Fernsehprogramm Kultur - Dienstag - www.kultur4all.de

0 bis 6 Uhr
0 Uhr bis 6 Uhr | 6 Uhr bis 12 Uhr | 12 Uhr bis 18 Uhr | 18 Uhr bis 24 Uhr

00:30-02:00
Inspector Lynley & Sergeant Havers (1/4)
() | One
Very britisch – aber mit einem frischen Touch! Er ist von adliger Herkunft, ein geistreicher Oxford-Absolvent und finanziell unabhängig; sie stammt aus einfachen Verhältnissen, verlässt sich auf ihr Bauchgefühl und sagt stets, was sie denkt – gemeinsam bilden Leo Suter und Sofia Barclay alias „Inspector Lynley & Sergeant Havers“ ein ungleiches Ermittlerduo.
Mit schweren Neuanfängen, unerwarteten Wiedersehen und einem mysteriösen Fall beginnt die britische Krimireihe, die auf den Romanen von Elizabeth George basiert.

Ein beruflicher Neustart könnte besser laufen: Inspector Lynley (Leo Suter) trifft im beschaulichen Horseford wieder auf Brian Nies (Daniel Mays) als Vorgesetzten, der ihm schon in London das Leben schwer gemacht hat.

Auch seine neue Partnerin empfängt ihn alles andere als begeistert: Sergeant Barbara Havers (Sofia Barclay), die der intrigante Polizeichef ebenfalls auf dem Kieker hat, kann ausgerechnet jetzt einen Upper-Class-Überflieger an ihrer Seite nicht gebrauchen! Für ein stressfreie Kennenlernen fehlt die Zeit: Guy Brouard (Dave Anders), Besitzer einer Privatinsel, ist gewaltsam ums Leben gekommen. Schnell zeigt sich, dass der egomanische Machtmensch mit einem Faible für römische Imperatoren und Kulte offenbar über die Stränge geschlagen hat.

Eine ungewöhnliche Affäre mit seiner Schwiegertochter Carmel (Gillian Saker), ein inszeniertes Tête-à-Tête mit der Archäologiestudentin Sofia Cullen (Nadia Parkes) und familiäre Verwerfungen kommen ans Licht. Fast alle aus Brouards Umfeld könnten ihm Böses wollen. Doch wer hat tatsächlich den Mord begangen? Erst als Lynley und Havers erkennen, jemand mit dem schmerzhaftesten Motiv übersehen zu haben, kommen sie der Lösung auf die Spur …

Das fiktive Polizeirevier „Three Counties“ im ländlichen Osten Englands bildet die Kulisse für Krimis in bester Genretradition, die Drehbuchautor Steve Thompson und Regisseur Ed Bazalgette mit modernen Themen auf unterhaltsame Weise fortschreiben.
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03:45-04:40
Marlon Brando – Hollywoods ewiger Rebell
(Dokumentation) | ORF 2
Ein genialer Schauspieler, dessen Charaktere legendär sind: Marlon Brando, dessen Geburtstag sich 2024 zum 100. Mal jährt, bleibt ein ewiger Rebell und ein Sexsymbol mit unumstrittenem Talent. In den sittenstrengen 1950er-Jahren erschütterte der Shootingstar des amerikanischen Films etliche Gewissheiten. Im darauffolgenden Jahrzehnt unterstützte die „Bad Boy“-Symbolfigur aus „Endstation Sehnsucht“ die Bürgerrechtsbewegungen von Afroamerikanern und Native Americans. Spätere Filme wie „Der letzte Tango in Paris“ und „Apocalypse Now“ brachten ihm Comebacks. Ein Porträt des charismatischen Künstlers, der jegliche Grenzen missachtete und zeitlebens gegen den Strom schwamm.
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05:00-05:30
ttt – titel thesen temperamente
() | Das Erste (ARD)
ttt wird im wöchentlichen Wechsel von sechs Redaktionen der ARD Landesrundfunkanstalten verantwortet: BR, HR, MDR, NDR, RBB und WDR.
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6 bis 12 Uhr
0 Uhr bis 6 Uhr | 6 Uhr bis 12 Uhr | 12 Uhr bis 18 Uhr | 18 Uhr bis 24 Uhr

11:10-12:05
Sommerbühne
() | ORF 2
Vorhang auf für das letzte regelmäßig bespielte Stegreiftheater Europas! Die 1909 gegründete Tschauner Bühne pflegt die Tradition des klassischen Stegreifspiels und entwickelt sie immer weiter. So zählen heute auch Stegreifrevuen zum Repertoire des legendären Sommertheaters in Wien-Ottakring. Der Film bringt Ausschnitte aus dem aktuellen Programm, blickt ins historische Archiv und stellt jene Menschen vor, die für die Tschauner Bühne leben und sie prägen.
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12 bis 18 Uhr
0 Uhr bis 6 Uhr | 6 Uhr bis 12 Uhr | 12 Uhr bis 18 Uhr | 18 Uhr bis 24 Uhr

12:45-13:30
Giganten der Kunst
(Dokumentation (Kultur – Geschichte allgemein)) | ZDFinfo
Seine Ausstellungen brechen Besucherrekorde, seine Bilder berühren zutiefst. „Terra X – Giganten der Kunst“ begibt sich auf Entdeckungsreise durch Leben und Werk Caspar David Friedrichs.

Seine Bilder bestechen auch heute noch durch ihre Einfachheit und ihre Wucht. Und sie wühlen auf. Die Dokumentation „Terra X – Giganten der Kunst“ offenbart, warum der Maler Caspar David Friedrich mit seinem Werk noch immer berührt und verstört.

Der Dichter Heinrich von Kleist sagte über eines seiner berühmtesten Bilder, dem „Mönch am Meer“, dass es ihm bei der Betrachtung so vorkomme, als seien ihm die Augenlider abgeschnitten. Wer sich auf die Bilder Caspar David Friedrichs einlässt, wird von ihrer Magie gefangen genommen. Für den Maler wird die Natur zu einem Rettungsanker und zu einer Quelle der Inspiration.

In seiner frühen Kindheit erlebt er den Tod der Mutter und Schwester. Mit 13 Jahren ertrinkt sein Bruder vor seinen Augen, nachdem dieser Caspar David aus einem Eisloch in einem zugefrorenen See gerettet hat. Es sind die lebensverändernden Brüche, die bei Friedrich den persönlichen künstlerischen Ausdruck hervorbringen. „Terra X – Giganten der Kunst“ begibt sich auf eine visuelle Entdeckungsreise durch sein Gesamtwerk und zeigt auf, wie der Künstler in seiner Malerei collagenartig Orte erschafft, die er tatsächlich nie gesehen oder besucht hat.

Gerade das Werk und die Persönlichkeit von Caspar David Friedrich spornen an, neu entdeckt zu werden. Er gilt als bedeutendster Vertreter der Romantik. Die Dokumentation beleuchtet in emotionalen und visuell fesselnden Spielszenen die Momente seiner Biografie, die verständlich machen, wie große Kunst entstehen kann. Forschende untersuchen und dechiffrieren die Genese und Substanz seiner Meisterwerke und zeigen auf, wie modern seine Bilder noch heute sind.
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13:30-14:15
Giganten der Kunst
(Dokumentation (Kultur – Geschichte allgemein)) | ZDFinfo
Seine Bilder provozieren mit sinnlicher Nacktheit in Gold. „Terra X: Giganten der Kunst“ erkundet Leben und Werk des geheimnisvollen Ausnahmekünstlers
Gustav Klimt.

Ob in Wien, New York oder Tokio: Seine Kunst zieht die Massen an, seine Werke werden zu Rekordsummen gehandelt. Er zählt zu den bekanntesten und zugleich geheimnisvollsten Künstlern des 20. Jahrhunderts.

Klimt ist ein Mann der Widersprüche: traditionsbewusst und grenzüberschreitend. Ein Feminist und Schürzenjäger. Ein liebevoller Familienmensch und beziehungsunfähig. Der scheue Mann aus einfachen Verhältnissen wird im Wien der Jahrhundertwende zum Anführer einer Künstlerrevolution, der Secession. Statt gefälliger Historienmalerei zu liefern, experimentiert er mit abstrakten Symbolen, mit Gold als Stilelement und provozierenden Inhalten. Seine Freizügigkeit sorgt für viele Skandale.

Klimts Privatleben würde heute die Klatschspalten und sozialen Medien beherrschen. Unter seinem blauen Malerkittel soll er nichts getragen haben, er hatte Verhältnisse mit vielen seiner Modelle. Sechs uneheliche Kinder gehen daraus hervor. In der emanzipierten Modeschöpferin Emilia Flöge, die ihrer Zeit weit voraus war, findet er eine Seelenverwandte. Sie inspiriert Klimt und beeinflusst sein Werk. Sein Gemälde „Der Kuss“ gehört zu den weltweit bekanntesten Bildern überhaupt und steht damit auf einer Stufe mit Leonardo da Vincis „Mona Lisa“ oder Edvard Munchs „Der Schrei“. Unzählige Liebespaare posieren vor dem Original im Wiener Museum Belvedere. Doch kaum einer weiß, wer auf dem Bild dargestellt ist.

Forschende unterschiedlichster Fachrichtungen untersuchen und dechiffrieren die Entstehung von Klimts Meisterwerken. In visuell fesselnden Spielszenen verfolgt die Dokumentation „Terra X: Giganten der Kunst“ den künstlerischen Prozess Gustav Klimts und versucht, das Geheimnis seiner Kunst zu lüften.
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14:00-15:30
Mord im Mittsommer – Staffel 7 (3/4)
(Serie) | arte

nach den Romanen von Viveca Sten
Amazon.de* | Thalia.de* | Hugendubel.de*

Ein Fischer findet eine weibliche Leiche bei Sandhamn. Kommissar Alexander und seine Kollegin Miriam nehmen die Ermittlungen auf. Am Fundort der Leiche angekommen, reagiert Alexander ungewöhnlich emotional darauf, wie seine Kollegen von der Spurensicherung die Leiche untersuchen. Und auch später im Büro kann er sich nicht beruhigen. Handelt es sich bei der Leiche vielleicht um Alexanders verschwundene Ehefrau?

Unterdessen hat Staatsanwältin Nora die Brandska-Villa an Kristina vermietet, eine Freundin der Familie. Kristina wird den ganzen Sommer in Sandhamn verbringen, und auch ihre neue große Liebe Anders, den sie auf einer Dating-Seite kennengelernt hat, wird sie dort besuchen kommen. Doch auf der Insel verhält sich Anders sehr merkwürdig. Was verheimlicht er?
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14:15-15:00
Giganten der Kunst
(Dokumentation (Kultur – Geschichte allgemein)) | ZDFinfo
Sie gilt als die berühmteste Malerin der Welt. „Terra X: Giganten der Kunst“ erzählt über das dramatische Leben von Frida Kahlo und zeigt auf, warum ihre Werke Millionen von Menschen berühren.

Sie ist der Superstar ihrer eigenen Bilder. Frida Kahlos Werk ist ein Publikumsmagnet, obwohl die meisten ihrer Gemälde von Schmerz und Verzweiflung erzählen. Ihre Malerei fasziniert dabei auch sehr junge Menschen.

Was war die Triebfeder ihrer ungeheuren Kreativität, und welche Frau verbirgt sich hinter diesen Bildern? In enger Zusammenarbeit mit Forschern ist „Terra X – Giganten der Kunst“ dem Mythos Frida Kahlo auf der Spur und setzt nach und nach ein spannendes Mosaik einer außergewöhnlichen und vielschichtigen Künstlerin zusammen, die gleichzeitig Rebellin, Liebende und Leidende war. Geboren 1907 in Coyoacán, Mexiko, war Kahlos Leben von Dramen gezeichnet.

Schon als Kind ist Frida körperlich beeinträchtigt, wird zum Gespött anderer Kinder. Ein schwerer Busunfall zerstört jäh Fridas Lebenspläne und wird zum Motor ihrer Kunst. Ihre Ehe mit dem mexikanischen Künstler Diego Rivera war ein Wechselspiel aus Liebe, Verrat und künstlerischer Inspiration. Mit visuell opulenten und emotional packenden Spielszenen erweckt „Terra X“ die Malerin und ihr Werk zum Leben.

Die Dokumentation erzählt Frida Kahlo im Kontext ihrer Zeit und folgt ihren Spuren von Mexiko-Stadt über New York und Paris, wo sie mit Künstlern wie André Breton und Pablo Picasso zusammentraf. „Terra X: Giganten der Kunst“ beleuchtet, warum Frida Kahlos Kunst bis heute nichts an Relevanz verloren hat und warum die Künstlerin mit ihrem Mut, sich selbst treu zu bleiben, heutzutage ein role model vieler junger Menschen ist.
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15:00-15:45
Albrecht Dürer – Superstar
(Dokumentation (Kultur – Lebensstile/-entwürfe)) | ZDFinfo
Albrecht Dürers Kunst kennt fast jeder: „Betende Hände“, „Der Feldhase“, die Selbstbildnisse. Das Genie aus Nürnberg hat die Kunst für immer verändert. Wer war dieser Superstar?

Dürer, der ehrwürdige alte Meister: Dieses Klischee aus dem Schulbuch trügt. „Terra X“ zeigt, wie innovativ und sogar revolutionär Dürer war: mit seinen Dämonen, seiner Nacktheit und seinem Witz. Konventionen waren ihm egal. Ein moderner Künstler.

Diese „Terra X“-Dokumentation zeigt die Welt, aus der Dürer kommt: das aufstrebende Nürnberg um 1500. Eine deutsche Weltstadt, aber eng und von Seuchen geplagt. Bei seinem Vater, einem Goldschmied, geht der Zwölfjährige in die Lehre. Der muss ihn bald ziehen lassen, denn schnell zeigt Albrecht, was seine Berufung ist: Er wird Maler. Wie ein Fotograf es heute tun würde, bannt er alles, was ihn interessiert, auf Tausende Papierseiten. In Venedig lernt er, es mit den italienischen Meistern aufzunehmen. Und dann zeigt der junge Maler der Welt, was er kann. Im „Selbstbildnis“ von 1500 malt er sich wie Jesus Christus, und nun folgt ein Paukenschlag auf den anderen.

Zusammen mit Dürer-Spezialisten geht „Terra X“ in die wichtigsten Museen nach München, Nürnberg und Wien. Archive wurden geöffnet, kostbare Unikate gezeigt. Was ist ihr Geheimnis? Mit modernster Animationstechnik wird die unendlich feine Machart der Werke erforscht. Mit dem bloßen Auge nicht erkennbar, aber dennoch von Dürer ausgemalt: das silbrige Fell des „Feldhasen“, das Horrorszenario der „Apokalyptischen Reiter“. Und „Terra X“ untersucht die zeitlose Relevanz von Albrecht Dürers Monogramm „AD“ – es ist das erste Logo, das erste Markenzeichen der Geschichte.

Die Dokumentation schildert in Reenactments, wie Dürer immer „Der Erste“ war: Er schuf das erste Akt-Selbstbildnis, dann das erste weibliche Aktporträt, und er arbeitete als Erster fürs große Publikum – von manchen seiner Holzschnitte verkaufte er Tausende Exemplare. Damit steht er am Beginn unseres Bilder-Zeitalters und ist mit seinen ikonenhaften Meisterwerken auch heute allgegenwärtig. Ein Meister also, der zeitlos jung und revolutionär geblieben ist.
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15:30-17:05
Mord im Mittsommer – Staffel 7 (4/4)
(Serie) | arte

nach den Romanen von Viveca Sten
Amazon.de* | Thalia.de* | Hugendubel.de*

Der berühmte Professor für Kinderpsychologie Carl-Johan Berger wird während einer Feier auf seinem Anwesen erstochen. Vicky, die seit Jahren verschollene Frau von Kommissar Alexander Forsman, wird am Tatort mit einem Messer in der Hand angetroffen und festgenommen.

Alexander ist fassungslos darüber, dass seine Frau den Mord an Berger begangen haben soll. Er fragt sich, wo sie all die Jahre war und was sie mit Berger zu tun hatte. Vicky hüllt sich in Schweigen. Alexander versucht mit allen Mitteln, sie zum Reden zu bringen, aber ohne Erfolg. Daraufhin wird er von seinem Chef von dem Fall abgezogen. Seine Kollegin Miriam Biana muss nun die Ermittlungen allein führen und stößt dabei auf ein dunkles Geheimnis in der Familie Berger.
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18 bis 24 Uhr
0 Uhr bis 6 Uhr | 6 Uhr bis 12 Uhr | 12 Uhr bis 18 Uhr | 18 Uhr bis 24 Uhr

19:00-19:25
Die drei Musketiere
() | KiKA

nach dem Roman von Alexandre Dumas
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Der magische Degen:
Der Alchemist am Hof, Samuel de Plaindert, bemerkt zufällig, was für einen einzigartigen Degen Porthos besitzt. Er behauptet, dass man mit Hilfe der Klinge dieses Degens Gold machen könne.Da für Porthos ihr Degen Mondschein extrem wichtig ist und sie ihn hütet wie ihren Augapfel, will sie ihn de Plaindert nicht überlassen. Doch Richelieu sieht in dem Degen eine Möglichkeit zu enormem Reichtum zu kommen. Er lässt ihn für de Plaindert stehlen.

Floridor:
Graf de Treville soll verbannt werden, weil er Richelieu vor den Augen des Königs geheime Dokumente gestohlen hat. Rochefort soll seinen Posten einnehmen. Aber würde der Graf so etwas tun?Die drei Musketiere und D’Artagnan glauben jedenfalls fest an die Unschuld des Grafen und machen sich sofort daran herauszufinden, was wirklich geschehen ist. Dabei stoßen sie auf einen Schauspieler namens Floridor, der dem Grafen zum Verwechseln ähnlich sieht.
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23:30-01:00
Kommissar Wallander – Mörder ohne Gesicht
(Spielfilm) | BR Süd

nach den Romanen von Henning Mankell
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Der brutale Doppelmord an einem alten Bauernehepaar konfrontiert Wallander mit einem brisanten Thema. Die sterbende Frau gibt ihm einen vagen Hinweis auf die flüchtigen Täter: Ausländer! Gegen den Willen des Kommissars gerät die vertrauliche Information an die Presse, worauf die Fremdenfeindlichkeit geschürt wird. Ein Asylantenheim geht in Flammen auf, ein Migrant wird feige erschossen. Wallander ist zunächst sicher, dass die beiden Fälle miteinander zusammenhängen, doch seine Ermittlungen münden jäh in eine Sackgasse.

Kurt Wallander (Kenneth Branagh) ist gewiss nicht ausländerfeindlich. Als seine Tochter Linda (Jeany Spark) ihm beim Abendessen ihren syrischen Freund Jamal (Arsher Ali) vorstellt, kann er seine Befangenheit aber kaum verbergen. Ein Notruf befreit ihn aus der peinlichen Situation. Auf einem abgelegenen Bauernhof wurde ein altes Ehepaar überfallen und grausam zugerichtet. Der Mann ist bereits tot, mit ihren letzten Worten haucht die sterbende Frau (Karin Bertling) dem Kommissar noch einen unverständlichen Hinweis auf die geflüchteten Täter ins Ohr. Wallander deutet den Kollegen gegenüber an, das Wort könnte sich auf Ausländer bezogen haben. Ein unbekannter Informant gibt den vertraulichen Hinweis an die Presse weiter, die das Thema genüsslich ausschlachtet.

Kurz darauf brennt ein Auffanglager für Asylbewerber und ein Migrant wird von einem fremdenfeindlichen Fanatiker erschossen. Wallander fühlt sich verantwortlich für die Ausschreitungen und arbeitet fieberhaft an der Klärung der beiden Fälle. Der ermordete Bauer, so viel ist schnell klar, zahlte Schweigegeld an eine Frau, die ein uneheliches Kind von ihm hatte. Zur Aufklärung des Mordes an ihm und seiner Frau trägt diese späte Enthüllung allerdings nichts bei.

Die Ermittlungen konzentrieren sich schließlich auf den zwielichtigen Valfrid Strom (Fredrik Gunnarson). Der rechtsradikale Mörder des wehrlosen Migranten verkörpert für Wallander den perfekten Schuldigen. Als Strom sich der Verhaftung widersetzt, erschießt der Kommissar ihn auf der Flucht. Das Bauernehepaar hat Strom allerdings nicht auf dem Gewissen. Für die Lösung dieses Falles muss Wallander seine Vorurteile hinterfragen.

Die elegante Verfilmung des schwedischen Bestsellers legt den Akzent auf den inneren Zwiespalt des berühmten Kommissars. Kenneth Branagh, in Henning Mankells Augen der beste Darsteller seiner Kultfigur, muss in seinem vierten Auftritt als Kurt Wallander lernen, dass es auch unter Ausländern schwarze Schafe gibt. Hettie Macdonalds bildgewaltige Adaption gefällt durch das leitmotivische Bild eines fliehenden Pferdes, zu dem Wallander eine besondere Beziehung hat. In einer Nebenrolle ist David Warner zu sehen, der als Wallanders Vater Povel einen weiteren Demenzschub erleidet.
© by ARD/TV-Browser

0 Uhr bis 6 Uhr | 6 Uhr bis 12 Uhr | 12 Uhr bis 18 Uhr | 18 Uhr bis 24 Uhr  

Alle Angaben ohne Gewähr.

Von Astrid Demand-Schnitzer

* Studium der Musikwissenschaften (Historische und Systematische Musikwissenschaften an der Uni Hamburg) * mit neun Jahren angefangen Geige zu spielen, heute singe ich gern im Chor * mit vier Jahren Ballett angefangen – bis heute dabeigeblieben * beruflich: Online-Marketing – lange angestellt in der Entertainment-Branche, seit 2017 selbständig

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