TV-Programm Dienstag - www.kultur4all.de

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00:00-01:30
Helmut Lachenmann – MY WAY
(Klassik) | BR Süd
Der 1935 in Stuttgart geborene Komponist Helmut Lachenmann hat mit seiner einzigartigen „Geräuschmusik“ die zeitgenössische Musik der vergangenen 50 Jahre weltweit geprägt. Der sehr persönliche Film von Autorin Wiebke Pöpel nähert sich dieser Musik auf sinnliche und humorvolle Weise und lebt vor allem von der einnehmenden Persönlichkeit des Komponisten. Er zeigt Lachenmann bei Proben mit Sir Simon Rattle und den Berliner Philharmonikern, in Leonberg, auf den Spuren seiner Lehrzeit bei Luigi Nono, am Opernhaus Zürich sowie in seinem Refugium hoch über dem Lago Maggiore.

Helmut Lachenmann, geboren 1935 in Stuttgart, hat mit seiner „Musique Concrète Instrumentale“ die zeitgenössische Musik der vergangenen 50 Jahre weltweit geprägt – mit einer einzigartigen „Geräuschmusik“, in der Geigerinnen und Geiger auf dem Holz ihrer Instrumente kratzen, Trompeterinnen und Trompeter mit Backpapier knistern und auf mit Wasser gefüllten Hörnern gespielt wird. Es geht ihm jedoch nicht um neue Klänge, sondern – Zitat: – „… um ein immer wieder anders eingerichtetes Hören“. Auf den Vorwurf, das sei doch keine Musik, was er da schreibe, entgegnet er entwaffnend: „Ja, wunderbar, keine Musik! Was ist es denn?“

Der sehr persönliche Film von Autorin Wiebke Pöpel nähert sich dieser Musik auf ebenso sinnliche wie humorvolle Weise. Er lässt die Zuschauerinnen und Zuschauer teilhaben an den Gedankenwelten dieses außergewöhnlichen Künstlers, an dem Abenteuer des kreativen Schaffens, an den Zweifeln und der Neugier – in einer Lebensphase, in der die Endlichkeit zunehmend greifbar wird. Der Film lebt nicht nur von der Vielfalt der Musik Lachenmanns, sondern auch von der entspannten, einnehmenden Persönlichkeit des Komponisten selbst, der einem – sonst eher bekannt als „enfant terrible“ der klassischen Musikwelt – mit seiner zugewandten Art, seiner Selbstironie und seinem schwäbischen Humor ans Herz wächst.

Die Zuschauerinnen und Zuschauer erleben Lachenmann bei Proben mit Sir Simon Rattle und den Berliner Philharmonikern, zu Hause in Leonberg, auf den Spuren seiner Lehrzeit bei Luigi Nono in Venedig und am Opernhaus Zürich, wo seine Oper „Das Mädchen mit den Schwefelhölzern“ von Christian Spuck eindrücklich als Ballett inszeniert wird. Schließlich begleitet der Film den Komponisten in sein Haus hoch über dem Lago Maggiore – sein Refugium, wo bis heute all seine Werke entstehen.

„Gerade weil wir Komponisten überflüssig sind, sind wir unverzichtbar: Die Kunst ist der Bereich, wo wir – über den ganzen Alltag hinaus – uns daran erinnern, dass wir geistbegabte Kreaturen sind. Und das ist der Sinn, warum wir überhaupt auf dieser Erde herumspazieren!“ (Helmut Lachenmann).
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00:10-00:55
Die letzten Tage der Menschlichkeit?
(Konzert) | ORF 2
Für Georg Nigl ist das Kunstlied weit mehr als reine Ästhetik. Es ist ein Spiegel der Gegenwart – ein Ort, an dem sich die Brüche, Spannungen und Widersprüche unserer Zeit hörbar machen. Gemeinsam mit Nicholas Ofczarek und Vladimir Jurowski begibt sich der Bariton auf eine musikalisch-literarische Expedition, die Kunst und Wirklichkeit, Vergangenheit und Gegenwart unauflöslich miteinander verwebt. Im Zentrum steht die Begegnung dreier künstlerischer Stimmen, die auf je eigene Weise die Verletzlichkeit des Menschseins freilegen: Karl Kraus, Gustav Mahler und Hanns Eisler. Kraus‘ Texte, von bitterer Ironie und hellsichtiger Sprachschärfe durchzogen, entlarven die Abgründe einer Gesellschaft, die im Taumel des Fortschritts ihre Menschlichkeit verliert. Seine „Letzten Tage der Menschheit“ sind Anklage und Tragödie zugleich – ein gigantisches Sprachoratorium über Krieg, Verblendung und moralische Taubheit. Gustav Mahler wiederum übersetzte das existenzielle Beben seiner Epoche in Musik. Seine Klangwelt schwankt zwischen Weltumarmung und Weltverzweiflung, während Hanns Eisler den Blick weiterführt: analytisch, schneidend, politisch. Seine Musik kennt kein Pathos, sie bleibt der Wirklichkeit verpflichtet, selbst dort, wo sie an ihr zerbricht. In der Konfrontation dieser drei künstlerischen Welten entsteht ein Dialog über Macht und Moral, über Sprache und Schweigen, über den Menschen im Angesicht seiner selbst.
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00:35-01:45
Klaus Mäkelä dirigiert Schostakowitsch
(Musik) | arte
Klaus Mäkelä und Sol Gabetta widmen dem Komponisten Dmitri Schostakowitsch einen Abend in der Pariser Philharmonie. Das Orchestre de Paris eröffnet das Konzert mit Schostakowitschs „Suite für Variété-Orchester Nr. 1“, einem schwungvollen, kurzweiligen Werk aus dem Jahr 1956, das unter anderem Arrangements verschiedener Filmmusiken umfasst. Die acht Sätze basieren auf Tanzrhythmen und wurden lange Zeit fälschlicherweise als die 1938 in Leningrad entstandene „Suite für Jazzorchester Nr. 2“ angesehen.

Bei der „Suite für Variété-Orchester“ kommen auch Instrumente aus der Volksmusik – wie die Gitarre, das Akkordeon und das Saxofon – zum Einsatz. Die abwechslungsreiche Partitur entfaltet große musikalische Kraft: kurze Phrasen, schwungvolle Rhythmen, ein einfacher Aufbau sowie klare und zum Überschwang neigende Stimmungen.

Das „Cellokonzert Nr. 2“ sorgt für einen radikalen Wechsel hin zu düsteren, meditativen Klängen. 1966 komponierte Schostakowitsch das Werk für seinen Schüler und Freund Mstislaw Rostropowitsch, der darüber sagte: „Dieses Werk hat mich ,angesteckt‘. Es wirkt sehr einfach, entwickelt jedoch einen erstaunlichen Klang, wie in einer Offenbarung. Ich liebe dieses Konzert.“

Während beim „Cellokonzert Nr. 1“ der Solopart stärker dominiert, führen Solistin und Orchester hier einen intensiven Dialog mit viel Tiefgang, Farbe und Ausdruckskraft. Auf eine finstere Klage folgt ein betörendes, rhapsodisch anmutendes Ritornell, bevor das Konzert mit einem langen, seufzenden Akkord des Cellos endet und ein überwältigtes Publikum zurücklässt. Die hochkarätige Cellistin Sol Gabetta verschmilzt mit dem Orchester und liefert eine bewegende Interpretation.

Aufzeichnung vom 20. Mai 2023 in der Pariser Philharmonie.
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02:15-03:20
Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht
(Fantasyserie (Serie – Fantasyfilm – Reihen und Serien)) | ZDF

nach dem Roman von J. R. R. Tolkien
Amazon.de*

Regentin Miriel verweigert Galadriel zunächst Númenors Unterstützung im Kampf gegen das Böse. Doch als die Blätter des Weißen Baumes fallen, gibt sie ihre ablehnende Haltung auf.

Adar übermittelt Arondir eine Botschaft an die Südländer um Bronwyn: Sie dürfen am Leben bleiben, wenn sie sich ihm unterwerfen. Elrond hat sich derweil mit Prinz Durin IV. ausgesöhnt. Er erfährt von ihm, dass die Zwerge ein wertvolles Erz entdeckt haben.

Unter den Einwohnern von Númenor regt sich Widerstand gegen die Elbin Galadriel (Morfydd Clark). Doch sie lässt sich nicht davon beirren und fordert Königin Regentin Míriel (Cynthia Addai-Robinson) dazu auf, den Bund zwischen Númenórern und Elben zu erneuern. Es gehe darum, Halbrand (Charlie Vickers) als König der Südlande im Kampf gegen Sauron zu unterstützen. Doch Miriel lehnt das Ansinnen ab.

Später entscheidet sie, dass Galadriel unter bewaffneter Aufsicht nach Mittelerde zurückgeschickt werden soll. Die Elbin widersetzt sich den Wachen und dringt in die Gemächer von Miriels greisen Vaters Tar-Palantir (Ken Blackburn) vor. Dort kommt es zu einer Aussprache zwischen Galadriel und Miriel. Die Herrscherin von Númenor lehnt es aber nach wie vor ab, den Kampf gegen das Böse zu unterstützen. Doch plötzlich fallen die Blätter des Weißen Baumes. Miriel deutet dies als göttliches Zeichen der Valar, ihre Entscheidung rückgängig zu machen. Sie sagt Galadriel nun doch ihre Unterstützung zu und erteilt Elendil (Lloyd Owen) den Auftrag, ein Heer zu rekrutieren.

Unterdessen hat sich Arondir (Ismael Cruz Córdova) in einem heldenhaften Kampf den Orks geschlagen geben müssen. Nun wird er deren Anführer Adar (Joseph Mawle) vorgeführt. Er übermittelt Arondir eine Botschaft an die Menschen in Tirharad, deren Dorf von den Orks eingenommen wurde: Sie sollen unversehrt bleiben, wenn sie auf ihre Gebiete verzichten und sich Adar unterwerfen.

In der Zwergenstadt Khazad-dûm haben inzwischen Elrond (Robert Aramayo) und Prinz Durin IV. (Owain Arthur) ihren Zwist beigelegt. Durin verrät seinem alten Freund, dass die Zwerge ein hochwertiges Erz namens Mithril entdeckt haben. Doch vor allem König Durin III. (Peter Mullan) bleibt misstrauisch gegenüber den Elben.
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02:40-04:05
Hannah Arendt – Denken ist gefährlich
(Dokumentation) | Das Erste (ARD)
Dokumentarfilm über das furchtlose Leben der wichtigsten politischen Denkerin des 20. Jahrhunderts Hannah Arendt und ihre Analyse der politischen Verhältnisse. Eindrückliche Archivbilder erzählen von einem selbstbestimmten Leben zwischen Weimarer Republik und Vietnamkrieg. Arendts Worte, gesprochen von Nina Hoss, warnen mit erschreckender Aktualität vor dem Erstarken autoritärer Systeme.

Aktivistin, Medienstar, Denkerin „ohne Geländer“ – Hannah Arendt ist berühmt für ihre Studie zur Entstehung totalitärer Herrschaft, umstritten für ihre Diagnose der „Banalität des Bösen“. Bewundert wird ihr unermüdliches und furchtloses Eintreten für die Freiheit des Denkens und die offene Gesellschaft. Ihre Bücher und Essays sind bis heute Bestseller. 50 Jahre nach ihrem Tod erzählt der Film die Geschichte ihres Lebens, entlang der historischen Ereignisse, die ihr Denken nachhaltig prägten – vom Reichstagsbrand bis zum Vietnamkrieg. Menschen, die sie kannten, zeichnen das Bild einer ebenso furchtlosen wie lebensfrohen Frau. Originalmitschnitte von Arendt und Zitate aus ihren Büchern und Briefen, gesprochen von Schauspielerin Nina Hoss, zeugen von einem einzigartig selbstbestimmten Leben. Ein Film über die erstaunliche Weitsicht einer politischen Denkerin bis in die Gegenwart und die Schwierigkeit und Schönheit, im Angesicht des Abgrunds Haltung zu bewahren.
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03:10-03:55
kulturMONTAG
(Magazin) | ORF 2
Die Freiheit des Denkens
„United by Music“ lautet das Motto des 70. Eurovision Song Contests, der im nächsten Jahr in Wien ausgetragen wird. Während Kanada als neuer Teilnehmer dazustoßen könnte, erwägen andere Länder einen Boykott, sollte Israel nicht ausgeschlossen werden. Die Entscheidung darüber soll Anfang Dezember bei der Generalversammlung der Europäischen Rundfunkunion fallen. Die französisch-israelische Soziologin Eva Illouz über Kritik und Hass und Dialog statt Dämonisierung. Die politischen Katastrophen des 20. Jahrhundert waren ihr Lebensthema. Zum 50. Todestag von Hannah Arendt wird die streitbare wie scharfsinnige Zeitgenossin neu beleuchtet. Sie gilt als Shootingstar der Theaterszene, die der Neodirektor Jan Philipp Gloger als Hausregisseurin ans Wiener Volkstheater mitgebracht hat. Die schon mehrfach preisgekrönte, 35-jährige Berlinerin Rieke Süßkow über die Institution Theater und das Loslösen von Konventionen.
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03:20-04:25
Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht
(Fantasyserie (Serie – Fantasyfilm – Reihen und Serien)) | ZDF

nach dem Roman von J. R. R. Tolkien
Amazon.de*

Der Hohe König Gil-galad macht Elrond deutlich, warum das von den Zwergen gefundene Mithril so wichtig für die Elben ist: Von dem hochwertigen Erz hängt ihr Fortbestand ab.

In Númenor laufen derweil die Vorbereitungen für den Kampf gegen das Böse, der es Halbrand ermöglichen soll, sein Amt als König der Südlande auszuüben. Bei den Harfüßen findet unterdessen Nori heraus, dass der Fremde über magische Kräfte verfügt.

Heilerin Bronwyn (Nazanin Boniadi) fordert ihr Volk dazu auf, sich Adar (Joseph Mawle) nicht zu unterwerfen und stattdessen gegen ihn zu kämpfen. Doch ein Teil der Gemeinschaft unter Führung des Schankwirts Waldreg (Geoff Morrell) verweigert Bronwyn die Gefolgschaft.

Unterdessen stellt sich heraus, welche Bedeutung der Schwertgriff mit dem Mal Saurons hat, den Bronwyns Sohn Theo (Tyroe Muhafidin) in einer Scheune in Tirharad gefunden hatte: Es handelt sich um den Schlüssel zur Macht in den Südlanden. Auf Númenor hat Galadriel (Morfydd Clark) die Königin Regentin Míriel (Cynthia Addai-Robinson) dazu überredet, fünf Schiffe und 500 Männer zu entsenden, um sie im Kampf gegen das Böse zu unterstützen und Halbrand (Charlie Vickers) zu ermöglichen, sein Amt als König der Südlande auszuüben. Doch Halbrand ist mit Galadriels Vorgehen nicht einverstanden.

In Lindon wird derweil Elrond (Robert Aramayo) vom Hohen König Gil-galad (Benjamin Walker) zu den Aktivitäten der Zwerge befragt. Haben sie tatsächlich Mithril gefunden? Elrond gibt sich alle Mühe, an seinem Verschwiegenheitsgelübde gegenüber Prinz Durin IV. (Owain Arthur) festzuhalten. Doch Gil-galad macht ihm deutlich, dass das wertvolle Metall von elementarer Bedeutung für den Fortbestand der Elben ist. Die Harfüße setzen unterdessen ihre Wanderung fort und werden von drei Wargen überfallen. Der Fremde (Daniel Weyman) kann die dämonischen Wölfe in die Flucht schlagen. Er verfügt offenbar über magische Kräfte, denn Nori (Markella Kavenagh) bekommt mit, wie er nach dem Kampf eine Verletzung an seinem Arm selbst heilt.
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03:55-04:50
Rilke – Du musst dein Leben ändern!
(Dokumentation) | ORF 2
Lady Gaga hat seine Verse auf dem Oberarm tätowiert, Bono zitiert ihn in seinen Songs, eine CD-Reihe mit seinen Gedichten erreichte kürzlich dreimal hintereinander Goldstatus: Rainer Maria Rilke ist mittlerweile viel mehr als einer der bedeutendsten Lyriker der Literaturgeschichte – vor allem mit seinen „Duineser Elegien“ ist er zum internationalen Lebensratgeber und Stichwortgeber einer neuen Sehnsucht nach Tiefe und Ernsthaftigkeit geworden. An der Schwelle zur Moderne hatte er bis dato Ungehörtes geschrieben, bereits zu Lebzeiten gefeiert wie ein Popstar, ist seine Lyrik zeitlos geblieben. Stets auf der Suche nach dem Genius Loci, durchwanderte er rastlos Europa. Das machte den in der k.u.k.-Monarchie Geborenen zum Europäer par excellence. Rilke: das manisch-depressive Genie, umschwärmt, getrieben und vielfach verzweifelt. Zum 150. Geburtstag des Dichters inszeniert Thomas von Steinaecker seine Spurensuche als europäisches Roadmovie, findet für einige seiner berühmtesten Gedichte eine innovative Bildsprache und holt Rainer Maria Rilke in die Gegenwart.
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6 bis 12 Uhr
0 Uhr bis 6 Uhr | 6 Uhr bis 12 Uhr | 12 Uhr bis 18 Uhr | 18 Uhr bis 24 Uhr

06:20-07:00
Kulturzeit
(Magazin (Kultur – Kultur allgemein)) | 3sat
„Kulturzeit“ ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat.

„Kulturzeit“ mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
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07:20-07:45
Pettersson und Findus
() | KiKA

+ Kultur4all-Tipp +
Pettersson und Findus live auf der Bühne
Eventim.de* | Adticket.de*

Ein Feuerwerk für den Fuchs:
Findus und Pettersson wollen dem Fuchs eine gepfefferte Lektion erteilen: Weil der alte Jäger es wieder auf die Hühner abgesehen hat, haben die beiden eine mit Pfeffer gefüllte Hühnerattrappe auf den Hof gestellt. Sie hoffen, dass der Fuchs zubeißt und nie wieder Appetit auf Petterssons Hühner bekommt. Der Fuchs aber riecht Lunte und an seiner Stelle tappt ein anderer Jäger in die Falle.

Aufruhr im Gemüsebeet:
Eigentlich ist es doch ganz einfach, ein Gemüsebeet einzusäen. Aber Pettersson hat nicht mit denen gerechnet, die ihm einen Strich durch die Rechnung machen: Erst vergräbt Findus Fleischbällchen, weil er möchte, dass daraus Bulettenbäume wachsen. Dann wühlen sich die Hennen durchs Beet und suchen frische Würmer. Als schließlich noch Gustavssons Schwein die frisch gesetzten Kartoffeln auffrisst, platzt Pettersson der Kragen. Findus soll Wache schieben und auf das Gemüsebeet aufpassen.
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08:20-08:42
Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich hab?
() | KiKA

nach dem Kinderbuch von Sam McBratney
Amazon.de* | Thalia.de* | Hugendubel.de*

Schneeflocken:
An diesem kalten Wintertag entdeckt der kleine braune Hase, dass jede Schneeflocke eine andere, wunderschöne Form hat. Deshalb möchte er dem großen braunen Hasen eine ganz besonders schöne Schneeflocke vom Spielen mitbringen. Der große braune Hase mag Schnee nämlich sehr. Doch kaum hat der kleine braune Hase eine Schneeflocke gefangen, schmilzt sie auch schon in seinen Pfoten. Der kleine braune Hase und die Feldmaus sind ratlos. Wie können sie verhindern, dass die Schneeflocke beim nach Hause Tragen schmilzt?

Das Winterkleid:
An diesem verschneiten Wintermorgen ist es ziemlich kalt auf der Wiese und der kleine braune Hase wundert sich, dass er gar nicht friert. Der große braune Hase erklärt ihm, dass dies an seinem dichten Winterfell liegt, das ihm im Herbst nach und nach gewachsen ist und ihn warmhält. Wie warm und kuschelig dieses Fell ist, demonstriert er ihm mit einer Umarmung, bei der der kleine braune Hase sich in das weiche Fell seines Vaters schmiegt. Der kleine braune Hase möchte sein tolles Winterfell gleich seiner Freundin, der kleinen Feldmaus, zeigen.
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08:25-08:30
Kunst entdecken
() | ARD-alpha
Für Kunsthistoriker ist das Olympiastadion Münchens bedeutendstes Gebäude. Warum eigentlich? Und wie kam Architekt Frei Otto auf diese Verbindung von Baukunst und Ingenieurstechnik? Ein Kunsthistoriker geht diesen Fragen auf den Grund.
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08:45-09:10
Ernest&Celestine
() | KiKA

nach der Kinderbuchreihe von Gabrielle Vincent

Was ist los, Bolero?:
Bolero kommt vorbei und möchte mit Ernest Tee trinken. In der Küche stößt er sich den Kopf und plötzlich scheint er sich an nichts zu erinnern. Er weiß nicht, wie er heißt und wo er wohnt.Ernest und Celestine können kaum fassen, was mit Bolero geschehen ist. Alle Versuche, ihn mit etwas Vertrautem an sein altes Leben zu erinnern, scheitern kläglich. Doch dann hat Ernest eine letzte Idee und sie machen mit Bolero einen kleinen Ausflug an den See.

Celestines Geburtstag:
Celestine fällt plötzlich auf, dass sie überhaupt nicht weiß, wann sie Geburtstag hat. Ernest gesteht nach einem peinlichen Zögern, dass er es auch nicht weiß. Celestine ist empört.Ernest schlägt vor, auf dem Dachboden in alten Sachen zu kramen, damit man vielleicht den Tag herausfinden kann, an dem er Celestine gefunden hat. Von dem ganzen Krach und Gepolter auf dem Dachboden wird Madame Tulipe angelockt. Sie macht einen guten Vorschlag.
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09:05-09:45
Kulturzeit
(Magazin (Kultur – Kultur allgemein)) | 3sat
„Kulturzeit“ ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat.

„Kulturzeit“ mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
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10:10-11:10
Unsere kleine Farm
(Familie, Serie) | Sat.1 Gold
© by Sat.1 Gold

nach dem Roman von Laura Ingalls Wilder
Amazon.de*

10:15-11:00
Der kleine Rabe Socke
() | KiKA

nach dem Kinderbuch von Nele Moost und Annet Rudolph
Hugendubel.de* | Amazon.de*

Bühne Icon klein

Der kleine Rabe Socke live auf der Bühne
Tickets: eventim.de* | adticket.de*

Die Waldprüfung:
Herr Hund bildet die Kinder zu „Waldläufern“ aus. Am Ende winkt ein richtiges „Waldläufer“-Abzeichen. Das hätte Socke schon auch gerne. Aber dafür artig sein und alle blödsinnigen Aufgaben von Herrn Hund erfüllen, das ist nicht sein Ding. Socke löst die Aufgaben auf seine Weise – und geht am Ende prompt als Einziger leer aus. Doch als Herr Hund in Gefahr gerät, zeigt sich, wer echte Waldläufer-Qualitäten hat.

Der sprechende Busch:
Die anderen haben genug von Sockes Faulheit. Alle helfen bei der großen Ernte, nur Socke nicht. Diesmal werden sie nicht Sockes Arbeit für ihn erledigen und alles mit ihm teilen. Socke ist beleidigt und zieht sich in den Wald zurück. Anfangs ist es dort noch sehr einsam. Aber die Einsamkeit lässt Socke kreativ werden: Er hat eine Idee, wie er die anderen dazu bringen kann, ihm von der Ernte etwas abzugeben…

Der Erfinderwettbewerb:
Fritzi nimmt an einem Erfinderwettbewerb teil und ist so beschäftigt, dass sie keine Zeit mehr für Socke hat. Socke schmollt. Er kann es sich aber nicht verkneifen, in Fritzis Werkstatt zu spicken, was Fritzi da so erfindet. Socke ist beeindruckt – Rollerskates mit Raketenantrieb! Ob die auch funktionieren? Socke macht eine Spritztour und im Nu hat Socke Fritzis Erfindung zerstört. Nun scheint Fritzis Traum vom Gewinn des Wettbewerbs ausgeträumt…

Der Riesenschreck:
Socke erzählt Gruselgeschichten auf der Übernachtungsparty. Das inspiriert die Biberbrüber, die ihm von draußen heimlich lauschen. Als vermeintliche „Riesenmonster“ erpressen sie die Lieblingsspielsachen der verängstigten Kinder. Schließlich kommt Socke hinter ihre List, und er ärgert er sich am meisten über sich selbst, dass er so ein Angsthase gewesen ist. Daher beschließt Socke, es den Biberbrüdern mit gleicher Münze heimzuzahlen…
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11:10-12:00
Unsere kleine Farm
(Familie, Serie) | Sat.1 Gold
© by Sat.1 Gold

nach dem Roman von Laura Ingalls Wilder
Amazon.de*

11:45-12:05
Hannah Arendt – Das Mädchen aus der Fremde
() | ARD-alpha
Die fünfteilige Serie über Hannah Arendt zeigt ihr Leben, angelehnt an ihre Werke, ihre bedeutenden Beziehungen und Freundschaften, die gleichzeitig auch immer Reflektoren ihrer Arbeiten waren. Die Folgen setzen sich aus inszenierten Sequenzen und dokumentarischen Teilen zusammen. Der rege Briefwechsel Hannah Arendts mit Freunden und Kollegen wird als Gespräche in einem Raum à la „Dogville“ mit Schauspielern dargestellt. Das Interview „Zur Person“, das Günter Gaus 1964 mit Hannah Arendt geführt hat, ist Selbstzeugnis und Dokument zugleich und wird als immer wiederkehrendes Element in jede Folge thematisch eingebunden.
© by ARD/TV-Browser

12 bis 18 Uhr
0 Uhr bis 6 Uhr | 6 Uhr bis 12 Uhr | 12 Uhr bis 18 Uhr | 18 Uhr bis 24 Uhr

12:30-13:15
Stadt Land Kunst
(Magazin) | arte
(1): Polen: Karol Szymanowski bringt die Tatra zum Klingen

Karol Szymanowski (1882-1937) ist der wohl bekannteste polnische Komponist nach Frédéric Chopin (1810-1849). Seine schwärmerische, slawische Musik zieht die Hörer in ihren Bann. In den 1920er Jahren entdeckte der vielgereiste Ästhet die Tatra im Süden seines Heimatlandes und setzte sich mit der Volksmusik der Bergregion auseinander. Aus seiner musikalischen Begegnung mit Folklore und Tradition ging ein radikal modernes Werk hervor.

(2): Neuseeland: Die Jagd ist eröffnet

In Neuseeland war Jagen schon bei den Maoris ein Volkssport. Dabei wurden die meisten Wildtiere, die heute im Inselstaat leben, im 19. Jahrhundert importiert. Die britischen Siedler sahen die Wälder Neuseelands als ideale Jagdgründe, wo sie ihrem Hobby ohne Einschränkungen nachgehen konnten. Ihr Wild brachten sie gleich mit: Sie siedelten rund fünfzig Arten an und brachten das Ökosystem gehörig durcheinander. Im 20. Jahrhundert nahm der Rotwildbestand derart zu, dass die Tiere nun massiv bejagt werden müssen. Ein schwieriges und gefährliches Unterfangen.

(3): Senegal: Mounas‘ Zackenbarsch mit Seerosensamen

In Saint-Louis bereitet Mounas eine Spezialität ihrer Heimatstadt zu: ein Fisch-Jàqar. Zunächst füllt sie einen frischen Zackenbarsch mit Petersilie, Piment und grünem Pfeffer und kocht ihn in einer Soße mit Gemüse ihrer Wahl. Als Beilage gibt es Jàqar: dampfgegarte Seerosensamen, die Mounas in die Soße gibt. Ein ausgefallenes und leckeres Fischgericht!

(4): Toulouse: Das Geheimnis der deformierten Schädel

Heute erkennt man die Bewohner von Toulouse vor allem an ihrem melodischen Akzent. Doch im 19. Jahrhundert stachen sie noch wegen eines ganz anderen Merkmals hervor, das der junge Fotograf Eugène Trutat (1840-1910) für die Nachwelt festhielt. Zahlreiche Einwohner aus allen sozialen Schichten wiesen seltsame Verformungen des Schädels auf …
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13:50-14:45
Unsere kleine Farm
(Familie, Serie) | Sat.1 Gold
© by Sat.1 Gold

nach dem Roman von Laura Ingalls Wilder
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14:45-15:25
Unsere kleine Farm
(Familie, Serie) | Sat.1 Gold
© by Sat.1 Gold

nach dem Roman von Laura Ingalls Wilder
Amazon.de*

15:50-16:15
Klincus – Die fantastische Welt von Frondosa
() | KiKA

nach der Kinderbuchreihe von Alessandro Gatti
Amazon.de*

Nachts regnet es plötzlich Feuer in Frondosa. Als Königin Geminia die Vorkommnisse untersuchen lassen will, verhält sich Tipsar sehr merkwürdig. Er scheint mehr über die Feuer zu wissen.Tipsar hat beobachtet, wie Brandarium auf einmal „schlaffeuert“. Plötzliche Eruptionen rütteln ihn in der Nacht auf. Klincus und seine Freunde wollen Brandarium in einen der Wächterbäume umsiedeln. Dazu muss der Drache geritten werden. Tipsar fast sich ein Herz.
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16:30-16:45
Hannah Arendt – Das Mädchen aus der Fremde
() | ARD-alpha
Die fünfteilige Serie über Hannah Arendt zeigt ihr Leben, angelehnt an ihre Werke, ihre bedeutenden Beziehungen und Freundschaften, die gleichzeitig auch immer Reflektoren ihrer Arbeiten waren. Die Folgen setzen sich aus inszenierten Sequenzen und dokumentarischen Teilen zusammen. Der rege Briefwechsel Hannah Arendts mit Freunden und Kollegen wird als Gespräche in einem Raum à la „Dogville“ mit Schauspielern dargestellt. Das Interview „Zur Person“, das Günter Gaus 1964 mit Hannah Arendt geführt hat, ist Selbstzeugnis und Dokument zugleich und wird als immer wiederkehrendes Element in jede Folge thematisch eingebunden.
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18 bis 24 Uhr
0 Uhr bis 6 Uhr | 6 Uhr bis 12 Uhr | 12 Uhr bis 18 Uhr | 18 Uhr bis 24 Uhr

19:20-20:00
Kulturzeit
(Magazin (Kultur – Kultur allgemein)) | 3sat
„Kulturzeit“ ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat.

„Kulturzeit“ mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
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23:45-01:10
Irene Huss, Kripo Göteborg – Der Novembermörder
(Fernsehfilm (Fernsehspiel)) | 3sat

nach den Romanen von Helene Tursten
Thalia.de* | Hugendubel.de*

Der reiche Immobilienmakler Richard von Knecht stürzt vom Balkon seiner Luxuswohnung. Die Gerichtsmedizinerin stellt zweifelsfrei fest, dass er ermordet wurde. Ein Fall für Irene Huss.

Kommissarin Irene Huss zieht in diesem Krimi nach dem gleichnamigen Bestseller-Roman von Helene Tursten zunächst den Kürzeren – obwohl die durchtrainierte Kampfsportlerin mit schwarzem Gürtel in Jiu-Jitsu sich normalerweise zu wehren versteht.

Irene Huss und ihr junger Kollege Fredrik nehmen die Ermittlungen auf und entgehen dabei nur knapp einem Bombenanschlag, der die Büroräume des Toten verwüstet. Die Kommissarin hört von Knechts Ehefrau Sylvia, die den Verlust ihres Mannes nicht zu betrauern scheint. Sie betrügt ihren Gatten seit geraumer Zeit mit dem Kammersänger Ivan Viktors, hat aber ebenso ein Alibi wie ihr Sohn Henrik, ein Antiquitätenhändler, und dessen schwangere Frau, das Top-Model Charlotte.

Irene Huss konzentriert sich nun auf den Drogen-Dealer Bobo Torsson, der sich als Fotograf ausgibt und sein vermeintliches Atelier neben Knechts Büroräumen angemietet hatte. Zwischen den beiden kam es offenbar zu einem heftigen Streit. Irene wüsste zu gerne, worum es in dieser Auseinandersetzung ging, doch bei der Beschattung Torssons unterläuft ihr eine schwerwiegende Panne. Dabei gerät sie in die Gewalt von Torssons Komplizen JP Svensson und Hoffa, berüchtigten Schlägern, und kann sich nur mit knapper Not befreien.

Auch privat hat die Kommissarin ein Problem: Ihre Tochter Jenny ist mit einem Skinhead liiert und droht, in die rechte Szene abzudriften. Durch Zufall trifft Irene den zwielichtigen Svensson in einem Restaurant wieder und kann ihn überrumpeln. In der U-Haft stellt sich heraus, dass Svensson drogenabhängig ist. Die Entzugserscheinungen helfen seinem Gedächtnis rasch auf die Sprünge. Überraschend plaudert er einige Dinge aus, die den Fall in ein völlig anderes Licht rücken.

Angela Kovács, bestens bekannt aus den erfolgreichen Henning-Mankell-Adaptionen mit Krister Henriksson, verkörpert eine sympathische, moderne Frauenfigur. Sie liebt ihren Beruf und ihre Familie. In beiden Welten möchte sie perfekt sein, was ihr aber nicht immer gelingt.
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0 Uhr bis 6 Uhr | 6 Uhr bis 12 Uhr | 12 Uhr bis 18 Uhr | 18 Uhr bis 24 Uhr  
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