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Fernsehprogramm – Dienstag 27. Oktober 2026

27 Oktober Ganztägig

0 bis 6 Uhr
0 – 6 Uhr | 6 – 12 Uhr | 12 – 18 Uhr | 18 – 24 Uhr
Alle Tage

00:00-01:35
Simon Rattle dirigiert Mahlers Zweite
(Konzert) | BR Süd
Angeführt von zehn Kontrabässen, zehn Hörnern, zehn Trompeten, zwei Paukensätzen: Der Aufwand für Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 2, der „Auferstehungssinfonie“, ist gewaltig. Und der Anlass ein besonderer: Das Symphonieorchester und der Chor des Bayerischen Rundfunks zu Gast in der Hamburger Elbphilharmonie. Es dirigiert der Chefdirigent beider Ensembles, Sir Simon Rattle. Die Klanggewalt und das dynamische Spektrum, aber auch die außerordentliche Präzision und Feinheit in der Abstimmung, zu der das Orchester in der Lage ist, kommen in diesem berühmten Saal besonders zur Geltung.

Publikum und Kritiker waren nach dem Konzert am 21. März 2026 begeistert: „So erbarmungslos und doch so zärtlich“ betitelte das Hamburger Abendblatt seine Kritik. Simon Rattles feines Händchen für spannende Programmzusammenstellungen ist bekannt, und auch in Hamburg sorgte er für eine ungewöhnliche Gegenüberstellung: Der gleichermaßen monumentalen wie spirituellen Zweiten von Mahler ging ein kurzes Chorwerk von Henry Purcell voraus, gefolgt von Robert Schumanns „Nachtlied“ für Chor und Orchester.
© by ARD/TV-Browser

01:35-03:15
Unerschrocken! – Echte Heldinnen
() | MDR Sachsen-Anhalt

nach den Comics Culottée von Pénélope Bagieu

„Unerschrocken – Echte Heldinnen“ ist eine Serie kurzer Animationsfilme über mutige Frauen aus aller Welt, von der Antike bis in die Gegenwart. Ob Freiheitskämpferin, Sportlerin, Künstlerin, Kaiserin, Astronautin, Banditenkönigin oder Kriminalistin … jede der 30 Folgen stellt eine Frau vor, die auf ihrem Gebiet Revolutionäres geleistet und ihre ganz eigene Geschichte geschrieben hat. Wer auch immer sie waren und woher sie kamen – diese unerschrockenen Frauen haben gegen Vorurteile gekämpft und anderen Mut gemacht.

Die Serie basiert auf den Bestseller-Comics „Culottées“ der französischen Comic-Zeichnerin Pénélope Bagieu. Das Wort „cullotées“ bedeutet auf Deutsch frech, dreist oder aufmüpfig. Ihre Premiere feierte die Serie 2020 auf der Webseite der französischen Tageszeitung Le Monde. Seitdem ist sie in 27 Ländern in 20 Sprachen erschienen. Alle Figuren der deutschen Fassung werden von Anke Engelke gesprochen.
© by ARD/TV-Browser

01:40-03:00
Die Berliner Philharmoniker interpretieren Händel
(Musik) | arte
Der berühmte Komponist Georg Friedrich Händel fand im sonnigen Italien im Jahr 1706 seine musikalische Inspiration. Bereits ein Jahr später schuf er ein Meisterwerk, das bis heute als eines seiner schönsten Oratorien gilt. Händel war von einer tiefen Frage fasziniert: Was geschieht, wenn die Anmut (Bellezza) zwischen den Fronten des sinnlichen Vergnügens (Piacere) einerseits und der unaufhaltsamen Zeit (Tempo) und der Erkenntnis (Disinganno) andererseits gefangen ist? Dies ist eine Frage nach dem Sinn des Lebens und Händel fand seine Antwort zwischen flüchtigem Vergnügen im Hier und Jetzt und der Realität, die auf das Ewige zielt. Um dem Tod und der Vergänglichkeit zu entrinnen, muss die Anmut einen Pfad finden, der sie zur wahren Erkenntnis führt.

In diesem fesselnden Oratorium, das Händel 1707 in Rom komponierte und aufführte, gelang es dem jungen Meister, ein ergreifendes Werk über die Schönheit und ihre Vergänglichkeit sowie über die grundlegenden Fragen des Lebens zu erschaffen. Diese Komposition ist mit virtuosen Arien und vielen bewegenden Momenten erfüllt von inspirierter und inspirierender Musik. Hier zeigt sich der „italienische Händel“ von seiner besten Seite. Dieses Oratorium ist ein zeitloses Meisterstück, das die Seelen der Zuhörer auch heute noch berührt und verzaubert.

Aufzeichnung vom 08. April 2023 im Festspielhaus Baden-Baden.
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05:20-06:50
Glanz und Pracht – Die Pariser Oper Garnier
(Dokumentarfilm) | arte
Paris, 1858: Nach einem Attentat an der damaligen Pariser Oper, das ihn und die Kaiserin beinahe das Leben gekostet hätte, beschließt Napoleon III., in seiner Hauptstadt ein neues, prunkvolles und vor allem sicheres Opernhaus bauen zu lassen. Ganz unerwartet gewinnt ein junger, unbekannter Architekt den Wettbewerb: Charles Garnier. Fast 15 Jahre lang baut er mit seinem Team und Hunderten von Handwerkern das größte Theaterhaus des 19. Jahrhunderts. Der junge Architekt setzt moderne neue Werkstoffe wie Metall ein und beschäftigt die größten Talente seiner Zeit, etwa den Bildhauer Louis-Félix Chabaud.

Bis zur Fertigstellung der Oper ist Garnier starkem Gegenwind ausgesetzt: von kleinlicher Polemik, die von enttäuschten Konkurrenten ins Leben gerufen wurde, bis hin zur Kritik der republikanischen Opposition, die in der Oper ein Sinnbild für alle Ungleichheiten sieht. Trotz der unverbrüchlichen Unterstützung durch den Kaiser weht Garnier auch die Unbill des berühmten Baron Haussmann entgegen, denn dieses mit allen bekannten Regeln brechende Bauprojekt bringt die perfekte Harmonie von Haussmanns Pariser Stadtplanung durcheinander.

Der Dokumentarfilm erzählt die Entstehungsgeschichte der Pariser Opéra Garnier. Das Gebäude und sein Grundriss brachen mit allen bisher bekannten künstlerischen, technischen und raumgestalterischen Konzepten eines Opernhauses. Veranschaulicht durch exklusive Archivbilder führt dieser Spaziergang hinter die Kulissen eines der berühmtesten Bauwerke von Paris, Symbol für den Stil des Zweiten Kaiserreichs unter Napoleon III. und der darauf folgenden frühen Dritten Republik.
© by DasErste/TV-Browser

6 bis 12 Uhr
0 – 6 Uhr | 6 – 12 Uhr | 12 – 18 Uhr | 18 – 24 Uhr
Alle Tage

06:20-07:00
Kulturzeit
(Magazin (Kultur – Kultur allgemein)) | 3sat
„Kulturzeit“ ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat.

„Kulturzeit“ mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
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06:40-07:05
Dance Academy
(Serie (Tanzfilm – Kinderfiction – Liebe/Partnerschaft)) | ZDFneo
Die Schüler fahren zum Zelten. Dort im Wald sollen sie das Stück „Ein Mittsommernachtstraum“ einstudieren. Die Rollenverteilung des Stückes ähnelt auffällig den realen Konflikten.

Die Beschäftigung damit bringt einige Bewegung in das Beziehungsgeflecht von Tara, Kat, Christian und den anderen Tänzern. Sammy hat noch eine zusätzliche Aufgabe: Er soll Abigail als Tutor zur Seite stehen, die einen Aufsatz über das Stück schreiben muss.
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07:05-07:30
Dance Academy
(Serie (Tanzfilm – Kinderfiction – Liebe/Partnerschaft)) | ZDFneo
Es ist Frühling in Sydney. Die Schüler der Academy machen Pläne für den Sommer. Kat möchte ihren Fehler wieder gut machen und versucht, Scout im Juniorprogramm der Academy unterzubringen.

Die deutsche Austauschschülerin Petra hat sich ein wenig in Sammy verguckt. Der dagegen möchte, dass Abigail endlich öffentlich zu ihrer Beziehung steht. Ein Hund bringt schließlich alles durcheinander.
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08:25-08:50
Pettersson und Findus
() | KiKA

+ Kultur4all-Tipp +
Pettersson und Findus live auf der Bühne
Eventim.de* | Adticket.de*

38. Die Hühner-Meuterei:
Es ist sehr windig und damit eine gute Gelegenheit, einen Drachen fliegen zu lassen. Findus übertreibt es aber, weil er großen Spaß daran hat, die Hühner mit seinen Flugmanövern zu ärgern.Das führt schließlich dazu, dass diese sich vehement weigern, weiter für diesen chaotischen, hühnerfeindlichen Hof Eier zu legen. Sie beschließen sehr spontan, zu Gustavsson auszuwandern. Auf dem Weg dorthin werden sie jedoch von einem hungrigen Bussard bedroht.

  1. Duell unterm Kirschbaum:
    Pettersson und Findus haben Kirschen gepflückt. Sie freuen sich über eine tolle Ausbeute von drei randvollen Eimern. Weil Petterson kurz zu Beda Anderson muss, bewacht Findus die Ernte.Doch dann erscheinen aggressive Raben und fordern den Kirschen-Sheriff Findus zu einer Art Duell heraus. Sie wollen ihm dreist die Kirschen stehlen und haben gute Karten, weil: Sie sind ja in der Überzahl. Einer gegen viele – da kann Findus doch gleich einpacken.
    © by DasErste/TV-Browser

08:50-09:10
Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich hab?
() | KiKA

nach dem Kinderbuch von Sam McBratney
Amazon.de* | Thalia.de* | Hugendubel.de*

36. Das Lied des Windes:
Es ist ein stürmischer Herbsttag und der Wind saust und braust durch das Tal. Dabei bringt er das Schilfrohr zum Klingen. Die kleine Feldmaus findet, dass es ein bisschen wie Pfeifen klingt, und beginnt selbst zu pfeifen. Der kleine braune Hase ist begeistert und möchte auch pfeifen lernen. Aber so sehr er sich auch bemüht, er schafft es einfach nicht. Auch wenn ihm mehrere seiner Freunde zeigen, wie sie pfeifen. Können Hasen überhaupt pfeifen?

  1. Das Spinnennetz:
    Der kleine Hase und die kleine Feldmaus spielen Wettrennen. Dabei macht der kleine Hase aus Versehen das Spinnennetz einer Spinne kaputt. Er ist untröstlich. Die Spinne hat sich doch so viel Mühe gegeben, das schöne Netz zu weben. So beschließen die Freunde, der Spinne ein neues Netz zu weben. Aber wie soll das ohne Spinnseide gehen?
    © by DasErste/TV-Browser

09:05-09:45
Kulturzeit
(Magazin (Kultur – Kultur allgemein)) | 3sat
„Kulturzeit“ ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat.

„Kulturzeit“ mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
© by 3sat/TV-Browser

09:55-10:50
Unsere kleine Farm
(Familie, Serie) | Sat.1 Gold
© by Sat.1 Gold

nach dem Roman von Laura Ingalls Wilder
Amazon.de* | Hugendubel.de*

10:15-11:00
Der kleine Prinz und seine Freunde
() | KiKA

nach dem Jugendbuch von Antoine de Saint-Exupéry
Amazon.de* | Thalia.de* | Hugendubel.de*

4. Pfeifsterne:
Elias hört einem Vogel zu und würde gerne besser pfeifen können. Gemeinsam mit Charlotte, dem kleinen Prinzen und dem Fuchs lernt er die Astronomin kennen, die auf der Suche nach den pfeifenden Sternen ist. Wenn man diese fängt und sanft an ihnen reibt, erfüllt sich ein Wunsch. Elias sieht in den Pfeifsterne die Chance, seinen Wunsch wahr werden zu lassen. Die Freunde begeben sich gemeinsam auf die Suche.

  1. Weltraummurmeln:
    Charlotte würde gerne mit Elias Murmeln spielen. Dem fällt es allerdings schwer seine Murmeln zu teilen. Mit dem kleinen Prinzen und dem Fuchs treffen sie auf die Schlange, die nur an sich selbst denkt. Doch durch ihr eigennütziges Handeln bringt sie ihren Planeten in Gefahr. Die Freunde beschließen ihr zu helfen.
  2. Der Federsturm:
    Elias hat aufgrund eines Ereignisses in seiner Vergangenheit Angst vor Vögeln, bzw. deren Federn. Als er mit seinen Freunden mit dem Asteroschiff unterwegs ist, werden die Triebwerke von Federn blockiert und er muss sich seiner Angst stellen. Gemeinsam mit dem Musikanten, gehen sie der Ursache des Federsturms auf den Grund und treffen auf einen einsamen Vogel der sich in einer misslichen Lage befindet. Bei der Befreiung ist Elias‘ Talent gefragt.
  3. Sternenpost-Express:
    Elias gibt vor, seine Schwimmsachen vergessen zu haben, weil er Angst davor hat, im Schwimmunterricht von einem hohen Sprungbrett zu springen. Als er mit Charlotte und dem kleinen Prinzen die Pilotin besucht, erzählt sie, dass sie aufgrund eines starken kalten Windes Bedenken hat, die Post zuzustellen. Dabei hat sie ein wichtiges Päckchen für den Geburtstag des Königs von Allem, aber wegen der Wettersituation wagt sie es nicht zu fliegen.
    © by DasErste/TV-Browser

10:50-11:45
Unsere kleine Farm
(Familie, Serie) | Sat.1 Gold
© by Sat.1 Gold

nach dem Roman von Laura Ingalls Wilder
Amazon.de* | Hugendubel.de*

12 bis 18 Uhr
0 – 6 Uhr | 6 – 12 Uhr | 12 – 18 Uhr | 18 – 24 Uhr
Alle Tage

13:40-14:35
Unsere kleine Farm
(Familie, Serie) | Sat.1 Gold
© by Sat.1 Gold

nach dem Roman von Laura Ingalls Wilder
Amazon.de* | Hugendubel.de*

14:00-16:55
Die Brücke am Kwai
(Spielfilm) | arte
Burma, 1943: Britische Kriegsgefangene treffen in einem japanischen Lager ein und erhalten den Befehl, eine strategisch wichtige Eisenbahnbrücke über den Kwai zu errichten. Lagerkommandant Colonel Saito verlangt, dass auch die Offiziere körperlich mitarbeiten. Doch Oberst Nicholson verweist auf die Genfer Konvention und widersetzt sich den Anordnungen – selbst um den Preis schwerer Misshandlungen.

Als Saito schließlich nachgibt, übernimmt Nicholson die Leitung des Brückenbaus. Was zunächst als Zeichen militärischer Disziplin gedacht ist, entwickelt sich zunehmend zu einem persönlichen Prestigeprojekt. Währenddessen entkommt der amerikanische Soldat Shears dem Lager und wird von den Alliierten für ein gefährliches Sabotagekommando rekrutiert. Ihr Auftrag: die Brücke vor ihrer Fertigstellung zerstören. David Lean verbindet Kriegskino mit einem vielschichtigen Drama über Pflichtbewusstsein, Stolz und die moralischen Grenzen militärischer Loyalität.

David Leans „Die Brücke am Kwai“, basierend auf Pierre Boulles Roman, gewann 1958 sieben Oscars, darunter für den besten Film, die beste Regie und den besten Hauptdarsteller Alec Guinness. Gedreht wurde überwiegend in Sri Lanka, wo eigens eine rund 130 Meter lange Brücke errichtet wurde. Heute gilt „Die Brücke am Kwai“ als Meilenstein des Kriegsfilms, weil er spektakuläre Inszenierung mit einer kritischen Auseinandersetzung über Gehorsam, Ehre und die Absurdität des Krieges verbindet.
© by DasErste/TV-Browser

14:35-15:20
Unsere kleine Farm
(Familie, Serie) | Sat.1 Gold
© by Sat.1 Gold

nach dem Roman von Laura Ingalls Wilder
Amazon.de* | Hugendubel.de*

15:00-15:50
Find me in Paris
() | KiKA
43. Großes Drama:
Lena hält sich für Max‘ legitime Nachfolgerin als Leiterin der Hip-Hop-Gruppe BLOK. Doch Thea funkt ihr ständig dazwischen. Rücksichtslos spielt sie Lena und Jeff gegeneinander aus.Theas Taktik hat Erfolg. Der Produzent von „Dance Off“ verpflichtet die gesamte Crew für den neuen Tanzwettbewerb. Max hat weniger Glück. Er erfährt, dass er wegen seiner Knieverletzung seine Karriere als Tänzer beenden muss. Frustriert will Max die Schule verlassen.

  1. Das Wissenschafts-Projekt:
    Neben dem Tanzunterricht haben Lena und ihre Freunde auch viel Arbeit mit den normalen Schulaufgaben. Nun sollen sie für einen Wissenschafts-Wettstreit ein eigenes Projekt entwickeln.Lena arbeitet mit Max zusammen und schlägt ihm ein Projekt zu seiner Knieverletzung vor. Max lehnt dies brüsk ab. Er will nicht zum Objekt einer Hausarbeit werden. Ines und Jeff präsentieren das Thema „Zeitreisen“ und auch ihre Zusammenarbeit ist schwierig.
    © by DasErste/TV-Browser

18 bis 24 Uhr
0 – 6 Uhr | 6 – 12 Uhr | 12 – 18 Uhr | 18 – 24 Uhr
Alle Tage

19:00-19:25
Robin Hood – Schlitzohr von Sherwood
() | KiKA
165. Goldfieber:
Als Prinz John einen Händler betrügen will, verwandelt Marian einen Stein in Gold. Daraufhin bricht im Dorf ein wahrer Goldrausch aus. Auch Prinz John wird erfasst und lässt alles umgraben.Um die Dorfbewohner loszuwerden, lockt er sie mit einem gefälschten Goldstück in den Wald. Robin und seine Freunde fürchten daraufhin, ihr Versteck könnte entdeckt werden. Marian will mit der Wahrheit herausrücken, aber Robin hat eine noch viel bessere Idee.

  1. Der neue Drache:
    In Nottingham taucht ein neuer Drache auf. Er besetzt das Schloss, nimmt Prinz John sein Gold weg und macht es sich im Schlosshof gemütlich. Um ihn loszuwerden, rückt Derke im Schloss an.Er spielt dem Neuen einen schrecklichen Drachen vor und meldet selbst Anspruch auf das Schloss an. Das gelingt ganz gut, bis der Neue anfängt, Derke wütend zu machen. Alle befürchten, er könnte sich wieder in einen Hamster verwandeln. Doch Scarlett hat einen Plan.
    © by DasErste/TV-Browser
Bühne Icon klein

Robin Hood live auf der Bühne
Tickets adticket.de* | eventim.de* | Reservix.de*

19:20-20:00
Kulturzeit
(Magazin (Kultur – Kultur allgemein)) | 3sat
„Kulturzeit“ ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat.

„Kulturzeit“ mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
© by 3sat/TV-Browser

20:15-21:50
Vienna Blood – Die letzte Séance
(Fernsehfilm (Fernsehspiel)) | 3sat

nach den Krimis von Frank Tallis
Amazon.de*

Wien, Anfang des 20. Jahrhunderts: Der Freudianer Dr. Max Liebermann und Inspector Oskar Rheinhardt ergänzen sich auf kongeniale Art.

Der Tod der Wahrsagerin Charlotte Löwenstein gibt Rätsel auf. Es finden sich keine Spuren von Gewalt, ein Abschiedsbrief deutet auf Selbstmord hin. Rheinhardt glaubt weder dieser Theorie, noch daran, dass übersinnliche Kräfte im Spiel sind.

Er bittet den jungen Arzt und Psychoanalytiker Dr. Max Liebermann, diesen mysteriösen Fall mit ihm aufzuklären. Der ist bekannt für seinen kühlen Verstand und für seine unkonventionellen Methoden. Madame Löwenstein hatte sich einen Zirkel von Menschen aufgebaut, die in ihr ein Medium sahen, um mit den Toten Zwiesprache zu halten. Doch jetzt liegt sie erschossen auf ihrer Couch, neben ihr ein Abschiedsbrief.

Rheinhardt glaubt nicht an Selbstmord: Der Raum, in dem die junge Frau starb, war von innen verschlossen, und das Loch in ihrer Brust stammt zweifellos von einem Schuss, aber nirgendwo gibt es eine Waffe. Und wie der Gerichtsmediziner zweifelsfrei feststellt, finden sich im Leib der Toten weder ein Austrittsloch für eine Kugel noch das Projektil selbst.

Max Liebermann kombiniert messerscharf. Durch seine Fähigkeiten als Psychoanalytiker und durch Gespräche mit der Näherin des Opfers wird ihm schnell klar: Das Opfer muss schwanger gewesen sein. Und der Mörder aus dem Umfeld der jungen Frau muss davon gewusst haben.

Der Arzt und der Kriminalist rücken den Gästen einer von Madame Löwenstein kurz vor ihrem Tod veranstalteten Séance immer näher auf den Pelz. Sie sehen sich einer dubiosen Ansammlung exzentrischer Charaktere gegenüber, und so intensiv sie auch ermitteln, verhindern können sie nicht, dass es weitere Opfer unter ihnen geben wird.

Redaktionshinweis: 3sat zeigt zwei weitere Folgen von „Vienna Blood“ an den kommenden Dienstagen jeweils um 20.15 Uhr.
© by 3sat/TV-Browser

22:35-23:50
Der Gott des Gemetzels
(Spielfilm (Komödie – Spielfilm – Soziale Beziehungen allgemein)) | ZDFneo

nach dem Theaterstück von Yasmina Reza

+ Kultur4all-Tipp +
Der Gott des Gemetzels live auf der Bühne
Tickets: eventim.de*

Eine geschwollene Lippe, zwei abgebrochene Schneidezähne – das Resultat eines Zwistes unter Elfjährigen. Dass die Sache ein Nachspiel hat, dafür sorgen ihre Eltern.

Nancy und Alan Cowan finden sich in der New Yorker Wohnung der Longstreets ein, um die Angelegenheit zu klären. Es dauert nicht lange, bis sich der höfliche Small Talk in einen – nicht nur verbalen – Krieg der Eitelkeiten verwandelt.

Je länger die beiden gegensätzlichen Paare über den eher harmlosen Zwist ihrer heranwachsenden Sprösslinge debattieren und dabei auf individuelle moralische Aufarbeitung pochen, desto mehr Schärfe schleicht sich in die Auseinandersetzung ein. Die konträren Meinungen verhärten sich ebenso, wie eine gegenseitige Antipathie das geschmackvolle Design des Wohnzimmers erfüllt.

Es dauert nicht lange, bis sich der aufgesetzt höfliche Small Talk als das erweist, was er in Wirklichkeit ist: hohles Gerede. Angestachelt von Alans ständigen Handy-Gesprächen kippt die Stimmung zusehends – wobei die Tatsache, dass sich die gestresste Nancy auf den Wohnzimmertisch der Longstreets übergibt, nicht gerade zur allgemeinen Beruhigung beiträgt.

Als dann auch noch Alkohol ins Spiel kommt, fallen endgültig die Masken: Anfänglich noch hochgehaltene zivilisierte Umgangsformen geraten in Vergessenheit, gegenseitige Beleidigungen münden in Handgreiflichkeiten. Gesunder Menschenverstand? Fehlanzeige. Das Treffen der beiden Ehepaare verwandelt sich in einen – immerhin wohldekorierten – Albtraum.

Altmeister Roman Polanski adaptierte das Theaterstück der französischen Dramatikerin Yasmina Reza als bissig-satirisches Dialogstück mit Starbesetzung.

Mit fulminanten Dialogduellen und Wortgefechten entlarven Jodie Foster („Angeklagt“, „Das Schweigen der Lämmer“), Kate Winslet („Titanic“, „Der Vorleser“), Christoph Waltz („Inglourious Basterds“, „Django Unchained“) und John C. Reilly („Magnolia“, „Chicago“) den Standesdünkel einer blasierten Upper-Middle-Class-Gesellschaft. Für Polanski erwies sich die bissige Charakterstudie als großer Erfolg: Gemeinsam mit Yasmina Reza wurde er für das Drehbuch mit einem César ausgezeichnet. Winslet und Foster erhielten Golden-Globe-Nominierungen.
© by ZDF/TV-Browser

22:55-01:50
Werk ohne Autor
(Spielfilm) | MDR Sachsen-Anhalt

Oscar-Preisträger Florian Henckel von Donnersmarck erzählt eine beeindruckende Künstlerbiografie vor dem Hintergrund deutscher Geschichte des 20. Jahrhunderts. Die Verbrechen des Dritten Reiches, das sozialistische Kulturverständnis der DDR und der Aufbruch der BRD-Kunstszene in den 1960er Jahren bilden Bezugspunkte auf dem Weg eines jungen Malers, seinen eigenen künstlerischen Ausdruck zu finden.

Die DDR in den 1950er Jahren: Der hochtalentierte Maler Kurt Barnert (Tom Schilling) ist auf dem Weg, ein bedeutender Künstler des Sozialistischen Realismus zu werden.

An der Dresdener Kunstakademie lernt er die begabte Modestudentin Ellie (Paula Beer) kennen. Für beide ist es Liebe auf den ersten Blick – und schon bald zieht Kurt als Untermieter in die großbürgerliche Villa von Ellies Familie ein. Dass ihr Vater, der angesehene Frauenarzt Professor Seeband (Sebastian Koch), wegen seiner NS-Verbrechen unter falschem Namen in dem Arbeiter- und Bauernstaat untertauchen musste, ahnt Kurt nicht.

Genauso wenig weiß er, dass sich ihre Lebenslinien schon einmal gekreuzt haben: Sein opportunistischer Schwiegervater in spe ist verantwortlich für den Tod von Kurts geliebter Tante (Saskia Rosendahl), die im Dritten Reich ein Opfer der Euthanasie wurde. Die Erinnerung an die lebenslustige und kunstbegeisterte Verwandte begleitet Kurt sein ganzes Leben.

Als er – inzwischen mit Ellie in die BRD geflüchtet – in den 1960ern an der Düsseldorfer Akademie studiert, beginnt Kurt unbewusst, seine Biografie zu verarbeiten. Ohne es zu wissen, schafft er ein ungewöhnliches Gemälde, das eine unentdeckte Verbindung zwischen Täter und Opfer herstellt. Es ist für ihn die Befreiung aus einer tiefen Schaffenskrise und der Anfang, seinen eigenen Ausdruck zu finden.

Tom Schilling („Oh Boy“), Sebastian Koch („Das Leben der Anderen“) und Paula Beer („Frantz“) spielen die Hauptrollen in diesem spannungsgeladenen Drama, das tragische Familiengeschichte, flammender Thriller und eine Hommage an die befreiende Kraft der Kunst in einem ist – ein packender Kinostoff, der mitreißt und bewegt.
© by ARD/TV-Browser

23:40-01:10
Die Bücher, die Hitler nicht verbrannte
(Dokumentarfilm) | arte
Kaum jemand weiß, dass Adolf Hitler, Diktator und Massenmörder, am Ende seines Lebens schätzungsweise 16.000 Bücher besaß, verteilt auf die Privatbibliotheken in seinen Residenzen in Berlin, München und Berchtesgaden. Rund 1.300 dieser Bücher befinden sich heute in den USA. Was erzählen diese Bücher über die Quellen nationalsozialistischen Denkens – und über das Fortwirken rechtsextremer Gewalt heute?

Der amerikanische Historiker Timothy Ryback gilt als kenntnisreichster Experte für Hitlers Privatbibliothek. Er reist für den Film nach Washington D.C. und Providence in den USA, wo diese Bücher heute lagern. Hitler besaß Klassiker der Weltliteratur und antisemitische Hetzschriften, pseudowissenschaftliche „Rassenstudien“ und esoterische Groschenhefte. Viele dieser Bücher waren Bestseller – lange vor der Machtübernahme der Nazis im Jahr 1933. Hitlers Bibliothek zeugt davon, dass Antisemitismus und Rassismus keineswegs Randphänomene in der westlichen Geistes- und Kulturgeschichte waren, sondern viel mehr in ihrem Zentrum standen.

Und bis heute sind diese Traditionslinien virulent: Die sogenannte „Neue Rechte“ vermeidet zwar Begriffe wie „Blut“ und „Rasse“ – doch viele rechtsextreme Denkmuster und Verschwörungserzählungen von heute sind den Gedanken aus Hitlers Bibliothek verblüffend ähnlich, zum Beispiel die Erzählung vom „Großen Austausch“, nach der die weiße Bevölkerung Europas und Amerikas gezielt durch Muslime und nichtweiße Menschen ersetzt werden soll. Sie dient rechtsextremen Terroristen auf der ganzen Welt als Legitimation, um Menschen zu ermorden, seien es Schwarze, Juden oder Muslime.
© by DasErste/TV-Browser

0 Uhr bis 6 Uhr | 6 Uhr bis 12 Uhr | 12 Uhr bis 18 Uhr | 18 Uhr bis 24 Uhr  
Alle Tage

Alle Angaben ohne Gewähr.