Fernsehprogramm Kultur Sontag - www.kultur4all.de

0 bis 6 Uhr
0 Uhr bis 6 Uhr | 6 Uhr bis 12 Uhr | 12 Uhr bis 18 Uhr | 18 Uhr bis 24 Uhr

00:05-00:50
Kommissar Wisting – Die geheimnisvolle Brandung (1/4)
(Spielfilm) | RBB Berlin

nach den Romanen von Jørn Lier Horst
Hugendubel.de*

Mit dem Mord an einer Hotelangestellten und dem Verschwinden eines Sechsjährigen beginnt ein dramatischer Fall für Kommissar Wisting. Um den Enkel des Hoteliers Engdahl zu finden, dessen Tochter Mai mit ihrer Familie den Sommer in Norwegen verbringt, löst die Kripo einen Großeinsatz aus. Was der Chefermittler über den Ex-Partner der Ermordeten erfährt, macht den rätselhaften Entführungsfall noch beängstigender.

Mit vier spannenden Episoden startet die dritte Staffel der international erfolgreichen Nordic-Noir-Serie aus Norwegen, die bisher auch in Deutschland starke TV-Quoten und Mediathek-Abrufzahlen verzeichnen konnte. Was mit einem Mord und einer Kindesentführung beginnt, entwickelt sich für Sven Nordin alias Kommissar Wisting zu einem dramatischen Fall mit unvorhersehbaren tragischen Wendungen. Nicht nur als Ermittler, sondern auch als Vater muss der charismatische Titelheld schmerzhafte Fehler und Versäumnisse eingestehen. Als Vorlage für die Drehbücher dienten Figuren aus den Wisting-Romanen des Bestsellerautors Jørn Lier Horst. Das bildstarke Setting, der brillante Look und die ebenso realitätsnah wie packend erzählte Geschichte zeichnen die Krimiserie aus.
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00:10-01:50
Ophelia
(Spielfilm) | BR Süd

Klassische, zugleich modern aus der Sicht von Ophelia erzählte „Hamlet“-Variante, die teilweise Original-Zitate von Shakespeare verwendet, diese aber zeitgemäß in die Story einbaut.

Hauptfigur ist Ophelia, die als Zofe am Hof von Königin Gertrude aufgenommen wird. Zwischen ihr und Prinz Hamlet einwickelt sich eine leidenschaftliche Liebe.

Doch nach dem Mord am König droht Ophelia aufgerieben zu werden zwischen männlichen Machtinteressen und Intrigen.

Das mittelalterliche Dänemark: Die junge Ophelia ist Hofdame von Königin Gertrude auf Schloss Kronborg im dänischen Helsingør.

Bald gewinnt sie die Zuneigung von Gertrudes Sohn, Prinz Hamlet. Als Hamlets Vater, der König, von seinem Bruder Claudius ermordet wird und dieser den Thron an sich reißt, verliert sich der Prinz in verzweifelten Rachegelüsten.

Ophelia jedoch, die die dunklen Machenschaften und Ränkespiele am Hof dank ihres Scharfsinns aufgedeckt hat, bewahrt einen kühlen Kopf. Doch sie kann nicht verhindern, dass sie als Frau aufgerieben zu werden droht zwischen Machtgier, Rache und Intrigen.

Aus weiblicher Perspektive erzählt, opulent inszeniert und mit Stars wie mit Daisy Ridley („Star Wars“), Naomi Watts („The Impossible“) sowie Clive Owen („Sin City“) hervorragend besetzt, liefert das Historien-Drama nach dem gleichnamigen Roman der US-Autorin Lisa Klein eine ebenso moderne wie packende Neuinterpretation von Shakespeares weltberühmter Tragödie „Hamlet“.

Dabei verwendet das Skript von Semi Chellas teilweise Original-Zitate aus dem Stück, baut diese aber zeitgemäß in die Handlung ein.
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00:20-01:20
SWR Big Band: Heimspiel #19.1
(Konzert) | SWR BW
Im 19. „Heimspiel“ der SWR Big Band wird es funky. Mit „Secrets – The Funky Herbie Hancock“ widmet sich die Big Band einem Meilenstein des Jazz-Funk. Es ist ein Update im Big Band-Sound: Herbie Hancocks legendäres Album „Secrets“ unter der Leitung von Magnus Lindgren und John Beasley. Als das Album 1976 in San Francisco entstand, setzte es neue Maßstäbe: Musik, die sofort in Kopf und Körper geht.

Die SWR Big Band feiert ein neues „Heimspiel“: In der 19. Auflage wird es funky. Mit „Secrets – The Funky Herbie Hancock“ widmet sich die Big Band einem Meilenstein des Jazz-Funk. Es ist ein Update im Big Band-Sound: Herbie Hancocks legendäres Album „Secrets“ unter der Leitung von Magnus Lindgren und John Beasley. Als das Album 1976 in San Francisco entstand, setzte es neue Maßstäbe: Musik, die sofort in Kopf und Körper geht. Dass Lindgren und Beasley genau wissen, wie man solche Klassiker neu zum Leben erweckt, haben sie bereits mit ihrer Produktion „Bird Lives“ bewiesen. Auch Lionel Loueke, Gitarrist in der Originalband von Herbie Hancock, war an diesem Abend live zu erleben. Der Konzertabend voller funkiger Klangwelten bereitet jede Menge Spaß.
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00:55-01:55
lebensArt
(Magazin (Kultur – Kultur allgemein)) | 3sat
Peter Schneeberger und Clarissa Stadler präsentieren Inhalte, die nicht nur vom Kulturkalender, sondern auch von gesellschaftlichen und kulturpolitischen Entwicklungen bestimmt werden.

Neue und andere Sichtweisen erleichtern den Zugang zu Literatur und Musik, Film und Theater, Architektur und Bildender Kunst. Das Kulturmagazin ist feuilletonistisch, hintergründig und reflexiv.
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03:40-05:05
Brandmal
(Spielfilm) | HR
Eine Serie von Ritualmorden erschüttert Hamburg. Erst wird ein Liedermacher erstochen und skalpiert, dann ein Wissenschaftler. Die Ermittlungen von Kriminalhauptkommissar Jan Fabel führen in die linke Studentenszene der 1980er Jahre. Beide Opfer gehörten zum Umfeld des Terroristen Franz Mühlhaus, der bei einem Polizeieinsatz erschossen wurde. Dessen Anhänger konnten danach ein neues Leben beginnen. Schnell wird klar: Der Schlüssel zu den aktuellen Morden liegt in dem damaligen Fall.

Eine Mordserie erschüttert Hamburg: Erst wird ein bekannter Liedermacher ermordet und skalpiert, dann ein renommierter Wissenschaftler. Der hochprofessionell agierende Killer hinterlässt außer einer roten Haarsträhne keine verwertbaren Spuren am Tatort. Warum tötet jemand auf so brutale Weise? Warum besprüht er seine Opfer mit roter Farbe, bevor er sie skalpiert. Und warum kennt er jeden Schritt von Kriminalkommissar Jan Fabel (Peter Lohmeyer)? Eines scheint klar: Es werden weitere Morde folgen.
Fabel und sein Team ermitteln mit Hochdruck. Schnell führen die Spuren in die linke Studentenszene der 1980er Jahre. Die Opfer kannten den bei einem Polizeieinsatz erschossenen Terroristen Franz Mühlhaus (Daniel Lommatzsch). Beide haben kurz vor ihrem Tod mit der Esoterikerin Beate Brandt (Charlotte Schwab) telefoniert. Auch sie gehörte einst zum Umfeld von Mühlhaus und weiß offenbar mehr, als sie zugeben möchte. Will sie ihren gewalttätigen Sohn Thomas (Godehard Giese) schützen, der kurz vor Beginn der Mordserie aus der Haft entlassen wurde?

Thomas avanciert bald zum Hauptverdächtigen, und es stellt sich heraus, dass er das gemeinsame Kind von Beate Brand und Franz Mühlhaus ist, dem er gleicht wie aus dem Gesicht geschnitten. Auch die roten Haare hat er von seinem Vater. Die langen Haarsträhnen am Tatort stammen aber nicht von ihm, sondern von Franz Mühlhaus.

Fabel ist schnell klar, dass der Schlüssel zu den aktuellen Morden in der Vergangenheit liegt. Ermittlerin Anna Wolf (Ina Paule Klink) stößt in den gefilterten BKA-Akten auf auffällige Lücken, der damalige Leiter der Ermittlungen kooperiert nur pro forma. Fakt ist: Von den sieben Personen, die einst, angeführt von Mühlhaus, einen Mordanschlag verübt haben, wurden vier bis heute nicht zur Rechenschaft gezogen. Wer sind die Terroristen, die unbehelligt ein neues Leben anfangen konnten? Infrage kommen angesehene Persönlichkeiten wie Umweltsenator Müller-Voigt (Hannes Hellmann), Kulturpolitiker Hans Schreiber (Thomas Kügel) und Stararchitekt Paul Menge (Peter Kremer). Diese haben wenig Interesse daran, dass ihre Vergangenheit ans Licht kommt. Noch mehr müssen sie aber fürchten, die nächsten Opfer zu werden.

Nicht nur der Zeitdruck lässt Fabel nicht schlafen. Seine Kollegin Maria Klee (Lisa Maria Potthoff) bereitete ihm zusätzliche Sorgen. Maria hat einen gegen sie gerichteten Mordanschlag noch nicht verarbeitet, bei Einsätzen wird sie wiederholt von Angstzuständen blockiert. Auch ihr Freund, der Spurensicherer Frank Grueber (Hannes Wegener) aus Fabels Team, kann ihr nicht helfen. Maria ist für jeden Polizeieinsatz ein unkalkulierbares Risiko. Fabel kann nicht anders, er muss seine hochgeschätzte Kollegin von Polizeieinsätzen entbinden. Und gerade jetzt schlägt der Serienmörder wieder zu.

Nach Erfolgen von „Wolfsfährte“ und „Blutadler“ ist „Brandmal“ die dritte Verfilmung eines Craig-Russell-Romans mit Hauptkommissar Jan Fabel alias Peter Lohmeyer in der Hauptrolle. Regisseur Nicolai Rohde inszenierte den spannenden Thriller und schuf eine düstere Großstadtwelt, die eher an Gotham City als an Hamburg denken lässt.
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6 bis 12 Uhr
0 Uhr bis 6 Uhr | 6 Uhr bis 12 Uhr | 12 Uhr bis 18 Uhr | 18 Uhr bis 24 Uhr

08:00-08:30
Ana de la Vega und Mozarts Flötenkonzert G-Dur
(Konzert) | NDR Schleswig-Holstein
Auf dem Programm stand das Konzert Nr. 1 für Flöte und Orchester G-Dur KV 313 (285c) von Wolfgang Amadeus Mozart. Mitwirkende sind Ana de la Vega (Flöte), die Bremer Philharmoniker unter der Leitung des slowenischen Dirigenten Marko Letonja. Eine Aufzeichnung des Konzertes aus der Bremer Glocke vom 18. Dezember 2019.
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08:30-09:00
Simon Rattle dirigiert Mozart
(Konzert) | NDR Schleswig-Holstein
Für seine Zeitgenossen sprengte Wolfgang Amadeus Mozarts Symphonie Nr. 39 in Es-Dur jede Erwartung. Schon im ersten Satz zieht der Komponist sämtliche Register seiner Kunst und schickt das Publikum nach theatralischer Einleitung auf eine wilde Jagd durch eine Partitur voller sprühender Ideen, überraschender Kontraste, bezaubernder Themen und mitreißender Dynamik.

Das wirbelnde Finale, das die Virtuosität jedes Orchesters auf die Probe stellt, setzt den mitreißenden Schlusspunkt dieses außergewöhnlichen Werks.

Dirigent Sir Simon Rattle und das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks begeistern in diesem Konzert im historischen Herkulessaal der Münchner Residenz mit ihrer Flexibilität und stilistischen Vielseitigkeit.

Erstsendung: 16.02.2025
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08:35-09:55
Die Schöne und das Biest
() | Disney Channel
Belle trifft in einem Schloss ein mysteriöses Biest.
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Bühne Icon klein

Die Schöne und das Biest live auf der Bühne
Tickets bei eventim.de*

09:05-09:30
20 Jahre Grafenegg Festival – eine Bühne für Weltstars
() | ORF 2
Seit seiner Gründung hat sich das Grafenegg Festival zu einem der bedeutendsten Musikfestivals Europas entwickelt. Diese Dokumentation aus dem ORF Landesstudio Niederösterreich (Regie: Andi Leitner, Kamera: Helmut Muttenthaler) widmet sich zum 20-Jahr-Jubiläum diesem Festival mit seinem hochkarätigen Programm, architektonischen Besonderheiten und der malerischen Kulisse, die Grafenegg zu einem unverwechselbaren Ort der Kultur macht. Zu Wort kommen Wegbereiter, Künstler und Künstlerinnen und Menschen, die den Zauber von Grafenegg lieben.

Wenn Ende Juni mit der Sommernachtsgala die ersten Klänge am Wolkenturm ertönen, beginnt in Grafenegg die Konzertsaison – mit Sommerklängen und dem Festival. Jahr für Jahr wird dieser Auftakt zu einem musikalischen Versprechen: für außergewöhnliche Abende unter freiem Himmel, große Emotionen und Begegnungen mit herausragender Kunst.

Seit nunmehr zwei Jahrzehnten gastieren beim Wolkenturm, im Schlosspark und im Auditorium Orchester, Ensembles und Künstlerinnen und Künstler von Weltrang. Ausgewählte Auftritte spiegeln die künstlerische Bandbreite wider, die das Festival seit 20 Jahren auszeichnet. Grafenegg ist auch eine der Residenzen des Tonkünstler-Orchesters Niederösterreich.

Grafenegg steht aber auch für ein Gesamterlebnis: Hier vereinen sich Musik, Kulinarik und Geschichte. Der historische Landschaftsgarten mit seiner vielseitigen Flora und Fauna lädt das ganze Jahr über zur Erkundung ein. Ebenso wie das Schloss selbst, das als Herzstück die lange Tradition dieses Ortes sichtbar macht.

Grafenegg bietet auch die Förderung junger Talente aus der ganzen Welt der klassischen Musik, die hier im Sommer gemeinsam lernen und musizieren.

Die Doku begleitet auch Rudolf Buchbinder nach Grafenegg, das unter seiner künstlerischen Leitung und Unterstützung internationale Strahlkraft erlangt hat. Der neue nach ihm benannte Rudolf Buchbindersaal in der Reitschule wird Ende Mai eröffnet und markiert als Spielstätte mit herausragender Akustik einen Höhepunkt im Jubiläumsjahr des Grafenegg Festivals. Damit setzt man zugleich ein kraftvolles Zeichen für die Zukunft des Festivals.
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10:25-10:40
Palast der katalanischen Musik – Barcelona (Spanien)
() | HR
Er gilt als einer der weltschönsten Konzertsäle: Der „Palau de la Musica Catalana“ in Barcelona, 1908 mit einem Konzert eingeweiht, das Richard Strauss dirigierte. Eigentlich ist dieser Musikpalast das Vereinshaus eines Chores, des „Orfeo Catala“.

Eigentlich ist dieser Musikpalast das Vereinshaus eines Chores, des „Orfeo Catala“. Davon zeugt eine riesige Figurenkaskade, die am Fassadeneck dieses einzigartigen Gebäudes in die engen Gassen der Altstadt ragt, eine allegorische Darstellung des katalanischen Volkslieds, „La Canco Popular Catalana“.

Und den Giebel der Front schmückt ein wunderbar koloriertes Mosaik, das in vollendeter Jugendstilmanier den Gesangverein darstellt. Man muss den Kopf weit in den Nacken legen, um alle Details in der filigranen Fassade mit ihrer auf die Spitze getriebene Dekor- und Formfülle zu entdecken. Ein durchscheinendes Gebäude, bei dem die Wandflächen aufgelöst scheinen, überall farbiges Glas und buntes Fliesenmosaik. In einer Umgebung altertümlicher Häuser scheint eine fantastische Fantasieblume aufzublühen.

Der Palau de la Musica Catalana ist ein herausragendes Beispiel des „Modernisme“, des spanischen Jugendstils. Er wurde von einem der führenden Baumeister der katalanischen Jugendstilarchitektur entworfen, Lluis Domenech i Montaner. Barcelona war die Hochburg des Modernisme, der auch eine Demonstration der kulturellen Eigenart der Katalanen war.

600 000 Besucher steigen jährlich vom offenen Vestibül über die breiten marmornen Stufen des Treppenhauses empor, um sich von dem dekorativen Reichtum des weitgeschwungenen Konzertsaals bezaubern zu lassen, und es sind nicht nur Konzertbesucher. Das Auge des Betrachters kann sich in dem künstlichen Gartenparadies der großen Glasfenster verirren, sich in den sich in Porzellanblüten der Deckenornamente verfangen, oder sich vom idealisierten Chor junger Frauen, im zentralen Oberlicht, das die Sonne darstellt, und selbst vom Sonnenlicht erleuchtet wird, blenden lassen: Ein Konzertsaal, in dem man die Musik mit offnen Augen hören soll.

Dass sich ein Gesangverein dieses großartige Gebäude ohne staatliche Unterstützung erbauen lassen konnte, lässt sich mit dem wirtschaftlichen Aufschwung Barcelonas Ende des 19. Jahrhunderts und der gleichzeitig erwachten allgemeinen Begeisterung für die katalanische Sache erklären. Reiche Großindustrielle förderten die eigenständige lokale Kultur. Sie investierten vor allem in Aufsehen erregende Bauwerke in modernem Stil, und wurden die ‚Pflegeeltern‘ der aus der Tradition ausbrechenden jungen Architekten. Der Jugendstil in Barcelona war auch politisch. Heute ist er historisch. Und er ist sehenswert.

Die wertvollsten Natur- und Kulturdenkmäler der Welt schützt die UNESCO seit 1972 als „Erbe der Menschheit“. Die Fernsehreihe „Schätze der Welt“ erzählt von diesen Orten in eindrucksvollen Bildern.
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10:40-12:10
Das hr-Sinfonieorchester spielt …
(Konzert) | HR
Gustav Mahlers tief bewegende 9. Sinfonie ist ein Klang gewordener Endpunkt – und zugleich ein Höhepunkt der ganzen Gattung, der Epoche. Nicht nur der Mensch Mahler sieht sich vor dem Abgrund, er sieht vielmehr die Menschheit dort – die Neunte als universales Requiem, hier zu erleben mit dem hr-Sinfonieorchester unter der Leitung von Chefdirigent Alain Altinoglu.

Aufzeichnung vom 19./23.03.2026
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10:45-12:45
Tosca – Aus der Oper im Steinbruch 2026
(Musiktheater (Musiktheater)) | 3sat
Als größte Naturbühne Europas wird der Steinbruch St. Margarethen 2026 erneut zur Opernkulisse: Mit Puccinis „Tosca“ kehrt ein Klassiker voller Leidenschaft und Dramatik zurück.

Die spektakuläre Freiluftarena im Burgenland wird zur Kulisse für ein emotionales Opernerlebnis: Regisseur Thaddeus Strassberger inszeniert nach „Turandot“ (2021) und „Aida“ (2024) erneut ein monumentales Werk – angesiedelt im barocken Rom um 1800.

Vor der monumentalen Felskulisse des Römersteinbruchs St. Margarethen entfaltet sich das packende Drama um die gefeierte Opernsängerin Floria Tosca, den Maler Mario Cavaradossi und den skrupellosen Polizeichef Scarpia – eine Geschichte voller Liebe, Leidenschaft und Intrigen, getragen von einigen der berühmtesten Arien der Opernliteratur.

Sopranistin Joyce El-Khoury übernimmt die Titelpartie, dirigiert von Valerio Galli. Es spielen das Piedra Festivalorchester, es singen der Philharmonia Chor Wien sowie die Gumpoldskirchner Spatzen.
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10:50-11:00
Die Kulturwoche
(Kulturmagazin) | ORF 2

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12 bis 18 Uhr
0 Uhr bis 6 Uhr | 6 Uhr bis 12 Uhr | 12 Uhr bis 18 Uhr | 18 Uhr bis 24 Uhr

14:40-17:20
Mrs. Doubtfire – Das stachelige Kindermädchen
(Komödie) | Sat.1

nach dem Roman von Anne Fine
Thalia.de* | Amazon.de*

Daniel Hillard wird von seiner Frau verlassen und weil er ein arbeitsloser Schauspieler ist, darf er seine 3 Kinder auch nur einmal pro Woche sehen. Um ihnen näher zu sein, verkleidet er sich als ätere Dame und nimmt einen Job als Haushälterin bei seiner Ex-Frau an. Komödie und Romanverfilmung mit Robin Williams und Sally Field in den Hauptrollen.

(Text unter CC BY 2.0 von omdb.org)
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14:40-16:15
Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner
(Spielfilm) | One

nach dem Roman von Kerstin Gier
Thalia.de* | Hugendubel.de*

Kati hat ihren Traummann schon seit fünf Jahren zu Hause: attraktiv, treu und als Arzt beruflich erfolgreich. Leider verbringt „ihr“ Felix inzwischen so viel Zeit bei der Arbeit im Krankenhaus, dass sich Kati zu oft alleine fühlt. Als sie den gutaussehenden, charmanten Künstler Mathias kennenlernt, schlägt es bei ihr ein wie damals bei Felix. Ohne ihrem Mann das Herz zu brechen, ist jedoch leider kein Neuanfang möglich.

Eigentlich ist Kati mit ihrem Traummann Felix sehr glücklich. Doch der attraktive, treue und beruflich erfolgreiche Arzt arbeitet so viel, dass sich Kati zu oft alleine fühlt. Prompt verliebt sie sich in den gutaussehenden, charmanten Künstler Mathias.
Kurz bevor ihre letzten Hemmungen fallen, mischt das Schicksal die Karten auf unglaubliche Weise neu: Nach einem Autounfall wacht Kati in der Vergangenheit auf – genau an jenem Tag vor fünf Jahren, an dem sie Felix durch einen Zufall kennenlernt. Kati will die unverhoffte zweite Chance nutzen und macht Mathias ausfindig, der sich auch dieses Mal in sie verliebt.

Zwar versucht sie die Begegnung mit Felix zu vermeiden, doch irgendwie klappt das nicht. Ständig läuft er ihr über den Weg und ist dabei genauso betörend wie beim ersten Mal. Nun muss sie sich bei Felix zusammenreißen! Als Kati dahinterkommt, dass seine Freundin Lilian ihn mit seinem besten Kumpel Gereon betrügt, mischt sie sich doch in das Leben von Felix ein.

Jessica Schwarz, Felix Klare und Christoph Letkowski spielen die Hauptrollen in der romantischen Komödie, die auch in den Nebenrollen unter anderem mit Juliane Köhler, Pheline Roggan, Elena Uhlig, Adnan Maral, Oliver Korittke und Judy Winter exzellent besetzt ist. Die Mainmetropole Frankfurt dient als Kulisse für die Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Kerstin Gier.
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17:30-18:00
SWR Kultur Doku
() | SWR BW
Jason Reilly sprengt alle Ballett-Klischees. Der tätowierte Modelathlet ist das markanteste Gesicht des Stuttgarter Balletts. Mit 17 Jahren kommt der Kanadier nach Stuttgart. Das Weltklasse-Ballett wird sein neues Zuhause. Später findet er hier seine Frau. Auch nach der Trennung stehen sie noch gemeinsam auf der Bühne. Ein Film über schmerzhafte familiäre Brüche und leidenschaftliche Tanzkunst.

Jason Reilly sprengt Ballett-Klischees. „Manchmal wollen die Leute gar nicht glauben, dass ich der Kerl bin, der da in Strumpfhosen auf der Bühne steht,“ sagt der Modelathlet mit den Tattoos. Trotzdem ist er das Aushängeschild des Stuttgarter Balletts, tanzte alle großen Rollen und wurde 2023 „Tänzer des Jahres“. Hinter all dem Glanz und Glamour steckt eine bewegte Biografie. Mit 17 wird er von Ballettdirektor Reid Anderson entdeckt und nach Stuttgart gelockt. Während zuhause seine Adoptivfamilie zerbricht, wird er in seiner neuen Heimat zum Weltklassetänzer. Er verliebt sich in die Tänzerin Anna Osadcenko. Sie werden ein Paar, bekommen eine Tochter – und trennen sich wieder. Trotzdem stehen sie gemeinsam auf der Bühne. Wie fühlt sich das an, wenn man nach einer Trennung Romeo und Julia tanzt? Jason Reillys Leben verlief ähnlich dramatisch wie das der Figuren, die er auf der Bühne verkörpert. Ein Leben zwischen familiären Brüchen, Freundschaft und Leidenschaft für die Tanzkunst.
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17:55-18:40
Emily Pogorelc singt Mozart
(Musik) | arte
Bei den Salzburger Festspielen sind die Vormittagskonzerte des Mozarteumorchesters mit Mozart-Programmen sehr beliebt. Sie finden regelmäßig im goldenen Großen Saal des Mozarteums statt und präsentieren spannende Persönlichkeiten am Pult und Weltstars der klassischen Musik. Keine Termine sind so schnell ausverkauft, wie für dieses Programm.

Die 1996 in Wisconsin geborene US-Sopranistin Emily Pogorelc hat schon oft Mozart-Rollen verkörpert: Allein in der Spielzeit im Jahr 2024 gab sie die Pamina aus der „Zauberflöte“ und Ilia aus „Idomeneo“ an der Bayerischen Staatsoper und die Servilia in „La Clemenza di Tito“ an der Königlichen Oper Kopenhagen und beim Festival d’Aix-en-Provence. Im 2024 gab sie Debüt an der Metropolitan Opera in New York.

Der spanische Dirigent Roberto González-Monjas, geboren 1988, ist Chefdirigent des Musikkollegiums Winterthur und des Orquestra Sinfónica de Galicia. Mit diesem Konzert kehrt er fest in die Stadt seines Violinstudiums zurück: Seit Beginn der Saison 2024/2025 ist er ebenfalls Chefdirigent des Mozarteumorchesters.

Die Werke von Wolfgang Amadeus Mozart im Überblick:

  • „Passepied“, „Mineur“, „Gavotte“, „Passacaille“ – Ballettmusik zur Oper „Idomeneo“ KV 367
  • Arie der Ilia „Se il padre perdei“ aus „Idomeneo“ KV 366
  • Rezitativ und Arie der Ilia „Solitudini amiche“ – „Zeffiretti lusinghieri“ aus „Idomeneo“ KV 366
  • Schauspielmusik zu „Thamos, König in Ägypten“ KV 345 (336a) – Auszüge
  • Arie „Schon lacht der holde Frühling“ KV 580
  • Arie „Voi avete un cor fedele“ KV 217
  • Rezitativ und Arie „Bella mia fiamma“ – „Resta, o cara“ für Sopran und Orchester KV 528

Aufzeichnung vom 11. August 2024 aus dem Großen Saal des Salzburger Mozarteums.
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18 bis 24 Uhr
0 Uhr bis 6 Uhr | 6 Uhr bis 12 Uhr | 12 Uhr bis 18 Uhr | 18 Uhr bis 24 Uhr

18:30-19:00
Museums-Check mit Markus Brock
(Reportage (Kultur – Kultur allgemein)) | 3sat
Tanzende Magnete, Feuertornados, künstliche Blitze – im Technorama in Winterthur werden Wissenschaft und Technik lebendig. Das Museum zählt zu den bedeutendsten Science-Centern Europas.

Mit über 500 Exponaten lädt es zum Ausprobieren und Staunen ein. Zu Gast im „Museums-Check“ ist der Schweizer Schauspieler Stefan Gubser. Mit Markus Brock erkundet er das Science-Center. Anders als in klassischen Museen ist dort Anfassen ausdrücklich erwünscht.

An den interaktiven Stationen werden Themen wie Magnetismus, Elektrizität oder optische Phänomene mit allen Sinnen begreifbar. In Shows kann man außerdem Experimente hautnah erleben, etwa mit flüssigem Stickstoff oder spektakulären Hochspannungsentladungen.

Die im März 2025 neu eröffnete Sonderausstellung „Klangwelten“ lädt die Besucherinnen und Besucher ein, selbst Musik zu machen und Klangphänomene zu erforschen, ob mit Eimerradio, Stimmgabeln oder vibrierenden Gläsern. An der Station „Ton Memory“ kann man die eigene musikalische Begabung testen.

Zwischen April und November kommen im „Technorama Draussen“ an 30 actionreichen Outdoor-Attraktionen Naturphänomene erst richtig zur Geltung, wenn etwa fünf Tonnen Wasser in die Tiefe stürzen. Herzstück des 15.000 Quadratmeter großen Parks ist die 130 Meter lange Wunderbrücke. Sie bietet atemberaubende Aussichten und ist ein Meisterwerk der Ingenieurskunst.

Einem breiten Publikum bekannt ist Stefan Gubser vor allem als „Tatort“-Kommissar Reto Flückiger in Luzern, den er bis 2019 spielte. Heute widmet er sich vor allem den Projekten seiner Produktionsfirma „Wortspektakel“. Im Bühnenformat „Beltracchi – UNVERFÄLSCHT“ schlüpfte er in die Rolle des legendären Kunstfälschers Wolfgang Beltracchi. Geboren in Winterthur, kennt Stefan Gubser das Technorama gut und ist fasziniert von der spielerischen Wissensvermittlung.
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18:40-20:15
Aristocats
() | Disney Channel
Eine Katze und ihre Jungen werden von einem Butler entführt.
© by Disney Channel

Soundtrack / Musik von Aristocats
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23:15-00:50
Zwei auf der Flucht
(Spielfilm (Krimi/Thriller – Spielfilm – Soziale Beziehungen allgemein)) | 3sat

Sarah ist schockiert, als sie den Kofferraum ihres Autos öffnet: Ein elfjähriger Junge hat sich darin versteckt und scheint traumatisiert zu sein. Was hat er Schreckliches erlebt?

Der Vater des Jungen wurde im Auftrag mächtiger Männer erschossen, die es nun auch auf den Sohn abgesehen haben. Sarah beschließt deshalb, den Jungen zu beschützen und mit ihm zu fliehen. Allerdings ist ihnen ein eiskalter Killer stets dicht auf den Fersen.

Das Leben von Sarah verläuft ebenso eintönig wie einsam – bis sie eines Tages ihren Kofferraum öffnet und dort den elfjährigen Léo findet. Der Junge hat kurz zuvor bei einer Schießerei in einem Parkhaus seinen Vater verloren. Dieser hatte Léo noch rechtzeitig in dem fremden Auto versteckt, damit er eine Chance hat, zu überleben.

Ehe Sarah realisieren kann, wo sie da hineingeraten ist, steht schon ein eiskalter Killer vor ihrer Wohnungstür, tötet ihre Nachbarin und macht Jagd auf den Jungen. Die Mörder von Léos Vater wollen an Informationen gelangen, die offenbar nur Léo kennt, und dafür ist ihnen jedes Mittel recht. Um den Jungen zu retten, flieht Sarah mit ihm in ihrem Auto quer durchs Land und wird zu allem Überfluss nun auch noch von der Polizei verfolgt.

Denn in den Augen von Ermittler Donatelli und seinem Kollegen Sanchez ist Sarah eine Kidnapperin, die einen kleinen Jungen gegen dessen Willen in einem Auto mitgenommen hat. Sarahs frühere Konflikte mit der Polizei verstärken diesen Verdacht, und die Ermittler starten daher eine groß angelegte Fahndung. Donatelli kann nicht ahnen, dass im Hintergrund mächtige Männer die Fäden ziehen, deren Einfluss bis in seine Polizeibehörde reicht.

Auf ihrer abenteuerlichen Flucht wachsen Gefühle und Vertrauen, bis Sarah und Léo praktisch zu einer Familie werden.

Die Hauptdarstellerin des Films, Jenifer Bartoli, ist in Frankreich auch als Popsängerin bekannt und gewann dort im Jahr 2002 die Castingshow „Star Academy“. Anschließend war sie mit zahlreichen Hits in den Charts vertreten und veröffentlichte mehrere Studioalben. In „Zwei auf der Flucht“ schlüpft sie in die Rolle der Sarah, die einem elfjährigen Jungen das Leben rettet.

Léo wird von Félix Bossuet gespielt, dessen junge Karriere als Schauspieler 2013 mit einer Hauptrolle in der Romanverfilmung „Belle & Sebastian“ begann. Bossuet verkörperte dort einen kleinen Jungen, der sich mit einer wilden Hündin anfreundet und gemeinsam mit ihr ein Abenteuer erlebt. Dieser Film erhielt in den Jahren 2015 und 2017 jeweils eine Fortsetzung.
© by 3sat/TV-Browser

23:40-00:10
ttt – titel thesen temperamente
() | Das Erste (ARD)
ttt wird im wöchentlichen Wechsel von sechs Redaktionen der ARD Landesrundfunkanstalten verantwortet: BR, HR, MDR, NDR, RBB und WDR.
© by DasErste/TV-Browser

0 Uhr bis 6 Uhr | 6 Uhr bis 12 Uhr | 12 Uhr bis 18 Uhr | 18 Uhr bis 24 Uhr  
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Alle Angaben ohne Gewähr.

Von Astrid Demand-Schnitzer

* Studium der Musikwissenschaften (Historische und Systematische Musikwissenschaften an der Uni Hamburg) * mit neun Jahren angefangen Geige zu spielen, heute singe ich gern im Chor * mit vier Jahren Ballett angefangen – bis heute dabeigeblieben * beruflich: Online-Marketing – lange angestellt in der Entertainment-Branche, seit 2017 selbständig

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