Fernsehprogramm Kultur Sontag - www.kultur4all.de

0 bis 6 Uhr
0 Uhr bis 6 Uhr | 6 Uhr bis 12 Uhr | 12 Uhr bis 18 Uhr | 18 Uhr bis 24 Uhr

00:05-01:55
Gluck: Orpheus & Eurydike
(Oper) | arte
Orpheus und Eurydike wurde 1774 im Théâtre du Palais-Royal aufgeführt und zählt zu den berühmtesten Opern von Christoph Willibald Gluck (1714–1787). Die Uraufführung war schon 1762 am Burgtheater Wien. Der Komponist schildert in dem Stück farben- und emotionsreich die tragische Geschichte von Orpheus, der in die Unterwelt hinabsteigt, um seine geliebte Eurydike aus den Fängen des Todes zu befreien – vergeblich. In diesem kurzen, aber selten eindringlichen Werk steht jede Note, jede Melodie, jedes Rezitativ ganz im Dienste des Dramas.

Zur Aufführung durch das Ensemble Pygmalion in einer alten Fabrikhalle gelangt die von Hector Berlioz 1859 überarbeitete Fassung. Dirigent Raphaël Pichon und Bühnenbildner Eddy Garaudel machen aus Glucks Meisterwerk eine amerikanische Hochzeit. Chor und Orchester und das Publikum sind Teil des Spektakels, der fast wie ein Flashmob anmutet. Mit Blandine de Sansal in der Rolle des Orpheus, Jacquelyn Stucker als Eurydike und Julie Roset als Amor ziehen alle zusammen durch die Fabrik und in die Unterwelt.

Als Ort für die Inszenierung von Glucks Meisterwerk wählten Pichon und Garaudel die Halle 47 in Floirac, unweit von Bordeaux. Die alte, verlassene Fabrik verwandelt sich unter ihrer Ägide in einen farb- und endlosen Ort voller Geister, der auf wunderbare Weise die Irrungen und das tragische Schicksal von Orpheus und Eurydike versinnbildlicht.

Aufzeichnung von Juni 2023 aus der Halle 47, Floirac.
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01:05-02:05
lebensArt
(Magazin (Kultur – Kultur allgemein)) | 3sat
Peter Schneeberger und Clarissa Stadler präsentieren Inhalte, die nicht nur vom Kulturkalender, sondern auch von gesellschaftlichen und kulturpolitischen Entwicklungen bestimmt werden.

Neue und andere Sichtweisen erleichtern den Zugang zu Literatur und Musik, Film und Theater, Architektur und Bildender Kunst. Das Kulturmagazin ist feuilletonistisch, hintergründig und reflexiv.
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02:15-03:45
Donna Leon – Verschwiegene Kanäle
(Spielfilm) | WDR

nach dem Roman von Donna Leon
Amazon.de*

Der Selbstmord eines Kadetten in der Militärakademie San Martino stellt Commissario Brunetti vor ein Rätsel. Fernando Moro, Vater des Selbstmörders und ein bekannter Politiker, schweigt ebenso wie die Mitschüler und Vorgesetzten. Eine Wende nimmt der Fall, als Brunettis Sohn Raffi, der ein Praktikum bei der Polizei macht, in die Ermittlungen eingreift. Raffi findet Zugang zu den verängstigten Kadetten, die sich vor ihrem sadistischen Mitschüler Filippi fürchten. Als sich herausstellt, dass Filippis Vater in dubiose Rüstungsgeschäfte verwickelt ist, die Fernando Moro aufklären sollte, schließt sich der Kreis.

Die angesehenen Familien Venedigs schicken ihre Söhne auf die Militärakademie San Martino. Der überraschende Selbstmord eines Kadetten dieser Eliteschule soll nach dem Willen von Vice-Questore Patta (Michael Degen), der selbst militärische Ambitionen hat, rasch zu den Akten gelegt werden. Doch Commissario Brunetti (Uwe Kockisch) glaubt nicht an Selbstmord. Zu merkwürdig verhalten sich die streng gedrillten Mitschüler, die aus Angst vor dem zwielichtigen Comandante Toscano (Udo Schenk) alle etwas zu verschweigen scheinen. Auch der Vater des toten Jungen, der kritische Ex-Politiker Fernando Moro (Walter Kreye), ist trotz seines Kummers zu keiner Kooperation mit der Polizei bereit.

Licht in den Fall kommt erst durch Brunettis Sohn Raffi (Patrick Diemling), der die Ermittlungen seines Vaters eigentlich nur als Praktikant begleitet. Doch Raffi spricht als Gleichaltriger die Sprache der Kadetten und findet heraus, dass sie vor ihrem sadistischen Mitschüler Enzo Filippi (Antonio Wannek) zittern.

Dank Signorina Elettras (Annett Renneberg) speziellen Verbindungen weiß Brunetti bald, dass Enzos Vater Marcello Filippi (Alexander Held) an Rüstungsaufträgen verdiente, die ihm Toscano – damals noch Staatssekretär – zuschusterte. Als Parlamentarier sollte Fernando Moro den Skandal seinerzeit aufdecken. Aber nachdem seine Frau Isabella (Tatjana Blacher) nur mit knapper Not einen Mordanschlag überlebt hatte, stellte Moro verängstigt die Ermittlungen gegen Filippi ein. Filippis Sohn setzt die Fehde seines Vaters fort.

In dieser Donna-Leon-Verfilmung lernt Commissario Brunetti das seltsame Innenleben einer Elite-Militärakademie kennen. Aus der Rolle des sympathischen Ermittlers, der die Pistole durch Verstand und Einfühlung ersetzt, ist Uwe Kockisch nicht mehr wegzudenken. Seine couragierte Ehefrau wird gespielt von Julia Jäger, Michael Degen als eitler Vorgesetzter Patta legt Brunetti wieder Steine in den Weg. Auf die Unterstützung von Karl Fischer als Sergente Vianello, Annett Renneberg als zauberhafte Signorina Elettra und Patrick Diemling als Raffi kann der Commissario sich auch diesmal verlassen. Nicht zu vergessen die Lagunenstadt Venedig, deren traumhafte Schauplätze Regisseur Sigi Rothemund und sein Kameramann Dragan Rogulj einmal mehr reizvoll zur Geltung bringen.
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02:40-04:00
Tarmo Peltokoski und das Lettische Nationale Symphonieorchester
(Musik) | arte
Der finnische Dirigent Tarmo Peltokoski hat eine spannende Aufgabe vor sich: Das Lettische Nationale Symphonieorchester, ein Eckpfeiler der lettischen Nationalkultur. 1926 wurde es als Orchester des Radiozentrums Riga gegründet und trägt seit 1990 seinen heutigen Namen.

Auf dem Programm steht die 5. Symphonie von Ralph Vaughan Williams und ist im romantischen Stil Jean Sibelius gewidmet. Es folgt der junge lettische Komponist Krists Auznieks mit „Grace“. Abgerundet wird der Konzertabend mit der 5. Symphonie von Jean Sibelius. Das Werk wurde von der finnischen Regierung in Auftrag gegeben, um den 50. Geburtstag des Komponisten als Nationalfeiertag zu begehen.

Sibelius gilt als der bedeutendste Komponist Finnlands und leistete mit seinen Werken einen musikalischen Beitrag zur Identität des sich aus russischer Vorherrschaft befreienden Landes.

Tarmo Peltokoski setzt mit dieser Zusammenstellung für sein Antrittskonzert ein bewusstes Statement, denn er möchte völkerverbindend arbeiten und wählt deshalb Werke aus seiner Heimat Finnland, dem Gastgeberland Lettland und England.

Programm:

Ralph Vaughan Williams: Symphonie Nr. 5 in D-Dur

Krists Auznieks: Grace

Jean Sibelius: Symphonie Nr. 5 in Es-Dur, op. 82

Jean Sibelius: Finlandia

Aufzeichnung vom 19. November aus der Vidzeme-Konzerthalle in Cēsis, Lettland
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04:40-05:10
rbbKultur – Das Magazin
() | RBB Berlin
Dabei sein, wenn etwas entsteht, Menschen begleiten, die Kunst schaffen: Das Magazin will Neues zeigen, Unbekanntes entdecken und Schönes mit allen Sinnen erlebbar machen. „rbb Kultur – Das Magazin“ ist die Sendung über die vielfältige Kultur aus der Metropolenregion. Immer samstags um 18.30 Uhr im rbb Fernsehen.
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6 bis 12 Uhr
0 Uhr bis 6 Uhr | 6 Uhr bis 12 Uhr | 12 Uhr bis 18 Uhr | 18 Uhr bis 24 Uhr

06:25-06:35
Sam & Julia im Mäusehaus
(Zeichentrick-/Puppentrickfilm (Reihe – Kinderfiction – Familie)) | ZDF

nach dem Kinderbuch von Karina Schaapmann Amazon.de* | Hugendubel.de*

Sam und Julia sind erstaunt, als sie Tonio regungslos am Brunnen finden. Er wollte eigentlich nur kurz Käse für ihr Picknick auf dem Spielplatz holen. Nun sitzt er da wie eine Statue.

Sam und Julia versuchen Tonio dazu zu bringen, sich wieder zu bewegen. Aber ohne Erfolg. Langsam machen sie sich Sorgen und holen den Vater von Tonio an den Brunnen. Der glaubt, es sei wieder ein Streich von Tonio. Erst als Ella dazu stößt, wird alles klar.
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06:35-06:40
Sam & Julia im Mäusehaus
(Zeichentrick-/Puppentrickfilm (Reihe – Kinderfiction – Familie)) | ZDF

nach dem Kinderbuch von Karina Schaapmann Amazon.de* | Hugendubel.de*

Julia erzählt Sam von dem Strandrestaurant auf ihrer Insel. Das bringt die beiden auf die Idee, „Restaurant“ zu spielen. In ihrem Lokal wird Sam der Koch und Julia wird servieren.

Als erste Gäste laden sie Ella und Tonio ein. Wie sich herausstellt, sind die beiden recht anspruchsvolle Gäste, denen es Sam und Julia nicht recht machen können. Sie hatten sich das einfacher vorgestellt. Zum Glück kommt Sams Vater nach Hause und hat eine Idee.
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06:40-06:55
Pettersson und Findus
(Serie (Zeichentrick-/Puppentrickfilm – Kinderfiction – Soziale Beziehungen allgemein)) | ZDF

+ Kultur4all-Tipp +
Pettersson und Findus live auf der Bühne
Eventim.de* | Adticket.de*

Als Pettersson und Findus von einem Ausflug zurückkehren, entdecken sie im Hof eine tote Elster, die sie regelmäßig besucht hatte. Über ihren Tod sind alle sehr traurig.

Pettersson erklärt, dass die Elster aufgrund ihres hohen Alters gestorben sei. Alle beschließen, ihr ein schönes Begräbnis an ihrem Lieblingsort am Seeufer zu bereiten. Dabei erinnern sie sich an die kleinen und lustigen Erlebnisse, die sie mit der Elster hatten.
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06:55-07:05
Wickie und die starken Männer
(Serie (Zeichentrick-/Puppentrickfilm – Kinderfiction – Freundschaft/Feindschaft)) | ZDF

nach den Kinderbüchern von Runer Jonsson
Amazon.de* | Thalia.de*

Besser könnte es für den schrecklichen Sven nicht laufen. Halvar ist im Wald, die Frauen und Kinder in Flake sind ungeschützt. Da ist es ein Kinderspiel, die Wehrlosen gefangen zu nehmen.

Doch vor der Arbeit kommt das Vergnügen. Die Piraten lassen sich von Ylva bekochen und schlagen sich die Bäuche voll. Kein Wunder, dass ihre Aufmerksamkeit dabei kurzzeitig nachlässt. Wickie nutzt die Gelegenheit und alarmiert Halvar.
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07:05-07:20
Wickie und die starken Männer
(Serie (Zeichentrick-/Puppentrickfilm – Kinderfiction – Freundschaft/Feindschaft)) | ZDF

nach den Kinderbüchern von Runer Jonsson
Amazon.de* | Thalia.de*

Halvar und Baltak glauben, der Hammer von Gott Thor stecke vor ihnen in einem Felsen. Wer ihn besitzt, so sagt man, werde unbesiegbar. Wer aber vermag den Hammer aus dem Felsen zu ziehen?

Die Streithähne sammeln ihre Kräfte, legen ein paar Übungseinheiten ein und versuchen dann mit aller Macht, den eisernen Klotz aus seiner steinharten Umgebung zu lösen – ohne Erfolg. Vielleicht ist es doch Wickie, der das Wunder vollbringen könnte.
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08:00-08:55
Studiokonzert mit Louis Philippson
(Konzert) | NDR Schleswig-Holstein
Beim Studiokonzert am 30. Mai 2025 präsentierte Louis Philippson gemeinsam mit dem MDR-Sinfonieorchester ein vielseitiges Programm und bot ein besonderes Konzert-Erlebnis für ein breites Publikum. Neben Eigenkompositionen des Klassik-Influencers waren eigens arrangierte Orchesterfassungen aktueller Hits und Werke, u. a. von Vivaldi und Tschaikowsky, zu hören.

Bei einem Studiokonzert am 30. Mai 2025 präsentierte Louis Philippson gemeinsam mit dem MDR-Sinfonieorchester ein vielseitiges Programm und bot ein besonderes Konzerterlebnis für ein breites Publikum. Neben Eigenkompositionen des Klassik-Influencers waren eigens arrangierte Orchesterfassungen aktueller Hits und Werke, u.a. von Vivaldi und Tschaikowsky, zu hören.

Auf dem Programm standen: „Beethoven Virus“, „Dancing Bee“, „Piano Concerto No.1“-Variation, „Für Elise“-Variation, „The Winner Takes It All“, „Por una cabeza“ und der „Csárdás“.

In Philippsons Stück „Supernova“ übernahm Nadiya Zelyankova aus dem MDR-Rundfunkchor den Solopart. Ben Palmer war der Dirigent des Konzert und leitete das MDR-Sinfonieorchester. Louis Philippson führte selbst als Moderator durch das Programm.
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08:45-09:15
Westart
() | WDR
Reportagen und Berichte über Kulturereignisse bei uns im Westen, Porträts spannender Künstler und Blicke hinter die Kulissen. Neue Bücher und Filme, sehenswerte Ausstellungen und Musikevents, aktuelle Gesellschaftsphänomene und brisante Kulturpolitik. Moderatorin Siham El-Maimouni präsentiert die neuesten Trends und Kultur-Hotspots der Region. Jede Woche vierzig Minuten faszinierende Kultur und bewegende Themen, zu großen Events die Westart Reportage: eine ganze Sendung, um ein Thema von vielen Seiten zu beleuchten. Kultur erleben – mit Westart!
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08:55-09:00
NDR Kultur – Das Konzert
(Konzert) | NDR Schleswig-Holstein
Arabella Steinbacher und Peter von Wienhardt spielen „Danse Espagnole“ aus der Oper „La vida breve“ von Manuel de Falla. Bearbeitung für Violine und Klavier von Fritz Kreisler.

Ausschnitt aus dem Studiokonzert NDR Kultur EXTRA vom 11. Juni 2025
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09:05-10:05
Satiesfiktionen – Spaziergänge mit Erik Satie
(Dokumentation) | ORF 2
Erik Satie zählt zu den wohl außergewöhnlichsten Gestalten der französischen Musikwelt des frühen 20. Jahrhunderts. Er war nicht nur Komponist – er war auch Designer, Kirchengründer, PR Pionier, Autor und Erfinder der „Musique d’ameublement“, einer speziellen Art von Hintergrundmusik zum Zweck der akustischen Raumgestaltung. Saties Konzept der Möbelmusik, der Klangtapeten, seine Thesen von Einfachheit und Klarheit waren bedeutsam für die weitere Entwicklung des Minimalismus. Und doch wurde seine Musik ob ihrer Schlichtheit von Zeitgenossen oftmals kritisiert.
Die Dokumentation zeigt Saties Welt mit einem Augenzwinkern – so, wie der exzentrische und humorvolle Komponist auch sich selbst und das musikalische Schaffen gesehen hat. Eine mannigfaltige, schillernde und vielseitige Persönlichkeit
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09:25-09:50
Die Biene Maja
() | KiKA

nach dem Kinderbuch von Waldemar Bonsels
Amazon.de* | Thalia.de* | Hugendubel.de*

Majas Geburt:
Im Bienenstock auf der Klatschmohnwiese wird eine Biene geboren, die gleich nachdem sie aus ihrer Zelle geschlüpft ist, besonders auffällt: die Biene Maja. Sie lacht, tanzt sofort aus der Reihe und bringt die Königin mit ihren Fragen durcheinander. Frau Kassandra, ihre Lehrerin, wundert sich sehr über diese kleine, freche, neugierige Biene. Für sie ist es wichtig, dass alle Bienen in der Gemeinschaft ihre Arbeit leisten. Arbeit allerdings ist auch nicht die Sache einer anderen Biene mit dem Namen Willi. Beim ersten Flugunterricht freunden sich Maja und Willi an. Als Maja das erste Mal über die Klatschmohnwiese fliegt könnte sie vor lauter Freude überschäumen. Die vielen bunten Blumen, die glitzernden Tautropfen, der blaue Himmel und ein großer Regenbogen lassen Majas Herz höher schlagen. Sie trifft lustige Insekten wie den kleinen Mistkäfer Ben, die griesgrämige Schnecke Rufus und Flip, den Grashüpfer.Abends zurück im Stock fragt Maja ihre Lehrerin Frau Kassandra, ob sie nicht in der Wiese leben könnte, weil es ihr dort so sehr gefällt. Aber Frau Kassandra verneint – Bienen leben und arbeiten im Bienenstock zusammen mit vielen anderen Bienen. Aber Maja kann nur noch an die wundervolle Wiese denken…

Die große, weite Wiesenwelt:
Gleich in ihrer ersten Nacht schleicht sich Maja – vom sanften Mondlicht angezogen – zusammen mit Willi aus dem Bienenstock. Der ängstliche Willi würde am liebsten die Augen schließen. Maja hingegen kann sich an den Farben der Nacht nicht sattsehen. Ihr Wunsch auf der Wiese leben zu wollen wird immer stärker. Selbst ein hungriger, großer Frosch kann sie davon nicht abbringen.Im Bienenstock trifft inzwischen die Nachricht ein, Maja und Willi wären von dem Frosch verspeist worden.Umso mehr staunen die Königin und Frau Kassandra, als Maja und Willi zusammen mit Flip quicklebendig wieder in den Stock zurückkommen. Für Maja steht fest: sie will zusammen mit Flip und vielen Freunden auf der Wiese leben. Aber ob das die Königin des Bienenstocks erlaubt?
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09:30-10:00
Twist
(Magazin) | arte
Die britische Make-up-Künstlerin Alex Box bezeichnet sich als Schönheitsfuturistin. Sie kämpft für einen anderen Blick auf Beauty. Ihre visionären Looks wurden von Stars wie Lady Gaga präsentiert. Im Fokus steht für Alex Box dabei, das wahre Wesen eines Menschen zu unterstreichen. Dafür nutzt sie auch eine Make-up-Software, die sie gerade entwickelt.

Jay Miniano aus München verwandelt sich für die Bühne in die Kunstfigur Pinay Colada. „Als Drag-Artist ist Make-up für mich das Medium, um einen bunteren und lauteren Teil von mir zu zeigen“, sagt er. Als Dragqueen setzt er sich auch für die Rechte queerer Menschen ein. Geboren auf den Philippinen, versteht sich der Cis-Mann als Mentor der Drag-Community und liebt die Verwandlung mit Make-up.

Die Familie Flöz ist eine besondere Theatergruppe, sie spielen alles mit Masken. Auf internationalen Bühnen hauchen sie diesen seit 30 Jahren Leben ein. Die Stücke funktionieren ganz ohne Dialoge, allein mit Körpersprache. „Twist“ besucht eine Vorstellung in Mailand und die Maskenwerkstatt in Berlin. Dort baut Hajo Schüler, Leiter und Gründungsmitglied der Familie Flöz, die Masken selbst.

Die Französin Ines Alpha ist eine Pionierin des digitalen Make-ups und stellt so die klassischen Schönheitsideale in Frage. Ihre künstlerische Arbeit ist innovativ, verbindet 3D-Make-up mit Technologien wie Augmented Reality und KI. Das Gesicht wird so zu einem Spielfeld für grenzenlose Make-up-Ideen.
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09:40-10:10
Twist
(Kultur) | HR
Analogkamera statt Smartphone, Stricknadeln statt Touchscreen: Warum greifen Menschen heute gerne wieder zu Dingen, die weder smart noch schnell, sondern einfach analog sind? „Twist“ ist bei The Offline Club, einer Initiative, bei der das Smartphone wegsperrt und gemeinsam etwas unternommen wird. Andreas Mühes Fotografien von Deutschland sind immer analog. Auch Künstlerin Joséphine Vallé Franceschi ist mit analoger Lomo-Kamera in Paris unterwegs. Und Reggae-Legende Patrice produziert sein neues Musikalbum komplett im analogen Studio.

Unsere digitale Gegenwart ist von Bildschirmen geflutet. Smartphones und Apps bestimmen unseren Alltag, eine monströse Ablenkungsmaschinerie. Gleichzeitig wollen immer mehr Menschen die Kontrolle über die eigene Zeit zurückgewinnen. Und sie wollen echte Freundschaften statt Followern.

Von Amsterdam aus startet eine Bewegung: The Offline Club ist eine Initiative, bei der Menschen ihr Smartphone unter Verschluss geben und ein paar Stunden ganz analog verbringen mit Gesprächen, Lesen, Spielen. Inzwischen gibt es Offline Clubs auch in Paris, Barcelona und bald auch in Berlin.

„Twist“ stellt Künstlerinnen und Künstler vor, die bewusst analog arbeiten. Dazu zählt der Fotograf Andreas Mühe mit seinen Fotografien von Deutschland. Auch Künstlerin Joséphine Vallé Franceschi ist mit analoger Lomo-Kamera in den Straßen von Paris unterwegs. Musiker lieben den analogen Sound, weshalb Reggae-Legende Patrice sein neues Album auch komplett im Analogstudio produziert. Und Ludwig Draser & Ludwig Hagelstein entwickeln in ihrem einzigartigen Filmlabor im Berliner Hinterhof analog produzierte Filme – sogar aus Hollywood.

Weniger digital, mehr analog: die Sehnsucht nach “echter” Erfahrung?

„Twist“ ist das Kulturmagazin für relevante Themen unserer Zeit. Jede Woche liegt eine andere europäische Stadt im Fokus: Lokale Kulturschaffende sprechen über große Fragen der Gegenwart und die Beiträge leuchten aus, wie in verschiedenen Kunstdisziplinen dazu gearbeitet und gedacht wird. Eine halbe Stunde voller neuer Perspektiven!
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10:03-11:00
Dornröschen
(Spielfilm) | Das Erste (ARD)

+ Kultur4all-Tipp +
Dornröschen live auf der Bühne
Tickets eventim.de* | ADticket.de* | Reservix.de* | Ticketmaster*

Der junge Fynn kommt als Stallbursche an den Hof des Königs. Doch um seine Herkunft liegt ein Geheimnis und vom ersten Tag an erfüllt ihn eine Bestimmung: die Befreiung Dornröschens. Sein Onkel August erzählt ihm die Geschichte der Prinzessin: Wie sie als Baby von der Schicksalsfee Maruna verflucht wurde und sich an ihrem 15. Geburtstag an einer Spindel stach. Aus dem 100-jährigen Schlaf, in den sie mit ihren Eltern und dem Hofstaat fiel, will Fynn die verwunschene Königstochter befreien.

Auch wenn noch so viele überhebliche Prinzen bereits an dieser Aufgabe gescheitert sind – Fynn ist so bezaubert von dem Bildnis der schönen Myrose, dass er heimlich den Schwertkampf lernt und sich von seinem Onkel, dem Stallmeister, zum Ritter ausbilden lässt. Der lehrt ihn, dass ein Ritter seinen Feind erst erkennen muss, bevor er ihn angreift; so schafft es Fynn, mit Geduld und List die tödliche Dornenhecke des Schlosses zu überwinden und die Prinzessin zu erlösen.

Gedreht wurde dieses Märchen über die Kraft der Liebe und die Stärke eines Heranwachsenden in zauberhaften Kulissen: Schloss Lichtenstein im Landkreis Reutlingen gilt als „Märchenschloss Württembergs“ und die Burg Hohenzollern im Zollernalbkreis als Idealvorstellung einer mittelalterlichen Ritterburg.

In der prominent besetzten Neuverfilmung stehen neben Hannelore Elsner als böse Fee Maruna, Martin Feifel („Die Buddenbrooks“) als König, Michael Hanemann („Schuldig“) als Fynns Onkel und Anna Loos („Nur einen Sommer“) als Königin auch die Jungstars Lotte Flack („Die Päpstin“) als Dornröschen und François Goeske („Französisch für Anfänger“) als Stallbursche Fynn vor der Kamera. Die bekannte Kinoproduzentin Uschi Reich (Bibi Blocksberg) hat den Märchenfilm mit dem SWR im Auftrag der ARD in der Reihe „Acht auf einen Streich“ produziert.
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10:50-11:00
Die Kulturwoche
(Kulturmagazin) | ORF 2

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11:00-12:00
Aschenputtel
(Spielfilm) | Das Erste (ARD)

Bühne Icon klein

Cinderella live auf der Bühne
Tickets: eventim.de* | adticket.de* | reservix.de*

Aschenputtel muss die Gemeinheiten von Stiefmutter und Stiefschwester erdulden und von früh bis spät schwer arbeiten. Abends bleibt ihr nur der Schlafplatz in der Asche. Doch Aschenputtels Anmut und Selbstbewusstsein sind ungebrochen.
Eines Tages lernt das Mädchen auf ihrem Weg durch den Wald einen jungen Jäger kennen. Er hilft ihr, verlorene Ferkel einzufangen, und es entspannt sich ein neckender Streit zwischen ihnen. Noch einmal begegnet sie dem Fremden und bietet ihm keck die Stirn. Und plötzlich liegt Magie in der Luft.

Nur nicht den Mut verlieren! – Tapfer versucht Aschenputtel, den Rat ihrer verstorbenen Mutter zu beherzigen. An ihrem Grab, unter einem wunderbaren Baum, sucht sie Trost, denn am Gutshof führt ihre Stiefmutter Barbara mit Tochter Annabella ein hartes Regiment. Aschenputtel muss ihre Gemeinheiten erdulden und von früh bis spät schwer arbeiten. Abends bleibt ihr nur der Schlafplatz in der Asche. Doch Aschenputtels Anmut und Selbstbewusstsein sind ungebrochen.

Eines Tages lernt das Mädchen auf seinem Weg durch den Wald einen jungen Jäger kennen. Er hilft ihr, verlorene Ferkel einzufangen, und es entspannt sich ein neckender Streit zwischen ihnen. Noch einmal begegnet sie dem Fremden und bietet ihm keck die Stirn. Und plötzlich liegt Magie in der Luft.

Prinz Viktor will weder König werden noch heiraten. Sein Vater, König Klemens, jedoch wünscht, dass der Thronfolger endlich eine Frau nehmen und das Land regieren möge. Alle unverheirateten Töchter des Königsreichs lässt er zu einem Ball einladen – auf dass auch eine Braut für Viktor darunter sei. Barbara sieht sich schon als Königinmutter: Ihre Tochter Annabella wird das Herz des Prinzen erobern! Auch Aschenputtel möchte auf den Ball. Die Stiefmutter verspricht es ihr – wenn sie ihre Arbeiten erledigt hat. Als Aschenputtel trotz aller Schikanen rechtzeitig fertig wird, schütten Barbara und Annabella Erbsen und Linsen in die Asche. Aschenputtel soll alle auflesen, bevor sie tanzen gehen kann. Mit wundersamer Hilfe der Tauben gelingt Aschenputtel auch diese Arbeit. Und wieder wird ihr von der Stiefmutter der Ball verweigert: Denn ein Mädchen, das so schmutzig ist, würde die Familie bei Hofe nur blamieren. Weinend bittet das Aschenputtel am Grab der Mutter: „Bäumchen rüttle dich und schüttle dich. Wirf Gold und Silber über mich!“

Im Schloss hat das Fest bereits begonnen. Doch keine der Heiratskandidatinnen berührt das Herz des Prinzen. Dann erscheint Aschenputtel in einem hinreißenden Kleid – und erschrickt: Der Prinz ist ihr Jäger aus dem Wald. Doch längst hat ihre Anmut den Prinzen verzaubert. Als die Stiefmutter und Annabella Aschenputtel mit Gewalt aus dem Ballsaal drängen, bleibt Viktor nichts als ein verlorener Schuh. Verliebt und entschlossen macht er sich auf die Suche: Die Frau, der dieser Schuh passt, soll seine Königin werden.
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11:10-12:30
Literaturclub
(Gespräch/Diskussion (Kultur – Literatur)) | 3sat
„Literaturclub“ diskutiert die neuesten literarischen Entdeckungen und gibt Orientierungshilfe im Buchmarkt.

In der Gesprächssendung werden jeweils vier bis fünf Neuerscheinungen besprochen.
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12 bis 18 Uhr
0 Uhr bis 6 Uhr | 6 Uhr bis 12 Uhr | 12 Uhr bis 18 Uhr | 18 Uhr bis 24 Uhr

12:30-13:00
Druckfrisch
(Magazin (Kultur – Literatur)) | 3sat
Orientierung im Bücherdschungel verspricht Denis Scheck. Scheck besucht Schriftsteller, stellt Neuerscheinungen vor und spart dabei weder an Lob noch an Kritik.

Seine bissigen und humorvollen Kommentare zu den Büchern der Spiegelbestenliste aus der Kölner Bücherhalle sind beliebt und gefürchtet. Im persönlichen Gespräch entlockt er Autoren aktueller Bestseller interessante Hintergründe zu ihren Werken.
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12:45-14:29
Der Graf mit der eisernen Faust
(Spielfilm) | arte

Paris, 1842: Bei einem Pferdekutschenrennen kommt es zu einem Unfall. Graf Rodolphe de Sambreuil fährt den Arbeiter Godin an, der später an seinen schweren Verletzungen stirbt. Godins Witwe und seine Tochter Marie fallen daraufhin in Armut. Auf der Suche nach Arbeit verschwindet die schöne Marie auf mysteriöse Weise. Als der Graf durch einen Zufall vom Tod des Arbeiters erfährt, der sich geweigert hatte, ins Krankenhaus gebracht zu werden, sucht er direkt dessen Witwe auf. Diese sitzt mittlerweile zu Unrecht des Diebstahls beschuldigt im Gefängnis. Da sich der Graf für den Tod ihres Mannes verantwortlich fühlt, verspricht er der Witwe, ihre Tochter Marie zu suchen, die nun schon seit zwei Monaten unauffindbar ist.

Durch seinen Butler, der in den Arbeitervierteln Informationen sammelt, erfährt Sambreuil, dass Marie sich in den Fängen der „Eule“ befinden könnte, einer bösen Alten, die junge Frauen in die Zwangsprostitution treibt. Graf Sambreuil verkleidet sich daraufhin als Türsteher und macht sich selbst auf den Weg in die Unterwelt der Stadt.

Mit seinem Charisma, seiner Stärke und seinem Mut gelingt es ihm, Beziehungen zu knüpfen und auch anderen aus der Patsche zu helfen. Gleichzeitig entdeckt der Graf in Gesellschaft der hart arbeitenden Leute eine ihm bisher unbekannte Welt von gutherzigen, armen Menschen und Elend, aber auch von Schurken und grausamen Machenschaften. Doch nicht nur diese Welt wird dem Grafen zur Gefahr. Obschon er Marie vor der Prostitution bewahren kann, ist sie noch lange nicht in Sicherheit. Denn in der Zwischenzeit spinnt der skrupellose Baron de Lansignac eine heimtückische Intrige gegen den Grafen …
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15:05-15:50
Mumintal
() | KiKA

nach den Kinderbüchern von Tove Jansson
Amazon.de* | Hugendubel.de*

Snufkin und der Freizeitpark:
Snufkin geht in den Freizeitpark, um zu prüfen, ob es Toffel dort gut geht. Doch der Hemul am Eingang will ihn nicht hinein lassen. Er ist sehr vom Geschrei der Kinder im Park genervt.Plötzlich zieht ein starkes Gewitter auf und zerstört alle Fahrgeschäfte. Toffel ist sehr traurig darüber. Snufkin und die anderen Freunde beschließen, alles wieder aufzubauen. Der Hemul ist froh und setzt sich gleich zur Ruhe. Aber tut ihm das wirklich so gut?

Der Ruf der Hatifnatten:
Muminpapa ist deprimiert. Er hat eine Schreibblockade. Als der Fischer feststellt, dass sein kleiner Hatifnatte keine Funken mehr sprüht, will Muminpapa Fünkchen nach Hause bringen.Er möchte das seltsame Wesen retten und gleichzeitig ein Buch darüber schreiben. So segeln Muminpapa, der Fischer und die Kleine Mü einem neuen Abenteuer und einem Gewitter entgegen, um die Hatifnatten zu finden. Derweil wütet im Muminhaus der Urahn und macht Kunst.
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16:35-17:40
Famous Orchestras: Orchester der Weltklasse
(Dokumentation) | arte

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17:25-17:50
Pettersson und Findus
() | KiKA

+ Kultur4all-Tipp +
Pettersson und Findus live auf der Bühne
Eventim.de* | Adticket.de*

Zirkus:
Auf Petterssons Hof herrscht große Aufregung: Im Ort gastiert der Zirkus, und Findus möchte unbedingt den wilden Tiger sehen. Der gefällt ihm besonders gut, denn er sieht genauso aus wie er. Nur ist er halt ein bisschen größer. Als der Tiger ausbricht, einmal geärgert haben, überredet er den Tiger, den dummen Vögeln mal einen ordentlichen Schrecken einzujagen.

Königlicher Besuch:
Wieder einmal ermahnt Pettersson seinen kleinen Kater, Ordnung zu halten. Aber Findus findet es ganz und gar nicht richtig, dass kleine Katzen in großen Häusern aufräumen müssen. Also schreibt er einen Beschwerdebrief an den König. Und siehe da! Der König schickt nicht nur eine königliche Putzkolonne vorbei, die das Haus im Nu so sauber putzt, dass selbst Pettersson sich nicht mehr wohl fühlt. Seine Majestät höchstpersönlich trifft auf dem Hof ein, um sich vor Ort ein Bild der Lage zu machen.
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17:30-18:00
SWR Kultur
() | SWR BW

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17:40-18:25
Bernstein & Gershwin – Zwei Amerikaner in Paris
(Musik) | arte
Zum Jahresausklang hat das Orchestre National de France zwei Amerikaner nach Paris eingeladen. Den Auftakt des Konzerts bildet die schwungvolle „Candide“-Ouvertüre (1956) des Frankreichliebhabers Leonard Bernstein (1918–1990), der das Orchestre National de France in den 1970er Jahren wiederholt dirigierte.

Es folgt ʺEin Amerikaner in Parisʺ (1928) von George Gershwin, der das Paris der Goldenen Zwanziger zu einem musikalischen Feuerwerk im Broadway-Stil verklärt – inklusive Hupkonzert. Zum Abschluss wird es jazzig mit George Gershwins (1898–1937) ʺRhapsody in Blueʺ (1924), interpretiert von der Pianistin Lise de la Salle.

Passend zu diesem Programm verwandelt sich das Auditorium von Radio France in einen Großstadt-Boulevard mit Pariser Straßenlaternen und vielen Scheinwerfern, die mit mal blauem, mal rotem, mal gedämpftem Licht eine festliche Stimmung erzeugen – genau die richtige Kulisse für die ebenso energiegeladene wie nuancenreiche Darbietung des Orchestre National de France unter der Leitung des auch in Übersee beliebten französischen Dirigenten Stéphane Denève.

Aufzeichnung vom 30. Dezember 2023 im Auditorium von Radio France.
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18 bis 24 Uhr
0 Uhr bis 6 Uhr | 6 Uhr bis 12 Uhr | 12 Uhr bis 18 Uhr | 18 Uhr bis 24 Uhr

18:30-19:00
Museums-Check mit Markus Brock
(Reportage (Kultur – Kultur allgemein)) | 3sat
Mit einem architektonischen Coup feierte das Haupthaus des Wien Museum am Karlsplatz im Dezember 2023 seine Neueröffnung. Zu Gast im „Museums-Check“ ist diesmal Caroline Peters.

Der denkmalgeschützte Bau von 1959 wurde aufwendig saniert und um einen spektakulären Dachaufbau erweitert. Auf fast doppelter Ausstellungsfläche, rund 12.000 Quadratmeter, ist die einzigartige Sammlung mit Meisterwerken unter
anderem von Gustav Klimt zu sehen.

Die neu konzipierte Dauerausstellung „Wien. Meine Geschichte“ dokumentiert mit klugen Fragestellungen die Entwicklung Wiens seit ihren Anfängen. Im Mittelpunkt stehen die Menschen und ihr Alltag. Wie lebte es sich dort zur Zeit des Biedermeier? Welchen Skandal löste der Wiener Walzer anfangs aus? Was änderte sich durch die Frauenbewegung für die Wienerinnen?

Gustav Klimts Porträt „Emilie Flöge“ von 1902 ist eine Ikone der Sammlung. Ein weiteres Highlight ist „Poldi“, eine 1,7 Tonnen schwere Walfigur aus dem ehemaligen Pratergasthaus „Zum Walfisch“. Und in der zentralen, 20 Meter hohen Haupthalle steht das fünf Meter hohe Modell des Stephansdoms.

Im markanten Neubau aus Stahl und Beton, der das Gebäude nach oben abschließt, finden wechselnde Sonderausstellungen statt. Bis 7. September 2025 ist die Schau „Kontrollierte Freiheit. Die Alliierten in Wien“ zu sehen – 80 Jahre nach der Befreiung Wiens im April 1945. Trotz unvorstellbarer Zerstörung, Wohnungsnot und Hunger blühte die Kultur in Wien sofort wieder auf. Die Ausstellung beleuchtet das vielfältige kulturelle Leben in der Nachkriegszeit.

Einen Abstecher macht der „Museums-Check“ ins Pratermuseum, eine Dependance des Wien Museums. Es wurde im März 2023 neu eröffnet. Kaum ein Vergnügungspark ist so stark mit der Identität einer Stadt verbunden wie der Wurstelprater in Wien. Das Museum erzählt seine über 250-jährige Geschichte anhand von historischen Objekten, darunter Kasperlfiguren, Modelle, Plakate und frühe Spielautomaten.

Geboren in Mainz, ist Caroline Peters eine der vielseitigsten deutschen Schauspielerinnen. Seit 2004 ist sie Ensemblemitglied am Wiener Burgtheater und spielt parallel für Film und Fernsehen. Ihre Rolle als eigenwillige Kommissarin in der Krimiserie „Mord mit Aussicht“ machte sie berühmt. 2016 und 2018 wurde sie von der Fachzeitschrift „Theater heute“ zur „Schauspielerin des Jahres“ gewählt.

Großen Erfolg feierte Caroline Peters 2024 mit ihrem Debütroman „Ein anderes Leben“. Die fiktive Geschichte ist eine Hommage an ihre außergewöhnliche Mutter – nicht biografisch, aber inspiriert von ihrem Leben. Die Mutter nahm sie schon als kleines Mädchen mit ins Theater und weckte so Caroline Peters‘ Liebe zur Bühne und zur Kultur. Auch an ihrer Wahlheimat Wien schätzt sie besonders die lebendige Kulturszene. Im Wien Museum begibt sie sich mit Markus Brock auf eine Zeitreise durch die Stadt.
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18:35-18:47
Meine Freundin Conni
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Eigentlich will Conni überhaupt nicht zum Zahnarzt, sie hat schreckliche Angst, nachdem Lars ihr im Kindergarten erzählt hat, dass der Zahnarzt große Löcher in die Zähne bohrt. Alles Quatsch, stellt Conni fest – Frau Blume, die Zahnärztin ist unglaublich nett und es ist sogar richtig spannend, was man im Behandlungsraum alles entdecken und lernen kann.Da kann Conni ihrem Papa viel erzählen. Der hat auch bald einen Termin beim Zahnarzt und ist darüber gar nicht froh.
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20:15-21:45
Wolfgang Stumph – der Rastlose
() | HR
Das Leben von Wolfgang Stumph ist und bleibt seit Jahrzehnten rastlos und voller Arbeitswut. Im Porträt radelt der Kabarettist und Schauspieler durch sein geliebtes Dresden und Berlin zu wichtigen Orten seines künstlerischen Schaffens wie Semperoper, Frauenkirche, Reichstag oder entlang des Elbufers. Mit all diesen Orten verknüpfen sich künstlerische Projekte, die bei Wolfgang Stumph immer einen biografischen, recht privaten Bezug haben. Eine ostdeutsche Lebensgeschichte, die vom Kampf bestimmt ist: vom Flüchtlingskind zum Volksschauspieler.

Zeitlebens ein Einzelkämpfer um Anerkennung, Liebe und die Verwirklichung seines Traums: einem gleichberechtigten Miteinander von Ost und West in einem gemeinsamen Land. Die Dokumentation ist ein bewegendes, humorvolles und tief menschliches Porträt über einen der prägendsten ostdeutschen Künstler – und über einen Mann, der nie aufgehört hat, zu kämpfen, zu träumen und an die verbindende Kraft seiner Geschichten zu glauben.

Ein Film von Jana von Rautenberg
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22:00-22:30
Der Schauspieler Peter Sodann
() | MDR Sachsen-Anhalt
„Lebensläufe“ stellt interessante Persönlichkeiten aus der Region vor, die sich durch Kunst, Kultur, Geschichte oder Ähnliches einen Namen gemacht haben.

Theatermacher, Schauspieler, Büchersammler – Peter Sodann hat das Neue Theater in Halle aufgebaut, bis 2007 war er „Tatort“-Kommissar in Dresden und Leipzig und lebte in Staucha bei Riesa. Dort hatte er seine Sammlung von DDR-Büchern, mit der er 1989 anfing und die inzwischen auf etwa drei Millionen Bände angewachsen ist. In zwei übergroßen Scheunen sammelte, sichtete und sortierte er in der „Sodann-Bibliothek“ alles, was in der DDR publiziert wurde.

1936 in Meißen geboren, lernte Sodann zunächst Werkzeugmacher. Danach studierte er in Leipzig Jura, wurde für seine Scharfzüngigkeit beim „Rat der Spötter“, einem Studentenkabarett, eingesperrt, anschließend von Helene Weigel fürs Berliner Ensemble engagiert, ehe er sich in Halle sein eigenes Theater gegen alle Widrigkeiten selber baute. Sich für alles verantwortlich zu fühlen, sich überall einmischen zu müssen, wo er Not sieht, sei einer seiner Eigenschaften, sagte Sodann.
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22:05-23:00
Jeff Bridges und „The Dude“ – Coole Aura, später Ruhm
(Dokumentation) | arte
Durch ihren Film „The Big Lebowski“ machten die Coen-Brüder 1998 einen schluffigen Typen mit dem Spitznamen „The Dude“ zur Kultfigur. Darsteller des Antihelden war Jeff Bridges, der bis dahin eher in Nebenrollen und Genrefilmen zu sehen war. Doch nun wurde Bridges über Nacht zum Hollywood-Star. Dabei wollte er nie im Rampenlicht stehen und lehnte Rollen ab, die ihm zu viel Sichtbarkeit beschert hätten.

Die Wurzeln dieser Verweigerung liegen in seiner Biografie: Bridges entstammt einer Schauspielerfamilie und fürchtete, mit den Erfolgen seiner Eltern und seines Bruders Beau nicht mithalten zu können. Sein Verhältnis zur Schauspielerei war gespalten. In der Öffentlichkeit schob er Faulheit und mangelnden Ehrgeiz vor – und lebte danach. Lieber frönte er seiner Kunstleidenschaft und versuchte sich in Musik, Malerei, Bildhauerei und Fotografie. Dabei wurde Jeff Bridges schon 1972 für seine Rolle in „Die letzte Vorstellung“ für einen Oscar nominiert, sowie ein zweites Mal 1985 für „Starman“. Mit „Die fabelhaften Baker Boys“ (1989) landete er einen Publikumserfolg. Das versöhnte ihn zwar mit dem Schauspielberuf, aber ein Star wollte er immer noch nicht sein. Er lebte zurückgezogen in Montana, mit derselben Frau seit 1974 und seinen Kindern.

Aber seine Bestimmung holte ihn mit einer Rolle ein, die ihm wie auf den Leib geschrieben war: „The Dude“. Erstmals wurde er nachhaltig mit einer von ihm verkörperten Figur identifiziert. Dieser Befreiungsschlag ebnete den Weg für einen Karriereneustart – und den lange fälligen Oscar im Jahr 2010 für „Crazy Heart“.
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22:30-23:00
Mein Opa Wolfgang Winkler
(Dokumentation) | MDR Sachsen-Anhalt
Die TV-Serien Polizeiruf 110 und Rentnercops machten den Schauspieler Wolfgang Winkler bundesweit bekannt. Über mehrere Jahre hinweg verkörperte er den bodenständigen und humorvollen Kommissar. Seine große Leidenschaft waren die vielfältigen Rollen am Theater. Zu DDR-Zeiten erarbeitete er sich in Halle den Ruf als Star der Provinz, dem der Schritt auf die großen Bühnen in Berlin verwehrt blieb. Privat erlebte er viele Höhen und Tiefen. Abseits der oft erzählten Geschichten, will dieser Film eine persönliche Spurensuche sein – die Reise des Enkels in die Geschichte des Großvaters.
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23:05-23:35
ttt – titel thesen temperamente
(Kulturmagazin) | Das Erste (ARD)
ttt wird im wöchentlichen Wechsel von sechs Redaktionen der ARD Landesrundfunkanstalten verantwortet: BR, HR, MDR, NDR, RBB und WDR.
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23:35-00:05
Druckfrisch
() | Das Erste (ARD)
Allein in Deutschland erscheinen jedes Jahr 90.000 neue Bücher. Ganz schön schwer, hier den Überblick zu behalten. „Druckfrisch“, das Büchermagazin im Ersten, hilft bei der Orientierung im Bücherdschungel. Moderator Denis Scheck besucht Schriftsteller und stellt Neuerscheinungen vor. Er lobt und lästert über die aktuellen Bestseller, spricht Empfehlungen aus, sagt aber auch, welche Bücher reine Zeitverschwendung sind. Belletristik, Krimis, Sachbücher, Biographien oder Kochbücher – nichts ist vor ihm sicher.
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0 Uhr bis 6 Uhr | 6 Uhr bis 12 Uhr | 12 Uhr bis 18 Uhr | 18 Uhr bis 24 Uhr  

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Von Astrid Demand-Schnitzer

* Studium der Musikwissenschaften (Historische und Systematische Musikwissenschaften an der Uni Hamburg) * mit neun Jahren angefangen Geige zu spielen, heute singe ich gern im Chor * mit vier Jahren Ballett angefangen – bis heute dabeigeblieben * beruflich: Online-Marketing – lange angestellt in der Entertainment-Branche, seit 2017 selbständig

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