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Fernsehprogramm – Sonntag 18. Oktober 2026

18 Oktober Ganztägig

0 bis 6 Uhr
0 – 6 Uhr | 6 – 12 Uhr | 12 – 18 Uhr | 18 – 24 Uhr
Alle Tage

00:40-01:35
Der Komponist und sein Himmel – Pēteris Vasks
(Dokumentation) | arte
„Die Liebe ist das Wichtigste“. In kurzen Hosen und fast immer barfuß, seine Hände und seine Blicke gehen oft himmelwärts. Seine Augen leuchten, wenn er von Musik spricht, oder von der Natur: Pēteris Vasks „Ehrfurcht vor dem Leben“ wird in seiner Musik spürbar. In seinem Haus im Wald komponiert er für die Welt. Seine Musik ist seine Botschaft und Aufforderung, die Welt und die Natur zu fühlen, wertzuschätzen, zu genießen – mit Achtung und Liebe.

Vasks wird als Sohn eines Baptistenpfarrers 1946 in dem kleinen Dorf Aizpute nahe der Ostsee geboren. Er wächst mit Haus- und Kirchenmusik auf – und unter sowjetischem Diktat. Mit 13 Jahren komponiert er sein erstes Freiheitslied. Später studiert er Kontrabass und Komposition. Mit seinen musikalischen Bildern begleitet er die Freiheitsrufe und den Protest der Letten. 1991, als Schüsse aus russischen Gewehren in Riga fallen und die Balten um ihre Unabhängigkeit ringen, schreibt Vasks seine erste Symphonie „Stimmen“.

Die Leidensgeschichte der Balten ist geprägt durch das Zarenreich, Josef Stalin, Adolf Hitler und die Sowjetunion. Für Vasks ist – ebenso wie für viele Menschen im Baltikum – der aktuelle Krieg in der Ukraine mit der Angst verbunden, dass der Alptraum von Neuem beginnt. Als Antwort auf den Krieg spielt man in Riga und an anderen Orten der Welt Vasks Choralwerk „Dona nobis Pacem“ – „Gib uns Frieden“.
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00:45-02:15
Vorsicht vor Leuten
(Spielfilm) | SWR BW

nach dem Roman von Ralf Husmann
Amazon.de*

Satirische Romanverfilmung nach der gleichnamigen Bestseller-Vorlage des preisgekrönten Comedy-Autors Ralf Husmann um einen Sachbearbeiter und Loser, der per Zufall zum Immobilienbetrüger wird, um mit den erschwindelten Millionen seine entnervte Frau zurückzuerobern.

Das Leben meint es nicht gut mit Lorenz Brahmkamp, Sachbearbeiter im Baureferat: Seine Frau Katrin hat ihn verlassen, der scheinbar unkündbare Job steht auf der Kippe und dann bekommt er es auch noch mit dem geradezu provozierend gutaussehenden, charmanten und erfolgreichen Self-Made-Millionär Alexander Schönleben zu tun, der das kleine Osthofen mit einem Megapark nebst Golfanlage aufpimpen will.

Doch Brahmkamp wäre nicht Brahmkamp, wenn er das auf sich sitzen ließe: Mittels angeborener Unverfrorenheit, Hartnäckigkeit und kreativer Notlügen macht er sich unverhofft zu Schönlebens engstem Verbündeten.

Plötzlich küsst ihm sein Chef die Füße und auch Katrin ist von seinem neuen Ich begeistert. Da findet Brahmkamp heraus, dass Schönlebens hochtrabende Pläne nichts weiter als das Werk eines gewieften Hochstaplers sind. Was nun? Ihn auffliegen lassen und wieder alles verlieren oder das gewagte Spiel mitspielen? Brahmkamp setzt alles auf eine Karte.

„Vorsicht vor Leuten“ basiert auf dem gleichnamigen Roman von Ralf Husmann (Grimme-Preis, Deutscher Comedy-Preis, Deutscher Fernsehpreis), der zusammen mit Peter Güde auch das Drehbuch schrieb.
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01:00-02:00
lebensArt
(Magazin (Kultur – Kultur allgemein)) | 3sat
Peter Schneeberger und Clarissa Stadler präsentieren Inhalte, die nicht nur vom Kulturkalender, sondern auch von gesellschaftlichen und kulturpolitischen Entwicklungen bestimmt werden.

Neue und andere Sichtweisen erleichtern den Zugang zu Literatur und Musik, Film und Theater, Architektur und Bildender Kunst. Das Kulturmagazin ist feuilletonistisch, hintergründig und reflexiv.
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03:00-03:30
rbbKultur – Das Magazin
() | RBB Berlin
Dabei sein, wenn etwas entsteht, Menschen begleiten, die Kunst schaffen: Das Magazin will Neues zeigen, Unbekanntes entdecken und Schönes mit allen Sinnen erlebbar machen. „rbb Kultur – Das Magazin“ ist die Sendung über die vielfältige Kultur aus der Metropolenregion. Immer samstags um 18.30 Uhr im rbb Fernsehen.
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03:40-05:13
Irene Huss, Kripo Göteborg – Der erste Verdacht
(Spielfilm) | Das Erste (ARD)

nach den Romanen von Helene Tursten
Thalia.de* | Hugendubel.de*

Die Ermordung der Jungunternehmer Philip Bergman und Thomas Bonetti führt Irene Huss in den Bereich der Wirtschaftskriminalität. Mit dem Börsengang ihrer Computerfirma ergaunerten die beiden ein Vermögen. Das Nachsehen hatten Anleger, die wertlos gewordene Aktien nicht rechtzeitig verkauften. Ob einer der Geschädigten tatsächlich ein ausreichendes Mordmotiv hatte, scheint zweifelhaft.
Nähere Auskünfte erhofft Irene sich von Bergmans Exfreundin Sanna Kaegler und deren Freund Stefan Wermling, der in dem dubiosen Unternehmen die Bücher führte. Als Sanna auf offener Straße niedergeschossen wird, nimmt der Fall eine unerwartete Wendung.

Im Kofferraum eines geparkten Wagens wird die Leiche von Philip Bergman (Erik Bolin) entdeckt, einem IT-Millionär, genannt „das goldene Kalb“. Im Gespräch mit ihrem Mann erfährt Irene Huss (Angela Kovács) zufällig, dass das Opfer erst kürzlich eine protzige Champagner-Party in Kristers (Reuben Sallmander) Restaurant gefeiert hatte. Einer von Bergmans betrunkenen Freunden habe dabei mit einer Pistole herumgefuchtelt. Durch eine Routinebefragung der Restaurantchefin Josefin (Petra Hultgren) findet Irene heraus, dass es sich dabei um Bergmans Geschäftspartner Thomas Bonetti (Daniel Eriksson) handelte – dessen Leiche inzwischen ebenfalls entdeckt wurde.

Ganz nebenbei beschleicht Irene auch noch der Verdacht, ihr Mann habe eine Affäre mit der ausnehmend attraktiven Josefin. Bei den weiteren Ermittlungen erhält die Kommissarin Unterstützung von Ellinor Hansson (Annika Nordin) aus dem Wirtschaftsdezernat, die Bergman und Bonetti Insiderhandel und Konkursverschleppung vorwirft. Die börsennotierte Computerfirma der beiden IT-Überflieger erwies sich als Spekulationsblase, die einigen Großanlegern herbe Verluste einbrachte – mit Ausnahme von Bergman und Bonetti selbst, die ihre kometenhaft gestiegenen Aktien rechtzeitig verkauft hatten. Zu den Anlegern zählten auch der zwielichtige Unternehmer Magnus Roos (Frederik Nilsson) und der Inkasso-Eintreiber Simic (Zoltan Bajkai). Nähere Informationen über die geschäftlichen Verstrickungen der beiden und ein eventuelles Motiv erhofft sich Irene von Bergmans Exfreundin Sanna Kaegler (Tuva Novotny) und deren neuem Freund Stefan Wermling (Linus Wahlgren), der für die inzwischen abgewickelte Firma als Prokurist tätig war. Als Sanna vor Irenes Augen auf offener Straße niedergeschossen wird, nimmt der Fall eine dramatische Wendung.

Auch in dieser gelungenen Adaption eines Krimis der schwedischen Bestsellerautorin Helene Tursten ist die Ermittlerin menschlich, allzu menschlich. Kommissarin Irene Huss, glänzend gespielt von Angela Kovács, ringt mit Eifersuchtsgefühlen und sucht nebenbei Rat in einer Frauenzeitschrift. Liebevoll gezeichnet sind auch die höchst unterschiedlichen Charaktere der Kollegen: Emma Swenninger spielt die ehrgeizige Kollegin Birgitta und Dag Malmberg den machohaften Jonny, einen „Hard Boiled“ Ermittler der alten Schule. Eric Ericson als Irenes junger Kollege Fredrik ist ein verspielter Computer-Spezialist, und in der Rolle des verständnisvollen Chefs ist Lars Brandeby zu sehen.
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6 bis 12 Uhr
0 – 6 Uhr | 6 – 12 Uhr | 12 – 18 Uhr | 18 – 24 Uhr
Alle Tage

06:55-07:10
Pettersson und Findus
(Serie (Zeichentrick-/Puppentrickfilm – Kinderfiction – Freundschaft/Feindschaft)) | ZDF

+ Kultur4all-Tipp +
Pettersson und Findus live auf der Bühne
Eventim.de* | Adticket.de*

Aufräumen ist nichts für kleine Kater, meint Findus, und gerät mit Pettersson in Streit. Als er einen Beschwerdebrief an den König schreibt, kommt prompt eine ungewöhnliche Antwort.

Der König schickt unversehens eine ganze Putzkolonne, die den Hof blitzeblank strahlen lässt. Nun aber merkt Pettersson, dass er sich eigentlich in der alten Unordnung sehr viel wohler fühlt. Was tun, wenn plötzlich der Besuch Seiner Majestät höchstpersönlich ansteht?
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07:05-08:35
Halvdan, der Wikinger
(Spielfilm) | Das Erste (ARD)

nach dem Jugendbuch von Martin Widmark
Amazon.de*

Der zehnjährige Halvdan lebt in einem Wikingerdorf auf der Ostseite des großen Flusses. Weil er eher klein ist und humpelt, wird er von den anderen Kindern des Dorfes gehänselt und hat keine richtigen Freunde. Als er die mutige Meia kennenlernt, ist er erst skeptisch. Schließlich kommt sie aus dem anderen Dorf von der Westseite des Flusses und die beiden Wikingerdörfer sind seit jeher verfeindet.

Aber Halvdan ist schnell hingerissen von Meia und die beiden freunden sich an. Als die Wikinger vom Ostufer dann immer stärker unter einer Hungersnot leiden, hecken die beiden Kinder einen Plan aus, wie sie heimlich Lebensmittel stehlen können. Als das auffliegt, kommt es fast zum Krieg zwischen den Dörfern.

Der Film basiert auf der erfolgreichen Buchserie „Halvdan Viking“ von Schwedens Bestsellerautor Martin Widmark, der auch die Kinderbuchreihe „Detektivbüro LasseMaja“ geschrieben hat.
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07:10-07:20
Wickie und die starken Männer
(Serie (Zeichentrick-/Puppentrickfilm – Kinderfiction – Freundschaft/Feindschaft)) | ZDF

nach den Kinderbüchern von Runer Jonsson
Amazon.de* | Thalia.de*

Es könnte so ein schönes Geburtstagsfest sein, das Ylvi in ihrem neuen Baumhaus feiert. Doch leider macht Gilby ihr einen Strich durch die Rechnung. Er besetzt das Baumhaus.

Ylvi ist den Tränen nahe, doch tapfer beschließt sie, die Angelegenheit in die eigenen Hände zu nehmen. Wickie allerdings steht ihr zur Seite und hat auch gleich eine Idee: Wie wäre es, Gilby ein paar gefährliche Riesen vorzugaukeln, die den Wald bevölkern?
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07:10-07:55
Lucienne Renaudin Vary und die Trompete
(Serie/Unterhaltung) | NDR Schleswig-Holstein
„Ein Tag ohne Trompete ist wie ein Tag ohne Gefühle“, sagt die französische Trompeterin Lucienne Renaudin Vary. Bereits als Kind verliebte sie sich in den Klang ihres Instruments – heute gehört sie zur internationalen Spitze. Das NDR/ARTE-Konzertporträt „Lucienne Renaudin Vary und die Trompete“ zeigt sie bei einem mitreißenden Auftritt in der Hamburger Hauptkirche St. Michaelis, wo sie unter anderem Werke von Antonio Vivaldi, Alessandro Marcello und Astor Piazzolla mit technischer Brillanz und klanglichem Feingefühl interpretiert.

Die Französin Lucienne Renaudin Vary sagt: „Ich habe mich wirklich in die Trompete verliebt. So, wie man sich in einen Menschen verliebt: Man mag einfach alles an der Person. Und ich mag alles an der Trompete.“ Lucienne Renaudin Vary ist eine leidenschaftliche Botschafterin ihres Instruments. Im Alter von acht Jahren fing sie mit Trompetenunterricht an, mit elf Jahren spielte sie schon die ersten internationalen Wettbewerbe, mit 15 begann sie ihr Studium am Pariser Konservatorium, wo sie zunächst klassische Trompete und später zusätzlich auch Jazztrompete studierte. Mittlerweile hat sie sich in die Spitze der Trompetenszene gespielt und konzertiert international sowohl im Klassik- wie im Jazzbereich.

Dabei ist sie neugierig auf immer neues Repertoire und auch auf die Weiterentwicklung ihres Instruments. So erlebt man sie in diesem Film gemeinsam mit dem Schweizer Trompetenbauer Fabian Bächi, der ihrem Instrument ein viertes Ventil einbaut, um den Tonumfang der tiefen Töne zu erweitern: „Sie wollte immer Basstrompete spielen, nur war das Instrument etwas zu groß für sie“, erzählt Bächi und erfüllt mit seinem Experiment einen lang gehegten Traum von Lucienne.

Das musikalische Herzstück dieses Konzertporträts ist ein Konzert beim Schleswig-Holstein Musik Festival in der Hauptkirche St. Michaelis in Hamburg, bei dem Lucienne Renaudin Vary die Möglichkeiten ihres Instruments eindrucksvoll präsentiert. Mit zwei Konzerten von Vivaldi und Marcello zeigt sie ihre Brillanz, Virtuosität und Stärke im Barockrepertoire. Ergänzt wird das Repertoire durch drei Stücke von Astor Piazzolla, bei denen ihr unvergleichlicher klanglicher Charme zur Geltung kommt.
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07:15-08:45
Hans Werner Henze: Komponist, Kommunist, Dandy
(Kultur) | WDR
NS-Zeit, Krieg und seine Gefährdung als Homosexueller machten Hans Werner Henze, geboren 1926 in Gütersloh, zum politischsten Komponisten Deutschlands. Mit weltmännischem Auftreten sprengte er alle Vorstellungen von einem Komponisten der „E-Musik“. Die Dokumentation zeigt bisher unbekanntes Archivmaterial und bringt so auch Henzes persönliche Seite zur Geltung.

Die humanistischen Botschaften, die persönlichen Erfahrungen mit Nationalsozialismus, Krieg und kulturellem Identitätsverlust, die inneren Konflikte als homosexueller Musiker, der äußere Widerstand gegenüber seiner Person und seinem Werk, bis hin zu öffentlichen Anfeindungen: All das sind prägende Erlebnisse, die Hans Werner Henze zu einem der politischsten Komponisten Deutschlands haben werden lassen. Anlässlich seines 100. Geburtstages im Juli 2026 macht die Dokumentation die Gegenwärtigkeit seiner Musik hör- und sichtbar.
Henze ist auch ein musikalischer Chronist des Nachkriegsdeutschlands. In seinen zahlreichen großen Opern, in Orchesterwerken und Liedern verhandelt er die wichtigen politischen und gesellschaftlichen Debatten seiner Zeit, lässt sie aber gleichermaßen vor dem Hintergrund seines menschlichen Verständnisses von Musik überzeitlich werden. Sein politisches und musikpädagogisches Engagement ist legendär. Dafür steht ganz besonders das Cantiere Internazionale d’Arte, die Internationale Kunstwerkstatt in Montepulciano, ein Festival für junge Musikerinnen und Musiker und Schauspielerinnen und Schauspieler, das Henze 1976 ins Leben gerufen hat.

Die beiden Regisseure Holger Preuße und Philipp Quiring haben Zeitzeugen und Schauplätze aufgesucht, um mehr über den Menschen und Musiker Henze zu erfahren, und dabei sehr persönliche, auf Kassetten eingesprochene Briefe entdeckt. Und sie haben sich auf die Suche nach bislang unveröffentlichten Liedern begeben. Mit Sopranistin Sarah Maria Sun und Pianist Jan Philip Schulze wurden diese für den WDR zum ersten Mal aufgenommen.
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08:40-09:00
Das NDR Elbphilharmonie Orchester
(Konzert) | NDR Schleswig-Holstein
Unter der Leitung des Dirigenten Alan Gilbert spielt das NDR Elbphilharmonie Orchester Werke von Wolfgang Amadeus Mozart „Sinfonie g-Moll KV 18“, Igor Strawinsky „Violinkonzert D-Dur“, Johannes Brahms „Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68“.

Solist: Frank Peter Zimmermann (Violine)

Ausschnitt aus dem Abokonzert in der Hamburger Elphilharmonie vom 26.10.2023
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08:45-09:15
Westart
() | WDR
Reportagen und Berichte über Kulturereignisse bei uns im Westen, Porträts spannender Künstler und Blicke hinter die Kulissen. Neue Bücher und Filme, sehenswerte Ausstellungen und Musikevents, aktuelle Gesellschaftsphänomene und brisante Kulturpolitik. Moderatorin Siham El-Maimouni präsentiert die neuesten Trends und Kultur-Hotspots der Region. Jede Woche vierzig Minuten faszinierende Kultur und bewegende Themen, zu großen Events die Westart Reportage: eine ganze Sendung, um ein Thema von vielen Seiten zu beleuchten. Kultur erleben – mit Westart!
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09:55-10:15
Der kleine Drache Kokosnuss
() | KiKA

nach den Kinderbüchern von Ingo Siegner
Amazon.de* | Thalia.de* | Hugendubel.de*

57. Drachenhunger:
Weil Chef Urlaub macht, kocht Oskars Mutter für die Fressdrachen. Unglücklicherweise wird sie von einer Bratpfanne ausgeknockt, so dass Oskar, Matilda und Kokosnuss jetzt den Job machen müssen.Ein hartes Stück Arbeit für die Freunde, eine Horde hungriger Fressdrachen satt zu machen. Schon deshalb, weil sie vom Kochen nicht gerade viel verstehen. So werden schon mal Gewürze verwechselt und Mengen einfach geschätzt, was in einem Fall ziemlich üble Folgen hat.

  1. Party in den Wolken:
    Kokosnuss will für seinen Freund Xiexie eine Überraschungsparty auf die Beine stellen. Die Kniffelige dabei ist, dass es eine Party in den Wolken sein muss. Denn eben dort lebt der Himmelsdrache.Aber wie kriegt man eigentlich lauter nicht flugfähige Partygäste in den Himmel transportiert? Und vor allem, worauf sollen sie da oben dann stehen, tanzen und Spaß haben? Kokosnuss, Oskar und Matilda haben hierfür eine geniale Idee, die Chef allerdings wenig mag!
    © by DasErste/TV-Browser

09:55-10:30
Twist
(Magazin) | arte
Merete Flinths Modelkarriere begann, als sie schon beinahe 80 Jahre alt war. Ihre Enkelin, die Modefotografin Sofie Flinth, setzt ihre Falten glamourös in Szene. Inzwischen war Merete sogar auf dem Titelbild der Vogue in Taiwan. „Twist“ begleitet ein Shooting in Kopenhagen. Sofie Flinth fotografiert sich auch gemeinsam mit ihrer Großmutter. Die Fotos sind eine Auseinandersetzung mit dem Altern und der besonderen Beziehung der beiden.

„Unser Verhältnis zu Falten ist von Scham geprägt. Wir wollen die Spuren der Zeit auslöschen“, sagt Lidia Ravera, Schriftstellerin und Feministin aus Rom. Schon ihr Leben lang beschäftigt sie sich in ihren Romanen mit dem Vergehen von Zeit. Heute hadert sie auch mit ihrem alternden Gesicht. Und doch, meint sie, sollten wir die Scham, die wir mit dem Älterwerden verbinden, überwinden.

In den kinetischen Bildern von Sergi Cadenas entfaltet sich ein ganzes Leben im Vorbeigehen. Je nachdem, von welcher Seite aus man darauf schaut, sieht man die Porträtierten jung oder alt. Dafür hat er eigens eine Technik entwickelt. Wider Erwarten verkaufen sich seine Bilder alter Gesichter weltweit.

Die Erfolgsautorin Ildikó von Kürthy fühlt sich mit 58 endlich „alt genug“ und mag ihre Falten. „Dass der Alterungsprozess schön sein ausschließt, das stimmt für mich nicht“, sagt sie. Ihr Buch „Alt genug“ ist ein Bestseller. Vor allem bei Frauen trifft sie damit einen Nerv. Eine Lanze für das Älterwerden bricht sie auch in ihren Leseshows zum Buch.
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10:15-11:50
Pinocchio
(Animationsfilm) | Disney Channel

nach dem Kinderbuch von Carlo Collodi
Amazon.de* | Thalia.de*

Weil sich der Holzschnitzer Gepetto so sehr einen Sohn wünscht, verwandelt eine Fee seine Marionette Pinocchio in eine lebende Puppe. Pinocchio kann sogar ein richtiger Junge werden, wenn er es schafft, tapfer, aufrichtig und selbstlos zu sein.
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11:20-13:00
Elfriede Jelinek – Die Sprache von der Leine lassen
(Dokumentarfilm (Kultur – Literatur)) | 3sat
Ein vielschichtiges Porträt der Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek: Der Dokumentarfilm verknüpft Werk, Biografie und Zeitgeschichte und nähert sich ihrer Kunst auf besondere Weise.

Historische Ereignisse, politische Debatten und literarische Texte treten in Dialog. Von 1969 bis ins Jahr 2004 begleitet der Film die Autorin und macht ihren künstlerischen Schaffensprozess nachvollziehbar. Biografie und Werk werden eng miteinander verwoben.

Elfriede Jelinek ist in Archivaufnahmen zu sehen und in der Gegenwart ausschließlich aus dem Off zu hören. Neue Aufnahmen von für ihr Werk bedeutenden Orten sowie sparsam eingesetzte Interviews ergänzen das assoziative Porträt, das das umfangreiche Schaffen der Autorin aus Lyrik, Prosa, Hörspielen, Theaterstücken, Essays, Libretti, Drehbüchern und Übersetzungen beleuchtet.

Der Dokumentarfilm „Elfriede Jelinek – Die Sprache von der Leine lassen“ wurde unter anderem mit dem Deutschen Filmpreis 2023 und dem Österreichischen Filmpreis 2023 als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet.
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11:45-15:00
Harry Potter und die Kammer des Schreckens
(Abenteuer) | RTL

nach dem Roman von J. K. Rowling
Amazon.de
*

Im zweiten Teil der Reihe versucht ein Hauself namens Dobby Harry Potter von der Rückkehr ins Zauberei-Internat abzuhalten, weil ihm dort Unheil drohe. Und tatsächlich findet Harry mit seinen Freunden heraus, dass in Hogwarts die „Kammer des Schreckens“ geöffnet wurde, die vor allem die Schüler in große Gefahr bringt, die wie Hermine nicht „reinblütig“ sind.

(Text unter CC BY 2.0 von omdb.org)
Copyright by RTL

12 bis 18 Uhr
0 – 6 Uhr | 6 – 12 Uhr | 12 – 18 Uhr | 18 – 24 Uhr
Alle Tage

12:00-13:15
Hänsel und Gretel
() | KiKA

nach dem Märchen der Gebrüder Grimm Amazon.de*

Bühne Icon klein

Als Oper oder Theaterstück
Tickets: Eventim.de*

Hänsel und Gretel sind die Kinder armer Eltern. Nachdem sie wieder einmal mit knurrendem Magen ins Bett geschickt worden sind, hören sie, wie ihre Stiefmutter zum Vater sagt, dass es so nicht weitergehen kann. Die Kinder würden ihnen die Haare vomKopf fressen und es wäre besser, sie am nächstenTag im Wald auszusetzen. Gretel ist verzweifelt, doch Hänsel hat eine Idee. In aller Frühe sammelt er Kieselsteine. Als die Kinder von den Eltern in den Wald geführt werden, streut Hänsel heimlich eine Spur, mit der sie den Rückweg finden. Beim zweiten Versuch der Eltern, die Kinder auszusetzen, streut Hänsel Brotkrumen. Doch diesmal picken hungrige Vögel die Spur auf. Allein irren Hänsel und Gretel im tiefen Wald umher. Als sie es vor Hunger kaum noch aushalten, stoßen sie auf ein geheimnisvolles Haus, dasganz aus Lebkuchen besteht. Vorsichtig brechen die Kinder erst kleine, dann immer größere Stückchen aus dem leckeren Haus. Doch das Haus ist nicht unbewohnt und die alte Frau, die sich bald zeigt, meint es keineswegs gut mit den Kindern. Das Lebkuchenhaus gehört einer fast blinden Hexe, die Hänsel in einen Käfig sperrt und Gretel zwingt, für sie zu putzen und zu kochen. Die Kinder schweben in Lebensgefahr. Doch dann hat Gretel einen Plan.Info: Welturaufführung Internationale Filmfestspiele Berlin 2006 (Kinderfilmfest14plus)Gedreht in: Thüringer Wald: Friedrichroda, Tambach-Dietharz, Manebach, Elgersburg, Mühlberg, Georgenthal, Waltershausen/Schnepfental u.a.
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13:10-17:00
Der Herr der Ringe – Die Rückkehr des Königs
(Fantasy) | VOX

nach dem Roman von J. R. R. Tolkien
Amazon.de*

Die Rückkehr des Königs ist der dritte und letzte Teil des Fantasy-Epos nach dem Roman von J.R.R. Tolkien. Während Frodo, Sam und Gollum mit dem Ring in Richtung Mordor unterwegs sind, beginnt die Schlacht um Gondor. Doch die Heere der Menschen sind weit unterlegen und Hoffnungslosigkeit macht sich breit.

(Text unter CC BY 2.0 von omdb.org)
© by Vox

13:15-14:35
Elli – Ungeheuer geheim
() | KiKA

Das kleine Gespenst Elli ist auf der Suche nach einem neuen Zuhause und findet in einer alten Jahrmarkt-Geisterbahn noch viel mehr als das: eine liebenswerte Monstergemeinschaft, die sich vor der Außenwelt versteckt hält. Denn dort sind die Monster in Gefahr! Nach dem gleichnamigen erfolgreichen Kinderbuch von Lauras Stern“-Autor Klaus Baumgart, spukt Elli nun erstmals auf der großen Leinwand. Ein Monster-Spaß über das Glück, eine Familie zu haben – auch wenn diese erst noch gefunden werden muss.Das kleine Gespenst Elli braucht unbedingt ein neues Zuhause. Ihr Onkel Chamberlain ist von geheimnisvollen Drohnen entführt worden und die alte Spukvilla, in der sie mit ihm hauste, ist nicht mehr bewohnbar. Auf ihrer Suche nach Chamberlain kommt sie an einen Ort, an dem sie ihn vermutet: Eine alte Geisterbahn auf dem Jahrmarkt. Ihren Onkel findet sie hier zwar nicht, aber eine illustre Monstergemeinschaft, die dort im Verborgenen lebt: Yeti Martha, Vampir Vangrufti und Knarf Frankenstein. Begeistert sind die drei nicht über den Zuwachs, zumal sie so Gefahr laufen, die Aufmerksamkeit der Außenwelt auf sich zu ziehen. Und in der sind Monster nicht willkommen! Doch Elli lässt sich nicht so leicht abschütteln – zum Glück! Auf einer abenteuerlichen Flucht schmieden sie den Plan, die Monster zu retten, gegen die fiesen kleinen Drohnen zu kämpfen und Ellis Onkel zu befreien. Denn manchmal ist der Wunsch nach einem Zuhause so stark, dass man seine Familie sogar dort finden kann, wo man gar nicht gesucht hat.Info: Die Buchvorlage „Elli – Ungeheuer geheim“ von Klaus Baumgart ist 2008 im Baumhaus Verlag erschienen und wurde vom 360 GRAD VERLAG neu veröffentlicht. Klaus Baumgart ist mit mehr als 13 Millionen verkauften Büchern international einer der erfolgreichsten Kinderbuchautoren. Er erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen. 1999 wurde er als erster deutscher Autor für den englischen Children’s Book Award nominiert. Zu seinen erfolgreichsten Büchern zählen die „Lauras Stern“-Bücher, „Tobi, der kleine grüne Drache“, „Die kleine Traummischerin“ sowie „Elli – Ungeheuer Geheim“.Piet de Rycker und Jesper Møller verbindet eine langjährige Freundschaft und für ELLI arbeiten sie nun als Ko-Autoren zusammen und führen gemeinsam Regie. Piet de Rycker war als Drehbuchautor und Regisseur verantwortlich für erfolgreiche Animations-Filme wie LAURAS STERN und DER KLEINE EISBÄR sowie PRINZESSIN EMMY. Jesper Møller führte Regie bei ASTERIX UND DIE WIKINGER, SANDMÄNNCHEN – ABENTEUER IM TRAUMLAND und den beiden MULLEWAPP-Filmen. Für DIE SAGENHAFTEN VIER schrieb Møller das Drehbuch.Seine Weltpremiere feiert ELLI – UNGEHEUER GEHEIM auf dem Internationalen Trickfilm-Festival Stuttgart (ITFS) am 27. April 2024.
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14:00-15:25
Cinderella 80 (1/2)
(Spielfilm) | MDR Sachsen-Anhalt
Das Schicksal hat die hübsche Cindy, Tochter eines New Yorker Pizzabäckers italienischer Herkunft, mit einer tollen Stimme gesegnet, aber auch mit einer bösen Stiefmutter und zickigen Stiefschwestern, die sie wie Aschenputtel behandeln. Als solches trifft sie bei einer Italienreise, die der Suche adliger Ehemänner für die Stiefschwestern gilt, auf Mizio, der ihre Liebe zur Musik teilt. Dass er ein leibhaftiger Prinz ist, verschweigt er ihr aber vorerst.

Die 18-jährige Cindy (Bonnie Bianco) wohnt in Brooklyn und hat sich mit Haut und Haar der New Yorker Pop-Szene verschrieben – kein Wunder bei ihrer Begabung als Sängerin und Tänzerin. Doch glücklich ist sie nicht. Zu Hause regiert die böse Stiefmutter Muriel (Kendal Kaldwell), eine bigotte Bürgerstochter aus Philadelphia, die ihrem Mann (Vittorio Caprioli), einem nach Amerika eingewanderten Italiener und fleißigem Pizzabäcker, mit Vorliebe seinen Fehltritt, dessen Resultat Cindy ist, vorwirft. Sie hat zwei eigene Töchter, weder schön noch begabt, aber zickig.

Muriel plant eine Reise nach Rom, um die Musikausbildung ihrer Töchter an der Santa Cecilia Akademie zu beenden und bei dieser Gelegenheit auch einen standesgemäßen Schwiegersohn aus adligen Kreisen zu finden. Notgedrungen nehmen sie Cindy mit. Noch auf dem New Yorker Flughafen trifft sie Mizio (Pierre Cosso), einen italienischen Musiker, der in Rom in einem Gewächshaus campiert. Die beiden verlieben sich und Cindy brennt nach einem bösen Krach mit der Stiefmutter mit ihm durch. Doch temperamentvoll wie Cindy nun mal ist, hat sie auch Krach mit Mizio.

Ein wunderschönes modernes Märchen mit mitreißender Musik, das in den 1980er Jahren Millionen Zuschauer begeisterte. Die Musik schrieben die Brüder Guido & Maurizio De Angelis, die auch die Hauptdarstellerin Bonnie Bianco bei einem Talentwettbewerb entdeckten. Natürlich spielt auch Rom, die Ewige Stadt, eine tragende Rolle.

Ein wunderschönes modernes Märchen mit mitreißender Musik, das in den 1980er-Jahren Millionen Zuschauer begeisterte. Der MDR zeigt mit der vorliegenden Version die Spielfilmfassung, die neben der Fassung als Mehrteiler existiert. Die Musik schrieben die Brüder Guido & Maurizio De Angelis, die auch die Hauptdarstellerin Bonnie Bianco bei einem Talentewettbewerb in Hollywood entdeckten. Sie nahmen sie mit nach Italien, wo 1982 ihr erstes Album erschien. Natürlich spielt auch Rom, die Ewige Stadt, eine tragende Rolle.

Der langersehnte Durchbruch kam dann mit der Hauptrolle und ihrem Gesang in „Cinderella 80“. Im deutschen TV – Ost wie West – ausgestrahlt, löste der Film einen regelrechten „Bonnie Bianco-Hype“ aus. Sowohl der Soundtrack als auch die Single „Stay“, im Duett mit Pierre Cosso, stürmten innerhalb kürzester Zeit an die Spitze der deutschen Charts und hielten sich dort wochenlang. Später konnte Bonnie Bianco an diesen Erfolg nicht mehr anschließen, aber als Sängerin und Songschreiberin ist sie nach wie vor aktiv.
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Bühne Icon klein

Cinderella live auf der Bühne
Tickets: eventim.de* | adticket.de* | reservix.de*

14:15-16:50
Die Brücke am Kwai
(Spielfilm) | arte

Burma, 1943: Britische Kriegsgefangene treffen in einem japanischen Lager ein und erhalten den Befehl, eine strategisch wichtige Eisenbahnbrücke über den Kwai zu errichten. Lagerkommandant Colonel Saito verlangt, dass auch die Offiziere körperlich mitarbeiten. Doch Oberst Nicholson verweist auf die Genfer Konvention und widersetzt sich den Anordnungen – selbst um den Preis schwerer Misshandlungen.

Als Saito schließlich nachgibt, übernimmt Nicholson die Leitung des Brückenbaus. Was zunächst als Zeichen militärischer Disziplin gedacht ist, entwickelt sich zunehmend zu einem persönlichen Prestigeprojekt. Währenddessen entkommt der amerikanische Soldat Shears dem Lager und wird von den Alliierten für ein gefährliches Sabotagekommando rekrutiert. Ihr Auftrag: die Brücke vor ihrer Fertigstellung zerstören. David Lean verbindet Kriegskino mit einem vielschichtigen Drama über Pflichtbewusstsein, Stolz und die moralischen Grenzen militärischer Loyalität.

David Leans „Die Brücke am Kwai“, basierend auf Pierre Boulles Roman, gewann 1958 sieben Oscars, darunter für den besten Film, die beste Regie und den besten Hauptdarsteller Alec Guinness. Gedreht wurde überwiegend in Sri Lanka, wo eigens eine rund 130 Meter lange Brücke errichtet wurde. Heute gilt „Die Brücke am Kwai“ als Meilenstein des Kriegsfilms, weil er spektakuläre Inszenierung mit einer kritischen Auseinandersetzung über Gehorsam, Ehre und die Absurdität des Krieges verbindet.
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15:10-16:00
Belle und Sebastian
() | KiKA

nach den Kinderbüchern von Cécile Aubray

21. Angelina in Nöten:
Großvater muss für zwei Tage fort und Angelina soll sich um die Arbeit auf dem Hof kümmern. Sebastian bietet ihr Hilfe an, doch sie will es alleine schaffen. Aber heute geht alles schief.Sebastian kann sich nicht damit abfinden, dass Angelina so ganz ohne ihn auskommen will und hilft unaufgefordert hier und da. Aber alles, was er anfängt, scheint sich gegen ihn zu wenden. Am Ende schafft er es aber, Angelina doch noch glücklich zu machen.

  1. Ein Abschiedsgeschenk für Adèle:
    Sebastian erreicht das Gerücht, dass Adèle das Dorf verlassen will. Traurig zieht er los, um in den Bergen ein besonderes Abschiedsgeschenk zu suchen. Dabei fällt er in eine Eisspalte.Belle macht sich sofort auf, um Hilfe zu holen. Adèle versteht, dass irgendwas nicht stimmt und geht mit ihr. Doch die Suche nach Sebastian gestaltet sich schwierig. Mittlerweile lässt sich im Schnee kaum noch eine Spur von ihrem Freund finden.
  2. Césars Tagebuch:
    César hat in seiner Kindheit ein Tagebuch mit genauen Aufzeichnungen aus den Bergen geführt. Angelina vermacht es nun dem stolzen Sebastian. Doch der passt trotz Ermahnung nicht darauf auf.Das wertvolle Tagebuch wird ihm in der Schule von Monsieur Tourel weggenommen. Ausgerechnet an diesem Tag möchte Großvater César mit ihm eine berühmte Höhle besuchen, für die er das Tagebuch als Karte benötigt. Sebastian tut zunächst so, als hätte er das Buch dabei.
  3. Kein Sterbenswörtchen:
    Sebastian und seine Freunde entdecken eine vorzeitliche Höhle in den Bergen. Sie ist so schön, dass die Kinder den Ort geheimhalten möchten. Kann Plapper-Lynette das Geheimnis bewahren?Lynette verspricht ganz fest, nichts zu sagen und murmelt das leider auch vor sich hin. Deshalb merkt Helena, dass etwas nicht stimmt. Sie quetscht das verzweifelte Kind aus und erfährt prompt das Geheimnis. Da wittert sie doch eine Attraktion für Saint Martin.
    © by DasErste/TV-Browser

16:50-18:55
Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer
(Familien-Abenteuer, Spielfilm) | Sat.1

nach dem Jugendbuch von Michael Ende
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16:50-17:45
Gustave Fayet
(Dokumentation) | arte
Gustave Fayet (1865–1925) war Maler, Aquarellist, Keramiker und Innenarchitekt – doch vor allem einer der bedeutendsten Sammler moderner Kunst im frühen 20. Jahrhundert. Mit untrüglichem Gespür trug er über 800 Gemälde, Skulpturen und Keramiken zusammen, darunter Werke, die heute zu den Schätzen großer Museen und Privatsammlungen weltweit zählen.

Die Dokumentation „Gustave Fayet – Ein Leben für die Kunst“ beleuchtet sein Wirken durch die Perspektiven internationaler Kunsthistoriker. Sie zeichnen das Porträt eines Mannes, der die Genialität von Paul Gauguin, Redon, Vincent van Gogh, Henri Matisse, Paul Cézanne und Pierre Bonnard erkannte, lange bevor sie Weltruhm erlangten. Seine Sammlung war nicht nur ein privates Museum, sondern ein Ort, der zeitgenössische Künstler nachhaltig prägte.

Fayet verstand Kunst als Dialog zwischen Schöpfung und Spiritualität. Seine Sammlung selbst war ein Kunstwerk – Ausdruck eines radikalen Engagements für die Moderne. Doch sein Wirken ging darüber hinaus: 1908 rettete er die südfranzösische Abtei Fontfroide vor dem Verfall und verwandelte sie in einen Ausstellungsort, der bis heute Bestand hat.

Über ein Jahrhundert nach seinem Tod rückt Fayet wieder in den Fokus: Die Fondation Louis Vuitton widmet ihm eine große Retrospektive. Sie zeigt, was sein Lebensmotto hätte sein können: Schaffen. Teilen. Inspirieren.

Die Ausstellung ist vom 9. Oktober 2026 bis zum 8. März 2027 zu sehen.
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17:30-18:00
SWR Kultur
() | SWR BW

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17:45-18:35
John Cranko choreographiert „Onegin“ 1967
(Dokumentation) | arte
Im Jahr 1961 konnte der Intendant des Stuttgarter Theaters den in London lebenden jungen Südafrikaner John Cranko überreden, die Leitung des damals kaum bekannten Stuttgarter Balletts zu übernehmen. Cranko gelang es binnen weniger Jahre, das Ensemble zu einer der erfolgreichsten Compagnien der Welt zu machen.

Wohl an keinem seiner Werke lässt sich besser zeigen, was Crankos Kunst ausmacht, als an Onegin. Das Stück, das auf Alexander Puschkins Versroman Eugen Onegin zurückgeht und ohne Worte auskommt, wurde 1965 am Stuttgarter Ballett uraufgeführt. Die Musik hat Kurt-Heinz Stolze aus verschiedenen Werken von Peter Tschaikowsky zusammengestellt und orchestriert. Vor allem die gestraffte Neufassung von 1967 gilt als Crankos größter Erfolg und steht nach wie vor bei vielen Ballettcompagnien weltweit auf dem Spielplan.

Cranko rafft Puschkins Roman, indem er das Drama auf fünf Figuren konzentriert, mit der tragischen Liebesgeschichte zwischen Tatjana und Onegin im Mittelpunkt. Die Tanzszenen der beiden bilden zentrale Momente des Balletts, die Psychologie der Figuren wird in jeder Bewegung deutlich. So zeigte Cranko, dass die Pas de deux nicht nur tänzerische Höhepunkte eines Balletts sind, sondern auch Träger der Handlung sein können.

Als Cranko ankündigte, seinen Onegin 1971 auch in Moskau zu zeigen, war das russische Publikum zunächst skeptisch. Cranko hatte es mit gleich zwei bedeutenden Werken der russischen Kultur aufgenommen: mit Puschkins Roman und mit Tschaikowskys Oper. Doch die Aufführung in Moskau wurde zu einem großen Erfolg. Kurz danach, im Jahr 1973, starb Cranko völlig überraschend.
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18 bis 24 Uhr
0 – 6 Uhr | 6 – 12 Uhr | 12 – 18 Uhr | 18 – 24 Uhr
Alle Tage

19:00-19:25
Robin Hood – Schlitzohr von Sherwood
() | KiKA
147. Wie die Väter, so die Töchter:
Harald und der Sheriff geraten aneinander und beschließen, ihre Männer gegeneinander kämpfen zu lassen. Währenddessen haben Solveig und Isabelle sich kennengelernt und spielen miteinander.Robin will die beiden dazu bringen, ihren Vätern den sinnlosen Kampf auszureden, aber jede von ihnen verteidigt ihren Papa und sie streiten ebenfalls darüber. Erst als die Lage eskaliert und ihre Tiere in Gefahr geraten, raufen die beiden Streithühner sich zusammen.

  1. Derkes Albtraum:
    Derke leidet unter einem wiederkehrenden Albtraum. Marian will ihm helfen. Dabei gerät Robin versehentlich auch in den Albtraum. Die beiden kämpfen dort gegen böse Drachen und Prinz Derke.Zuerst ist es sehr schwierig, aber dann gewinnt Derke nach und nach an Selbstvertrauen und Derke und Robin werden stärker. Währenddessen versuchen Scarlett und Marian im Schloss die beiden tief und fest Schlafenden vor dem Sheriff und den Wachen zu verstecken.
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Bühne Icon klein

Robin Hood live auf der Bühne
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22:30-23:00
Capriccio
(Kulturmagazin) | ARD-alpha
Die Welt der Kunst und Kultur. Überraschend, innovativ, mit ungewöhnlicher Bildsprache, genauen Recherchen und einer eigenen Haltung.
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22:55-23:50
Jessica Chastain – Starke Besetzung
(Dokumentation) | arte
Was macht Jessica Chastain zu einer der prägendsten Schauspielerinnen ihrer Generation? Die Dokumentation zeichnet ihren Weg anhand unveröffentlichter Archivaufnahmen und exklusiver Interviews nach – unter anderem mit Al Pacino, Liv Ullmann, Marthe Keller, Jeff Nichols und Hagai Levi. Sie zeigt, wie Chastain mit künstlerischer Entschlossenheit und kompromissloser Haltung ihre Karriere gestaltet.

Chastain wählt ihre Rollen bewusst so, dass sie sich jeder Festlegung entzieht. Auf die anmutige Mutterfigur in „The Tree of Life“ folgt mit „Mama“ demonstrativ ein Gegenbild zum traditionellen Mutterideal; auf Independent-Filme lässt sie große Studio- und Genrestoffe folgen. Gerade in dieser Beweglichkeit liegt ihre künstlerische Handschrift.

Ihre Rollen spiegeln dabei immer wieder zentrale gesellschaftliche Themen wider: Emanzipation, Machtstrukturen, Ungleichheit und das Recht auf Selbstbestimmung. Von „The Tree of Life“ über „Zero Dark Thirty“ und „Interstellar“ bis zu „Scenes from a Marriage“ zieht sich ein roter Faden durch ihr Schaffen: der Anspruch, weibliche Figuren jenseits von Klischees neu zu denken. Mit großer Präzision durchdringt sie ihre Figuren und arbeitet deren Tiefe und innere Widersprüche heraus. Die Dokumentation gewährt intime Einblicke in Chastains Schaffensprozess, in dem jede berufliche Entscheidung zugleich ein politisches Bekenntnis ist.
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23:05-23:35
ttt – titel thesen temperamente
(Kulturmagazin) | Das Erste (ARD)
ttt wird im wöchentlichen Wechsel von sechs Redaktionen der ARD Landesrundfunkanstalten verantwortet: BR, HR, MDR, NDR, RBB und WDR.
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23:35-00:05
Druckfrisch
() | Das Erste (ARD)
Allein in Deutschland erscheinen jedes Jahr 90.000 neue Bücher. Ganz schön schwer, hier den Überblick zu behalten. „Druckfrisch“, das Büchermagazin im Ersten, hilft bei der Orientierung im Bücherdschungel. Moderator Denis Scheck besucht Schriftsteller und stellt Neuerscheinungen vor. Er lobt und lästert über die aktuellen Bestseller, spricht Empfehlungen aus, sagt aber auch, welche Bücher reine Zeitverschwendung sind. Belletristik, Krimis, Sachbücher, Biographien oder Kochbücher – nichts ist vor ihm sicher.
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23:50-00:45
Der Krieg der Welten
(Dokumentation) | arte

nach dem Roman von H. G. Wells

Mit dem Roman „Der Krieg der Welten“ revolutionierte der Schriftsteller, Wissenschaftler und Politiker H. G. Wells 1898 die Literatur und legte den Grundstein für die moderne Science-Fiction. An der Schwelle zum 20. Jahrhundert, das den Aufstieg von Industriegesellschaft, Wissenschaft und Technologie mit sich bringen sollte, schuf er ein neues Genre, um Kritik an den gesellschaftlichen Entwicklungen und am technischen Fortschritt zu üben.

George Orwell sagte über Wells, kein moderner Schriftsteller habe seine Zeitgenossen so tiefgreifend beeinflusst, wie er. Der Roman schlug ein wie eine Bombe: Die Vorstellung vom feindseligen Marsmenschen verbreitete sich wie ein Lauffeuer.

„Der Krieg der Welten“ thematisiert dabei die Angst, von unbekannten Mächten vernichtet zu werden, gegen die man nichts ausrichten kann. Die Handlung spielt auf dem Höhepunkt des westlichen Imperialismus, als die europäischen Mächte dank ihrer militärischen Übermacht den Großteil der Welt unter sich aufgeteilt hatten. Wells nahm sich etwas für damalige Verhältnisse Ungeheuerliches heraus und vertauschte die Rollen: Nun war es an der westlichen Zivilisation, von gnadenlosen Monstern überfallen und wie eine minderwertige Spezies behandelt zu werden. Damit war der Autor seiner Zeit weit voraus.

Wells‘ Werk wurde zahlreich adaptiert, je nach Zeitgeist und aktueller Bedrohung: bei Orson Welles war es der Aufstieg des Faschismus, bei Byron Askin der Kalte Krieg, bei Steven Spielberg der Terrorismus, bei Tim Burton der US-amerikanische Imperialismus und bei jüngeren Umsetzungen die ökologische Katastrophe.
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Alle Tage

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