazin beginnt eine kollegiale Zusammenarbeit. Als Frau muss sie nicht nur brillant sein, sondern auch Zurücksetzungen ertragen. Obwohl die Royal Armee keine Reporterin an die Front lässt, glaubt Lee an ihre Mission. Dank ihres amerikanischen Passes kann sie US-Truppen bei der Befreiung Frankreichs begleiten. Die mutige Reporterin wirft einen unheroischen Blick auf das Leid: die Verletzten im Lazarett, die Bestrafung von Kollaborateurinnen und die Schrecken der Konzentrationslager. Mit ihrer Arbeit geht Lee an die Grenzen des Zeigbaren – und schafft eine eigene Bildsprache.

Hollywoodstar Kate Winslet zeigt ihr herausragendes Können in dem britischen Biopic, das die Kriegsreporterin Elizabeth „Lee“ Miller porträtiert. Die Zusage der Oscar-Preisträgerin machte den Film erst möglich, der 2024 in die deutschen Kinos kam. In der fiktionalen Rahmenhandlung spielt der vielfach ausgezeichnete Josh O’Connor den Sohn der Fotografin, dessen Biografie als Vorlage für das Drehbuch diente. Regisseurin Ellen Kuras verneigt sich vor einer Pionierin, deren bedeutendste Kriegsfotos erst nach ihrem Tod veröffentlicht wurden. Brillant ist die preisgekrönte Kameraarbeit von Pawel Edelman, der die Lebensphasen einer Celebrity, Privatperson und Fotografin ins Bild setzt, die eine mutige und aufsehenerregende Meisterin der Selbstinszenierung war.
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20:15-22:05
Das Biest muss sterben
(Spielfilm) | arte

Bretagne, Ende der 60er Jahre: Der neunjährige Sohn des Schriftstellers Charles Thénier wird von einem rücksichtslosen Autofahrer totgefahren. Der verwitwete Thénier will Vergeltung und schwört sich, den Fahrer zu finden und ebenfalls zu töten. Besessen von diesem Gedanken notiert er seine Pläne minuziös in ein Tagebuch. Als Drehbuchautor getarnt nimmt er Kontakt zur Schauspielerin Hélène Lanson auf, die eine der Hauptzeuginnen ist. Er reist nach Paris. Es beginnt eine Liebesbeziehung, in deren Verlauf sich herausstellt, dass Hélènes Schwager, Paul Decourt, das Auto fuhr. Charles lernt die ganze Familie kennen und es wird immer deutlicher, dass er nicht der Einzige ist, der den Schwager gern tot sehen würde. Decourt ist als herzloser Mann und Vater bei seinem Umfeld nicht gerade beliebt. Mit wachsender Nähe zu den Familienmitgliedern beginnt für Thénier ein enormer emotionaler Konflikt, bis er sich durch einen unerwarteten Zwischenfall zu handeln gezwungen sieht …

Claude Chabrol nimmt sich in einem seiner berühmtesten Filme viel Zeit für die feinfühlige Inszenierung seiner vielschichtigen Charaktere und deren seelische Abgründe.
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22:15-23:45
Hannah Arendt
() | PHOENIX
Aktivistin, Medienstar, Denkerin ohne Geländer Hannah Arendt ist hochgeschätzt für ihre Studie zur Entstehung totalitärer Herrschaft, umstritten für ihre Diagnose der Banalität des Bösen. Bewundert wird ihr unermüdliches und furchtloses Eintreten für die Freiheit des Denkens und die offene Gesellschaft. Ihre Bücher und Essays sind bis heute Bestseller. Arendts Leben ist geprägt von der Erfahrung des Hitlerfaschismus und der Unfassbarkeit des Holocaust. Als Frau und Jüdin, als Staatenlose und Widerstandskämpferin, als Fluchthelferin und Intellektuelle arbeitete sie unermüdlich daran, die Welt, die sie liebte, zu verstehen und zu verbessern. 50 Jahre nach ihrem Tod erzählt der Film die Geschichte ihres Lebens entlang der historischen Ereignisse, die ihr Denken nachhaltig prägten vom Reichstagsbrand bis zum Vietnamkrieg.

Aktivistin, Medienstar, Denkerin ohne Geländer Hannah Arendt ist hochgeschätzt für ihre Studie zur Entstehung totalitärer Herrschaft, umstritten für ihre Diagnose der Banalität des Bösen. Bewundert wird ihr unermüdliches und furchtloses Eintreten für die Freiheit des Denkens und die offene Gesellschaft.

Ihre Bücher und Essays sind bis heute Bestseller. Arendts Leben ist geprägt von der Erfahrung des Hitlerfaschismus und der Unfassbarkeit des Holocaust. Als Frau und Jüdin, als Staatenlose und Widerstandskämpferin, als Fluchthelferin und Intellektuelle arbeitete sie unermüdlich daran, die Welt, die sie liebte, zu verstehen und zu verbessern. 50 Jahre nach ihrem Tod erzählt der Film die Geschichte ihres Lebens entlang der historischen Ereignisse, die ihr Denken nachhaltig prägten vom Reichstagsbrand bis zum Vietnamkrieg.

Sendehinweis: 18.04.2026, 11:00 Uhr
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22:15-23:45
Kommissar LaBréa – Mord in der Rue St. Lazare
(Spielfilm) | RBB Berlin
Der berühmte Produzent Jacques Molin ist ermordet worden. Bei seinen Ermittlungen in der trügerischen Glitzerwelt des Pariser Filmbusiness stößt Kommissar LaBréa auf zahlreiche Verdächtige. Weder Molins untreue Witwe Germaine noch das Filmteam seines aktuellen Projekts weinen dem Toten eine Träne nach. Mit Regisseur und Kameramann war der arrogante Molin zerstritten. Und die Hauptdarstellerin Caroline Becker unterhielt mit ihm ein nicht ganz freiwilliges Verhältnis. LaBréa muss ein Geflecht aus Lügen, Betrug, Hass und Erpressung entwirren. Aber auch sein Privatleben stellt den sensiblen Ermittler vor neue Herausforderungen.

Paris trauert um den großen Filmproduzenten Jacques Molin, der in seinem Büro erschossen aufgefunden wurde. Bei seinen Ermittlungen im Filmmilieu stößt Kommissar Maurice LaBréa auf viele Verdächtige. Mathieu Salmi, der junge Regisseur von Molins aktueller Produktion, nimmt den Tod seines Auftraggebers gleichgültig auf. Salmi interessiert nur die Fertigstellung des Films, von dem er sich seinen Durchbruch erhofft.

LaBréa bleibt nicht verborgen, dass Salmis Lebensgefährtin Caroline Becker, der große Star des Films, eine erzwungene Affäre mit Molin hatte. Undurchsichtig ist auch das Verhalten von Molins wohlhabender Witwe Germaine. Obwohl sie die letzte Produktion ihres Mannes mit 1,6 Millionen Euro aus ihrem Privatvermögen finanzierte, zeigt sie keinerlei Interesse an der Fertigstellung des Films. Die fragile Frau ist fixiert auf ihren jungen Liebhaber Vincent Brihac, dem sie ein falsches Alibi zu verschaffen versucht.

Durch die Aussage eines Taxifahrers, der Brihac in der Mordnacht zu Molins Büro fuhr, gerät Germaines Liebhaber jedoch in den Fokus der Ermittlungen. Dabei findet LaBréa auch heraus, dass Molin den zwielichtigen Gigolo engagiert hatte, um Germaine in seinem Sinne zu beeinflussen. Von Brihacs Schuld ist LaBréa, der während der turbulenten Ermittlungen zarte Bande zu seiner hübschen Nachbarin Céline knüpft, trotzdem nicht überzeugt. Als der Kommissar endlich herausfindet, dass Molin den Film in Wahrheit mit erpresstem Geld finanzierte, hat er den Schlüssel zur Lösung des Falls in der Hand.

Nach der erfolgreichen Pilotfolge schlüpfte Publikumsliebling Francis Fulton-Smith erneut in die Rolle des sympathischen Pariser Kommissars, der auch als alleinerziehender Vater gefordert ist. Außerdem sind Anja Knauer, Bruno Bruni, Valerie Niehaus sowie Daniel Friedrich als LaBréas eitler Vorgesetzter Thibon zu sehen.

Glänzend besetzt sind auch die Episodenrollen mit Katja Flint, Felicitas Woll, Jule Ronstedt, Simon Verhoeven, Wanja Mues und Guntbert Warns. Mit ihrem Gastauftritt als Gerichtsmedizinerin rundet Gudrun Landgrebe das hochkarätige Ensemble ab. Der spannungsgeladene Großstadtkrimi basiert auf dem gleichnamigen Roman der populären Autorin und Regisseurin Alexandra von Grote. Regisseur Dennis Satin setzt immer wieder auch humorvolle Akzente.
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22:30-23:15
kulturMONTAG
(Magazin) | ORF 2
Wasser, Feuer, Luft

Die „Riviera der Arbeiterklasse“: Mit „850.000 m2 Liquid Public Space“ will der Schwimmverein Donaukanal Interessierte für das kühle Nass mitten in der Stadt begeistern. Der Verein hat es sich zum Ziel gesetzt, die Schwimmkultur am Donaukanal neu zu beleben und lädt zum „Baden für alle – mitten in Wien“ ein. Der kulturMONTAG blickt auch zurück in die Badegeschichte(n) der Wiener.

Die „Feuernacht“: Die Sprengung von 37 Strommasten in Südtirol sorgte in der Nacht vom 11. auf den 12. Juni 1961 für Aufsehen. Die Tiroler Volksschauspiele präsentieren das historische Freiluft-Theaterstück von Felix Mitterer, das von den Aktivitäten des separatistischen „Befreiungsausschuss Südtirol“ in den frühen 1960er-Jahren handelt. Im kulturMONTAG Live-Gespräch: Gregor Bloéb, künstlerischer Leiter der Tiroler Volksschauspiele.

Der Heilige, der zu den Vögel sprach: Im 800. Todesjahr von Franz von Assisi kehren Regisseur Romeo Castellucci und Dirigent Maxime Pascal mit „Saint François d’Assise“ von Olivier Messiaen in die Salzburger Felsenreitschule zurück.
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22:35-23:20
Arena. Verona. Gänsehaut.
(Dokumentation) | Das Erste (ARD)
Eine Sommernacht in Verona, eine antike Arena unter freiem Himmel und Verdis „La Traviata“: Annette Frier und Michael Kessler tauchen in eine Welt ein, in der Oper zum Ereignis wird.
Die neue Arena-Inszenierung von Regisseur Paul Curran entführt das Publikum in die Atmosphäre des Pariser Moulin Rouge und der Belle Époque. Zwischen großer Bühne, präziser Technik und unmittelbarer Emotion erkunden Frier und Kessler, warum „La Traviata“ bis heute berührt – weit über das Opernpublikum hinaus.
Sie blicken hinter die Kulissen und begegnen all jenen, die Abend für Abend daran arbeiten, aus Können und Leidenschaft einen besonderen Moment entstehen zu lassen.
Kurz vor der Premiere stellt ein heftiges Unwetter die Produktion vor eine unerwartete Herausforderung. Während die Arena wieder spielfähig gemacht wird, erleben Frier und Kessler, wie fragil dieser Zauber ist und wie viel Einsatz nötig ist, damit am Ende doch alles zusammenkommt: Menschen, Gefühl und große Oper unter dem Sternenhimmel von Verona.

Film von Andreas Krieger und Margarete Liffers
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0 Uhr bis 6 Uhr | 6 Uhr bis 12 Uhr | 12 Uhr bis 18 Uhr | 18 Uhr bis 24 Uhr  

Alle Angaben ohne Gewähr.

Von Astrid Demand-Schnitzer

* Studium der Musikwissenschaften (Historische und Systematische Musikwissenschaften an der Uni Hamburg) * mit neun Jahren angefangen Geige zu spielen, heute singe ich gern im Chor * mit vier Jahren Ballett angefangen – bis heute dabeigeblieben * beruflich: Online-Marketing – lange angestellt in der Entertainment-Branche, seit 2017 selbständig

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