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Fernsehprogramm – Sonntag 1. November 2026
1 November Ganztägig
0 bis 6 Uhr
0 – 6 Uhr | 6 – 12 Uhr | 12 – 18 Uhr | 18 – 24 Uhr
Alle Tage
02:55-04:25
Charlotte Link – Das andere Kind (1/2)
(Spielfilm) | Das Erste (ARD)
nach dem Roman von Charlotte Link
Amazon*
Die erfolgreiche Londoner Ärztin Leslie Cramer reist ins ländliche Scarborough, um ihre Großmutter Fiona zu besuchen und der Verlobungsfeier ihrer Jugendfreundin Gwen beizuwohnen. Das verschlafene Provinzstädtchen ist nach dem grausamen Mord an einer Studentin in heller Aufregung. Fieberhaft sucht die Polizei nach dem Täter. Unterdessen scheint die alte Fiona von schweren Schuldgefühlen geplagt zu werden, die mit einem dunklen Geheimnis aus ihrer Jugend zusammenhängen. Noch ahnt Leslie nicht, wie sehr auch ihr eigenes Leben durch dieses Geheimnis geprägt wurde.
Leslie Cramer (Marie Bäumer), eine erfolgreiche und angesehene Londoner Ärztin, erhält eine Einladung nach Scarborough, zur Verlobungsfeier ihrer Jugendfreundin Gwen Beckett (Bronagh Gallagher). Die Reise aufs Land kommt ihr gelegen, hat sie doch gerade erst die schmerzhafte Trennung von ihrem untreuen Ehemann hinter sich. Doch die Atmosphäre in der beschaulichen nordenglischen Küstenstadt wird von dem grausamen Mord an einer Studentin überschattet. Während die Bevölkerung die Bluttat nicht fassen kann, sieht die ehrgeizige Polizistin Valerie Almond (Raquel Cassidy) in diesem Fall die ersehnte Chance, ihr Talent als Ermittlerin unter Beweis zu stellen. Fieberhaft geht sie jeder Spur nach.
In Scarborough lebt auch Leslies Großmutter Fiona Barnes (Hannelore Hoger), bei der sie nach dem frühen Tod ihrer Mutter einen Großteil ihrer Kindheit und Jugend verbrachte. Das Verhältnis zwischen Großmutter und Enkelin war nie besonders herzlich. Die alte Frau scheint in einer Mischung aus Verbitterung, Trauer und Schuldgefühl gefangen. Es gibt kaum jemanden, den sie mit ihrer unverblümten Art und eigenwilligen Weltsicht nicht vor den Kopf stößt. Gwens Verlobtem Dave (Fritz Karl) etwa, der sich als Volkshochschullehrer mehr schlecht als recht über Wasser hält, steht sie äußerst misstrauisch gegenüber. Eine lange, zärtliche Freundschaft verbindet Fiona allein mit Gwens Vater Chad (Richard Johnson). Als Kind war sie während des Zweiten Weltkriegs bei dessen Familie einquartiert worden, um den deutschen Bombenangriffen auf London zu entgehen. Aber trotz ihrer Liebe hatten die beiden nie geheiratet – ein dunkles Geheimnis machte ihr Glück zunichte, noch bevor es wirklich beginnen konnte. Nun scheinen die Schatten der Vergangenheit sie einzuholen: Seit geraumer Zeit erhält Fiona von einem Unbekannten mysteriöse Anrufe. Die angespannte Atmosphäre entlädt sich schließlich bei Gwens Verlobungsfeier:
Fiona konfrontiert Dave mit dem Vorwurf, es allein auf den Grundbesitz der Becketts abgesehen zu haben. Vergeblich versucht Leslie die Wogen zu glätten – der Abend endet in einem Eklat. In der gleichen Nacht ereignet sich ein weiterer Mord.
Charlotte Links Roman „Das andere Kind“ gehört mit über einer Million verkaufter Exemplare zu den größten Erfolgen der Bestsellerautorin. Nun hat der preisgekrönte Regisseur Urs Egger die Geschichte als aufwendigen, prominent besetzten Zweiteiler verfilmt. Wie bereits die Buchvorlage bezieht die Adaption ihre Faszination aus der Verbindung von klassischen Krimi-Elementen und einer präzisen Milieu- und Charakterstudie. Die geheimnisvollen Mordfälle sind die Basis für ein gelungenes Porträt seelisch verletzter Menschen, deren Lebenswege auf schicksalhafte Weise miteinander verknüpft sind. Nach ihrer hoch gelobten Leistung in Dominik Grafs „Im Angesicht des Verbrechens“ findet Marie Bäumer in der sensiblen Ärztin Leslie eine weitere, herausfordernde Rolle. Nicht weniger überzeugend sind Hannelore Hoger als verbitterte Großmutter und Fritz Karl als charmanter Frauenheld, dessen wahre Motive bis zum Schluss im Dunkeln bleiben. Gedreht wurde „Das andere Kind“ als TV-Zweiteiler an Originalschauplätzen in Nordengland.
© by DasErste/TV-Browser
05:50-06:35
La Moffo – Bericht über einen Star
() | One
Die in den USA geborene Sopranistin Anna Moffo gab 1955 in Spoleto ihr Bühnendebüt als Opernsängerin in Donizettis ‚Don Pasquale‘. Von 1959 bis 1976 sang sie regelmäßig an der Metropolitan Opera New York. Es folgten Einladungen der Opernhäuser von Wien, Berlin, Mailand und Paris. Neben dem klassischen Repertoire widmete sie sich auch der Operette und dem Musical und arbeitete als Schauspielerin.
Anna Moffo singt in dieser 1970 in Berlin entstandenen Fernsehproduktion Opern- und Operettenmelodien mit dem RIAS-Tanzorchester und dem RIAS-Kammerchor unter Leitung von Paul Kuhn. Daneben gibt es Einblicke in die Probenarbeit und in die Einstudierung eines modernen Tanzes mit dem Choreographen Jürgen Feindt.
Ein Film von Dieter Finnern
© by DasErste/TV-Browser
05:55-06:00
Unerschrocken! Echte Heldinnen
() | Das Erste (ARD)
nach den Comics Culottée von Pénélope Bagieu
Annette Kellerman erfindet Anfang des 20. Jahrhunderts nicht nur den Badeanzug, sondern trägt eine Menge zur Befreiung der Frauen bei. Selbst Hollywood entdeckt die unglaublich gute Schwimmerin aus Australien.
„Unerschrocken“ ist eine Serie nach den Bestseller-Comics „Culottées“ von Pénélope Bagieu, die zuerst online auf Le Monde.fr veröffentlicht wurde. Seitdem ist sie in 27 Ländern in 20 Sprachen erschienen. Porträts von 30 Frauen, jede auf ihre Weise revolutionär.
30 Frauen, die ihr eigenes Schicksal geschrieben und die Welt verändert haben. Banditenkönigin, Astronautin, Kaiserin, Freiheitskämpferin, Künstlerin … wer auch immer sie waren und woher sie kamen, diese unerschrockenen Frauen haben gegen Vorurteile gekämpft und anderen Mut gemacht.
Alle Figuren in „Unerschrocken“ werden von Anke Engelke gesprochen.
© by DasErste/TV-Browser
6 bis 12 Uhr
0 – 6 Uhr | 6 – 12 Uhr | 12 – 18 Uhr | 18 – 24 Uhr
Alle Tage
07:15-08:00
2 Virtuosen auf der Geige – Isabelle Faust spielt Locatelli
(Konzert) | WDR
Der italienische Geigenvirtuose und Komponist Pietro Antonio Locatelli wirkte an der Schwelle vom Barock zur Klassik. Stargeigerin Isabelle Faust begibt sich in Locatellis Geburtsstadt Bergamo auf Spurensuche nach dessen halsbrecherischer Musik – zusammen mit Dirigent Giovanni Antonini und seinem Originalklangensemble Il Giardino Armonico. Gespielt wird ein Programm, das Locatelli als Komponisten präsentiert, der äußerst anspruchsvolle Werke für die Violine geschrieben hat.
Locatelllis Violinkonzerte in der Komposition „L’arte del violino“ verblüffen mit ihren hohen Passagen, schnellen Lagenwechseln und Doppelgriffen. Sie wurden zum Vorbild für die berühmten Capricci des heute viel bekannteren „Teufelsgeigers“ Paganini, in denen man der Energie Locatellis regelrecht nachspüren kann. Paganini verbeugte sich vor Locatellis Kompositionen, die ihm „eine Welt neuer Ideen und Methoden eröffneten, die wegen ihrer übermäßigen Schwierigkeit nie den verdienten Erfolg erzielt hatten.“
Dieser Musik muss man also gewachsen sein – und Isabelle Faust zeigt hier deutlich, dass sie die nötige spielerische Raffinesse und Präzision selbst bei den allerhöchsten Tönen besitzt. Isabelle Faust und Dirigent Giovanni Antonini erzählen von ihrer Faszination für diese Musik und machen das Konzert zu einer Entdeckungsreise in die Klangwelt von Pietro Locatelli.
Aufzeichnung vom 19. Dezember 2022 aus dem Teatro Sociale, Bergamo.
Auf dem Programm stehen: Pietro Antonio Locatelli
- Concerto op. 3 Nr. 11 „L’arte del violino“
- Concerto op. 3 Nr. 2 „L’arte del violino“
- Concerto grosso op. 1, Nr. 11
- Concerto grosso op.7, Nr. 6 „Il pianto d’Arianna“
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07:45-08:30
Max&Maestro
() | KiKA
49. Mit vereinten Kräften:
Maurice wird aufgrund seines großen Talents von zwei A-Jugend-Spielern dazu eingeladen, ihrem Hallenfußballteam beizutreten. Doch Mau befürchtet, von den älteren Jugendlichen einfach überrannt zu werden und deshalb täuscht Max, Leon und Emilia am nächsten Tag eine Verstauchung des Fußknöchels vor, damit er nicht als Feigling dasteht. Doch seine Freunde durchschauen den Trick sofort und beschließen, ihm das nötige Selbstvertrauen wiederzugeben und mit Maurice zu trainieren. Auch Max hat ordentlich Magengrummeln, denn er hat Angst, den Ansprüchen des Maestros nicht zu genügen.
- Mondscheinsonaten:
Als Sozialarbeiterin Malika in die Schulklasse kommt, können alle sehen, dass sie geweint hat. Max und seine Freunde machen sich Sorgen und überlegen, wie sie Malika trösten können. Doch die Meinungen, wie dies geschehen soll, gehen stark auseinander. Leon will ihr ein kleines Liedchen trällern, Emilia ist dafür, Gute-Laune-Kekse zu backen und Max ist der Überzeugung, dass nur Blumen oder ein kleines Geschenk für gute Laune sorgen werden. Doch der Maestro zeigt Max, dass es immer viele verschiedene Möglichkeiten gibt, ein und dieselbe Sache zu betrachten. - Finale Furioso, Teil 1:
Eine hochkarätige Jury sucht sechs Bands für das große Musikfestival im Park. Und tatsächlich gelingt es den Boombastic Ninjas, sich dafür zu qualifizieren. Die Ninjas sind außer sich vor Freude, denn auf der Bühne des Pavillons begann schon die Karriere des großen MC Sonaar. Doch im Park wird für das Musikfestival auch eine richtig große Bühne aufgebaut. Max fällt aus allen Wolken, als der Maestro Max mitteilt, dass sie dort zusammen ein Konzert spielen werden. Nicht nur, dass Max noch nie vor so einem großen Publikum aufgetreten ist, er hat auch Angst vor Maurices und Leons Reaktionen, wenn sie hinter Max bis heute wohlgehütetes Geheimnis kommen. - Finale Furioso, Teil 2:
Maurice und Leon können Max beobachten, wie er am Flügel des Maestros spielt. Sie sind entsetzt, werden sie doch von ihm seit Monaten belogen! Tief enttäuscht kündigt ihm Maurice die Freundschaft und zieht mit Leon von dannen. Als Max den Proberaum betritt, ist bereits alles bis auf sein Keyboard ausgeräumt. Die Boombastic Ninjas existieren nicht mehr. Max beschließt, das Konzert mit dem Maestro abzusagen. Und fühlt sich mit seiner Entscheidung dennoch nicht wohl. Maestro Barenboim ermutigt ihn zu einer großen Aussprache mit seinen Freunden. Unterdes rückt der Abend des Auftritts immer näher.
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07:55-09:00
Gaming Symphony
() | NDR Schleswig-Holstein
Das Dänische National Sinfonieorchester begibt sich in diesem besonderen Konzert in die sinfonische Welt der Gaming-Klassiker. „Gaming Symphony“ ist ein weiteres Highlight aus der besonderen Konzertreihe des Danish National Symphony Orchestra, der Danmarks Radio Big Band und dem Danmarks Radio VokalEnsemblet. Bildgewaltig werden in der Sendung Hits und Klassiker aus den Videospielen Halo, World of Warcraft, League of Legends und vielen anderen präsentiert.
Auf dem Programm:
- Hitman Concert Suite II – Before The Storm, Waiting For Action, Action Begons, Apocalypse (Jesper Kyd)
- Baldur’s Gate III – Main Theme Part 2 & Raphael’s Final Act (Borislav Slavov)
- Halo – Trilogy (Michael Salvatori & Martin O’Donnell)
- The Elder Scrolls V – The Dragonborn Comes & Dragonborn (Malukah & Jeremy Soule)
- Final Fantasy VIII – Liberi Fatali (Nobuo Uematsu)
- World of Warcraft – Night Song & Xaxas (Neal Acree)
- Warhammer – Concert Suite (Jesper Kyd)
- The Last Of Us – All Gone (No Escape) (Gustavo Santaolalla)
- The Witcher III – Lullaby of Woe & Syann (Marcin Przybylowicz)
- Nier: Automata – A Beautiful Song (Keiichi Okabe)
- League of Legends – Legends Never Die (Against the Current)
- Legacy – Medley (Yumiko Kanki, Robert Prince, Michiru Yamane, Mastro Nakamura, Isao Abe, Koji Kondo)
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08:00-08:45
Capuçon und Fray spielen Bach
(Konzert) | WDR
Renaud Capuçon und David Fray interpretieren Bachs Violinkonzerte und Konzerte für mehrere Tasteninstrumente mit dem Orchestre National du Capitole de Toulouse.
Capuçon und Fray gestalten gemeinsam mit dem Orchestre National du Capitole de Toulouse ein Bach-Programm, das zentrale Konzertwerke vereint. Capuçon ist Solist in den Violinkonzerten, während Fray zusammen mit Audrey Vigoureux, Jacques Rouvier und Emmanuel Christien die Konzerte für mehrere Tasteninstrumente interpretiert – darunter das Concerto für vier Cembali in a-Moll (BWV 1065).
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08:45-09:15
Westart
() | WDR
Reportagen und Berichte über Kulturereignisse bei uns im Westen, Porträts spannender Künstler und Blicke hinter die Kulissen. Neue Bücher und Filme, sehenswerte Ausstellungen und Musikevents, aktuelle Gesellschaftsphänomene und brisante Kulturpolitik. Moderatorin Siham El-Maimouni präsentiert die neuesten Trends und Kultur-Hotspots der Region. Jede Woche vierzig Minuten faszinierende Kultur und bewegende Themen, zu großen Events die Westart Reportage: eine ganze Sendung, um ein Thema von vielen Seiten zu beleuchten. Kultur erleben – mit Westart!
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08:45-10:20
Coco – Lebendiger als das Leben!
() | Disney Channel
Deutscher Original-Soundtrack
Amazon.de*
Die Macht einer geheimnisvollen Gitarre und der neugierige Hund Dante entführen uns in aufregende, unbekannte Welten, die ein Füllhorn an schrägen Typen, mitreißender Musik und Slapstick-geladenen Begegnungen bereit halten und dabei einige altbekannte Mythen ziemlich auf den Kopf stellen… Im wahrsten Sinne des Wortes: zum Totlachen!
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09:15-09:45
Twist
(Kultur) | HR
Viele erfolgreiche Künstlerinnen und Künstler haben öffentlich zugegeben, am Impostor-Syndrom zu leiden. Von Billie Eilish bis Tom Hanks: Sie haben das Gefühl, ihren Ruhm nicht verdient zu haben. Aber muss man nicht hochstapeln, wenn man nach oben will? Im Job, beim Dating und in der Kunstwelt gilt oft: Fake it till you make it. Wo endet Selbstdarstellung und wo beginnt der Betrug?
Zweifel an der eigenen Leistung kennen viele Menschen – es gibt sogar einen Namen dafür: das Hochstapler-Syndrom. Künstlerinnen und Künstler erzählen offen von Selbstzweifeln und Täuschungen. Willy Cartier, Maler, Designer und Schauspieler, begann seine Karriere als Model für Givenchy und Karl Lagerfeld – und ist dennoch bis heute nicht überzeugt von seinen Fähigkeiten.
Der dänische Konzeptkünstler Jens Haaning geht den umgekehrten Weg. Er macht aus seiner Hochstapelei eine Kunstaktion. Für eine Ausstellung in Aalborg wollte er Banknoten in Bilderrahmen kleben, umgerechnet 70.000 Euro bekam er dafür. Haaning behält das Geld und schickt leere Rahmen zurück. Kunst, sagt er. Betrug, sagt das Museum. Der Filmemacher Ole Juncker hat Haaning in seinem Film „Take the Money and Run“ porträtiert.
Die Kunstwelt fordere zur Hochstapelei geradezu heraus, meint die Philosophin Ariadne von Schirach. Ob Maurizio Cattelans Banane an der Wand oder die Balloon Dogs von Jeff Koons – der reale Wert hat nichts mit dem Verkaufspreis zu tun. Und doch liege in der Überhöhung ein Sinn, sagt Schirach: Die Kunst stapelt hoch, damit wir weiter sehen können.
Bleibt die Frage: Kann Kunst ohne Lüge und Illusion überhaupt existieren? Eine Antwort gibt die Münchner Künstlerin Betty Mü, die mit Projektionen, Geo-Mapping und VR-Welten arbeitet – nicht als Betrug, sondern als Kunst.
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09:50-10:20
Twist
(Magazin) | arte
Kaum ein Genre steht so sehr für die 1990er wie Eurodance. In einer Arena für 20.000 Zuschauer werden Stars von damals wie Dr. Alban, Mr. President und Eiffel 65 wieder gefeiert. „Twist“ fragt, wie es sich anfühlt, auf der eigenen Retrowelle zu surfen.
Eddie Otchere zählt zu den wichtigsten visuellen Chronisten der Londoner Musik- und Jugendkultur der 90er. Er begleitete den Aufstieg von Hip-Hop sowie die Entstehung von Jungle und Drum & Bass. Als Fotograf von Metalheadz dokumentierte er die legendären Blue-Note-Sessions und porträtierte Künstler wie Goldie, Aphex Twin, Biggie Smalls, Aaliyah und Snoop Dogg. Seine Bilder gelten heute als ikonische Zeugnisse des Jahrzehnts und sind in der Tate-Britain-Ausstellung „The 90s: Art and Fashion“ zu sehen.
Die Designerinnen Paolina Russo und Lucile Guilmard verarbeiten in ihrer Marke persönliche Erfahrungen aus Vororten der späten 90er, wo Langeweile die Fantasie beflügelte. Videospiele, Sport, Basteln und Handarbeiten finden sich in Entwürfen zwischen Futurismus und Nostalgie wieder.
Grégory Chatonsky beschäftigt sich mit dem Versprechen einer Internetutopie. 1994 gründete er mit Incident.net eine der frühen Net-Art-Plattformen. Seither untersucht er, wie aus einem offenen Netz ein System permanenter Datenerfassung und algorithmischer Verarbeitung wurde. Seit 2009 arbeitet er intensiv mit KI.
Der deutsch-isländische Schriftsteller Kristof Magnusson sieht in den 90ern eine besondere Phase zwischen Mauerfall und 9/11: eine kurze, optimistische Zeit, in der vieles möglich schien und die Zukunft sehr offen war.
© by DasErste/TV-Browser
12 bis 18 Uhr
0 – 6 Uhr | 6 – 12 Uhr | 12 – 18 Uhr | 18 – 24 Uhr
Alle Tage
12:00-12:15
Lesch sieht Schwartz
(Meditation (Alltag und Lebensbewältigung – Religion, Kirche)) | ZDF
Böse ist das Gegenteil von gut. Aber was unterscheidet das Schlechte von Bösem? Vorstellungen davon, was Menschen als gut, schlecht oder böse bewerten, verändern sich im Laufe der Zeit.
Nicht alles Schlechte ist auch moralisch böse. Doch wie wird etwas, das schlecht ist, zu etwas, das wir als böse bezeichnen? Oft beginnt es im Kleinen, dort, wo Menschen bewusst anderen schaden oder nur den eigenen Vorteil suchen, sagt der Theologe.
Wissenschaftler Harald Lesch und Theologe Thomas Schwartz nähern sich der Frage aus unterschiedlichen Perspektiven. Sie diskutieren, woher das Böse kommt und welche Rolle Persönlichkeit, Prägung und gesellschaftliche Bedingungen spielen. Welche Verantwortung haben Menschen letztlich für ihr böses Handeln?
In Weimar gehen Lesch und Schwartz der Frage nach, wie sich unser Verständnis von Gut und Böse entwickelt hat. Die Stadt bietet für ihr Gespräch einen besonderen Hintergrund. Weimar steht für Goethe und Schiller, für Humanismus und Kultur. Zugleich liegt nur wenige Kilometer entfernt das ehemalige Konzentrationslager Buchenwald, ein Symbol des absoluten Zivilisationsbruchs.
In Weimar verbrachte der Philosoph Friedrich Nietzsche seine letzten Lebensjahre. Auch er wurde von den Nationalsozialisten für ihre Ideologie vereinnahmt. Harald Lesch und Thomas Schwartz nutzen das als Anlass, um über Nietzsches Unterscheidung zwischen „gut und schlecht“ und „gut und böse“ zu sprechen.
Darüber hinaus befassen sie sich mit dem Bösen in der Bibel und mit der „Theodizee Frage“: Wenn Gott gut und allmächtig ist, warum gibt es dann Leid und Böses in der Welt? Welche Rolle spielt dabei die Freiheit des Einzelnen? Und was hat es mit Hannah Arendts Begriff von der „Banalität des Bösen“ auf sich? Gemeinsam analysieren Lesch und Schwartz, welche Verantwortung jeder Einzelne trägt. Denn das Böse beginnt nicht erst bei Krieg, Gewalt oder Verbrechen. Hinschauen, widersprechen, selbst urteilen und Verantwortung übernehmen, können verhindern, dass Grenzen immer weiter verschoben werden.
Harald Lesch, Astrophysiker, Naturphilosoph, Wissenschaftsjournalist und Fernsehmoderator, moderiert die ZDF Wissenschaftsreihe „Leschs Kosmos“, die „Terra X“ Reihe „Faszination Universum“ sowie den YouTube Kanal Terra X Lesch & Co. Er wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Deutschen Fernsehpreis und dem Bundesverdienstkreuz.
Thomas Schwartz, katholischer Priester, Theologe, Honorarprofessor, Autor, Verleger und Fernsehmoderator, ist Hauptgeschäftsführer des katholischen Osteuropa Hilfswerks Renovabis und hat zusammen mit Harald Lesch mehrere Bücher veröffentlicht.
© by ZDF/TV-Browser
12:00-13:30
Dornröschen und der Fluch der siebten Fee
() | KiKA
Einen 100 Jahre andauernden Fluch muss der 16-jährige Prinz Parvus brechen, um die schlafende Prinzessin Rosabella zu retten. Doch er zweifelt daran, dass er der Richtige ist für diese Mission.Allerdings bleibt Pflanzenfreund Parvus nicht mehr viel Zeit. Zusammen mit Feerich Amon und Rosabellas Gedanken, die sie mithilfe von magischem Nebel schickt, muss er ins Schloss gelangen, bevor sich der Todesfluch der dunklen Fee Rubia erfüllt.Doch die hat das Schloss besonders gesichert: An der hungrigen und sprechenden Dornenhecke Heckbert – oder Hecki, wie ihn Freunde nennen dürfen – kam bisher noch niemand vorbei. Gemeinsam mit Amon und Bruder Torin, der ihm gefolgt ist, wagt Parvus dennoch das unmöglich Scheinende: die Überwindung Heckberts und die Konfrontation mit Rubia und ihren Schattenwesen.
© by DasErste/TV-Browser
15:00-17:45
Harry Potter und der Gefangene von Askaban
(Fantasy, Abenteuer, Sword And Sorcery) | RTL
nach dem Roman von J. K. Rowling
Teil 3: Nachdem ihm bei seiner Pflegefamilie wieder übel mitgespielt wurde, haut Harry Potter von Zuhause ab. Doch draußen ist es gefährlich für ihn, denn aus dem Gefängnis Askaban ist Sirius Black geflohen, ein Diener von Voldemort, der Rache an Harry will. Deshalb wird das Internat Hogwarts von Kreaturen gesichert, die selber nicht ganz harmlos sind. Hilfe kommt vom neuen Lehrer Professor Lupin.
(Text unter CC BY 2.0 von omdb.org)
Copyright by RTL
16:50-18:30
Giuseppe Verdi: Requiem
(Musik) | arte
Riccardo Chailly ist einer der gefragtesten Dirigenten der Welt. Seit fast 50 Jahren steht der ehemalige Assistent von Claudio Abbado den besten Orchestern des europäischen Kontinents vor, vom Royal Concertgebouw Amsterdam bis zum Gewandhausorchester Leipzig und dem Lucerne Festival Orchestra. 2015 kehrte er in seine italienische Heimat zurück und übernahm den Posten des Musikdirektors der Mailänder Scala. Für sein letztes Konzert als Chefdirigent des Mailänder Opernhauses im Dezember 2026 hat der Maestro ganz symbolisch Giuseppe Verdis Requiem auf den Spielplan gesetzt.
Giuseppe Verdis „Messa da Requiem“ stieg insbesondere dank seiner dramatischen Sequenz „Dies irae“ zu einem Klassiker der Konzertliteratur auf. Verdi komponierte die Totenmesse 1873 im Gedenken an Alessandro Manzoni, den großen italienischen Dichter. Wie Verdi selbst war Manzoni eine Persönlichkeit des Risorgimento, der italienischen Einigungs- und Unabhängigkeitsbewegung. Uraufgeführt wurde es am 22. Mai 1874, Manzonis erstem Todestag.
Vier Interpreten von Weltrang, die langjährige Wegbegleiter von Riccardo Chailly sind, übernehmen die Soloparts des Abschiedskonzerts: Anna Netrebko, Ekaterina Gubanova, Fabio Sartori und Michele Pertusi. Anna Netrebko hat unter Chailly gleich vier Mal die Saison der Scala eröffnet, als Giovanna d’Arco (2015), als Tosca (2019), als Lady Macbeth (2021) und als Elisabetta di Valois (in „Don Carlo“, 2023).
© by DasErste/TV-Browser
18 bis 24 Uhr
0 – 6 Uhr | 6 – 12 Uhr | 12 – 18 Uhr | 18 – 24 Uhr
Alle Tage
19:00-19:25
Robin Hood – Schlitzohr von Sherwood
() | KiKA
175. Der gefälschte Brief:
Nelly versteht nicht, wie Marian mit einem Waldwesen wie Katell befreundet sein kann. Aus Missgunst stellt sie ihr eine Falle, und schickt ihr einen gefälschten Brief, angeblich von Robin.Im Brief bittet Robin Marian, ins Versteck der Bande zu kommen. Prinz John lauert ihr unterwegs auf. Mit diesem Beweis, dass sie zu Robin gehört, lässt er sie festnehmen. Als Robin Marian befreien will, gerät er selbst in die Hände des Prinzen.
- Die Sonnwendfeier:
Prinz John hat eine lebensgroße Statue von sich anfertigen lassen. Damit sie schöner glänzt, möchte er sie mit Gold überziehen lassen. Das Gold will er sich bei den Dorfbewohnern besorgen.Doch von denen ist nichts zu sehen, denn sie befinden sich im Wikingerlager auf der Sonnwendfeier. Prinz John fällt ein, dass er auch eingeladen ist. Im Wikingerlager sieht er ein Totem, an dem sich jede Menge Goldschmuck befindet. Den will er unbedingt haben.
© by DasErste/TV-Browser

Robin Hood live auf der Bühne
Tickets adticket.de* | eventim.de* | Reservix.de*
20:15-22:20
Rebecca
(Spielfilm) | arte
In Monte Carlo lernt die Amerikanerin Joan Fontaine den Witwer Maxim de Winter kennen. Die beiden verlieben sich ineinander und heiraten spontan. Der britische Adelige zieht mit seiner jungen Ehefrau auf den Familiensitz Manderley an der rauen Küste Cornwalls. Hier führt die Haushälterin Mrs. Danvers das Regiment. Sie lässt die neue Ehefrau deutlich spüren, dass sie in ihren Augen niemals an ihre Vorgängerin, die verstorbene Rebecca de Winter, heranreichen wird. Maxim dagegen verweigert jedes Gespräch über seine erste Frau. Doch als in einer stürmischen Nacht das Wrack einer Jacht gefunden wird, fördert dies schockierende Neuigkeiten über Rebeccas Ableben zutage. Denn auf Manderley ist nichts, wie es scheint …
Hitchcocks erster Hollywoodfilm basiert auf dem gleichnamigen Buch von Daphne du Maurier. Über die wahren Umstände von Rebeccas Tod rätselten selbst Hitchcock-Kenner wie François Truffaut, zumal Film und Romanvorlage hier deutlich voneinander abweichen.
Der Psychothriller brachte Hitchcock 1941 die erste seiner insgesamt fünf Oscarnominierungen als bester Regisseur ein. Mit dem Academy Award ausgezeichnet wurden schließlich Produzent David O. Selznick und der Kameramann George Barnes. 1951 eröffnete „Rebecca“ die allererste Berlinale. Auch außerhalb des Filmgeschäfts war „Rebecca“ einflussreich: Für die zeitlos klassische Strickjacke, wie sie Joan Fontaine am Strand trägt, hat sich im Spanischen das Wort „la rebeca“ eingebürgert. Und auch die Psychologie kennt ein „Rebecca-Syndrom“, das auftritt, wenn eine Partnerin im Schatten ihrer Vorgängerin steht.
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20:15-21:45
André Rieu – Das große Open-Air-Konzert 2025
(Konzert) | SWR BW
Der Walzerkönig ist zurück! Auch im Sommer 2025 verwandelte André Rieu den historischen Vrijthof-Platz in Maastricht in einen festlichen Open-Air-Konzertsaal. Gemeinsam mit seinem berühmten Johann Strauss-Orchester bot der niederländische Weltstar erneut ein buntes Programm bestehend aus Walzern, Arien aus Opern und Operetten, Musicals, Filmmusik und moderne Evergreens – gespickt mit überraschenden Momenten und viel Charme. Über 150.000 Fans aus 100 Ländern erlebten diesen Sommer diesen Event voller Lebensfreude, der weit über das klassische Konzerterlebnis hinausgeht.
Zu den zahlreichen Stargästen gehörten 2025 die Platin Tenors, die junge Sängerin Emma Kok mit dem „Earth Song“ von Michael Jackson und „Voilà“, Los del Rio mit ihrem Welthit „Macarena“, internationale Sopranistinnen und 300 Tanzpaare, die mit einer einzigartigen Darbietung von Johann Strauss‘ herrlichem Walzer „Rosen aus dem Süden“ die Zuschauer begeisterten.
Freuen Sie sich auf einen unvergesslichen Abend!
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21:50-23:20
Christophe Dumaux & Les Accents
(Konzert) | ARD-alpha
Der französische Countertenor Christophe Dumaux sorgte im vergangenen Jahr bei den Salzburger Festspielen für Furore, weil er Händels „Julius Caesar“ nicht nur höchst virtuos, sondern auch ausdrucksstark verkörperte. Zuvor feierte er bereits an der Wiener Staatsoper, der Mailänder Scala, der Pariser Opéra und der Metropolitan Opera in New York große Erfolge.
Dieses Jahr gab Christophe Dumaux einen Arienabend beim Bayreuth Baroque Opera Festival gemeinsam mit dem Ensemble „Les Accents“ unter Thibault Noally. Unter dem Motto „Handel’s Nature“ präsentierte Dumaux eine Auswahl seiner Lieblingsarien aus der Feder des barocken Großmeisters. Arien, die von den Leidenschaften und Abgründen der Menschen handeln, denn es gibt wohl keinen inneren Konflikt und keine Seelenqualen, die Händel nicht in magische Klänge verwandeln konnte.
© by ARD/TV-Browser
23:15-00:15
Schostakowitsch, Symphonie in Rot
(Dokumentation) | arte
Dmitri Schostakowitsch war im besten Sinne des Wortes populär – sein „Walzer Nr. 2“ zählt beispielsweise bis heute zu den meistgespielten klassischen Stücken. Zugleich steht er für eine völlig neue musikalische Sprache. Seine im Alter von 19 Jahren komponierte erste Symphonie verschaffte ihm sofort internationale Anerkennung. In seiner rund 50-jährigen Laufbahn komponierte er drei Opern und 15 Symphonien, erneuerte die Kunst des Quartetts und schuf Filmmusiken von einzigartiger Kraft.
Doch um im totalitären Sowjetstaat überleben zu können, musste sich der Ausnahmemusiker mit dem Regime arrangieren. 1936 erregte seine Oper „Lady Macbeth von Mzensk“ das Missfallen Josef Stalins, woraufhin er in Ungnade fiel. Aus Angst, verhaftet zu werden, führte Schostakowitsch fortan ein musikalisches Doppelleben: Neben offiziellen, den Machthabern genehmen Kompositionen setzte er sein innovatives Werk im Verborgenen fort. Dmitri Schostakowitsch erlebte Triumphe und Niederlagen, Ruhm und Schmach.
Wegbegleiter wie der Dirigent Thomas Sanderling, die Pianistin Ludmila Berlinskaya und die Cellistin, Musikwissenschaftlerin und Schostakowitsch-Biografin Elizabeth Wilson erzählen aus dem Leben des Komponisten, das im zaristischen Russland begann und 1975 unter Leonid Breschnew endete. Sie schildern die Bedrängnis eines Mannes, der allein seiner Kunst verpflichtet war und dafür einen hohen Preis zahlte. Archivmaterial, historische Aufzeichnungen und zeitgenössische Aufnahmen bieten Zugang zu seiner Musik, die von innerer Freiheit beseelt ist – allen Widrigkeiten zum Trotz.
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23:20-23:50
Capriccio
(Kulturmagazin) | ARD-alpha
Die Welt der Kunst und Kultur. Überraschend, innovativ, mit ungewöhnlicher Bildsprache, genauen Recherchen und einer eigenen Haltung.
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23:35-00:05
ttt – titel thesen temperamente
() | Das Erste (ARD)
ttt wird im wöchentlichen Wechsel von sechs Redaktionen der ARD Landesrundfunkanstalten verantwortet: BR, HR, MDR, NDR, RBB und WDR.
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0 Uhr bis 6 Uhr | 6 Uhr bis 12 Uhr | 12 Uhr bis 18 Uhr | 18 Uhr bis 24 Uhr
Alle Tage
Alle Angaben ohne Gewähr.
