TV-Programm am Sonntag - www.kultur4all.de

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0 Uhr bis 6 Uhr | 6 Uhr bis 12 Uhr | 12 Uhr bis 18 Uhr | 18 Uhr bis 24 Uhr

00:45-02:18
Begierde – Mord im Zeichen des Zen
(Spielfilm) | Das Erste (ARD)

In einem Dorf bei Aachen taucht eines Morgens ein japanischer Mönch auf: Er spricht kein Wort, hat eine Kopfverletzung und ist offenbar auf der Flucht. Die erfahrene Hauptkommissarin Louise Bonì spürt sofort, dass der junge Mann in großer Gefahr schwebt. Allerdings glaubt ihr Vorgesetzter Bermann ihr kein Wort – denn seit einem tödlichen Einsatz ist Bonì psychisch angeschlagen und fällt vor allem durch ein Alkoholproblem auf. Trotzdem ermittelt sie auf eigene Faust weiter. Die Spur führt zu einem geheimnisvollen Zen-Kloster und einer privaten Kinderhilfsorganisation, die asiatische Adoptivkinder vermittelt. Bald erwacht in Louise ein schrecklicher Verdacht. Die Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Oliver Bottini besticht durch eine atmosphärische Inszenierung, hervorragende Darsteller und eine komplex angelegte Hauptfigur.

In der winterlichen Provinz bei Aachen ist der junge, japanische Mönch eine beinahe surreale Erscheinung: In traditionelle Gewänder gehüllt, mit tranceartigem Blick – und einer blutenden Wunde am Kopf. Auf die Fragen der Dorfpolizisten reagiert er nicht, sondern geht geradewegs auf das nahe Waldgebiet zu. Kommissarin Louise Bonì (Melika Foroutan) wird von Aachen aufs Land geschickt, um die Sache zu überprüfen. Ihr Chef Bermann (Anian Zollner) hat ihr den vermeintlich trivialen Einsatz ganz bewusst übertragen – denn er hält Louise für kaum noch dienstfähig: Ihr Ehemann hat sie sitzen gelassen und seit einem tödlichen Einsatz ist sie psychisch schwer angeschlagen. Ihr Trauma versucht sie in Alkohol zu ertränken, bei ihren Kollegen fällt sie vor allem durch Stimmungsschwankungen und eigenmächtiges Vorgehen auf. Anders gesagt: Louise Bonì steht am Abgrund. Doch als sie den geheimnisvollen Mönch sieht, spürt die erfahrene Kommissarin sofort, dass Gefahr im Verzug ist – große Gefahr. Der asiatische Geistliche mit der geheimnisvollen Aura hat offensichtlich vor etwas Angst. Sie folgt ihm durch die hügelige Winterlandschaft und kann sich im letzten Moment mit ihm vor mehreren Verfolgern verstecken. Kurz darauf ist der Mönch verschwunden. Zurück in Aachen, hält Bermann Louises Vermutungen und die Verfolger für Hirngespinste einer labilen Alkoholikerin – bis es in dem ländlichen Waldstück zu einer brutalen Bluttat kommt. Dennoch entzieht Bermann ihr wider besseres Wissen den Fall und suspendiert sie wegen ihrer Alkoholprobleme vom Dienst. So leicht aber lässt Bonì sich nicht ins Abseits stellen. Ohne Waffe und ohne Dienstmarke setzt sie die Ermittlungen auf eigene Faust fort. Ihr seelischer Zustand droht sie dabei immer wieder aus der Bahn zu werfen – trotzdem macht sie unnachgiebig weiter. Die Spur des Mönchs führt sie zu einem abgelegenen Zen-Kloster und einer privaten Hilfsorganisation, die asiatische Adoptivkinder nach Europa vermittelt. Alles ganz legal. Doch für Louise ist der erste Eindruck zu harmlos und perfekt, um unverdächtig zu sein. Einmal mehr vertraut sie ihrem Instinkt – und gerät dadurch in höchste Gefahr.
Krimifans kennen Louise Bonì längst aus den Bestsellern des preisgekrönten Autors Oliver Bottini. Nun hat die Grimme-Preisträgerin Brigitte Maria Bertele den ersten Roman der Reihe verfilmt: „Mord im Zeichen des Zen“ zeigt die Kommissarin als eigenwillige und zielsichere Ermittlerin, die jedoch immer wieder von den Dämonen ihrer Vergangenheit eingeholt wird – genau das macht sie so verletzbar und menschlich. Das Drehbuch stammt von Hannah Hollinger, die bereits das Buch zu „Grenzgang“ geschrieben hat. In der Hauptrolle liefert Melika Foroutan, bekannt aus Wim Wenders‘ „Palermo Shooting“ und Lars Beckers „Unter Feinden“, eine beeindruckend nuancenreiche Darstellung.

Personen:
Louise Boni___________________Melika Foroutan
Rolf Bermann__________________Anian Zollner
Richard Landen________________Barry Atsma
Rainer Lederle________________Frank Seppeler
Niksch________________________Nico Rogner
Louises Vater_________________Georges Claisse
Louises Mutter________________Andrea Bürgin Mönch

Taro____________________Aaron Le
Anatol________________________Rahul Chakraborty
Hollerer______________________Jürgen Rißmann
Almenbroich___________________Rainer Laupichler
Roshi_________________________Amorn Surangkanjanajai
Chiyono_______________________Hiltrud Hauschke
Monica Zancan_________________Maike Jüttendonk
Tommo Landen__________________Nicola Gründel
Annegret Schilling____________Bettina Scheuritzel
Natchaya Mahler_______________Joy Maria Bai
Bürgermeister Ponzelt_________Jochen Kolenda
Assistenzarzt_________________Matthias Brüggenolte
Datu__________________________Sean Tampol
Su-Jong_______________________Lea Leinweber
und andere

Musik: Birger Clausen
Kamera: Bella Halben
Buch: Hannah Hollinger
Regie: Brigitte Maria Bertele
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01:00-01:40
Simon Becketts: Die Chemie des Todes
() | HR

nach dem Roman von Simon Beckett
Amazon.de*

Bei der großangelegten Suchaktion werden die Überreste einer schon Jahre im Wald liegenden männlichen Leiche entdeckt. Unterdessen findet sich die entführte Frau gefesselt und geknebelt an einem finsteren Ort wieder. Als auch sie ums Leben kommt, nimmt die Polizei einen hochgradig verdächtigen Unsympathen fest.
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01:35-02:30
lebensArt
(Magazin (Kultur – Kultur allgemein)) | 3sat
Peter Schneeberger und Clarissa Stadler präsentieren Inhalte, die nicht nur vom Kulturkalender, sondern auch von gesellschaftlichen und kulturpolitischen Entwicklungen bestimmt werden.

Neue und andere Sichtweisen erleichtern den Zugang zu Literatur und Musik, Film und Theater, Architektur und Bildender Kunst. Das Kulturmagazin ist feuilletonistisch, hintergründig und reflexiv.
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01:40-03:10
Kommissar Dupin: Bretonische Nächte
() | HR

nach den Krimis von Jean-Luc Bannalec
Amazon.de*

Als Kadeg seine Tante in der Côte des Abers besucht, erlebt der Inspektor einen Schock: Joelle Contel liegt schwer verletzt auf der Treppe und stirbt wenige Minuten später! Bei der Suche nach dem Eindringling wird Kadeg hinterrücks niedergeschlagen. Während Kommissar Dupin mit gewohnter Akribie die Ermittlungen aufnimmt, sorgt er sich um das Leben seines Mitarbeiters, der im Koma liegt. Durch Nolwenn erfährt Dupin von Kadegs unheilvoller Familiengeschichte und dessen besonderer Nähe zu Tante Joelle, die sich nach dem Tod seiner Eltern um ihn gekümmert hat.

(Wiederholung von 20.15 Uhr

Besetzung:
Georges Dupin Pasquale Aleardi
Kadeg Jan Georg Schütte
Claire Christina Hecke
Nolwenn Franziska Wulf
Nevou Gisa Flake
Victor Contel Sven-Eric Bechtolf
Armandine Contel Amanda da Gloria
Maxime Contel Lucas Prisor
Paul Iupescu Eugen Knecht
Gregg Hilaire Gerhard Garbers
Joelle Contel Doris Plenert
Forensiker Franck Jesse Albert
Pfarrer Didier Axel Werner
und andere
Musik: Fabian Römer und Steffen Kaltschmid
Kamera: Tobias Schmidt
Buch: Eckhard Vollmar
Regie: Holger Haase
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01:45-03:30
Tugan Sokhiev dirigiert die Wiener Philharmoniker
(Musik) | arte
Die Wiener Philharmoniker spielen ein viertes Konzert in der Halle aux Grains von Toulouse – dieses Mal mit einem russischen Programm unter der Leitung des berühmten Tugan Sokhiev.

Dirigent und Orchester geben eine samtweiche Interpretation der symphonischen Dichtung Scheherazade von Nikolai Rimski-Korsakow (1888) und der Symphonie Nr. 4 von Peter Tschaikowsky (1878). Sokhiev dirigiert mit freudiger Hingabe zum Detail, wohlgesetzten Pausen und Phrasierungen und lässt den Solisten gleichzeitig ihre Freiheit.

Rimski-Korsakow beeinflusste die russische Musikwelt seiner Zeit maßgeblich als Komponist, Kompositionslehrer und Dirigent. Er war 40 Jahre alt, als er die Scheherazade komponierte. Die Erstaufführung des Stückes dirigierte er selbst – mit grandiosem Erfolg. Seine Inspiration waren die Märchen aus Tausendundeiner Nacht, die zwei für ihn wichtige Themen vereinen: das Meer und die Erzählung. Der geniale Instrumentator nimmt das Publikum mit auf eine Orientreise voller Farben, Rhythmus und Klangfülle.

Tschaikowskys Symphonie Nr. 4 war seiner platonischen Muse und Mäzenin Nadeschda von Meck gewidmet. Über den versteckten Inhalt des Stückes schrieb der Komponist in einem Brief an seine Freundin, der Hauptgedanke fände sich bereits in den ersten Takten der Einleitung: „Das ist das Fatum, jene verhängnisvolle Macht, die verhindert, dass die Sehnsucht nach Glück zum Ziel gelangt; die eifersüchtig darüber wacht, dass Wohlergehen und Ruhe nicht vollständig und ungetrübt sind; und die […] unentwegt unsere Seele vergiftet.“

Die erste der drei Schicksalssymphonien ist mit ihrem klassischen Aufbau, tiefgehenden Themen und dramatischen Emotionen ein Glanzstück der russischen Romantik.

Aufzeichnung vom 18. März 2023 in der Halle aux Grains, Toulouse.
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03:35-05:05
Donna Leon – Wie durch ein dunkles Glas
(Spielfilm) | WDR

nach dem Roman von Donna Leon
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Commissario Brunetti und Sergente Vianello bietet sich ein grausiger Anblick: Giovanni de Cal, Besitzer einer Glasfabrik auf Murano, liegt mumifiziert vor einem seiner Öfen. Wie Pathologe Aurino schnell herausfindet, wurde der alte Mann ermordet. Auch privat hat Brunetti mit der Verbrechensbekämpfung alle Hände voll zu tun: Paola hat seine charmante Tante Sophia eingeladen, bei ihnen zu wohnen. Und diese blickt auf eine lange Karriere als Trickbetrügerin zurück.

Eine erste Spur im Fall de Cal führt Brunetti und Vianello zum Nachtarbeiter Tassini, der seinen Chef hasste und ihn für die schwere Erkrankung seiner kleinen Tochter durch giftige Rückstände bei der Glasherstellung verantwortlich machte. Doch auch de Cals Tochter Assunta, die sehr unter ihrem despotischen Vater litt, hätte ein Motiv: Kurz vor seinem Tod drohte er ihr mit Enterbung. Wie sehr Assunta an der Fabrik hängt, weiß auch der heimlich in sie verliebte Arbeiter Sergio.

Als Brunetti noch einmal mit Tassini sprechen will, findet er diesen tot in einem Wasserbecken der Glasbläserei, neben ihm die völlig verstörte Assunta. Diese gibt zu, von Tassini erpresst worden zu sein, da er mittels Wasser- und Bodenproben beweisen konnte, dass ihr hoch verschuldeter Vater illegal giftige Abwässer in die Lagune geleitet haben muss.
Brunetti und Vianello finden überraschend in Tassinis Dante-Ausgabe einen Zettel, auf dem geographische Koordinaten vermerkt sind. Als sie der Sache nachgehen, entdecken sie tatsächlich ein Rohr für die illegale Ableitung der giftigen Abwässer in die Lagune. Und nicht nur das: Ein zweites Rohr führt zu Vianellos ungläubigem Entsetzen direkt zur Fabrik von Gianluca Fasano.
Als Assunta die Wahrheit herausfindet, gerät sie in tödliche Gefahr. Wird Brunetti sie rechtzeitig retten können?

Commissario Brunetti und Sergente Vianello bietet sich ein grausiger Anblick: Giovanni de Cal, Besitzer einer Glasfabrik auf Murano, liegt mumifiziert vor einem seiner Öfen. Wie Pathologe Aurino schnell herausfindet, wurde der alte Mann ermordet. Auch privat hat Brunetti mit der Verbrechensbekämpfung alle Hände voll zu tun: Paola hat seine charmante Tante Sophia eingeladen, bei ihnen zu wohnen. Und diese blickt auf eine lange Karriere als Trickbetrügerin zurück.

Eine erste Spur im Fall de Cal führt Brunetti und Vianello zum Nachtarbeiter Tassini, der seinen Chef hasste und ihn für die schwere Erkrankung seiner kleinen Tochter durch giftige Rückstände bei der Glasherstellung verantwortlich machte. Doch auch de Cals Tochter Assunta, die sehr unter ihrem despotischen Vater litt, hätte ein Motiv: Kurz vor seinem Tod drohte er ihr mit Enterbung. Wie sehr Assunta an der Fabrik hängt, weiß auch der heimlich in sie verliebte Arbeiter Sergio.

Als Brunetti noch einmal mit Tassini sprechen will, findet er diesen tot in einem Wasserbecken der Glasbläserei, neben ihm die völlig verstörte Assunta. Diese gibt zu, von Tassini erpresst worden zu sein, da er mittels Wasser- und Bodenproben beweisen konnte, dass ihr hoch verschuldeter Vater illegal giftige Abwässer in die Lagune geleitet haben muss.
Brunetti und Vianello finden überraschend in Tassinis Dante-Ausgabe einen Zettel, auf dem geographische Koordinaten vermerkt sind. Als sie der Sache nachgehen, entdecken sie tatsächlich ein Rohr für die illegale Ableitung der giftigen Abwässer in die Lagune. Und nicht nur das: Ein zweites Rohr führt zu Vianellos ungläubigem Entsetzen direkt zur Fabrik von Gianluca Fasano.
Als Assunta die Wahrheit herausfindet, gerät sie in tödliche Gefahr. Wird Brunetti sie rechtzeitig retten können?

Guido Brunetti (Uwe Kockisch)
Paola Brunetti (Julia Jäger)
Vice-Questore Patta (Michael Degen)
Sergente Vianello (Karl Fischer)
Signorina Elettra (Annett Renneberg)
Tante Sophia (Anaid Iplicjian)
Assunta de Cal (Katharina Wackernagel)
Gianluca Fasano (Heikko Deutschmann)
Giorgio Tassini (Andreas Schmidt)
Sonia Tassini (Birge Schade)
Sergio (Tom Beck)
Palazzi (Thorsten Merten)
Chiara Brunetti (Laura-Charlotte Syniawa)
Raffi Brunetti (Patrick Diemling)
Alvise (Dietmar Mössmer)
Dr. Aurino (Ueli Jäggi)
Giovanni de Cal (Wolfgang Hinze)
Emma Tassini (Nicole Raccanelli)
© by ARD/TV-Browser

04:40-05:20
Simon Becketts: Die Chemie des Todes
() | HR

nach dem Roman von Simon Beckett
Amazon.de*

Bei der großangelegten Suchaktion werden die Überreste einer schon Jahre im Wald liegenden männlichen Leiche entdeckt. Unterdessen findet sich die entführte Frau gefesselt und geknebelt an einem finsteren Ort wieder. Als auch sie ums Leben kommt, nimmt die Polizei einen hochgradig verdächtigen Unsympathen fest.
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05:30-05:55
Mein Traum, meine Geschichte
() | Das Erste (ARD)
Eunice hat mit elf Jahren den Mut, gegen Rassismus in Amerika aufzustehen. Als Erwachsene wird sie unter dem Namen Nina Simone eine weltberühmte Sängerin und Pianistin. Schon mit drei Jahren spielt sie Klavier und träumt davon, die erste schwarze Konzertpianistin zu werden. Bei ihrem ersten großen Auftritt will Eunice zeigen, wie gut sie ist und muss plötzlich noch viel mehr Stärke beweisen.

Eunice träumt davon, Amerikas erste schwarze Konzertpianisten zu werden. Als Erwachsene wird sie unter dem Namen Nina Simone eine weltberühmte Sängerin und Pianistin. Mit elf Jahren hat sie den Mut, gegen Rassismus im wahrsten Sinne des Wortes aufzustehen. Bei einem ihrer ersten Auftritte sollen die Eltern für ein weißes Paar Platz machen. Noch gelten im Süden Amerikas die Rassentrennungsgesetze. Eunice beginnt erst zu spielen, als die Eltern wieder vorne sitzen. Später wird sie sagen: „Meine Haut ist an diesem Tag etwas dicker und schwärzer geworden.“ Die Aufführung ist ein Schlüsselmoment im Leben der Sängerin und Pianistin Nina Simone, die mit „Mississippi Goddam“ eine der Stimmen der afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegungen wird. Die Dokumentation blickt auf den Anfang ihres Lebensweges und zeigt, wie viel Kraft, Mut und Entschlossenheit die junge Eunice besitzt, um der Ungerechtigkeit der Welt entgegenzutreten. Ein Traum wurde Geschichte.
© by DasErste/TV-Browser

05:55-06:00
Unerschrocken! – Echte Heldinnen
() | Das Erste (ARD)

nach den Comics Culottée von Pénélope Bagieu

Margaret Hamilton möchte schon als Kind Schauspielerin werden. Sie erfüllt sich ihren Traum und wird die wohl berühmteste Hexe der Filmgeschichte – die Hexe des Westens in „Der Zauberer von Oz“.
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6 bis 12 Uhr
0 Uhr bis 6 Uhr | 6 Uhr bis 12 Uhr | 12 Uhr bis 18 Uhr | 18 Uhr bis 24 Uhr

06:25-06:35
Sam & Julia im Mäusehaus
(Zeichentrick-/Puppentrickfilm (Reihe – Kinderfiction – Familie)) | ZDF
Im Mäusehaus steht ein großes Nachbarschaftsfest an. Jede Familie bastelt ein Viereck mit eigenen Motiven, und dann werden alle Teile zu einem großen Patchwork-Bild zusammengelegt.

Julia erfährt erst spät von dieser Tradition und ist enttäuscht, dass sie so schnell kein Teil anfertigen kann. Sie hat nicht einmal eine Idee, wie sie das Viereck gestalten könnte. Doch Sam lässt nicht locker. Schließlich bringt ein Spielzeug von Ben die Lösung.
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06:35-06:40
Sam & Julia im Mäusehaus
(Zeichentrick-/Puppentrickfilm (Reihe – Kinderfiction – Familie)) | ZDF
Julia entdeckt im Küchenschrank ein hübsches Päckchen. Sicher ein Geschenk ihrer Mutter an sie. Julia kann nicht warten, bis sie es überreicht bekommt. Zusammen mit Sam öffnet sie das Paket.

Julia ist enttäuscht, als sie darin viel zu große, grüne Socken findet. Weil sie in ihrer Ungeduld das Geschenkpapier zerrissen hatte, kann sie das Päckchen nicht einfach wieder zurücklegen. Bald kommt ihre Mutter wieder nach Hause. Da hat Sam eine Idee.
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06:40-06:55
Die Biene Maja
(Serie (Kinder-/Jugendfilm – Kinderfiction – Freundschaft/Feindschaft)) | ZDF

nach dem Kinderbuch von Waldemar Bonsels
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Ein Bote vom befreundeten Sonnensteinstock macht der Königin das Angebot, dass Maja in ein „Trainee-Programm“ aufgenommen wird. Dafür muss sie jedoch für längere Zeit ihre Wiese verlassen.

Richter Bienenwachs ist begeistert, endlich ist er Maja los. Die Königin fände es zwar schade, wenn Maja gehen würde, doch sie will ihrer Ausbildung natürlich nicht im Wege stehen. Nur Willi, der davon hört, ist absolut dagegen und will es unbedingt verhindern.

Maja darf auf keinen Fall von diesem Angebot erfahren. Zusammen mit Ben und Walter gelingt es ihm, Maja vom Stock fernzuhalten. Doch dann findet Frau Kassandra Maja in der Wiese und schickt sie zum Stock, wo sie von dem Trainingsprogramm erfährt und nach erstem Zögern schließlich zusagt. Willi ist todtraurig, und natürlich ist auch Maja bekümmert, dass sie ihre Freunde für längere Zeit verlassen muss.
© by ZDF/TV-Browser

06:55-07:05
Pettersson und Findus
(Serie (Zeichentrick-/Puppentrickfilm – Kinderfiction – Freundschaft/Feindschaft)) | ZDF

+ Kultur4all-Tipp +
Pettersson und Findus live auf der Bühne
Eventim.de* | Adticket.de*

Eine Sternschnuppe fliegt am Himmel. Findus wünscht sich, groß zu sein. Als er am nächsten Morgen aufwacht, ist der Wunsch tatsächlich wahr geworden.

Dumm nur, dass Pettersson dafür klein wie ein Kater ist. So kann der Alte keinen Kuchen für seine Gäste backen. Findus muss das übernehmen, und das Chaos bricht aus. Als beide erschöpft sind, scheint erneut eine Sternschnuppe über den Himmel zu ziehen.
© by ZDF/TV-Browser

07:05-07:20
Pettersson und Findus
(Serie (Zeichentrick-/Puppentrickfilm – Kinderfiction – Freundschaft/Feindschaft)) | ZDF

+ Kultur4all-Tipp +
Pettersson und Findus live auf der Bühne
Eventim.de* | Adticket.de*

Auf dem Weg zum Flohmarkt zerbricht Findus‘ geliebtes Flaschenschiff. Als er es mit Pettersson reparieren möchte, entdecken sie darin eine waschechte Schatzkarte.

Wie zwei Piraten schleichen die beiden nachts auf Gustavssons Acker, zu dem die Schatzkarte führt. Und tatsächlich stoßen sie auf eine geheimnisvolle Schachtel mit unbekanntem Inhalt. Doch urplötzlich überrascht sie Gustavsson: Er hat Lunte gerochen.
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08:00-09:00
NDR Kultur – Das Konzert
() | NDR Schleswig-Holstein
Ein Best-of der Studiokonzerte von NDR Kultur Extra: Diese Ausgabe vereint herausragende Interpretationen von klassischen Meisterwerken des 19. Jahrhunderts bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen. Die Geigerin Arabella Steinbacher führt gemeinsam mit dem Pianisten Peter von Wienhardt die leidenschaftliche „Danse espagnole“ aus Manuel de Fallas Oper „La vida breve“ auf.

Die preisgekrönte Pianistin Hanni Liang begeistert mit ihrer virtuosen und gefühlvollen Darstellung des dritten Satzes aus Johannes Brahms‘ Sonate Nr. 3.

Aus der Kammermusikszene ist das international gefeierte Sitkovetsky Trio mit dem ersten Satz aus Ludwig van Beethovens mysteriösem „Geister-Trio“ vertreten.

Die junge Harfenistin Teresa Emilia Raff, die für ihren Hang zur Popmusik bekannt ist, präsentiert ihr Stück „Spin Bird“ und beweist damit eindrucksvoll ihr Talent, Genregrenzen zu überschreiten.
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08:35-09:00
Paddingtons Abenteuer
(Pre-school) | Nick
© by Nickelodeon

nach den Kinderbüchern von Michel Bond
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09:25-09:50
Ritter Rost
() | KiKA

nach den Kinderbüchern mit Musical-CD von Jörg Hilbert und Felix Janosa
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Die Schönheitsfarm:
Burgfräulein Bö freut sich auf einen entspannenden Urlaub auf einer Schönheitsfarm. Doch sie hat die Rechnung ohne Prinzessin Magnesia gemacht, die nicht nur zufällig denselben Urlaub gebucht hat, sondern ihrer einzigen Bekannten Bö nicht mehr von der Seite weicht und sie ständig mit ihrem Rumgezicke nervt. Zu allem Unglück stellt sich der Entspannungsurlaub auch noch als das reinste und gemeinste Arbeitslager heraus. Bö weiß nur einen Ausweg: Rösti muss ihr aus dieser Klemme raus helfen!

Pech in Dosen:
Röstis Glückssträhne beim Kartenspiel reißt plötzlich ab, als er eine Dose mit der Asche eines längst verschrotteten Verwandten erbt. Und weil jeder, der mit dieser Dose in Kontakt kommt, blöde Dinge erlebt, scheint kein Zweifel zu bestehen: Auf der Dose liegt ein verflixter Fluch und ganz Schrottland leidet bald unter einer einzigen Pechsträhne. Deshalb richten sich alle Augen auf den Herrscher des Reiches: König Bleifuß der Verbogene höchstpersönlich soll die Gefahr abwenden und das Rätsel der Dose lösen…
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09:55-10:30
Twist
(Magazin) | arte
In einer Zeit, in der fast die Hälfte aller Ehen in Frankreich und jede dritte in Deutschland geschieden wird, erlebt das traditionelle Familienmodell einen tiefgreifenden Wandel. Patchworkfamilien boomen. Und wo einst die klassische Kernfamilie der Maßstab war, ist heute Raum für verschiedene Lebensentwürfe aus Eltern, Geschwistern, Bonuseltern, Bonuskindern, Halbgeschwistern und Ex-Partnern. Für Erwachsene bedeutet dieser Übergang oft Neuorientierung, für Kinder eine Extremsituation. Sie pendeln zwischen Welten und suchen Sicherheit in einem System, das sich neu ordnet. Patchwork ist komplex und sensibel – wie kann das funktionieren? Und ist es mehr als nur der Versuch, eine Kernfamilie nachzubauen? Welche Persönlichkeiten – große wie kleine – bringt es hervor? Die Frankfurter Künstlerin Irene Hardjanegara findet in ihrer Patchworkfamilie Freiraum für monumentale Malerei. Der Architekt Graeme Williamson und die Designerin Melanie Mues haben in London ein „Zwillingshaus“ für die beiden Familienhälften auf der Fläche einer Doppelgarage gebaut. Der Filmemacher Dario Aguirre hat ein verborgenes Kapitel seiner Familiengeschichte entdeckt und dokumentiert, wie es über Generationen nachwirkt, während der Illustrator Cookie Kalkair zeigt, wie alte Brüche heilen können. Patchwork: nicht nur Chaos und Lebensrealität, sondern auch kreative Kraft und neue Perspektiven?
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10:05-11:45
Der Graf mit der eisernen Faust
(Spielfilm) | MDR Sachsen-Anhalt

Paris um 1830. Auf einem Ball des Pariser Adels wird der elegante Graf Rodolphe de Sombreuil von Baron de Lansignac zu einer Kutschwettfahrt durch die Stadt herausgefordert. In einer engen Gasse verletzt der Graf mit seiner Kutsche einen alten Mann, Monsieur Godin. Er gibt ihm seine Börse als Schmerzensgeld und fährt zu seinem Palast, wo ihm seine Geliebte Irène die Freundschaft des wohlhabenden Lansignac nahe legt. Godin stirbt wenige Tage später. Seine Tochter Marie will ihre Mutter unterstützen und sucht eine Arbeit. Dabei fällt sie in die Hände der „Eule“, einer Kupplerin, die junge, attraktive Mädchen entführt und verkauft.

Eines Tages erhält Sombreuil seine Geldbörse, die man bei der todkranken Madame Godin fand. Als er sie im Hospital aufsucht, erzählt sie ihm von ihrer verschwundenen Tochter und bittet ihn, sie ausfindig zu machen. Der Graf beschließt, sich als einfacher Arbeiter zu verdingen und sie in den Vierteln der kleinen Leute zu suchen. Er lernt den „Messerstecher“ kennen, der ihn zur „Eule“ in eine üble Kaschemme führt und zu seinem besten Freund wird. Nach einer wüsten Schlägerei können die beiden Männer mit Marie fliehen. Allerdings hat Lansignac, dem die „Eule“ gerade Marie anbieten wollte, die Szene beobachtet und Sombreuil erkannt. Er schmiedet eine mörderische Intrige, für die er auch Irènes wachsenden Unmut über den Grafen nutzt.

Ein sehr spannender, dramatischer Abenteuerfilm, der nach dem Roman „Die Geheimnisse von Paris“ des französischen Schriftstellers Eugène Sue entstand. Es war der berühmteste Zeitungsroman des 19. Jahrhunderts. Unterhaltungsspezialist André Hunebelle inszenierte ihn mit dem unvergesslichen Jean Marais in der Titelrolle, der hier alle Register seines Könnens ziehen kann – er ist der strahlende, charmante, gut aussehende Held, der für das Gute kämpft und vor keiner Gefahr zurückschreckt.

Damit endet die kleine Jean-Marais-Filmreihe anlässlich des 100. Geburtstages des unvergesslichen Mimen.
© by ARD/TV-Browser

10:15-10:35
Meine Freundin Conni
() | KiKA

nach den Kinderbüchern von Liane Schneider
Amazon.de* | Thalia.de* | Hugendubel.de*

Bühne Icon klein

+ Kultur4all-Tipp +
Conni – Das Musical Tickets: eventim.de* | Adticket.de* | Reservix.de*

Conni lernt backen:
Conni und Jakob haben Heißhunger auf Plätzchen. Nachdem die beiden aber nirgendwo im Haus welche gefunden haben, beschließt Conni Plätzchen selbst zu backen. Da Mama gerade einkauft und Oma schläft, könnten sie die beiden mit ihren frisch gebackenen Plätzchen überraschen, so der Plan. Sofort machen sich Conni und Jakob an die Arbeit. Doch schnell müssen sie feststellen, dass Plätzchen backen gar nicht so einfach ist, und leider die Küche im Chaos versinkt. Erschreckt rufen sie ganz laut nach Oma, die hilft das Chaos zu beseitigen und schafft es, die Backaktion mit den Enkeln erfolgreich zu beenden.

Conni schläft im Kindergarten:
Das erste Mal nicht zu Hause, sondern im Kindergarten schlafen? Conni kribbelt es im Bauch, wenn sie daran denkt. Doch dann wird es ein ganz besonderes Erlebnis mit einer abenteuerlichen Nachtwanderung, bei der sie eine Igelfamilie und viele Fledermäuse beobachtet. Danach gibt’s am Lagerfeuer für alle Kinder leckere Würstchen und Stockbrot. Am schönsten ist es aber zwischen ihren besten Freunden Simon und Anna einzuschlafen.
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10:15-11:00
BR-KLASSIK: Pappano dirigiert Bernstein
(Konzert) | BR Süd
Kirill Gerstein spielt die 2. Symphonie von Leonard Bernstein, „The Age of Anxiety“. In der Aufnahme aus dem Jahr 2018 dirigiert Sir Antonio Pappano das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks.

Die 2. Symphonie „The Age of Anxiety“ zeigt einen etwas ungewohnten Leonard Bernstein. Im Gegensatz zu seinen bekanntesten Werken wie West Side Story oder Candide, die sehr rhythmisch, locker, auch vom Jazz inspiriert sind und mitunter viel Humor enthalten, ist dieses Werk düster. Hier begegnen wir dem erst 30-jährigen Intellektuellen Bernstein, dem Grübler, dem Zweifler, dem Sinnsuchenden, der dieser Jahrhundertmusiker Zeit seines Lebens (auch) war.

Diese Symphonie basiert auf dem Versepos „The Age of Anxiety“ von Wyston Hugh Auden, das 1946 erschienen ist. In diesem „Zeitalter der Angst“ geht es, grob zusammengefasst um eine Frau und drei Männer, die an einem Allerseelentag während des 2. Weltkriegs in einer Bar zusammenkommen. Sie sind geplagt von Lebensängsten, Pessimismus, traumatischen Erlebnissen und reflektieren in einer Nacht, verbunden mit reichlich Alkohol, diese existenzielle Krise während des Krieges.

Bernstein war begeistert von diesem Buch, er verschlang es und der Stoff ließ ihn nicht mehr los. Drei Punkte haben ihn besonders fasziniert, da sie stark auf sein persönliches Leben zutrafen: die jüdische geprägte Glaubenssuche, das Milieu und die Atmosphäre des nächtlichen Manhattan sowie Audens virtuose Sprache!

Für eine Komposition erkannte Bernstein die theatralische Qualität der Verse. Trotzdem wollte er keinesfalls eine bloße Vertonung des Texts herstellen, sondern eine eigene, von der Sprache inspirierte Version schaffen.

Bernstein identifizierte sich so stark mit „The Age of Anxiety“, dass er selbst aktiv als Person an der Handlung teilnehmen wollte. Das Soloklavier ist also wie ein eigener Protagonist zu verstehen, oder sogar als Leonard Bernstein, der in der Symphonie auftaucht, sich äußert, mit nachdenkt. In der Uraufführung 1949 in Boston hat Bernstein selbst den Klavierpart übernommen.

Im Juni 2018 spielte der russische Pianist Kirill Gerstein den Solopart und gab damit sein Debüt beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Sir Antonio Pappano dirigiert in der Philharmonie im Gasteig.
© by ARD/TV-Browser

11:30-13:00
Unterwegs zur Familie Mann (1/3)
(Dokumentation (Kultur – Lebensstile/-entwürfe)) | 3sat
Thomas Manns Familie fasziniert bis heute. Nahestehende enthüllen ein vielschichtiges Porträt von Ruhm, Fremde und familiären Abgründen.

Heinrich Breloer und Horst Königstein tauchen in das Schicksal der Familie ein. In Gesprächen mit Manns Tochter Elisabeth, mit Golo und Monika Mann und mit Dokumenten mit Erika und Katia Mann entsteht ein berührendes Porträt von Glanz und innerem Zerbrechen.

Dabei rückt Thomas Mann den Zuschauern immer näher, in seinen Widersprüchen und in seiner Fehlbarkeit, in seiner Größe und in seiner Tragik.

Redaktionshinweis: Den zweiten Teil des Dreiteilers „Unterwegs zur Familie Mann“ zeigt 3sat am Sonntag, 25. Januar, um 11.00 Uhr, den dritten und letzten Teil am Sonntag, 8. Februar, um 11.30 Uhr.
© by 3sat/TV-Browser

12 bis 18 Uhr
0 Uhr bis 6 Uhr | 6 Uhr bis 12 Uhr | 12 Uhr bis 18 Uhr | 18 Uhr bis 24 Uhr

13:25-14:50
Hanni&Nanni 3
() | KiKA

nach den Jugendbüchern von Enid Blyton
Amazon.de*

Auf Lindenhof proben die Schülerinnen „Romeo und Julia“. Der smarte englische Gastschüler Clyde wird den Romeo spielen. Unter diesen Umständen ist die Rolle der Julia begehrter denn je. Wer konnte ahnen, dass der Bus mit den Gastschülerinnen in Wirklichkeit eine Ladung hinreißender Jungs ausspuckt? Sich eben noch den zwillingsschwesterlichen Treueeid geschworen, stellen Hanni und Nanni fest, dass sie sich in den gleichen Romeo verliebt haben.Zum ersten Mal in der langen Zeit, die sie gemeinsam durch Dick und Dünn gehen, schleicht sich nun bei den Zwillingen ein Gefühl der Konkurrenz ein, das sich mit Macht zwischen sie drängt. Mit argwöhnischer Verbissenheit verfolgen die Schwestern ihr Tun, um nicht ins Hintertreffen bei Clyde zu geraten und stellen sich gerade damit gegenseitig ins Aus. Der smarte Clyde dagegen ahnt dabei noch nicht einmal, dass es das hübsche, blonde Mädchen gleich in zweifacher Ausführung gibt. Auf die Gelegenheit hat die hochnäsige Mitschülerin und Oberzicke Daniela nur gewartet. Nach dem bewährten Motto „wenn zwei sich streiten, freut sich die Dritte“ und mit der ihr eigenen Durchtriebenheit schnappt sie Hanni und Nanni die begehrte Rolle und damit Clyde vor der Nase weg.Jetzt muss sie allerdings noch ein Problem lösen. Trotz grenzenloser Minderbegabung muss sie es irgendwie schaffen, die Rolle der Julia einzustudieren. Intrigen spinnen und Zwietracht säen, darin ist sie gut, aber Theater spielen? Die schrullige Leiterin der Theater AG, Mademoiselle Bertoux, jedenfalls sieht das eher kritisch. Aber sie hat auch gerade ganz andere Probleme. Sie behauptet steif und fest, sie habe in der Nacht eine unheimliche Gestalt im purpurnen Kapuzengewand in den Fluren des Internats herumschleichen sehen. Treibt jetzt etwa ein Geist sein Unwesen in dem alten Gemäuer? Die nüchterne und wissenschaftsgläubige Frau Mägerlein hält das für ausgemachten Blödsinn. Sie glaubt nicht an Spukgestalten. Ihre Sorge gilt einzig der Einhaltung von Moral und Ordnung im altehrwürdigen Gemäuer. Zum Leidwesen aller will sie unter keinen Umständen zulassen, dass die Lindenhof-Schülerinnen auch nur eine Sekunde mit den englischen Jungs unbeaufsichtigt verkehren. Aber genau das ist der Plan. Denn nur ungestört durch die Lehrerschaft können die Internatsschülerinnen mit ihren englischen Gästen eine moderne, pfiffige Interpretation des staubtrockenen Shakespeare-Stücks ausbaldowern. Was läge da näher als der Versuch, die spröde Jungfer Mägerlein mit dem attraktiven englischen Klassenlehrer Mr. Hugh Gordon zu einem abendlichen Kino-Date zu verkuppeln?
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14:15-16:20
Message in a Bottle – Der Beginn einer großen Liebe
(Spielfilm) | arte

Theresa Osborne arbeitet als Journalistin bei einer Zeitung in Chicago und findet ihr Glück in der Erziehung ihres Sohnes. Während eines seltenen Urlaubs allein auf Cape Cod findet sie am Strand eine Flaschenpost. Darin befindet sich ein Liebesbrief an eine verschwundene Frau, der in seiner Poesie und Intensität in Theresa die Hoffnung erweckt, den Verfasser ausfindig zu machen. Zurück in Chicago begeistert sie ihre Kolleginnen mit dieser Geschichte. Ein paar Tage später veröffentlicht ihr Chefredakteur den gefundenen Brief in der Zeitung. Es folgen Hunderte Leserbriefe, darunter einer, in dem der Autor behauptet, eine ähnliche Botschaft gefunden zu haben.

Analysen des Papiers und des Zustands der Flasche deuten darauf hin, dass sie etwa zwei Jahre im Atlantik trieb. Die verschiedenen Spuren führen Theresa zu einem kleinen Ort an der Küste der Outer Banks und zu einem einzigen Mann: Garret Blake. Dieser wohnt bei seinem alten Vater am Meer und trauert seit zwei Jahren um seine verstorbene Frau Catherine.

Die Begegnung löst bei dem einsamen Segler überraschende Gefühle aus. Theresa hat sich Hals über Kopf in den Mann hinter den bezaubernden Worten verliebt. Ihre aufblühende Liebe ist dennoch fragil, sie steht im Schatten der verstorbenen Catherine: Das traumhafte Haus am Meer ist voller Erinnerungen an sie, außerdem befindet sich Garret in einem andauernden Konflikt mit seiner früheren Schwiegerfamilie. Und Catherine hat dem Segler noch nichts von dem Auslöser ihrer Begegnung – der gefundenen Flaschenpost – erzählt.
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15:15-16:00
Mumintal
() | KiKA

nach den Kinderbüchern von Tove Jansson
Amazon.de*

So ein Theater:
Die Mumins wollen im neuen Theater ein Stück aufführen – Regie führt Muminpapa. Mumintroll spielt seinen Vater. Doch das Stück wird zum Desaster und das Publikum amüsiert sich köstlich.Muminpapas Lebensgeschichte steht im Mittelpunkt des Theaterstücks. Mumintroll stößt bei den Proben an seine Grenzen, er wird krank. Als er am nächsten Tag aufwacht, ist ein Wunder geschehen. Das Medikament von Muminmama hatte eine überraschende Nebenwirkung.

Das Geheimnis der Hatifnatten:
Muminpapa erzählt von den mysteriösen Hatifnatten, mit denen er einst gesegelt ist. Mumin und Snorkfräulein wollen das Geheimnis der seltsamen Wesen lüften und folgen einem ihrer Boote.Sie folgen den Hatifnatten auf eine einsame Insel, wo sie Schutz vor einem Gewitter suchen. Bei dem Abenteuer sind sie aber nicht allein, denn Mü reist als blinde Passagierin mit. Plötzlich versammeln sich hunderte Hatifnatten auf der Insel zu einem Marsch.
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15:40-17:55
Der König der Löwen
(Abenteuer, Drama, Computeranimation) | Sat.1

Bühne Icon klein

+ Kultur4all-Tipp +
Disneys Der König der Löwen – Das Musical
Tickets: eventim.de* | Ticketmaster.de*

Wirklichkeitsgetreu per Computer animierte Neuverfilmung des Zeichentrickfilms von 1994. Simba ist der junge Sohn von Mufasa, dem König der Löwen, und soll sein Nachfolger werden. Doch Mufasas Bruder Scar intrigiert dagegen und tötet Mufasa. Der totgeglaubte Simba fühlt sich schuldig und zieht sich zurück.

(Text unter CC BY 2.0 von omdb.org)
Copyright by Sat.1/TV-Browser

16:20-17:15
Frida Kahlo
(Dokumentation) | arte
Frida Kahlo, die mexikanische Malerin, deren Selbstporträts die Kunstgeschichte geprägt haben, ist mehr als eine Künstlerin – sie ist eine Ikone. Ihre Werke, durchdrungen von Schmerz, Leidenschaft und Identität, sind weltberühmt. Doch wer war die Frau mit den markanten Augenbrauen hinter den farbenfrohen Bildern, die trotz eines Lebens voller Tragödien unsterblich wurde?

Geboren 1907 in Coyoacán, Mexiko, war Kahlos Leben von Dramen gezeichnet. Ein schwerer Busunfall mit 18 Jahren führte zu lebenslangen Schmerzen und zahlreichen Operationen. Ihre Ehe mit Diego Rivera, dem berühmten Muralisten, war ein Wechselspiel aus Liebe, Verrat und künstlerischer Inspiration.

Kahlo verwandelte ihren Schmerz in Kunst: Ihre Selbstporträts, oft surreal und symbolisch, zeigen eine Frau, die sich selbst unerbittlich erforscht. Mit ihren Wurzeln in der mexikanischen Kultur, ihren politischen Überzeugungen und ihrem Kampf gegen gesellschaftliche Normen wurde sie zur Heldin des Feminismus.

Die Dokumentation folgt Kahlos Spuren von Mexiko-Stadt über New York und Paris, wo sie mit Künstlern wie André Breton und Pablo Picasso zusammentraf, und zeigt ihr Werk in neuem Licht – informativ und detailreich. Expertinnen wie die Kunsthistorikerinnen Helga Prignitz und Gannit Ankori, oder die Leiterin des Museums Frida Kahlo, Perla Labarthe, gewähren Einblicke in ihre Technik, ihr Leben und ihre Vorbildfunktion für den modernen Feminismus. Kahlo starb 1954, doch ihr Erbe lebt weiter – in ihrer Kunst und in ihrem Mut, sich selbst treu zu bleiben.
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17:15-18:25
Beethoven: Symphonie Nr. 9
(Musik) | arte
Ludwig van Beethovens (1770-1827) letzte vollendete Komposition, die Symphonie Nr. 9 in d-Moll, ist ein zeitloses musikalisches Werk, ein wahrer Olymp des symphonischen Repertoires. Beethoven widmete einen Großteil seines Lebens der Komposition dieses imposanten, revolutionären Freskos, das zum ersten Mal einen Chor und mehrere Solisten beinhaltete. Die Ode „An die Freude“ aus dem Jahr 1785 wird zum Symbol für die Ideale der Brüderlichkeit der deutschen Jugend. Bereits während seiner Studienzeit in Bonn beschließt Beethoven, Friedrich Schillers Gedicht zu vertonen. Doch erst 1823 widmet er sich voll und ganz seiner Symphonie, die mit sofortigem Erfolg am 7. Mai 1824 im Wiener Kärntnertortheater uraufgeführt wird. Der zu der Zeit bereits völlig taube Komponist erhält stehende Ovationen von einem begeisterten Publikum, das mit Taschentüchern winkt.

Beethovens symphonisches Testament wird bei der Aufführung auf dem Markusplatz in Venedig vom slowakischen Maestro Juraj Valčuha dirigiert. Er übernimmt die Leitung des Orchesters der Oper La Fenice. Das Vokalquartett besteht aus Federica Lombardi (Sopran), Michael Schade (Tenor), Veronica Simeoni (Mezzosopran) und Mark S. Doss (Bass). Alfonso Caiani leitet den Chor der Oper La Fenice.

Aufzeichnung vom 8. Juli 2023 auf dem Markusplatz, Venedig.
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17:25-17:45
Minus Drei und die wilde Lucy
() | KiKA

nach den Kinderbüchern von Ute Krause
Amazon*

Pflanzensitter gesucht:
Natürlich können Minus Drei und Lucy die furchterregende Haustier-Pflanze Venus von Frau Krätzig einen Nachmittag lang hüten – kein Problem. So denkt zumindest Minus Drei.Die Realität aber sieht anders aus – denn Venus braucht intensive Betreuung. Da ist es nicht gut, wenn man die Pflanze mit der neu-erfundenen Futter-Schleuder so lange düngt, bis sie völlig ausflippt.

Sauer hoch drei:
Um den Limonadenverkauf seines Freundes Flint anzukurbeln, mischt Minus Drei eine super saure Limo zusammen. Mit einer Geheimzutat die so geheim ist, dass weder Minus noch Lucy sie kennen.Und weil alle die super saure Limonade trinken wollen, ist Flints Limo sehr schnell ausverkauft. Es stellt sich heraus, dass die Geheimzutat ein Dorn von der schlechtgelauntesten Pflanze von ganz Farnheim ist. Und diese wird freiwillig keinen Dorn abgeben.
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17:30-18:00
SWR Kultur
() | SWR BW

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18 bis 24 Uhr
0 Uhr bis 6 Uhr | 6 Uhr bis 12 Uhr | 12 Uhr bis 18 Uhr | 18 Uhr bis 24 Uhr

18:10-18:35
Der kleine Prinz und seine Freunde
() | KiKA

nach dem Jugendbuch von Antoine de Saint-Exupéry
Amazon.de* | Thalia.de*

Das Kometen-Rennen:
Charlotte wird beim Wettlaufen in der Schule nur Zweite. Gewonnen hat Neela, die in einem Sportverein trainiert. Um sich auf andere Gedanken zu bringen, fliegt sie mit Elias, dem kleinen Prinzen und dem Fuchs an einen Ort, wo man auf Wolken surfen kann, indem man einen Kometen wie ein Pferd davor spannt. Doch als sie dort ankommen, treffen sie auf den König von Allem. Er will ein Rennen fahren und genau wie Charlotte unbedingt gewinnen.

Sternen-Wirrwarr:
Elias ist frustriert, weil er zwar weiß, wie die Monate eines Jahres auf Französisch heißen, sich aber die Reihenfolge nicht merken kann. Der kleine Prinz schlägt vor, den Musikant zu besuchen, in der Hoffnung, dass dieser ein paar Tipps für Elias hat. Der Musikant erzählt ihnen, dass er die Sternbilder als Gedächtnisstütze benutzt. Gemeinsam fliegen sie zu den Sternen. Doch dort erwartet sie eine turbulente Überraschung.
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18:25-20:15
Die Reise zum Mittelpunkt der Erde 2
(Science Fiction) | Tele 5

nach dem Roman von Jules Verne
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Hintergrund:Frei nach dem Roman von Jules Verne. „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde 2“ ist eine der Low-Budget-Prodiktionen aus der kalifornischen Horror- und Action-Filmschmiede The Asylum. Typischerweise werden die Streifen in nur vier Monaten geschrieben, gedreht und fertig produziert. The Asylum hat sich auf das Genre der Mockbuster spezialisiert. Diese Filme profitieren von dem Erfolg großer Blockbuster, indem sie deren Handlung und Cover-Design so weit wie möglich kopieren – allerdings ohne Stars und monströses CGI-Budget. Auch wenn Kritiker dieses Genre weitgehend ignorieren, erfreuen sich Mockbuster weltweit einer riesigen Fangemeinde.
© by Tele5

18:35-18:47
Pip und Posy
() | KiKA

nach den Bilderbüchern von Axel Scheffler und Camilla Reid
Amazon.de
* | Thalia.de* | Hugendbubel.de*

Das Insektenhotel:
Jamila hat ein Hotel für Insekten gebaut und möchte, dass auch die Ameisen dort einziehen. Pip und Posy sollen dafür Stöcke sammeln, machen aber so viel Lärm, dass alle Ameisen verschwinden.Außerdem haben Pip und Posy auch nicht allzu viele lange Zweige gesammelt.Aber als die Ameisen am Hotel vorbei marschieren wollen, werden sie von Pip und Posy mit den wenigen vorhandenen Stöckchen in das Hotel umgeleitet und beziehen dort Quartier.

Pfannkuchen-Freunde:
Posy hat jede Menge Pfannkuchen gebacken und möchte diese gemeinsam mit Pip so verzieren, dass sie jeweils wie das Gesicht des anderen aussehen. Dabei kriegen sich die beiden in die Wolle.Pip fühlt sich nicht korrekt dargestellt von seiner Freundin Posy – die Augenbrauen zu hoch, zu dick und irgendwie falsch. Aber am Ende vertragen sich die beiden wieder und verputzen vergnügt gemeinsam die verzierten Pfannkuchen.
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20:15-22:40
Fack Ju Göhte 3
(Komödie, Spielfilm) | Sat.1

Bühne Icon klein

Fack Ju Göhte – Das Musical
>>Tickets*

Im letzten Teil der Reihe will der unkonventionelle Lehrer Zeki Müller verhindern, dass seine Schule wegen katastrophaler Zustände schließen muss.

(Text unter CC BY 2.0 von omdb.org)
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20:15-21:45
Wirtshausmusikanten beim Hirzinger
() | BR Süd
Der „bayerische Harry Potter“ Magic Maxl aus Dachau ist erst 18 Jahre jung und doch schon mehrfacher Titelträger. Der „Deutsche Meister der Zauberkunst“ und „Magier des Jahres“ verzaubert beim „Hirzinger“ nicht nur das Wirtshausbesteck, sondern auch das begeisterte Publikum. Musik kommt diesmal von Die Hoameligen, Schladl Musi, S’Singaquartettl Sexten, Scharadwanzen, Familienmusik Harrer und dem Trio Aufg’schlagn.

Die Schladl Musi spielt mit viel Schmiss energiegeladene Tanzlmusi der besonderen Art. Gerade bei jungen Fans haben die Oberbayern großen Erfolg mit ihren Eigenkompositionen, aber auch mit traditionellen Stücken und Liedern, denen sie eine ganz besondere Note verleihen.
Die Hoameligen, drei Geschwister aus Österreich, wechseln mit viel frischer Bühnenpräsenz und ohne Stilbruch mühelos zwischen so unterschiedlichen Genres wie authentischer Volksmusik und Acoustic-Jazz-Pop hin und her.
Einen fulminanten Auftritt legt auch der musikalische Nachwuchs hin, wenn die Familienmusik Harrer mit Antonia (11), Veronika (14) und Dominik (20) zusammen mit ihren Eltern Ingrid und Dominik beim „Hirzinger“ zur musikalischen Revolution aufrufen.
Die Scharadwanzen, ein Frauenquintett aus Unterfranken, überzeugt mit einem ganz eigenen Sound von Saxofon, Klarinette, Hackbrett, Gitarre und Kontrabass. Im Repertoire der fünf Fränkinnen finden sich neben traditionellen Stücken und Volksmusik aus halb Europa auch „außerirdische“ Klänge.
Frische Luft und viel Schwung bringt das Trio Aufg’schlagn in die Saitenmusik. Maria Weigl, Veronika Schulz und Magdalena Geiger testen gekonnt aus, was mit Hackbrett, Gitarre und Harfe so alles möglich ist und überzeugen mit einer bunten Mischung aus Volksmusik und Folklore.
Eine „Boygroup“ der besonderen Art ist das Singaquartettl Sexten aus Südtirol: Vier gestandene Männer aus den Sextener Dolomiten überzeugen mit lupenreinem A-Cappella-Gesang und witzig-satirischen Texten. Wer was Ausgefallenes hören will, der ist beim Singaquartettl Sexten genau richtig.
Der „bayerische Harry Potter“ Magic Maxl aus Dachau ist erst 18 Jahre jung und doch schon mehrfacher Titelträger. Der „Deutsche Meister der Zauberkunst“ und „Magier des Jahres“ verzaubert beim „Hirzinger“ nicht nur das Wirtshausbesteck, sondern auch das begeisterte Publikum.
© by ARD/TV-Browser

21:45-22:30
BR Clubkonzert – Jazz im Bergson Kunstkraftwerk
(Konzert) | ARD-alpha
Als er mit zwölf zum ersten Mal Gypsy Swing hört, erlebt Elias Prinz, ein Junge aus Mindelheim im Allgäu, einen richtungsweisenden „Heureka“- Moment. Den beschert ihm eine Aufnahme des nur zehn Jahre älteren, österreichischen Gitarristen Diknu Schneeberger. Dieser spielt ganz in der Tradition des genialen Django Reinhardt. In den 1930er Jahren hatte dessen bahnbrechende Spielweise den Gypsy Swing zum Herzstück des europäischen Jazz gemacht. Dieser Musik verschreibt sich auch Elias Prinz, Jahrgang 2000. Mit vierzehn gründet der Gitarrist ein erstes Trio und schon wenige Jahre später jammt er in Pariser Clubs, tritt beim Django Reinhardt Festival in Samois-Sur-Seine auf und mit dem London Django Collective. Parallel dazu studiert Elias Prinz an der Hochschule für Musik und Theater in München Jazzgitarre, formiert dort mit dem Rhythmusgitarristen Jean-Baptiste Delattre und der Kontrabassistin Ida Valentina Koch sein aktuelles Trio, und kann seine Ausbildung mit einem intensiven Sommerkurs am Berklee College of Music komplettieren – dank eines Stipendiums, das er beim Kurt Maas Jazz Award 2023 gewinnt. Beim dazugehörenden Preisträger-Konzert begeisterte er mit seinem Trio das Publikum in der ausverkauften Isarphilharmonie mit seiner Virtuosität und Spiellust. Die zündet auch im wesentlich intimeren Setting im Jazzclub Barbastelle im Bergson Kunstkraftwerk in München-Aubing. In seinem Programm „Dinalie Mineure“ kombiniert das Trio eigene Kompositionen von Elias Prinz mit sorgfältig ausgesuchten, eher raren Genre-Klassikern. So ausgerüstet brachte das Elias Prinz Trio am 30. Juli 2025 die positive Energie des Gypsy Swing – auch Jazz Manouche genannt, wenn ihm eine Prise französischer Musette-Tradition beigemischt ist -auf die Bühne des BR Clubkonzerts. Und off stage erzählt der Bandleader im Interview von seinem Werdegang, seiner Liebe zu Walzern und den Freunden, die er in der Community der Sinti-Musiker gefunden hat.
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22:30-23:00
Singen ist Glückssache – Der Stuttgarter Chor „Gospel im Osten“
(Konzert) | ARD-alpha
Vor 20 Jahren wollte Pfarrer Albrecht Hoch mehr Schwung in seine Gemeinde in der Heilandskirche im Osten Stuttgarts bringen und gründete einen Chor. Aus damals 23 Mitgliedern wurde mit rund 600 eines der größten Gospelprojekte Europas. Motto: Singen ist Glückssache.

Zum Jubiläum wurde wochenlang geplant und geprobt und schließlich fünf Tage mit Partnerchören aus dem In- und Ausland gefeiert. Höhepunkt des Festivals „United by Gospel“: ein Konzert in der MHP Arena in Ludwigsburg. Mittendrin bei den Vorbereitungen und Events erzählt die Doku, was die Menschen bewegt, dabei zu sein. Längst nicht alle sind christlich orientiert. Es geht ihnen um Gemeinschaft. Lebensfreue und die mitreißende Musik – oder wie es einer der Sänger formuliert: „Wir feiern das Leben“.

Helmut ist von Anfang an dabei. Carla wollte „nix Christliches“. David fährt zur Probe vom Allgäu nach Stuttgart. Was vor 20 Jahren begann, ist eines der größten Gospelprojekte Deutschlands: „Gospel im Osten“ mit etwa 600 Mitgliedern. Motto: Singen ist Glückssache. Nun wurde mit Partnerchören gefeiert. Fünf Tage „United by Gospel“. Eine Herausforderung – mit Konzert in der MHP Arena Ludwigsburg.
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22:45-01:10
Papillon
(Spielfilm) | SWR BW

nach dem Roman von Henri Charrière
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Unschuldig wird Henri Charrière alias Papillon zu lebenslanger Zwangsarbeit in der Strafkolonie Französisch-Guayana verurteilt. Abgeschobene Kriminelle sollen hier unter unmenschlichen Haftbedingungen gebrochen werden. Doch Henri trotzt der sengenden tropischen Sonne, den Krankheiten und den sadistischen Schikanen der Wärter. Gemeinsam mit dem Fälscher Louis Dega schmiedet er einen gewagten Fluchtplan.

„Papillon“ basiert auf der gleichnamigen Autobiografie von Henri Charrière, gilt inzwischen als Filmklassiker und wurde 2017 erneut verfilmt.

Marseille, in den 1930er-Jahren: Von bewaffneten Soldaten eskortiert, zieht eine Gruppe von Häftlingen durch die Stadt in Richtung Hafen. Die Delinquenten werden in eine Strafkolonie in Französisch-Guyana verschifft, wo sie nach Verbüßung ihrer Haftstrafe als Kolonisten verbleiben sollen. Unter ihnen befindet sich Henri Charrière, der angeblich einen Zuhälter erstochen hat. Auf der Brust trägt er die Tätowierung eines Schmetterlings („Papillon“) als Symbol der Freiheit.

Schon während der Überfahrt denkt er an nichts anderes als seine Flucht. Er freundet sich mit dem Betrüger Louis Dega an und plant, mit dessen Geld die Gefängniswärter der Strafkolonie zu bestechen. Der Plan scheint zu funktionieren, doch Henri wird verraten und erhält Einzelhaft. Durch die Vermittlung eines Arztes startet Henri, diesmal gemeinsam mit Louis, einen zweiten Fluchtversuch. Auf einer entlegenen Leprastation schenken Aussätzige den Flüchtlingen Geld für ein Segelboot, mit dem sie bis nach Honduras gelangen.

Während Louis hier verhaftet und nach Guyana ausgeliefert wird, kann Henri sich zunächst in einem Kloster verstecken. Durch den Verrat der Äbtissin landet auch er wieder im Straflager. Die Jahre ziehen ins Land, Henri ist längst ein alter Mann, doch sein Freiheitswille ist ungebrochen.

Oscar-Preisträger Franklin J. Schaffner („Patton – Rebell in Uniform“) inszenierte diesen aufwendig inszenierten Kinoerfolg der 1970er-Jahre nach dem autobiografischen Roman „Papillon“ von Henri Charrière. Der bildgewaltige Abenteuerfilm prangert die unmenschlichen Haftbedingungen in den Gefangenenlagern in Französisch-Guyana an.
Von Mitte des 19. bis weit ins 20. Jahrhundert hinein lebten hier mehrere Zehntausend abgeschobene Kriminelle unter Bedingungen, die mit sibirischen Arbeitslagern vergleichbar sind. Steve McQueen als unbeugsamer Ausbrecher und Dustin Hoffman als gebrochener Häftling überzeugen durch glänzende Darstellerleistungen. Gedreht wurde u. a. an Originalschauplätzen wie Saint-Laurent-du-Maroni sowie in Spanien und Jamaika.
© by ARD/TV-Browser

23:05-23:35
ttt – titel thesen temperamente
() | Das Erste (ARD)
ttt wird im wöchentlichen Wechsel von sechs Redaktionen der ARD Landesrundfunkanstalten verantwortet: BR, HR, MDR, NDR, RBB und WDR.
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23:35-00:05
Druckfrisch
() | Das Erste (ARD)

  • „Erebos 3“ von Ursula Poznanski
  • „Die Frau als Mensch 2: Schamaninnen“ von Ulli Lust
  • Empfehlung von Denis Scheck: „Tagebücher der Jahre 1957-62“ von Arno Schmidt
  • Außerdem in „Druckfrisch“: Joasihno – neue Popmusik aus Bayern. Und: Denis Schecks erfrischend pointierte Revue der Spiegel-Bestsellerliste, diesmal Sachbuch.
  • „Erebos 3“ von Ursula Poznanski
    Bereits zum dritten Mal lockt das Computerspiel Erebos den jungen Nick Dunmore in eine gefährliche Parallelwelt hinein, aus der es kein Entkommen gibt. Wie schon in den ersten beiden Teilen der Thriller-Reihe geht es um Leben und Tod.
    Mit der Erebos-Reihe hat die österreichische Schriftstellerin Ursula Poznanski eine der erfolgreichsten deutschsprachigen Jugendbuch-Serien überhaupt erschaffen. Die Bücher wurden in über 30 Sprachen übersetzt. Der zuletzt erschienene dritte Teil stieg direkt auf Platz eins der Spiegel-Bestsellerliste ein und dürfte nicht nur junge Leserinnen und Leser gefunden haben. Wohl auch, weil Erebos dringende Fragen unserer digitalen Zeit stellt: Wozu sind KI-Systeme fähig? Und wie verleiten technische Systeme zu Überwachung und Manipulation? Eine mysteriöse KI steuert die Handlung, indem sie sich ungefragt auf die Monitore ihrer Spieler schaltet. Auch Nick kann sich der Teilnahme an dem Spiel nicht erwehren. Aus dem einstigen Schüler ist inzwischen ein wenig erfolgreicher Fotograf geworden. Erebos erpresst ihn mit falschen Google-Rezensionen, die sein Geschäft vollends ruinieren könnten. Und so schlüpft er widerwillig in seine alte Gaming-Identität als Dunkelelf Sarius. Das Spiel schickt ihn und seine Mitstreiter auf eine mysteriöse Suche, die schon bald auch im ganz realen Leben zur Gefahr wird. Auf gewohnt süffig erzählte und phantasievolle Weise zieht Ursula Poznanski die Leserinnen und Leser immer tiefer in die rätselhafte Geschichte hinein und erschafft so einen Thriller, in dem die Grenzen zwischen Virtualität und Realität verschwimmen.
  • „Die Frau als Mensch 2: Schamaninnen“ von Ulli Lust
    Die Geschichtsschreibung erzählt von Männern, heißt es. Doch die ersten bildlichen Darstellungen von Menschen in der Eiszeit zeigen die Figuren von Frauen. Das hat Ulli Lust in ihrem grandiosen Comic „Die Frau als Mensch“ erklärt. Jetzt erscheint der zweite Band.
    „In den Büchern, die ich las, erlebten die Männer die interessanteren Abenteuer. Ich war immer Siegfried und nie Kriemhild“, heißt es gleich am Anfang des neuen Sachcomics von Ulli Lust. Dazu kämpft ein muskelbepackter Siegfried gegen den übermächtig erscheinenden Drachen. Unsere Städte, erzählt Lust weiter in Bild und Schrift, seien vollgestellt mit „Zeugnissen männlicher Omnipräsenz“. Überall Statuen von militärischen Helden, großen Politikern und erhabenen Dichterfürsten. Doch erst seit Erfindung der Schrift dominieren Männer die Geschichte. Davor waren die Heldinnen weiblich. Das hat die österreichische Illustratorin Lust bereits im ersten Band nachgewiesen und mit ihrem Comic den deutschen Sachbuchpreis 2025 gewonnen. Wohlgemerkt: keinen Comicpreis, sondern die Auszeichnung für das beste deutschsprachige Sachbuch. Eine Premiere für das Genre.
    Tatsächlich beweist Ulli Lust auf beeindruckende Weise, was Comics oder Graphic Novels alles leisten können. In ihren Werken kombiniert sie inzwischen seit Jahrzehnten inhaltliche Tiefe mit zeichnerischer Phantasie und führt ihre Recherchen so in eine neue erzählerische Dimension. Auch der neue Band, der von der prägenden Rolle von Schamaninnen in der Menschheitsgeschichte erzählt, verbindet wieder viele überraschende Erkenntnisse der Archäologie und Anthropologie mit dem humorvoll-leichten Strich ihrer Comic-Bilder.
  • Empfehlung von Denis Scheck: „Tagebücher der Jahre 1957-62“ von Arno Schmidt
    Am 18. Januar 2026 wäre er 112 Jahre alt geworden: Arno Schmidt, der wichtigste Schriftsteller der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur, findet Denis Scheck und empfiehlt seine Tagebücher.
    Warum ist Arno Schmidt der wichtigste Literat der Nachkriegs-BRD? Weil er als Reaktion auf seine Kriegserlebnisse einen ganz eigenständigen Stil schuf. Eine radikal individualistische Schreibweise, die der jungen Bundesrepublik prächtig zu Gesicht stand. Schmidt war der schärfste Kritiker von restaurativen und klerikal-faschistischen Tendenzen im Adenauer-Deutschland, der unheiligen Allianz von „T

hron & Altar“, wie er das nannte. Schmidt besaß dabei den gerechtesten Blick für die junge DDR. Und auch heute gelesen, stellt seine Literatur einen Ausbund an Scharfsinn und Wortwitz dar, an zärtlichsten Naturschilderungen und derbsten Kalauern, ein Kondensat an Witz und Geist, wie es für die ersten Jahrzehnte der BRD einmalig war.
Nun sind seine Tagebücher aus den Jahren 1957 bis 1962 erschienen, herausgegeben von Susanne Fischer – die einzigen aus Arno Schmidts Feder. Diese Tagesmitschriften sind würdig und wert, findet Denis Scheck, neben die Tagebücher Thomas Manns gestellt zu werden. Und wie diese lösen sie zunächst Erschrecken aus: über die Einsamkeit, die Verbitterung, aber auch über die Rechthaberei ihres Autors. Über seine Eitelkeit, seine Verbohrtheit, seine Menschenfeindschaft. Über das Menschenopfer, das er von seiner Ehefrau Alice für sich und sein Werk verlangt. Alice ist viel weniger misanthropisch als er, doch Arno verordnet Bücherfrust statt Lebenslust! Schmidt selbst schrieb dazu hellsichtig: „Das Werk also funkelt: den schäbigen Rest, den Autor selbst nämlich, besieht man sich besser nicht!“ Wer etwas über den hohen Preis großer Kunst fürs Leben erfahren möchte, hier ist er an genau der richtigen Adresse.

Außerdem in „Druckfrisch“: Joasihno – neue Popmusik aus Bayern. Und: Denis Schecks erfrischend pointierte Revue der Spiegel-Bestsellerliste, diesmal Sachbuch.
© by DasErste/TV-Browser

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