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Fernsehprogramm – Mittwoch 16. September 2026

16 September Ganztägig

0 bis 6 Uhr
0 – 6 Uhr | 6 – 12 Uhr | 12 – 18 Uhr | 18 – 24 Uhr
Alle Tage

05:30-05:45
Autoren erzählen
(Ratgeber) | SWR BW
In Ausschnitten aus Fernsehsendungen von 1970 bis 2006 schildert Siegfried Lenz, Jahrgang 1926, wie prägend er den Zweiten Weltkrieg, den Holocaust und die Zerstörungen im Nachkriegseuropa erlebt hat. Er erzählt, welche Rolle persönliche Erlebnisse in seinen Werken spielten, was er mit seinen Texten beabsichtigt hat und wie er zu seinen Leser:innen stand.

In Ausschnitten aus Fernsehsendungen von 1970 bis 2006 schilderte Schriftsteller Siegfried Lenz, Jahrgang 1926, wie prägend er den Zweiten Weltkrieg, den Holocaust und die Zerstörungen im Nachkriegseuropa erlebt hatte. Er erzählte, welche Rolle persönliche Erlebnisse in seinen Werken spielten, was er mit seinen Texten beabsichtigt hatte und wie er zu seinen Leser:innen stand. Lenz berichtete auch, wie der Gedichtband „So zärtlich war Suleyken“ entstand und sprach über seinen Roman „Deutschstunde“ – über die Wahl des Titels und seine Faszination, sich in die gegensätzlichen Protagonist:innen hineinzuversetzen, jede:n von ihnen zu „verstehen“. Nur wenn man beim Schreiben von sich selbst absehe, sagte Siegfried Lenz, könne man glaubwürdige Figuren erschaffen.
© by ARD/TV-Browser

05:45-06:00
Autoren erzählen
() | SWR BW
In Ausschnitten aus Fernsehsendungen von 1962 bis 2013 erzählt Schriftsteller Günter Grass, wie er als Kind in Danzig zu lesen begann und wie er die Zeit des Nationalsozialismus erlebt hat. Im Zusammenhang mit seinen Erfahrungen im Zweiten Weltkrieg reflektiert er seinen Entschluss, Schriftsteller zu werden. Er schildert, wie es zu der Figur des Oskar in der „Blechtrommel“ kam und erläutert, welchen Einfluss seine Arbeit als Bildhauer auf den Schreibprozess hat. Auch seine politischen Anliegen werden deutlich.
© by ARD/TV-Browser

6 bis 12 Uhr
0 – 6 Uhr | 6 – 12 Uhr | 12 – 18 Uhr | 18 – 24 Uhr
Alle Tage

06:20-07:00
Kulturzeit
(Magazin (Kultur – Kultur allgemein)) | 3sat
„Kulturzeit“ ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat.

„Kulturzeit“ mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
© by 3sat/TV-Browser

09:05-09:45
Kulturzeit
(Magazin (Kultur – Kultur allgemein)) | 3sat
„Kulturzeit“ ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat.

„Kulturzeit“ mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
© by 3sat/TV-Browser

12 bis 18 Uhr
0 – 6 Uhr | 6 – 12 Uhr | 12 – 18 Uhr | 18 – 24 Uhr
Alle Tage

14:00-16:55
Die Firma
(Spielfilm) | arte

nach dem Roman von John Grisham
Amazon.de | Thalia.de

Mitch McDeere ist ein junger und ehrgeiziger Juraabsolvent, der in der renommierten Anwaltskanzlei Bendini, Lambert & Locke eine vielversprechende Anstellung findet. Gemeinsam mit seiner Frau Abby genießt er die Vorteile und das Prestige seines Postens. Die Firma, wie die Kanzlei von den Angestellten genannt wird, bezahlt nicht nur gut, sondern engagiert sich auch für die Familien der Mitarbeiter. Das Leben des jungen Ehepaares scheint perfekt.

Dass „die Firma“ sich auch um eine andere Art von Familie kümmert, die Mafia, wird Mitch erst klar, als ihm ein FBI-Agent von mysteriösen Todesfällen unter ehemaligen Angestellten berichtet. Demnach würde die Kanzlei mit einem Clan gemeinsame Sache machen. Mitch soll für das FBI geheime Dokumente seines Arbeitgebers beschaffen, um die mafiösen Machenschaften beweisen zu können. Damit würde er jedoch nicht nur gegen seinen Eid als Anwalt verstoßen, sondern auch Gefahr laufen, selbst ins Fadenkreuz der Mafia zu geraten. Mitch muss sich entscheiden.
© by DasErste/TV-Browser

14:45-15:10
Euromaxx
() | ARD-alpha
In starken Bildern und spannenden Geschichten berichtet „Euromaxx“ über Europa: Architektur und Abenteuer, Kunst, Kultur und Kulinarik, Länder und Lifestyle, Mode und Musik, Promis und Passionen. Diese Vielfalt präsentiert das TV-Magazin einmal wöchentlich : 26 Minuten mit interessanten Reportagen, Berichten und Porträts. Denn „Euromaxx“ entdeckt überall in Europa ungewöhnliche Themen und überrascht die Zuschauer immer wieder mit starken Geschichten. „Euromaxx“ ist Fernsehen für Genießer!

Mit „Euromaxx“ produziert die DW als erster Fernsehsender überhaupt ein vollwertiges Fernsehmagazin, das über Lebensart und Kultur in Europa berichtet. Damit präsentiert das deutsche Auslandsfernsehen den Zuschauern in aller Welt das moderne Deutschland als Teil des sich vereinenden Europas und unterstreicht einmal mehr seine Mittlerfunktion im internationalen Dialog.
© by ARD/TV-Browser

18 bis 24 Uhr
0 – 6 Uhr | 6 – 12 Uhr | 12 – 18 Uhr | 18 – 24 Uhr
Alle Tage

19:20-20:00
Kulturzeit
(Magazin (Kultur – Kultur allgemein)) | 3sat
„Kulturzeit“ ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat.

„Kulturzeit“ mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
© by 3sat/TV-Browser

20:15-22:15
Zurück in die Zukunft II
(Abenteuer, Komödie, Science Fiction) | Nitro
Die Zeitreise geht weiter… Im zweiten Teil der Filmtrilogie reist Marty McFly 30 Jahre in die Zukunft, um seine Kinder zu retten. Nachfolger des Zeitreiseabenteuers von Regisseur Robert Zemeckis.

(Text unter CC BY 2.0 von omdb.org)
© by RTL

+ Kultur4all-Tipp +
Zurück in die Zukunft - Das Musical
Tickets*

22:15-00:40
Das Schweigen der Lämmer
(Thriller) | Nitro

nach dem Roman von Thomas Harris

Das Schweigen der Lämmer ist die zweite Verfilmung des gleichnamigen Romans von Thomas Harris. Im Mittelpunkt des Films steht der Serienmörder und ehemalige Psychiater Hannibal Lecter (Hopkins), der der FBI-Agentin (Foster) bei der Einsicht in die Psyche eines anderen Mörders (Levine) behilflich sein soll.

(Text unter CC BY 2.0 von omdb.org)
© by RTL

22:15-23:00
Das Trauerspiel der Kölner Oper – Sanierungsdrama, letzter Akt
() | WDR
Nach 14 Jahren Bauzeit, massiven Verzögerungen und Kostensteigerungen von ursprünglich 250 Millionen auf fast 1,5 Milliarden Euro stehen die Kölner Oper und das Schauspielhaus kurz vor der Wiedereröffnung. Ursachen des Desasters waren unvollständige Planungen, organisatorische Fehlentscheidungen, Tausende Baumängel und problematische Vergaben. Nun bleibt die Frage: Klappt die Eröffnung diesmal wirklich und wer übernimmt die Verantwortung für das Milliardendesaster?

Im September 2026 sollen die Kölner Oper und das Schauspielhaus endlich wiedereröffnet werden. 14 Jahre hat die Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudeensembles gedauert – immer wieder wurde die Fertigstellung verschoben, die Premiere wegen bautechnischer Mängel abgesagt: Rund 250 Millionen Euro sollte es ursprünglich kosten – inzwischen summieren sich die Gesamtbaukosten auf nahezu 1,5 Milliarden Euro.

Wie konnte diese öffentliche Baumaßnahme derart aus dem Ruder laufen? „Die Sanierung der Bühnen Köln war eine schwierige, eine lange und eine teure Geschichte. Sie hat die Stadtkasse in ohnehin herausfordernden Zeiten stark belastet – und wird das noch für Jahrzehnte tun. Sie hat Vertrauen gekostet“, resümiert der Kölner Oberbürgermeister Torsten Burmester.

Interne Dokumente belegen das Versagen der städtischen Verantwortlichen. Den eisernen Grundsatz „erst planen, dann bauen“ ignorierten sie und begannen Mitte 2012 die komplexen Sanierungsarbeiten, obwohl die notwendigen Planungen noch immer nicht abgeschlossen waren. Beteiligte Firmen hatten noch vor Baubeginn gewarnt – vor „Planungsmängeln“ und „unweigerlich entstehenden Problemen im Projektablauf“. Vergeblich.

Bauherr waren die Bühnen der Stadt Köln – sie drängten darauf, den ehrgeizigen Zeitplan einzuhalten. Experten, wie der Verwaltungswissenschaftler Dr. Wolfgang Seibel, sehen darin ein schwerwiegendes Organisationsversagen: Die Bühnen der Stadt Köln seien weder personell noch fachlich geeignet gewesen, eine solche Sanierungsmaßnahme durchzuführen.
2015 mussten die Arbeiten gestoppt werden, mehr als 8.000 Mängel gab es auf der Baustelle. Die komplette Haustechnik wurde ausgebaut, neugeplant und erneuert. Trotz anhaltender Schwierigkeiten verkündete die Stadt immer wieder neue Fertigstellungstermine, die dann doch verschoben werden mussten.

Im Rat der Stadt Köln formierte sich Widerstand. Anfang September 2024 wurde das städtische Rechnungsprüfungsamt beauftragt, die Vorgänge zu untersuchen. Das Ergebnis der Prüfer war verheerend. Das Amt stellte in zwei internen Berichten planerische und bauliche Mängel, fehlende Zuständigkeiten und Projektverantwortung sowie eine fehlerhafte Terminplanung fest. Dutzende von Aufträgen im Wert von mehr als 145 Mio. Euro waren zudem ohne ordnungsgemäßes Verfahren vergeben worden.

Ende 2025 wurden die Sanierungsarbeiten an der Oper und dem Schauspielhaus nun offiziell abgeschlossen. Während die bautechnischen Abnahmen und behördlichen Prüfungen auf der Baustelle noch laufen, ziehen schon die Oper und das Schauspielhaus aus ihren Interimsspielstätten zurück in die sanierten Gebäude.

Wird diesmal alles klappen? Und wer übernimmt am Ende die Verantwortung für das Milliardendesaster?
© by ARD/TV-Browser

0 Uhr bis 6 Uhr | 6 Uhr bis 12 Uhr | 12 Uhr bis 18 Uhr | 18 Uhr bis 24 Uhr  
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