TV-Programm am Sonntag - www.kultur4all.de

0 bis 6 Uhr
0 Uhr bis 6 Uhr | 6 Uhr bis 12 Uhr | 12 Uhr bis 18 Uhr | 18 Uhr bis 24 Uhr

01:00-02:00
lebensArt
(Magazin (Kultur – Kultur allgemein)) | 3sat
Peter Schneeberger und Clarissa Stadler präsentieren Inhalte, die nicht nur vom Kulturkalender, sondern auch von gesellschaftlichen und kulturpolitischen Entwicklungen bestimmt werden.

Neue und andere Sichtweisen erleichtern den Zugang zu Literatur und Musik, Film und Theater, Architektur und Bildender Kunst. Das Kulturmagazin ist feuilletonistisch, hintergründig und reflexiv.
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01:15-02:48
Seegrund. Ein Kluftingerkrimi
(Spielfilm) | Das Erste (ARD)

nach dem Roman von Volker Klüpfel und Michael Kobr
Thalia.de*

Statt gemütlich Kässpatzen essen zu dürfen, stolpert Kluftinger mit seiner Familie am Ufer des Alatsees über einen Taucher in einer blutroten Lache und ein rätselhaftes Zeichen. Bei der Lösung des Falls wird der Kommissar aus Kempten zum ersten Mal mit seiner Füssener Kollegin Friedel Marx konfrontiert, die er am Telefon immer für einen Mann gehalten hat. So wie Marx kein Mann ist, so ist der tote Taucher nicht tot. Und obwohl am See nicht getaucht werden darf, bleibt der untote Taucher nicht der Einzige, der sich für das interessiert, was der See als Geheimnis birgt.

Eigentlich sollte es ein schöner Sonntagsausflug werden, den Kluftinger (Herbert Knaup) da zusammen mit seiner Familie und Yumiko (Joy Maria Bai), der neuen Freundin seines Sohns Markus (Frederic Linkemann), am Alatsee unternimmt. Aber ein toter Taucher, der gar nicht tot ist und auch sonst nicht der, für den man ihn hält, verhindert fürs Erste die Familienzusammenführung.

Da sich der Alatsee auf dem Terrain der Füssener Dienststelle befindet, ist Kluftinger bei diesem Fall gezwungen, mit der ungeliebten Kollegin Friedel Marx (Catrin Striebeck) zusammenzuarbeiten. Und nicht nur, dass die Marx die eingespielten Kräfteverhältnisse in Kluftingers „G’schäft“ aus dem Gleichgewicht zu bringen droht. Auch in seiner Familie sieht Kluftinger seine Gewohnheiten infrage gestellt. Mit einer Japanerin als Schwiegertochter in spe hat er nicht gerechnet. Kluftinger hat mit Ängsten und eigenen Vorurteilen zu kämpfen und mit seinen hilflosen Bemühungen, den weltoffenen Allgäuer zu geben.

Der verunglückte Taucher war Mitglied einer Forschergruppe der Uni München, die mithilfe eines wertvollen Tauchroboters die Purpurbakterienschicht des Sees wissenschaftlich untersucht. Er hatte sich dort unter falschem Namen eingeschmuggelt. Aber in der Forschergruppe um Prof. Bittner (Daniel Friedrich) bleibt er nicht der einzige falsche Student, der hier noch anderes im Sinn hat als rote Bakterien. Neben den Studenten taucht in Kluftingers Ermittlungen schon bald eine Gruppe alter Männer auf, deren Bund in den Zweiten Weltkrieg zurückreicht. Damals betrieben die Nazis geheime Forschungen am Alatsee. Und es wurden schwere rätselhafte Kisten in aller Eile und Heimlichkeit im See versenkt. Wer sich an diese Zeit noch besonders gut erinnern kann, ist der alte Martl (Wolfgang Fendt), dessen Bruder im Zusammenhang mit den Nazi-Machenschaften am Ende des Kriegs ermordet wurde. Hängt der Fall um Martls Bruder mit dem des untoten Tauchers von heute zusammen? Was haben die Alten mit den Jungen zu tun, und was ist tatsächlich in den Kisten, die auf dem Seegrund liegen?

Neben kraftraubenden Ermittlungen sieht sich Kluftinger auf der Suche nach dem Geheimnis, das auf dem Seegrund schlummert, den mysteriösen Kräften des Alatsees ausgesetzt. Das Gewässer hat sein Qi verändert. Das jedenfalls glaubt der Schamane und Wasserexperte Schnalke (Stipe Erceg), der am See wohnt und ihn bewacht.

Kluftingers Welt gerät ins Wanken: Ein Toter ist nicht tot. Ein vermuteter Mann eine Frau. Auf seinem Bürostuhl sitzt plötzlich die Marx. Sein Sohn droht nach Japan zu gehen. Eine heftige Erkältung attackiert sein Immunsystem. Alles scheint in Veränderung. Nichts ist mehr, wie es war. Ein Albtraum für Kluftinger, der doch mehr als jeder andere an dem festhalten will, was ist und nach seinem Wunsch auch immer bleiben soll.

Der gleichnamige Roman aus Volker Klüpfels und Michael Kobrs Bestseller-Reihe lieferte den Stoff zu diesem komödiantischen Heimatkrimi. Nach den Erfolgen der ersten beiden Episoden schlüpft Charakterkopf Herbert Knaup zum dritten Mal in die Rolle des grantigen Alpenermittlers. Der gebürtige Sonthofener spricht in seiner heimischen Mundart und gibt der Figur dadurch unnachahmliche Authentizität. Sein liebenswürdig-schräges Ermittlerteam ergänzen Jockel Tschiersch, Johannes Allmayer und Katharina Spiering in der Rolle der sächselnden Sekretärin. Catrin Striebeck verleiht der Zigarren rauchenden Kollegin Friedel Marx maskuline Züge, und Stipe Erceg überzeugt als esoterischer Wunderheiler. Rainer Kaufmann, bekannt für „Die Apothekerin“, bricht die alpenländische Postkartenidylle mit psychedelischen Blicken auf den Seegrund.
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6 bis 12 Uhr
0 Uhr bis 6 Uhr | 6 Uhr bis 12 Uhr | 12 Uhr bis 18 Uhr | 18 Uhr bis 24 Uhr

06:25-06:35
Sam & Julia im Mäusehaus
(Zeichentrick-/Puppentrickfilm (Reihe – Kinderfiction – Familie)) | ZDF

nach dem Kinderbuch von Karina Schaapmann Amazon.de*

Julia zeigt Sam die Erinnerungsstücke von ihrer Insel, die ihre Mutter in einer großen Holzkiste aufbewahrt. Als sie ihm die Feder eines seltenen Vogels zeigt, fliegt diese plötzlich davon.

Ein Windstoß pustet sie ins Treppenhaus, Sam und Julia eilen ihr hinterher. Immer wieder fliegt sie ihnen davon. Als sie die Feder dann doch fast erreicht haben, wird sie von Herrn Kehrfegers Staubsauger erneut hochgehoben und droht aus dem Haus zu fliegen.
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06:35-06:40
Sam & Julia im Mäusehaus
(Zeichentrick-/Puppentrickfilm (Reihe – Kinderfiction – Familie)) | ZDF

nach dem Kinderbuch von Karina Schaapmann Amazon.de*

Sam ist genervt von seinen Geschwistern, er möchte gerne einmal seine Ruhe haben. Julia dagegen beneidet Sam darum, zu Hause immer jemand zum Spielen zu haben. Sie fassen einen Plan.

Sie tauschen für einen Tag das Zuhause. Sam genießt die plötzliche Ruhe, in der er ungestört sein Buch lesen kann. Und Julia spielt voller Freude mit Sams Geschwistern. Allerdings merken beide recht schnell, dass das jeweilige andere Zuhause auch echte Nachteile hat.
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06:40-06:55
Pettersson und Findus
(Serie (Zeichentrick-/Puppentrickfilm – Kinderfiction – Soziale Beziehungen allgemein)) | ZDF

+ Kultur4all-Tipp +
Pettersson und Findus live auf der Bühne
Eventim.de* | Adticket.de*

Was für ein Schreck: Findus hat total vergessen, dass am nächsten Tag Petterssons Geburtstag ist, und er hat darum auch kein Geschenk. Die Hühner sind dagegen bestens vorbereitet.

Sie proben schon seit Tagen an einem Ballett. Findus überlegt fieberhaft, was er selbst noch organisieren kann, aber auf die Schnelle fällt ihm nichts ein. So bittet er kleinlaut darum, bei der Show der Hühner mitmachen zu dürfen. Aber wie?
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06:45-07:15
Westart
() | WDR
Reportagen und Berichte über Kulturereignisse bei uns im Westen, Porträts spannender Künstler und Blicke hinter die Kulissen. Neue Bücher und Filme, sehenswerte Ausstellungen und Musikevents, aktuelle Gesellschaftsphänomene und brisante Kulturpolitik. Moderatorin Siham El-Maimouni präsentiert die neuesten Trends und Kultur-Hotspots der Region. Jede Woche vierzig Minuten faszinierende Kultur und bewegende Themen, zu großen Events die Westart Reportage: eine ganze Sendung, um ein Thema von vielen Seiten zu beleuchten. Kultur erleben – mit Westart!
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06:55-07:05
Wickie und die starken Männer
(Serie (Zeichentrick-/Puppentrickfilm – Kinderfiction – Freundschaft/Feindschaft)) | ZDF

nach den Kinderbüchern von Runer Jonsson
Amazon.de* | Thalia.de*

Gilby kapert das unbewachte Drachenboot, nimmt Wickie gefangen und sticht in See. Doch leider kann er weder mit dem großen Segel noch mit den Rudern umgehen. Das Boot ist führerlos.

Während die Erwachsenen langsam begreifen, was geschehen ist, und in Aufregung geraten, spitzt sich die Situation auf dem Schiff immer mehr zu. Wenn sich Wickie nicht augenblicklich die Nase reibt und eine gute Idee hat, dann wird das Boot an den Riffen zerschellen.
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07:05-07:20
Wickie und die starken Männer
(Serie (Zeichentrick-/Puppentrickfilm – Kinderfiction – Freundschaft/Feindschaft)) | ZDF

nach den Kinderbüchern von Runer Jonsson
Amazon.de* | Thalia.de*

Die Wikinger in Flake sind begeistert von ihrem Gast und neuen Freund: Gegen entsprechende Bezahlung – Geld, Diamanten oder feines Essen – prophezeit der ihnen das Blaue vom Himmel.

Vor allem Wickie kann nicht länger tatenlos zusehen, dass dem Fremden alles geglaubt wird, was er sagt, und dass ihm jeder Preis gezahlt wird, den er fordert. Irgendetwas ist faul an diesem angeblichen Wahrsager. Wickie muss ihm schleunigst das Handwerk legen.
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07:15-08:15
Eurovision Classical Concerts – Lissabon
(Konzert) | WDR
In der Reihe „Eurovision Classical Concerts“ lädt Stardirigent Nicholas Collon zu einer Konzertreise von Portugal über Köln und London bis nach Helsinki ein.

In Folge 1 reisen wir nach Lissabon. Das Gulbenikan-Orchester nimmt uns mit in seinen außergewöhnlichen Konzertsaal, der durch ein Panoramafenster hinter dem Orchester abgeschlossen wird.
Unter der Leitung von Aziz Shokhkimov erklingen Ravels La Valse, Debussys La Mer und Smetanas Moldau.
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08:10-09:25
Asterix und Kleopatra
(Musikfilm, Klassischer Zeichentrick) | Super RTL

nach den Comics von René Goscinny und Albert Uderzo und anderen
Amazon.de*

Zweiter Zeichentrickfilm der französischen Asterix-Reihe aus dem Jahr 1968. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Comic-Band von Albert Uderzo und René Goscinny. Kleopatra schließt mit Cäsar eine Wette: ihr neuer Palast soll in nur drei Monaten gebaut werden. Der verzweifelte Architekt Numerobis ruft seine Freunde Miraculix, Asterix und Obelix zu Hilfe.

(Text unter CC BY 2.0 von omdb.org)
Copyright by Super RTL

08:15-09:15
Eurovision Classical Concerts – Köln
(Konzert) | WDR
In der Reihe „Eurovision Classical Concerts“ lädt Stardirigent Nicholas Collon ein zu einer Konzertreise von Portugal über Köln und London bis nach Helsinki.

In Folge 2 reisen wir nach Köln. Die designierte Chefdirigentin des WDR Sinfonieorchesters, Marie Jacqout, entführt uns darin in eine Welt voller Märchenklänge: mit Ljadows „Der verzauberte See“ und Strawinskys Ballett „Petruschka“.
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08:55-09:00
Quartett Nr. 1 op. 51-Allegro von Johannes Brahms
() | NDR Schleswig-Holstein
Ausschnitte aus der Sendereihe „Junge Klassik“ aus dem Jahr 2001. Studierende aus Norddeutschlands Musikhochschulen spielen Werke berühmter Meister.
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09:25-09:50
Ritter Rost
() | KiKA

nach den Kinderbüchern mit Musical-CD von Jörg Hilbert und Felix Janosa
Amazon.de* | Thalia.de* | Hugendubel.de*

Schlaflos:
König Bleifuß leidet unter Schlaflosigkeit, Hofschreiber Ratzefummel sucht Rat bei Ritter Rost. Tatsächlich kann Burgfräulein Bö einen Schlaftrunk nach Omas Rezept brauen, doch der König hält sich nicht an die vorgeschriebene Dosis und schlafwandelt nun durch ganz Schrottland. Während Bö ein Gegenmittel braut, muss Ritter Rost den König schützen. Denn der läuft schlafend von einer Gefahr in die nächste.

Der Blumendieb:
Rösti hat mal wieder den Abwasch vergessen und pflanzt zur Wiedergutmachung ein neues Blumenbeet im Burghof. Was tatsächlich eine Überraschung ist für Bö, aber auch für Rösti, denn plötzlich sind alle Blumen verschwunden. Rost verdächtigt Feuerstuhl, sein heißgeliebtes Ross, die Blumen gefressen zu haben. Dass lässt Feuerstuhl nicht auf sich sitzen und zieht los, um den wahren Dieb zu entlarven.
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09:55-10:30
Twist
(Magazin) | arte
Hoffnung und Zuversicht sind wie Grashalme: fragil, unscheinbar – und dennoch etwas, woran wir uns festhalten können, wenn permanente Alarmbereitschaft Angst zum Grundgefühl macht. Gleichzeitig steht Hoffnung in einer Welt der Polykrisen unter Verdacht, naiv oder vereinfachend zu sein. In Kunst, Musik und Performances bricht sie sich Bahn. „Twist“ fragt, was Hoffnung heute sein kann. Nur Träumerei oder Widerstand?

In dem Stück „Hope“ spielt der niederländische Theatermacher Guy Weizman mit seiner Truppe NITE verschiedene Szenarien der Hoffnung durch, bis sie als trainierbarer Muskel erscheint. Radikal anders: Die iranische Filmemacherin Mahnaz Mohammadi, mehrfach inhaftiert für ihren Widerstand gegen das Mullah-Regime. Für sie entsteht Hoffnung durch Handeln im Hier und Jetzt, wie in ihrem Film „Roya“, der auf der Berlinale gezeigt wird.

Der Künstler Tomás Saraceno verbindet Hoffnung mit ethischer Verantwortung: In Projekten mit indigenen Gemeinschaften lernt er von Spinnennetzwerken. Hoffnung heißt hier: handeln, Gemeinschaft stärken, Untergangserzählungen kreativ entgegensetzen.

In digitalen Netzwerken wird Hoffnung ästhetisch: Unter #hopecore kursieren Clips mit Dur-Musik, die Zuversicht ohne Analyse wecken. Der Musiker Anatole Muster macht das hörbar: Sein Album Hopecore erzeugt Leichtigkeit, ohne die Schwere zu leugnen. Das Street-Art-Duo Various & Gould trägt Hoffnung in die Stadt, mit bunten Murals für Vielfalt und Solidarität, als bewusste Entscheidung gegen Resignation.
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10:05-11:45
Sandokan – Der Tiger von Malaysia (3/3)
(Spielfilm) | MDR Sachsen-Anhalt
Sandokan gelingt es, Marianna zu befreien. Sie heiraten und führen auf Mompracem ein glückliches Leben. Doch Verräter verseuchen die Insel mit Cholerabazillen. Die Überlebenden werden von Brookes Soldaten verfolgt. Marianna, Sandokan, Yanez und einige ihrer Getreuen fliehen in den Dschungel, aber Brooke ist ihnen auf den Fersen.

Yanez (Philippe Leroy), Blutsbruder von Sandokan (Kabir Bedi), befindet sich noch in immer in Brookes (Adolfo Celi) Gewalt. Brooke kombiniert aus Yanez’ Worten, dass Sandokan auf dem Weg ist, um Marianna (Carole André) zu befreien. Er bricht mit der 3. Schwadron auf, um das zu verhindern. Er hinterlässt den Befehl, Yanez zu erhängen, sollte er bis Sonnenuntergang nicht zurück sein.

In der Zwischenzeit gelingt es Sandokan, die Eskorte Mariannas, die von Sir William Fitzgerald (Andrea Giordana) angeführt wird, in eine Falle zu locken. Sandokan befreit Marianna, doch Fitzgerald stirbt im Kampf. Als Brooke wenig später eintrifft und überwältigt wird, wollen ihn die Männer für seine Verbrechen töten. Doch um Yanez zu retten, lassen sie ihn laufen.

Als die Freunde wieder vereint sind, traut Yanez das Liebespaar auf dem Schiff. Auf der Insel Mompracem, die nun zum Freiheitssymbol Malaysias wird, leben sie ein glückliches Leben. Doch wie Lord Guillonk (Hans Caninenberg) es vorausgesehen hat, beendet Neid und Verrat den Frieden. Giro Batol (Samshi), der Radscha von Mati, verseucht die Brunnen der Insel mit Cholerabazillen.

Eine fürchterliche Epidemie bricht aus, viele sterben daran; die wenigen Überlebenden sind völlig geschwächt. Auf diesen Moment hat Brooke gewartet. Hinterhältig greifen seine Truppen vom Meer aus an. Sandokan, Marianna und Yanez können mit wenigen Getreuen entkommen und flüchten in den Dschungel, um die andere Inselseite zu erreichen. Ein Trupp von Soldaten verstellt den Flüchtenden den Weg. Es kommt zu einem Kampf und Marianna wird bei diesem Gefecht tödlich getroffen. Während Yanez die Verfolger in Schach hält, kann Sandokan aus Zweigen ein notdürftiges Kreuz auf ihrem Grab errichten.

Endlich erreichen Yanez und Sandokan die Felsenküste und flüchten in einem kleinen Boot – ein letzter Schuss trifft Yanez. Sandokan, Yanez und einige Leute bringen Stunden und Tage auf dem offenen Meer zu, bis sie endlich von einem Schiff gesichtet werden und total erschöpft von dem malaysischen Kapitän an Bord genommen werden. Es stellt sich heraus, dass der Kapitän Daro (Iwao Yoshioka) ein alter Freund Sandokans ist, dem dieser einmal das Leben gerettet hat. An der Seite Sandokans wird er gemeinsam mit vielen anderen den Kampf gegen die Engländer fortsetzen.

Dritter und letzter Teil der farbenprächtigen und abenteuerlichen Verfilmung nach den Abenteuer-Romanen des italienischen Schriftstellers Emilio Salgari, in denen er die Geschichte des mutigen Sandokan erzählt, eines malayischen Piraten adliger Herkunft, der sich der britischen Kolonisierung widersetzt. Die Romanzyklen um Sandokan zählen neben den Bänden um den Schwarzen Kosaren zu seinen bekanntesten Werken.
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10:05-11:00
Evgeny Kissin spielt Rachmaninow
(Konzert) | BR Süd
Evgeny Kissin: das Klavier-Wunder. Seiner Gestaltungskraft kann sich niemand entziehen, das klangmächtige, höchst virtuose Klavierkonzert Nr. 3 von Sergej Rachmaninow belebt er mit seinem Interpretations-Genie neu. Debütant am Pult des BRSO war an diesem Abend Krzysztof Urbánski.

Seine Auftritte strahlen eine unvergleichliche Magie aus: Evgeny Kissin, der seine Karriere als veritables „Wunderkind“ begann, hat bis heute nichts von der scheinbar selbstverständlichen Klarheit und Individualität verloren, die nur absoluten Extrembegabungen zu eigen ist. Die geballten technischen Schwierigkeiten des berühmten dritten Klavierkonzerts von Sergej Rachmaninow nimmt er nonchalant: „Ich übe einfach nur das Stück – das ist alles.“ Was er dann musikalisch aus diesem Werk macht, hat eine Faszination, der man sich nicht entziehen kann.

Tosender Applaus und nicht weniger als vier hinreißende Zugaben setzten ein Ausrufezeichen hinter diesen denkwürdigen Auftritt in der Münchner Isarphilharmonie im November 2023. Seine Premiere beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks feierte in diesem Konzert im November 2023 der polnische Dirigent Krzysztof Urbánski.
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10:10-11:30
Literaturclub
(Gespräch/Diskussion (Kultur – Literatur)) | 3sat
„Literaturclub“ diskutiert die neuesten literarischen Entdeckungen und gibt Orientierungshilfe im Buchmarkt.

In der Gesprächssendung werden jeweils vier bis fünf Neuerscheinungen besprochen.
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10:15-10:35
Meine Freundin Conni
() | KiKA

nach den Kinderbüchern von Liane Schneider
Amazon.de* | Thalia.de* | Hugendubel.de*

Bühne Icon klein

+ Kultur4all-Tipp +
Conni – Das Musical Tickets: eventim.de* | Adticket.de* | Reservix.de*

Conni macht Musik:
Conni stibitzt die Küchenutensilien für ihr erstes Hauskonzert, doch Mama und Papa sind zunächst von Connis Konzert mit Topfdeckeln wenig begeistert. Dabei lernt Conni doch gerade im Kindergarten, dass man mit fast allen Dingen Musik machen kann. Man muss nur eine richtig gute Melodie erfinden! In ihrer Kindergartengruppe erfährt Conni, was ein Takt ist und wie Noten aussehen. Denn die Gruppe plant ein Musikkonzert für die Eltern. Conni wählt ein Tamburin, zeichnet ihre ersten Noten und übt unermüdlich für den Auftritt. Da staunen Connis Eltern und Jakob nicht schlecht, als die Kindergartengruppe ihr selbst einstudiertes Lied vorführt.

Conni fährt Ski:
Winterurlaub in den Bergen ist besonders schön, wenn man auch Ski fahren kann. Und genau das will Conni lernen. In einem Skikindergarten lernt Conni nicht nur Tricks und Kniffe fürs Skifahren, sondern was noch viel besser ist, sie lernt eine neue Freundin kennen. Zusammen üben sie den Schneepflug und fahren als Bandwurm einen Berg hinunter. Und in einem Slalom-Parcour als Abschlussübung beweisen Conni und Lena ihren Eltern wie toll sie schon Ski fahren können.
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10:45-11:00
Die Kulturwoche
(Kulturmagazin) | ORF 2

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11:30-12:15
„Ich kenne das dumme Publikum nicht“
(Gespräch/Diskussion (Kultur – Literatur)) | 3sat
Seit fast 50 Jahren stehen die „Tage der deutschsprachigen Literatur“, eine Erfindung des ORF, für öffentliches Wettlesen und offenen Diskurs. Was bedeuten sie für den Literaturbetrieb?

Der Ingeborg-Bachmann-Preis ist einer der renommiertesten Literaturpreise des deutschen Sprachraums. Eine hochkarätige Runde aus Autoren, Kritikern und Beobachtern gibt intime Einblicke in Mechanismen und Wirkung des Preises. Moderator Peter Fässlacher fragt nach.

„Da tritt jemand mit seinem unveröffentlichten Werk direkt vors Publikum, und eine Jury und stellt sich einer Diskussion darüber, die auch noch online und im Fernsehen live übertragen wird. Das gibt es doch in keinem Kunst-Genre“, fasst Jurorin Brigitte Schwens-Harrant die Faszination „Bachmannpreis“ zusammen. In Zeiten, da der Diskurs gern schwarzweiß geführt werde, sei diese Veranstaltung eine Wahrnehmungsschule, ergänzt Autorin Natascha Gangl, die 2025 mit ihrem Text „Da Sta“ gewonnen hat.

Aber was bedeutet so ein Gewinn für die Kariere von Schreibenden? Autor Franzobel kann darüber Auskunft geben. Mit einem Bier in der Hand, aus dem er aus lauter Nervosität immer mal wieder einen Schluck nahm, gewann er 1995. Danach gab es 100 Anrufe in der Woche, ein Preisgeld, mit dem er sich als „reich“ empfand, und eine Aufmerksamkeit, „die schon süchtig machen kann“. Buchhändlerin Barbara Kadletz wundert das nicht – ein Bachmannpreis treibt das Interesse an einem noch nicht verfügbaren Text in schwindelerregende Höhen, Verlage und der gesamte Literaturbetrieb feiern.

Wie hochkarätig diese Veranstaltung schon immer war, kann Kritiker Heinz Sichrovsky bestätigen. Als junger Journalist traf er beim Bachmann-Wettbewerb Größen wie Schriftsteller Walter Jens und Kritikerpapst Reich-Ranicki in der Jury. Einig ist sich die Runde, dass für Kunst- und Kulturkritik medial immer weniger Zeit und Raum gegeben wird und sich heute kaum noch jemand einen echten Verriss wie beim Bachmannpreis traut. Allerdings wären es früher auch kleine Runden von Männern gewesen, die in Klagenfurt, Frankfurt und in den Feuilletons Karrieren beendet oder begründet hätten, wirft Jurorin Schwens-Harrant ein. Sie würde heute nicht gern mit diesen Männern über Literatur diskutieren. Sie sei da mehr bei den Autoren und vor der Lesung eines Texts, den sie zum Wettbewerb eingeladen habe, „mindestens genauso aufgeregt“. Diese Veranstaltung habe sich verjüngt, ist diverser geworden, wird auf verschiedenen Plattformen verfolgt, bis hin zu den jungen Buchbloggerinnen, und das sei auch gut so. In ihrer Kompromisslosigkeit hat sie an nichts verloren.

Autorin Natascha Gangl befürwortet das. Manchmal sagten ihr „Verlagsmenschen“, sie solle auch die weniger Intelligenten bei ihren Texten berücksichtigen, Zugeständnisse machen. „Ich kenne das dumme Publikum nicht“, ist ihre Antwort darauf.

2026 feiert der Ingeborg-Bachmann-Preis seine 50. Ausgabe. Die Namensgeberin und Schriftstellerin Ingeborg Bachmann wurde am 25. Juni 1926 Jahren geboren.
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12 bis 18 Uhr
0 Uhr bis 6 Uhr | 6 Uhr bis 12 Uhr | 12 Uhr bis 18 Uhr | 18 Uhr bis 24 Uhr

12:15-12:45
Die Fremde(n) – Ingeborg Bachmann zum 50. Todestag
(Dokumentation (Kultur – Literatur)) | 3sat
Sie war das Gegenbild der deutschen Hausfrau, erste Medienautorin überhaupt und wurde durch ihren frühen Tod zum Mythos: Ingeborg Bachmann. Sie starb am 17. Oktober 1973 mit nur 47 Jahren.

Todesursache waren Entzugserscheinungen nach einem Brandunfall in ihrer römischen Wohnung. Rund 50 Jahre später stellt sich die Frage, wie (sehr) sich die Bedingungen des Schreibens für Frauen verändert haben.

Und ob die Literatur Ingeborg Bachmanns noch heute Einfluss auf Autorinnen wie Anna Baar oder Tara Meister nimmt. Außerdem entsteht an der Ingeborg-Bachmann-Forschungsstelle des Literaturarchivs Salzburg die erste Gesamtausgabe der Werke und Briefe der Autorin. Sichtbar wird dabei die Verbindung von Leben und Schreiben einer großen Autorin, die auch eine große Philosophin war.
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13:15-14:45
Vater werden ist nicht schwer
(Spielfilm) | RBB Berlin

Kurz vor seinem 50. Geburtstag bekommt der Oberstudienrat Frank Fauster eine höchst überraschende Nachricht. Sein Vater, den er nie kennengelernt hat, möchte ihn wenigstens einmal sehen, bevor er stirbt. Aufgrund einer Verwechslung holt Frank jedoch nicht seinen Vater aus dem Seniorenheim zu sich nach Hause, sondern den Landstreicher Gustav. Und der denkt gar nicht daran, den Irrtum aufzuklären. Es dauert nicht lange, bis der gewitzte Gustav den eingefahrenen Alltag der Familie gehörig durcheinander gewirbelt hat.

Eigentlich hat der Oberstudienrat Frank Fauster (August Zirner) allen Grund, zufrieden zu sein: Er hat einen verantwortungsvollen Job als Gymnasialdirektor, ein hübsches Haus mit Garten, eine verständnisvolle Frau (Eva Kryll) und einen aufgeweckten Sohn (Florian Stetter).

Dennoch wird er von den ersten Symptomen einer Midlifecrisis geplagt. Seine Ehe mit Elisabeth ist eingefahren, und mit seinem Sohn Noah versteht er sich nicht allzu gut. Franks viel jüngere Geliebte, die Lehrerin Ira (Franziska Schlattner), liegt ihm derweil in den Ohren, dass er bei seiner Ehefrau endlich ‚reinen Tisch‘ machen soll. Als wären das nicht genug Sorgen, erhält Frank mitten in den Vorbereitungen zu seinem 50. Geburtstag einen überraschenden Anruf von einem Altenstift: Sein Vater, den er nie kennengelernt hat, möchte ihn vor seinem Tod noch einmal sehen.

In dem Seniorenheim findet der verdutzte Frank jedoch keinen sterbenskranken Greis vor, sondern einen ziemlich rüstigen älteren Herrn. Was er nicht ahnt: Gustav (Heinz Baumann) ist gar nicht sein Vater, sondern ein Landstreicher, der es sich im Bett des Verstorbenen bequem gemacht hat. Da Gustav den Irrtum nicht aufklärt, nimmt Frank ihn mit nach Hause. Elisabeth und Noah finden ihren vermeintlichen ‚Schwiegervater‘ und ‚Opa‘ auf Anhieb sympathisch. Mit seinen eigenwilligen Ratschlägen bringt der charmante Landstreicher das biedere Familienleben der Fausters gehörig ins Wanken. Es gibt für Gustav, der sich in seiner Rolle pudelwohl fühlt, nur ein Problem: Zu Franks großer Geburtstagsfeier wird auch seine Mutter Hannelore (Heidy Forster) erwartet.

Um nicht als Hochstapler entdeckt zu werden, erzählt Gustav seiner ‚Ex-Frau‘, ein Schauspieler zu sein, der Frank für einen Abiturscherz Noahs verschaukeln soll. Zunächst spielt die alte Dame mit. Doch es ist natürlich nur eine Frage der Zeit, bis die Wahrheit im Rahmen der überaus turbulenten Geburtstagsfeier ans Licht kommt. Still und heimlich verlässt Gustav das chaotische Fest. Zunächst herrscht große Aufregung am Familientisch. Aber schließlich wird der ganzen Familie klar, dass sie es erst mit Hilfe des gewitzten Gustav geschafft haben, ihre familiären Probleme zu überwinden. Nur: Wo ist Gustav jetzt?

„Vater werden ist nicht schwer …“ ist eine erfrischende Familienkomödie von René Heisig. Mit viel Gespür für Wortwitz und Situationskomik erzählt der Film von turbulenten Verwechslungen, die am Ende auf kuriose Weise dazu beitragen, die Probleme einer „ganz normalen“ Familie zu lösen. In den Hauptrollen glänzen Heinz Baumann als sympathischer „Vater“ und August Zirner als leicht linkischer „Sohn“. Abgerundet wird das spielfreudige Ensemble von Eva Kryll, Florian Stetter und Franziska Schlattner.
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15:10-15:55
Mumintal
() | KiKA

nach den Kinderbüchern von Tove Jansson
Amazon.de*

Kleine Mü zieht aus:
Mumintroll schreibt für seine Freundin Gedichte und ist darin wenig begabt. Die Gedichte sind so peinlich, dass die Kleine Mü eingreift und ihn davor bewahrt, sich komplett zu blamieren.Mumintroll ist daraufhin so sauer, dass er Mümmla einen Brief schreibt und sie bittet, die Kleine Mü abzuholen. Als Mü das herausfindet, ist sie so gekränkt, dass sie freiwillig auszieht. Zumindest hat es den Anschein.

Der seltsame Fall der Frau Fillifjonk:
Muminmama möchte Frau Fillifjonk ein paar Gläser selbstgemachte Marmelade bringen. Doch als sie dort ankommt, findet sie das Haus völlig verwüstet vor und die Nachbarin ist verschwunden.Vor lauter Schreck lässt Muminmama ein Glas Marmelade zu Boden fallen. Ein großer roter Fleck bedeckt den Boden. Ein Polizist, der nachts Schreie gehört hatte und ebenfalls zum Haus gekommen ist, verdächtigt sie daraufhin des Mordes. Die Familie ist entsetzt.
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17:25-17:50
Minus Drei und die wilde Lucy
() | KiKA

nach den Kinderbüchern von Ute Krause
Amazon*

Heiter bis Krätzig:
Diese Aufgabe scheint unmöglich: Minus Drei hat den „Freudentag“ erfunden und möchte nun tatsächlich Frau Krätzig ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Aber eine Krätzig lächelt nicht. Niemals!Es scheint fast so, als würde aus dem Freudentag ein trauriger Tag. Denn alle Versuche, Frau Krätzig zum Lächeln zu bringen, scheitern. Dabei lassen Minus Drei und Lucy nichts unversucht. Aber vielleicht zaubert der Krätzig jemand anderes ein Lächeln ins Gesicht?

Triceratopsi:
Flints Haustier Topsi soll bei Minus Drei und Lucy übernachten. Aber Topsi vermisst ihr Herrchen sehr. Ob der weise, alte Nachbar Herr Fussel hier einen Rat weiß?Herr Fussels Rat ist: Abwarten, am Ende wüssten die Haustiere immer, was das Beste ist. Nur leider ist Minus Drei noch ganz am Anfang und nur Futter scheint beim Heimweh von Topsi zu helfen. Und Trampolin springen. Und Felsenbirne schmettern. Und was noch?
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17:30-18:00
SWR Kultur
() | SWR BW

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17:35-18:25
Harnoncourt dirigiert Monteverdis „L‘Orfeo“
(Dokumentation) | arte
Claudio Monteverdi war der Revolutionär und Begründer des Musiktheaters. Den Auftakt machte sein Opernstück ʺL’Orfeoʺ zu Beginn des 17. Jahrhunderts. Statt starrem Singspiel schrieb er ein Stück voller Theatralik, durchdachter Klangdramaturgie und betörenden Koloratur-Arien. Der erste ernst zu nehmende Rekonstruktionsversuch fand 1954 auf teilweise eigenhändig nachgebauten historischen Instrumenten in Wien statt. Im Orchester befindet sich der junge Nikolaus Harnoncourt, der zukünftige Monteverdi-Pionier. Seine eigene Interpretation des ʺL’Orfeoʺ sorgt Mitte der 1970er Jahre für eine Renaissance des weitgehend vergessenen Komponisten: Akribisch sucht Harnoncourt Musiker und Musikerinnen alter Instrumente zusammen und vereinte sie zu einem neuen Ensemble. Dessen Darbietung gilt als dramatischer, unmittelbarer und direkter, als es jede Modernisierung gekonnt hätte.

Aber auch der Bühnenbildner Jean-Pierre Ponnelle hatte einen großen Anteil daran: schon als Jugendlicher entwarf er Bühnenbilder zu Monteverdi-Opern – nun verwandelt er die Mythenwelt in ein wildromantisch bis düsteres Schlaraffenland mit antiken Anspielungen. Die sinnenfrohe Inszenierung für die Kamera ist bis heute beeindruckend.

Die Sternstunde wirft den Blick zurück und fragt zugleich nach der Aktualität des Stoffes. Mit dabei sind der Tenor Francisco Araiza, der damals einen Hirten sang und die Schauspielerin Dietlinde Turban, damals als Euridice (Eurydike) auf der Bühne zu sehen.
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18 bis 24 Uhr
0 Uhr bis 6 Uhr | 6 Uhr bis 12 Uhr | 12 Uhr bis 18 Uhr | 18 Uhr bis 24 Uhr

18:10-18:35
Die Biene Maja
() | KiKA

nach dem Kinderbuch von Waldemar Bonsels
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Majas Geburt:
Im Bienenstock auf der Klatschmohnwiese wird eine Biene geboren, die gleich nachdem sie aus ihrer Zelle geschlüpft ist, besonders auffällt: die Biene Maja. Sie lacht, tanzt sofort aus der Reihe und bringt die Königin mit ihren Fragen durcheinander. Frau Kassandra, ihre Lehrerin, wundert sich sehr über diese kleine, freche, neugierige Biene. Für sie ist es wichtig, dass alle Bienen in der Gemeinschaft ihre Arbeit leisten. Arbeit allerdings ist auch nicht die Sache einer anderen Biene mit dem Namen Willi. Beim ersten Flugunterricht freunden sich Maja und Willi an. Als Maja das erste Mal über die Klatschmohnwiese fliegt könnte sie vor lauter Freude überschäumen. Die vielen bunten Blumen, die glitzernden Tautropfen, der blaue Himmel und ein großer Regenbogen lassen Majas Herz höher schlagen. Sie trifft lustige Insekten wie den kleinen Mistkäfer Ben, die griesgrämige Schnecke Rufus und Flip, den Grashüpfer.Abends zurück im Stock fragt Maja ihre Lehrerin Frau Kassandra, ob sie nicht in der Wiese leben könnte, weil es ihr dort so sehr gefällt. Aber Frau Kassandra verneint – Bienen leben und arbeiten im Bienenstock zusammen mit vielen anderen Bienen. Aber Maja kann nur noch an die wundervolle Wiese denken…

Die große, weite Wiesenwelt:
Gleich in ihrer ersten Nacht schleicht sich Maja – vom sanften Mondlicht angezogen – zusammen mit Willi aus dem Bienenstock. Der ängstliche Willi würde am liebsten die Augen schließen. Maja hingegen kann sich an den Farben der Nacht nicht sattsehen. Ihr Wunsch auf der Wiese leben zu wollen wird immer stärker. Selbst ein hungriger, großer Frosch kann sie davon nicht abbringen.Im Bienenstock trifft inzwischen die Nachricht ein, Maja und Willi wären von dem Frosch verspeist worden.Umso mehr staunen die Königin und Frau Kassandra, als Maja und Willi zusammen mit Flip quicklebendig wieder in den Stock zurückkommen. Für Maja steht fest: sie will zusammen mit Flip und vielen Freunden auf der Wiese leben. Aber ob das die Königin des Bienenstocks erlaubt?
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20:00-20:15
Team Timster
() | KiKA
Warum ist „Die Schule der magischen Tiere“ so beliebt? Team Timster geht dem Erfolgsgeheimnis auf den Grund und zeigt, wie aus einer Idee eine Welt wird, in die man sofort eintauchen will: mit starken Figuren, Humor, Freundschaft – und natürlich den magischen Tieren. Dafür trifft Moderator Tim die Autorin Margit Auer, die Erfinderin der magischen Tiere. In München spricht Tim mit ihr darüber, wie die Geschichten entstehen und woher die Inspiration für die Tiere kommt. Die Folge blickt außerdem hinter die Kulissen der Kinofilme zu Buchreihe. Im Berliner VFX-Studio Lumatic zeigt das Team, wie die „Magischen Tiere“ animiert werden – und warum sie im Film so lebensecht wirken. Schauspielerin Emilia Maier (Ida) erzählt außerdem, wie es ist, mit Tieren zu spielen, die beim Dreh noch gar nicht „da“ sind. Und weil „Schule der magischen Tiere“ längst mehr ist als Buch und Kino, erlebt Tim die Begeisterung auch dort, wo sie ganz direkt spürbar wird: auf der Bühne, bei einer Aufführung von Kindern des „Jungen Theater Bonn“.
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20:15-21:45
Wunderschön! Mitten in Bullerbü – Ferien in Småland
() | WDR
So gehen Ferien in Südschweden! Tamina Kallert reist mit einem kompakten Wohnmobil durch das idyllische Småland – immer auf den Spuren von Astrid Lindgren, die dort geboren wurde. Sie besucht den Themenpark „Astrid Lindgrens Welt“ und die originale Drehkulisse ihrer Figur Michel aus Lönneberga. Småland ist auch die Heimat jenes allseits bekannten, schwedischen Möbelhauses, das dort ein Museum hat. Tamina Kallert macht auf ihrer Reise bei einer Elchsafari mit, campt direkt am Wasser im Åsnen Nationalpark und lernt die traditionellen Gebräuche des Mittsommernachtsfests kennen.

Zu Besuch bei Pippi, Michel und Co.
In „Astrid Lindgrens Welt“ in Vimmerby kann man in die Geschichten der berühmten Autorin eintauchen. In einem Teil des Parks sind so große Möbel aufgestellt, dass Erwachsene sich wieder wie Kinder fühlen. Auf sieben verschiedenen Bühnen gibt es dort kleine Theateraufführungen zu sehen. In Vimmerby steht auch noch das Elternhaus der Autorin, das heute ein Museum ist. Dort erfährt Tamina Kallert einiges über die Liebesgeschichte der Eltern Astrid Lindgrens. Die nächste Station der Reise ist Gibberyd, die Original-Drehkulisse von Michel aus Lönneberga. Dort stehen der alten Hof und der Schuppen, in dem Michel einst seine Streiche abgebüßt hat.

Mittsommernacht feiern
Wenn „Midsommar“ gefeiert wird, wird die Nacht zum Tag. Denn am längsten Tag des Jahres ist es nur wenige Stunden lang dunkel. Tamina Kallert hat sich extra für das Fest ein buntes Kleid gekauft. Auf einem Gutshof in Skruv feiert sie gemeinsam mit den Dorfbewohnern. Am frühen Morgen geht es schon los: Es werden Zweige und Blumen für die Kränze und die Mittsommerstange gesammelt. Zu essen gibt es traditionell Erdbeerkuchen. Den ganzen Tag lang wird getanzt, gesungen und herumgealbert.

Småländische Lebensweise und Erfindergeist
In Eriksgården lernt Tamina Kallert die harte bäuerliche Arbeit um 1900 kennen. In Gränna machte Mitte des 19. Jahrhunderts eine Witwe ihr eigenes Geschäft auf, in dem sie schwedische Zuckerstangen erfand, die dort heute noch hergestellt werden. Nicht weit entfernt hatten in Jönköping zwei Brüder eine zündende Idee, mit der sie das Streichholz revolutioniert haben. In dem ehemaligen Fabrikgebäude kann man heute das wohl weltweit einzige Streichholz-Museum dieser Art besichtigen.
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21:45-22:20
Sounds of Babylon
(Klassik) | ARD-alpha
Im neuen Edutainment-Format „Sounds of Babylon – Musik der goldenen 20er“ geht BR-KLASSIK auf eine internationale Zeitreise und zeigt Experimentierfreude und Musik im Aufbruch. Die junge Dirigentin Erina Yashima präsentiert als Host gemeinsam mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks Schlüsselwerke der Epoche. In dieser Folge: „Rhapsody in Blue“ von George Gershwin.

Unterhaltsam und anschaulich setzt sich die junge Dirigentin Erina Yashima mit der Machart der Musik der goldenen 20er auseinander und entdeckt ungeahnte Verknüpfungen mit Themen unserer heutigen Zeit wie etwa mit kultureller Aneignung oder strukturellem Rassismus.

In dieser Folge aus der Reihe „Sounds of Babylon“ reist Erina Yashima ins brodelnde New York der 1920er-Jahre. Die Dirigentin ergründet die Besonderheiten und Entstehungsgeschichte der „Rhapsody in Blue“ von George Gershwin. Unterstützt wird sie dabei von Solistinnen und Solisten des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks sowie dem Pianisten Kirill Gerstein.

In den 20ern kam das Radio auf den Markt und veränderte grundlegend die Musikwelt. Für das neue Medium war Gershwins „Rhapsody in Blue“ perfekt, denn sie reihte Themen nach einem Baukasten-Prinzip aneinander, sodass die Länge variabel war. In der Komposition verschmelzen europäische klassische Musik, populäre Schlager und Hits aus Musicals wie sie in der Tin Pan Alley im New York der 1920er-Jahre entstanden und Jazz zu etwas Neuem. Mit seiner Komposition traf George Gershwin den Zeitgeist der Golden Twenties und verlieh Amerika eine eigene musikalische Stimme. In dieser Zeit hatten schwarze Musikerinnen und Musiker oft das Nachsehen bei der Popularisierung ihrer Musik, dem Jazz und Blues.

Gershwin setzte sich mit dem Prozess der kulturellen Aneignung kritisch auseinander. Und anders als bei der für ein weißes Publikum weichgespülten Musik der Tin Pan Alley wurde die „Rhapsody in Blue“ auch bei schwarzen Amerikanerinnen und Amerikanern ein Erfolg. Den Genuss, das Werk in voller Länge hören und sehen zu können, sollte man sich nicht entgehen lassen.

Klassik zum Sehen
Opern- und Konzertmitschnitte, Musiker-Porträts, Musik der Gegenwart oder Jazzproduktionen: BR Fernsehen und ARD-alpha bieten Ihnen Woche für Woche Highlights – nicht nur – der klassischen Musik.
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22:20-22:50
Capriccio
(Kulturmagazin) | ARD-alpha
Die Welt der Kunst und Kultur. Überraschend, innovativ, mit ungewöhnlicher Bildsprache, genauen Recherchen und einer eigenen Haltung.
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22:45-01:00
Carlito’s Way
(Spielfilm) | SWR BW

New York, in den 1970er-Jahren. Der verurteilte Gangster Carlito Brigante kommt nach einem Revisionsverfahren wieder frei. Seinem Anwalt und Freund David Kleinfeld verdankt er die Chance auf ein zweites Leben als rechtschaffener Mensch. Er träumt davon, als Autovermieter auf den Bahamas neu anzufangen.
Um das nötige Startkapital zu verdienen, übernimmt Carlito mit einem früheren Komplizen einen Nachtclub. Obwohl dort protzige Drogendealer ein- und ausgehen, versucht Carlito, sich von deren Machenschaften fernzuhalten. Doch ausgerechnet sein Anwalt, der selbst in illegale Geschäfte verstrickt ist, zieht ihn in sein mieses Spiel.

New York, in den 1970er-Jahren. Der zu 30 Jahren Haft verurteilte Carlito Brigante (Al Pacino) kommt nach einem Revisionsverfahren wieder frei. Seinem Anwalt und Freund David Kleinfeld (Sean Penn) verdankt der Gangster die Chance auf ein zweites Leben, das er als rechtschaffener Mensch führen möchte. Er träumt davon, seine Freundin Gail (Penelope Ann Miller) zurückzugewinnen und mit ihr als Autovermieter auf den Bahamas neu anzufangen.
Um das Startkapital von 75.000 Dollar zu verdienen, übernimmt Carlito mit einem früheren Komplizen einen Nachtclub. Obwohl dort protzige Drogendealer wie der ehrgeizige Benny Blanco (John Leguizamo) ein- und ausgehen, versucht Carlito, sich von deren lukrativen Geschäften und den Mafiabanden fernzuhalten. Ausgerechnet sein gewiefter Anwalt Kleinfeld, der selbst in illegale Machenschaften verstrickt ist und die Rache des mächtigen Don Taglialucci (Frank Minucci) fürchtet, zieht ihn in sein mieses Spiel. Als Carlito ihm einen Freundschaftsdienst erweisen muss, bringt er sich in Gefahr …

Superstar Al Pacino spielt in „Carlito’s Way“ eine seiner Paraderollen als charismatischer Gangster. Anders als in dem Meisterwerk „Scarface“ – ebenfalls unter der Regie von Brian De Palma – möchte der tragische Titelheld jedoch dem zerstörerischen Sog entkommen. An seiner Seite zeigt Oscar-Preisträger Sean Penn eine exzellente Schauspielleistung, die ihm ebenso wie Penelope Ann Miller eine Nominierung für einen Golden Globe einbrachte. Kultregisseur De Palma zeigt in dem ungewöhnlich erzählten Gangsterepos seine Handschrift im Stil des New Hollywood.

Als Vorlage für diesen Film diente nicht Edwin Torres‘ gleichnamiger Roman, der erst in den 2000er-Jahren als Prequel verfilmt wurde, sondern dessen Fortsetzung „After Hours“.
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23:05-23:35
ttt – titel thesen temperamente
() | Das Erste (ARD)
Geplante Themen:

  • Das System Epstein – Während die Welt auf die Täter schaut, geraten die Überlebenden aus dem Blick.
  • Ein gigantisches Fotobuch entsteht – Sieben Bände zum Werk der preisgekrönten Fotojournalistin Anja Niedringhaus
  • Der Krimi „Splittelse – Spaltung“ – Die Grönländerin Nauja Lynge hat über eine fiktive amerikanische Mission zur Eroberung Grönlands geschrieben, bevor die Welt von Trumps Plänen erfuhr.
  • „Fröhlich sein!“ – Thomas Bayrle, der große Pop-Artist in der Frankfurter Schirn

ttt wird im wöchentlichen Wechsel von sechs Redaktionen der ARD Landesrundfunkanstalten verantwortet: BR, HR, MDR, NDR, RBB und WDR.
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23:05-23:35
Druckfrisch
(Kultur) | ARD-alpha

  • Kristof Magnusson: „Die Reise ans Ende der Geschichte“
    Jakob, ein junger, erfolgreicher Dichter, lernt Anfang der 1990er Jahre in Rom einen frustrierten BND-Mann kennen, dessen Welt gerade zusammengebrochen ist. Die Mauer ist gefallen, die Sowjetunion existiert nicht mehr, das „Ende der Geschichte“ scheint gekommen – was also gibt es noch zu spionieren? Jakob wird neugierig, als der Geheimdienstler ihm einen Auftrag in Kasachstan anbietet – ja, keiner sei so geeignet dafür wie ausgerechnet er, der bekannte Poet. Kann das gutgehen? Kristof Magnusson hat einen großartigen Roman geschrieben über Täuschung und Selbsttäuschung, über Lügen und Weltpolitik, über vermeintliche Freiheit und verlorene Illusionen.
  • Lola Randl: “Der lebende Beweis“
    In ihrem Debüt „Der große Garten“, 2019 nominiert für den Deutschen Buchpreis, hatte die Filmemacherin Lola Randl begonnen, ihren Umzug von Berlin in ein brandenburgisches Dorf literarisch zu begleiten. Sechs Jahre später wohnt die Erzählerin – wie die Autorin – immer noch dort, aber der Enthusiasmus der ersten Jahre, als man gemeinsam ein kleines Naturparadies geschaffen hatte, ist verflogen. So wird der neue Roman eine Erkundung: Lola Rand kartographiert das Dorf und seine Bewohner/innen, ihre eigene Familie und nicht zuletzt mit einer „Mindmap“ sich selbst.
  • Denis Scheck empfiehlt „Liefern“ von Tomer Gardi

Und wie immer: pointierte Kommentare zur aktuellen SPIEGEL-Bestsellerliste, diesmal Belletristik.

Allein in Deutschland erscheinen jedes Jahr 90.000 neue Bücher. Ganz schön schwer, hier den Überblick zu behalten. „Druckfrisch“, das Büchermagazin im Ersten, hilft bei der Orientierung im Bücherdschungel. Moderator Denis Scheck besucht Schriftsteller und stellt Neuerscheinungen vor. Er lobt und lästert über die aktuellen Bestseller, spricht Empfehlungen aus, sagt aber auch, welche Bücher reine Zeitverschwendung sind. Belletristik, Krimis, Sachbücher, Biographien oder Kochbücher – nichts ist vor ihm sicher.
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23:15-00:45
Terra X-History: Hits unterm Hakenkreuz
() | PHOENIX
Es sind Schlager, die noch heute mitreißen – von Zarah Leander, Heinz Rühmann oder Hans Albers. Doch waren ihre Lieder so harmlos, wie sie schienen? Welchem Zweck dienten sie im NS-Staat?

„Terra X History“ erzählt die Geschichte berühmter Hits unterm Hakenkreuz wie „Davon geht die Welt nicht unter“ oder „Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern“. Vor mehr als 80 Jahren waren sie Gassenhauer und auch Instrumente der NS-Propaganda.

Im NS-Staat entsteht eine Vielzahl von Schlagern, Filmmusiken und Soldatenlieder. Einige Künstlerkarrieren kommen jetzt erst so richtig in Schwung wie die von Marika Rökk und Zarah Leander. Ihre Songs sollen für gute Stimmung sorgen – gerade in Kriegszeiten. Jüdische Künstler hingegen werden ausgegrenzt und verfolgt. Wer kann, emigriert und versucht, sein Leben zu retten.

NS-Propagandachef Joseph Goebbels bringt die Musik- und Unterhaltungsbranche unter seine Kontrolle. Trotzdem regt sich vereinzelt heimlicher Widerstand in der Musikszene. Hans Albers gelingt Ende 1944 mit „Einmal muss es vorbei sein“ ein mehrdeutiger Hit.

Im Film kommen Max Raabe, Leiter des Palast Orchesters, sowie der deutsche Chansonnier Tim Fischer zu Wort.

Sendehinweis: 28.02.2026 32:15 Uhr
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23:30-00:00
Longreads
(Magazin) | RBB Berlin
Longreads stehen im Journalismus für lange Erzählungen, die erlauben, tiefer in eine Geschichte einzudringen. Genau das ist das Konzept der neuen, gleichnamigen Literatursendung mit Autorin und Regisseurin Helene Hegemann.

Welche Bedeutung liegt hinter dem Erzählten? Was hat ein Buch mit unserem Leben und Denken zu tun? Was für eine Wirkkraft kann Literatur haben?

Helene Hegemann trifft ihre Gäste in Buchläden und in ihrem Stammlokal in Berlin. Ob Roman, Graphic Novel oder Essaysammlung – gemeinsam sprechen sie über ein Buch, das ihr Leben verändert hat und ihnen viel bedeutet. Kein gewöhnlicher Talk, sondern ein dokumentarisches Format, das in die Tiefe geht. Mit dabei sind: Journalist und Autor Thilo Mischke, Journalistin und Autorin Samira El Ouassil und Boxerin und Autorin Zeina Nassar.

Der Journalist und Autor Thilo Mischke spricht über das Aufwachsen in der Buchhandlung seiner Eltern in Berlin-Friedrichshain und wieso er das Geschäft eines Tages übernehmen wird. Für ihn ist der Roman „Nichts“ von Janne Teller das Buch seines Lebens. Helene Hegemann empfiehlt ihm „V13: Die Terroranschläge in Paris“ von Emmanuel Carrère. Sie sieht darin eine Parallele zu Thilos journalistischer Arbeit und erzählt im Gespräch auch über eigene Ängste.
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