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Fernsehprogramm – Sonntag 25. Oktober 2026
25 Oktober Ganztägig
0 bis 6 Uhr
0 – 6 Uhr | 6 – 12 Uhr | 12 – 18 Uhr | 18 – 24 Uhr
Alle Tage
00:55-02:25
Wir sind die Rosinskis
(Spielfilm) | BR Süd
Peggy Rosinski muss ihre Familie mit den drei Kindern und Mann alleine über Wasser halten. Torben ist wieder einmal ohne Job und die unbezahlten Rechnungen führen dazu, dass die Zwangsräumung droht. Als ihre Mutter Angelika wieder einmal auftaucht und ihren Schwiegersohn Torben für eine Lieferung von Traktoren nach Polen anheuern möchte, ahnt Peggy nichts Gutes und kann gerade noch verhindern, dass die Sache schiefgeht. Doch die listige Oma hat noch ganz andere Pläne.
Drei Kinder und ein Nichtsnutz als Mann – Peggy Rosinski muss ihr Leben fast im Alleingang stemmen. Für wenig Geld malocht sie in einer Großreinigung.
Weil ihr „Fels in der Brandung“ Torben seit Monaten ohne Job ist, reicht es vorne und hinten nicht. Lauter unbezahlte Rechnungen, sogar die Zwangsräumung des kunterbunten Häuschens droht, denn auf dem Amt sitzt ein fieser Sachbearbeiter, der die lebensfrohe Frau gewaltig auf dem Kieker hat. Klein beigeben kommt für Peggy allerdings auf keinen Fall infrage. Genauso wenig wie ein krummes Ding, das ihre Mutter Angelika drehen möchte.
Diese taucht nach langer Abstinenz mal wieder auf und möchte, dass Schwiegersohn Torben bei einer nächtlichen Lieferung von Traktoren nach Polen aushilft. Natürlich leicht verdientes Geld, natürlich total legal. In letzter Sekunde haut ihn Peggy, die ihre Pappenheimer bestens kennt, aus der Sache raus und beschließt: Ab sofort ist Oma für die ganze Familie gestorben!
Leider halten gute Vorsätze bei den Rosinskis nur kurz. Schon am nächsten Tag sackt die listige Seniorin alle für eine feucht-fröhliche Grilltour ein, während Peggy auf der Arbeit die nächste Hiobsbotschaft erfährt. Jetzt steht ihr das Wasser wirklich bis zum Hals! Deshalb die Mafiosi-Oma, die unterdessen das nächste doppelbödige Geschäft mit ihrer tussigen Enkelin Angelique einfädelt, um Hilfe bitten? Da müsste noch viel mehr schiefgehen!
Erstmals gemeinsam vor der Kamera begeistern Anna, Katharina und Nellie Thalbach als Mutter, Großmutter und Enkelin in der Komödie „Wir sind die Rosinskis“. Der Filmtitel ist Programm der liebenswerten Familienbande: Auch wenn alle ans Ausscheren denken – sobald es darauf ankommt, hält man zusammen wie Pech und Schwefel! Schmerzfrei geben Milan Peschel und Vincent Krüger die ebenso einfältigen wie soften „besseren Hälften“ ihrer starken Frauen. Diese schließt man genauso ins Herz wie Frankfurt an der Oder, das an das Berlin der wilden 1990er Jahre erinnert. Für einen wunderbaren Groove sorgt der grandiose Soundtrack mit Musik der Sängerin Jasmin Shakeri und des DJ-Duos Beathoavenz sowie lässigen Rocksongs.
Am 19. Januar 1954 in Ost Berlin geboren, übernahm Katharina Thalbach bereits im Alter von vier Jahren Kinderollen auf der Bühne, im Fernsehen sowie im Kino. Helene Weigel bot ihr 1969 die Rolle der Betty in der Inszenierung von Berthold Brechts „Dreigroschenoper“ am Berliner Ensemble an. Ihre Darbietung wurde gleichermaßen gefeiert wie es für sie der Durchbruch als Schauspielerin war. Weitere große Erfolge erzielte sie in verschiedenen Inszenierungen der Volksbühne Berlin, für die sie ab 1972 auf der Bühne stand. Erste größeren Rollen beim Film übernahm sie in Konrad Wolfs Spielfilm „Der nackte Mann auf dem Sportplatz“ (1974) und in zwei Werken des Regisseurs Egon Günther: „Lotte in Weimar“ (1975) und „Die Leiden des jungen Werther“ (1976). Nach der Übersiedelung in die Bundesrepublik 1976 konnte sie ihre in der DDR begonnene Karriere nahtlos fortsetzen. Sie spielte in der Folgezeit hochgelobt an verschiedenen West Berliner Theatern ebenso wie in Bochum, München oder auch Zürich. Ab Ende der Achtzigerjahre inszenierte sie auch Theaterstücke und machte sich als Regisseurin vor allem von Werken von Brecht und Shakespeare einen Namen. Als herausragend gilt darüber hinaus ihre Inszenierung des „Hauptmann von Köpenick“ von Carl Zuckmayer mit Harald Juhnke in der Hauptrolle, für den sie hin und wieder einsprang und dessen Rolle übernahm.
Im Kino spielte sie in Margarethe von Trottas eigenständigem Regiedebüt „Das zweite Erwachen der Christa Klages“ (1978). Legendär war ihr Auftritt als Maria Matzerath in Volker Schlöndorffs mit dem Oscar ausgezeichnetem Film „Die Blechtrommel“ (1979). Diese Erfolge ebneten ihr den Weg zu einer bis heute andauernden beispiellosen Filmkarriere, in der sie in einigen der bedeutendsten deutschen Kino und Fernsehproduktionen der letzten 40 Jahre mitwirkte. Es gelang ihr somit, neben ihrem Schaffen am Theater, sich als einer der herausragendsten zeitgenössischen Schauspielerinnen zu etablieren. Zu diesem filmischen Werken zählen neben vielen weiteren Hans W. Geißendörfers Mehrteiler „Theodor Chindler“ (1979), Doris Dörries „Paradies“ von 1986, Leander Haußmanns „Sonnenallee“ (1999), „Die Manns – Ein Jahrhundertroman“ (2001) von Heinrich Breloer, „Strajk – Die Heldin von Danzig“ (2006) von Volker Schlöndorff, „Hände weg von Mississippi“ (2007) von Detlef Buck oder auch die europäische Großproduktion „Henri 4“ (2010) von Jo Baier und Philipp Stölzls „Ich war noch niemals in New York“ von 2019. Für letzteren wurde Katharina Thalbach mit dem Ernst Lubitsch Preis geehrt. Darüber hinaus wurde Thalbach unter anderem mit dem Deutschen Darstellerpreis, dem Deutschen wie Bayerischen Filmpreis, dem Adolf Grimme Preis sowie dem Deutschen Schauspielerpreis ausgezeichnet und erfuhr mit dem Bundesverdienstkreuz als auch mit dem französischen Ordre des Arts et des Lettres ebenso höchste gesellschaftliche Anerkennung.
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01:15-02:45
Verblendung
() | ZDF
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01:15-02:15
André Rieu – Das große Open-Air-Konzert 2026
() | NDR Schleswig-Holstein
Im Juli 2026 verwandelte sich der historische Vrijthof in Maastricht erneut in einen glitzernden Open-Air-Ballsaal. André Rieu kehrte mit seinem Johann Strauss Orchester für seine legendären Sommerkonzerte in seine Heimatstadt zurück und feierte ein ganz besonderes Jubiläum: 20 Jahre Sommerkonzerte auf dem Vrijthof.
Unter dem Motto „Viva Maastricht!“ dürfen sich die Zuschauerinnen und Zuschauer auf ein Programm voller romantischer Walzer, bekannter Melodien aus Musicals wie „My Fair Lady“ und „Les Misérables“ sowie zahlreiche Welthits freuen. Zusammen mit internationalen Solisten und 300 Tänzern schafft André Rieu eine unvergessliche Atmosphäre.
André Rieu ist einer der erfolgreichsten Live-Entertainer der Welt. Seine Konzerte sind bekannt für musikalische Vielfalt, die alle Generationen verbindet. Mehr als 150.000 Besucher aus über 100 Ländern kamen während der zwölf Sommerkonzerte nach Maastricht.
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01:25-02:30
Sophie Dervaux dirigiert Haydn, Lessel & Mozart
(Musik) | arte
Sophie Dervaux, Fagottistin und Dirigentin, steht im Mittelpunkt des Konzerts und präsentiert gemeinsam mit der Schlesischen Philharmonie ein spannendes Programm mit Werken der Wiener Klassik. In ihrer Doppelfunktion als Solistin und musikalische Leiterin rückt sie das Fagott als facettenreiches Soloinstrument ins Zentrum des Geschehens.
Das Konzert steht im Zeichen generationenübergreifender Beziehungen. Joseph Haydn – der väterliche Mentor –, Wolfgang Amadeus Mozart – sein Bewunderer und Schüler – und Franciszek Lessel – Haydns direkter Schüler – stehen in einem schöpferischen Austausch, der über das persönliche Verhältnis hinaus die Klangwelt der Klassik geprägt hat. Die Werke des Abends treten miteinander in Dialog und bilden ein klangliches „Familienporträt“.
Mit Sophie Dervaux steht eine Ausnahmemusikerin auf der Bühne: Sie ist nicht nur eine der gefragtesten Fagottistinnen weltweit, sondern auch eine charismatische Dirigentin. Als Solofagottistin bei den Wiener Philharmonikern ist sie mit dem klassischen Repertoire tief vertraut. In Mozarts Konzert übernimmt sie die Solopartie, zugleich dirigiert sie das Orchester in Werken von Haydn und Lessel. Diese Doppelrolle macht das Konzert zu einem Erlebnis musikalischer Kommunikation auf Augenhöhe.
Die Schlesische Philharmonie, gegründet 1945, zählt bis heute zu den bedeutendsten Orchestern Polens. Das Orchester überzeugt durch einen jugendlichen, frischen Klang, gepaart mit hoher Disziplin und großer stilistischer Flexibilität. In der Zusammenarbeit mit Sophie Dervaux entsteht ein warmer, fein abgestimmter Ensembleklang, der die Werke der Wiener Klassik mit Frische, Präzision und emotionaler Tiefe interpretiert.
Aufzeichnung vom 3. Oktober 2025 im Karol-Stryja-Saal, Katowice, Polen.
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02:15-02:45
Mordkommission Istanbul – Transit
(Spielfilm) | Das Erste (ARD)
nach den Krimis von Hülya Özkan
Zwei Kugeln in der Brust des Taxi fahrenden Schriftstellers Tarik Önal deuten auf einen gewöhnlichen Raubmord hin. Mehmet Özakin findet jedoch heraus, dass Önal noch eine weitere, illegale Nebentätigkeit ausübte. Er arbeitete für seinen Bruder Erdogan, der als Kopf einer Schlepperbande das Schicksal von Flüchtlingen gnadenlos ausbeutet. Welche Rolle Erdogans Frau Aischa in diesem immer komplizierter werdenden Fall spielt, ist dem Kommissar noch unklar. Bevor sich das Bild zu einem Ganzen abrundet, muss Önals letzter Fahrgast, eine schöne Unbekannte, gefunden werden.
- Beginn der Winterzeit um 03:00 Uhr
Aus dem netten Abend, den Mehmet Özakin (Erol Sander) mit seiner Frau Sevim (Idil Üner) verbringen will, wird wieder einmal nichts. Der Kommissar muss zu einem Tatort, an dem der Schriftsteller und nebenberufliche Taxifahrer Tarik Önal (Fatih Dönmez) erschossen wurde.
Seinen letzten Fahrgast holte dieser von einem schummrigen Hotel ab, in dem Özakin und sein Kollege Mustafa Tombul (Oscar Ortega Sanchez) einige Überraschungen erleben. Das Etablissement dient als Umschlagplatz für eine Schlepperbande, sein Besitzer ist kein anderer als Tarik Önals reicher Bruder Erdogan (Tim Seyfi) – der von diesen kriminellen Machenschaften angeblich nichts weiß. Auf dem Überwachungsvideo des Hotels entdeckt der Kommissar eine unbekannte Frau, die zu Tarik Önal ins Taxi stieg: Sie ist die Letzte, die ihn lebend sah, doch von ihr fehlt jede Spur.
Umso überraschter ist der Kommissar, als er ihr Gesicht im Schaufenster einer Buchhandlung entdeckt. Es ist die iranische Schriftstellerin Nesrin Bahrami (Carolina Vera), die in ihrem Heimatland wegen regimekritischer Äußerungen verfolgt wird. Offenbar ist sie geflohen und in Erdogans Hotel untergetaucht.
Auf der Suche nach ihr kommt Özakin einem iranischen Geheimagenten in die Quere, der nicht sehr zimperlich ist. Schlimmer ist jedoch, dass Sevims beste Freundin Buket (Demet Gül) sich nach einem Wasserschaden bei den Özakins einquartiert hat. Und die blockiert morgens eine Stunde lang das Badezimmer.
- Beginn der Winterzeit um 03:00 Uhr
Diese Episode aus der komödiantischen Krimireihe „Mordkommission Istanbul“ gefällt dank ihrer bewährten Mischung aus spannender Ermittlungsarbeit und Humor. Doch Erol Sander als Kommissar Özakin vergeht auch das Lachen. Das Schicksal gefolterter Flüchtlinge geht ihm zu Herzen – und außerdem stellt eine überdrehte Freundin seiner Frau zu Hause alles auf den Kopf. Für Auflockerung sorgt Oscar Ortega Sanchez als Özakins Kollege, der über Tantra Sex rätselt. Auch die Episodenrollen sind glänzend besetzt mit Fatih Dönmez, Tim Seyfi und Carolina Vera, bestens bekannt aus Tom Tykwers Romanverfilmung „Das Parfum“. Regisseur Michael Kreindl zeigt nicht nur die schönen, sondern auch die – besonders für Flüchtlinge – schrecklichen Seiten Istanbuls.
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04:15-05:05
Die Hörbigers – Eine Schauspieldynastie
(Dokumentation (Gesellschaft – Geschichte allgemein)) | 3sat
Chance und Bürde – beides birgt der große Name Hörbiger. Während Christiane und Maresa damit leben und arbeiten, wählte Elisabeth Orth den Mädchennamen ihrer Großmutter als Künstlernamen.
Im zweiten Teil von Christian Reichholds Dokumentation erinnern sich die drei Töchter von Paula Wessely und Attila Hörbiger an ihre Kindheit im „Hörbiger-Haus“ und an ihre Anfänge als Schauspielerinnen. Die wurden ihnen nämlich nicht leicht gemacht.
Elisabeth wollte zunächst Filmcutterin werden, für Christiane hatten die berühmten Eltern eine Laufbahn als Konditorin im Sinn, und Maresa tendierte zuerst zum Journalismus, dann Richtung Oper, ehe auch die jüngste der drei Töchter ihre Ausbildung zur Schauspielerei begann. In sehr persönlichen Gesprächen beleuchtet die „Zweite Generation“ nicht nur die Sonnenseiten ihrer Familiengeschichte, sondern auch die kritischen, ja, lebensgefährlichen Situationen, vor allem in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg. Sie berichtet auch von den völlig unterschiedlichen Arbeitsweisen ihrer Eltern, die sie als Kinder hautnah miterlebten, und von ihrer späteren Zusammenarbeit mit einem stets wohlwollenden Vater und einer zumeist besorgten Mutter, die auf der Bühne mitunter sogar zur Konkurrentin werden konnte.
Im Alter hochgeehrt erlebten Paula Wessely und Attila Hörbiger noch mit, wie ihre Kinder – jedes auf seine Weise – Karriere machten: Elisabeth und Maresa vor allem auf der Bühne, Christiane beim Film („Schtonk“ bekam sogar eine Oscar-Nominierung) und beim Fernsehen. Einblicke ins Privatleben gibt zum Beispiel ein Film über die Hochzeit von Christiane Hörbiger mit Wolfgang Glück im Jahr 1962, sowie ein Bildbericht über die Beerdigung von Paul Hörbiger, der 1981, knapp vor seinem 87. Geburtstag starb.
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05:05-05:55
Die Hörbigers – Eine Schauspieldynastie
(Dokumentation (Gesellschaft – Geschichte allgemein)) | 3sat
Im letzten Teil von Christian Reichholds Dokumentation über die Hörbigers kommt die mittlerweile erfolgreiche „Dritte Generation“ zu Wort.
Paul Hörbigers Enkel Mavie Hörbiger und Christian Tramitz sowie Maresas Sohn Manuel Witting, Christianes Sohn Sascha Bigler und Elisabeth Orths Sohn Cornelius Obonya, der wie sein Großvater Attila als „Jedermann“ bei den Salzburger Festspielen begeistert, blicken zurück.
Sie erinnern sich an Begegnungen mit ihren Großeltern und an die Reaktionen in der Familie, als diese von ihren Berufswünschen erfuhr. Vor allem das Verhältnis der angehenden Schauspieler zu ihren Großeltern, das zwischen Ehrfurcht, Angst und Respekt pendelte, bietet interessante Einblicke in ihre Anfänge.
Bis auf Mavie mussten (oder durften) alle von ihnen ohne den großen Namen Hörbiger ins Berufsleben starten. Während „die Jungen“ die Karriereleiter empor kletterten, absolvierten Paula Wessely und Attila Hörbiger ihre letzten Auftritte, ehe sie sich von der Bühne des Lebens verabschiedeten. Christiane Hörbiger und Maresa Hörbiger, die nach dem Tod der Wessely aus dem Hörbiger-Haus das „Theater zum Himmel“ machten, stehen ohne Vorbehalt zu ihrem Mutterstolz, während Elisabeth Orth, inzwischen Ehrenmitglied und Doyenne des Burgtheaters, mit dem Wort „Stolz“ zwar hadert, die Leistungen ihres Sohnes Cornelius Obonya aber als „phänomenal“ bezeichnet.
Mittlerweile spielt auch schon die „Vierte Generation“: Paul Sedlmeir, 1981 im Todesjahr seines Großvaters geboren und daher nach ihm benannt, wird bereits für Hauptrollen in TV-Krimis engagiert. Cornelius Obonya, Manuel Witting und Mavie Hörbiger stellen sich schließlich auch der Frage, wie sie reagieren würden, sollten ihre Kinder dereinst den Wunsch äußern, selbst Schauspieler zu werden.
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6 bis 12 Uhr
0 – 6 Uhr | 6 – 12 Uhr | 12 – 18 Uhr | 18 – 24 Uhr
Alle Tage
06:20-07:05
Franco Zeffirellis „La Bohème“
(Dokumentation) | arte
An vielen Opernhäusern weltweit gehören Produktionen von Franco Zeffirelli bis heute zum Repertoire. Seine Inszenierung von „La Bohème“, die 1963 auf die Bühne kam und 1965 auf Film aufgezeichnet wurde, ist zu einem solchen Klassiker geworden, dass die Wiener Staatsoper im Januar 2022 ihre 444. Aufführung gab. Für Zeffirelli, der sich schon zu seiner Homosexualität bekannte, war der Erfolg dieser Inszenierung ungeheuer wichtig, bedeutete er doch endlich auch in seinem Heimatland Italien die Anerkennung, die ihm in London und New York längst zuteilwurde.
Hört man seinen Namen, denkt man an Opern- und Filmkulissen von fast betäubender Opulenz. Spektakuläre Sets und erzählerische Lesbarkeit machen „La Bohème“ zeitlos und sprechen immer noch sowohl Musik- wie auch Filmliebhaber an. Zeffirellis Inszenierung dieser musikalischen wie filmischen Sternstunde fängt die zarte und melancholische Intimität der unglücklichen Liebesgeschichte im Pariser Künstlerleben des Fin de Siècle kongenial ein.
Die Dokumentation zeigt Ausschnitte der Filminszenierung und macht in kurzen dokumentarischen Passagen die Geschehnisse dahinter fühlbar. Dabei stehen die emotionale und künstlerische Bedeutung des Moments im Mittelpunkt. Zu den Interviewpartnern gehören viele Stars heutiger Aufführungen der Inszenierung Zeffirellis, der im Jahr 2023 100 Jahre alt geworden wäre. Die in jüngerer Vergangenheit gegen den Regisseur laut gewordenen Missbrauchsvorwürfe werden eingeordnet.
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06:55-07:10
Pettersson und Findus
() | ZDF
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+ Kultur4all-Tipp +
Pettersson und Findus live auf der Bühne
Eventim.de* | Adticket.de*
07:10-07:20
Wickie und die starken Männer
() | ZDF
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nach den Kinderbüchern von Runer Jonsson
Amazon.de* | Thalia.de*
07:10-07:55
Jane Austen – Literatur und Leidenschaft
() | NDR Schleswig-Holstein
Die Karriere der britischen Schriftstellerin Jane Austen war beispielhaft. Die Hauptwerke der Autorin aus der Zeit der Regency „Stolz und Vorurteil“ und „Emma“ zählen zu den Klassikern der englischen Literatur. Am 16. Dezember 2025 feiert Jane ihren 250. Geburtstag. Das mit leichter Hand erzählte Porträt zeigt die Welt der großartigen Schriftstellerin und die Welt ihrer Romane. Sie lässt Historikerinnen und Literaturwissenschaftlerinnen ebenso zu Wort kommen wie die begeisterte Leserschaft, Filmausschnitte laden zum Schmachten ein.
Die Hauptwerke der britischen Schriftstellerin Jane Austen (1775-1817) aus der Zeit der Regency „Stolz und Vorurteil“ und „Emma“ zählen zu den Klassikern. Jane Austen stammte aus einer einfachen, gebildeten Familie, sie war das siebte von acht Kindern. Ihr Vater war anglikanischer Pfarrer, ihr literarischer Lebensraum ist die Familie. Ihre Romanheldinnen sind vor allem Frauen im heiratsfähigen Alter, die noch unverheiratet sind. Von Anfang an ist sie mit ihren Romanen erfolgreich. Sie veröffentlich anonym als „By A Lady“, mit Erfolg. Prinzregent George, Namensgeber der Regency-Epoche, ist begeisterter Leser ihrer Werke. Tatsächlich hat die Lady mit ihren sechs zu Lebzeiten veröffentlichten Romanen von „Sinn und Sinnlichkeit“ bis „Stolz und Vorurteil“ Weltliteratur geschrieben!
Dazu kommen noch ihre Jugendwerke und Fragmente. Auch die Verfilmungen ihrer Werke zählen längst zu den Klassikern, so die moderne Adaption von „Stolz und Vorurteil“ „Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück“ (2001) nach dem Roman von Helen Fielding. Heutzutage steht Jane Austen auf dem Höhepunkt ihres Ruhms: eine Weltliteratin von multimedialer Präsenz.
Das mit leichter Hand erzählte Porträt zeigt die Welt der großartigen Schriftstellerin und die Welt ihrer Romane. Sie lässt Historikerinnen und Literaturwissenschaftlerinnen ebenso zu Wort kommen wie die begeisterte Leserschaft, Filmausschnitte laden zum Schmachten ein.
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07:20-07:40
Marie Jacquot dirigiert Henry Purcell
() | WDR
Eine Fabelwelt mit Irrungen, Wirrungen und verliebt-verdrehten Köpfen. Henry Purcell komponierte die erste Vertonung von Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“.
Mal ist es ein großer Ball mit verschiedenen Tänzen, dann erklingt einfach schöne Instrumentalmusik. Das WDR Sinfonieorchester spielt eine Suite aus Henry Purcells abwechslungsreicher Komposition. Um das Tänzerische zu betonen, lässt Marie Jacquot die Musikerinnen und Musiker im Stehen spielen.
William Shakespeares Komödie „A Midsummer Night’s Dream“ hat immer wieder Komponisten inspiriert: Felix Mendelssohn Bartholdy zum Beispiel oder Benjamin Britten – und sogar ein Rock-Musical von Heinz Rudolf Kunze! Die Früheste musikalische Adaption ist Henry Purcells Semi-Oper „The Fairy Queen“ von 1692. Die Uraufführung als aufwendiges und ausuferndes barockes Spektakel wurde ein finanzielles Desaster. Marie Jacquot, Chefdirigentin des WDR Sinfonieorchesters geht an Henry Purcells musikalische Essenz und hat aus zwei Stunden Musik eine abwechslungsreiche Orchestersuite zusammengestellt.
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07:55-08:30
Max&Maestro
() | KiKA
46. Gleiches Recht für alle!:
Es sind Schulferien und trotz der warmen Temperaturen hat sich der Maestro einen großen Karton mit Alpakawolle aus Peru schicken lassen, um eine Mütze für Max zu stricken. Schließlich fördert dies die Geschmeidigkeit der Finger. Max hingegen beschäftigt sich lieber mit dem neuen Stück. Zu seiner Überraschung stammt es nicht von dem ihm schon bekannten Komponisten Robert Schumann, sondern von dessen Ehefrau Clara. Unterdes hat Emilia Schwierigkeiten bei ihren Ferienunternehmungen. Sie will unbedingt wie die anderen Jungs beim Strandrugby mitspielen, soll allerdings am hawaiianischen Tanzkurs teilnehmen, der nur für Mädchen offen ist. Emilia protestiert gegen dieses alte Geschlechterdenken.
- Klavierverbot:
Max arbeitet seit Tagen an einer wahren Mammutaufgabe, denn der Maestro hat ihm aufgetragen, Claude Debussys La Mer für das Klavier zu adaptieren. Doch da eine totale Sonnenfinsternis bevorsteht, wird er von Emilia gebeten, ihr bei ihrer großen Präsentation während des Public Viewing zu helfen. Max lehnt zunächst ab, da er seine Arbeit als wichtiger erachtet, doch als der Maestro ihm daraufhin striktes Klavierverbot erteilt, entschließt sich Max, Emilia zu unterstützen. Zu den Qualitäten eines guten Musikers zählt es eben auch, an der Welt, die ihn umgibt, teilzunehmen, um kreativ bleiben zu können. - Eine bunte Mischung:
Bei den Boombastic Ninjas ist die Luft raus. Sie haben seit Wochen keinen neuen Track geschrieben und ihr Proberaum im Keller gleicht mittlerweile eher einer vollgestopften Abstellkammer als einem inspirierenden Paradies für kreative Rapper. Max hat eine Idee und inseriert den liebgewonnenen Hip-Hop-Bunker als Tauschangebot für einen anderen Raum. Es dauert auch nicht lange, da melden sich die ersten Künstler. Allerdings ist ein Angebot schlimmer als das andere. Vielleicht war ihr Raum ja doch gar nicht so schlecht? Oft bedarf es nur ein wenig Fantasie, und schon kann man die Dinge in einem neuen Licht betrachten.
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07:55-08:55
Der Klang der Bücher
() | NDR Schleswig-Holstein
Das wird tierisch! Das NDR Elbphilharmonie Orchester und der NDR Bücherpodcast „eat.READ.sleep“ präsentieren im Kulturforum Lüneburg Geschichten von Tieren in Musik und Literatur. Eine Kammerbesetzung des Orchesters lässt bekannte Katzen, Vögel und Wölfe der Musikgeschichte zu Wort kommen. Die Podcast-Hosts Jan Ehlert und Daniel Kaiser berichten von Schweinen, Kaninchen und Hunden in der Weltliteratur. Musiker und Podcaster sind gemeinsam dem Klang der Bücher auf der Spur. Eine Aufzeichnung vom 4. April 2025.
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08:35-09:30
Gene Tierney – Hollywoods vergessener Star
(Dokumentation) | arte
Für Martin Scorsese ist Gene Tierney eine der meistunterschätzten Schauspielerinnen aus der Blütezeit des US-Kinos. Die Darstellerin ließ sich nie auf eine Rolle festlegen, wie es in Hollywood üblich war, sondern spielte in 34 Filmen alle erdenklichen Charaktere, von Joseph L. Mankiewicz‘ „Ein Gespenst auf Freiersfüßen“ bis zu Ernst Lubitschs Spielfilm „Ein himmlischer Sünder“, der 1943 zu einem Meilenstein ihrer Karriere wurde. Ihre wohl bekannteste Rolle übernahm sie 1944 in „Laura“ von Otto Preminger, mit dem sie in der Folge noch mehrfach zusammenarbeitete. 1946 wurde Tierney für ihre Rolle als Psychopathin in „Todsünde“ (1945) für einen Oscar nominiert.
Bereits als Jugendliche erhielt Gene Tierney bei einem Filmstudiobesuch von Anatole Litvak den Rat, Schauspielerin zu werden. Die Darstellerin, die Regisseure wie Josef von Sternberg, Joseph L. Mankiewicz und John Ford inspirierte, hatte eine bewegte Lebensgeschichte. In der Dokumentation liest Gene Tierney Auszüge aus ihren Memoiren. Ergänzt wird das Bild durch Schilderungen von Tierneys Enkelkindern sowie von Martin Scorsese und dem Filmwissenschaftler Joseph McBride.
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08:45-09:15
Westart
() | WDR
Reportagen und Berichte über Kulturereignisse bei uns im Westen, Porträts spannender Künstler und Blicke hinter die Kulissen. Neue Bücher und Filme, sehenswerte Ausstellungen und Musikevents, aktuelle Gesellschaftsphänomene und brisante Kulturpolitik. Moderatorin Siham El-Maimouni präsentiert die neuesten Trends und Kultur-Hotspots der Region. Jede Woche vierzig Minuten faszinierende Kultur und bewegende Themen, zu großen Events die Westart Reportage: eine ganze Sendung, um ein Thema von vielen Seiten zu beleuchten. Kultur erleben – mit Westart!
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09:55-10:15
Der kleine Drache Kokosnuss
() | KiKA
nach den Kinderbüchern von Ingo Siegner
Amazon.de* | Thalia.de* | Hugendubel.de*
67. Der Zaubertrank:
Der neue Fitnesstrainer Sebastian ist der Schwarm aller Frauen im Feuerdrachendorf! Nicht nur, dass er flotte Aerobic-Kurse gibt, er verkauft außerdem ein Wundermittel, dass jung macht.So was gibt’s doch gar nicht, denkt Kokosnuss. Und ehrlich gesagt, seine Mutter Mette sieht auch keinen Deut jünger aus, als vorher. Allerdings klafft ein zunehmend großes Loch in der Haushaltskasse. Kokosnuss beschließt sich diesen Sebastian einmal genauer anzusehen!
- Big Bo wird’s zu bunt:
Big Bo ist eigentlich kaum zu übersehen. Aber ein bisschen farbenfroher könnte er aussehen, findet Kokosnuss. Die Obstschwestern erklären sich bereit, den Riesendrachen herauszuputzen.Big Bos neues Aussehen, mit vielen bunten Punkten und schicker Brille, macht was her. Big Bo selbst weiß nicht recht, ob er sich so gefällt. Allerdings hat ihn ein Vogelschwarm schnell als neuen Nistplatz auserkoren und das gefällt Big Bo keinesfalls. Was tun?
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09:55-10:30
Twist
(Magazin) | arte
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12 bis 18 Uhr
0 – 6 Uhr | 6 – 12 Uhr | 12 – 18 Uhr | 18 – 24 Uhr
Alle Tage
12:20-13:00
La Moffo – Bericht über einen Star
() | One
Die in den USA geborene Sopranistin Anna Moffo gab 1955 in Spoleto ihr Bühnendebüt als Opernsängerin in Donizettis ‚Don Pasquale‘. Von 1959 bis 1976 sang sie regelmäßig an der Metropolitan Opera New York. Es folgten Einladungen der Opernhäuser von Wien, Berlin, Mailand und Paris. Neben dem klassischen Repertoire widmete sie sich auch der Operette und dem Musical und arbeitete als Schauspielerin.
Anna Moffo singt in dieser 1970 in Berlin entstandenen Fernsehproduktion Opern- und Operettenmelodien mit dem RIAS-Tanzorchester und dem RIAS-Kammerchor unter Leitung von Paul Kuhn. Daneben gibt es Einblicke in die Probenarbeit und in die Einstudierung eines modernen Tanzes mit dem Choreographen Jürgen Feindt.
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13:00-14:30
Der Sommer mit Pauline
(Spielfilm) | One
Ausstrahlung auch im französischen Originalton
Der 15-jährige Émile lebt mit seinen Eltern in einem Wohnwagen am Rande einer französischen Kleinstadt. Liebevoll aber exzentrisch schafft seine Familie es immer wieder, ihn bis auf die Knochen zu blamieren. Als Émile von seiner ersten Liebe Pauline zu ihrem Konzert nach Venedig eingeladen wird, schwebt er im siebten Himmel – bis sein Vater dies zur perfekten Gelegenheit für einen Familientrip erklärt. Und so beginnt eine skurrile Reise voller einzigartiger Abenteuer.
Die französische Komödie ist eine Adaption des Romans ‚Venedig ist nicht in Italien‘ von Ivan Calbérac, der auch das Drehbuch schrieb und Regie führte. Im Mittelpunkt steht eine exzentrische, aber liebevolle Familie, die von Hélie Thonnat, Benoît Poelvoorde, Valérie Bonneton und Eugène Marcuse gespielt wird.
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13:30-14:45
Ella und das große Rennen
() | KiKA
Nirgendwo passieren so komische und aufregende Sachen wie in Ellas Schule, das liegt an ihren Mitschülern Hanna, Timo, Pekka, Tiina, Mika, Rambo und natürlich an ihrem Lehrer.Was für ein Schreck: Ellas schöne alte Schule soll abgerissen werden. Dort, wo sie jetzt steht, ist eine Formel 1-Rennstrecke geplant und Ellas Klasse soll in eine ungemütliche Riesenschule wechseln.Um das zu verhindern, gibt es nur eine Chance: Ella und ihre Freunde müssen ein Rennen gegen den zukünftigen Formel 1-Weltmeister gewinnen.Info: Die Ella-Bücher sind mit insgesamt 250.000 verkauften Bänden die derzeit erfolgreichste Kinderbuchreihe im Deutschen Buchhandel. Seit 2007 sind 8 Geschichten der finnischen Erfolgsserie von Autor Timo Parvela in Deutschland erschienen. Jetzt kommt die erste Verfilmung der sympathischen Abenteuer nach ihrem großen Erfolg in Finnland auch zu uns.Bei Astrid Lindgrens Pippi Langstrumpf war es ein superstarkes Kind mit einem Koffer voller Gold, das sich gegen den Rest der Welt behaupten konnte. Bei Timo Parvelas Ella und ihren Freunden ist es eine Gruppe von Kindern die ihre Sicht auf die Welt erfolgreich verteidigt.
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13:45-15:25
Der Graf von Monte Christo (1/2)
(Spielfilm) | arte
nach dem Roman von Alexandre Dumas
Amazon.de*
Der Seemann Edmond Dantès kehrt 1814 von einer langen Reise heim nach Marseille, um endlich seine Geliebte Mercédès zu heiraten. Unterwegs macht er auf der Insel Elba halt, um im Namen seines verstorbenen Vorgesetzten einen Brief abzugeben. Dort trifft er auf Napoléon, für den er ebenfalls einen Brief mitnehmen soll. Dies wird ihm zum Verhängnis.
Der eifersüchtige Fernand, Mercédès’ Cousin, will Mercédès selbst zur Frau haben. Er heckt eine Intrige aus: Dantès wird bei seiner Verlobungsfeier verhaftet. Man wirft ihm vor, ein Komplize Napoléons zu sein. Ohne Prozess lässt ihn Staatsanwalt Villefort unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen in das berüchtigte Gefängnis Château d’If einsperren und für tot erklären. Im Gefängnis lernt Dantès Abbé Faria kennen, einen Freiheitskämpfer, der ihn zu seinem Erben ernennt und ihm das Versteck seines unermesslichen Schatzes auf der Insel Monte Christo verrät. 20 Jahre später ergibt sich endlich die Chance zur Flucht: Als der alte Faria stirbt, gibt sich Dantès wie mit ihm vereinbart als der Tote aus und wird im Leichensack aus dem Gefängnis befördert. Sofort macht er sich auf die Suche nach seinem Schatz und seinen einstigen Verbündeten …
Mit „Der Graf von Monte Christo“ (1954) schuf Regisseur Robert Vernay die Neuauflage seines eigenen Schwarz-Weiß-Films von 1943. Wenngleich Vernay akribisch genau an der Buchvorlage blieb, musste in beiden Versionen der immense Umfang des gleichnamigen Romans reduziert werden. Der Film erschien als Zweiteiler, wurde später aber von der Verleihfirma auch in einer gekürzten einteiligen Fassung angeboten.
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15:20-15:55
Belle und Sebastian
() | KiKA
nach den Kinderbüchern von Cécile Aubray
25. Die Legende vom weißen Bären:
Roberta ist überzeugt, dass sich in den Bergen ein weißer Bär herumtreibt. Das behauptet auch eine Legende von Saint Martin. Als Sebastian mit der Wirtin losgeht, erlebt er eine Überraschung.Tatsächlich scheint ein sehr großes Tier sein Unwesen in den Bergen zu treiben. Doch die Dorfbewohner sind wie immer der Meinung, dass es sich um Belle handeln muss. Das Tier ist aber scheinbar viel größer als Belle. Wo mag es nur herkommen? Und was kann es sein?
- Das Adlerküken:
Amadeus hat ein großes Ei gefunden. Es handelt sich scheinbar um ein Adlerei. Er möchte es für sich behalten. Adèle und Sebastian versuchen ihm beizubringen, dass das auf keinen Fall geht.Doch der Sturkopf lässt nicht ab von seinem Vorhaben. Adèle trickst Amadeus aus und tauscht das Ei unbemerkt gegen einen ähnlichen Stein aus. Die Kinder versuchen, das echte Ei zum Adlernest zurückzubringen. Doch Amadeus bemerkt den Betrug und verfolgt die beiden. - Feuer in den Bergen:
Sören bekommt von César ein Vergrößerungsglas und nimmt es mit auf einen Ausflug in die Berge. Als er es auf einer Wiese liegen lässt, bahnt sich eine Katastrophe an. Ein Feuer bricht aus.Die Kinder bemerken, dass es auf der Weide brennt und die Schafe in Gefahr sind. Mit Hilfe von Belle gelingt ihnen eine gewagte Rettungsaktion. Sören ist am Boden zerstört und versucht, noch ein kleines Schaf zu retten. Doch er war wohl gar nicht der Übeltäter.
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17:30-18:00
SWR Kultur
() | SWR BW
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17:45-18:35
Die Filmmusik von John Williams
(Dokumentation) | arte
Diese „Sternstunde der Musik“ lädt ein zu einer Begegnung mit einem der bedeutendsten Filmkomponisten unserer Zeit. Im Mittelpunkt steht das Gala-Konzert „A John Williams Celebration“ in der Walt Disney Concert Hall in Los Angeles am 30. September 2014. Der junge Gustavo Dudamel, Bewunderer und Freund von Williams, dirigiert die Los Angeles Philharmonic durch ein Programm, das die ganze Spannweite von dessen Schaffen entfaltet – von den großen sinfonischen Klangwelten bis zu seinen leisen, zutiefst menschlichen Kompositionen.
Zwischen den musikalischen Höhepunkten öffnen Erinnerungen und Gespräche den Blick auf den Menschen hinter den weltberühmten Melodien. Musikerinnen und Musiker wie Anne-Sophie Mutter, Itzhak Perlman oder die Filmmusikkomponisten Ramin Djawadi („Game of Thrones“) und Alex Komlew sprechen über einen Künstler, dessen Bescheidenheit ebenso beeindruckt wie seine schöpferische Kraft. Williams‘ Musik verleiht den Geschichten Hollywoods einen Funken Magie – und begeistert auch, wenn sie einmal nicht für das bewegte Bild komponiert wurde.
Den emotionalen Höhepunkt des Konzertabends bildet John Williams selbst, wenn er den ikonischen „Imperial March“ aus „Star Wars“ dirigiert. Als schließlich Darth Vader die Bühne betritt, begegnen sich Popkultur und Konzerttradition in einem augenzwinkernden Moment, der den Saal begeistert.
Fünf Oscars, 27 Grammys und viele weitere Auszeichnungen markieren eine einzigartige Karriere. John Williams wurde nicht über Nacht zur Legende. Seine Musik ist über Jahrzehnte gewachsen – und mit ihr ein Klang, der Generationen verbindet.
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18 bis 24 Uhr
0 – 6 Uhr | 6 – 12 Uhr | 12 – 18 Uhr | 18 – 24 Uhr
Alle Tage
19:00-19:25
Robin Hood – Schlitzohr von Sherwood
() | KiKA
161. Prinz John im Schafspelz:
Prinz John spielt König Richard und den Dorfbewohnern eine Komödie vor. Er behauptet, von seiner Reise als guter Mensch zurückgekehrt zu sein und fortan als Schafhirte leben zu wollen.Als er den Dorfbewohnern eine Umverteilung ihres Ersparten zum Wohle der Allgemeinheit vorschlägt, wird Robin hellhörig. Schnell stellt sich heraus, dass Prinz John mal wieder einen Plan ausgeheckt hat, um an das Gold der Dorfbewohner zu kommen.
- Ein Hoch auf Prinz John:
Die beiden Diebesschwestern bedienen sich mal wieder kräftig im Dorf. Robin gelingt es, die Diebinnen zu fangen. Als ein Minnesänger Robins Taten preist, wird Prinz John eifersüchtig.Er möchte ebenfalls in einem Lied besungen werden. Er schlägt einer der beiden Schwestern einen Handel vor, mit der sie ihre Schwester befreien kann. Daraufhin finden weitere Diebstähle im Dorf statt und Prinz John entschädigt die Bestohlenen großzügig.
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Robin Hood live auf der Bühne
Tickets adticket.de* | eventim.de* | Reservix.de*
21:40-23:10
Drachenjungfrau
(Fernsehfilm (Fernsehspiel)) | 3sat
nach dem Roman von Manfred Baumann
Amazon.de* | Hugendubel.de*
Am Fuße der mächtigen Krimmler Wasserfälle im Salzburger Land liegt ein totes Mädchen: Lena Striegler, Gewinnerin der Vorausscheidung zum groß inszenierten „Austrian Marketenderinnen Award“.
Alles deutet auf einen Selbstmord hin, wenn da nicht der herzförmige Stein wäre, den jemand in die Hand der toten Lena gelegt haben muss. Kommissar Martin Merana soll sich, sozusagen auf dem Weg in den Urlaub, die Sache ansehen. Dem Workaholic ist das nicht unrecht.
Denn Merana blickt den Ferien mit seiner Freundin mit gemischten Gefühlen entgegen. Bindungen sind seine Sache nicht – Urlaube noch viel weniger.
Die Rückkehr nach Krimml, an den Wohnort seiner spirituell begabten Großmutter, birgt Überraschungen. Eine davon ist Meranas wachsendes Interesse an der rustikalen Postenkommandantin Heilmayr, die eigentlich so gar nicht seinem sonstigen Frauentyp entspricht. Die andere ist die Rätselhaftigkeit des Falls, der auf die mystischen Geheimnisse der Sage von der Drachenjungfrau Bezug zu nehmen scheint. Zwei Dinge werden für Martin Merana rasch klar: Es muss Mord gewesen sein. Und: Aus dem Urlaub wird wohl nichts.
Am Fuße der Krimmler Wasserfälle geht Manuel Rubey erstmals unter die TV-Kommissare, wenn mit dem Landkrimi „Drachenjungfrau“ der mörderische Streifzug durch Österreich seinen Lauf nimmt. Gemeinsam mit Stefanie Reinsperger soll Rubey in Salzburg den mysteriösen Tod einer Jugendlichen untersuchen.
In weiteren Rollen spielen unter anderen Gerhard Greiner, Harald Krassnitzer, Christine Ostermayer, Patricia Aulitzky, Sabrina Reiter und Verena Altenberger. Das Drehbuch stammt von Nikolaus Leytner, Stefan Hafner und Thomas Weingartner nach Manfred Baumanns gleichnamigem Roman. Die Dreharbeiten fanden im Sommer 2015 in Salzburg statt – unter anderem in Neukirchen am Großvenediger, in Krimml und in Mühlbach.
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21:45-22:35
BR-KLASSIK: Simon Rattle dirigiert Highlights der Filmmusik
(Klassik) | ARD-alpha
Millionenfach fotografiert, von Touristen gern besucht, bei den Einheimischen als Treffpunkt und Flanierort beliebt: Der Münchner Odeonsplatz. Einmal im Jahr wird er zum Konzertsaal für tausende begeisterte Musikfans. Vor der malerischen Kulisse der Feldherrnhalle, Theatinerkirche und Münchner Residenz präsentiert Sir Simon Rattle im Juli 2022 Highlights der Filmmusik mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks.
Olivia de Havilland und Errol Flynn waren die Stars im Hollywood-Streifen „Die Abenteuer des Robin Hood“. In drei Kategorien gewann der Film die berühmte goldene Statue, darunter auch die Musik des aus Österreich emigrierten Erich Wolfgang Korngold. Geschult durch die spätromantische Oper wurde er zum Mitbegründer einer opulenten, süffig-symphonischen Filmmusik. Diese inspirierte noch Generationen von Nachfolgern, wie Hollywoods Zeremonienmeister John Williams, dessen Klassiker aus „Star Wars“, „Harry Potter“, „E.T.“ und Indiana Jones bilden den glamourösen Rahmen dieser Filmmusik-Gala.
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22:00-22:55
Legendäre Liebespaare des Kinos
(Dokumentation) | arte
Ein Skandal in den USA: 1950 heiratet Ingrid Bergman – der Hollywood-Star, dessen Name mit Klassikern wie „Casablanca“, „Wem die Stunde schlägt“ oder „Berüchtigt“ untrennbar verbunden ist – den italienischen Regisseur Roberto Rossellini, Vorbild einer ganzen Generation von Filmemachern, insbesondere der Nouvelle Vague. Die gefeierte Schauspielerin, Mutter einer Tochter und in erster Ehe verheiratet, lässt alles hinter sich und zieht nach Rom. Ausgelöst wurde diese radikale Wende durch ihre Faszination für Rossellinis neorealistisches Meisterwerk „Rom, offene Stadt“. Auf der Suche nach tiefgründigeren Rollen abseits von Hollywoods Studio- und Starsystems nahm sie Kontakt zu Rossellini auf, um mit ihm zu arbeiten.
Die beiden verlieben sich und in nur sieben Jahren entstehen fünf gemeinsame Filme – darunter „Stromboli“ (1950), „Europa 51“ (1952), „Angst“ und „Liebe ist stärker“ (beide 1954). Aus der Beziehung gehen drei Kinder hervor: Roberto und die Zwillinge Isabella und Isotta Rossellini. Aus erster Ehe hatte Ingrid Bergman bereits eine Tochter, Pia Lindström, die jedoch bei ihrem Vater aufwuchs, während Ingrid Bergman drehte.
Die Eheschließung von Bergman und Rossellini wird in den USA verurteilt, außerdem verübelt man dem Star, dass sie Hollywood den Rücken kehrt. Doch Bergman setzt sich über all das hinweg – und lebt ihr selbstbestimmtes freies Leben. Später setzt sie ihren Willen auch gegen Rossellini durch, dem es nicht gefällt, dass sie 1956 für „Anastasia“ nach Hollywood zurückkehrt. 1957 endet die Ehe, doch das Vermächtnis des glamourösen Paars lebt in den künstlerisch anspruchsvollen Filmen, die durch ihre Begegnung entstanden sind.
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22:35-23:05
Capriccio
(Kulturmagazin) | ARD-alpha
Die Welt der Kunst und Kultur. Überraschend, innovativ, mit ungewöhnlicher Bildsprache, genauen Recherchen und einer eigenen Haltung.
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23:15-00:30
Verbotene Bücher
(Dokumentation (Gesellschaft – Politik Ausland)) | ZDFinfo
An Amerikas Buchregalen tobt ein Kulturkrieg. Auf der einen Seite lautstarke Befürworter ausufernder Buchverbote, auf der anderen Bibliothekarinnen, die das Recht auf Lesefreiheit verteidigen.
Schulbibliotheken waren jahrzehntelang ein sicherer Ort des Lesens und Lernens, des ersten Kontaktes mit der großen unbekannten Welt. Doch konservativen US-Aktivisten sind sie ein Dorn im Auge. Alles, was ihrem Weltbild nicht entspricht, soll entfernt werden.
Im Oktober 2021 veröffentlicht Matt Krause, republikanischer Abgeordneter im Repräsentantenhaus von Texas, eine Liste mit 850 Büchern, die von den Schulen auf „obszöne“ und „rassistische“ Inhalte überprüft werden sollten. Die meisten der beanstandeten Titel behandeln Themen wie Diskriminierung oder LGBTQ+-Identität. Er fordert, dass Schülerinnen und Schüler vor „Pornografie“ und allem, was bei ihnen „Unbehagen“ oder „Schuldgefühle“ hervorrufen könnte, geschützt werden müssten, indem man solche Bücher aus den Schulbibliotheken entferne.
Selbst ernannte Elternrechtsgruppen wie die ultrakonservativen „Moms for Liberty“ haben seitdem landesweit die Propagandatrommel gerührt. Immer mehr Bücher werden beanstandet, immer gezielter werden diese Attacken koordiniert. Inzwischen sind bereits Tausende Bücher aus Schulbibliotheken verbannt worden.
Bibliothekarinnen und Bibliothekare, die nur ihren Job machen – Kindern Zugang zu einer breiten, altersgerechten Auswahl an Literatur zu verschaffen –, sehen sich Diffamierung und Drohungen ausgesetzt, online und im täglichen Leben. Trotzdem haben viele von ihnen nicht klein beigegeben und leisten Widerstand, organisieren sich und kämpfen. Dafür haben sie teilweise mit dem Verlust ihres Arbeitsplatzes bezahlt.
Dieser Dokumentarfilm erzählt die Geschichte dieser heldenhaften Kämpferinnen und Kämpfer. Gewöhnliche Bürgerinnen und Bürger, die unerwartet zu Verteidigern der Demokratie geworden sind – und die alles riskieren, um die Grundrechte ihrer jungen Schützlinge zu bewahren.
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23:20-23:50
Druckfrisch
() | ARD-alpha
Allein in Deutschland erscheinen jedes Jahr 90.000 neue Bücher. Ganz schön schwer, hier den Überblick zu behalten. „Druckfrisch“, das Büchermagazin im Ersten, hilft bei der Orientierung im Bücherdschungel. Moderator Denis Scheck besucht Schriftsteller und stellt Neuerscheinungen vor. Er lobt und lästert über die aktuellen Bestseller, spricht Empfehlungen aus, sagt aber auch, welche Bücher reine Zeitverschwendung sind. Belletristik, Krimis, Sachbücher, Biographien oder Kochbücher – nichts ist vor ihm sicher.
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23:35-00:05
ttt – titel thesen temperamente
() | Das Erste (ARD)
ttt wird im wöchentlichen Wechsel von sechs Redaktionen der ARD Landesrundfunkanstalten verantwortet: BR, HR, MDR, NDR, RBB und WDR.
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23:55-00:55
Endspiele: Die Musik Ungarns zwischen Repression und Aufbruch
(Dokumentation) | arte
Ungarn nimmt innerhalb Europas eine besondere Stellung ein – insbesondere, wenn man die Musikgeschichte des Landes seit 1945 betrachtet. In kaum einem anderen europäischen Land gibt es so viele einflussreiche Komponisten, deren Werke die Entwicklung der Musik maßgeblich geprägt haben. Namen wie Béla Bartók, György Ligeti und György Kurtág stehen dabei exemplarisch für diese herausragende kulturelle Leistung.
Doch Ungarn ist nicht nur für seine Musik bekannt, sondern auch für seine ambivalente und widersprüchliche Geschichte. Die Dokumentation erzählt diese bewegte Geschichte Ungarns im 20. Jahrhundert anhand der Biografien seiner großen Komponisten. Im Mittelpunkt steht dabei eine Begegnung des Pianisten Pierre-Laurent Aimard mit dem inzwischen 100-jährigen György Kurtág im Budapest Music Center.
Daneben kommen viele bedeutende Persönlichkeiten des ungarischen Kulturlebens zu Wort, unter anderem Vera Ligeti, die Witwe des Komponisten, der Schriftsteller und Historiker György Dalos und Péter Nádas, der als Schriftsteller und Fotograf das Leben in Ungarn dokumentierte.
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