0 bis 6 Uhr
0 Uhr bis 6 Uhr | 6 Uhr bis 12 Uhr | 12 Uhr bis 18 Uhr | 18 Uhr bis 24 Uhr
00:15-01:00
aspekte
(Reportage (Zeitgeschichtlicher Stoff – Kultur – Rock, Pop)) | ZDF
Freddie Mercury erfand sich selbst neu. „aspekte“ folgt dem Lebensweg des Queen-Sängers von Sansibar bis Montreux und fragt, wie aus dem Einwandererkind einer der größten Popstars wurde.
Geboren auf Sansibar, gefeiert auf den größten Bühnen der Welt: Eine Spurensuche nach Herkunft, Selbstinszenierung und dem Menschen hinter der Legende Freddie Mercury.
80 Jahre Freddie Mercury: „aspekte“ reist an die entscheidenden Orte seines Lebens. Von Sansibar, wo er als Farrokh Bulsara geboren wurde, über London und München bis nach Montreux folgt die Sendung den Spuren eines Künstlers, der sich selbst immer wieder neu erfand.
Besonders nah kommt die Spurensuche dem Menschen hinter der Popikone durch Gespräche mit seinem langjährigen Bodyguard, Chauffeur und Vertrauten Terry Giddings sowie seinem persönlichen Assistenten Peter Freestone. Sie erzählen von Freddies Sehnsucht nach Privatheit und den Widersprüchen eines Mannes, der Millionen begeisterte und sich selbst doch weitgehend verborgen hielt.
Wie arbeitet man mit einem Superstar? Der Videoproduzent Hannes Rossacher, verantwortlich für zahlreiche Queen-Videos, weiß Genaueres zu berichten und lässt ebenso wie der Buchautor Nicola Bardola die wilden Münchner Zeiten aufleben.
Die junge Musikerin Pia Baris wiederum erzählt von ihrer Arbeit mit dem musikalischen Vermächtnis von Queen und Freddie, allem voran mit dem Song „Bohemian Rhapsody“, von dem auch junge Musiker noch heute viel lernen können – musikalisch wie persönlich.
Im beschaulichen Musikzentrum Montreux entstehen die letzten Songs von Freddie. Dort gibt es bis heute die Freddie Days und viele Erinnerungen an die letzten Tage des Superstars.
Am Ende steht die Frage: Wie viel Farrokh Bulsara steckte noch im Weltstar Freddie Mercury? Und warum berührt seine Geschichte bis heute Menschen auf der ganzen Welt?
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02:10-03:05
Deep Thought – Das große Gespräch mit Wolf Biermann
(Dokumentation) | arte
Wolf Biermann ist in dieser Folge Gast des ARTE-Gesprächsformats „Deep Thought“. In Hamburg lässt der Liedermacher sein Leben Revue passieren, das er zuerst in der DDR und später in Westdeutschland verbracht hat. Biermann spricht über den Zustand der Demokratie und eine unerwartete Wendung, die uns bevorstehen könnte.
Mit einer eigens für das Format entwickelten Bildsprache durch die Regisseurin Mirjam Devriendt entsteht eine intime Begegnung mit dem Denker und Liedermacher.
In einer One-Shot-Anmutung – Anfahrt und Gespräch wirken nur minimal geschnitten – erfasst sie Anreise und Begegnung bei den Protagonistinnen und Protagonisten jeweils zu Hause und bildet so auch eine Reise quer durch Europa ab.
Die Kamera verfolgt das Gespräch genau – Standbilder, die das Gespräch pausieren lassen, unterstützen den Gedanken eines Raums für Verstehen und Reflexion.
Die Gespräche führt der Journalist und Publizist Yves Kugelmann. Neben Wolf Biermann besucht er unter anderem auch Lea Ypi, Andrej Kurkow und Zadie Smith.
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03:00-04:30
Maria Wern, Kripo Gotland – Bedrohung
(Spielfilm) | Das Erste (ARD)
nach dem Roman von Anna Jansson
Amazon.de* | Thalia.de* | Hugendubel.de*
Per Internet-Video droht ein Maskenmann, der sich Liverpool nennt, mit einem Massaker an seinem Gymnasium. Kommissarin Maria Wern (Eva Röse) und ihre Kollegen stürmen daraufhin das Haus eines Jungen, doch der erweist sich als unschuldig.
Gleichzeitig muss Maria miterleben, wie ihr Sohn Emil (Oscar Pettersson) in der Clique mitmacht, die sich an dem vermeintlichen Täter rächen will. Sie hat Schuldgefühle, weil sie glaubt, sich nicht genügend um Emil gekümmert zu haben.
Bei ihren Ermittlungen kommt sie schließlich einem folgenreichen Mobbing auf die Spur: Unter dem Pseudonym Airhead hat ein Schüler im Internet eine Mitschülerin bloßzustellen versucht und behauptet, er habe ihr bei einer Strandparty verlorenes Unterhöschen. Liverpool will sie rächen.
Wern gelingt es, das Haus zu finden, in dem das Video mit der Amok-Drohung gedreht wurde. Doch Liverpool hat in der Schule bereits alle Ausgänge blockiert und nimmt die Schüler als Geiseln. Er droht damit, sie zu töten, wenn ihm niemand verrät, wer sich hinter Airhead verbirgt. Die Kommissarin versucht, die Schüler in Sicherheit zu bringen. Während ein Spezialkommando die Schule stürmt, erfährt sie das grausame Familiengeheimnis hinter Liverpools verzweifelter Tat.
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6 bis 12 Uhr
0 Uhr bis 6 Uhr | 6 Uhr bis 12 Uhr | 12 Uhr bis 18 Uhr | 18 Uhr bis 24 Uhr
06:50-07:35
The True Story of Robbie Williams
(Dokumentation (Gesellschaft – Showbusiness, Unterhaltungsbranche)) | 3sat
Robbie Williams ist eine Ikone der Popmusik und hat mit Hits wie „Angels“ und „Feel“ Lieder für die Ewigkeit produziert. Doch er kämpft sein ganzes Leben mit den Schattenseiten des Ruhms.
„The True Story of Robbie Williams“ erzählt die Biografie des britischen Superstars, der bereits als Teenager mit Take That Weltruhm erlangt. Als Solokünstler schreibt er Pop-Geschichte. Doch der Erfolg hinterlässt seine Spuren.
Robbie Williams ist eine der schillerndsten und erfolgreichsten Ikonen der britischen Popgeschichte. Geboren 1974 in Stoke-on-Trent, startet er seine Karriere bereits mit 16 Jahren als jüngstes Mitglied der Boygroup Take That. Sein rebellisches Image und der Ausstieg 1995 markieren den Beginn einer Sololaufbahn, die ihn zum „King of Pop“ Europas macht.
Sein Durchbruch gelingt 1997 mit der Welthymne „Angels“, gefolgt von einer Serie von Chartstürmern wie „Rock DJ“, „Feel“ und „Let Me Entertain You“. Mit insgesamt 18 Brit Awards und über 75 Millionen verkauften Tonträgern hält er Rekorde, die ihn in die UK Music Hall of Fame brachten. Sein legendäres Konzert in Knebworth vor 375.000 Menschen gilt bis heute als Meilenstein der Live-Unterhaltung.
Hinter der Fassade des charismatischen Entertainers verbirgt sich jedoch eine komplexe Persönlichkeit. Williams geht offen mit seinen Kämpfen gegen Depressionen, Suchtprobleme und Diagnosen wie ADHS und Tourette um. Diese Verletzlichkeit macht ihn für Fans weltweit besonders nahbar. Heute findet er Halt in seiner Familie mit Ehefrau Ayda Field und ihren vier Kindern. Ob als Swing-Sänger, Pop-Gigant oder in seinem aktuellen Biopic „Better Man“ – Robbie Williams bleibt ein Meister der Selbsterfindung, der es versteht, das Publikum zu fesseln, ohne dabei seine menschlichen Abgründe zu verstecken.
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07:00-07:45
Giganten der Kunst – van Gogh
(Dokumentation (Historischer Stoff – Informierende Unterhaltung – Bildende Kunst)) | ZDFinfo
Wie wurde aus einem vermeintlichen Dilettanten einer der berühmtesten Künstler der Welt? Die „Terra X“-Doku „Giganten der Kunst – van Gogh“ zeichnet ein packendes Bild des Künstlers.
Sie haben Grenzen gesprengt und Kunst für die Ewigkeit geschaffen: van Gogh, Rembrandt und Michelangelo. Diese Folge der „Terra X“-Reihe „Giganten der Kunst“ zeichnet ein neues, packendes Bild des Ausnahmekünstlers Vincent van Gogh.
Seine Gemälde gehören heute zu den berühmtesten und teuersten der Welt. Wer war Vincent van Gogh? Ein Wahnsinniger oder ein tragisches Genie?
Forscher sezieren mit neuesten Methoden seine Werke, wollen dem Geheimnis seiner Kunst auf die Spur kommen. Moderne Animationstechnik zeigt seine Meisterwerke in nie da gewesener Detail-Tiefe. Neue technische Analysen vermitteln verblüffende Erkenntnisse.
Die Dokumentation zeichnet auf Basis seiner Brief-Korrespondenz ein differenziertes Bild des Menschen und Künstlers Vincent van Gogh. Aufwendige Spielszenen lassen die wichtigsten Etappen seines Lebens und Schaffens lebendig werden. Sein tragisches Leben, seine Selbstverletzung am Ohr, seine rätselhaften Anfälle, sein dramatischer, viel zu früher Tod, die Wirkung seiner unverkennbaren Bilder – diese Zutaten haben Vincent van Gogh laut Umfragen zum bekanntesten Maler aller Zeiten gemacht. Zugleich verkörpert der Niederländer wie kaum ein anderer Künstler den Typus des irren Genies. Aber war Vincent van Gogh wirklich verrückt? Sind seine Bilder tatsächlich das Produkt eines Wahnsinnigen?
Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der „Terra X“-Dokumentation. Gemeinsam mit den van-Gogh-Experten Nienke Bakker, Louis van Tilborgh und Steven Naifeh folgt sie den Spuren von Vincent van Goghs Leben und zeigt, wie holprig van Goghs Weg in die Kunst war: Als Spätberufener zur Malerei gekommen, droht er anfangs am Handwerk zu scheitern. Erst vier Jahre vor seinem Tod wird aus dem Dilettanten einer der größten Maler aller Zeiten – ein Gigant der Kunst, der mit seinen rhythmischen Pinselstrichen und seinen leuchtenden Farben die Kunst seiner Zeit revolutioniert hat und ein gigantisches Werk hinterlässt.
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07:45-08:30
Giganten der Kunst
(Dokumentation (Kultur – Geschichte allgemein)) | ZDFinfo
Seine Ausstellungen brechen Besucherrekorde, seine Bilder berühren zutiefst. „Terra X – Giganten der Kunst“ begibt sich auf Entdeckungsreise durch Leben und Werk Caspar David Friedrichs.
Seine Bilder bestechen auch heute noch durch ihre Einfachheit und ihre Wucht. Und sie wühlen auf. Die Dokumentation „Terra X – Giganten der Kunst“ offenbart, warum der Maler Caspar David Friedrich mit seinem Werk noch immer berührt und verstört.
Der Dichter Heinrich von Kleist sagte über eines seiner berühmtesten Bilder, dem „Mönch am Meer“, dass es ihm bei der Betrachtung so vorkomme, als seien ihm die Augenlider abgeschnitten. Wer sich auf die Bilder Caspar David Friedrichs einlässt, wird von ihrer Magie gefangen genommen. Für den Maler wird die Natur zu einem Rettungsanker und zu einer Quelle der Inspiration.
In seiner frühen Kindheit erlebt er den Tod der Mutter und Schwester. Mit 13 Jahren ertrinkt sein Bruder vor seinen Augen, nachdem dieser Caspar David aus einem Eisloch in einem zugefrorenen See gerettet hat. Es sind die lebensverändernden Brüche, die bei Friedrich den persönlichen künstlerischen Ausdruck hervorbringen. „Terra X – Giganten der Kunst“ begibt sich auf eine visuelle Entdeckungsreise durch sein Gesamtwerk und zeigt auf, wie der Künstler in seiner Malerei collagenartig Orte erschafft, die er tatsächlich nie gesehen oder besucht hat.
Gerade das Werk und die Persönlichkeit von Caspar David Friedrich spornen an, neu entdeckt zu werden. Er gilt als bedeutendster Vertreter der Romantik. Die Dokumentation beleuchtet in emotionalen und visuell fesselnden Spielszenen die Momente seiner Biografie, die verständlich machen, wie große Kunst entstehen kann. Forschende untersuchen und dechiffrieren die Genese und Substanz seiner Meisterwerke und zeigen auf, wie modern seine Bilder noch heute sind.
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08:30-09:15
Giganten der Kunst – Michelangelo
(Dokumentation (Historischer Stoff – Unterhaltende Information – Bildende Kunst)) | ZDFinfo
Schon seine Zeitgenossen nannten Michelangelo den „Göttlichen“. Die „Terra X“-Doku „Giganten der Kunst – Michelangelo“ zeigt seinen aufregenden Aufstieg in den Künstlerolymp.
Erzählt wird in packenden Spielszenen das Leben des Universalgenies. Und seine einzigartigen Statuen werden mit moderner 3-D-Animationstechnik sinnlich erfahrbar gemacht.
Wer kennt ihn nicht, den „David“. Die berühmteste Statue der Kunstgeschichte. Ein Kunstwerk für die Ewigkeit. Sein Schöpfer: Michelangelo Buonarroti, der schon von seinen Zeitgenossen den Beinamen der Göttlichen bekam. Was trieb diesen Künstler an, der in seiner Zeit, der Renaissance, die Bildhauerei und Malerei revolutionierte und in der Architektur neue Maßstäbe setzte?
Die „Terra X“-Doku taucht ein in das Leben des Universalgenies und beleuchtet anhand neuester Forschungsergebnisse einen Künstler, der noch längst nicht enträtselt ist. In packenden Spielszenen zeigt der Film Krisen und Kämpfe im Leben und Schaffen Michelangelos und macht so seinen Charakter bewegend lebendig: seine Kindheit mit dem jähzornigen Vater; seine Ausbildung am Hof der Medicis; seine Kämpfe mit den Päpsten; seine Liebe zur Seelenfreundin Vittoria Colonna; sein Leben für die Kunst, für die er sich körperlich und seelisch vollends verausgabt, zeitlebens zerrissen zwischen der Sehnsucht nach idealer Schönheit und Selbstzweifeln.
Im Alter von gerade einmal 23 Jahren schafft Michelangelo mit der römischen „Pietà“ sein erstes Meisterwerk – und bricht mit allen Traditionen: die mädchenhaft junge und schöne Maria, der Körper des toten Christus von Leben durchpulst, als würde er schlafen. Auch mit seinem „David“ – aus einem sieben Meter hohen Marmorblock gehauen – bricht er Tabus: ein anatomisch perfekter Körper als Ausdruck der Freiheit und Souveränität des Geistes.
Aber auch als Freskenmaler schafft Michelangelo Kunstwerke von monumentaler Größe. Als er vom Papst das Angebot bekommt, das Deckengewölbe der Sixtinischen Kapelle zu schmücken, hat er noch nie Fresken gemalt – und nimmt den Auftrag dennoch an. Vier Jahre sperrt er sich in der Sixtina ein, arbeitet unter schlimmsten Entbehrungen fast Tag und Nacht. Am Ende hat er ein Deckenfresko geschaffen, wie man es bis dahin noch nicht gesehen hat: die Schöpfungsgeschichte, deren ikonografisches Highlight „Gott erschafft Adam“ fast jedes Kind kennt. Seine Figuren wirken fast dreidimensional, der Bildhauer Michelangelo malt auch wie ein Bildhauer. Eine Wirkung, welche die Dokumentation mithilfe moderner 3-D-Animationstechnik sinnlich erfahrbar macht.
© by ZDF/TV-Browser
09:00-10:10
Dornröschen
(Spielfilm) | RBB Berlin
Anläßlich der Geburt ihrer Tochter geben König und Königin ein großes Fest. Geladen sind auch zwölf Feen, die dem Kind alle guten Eigenschaften in die Wiege legen. Da der König den Fleiß verachtet, hat er die dreizehnte Fee, die Fee des Fleißes nicht geladen. Ein Hauptmann läßt sie dennoch ins Schloß, und sie wünscht Dornröschen den Tod. Die zwölfte Fee wandelt den Spruch um. In einen 100jährigen Schlaf soll Dornröschen fallen, wenn sie sich an ihrem fünfzehnten Geburtstag an einer Spindel sticht. Der König verbannt alle Spindeln aus dem Land, womit er die arbeitenden Menschen in große Not stürzt. Eine aber ist vergessen worden, und so erfüllt sich der Fluch. Das ganze Schloß fällt in Schlaf. Als ein junger Prinz kommt, um Dornröschen zu wecken, stellt die dreizehnte Fee ihn auf die Probe. Da er sich als klug und gerecht erweist, erwachen mit Dornröschen auch alle anderen.
Die Premiere des Märchenfilmes war am 25.03.1971. Gedreht wurde unter anderem auf Schloss Hartenfels im sächsischen Torgau.
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+ Kultur4all-Tipp +
Dornröschen live auf der Bühne
Tickets eventim.de* | ADticket.de* | Reservix.de* | Ticketmaster*
09:15-09:58
Giganten der Kunst
(Dokumentation (Kultur – Geschichte allgemein)) | ZDFinfo
Seine Bilder provozieren mit sinnlicher Nacktheit in Gold. „Terra X: Giganten der Kunst“ erkundet Leben und Werk des geheimnisvollen Ausnahmekünstlers
Gustav Klimt.
Ob in Wien, New York oder Tokio: Seine Kunst zieht die Massen an, seine Werke werden zu Rekordsummen gehandelt. Er zählt zu den bekanntesten und zugleich geheimnisvollsten Künstlern des 20. Jahrhunderts.
Klimt ist ein Mann der Widersprüche: traditionsbewusst und grenzüberschreitend. Ein Feminist und Schürzenjäger. Ein liebevoller Familienmensch und beziehungsunfähig. Der scheue Mann aus einfachen Verhältnissen wird im Wien der Jahrhundertwende zum Anführer einer Künstlerrevolution, der Secession. Statt gefälliger Historienmalerei zu liefern, experimentiert er mit abstrakten Symbolen, mit Gold als Stilelement und provozierenden Inhalten. Seine Freizügigkeit sorgt für viele Skandale.
Klimts Privatleben würde heute die Klatschspalten und sozialen Medien beherrschen. Unter seinem blauen Malerkittel soll er nichts getragen haben, er hatte Verhältnisse mit vielen seiner Modelle. Sechs uneheliche Kinder gehen daraus hervor. In der emanzipierten Modeschöpferin Emilia Flöge, die ihrer Zeit weit voraus war, findet er eine Seelenverwandte. Sie inspiriert Klimt und beeinflusst sein Werk. Sein Gemälde „Der Kuss“ gehört zu den weltweit bekanntesten Bildern überhaupt und steht damit auf einer Stufe mit Leonardo da Vincis „Mona Lisa“ oder Edvard Munchs „Der Schrei“. Unzählige Liebespaare posieren vor dem Original im Wiener Museum Belvedere. Doch kaum einer weiß, wer auf dem Bild dargestellt ist.
Forschende unterschiedlichster Fachrichtungen untersuchen und dechiffrieren die Entstehung von Klimts Meisterwerken. In visuell fesselnden Spielszenen verfolgt die Dokumentation „Terra X: Giganten der Kunst“ den künstlerischen Prozess Gustav Klimts und versucht, das Geheimnis seiner Kunst zu lüften.
© by ZDF/TV-Browser
11:00-11:35
kreuz und quer
() | ARD-alpha
17 Musikerinnen und Musiker bilden das Musik-Ensemble UNIverse. Ihre Besetzung ist eine besondere, denn unter ihnen sind auch Menschen mit Behinderung. Die Doku begleitet das kleine, aber feine Orchester bei Proben für einen großen Auftritt zum Bruckner-Jahr und zeigt, wie einige der Musikerinnen und Musiker ihren Alltag meistern.
© by ARD/TV-Browser
12 bis 18 Uhr
0 Uhr bis 6 Uhr | 6 Uhr bis 12 Uhr | 12 Uhr bis 18 Uhr | 18 Uhr bis 24 Uhr
18 bis 24 Uhr
0 Uhr bis 6 Uhr | 6 Uhr bis 12 Uhr | 12 Uhr bis 18 Uhr | 18 Uhr bis 24 Uhr
18:15-18:45
Westart
() | WDR
Reportagen und Berichte über Kulturereignisse bei uns im Westen, Porträts spannender Künstler und Blicke hinter die Kulissen. Neue Bücher und Filme, sehenswerte Ausstellungen und Musikevents, aktuelle Gesellschaftsphänomene und brisante Kulturpolitik. Moderatorin Siham El-Maimouni präsentiert die neuesten Trends und Kultur-Hotspots der Region. Jede Woche vierzig Minuten faszinierende Kultur und bewegende Themen, zu großen Events die Westart Reportage: eine ganze Sendung, um ein Thema von vielen Seiten zu beleuchten. Kultur erleben – mit Westart!
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18:20-20:15
Der Schut
(Spielfilm) | One
nach dem Roman von Karl May
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Seine Gesichtsfarbe verhalf dem „Schut“ zu seinem Beinamen, der auf Persisch der „Gelbe“ heißt. Schlimmer aber ist der Ruf des Mannes, der, wohin er auch kommt, eine Spur von Blut und Tränen hinterlässt. Auf der Suche nach dem berüchtigten Verbrecher, der den Kaufmann Galingré in seiner Gewalt hat, geraten Kara Ben Nemsi und sein Faktotum Hadschi Halef Omar in lebensgefährliche Abenteuer.
Der Schut ist ein grausamer Verbrecher, der mit seiner Bande im Balkan Angst und Schrecken verbreitet. Der Abenteurer Kara Ben Nemsi und sein treuer Freund Hadschi Halef Omar sind gerade unterwegs durch das Land der Skipetaren, als sie erfahren, dass ein Freund von ihnen von der Bande des Schut entführt wurde. In einem von der Bande überfallenen und abgebrannten Dorf finden sie einen alten Bauern, der den Überfall überlebt hat. Er erzählt ihnen, dass die Bande ebenfalls seine schöne Tochter Tschita entführt habe.
Kara und seine Freunde setzen sich auf die Spur der Banditen, um die Freunde zu befreien. Waghalsige Ritte auf handbreiten Pfaden, vorbei an abgrundtiefen Schluchten auf dem Wunderhengst Rih und zuletzt sogar der Nahkampf bleibt den Helden nicht erspart. So mancher Schurke lernt dabei Karas Schmetterfaust kennen, die – laut Hadschi – jeden Stier zu Boden gehen lässt! Nach manchem Rückschlag, harten Gefechten und mit dem nötigen Glück gelingt es ihnen schließlich, den Schut und seine Bande unschädlich zu machen.
Regisseur Robert Siodmak schrieb bereits mit seinem ersten Film, dem semidokumentarischen und mit Laiendarstellern an Originalschauplätzen realisierten „Menschen am Sonntag“ (1930), Filmgeschichte. Doch die vielversprechende Karriere des Filmemachers in Deutschland geriet 1933 an ein jähes Ende, als Siodmak wegen seiner jüdischen Herkunft aus Deutschland fliehen musste. In den USA reüssierte Siodmak bald als Regisseur von Genrefilmen und Films Noirs, wobei „Die Wendeltreppe“ (1945) und „Rächer der Unterwelt“ (1946) zu seinen Meisterwerken zählen.
Anfang der 1950er-Jahre kehrte Siodmak nach Europa zurück, wo er nach einigen kleineren Produktionen ab Mitte der 1960er-Jahre für den Produzenten Artur Brauner eine Reihe von Abenteuer- und Monumentalfilmen inszenierte, darunter auch drei zwischen 1964 und 1965 entstandene Karl-May-Verfilmungen mit Lex Barker, zu denen neben „Der Schut“ auch „Der Schatz der Azteken“ und „Die Pyramide des Sonnengottes“ zählen.
„Der Schut“ wurde wie seine Vorläufer und Nachfolgefilme mit großem Aufwand und beachtlichem Staraufgebot realisiert und entstand nach Motiven des gleichnamigen Romans aus dem sogenannten „Orient-Zyklus“ Karl Mays. Als exotische Kulisse der Außenaufnahmen von „Der Schut“ diente die Landschaft Montenegros mit ihren bizarren und abwechslungsreichen Gebirgsformationen.
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20:15-21:45
Charlotte Link – Die letzte Spur
(Spielfilm) | RBB Berlin
nach dem Roman von Charlotte Link
Amazon*
Rosanna Hamilton sucht ihre vermisste Freundin Elaine Dawson, die vor drei Jahren zu ihrer Hochzeit reiste und nie ankam. Als die Journalistin in einer TV-Talkshow auftritt und ein Vermisstenfoto ihrer Freundin zeigt, meldet sich ein Zuschauer, bei dem eine Elaine Dawson zur Untermiete wohnt. Doch das Rätsel ihres Verschwindens ist nicht gelöst und Rosanna schwebt bald selbst in Lebensgefahr.
Spurlos verschwunden? Wurde Elaine Dawson das Opfer eines Frauenmörders, den die Polizei bisher vergeblich jagt? Rosanna Hamilton vermisst ihre Freundin, die vor drei Jahren zu ihrer Hochzeit reiste und nie ankam. Bei ihren Recherchen stößt die Londoner Journalistin auf den Anwalt Mark, der die Vermisste angeblich als Letzter gesehen hat. Er ließ sie damals bei sich zu Hause übernachten, weil der Flughafen Heathrow wegen eines Computer-Fehlers im Chaos versank und alle Hotels ausgebucht waren. Dann verliert sich ihre Spur. Ein Verbrechen konnte ihm die Polizei nie nachweisen. Marks Unschuldsbeteuerungen und seine Vermutung, Elaine sei möglicherweise untergetaucht, lässt Rosanna hoffen, dass Elaine noch lebt. Als die Journalistin auf Drängen ihres Chefs in einer TV-Talkshow auftritt, um für ihre Artikelserie zu werben, meldet sich plötzlich ein Zuschauer. Bei ihm wohnt eine Frau zur Untermiete: Elaine Dawson, Rosannas Freundin auf dem Vermisstenfoto. Zusammen mit Mark macht sich Rosanna auf den Weg zu dem abgelegenen Haus in der Nähe von London – ohne zu ahnen, worauf sie sich einlässt.
Von menschlichen Abgründen und geheimnisvollen Beziehungen handelt „Die letzte Spur“ mit Jasmin Gerat in der Hauptrolle. Als Vorlage diente der gleichnamige Bestseller von Charlotte Link.
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20:15-21:40
Kommissar Dupin – Bretonische Brandung
(Spielfilm) | HR
nach den Krimis von Jean-Luc Bannalec
Amazon.de*
NEU: Neuer Dupin-Roman: „Bretonischer Glanz“ von Bannalec
Roscoff im Norden der Bretagne ist eigentlich für seine weltberühmten Zwiebeln bekannt, doch als Kommissar Dupin in Jean-Luc Bannalecs „Bretonischer Glanz“ dort ankommt, brodelt es in der kleinen Hafenstadt gewaltig. Ein Mord mitten im Krimifestival, streikende Hafenarbeiter und die rätselhaften Machenschaften einer Zwiebelbruderschaft sorgen für Spannung bis zur letzten Seite. Für alle, die Atmosphäre, Frankreich und packende Krimis lieben, ist das ein Muss. Jetzt lesen!
Endlich hat er es geschafft: Mit Engelszungen konnte Kommissar Georges Dupin (Pasquale Aleardi) seine Exfreundin Claire (Esther Zimmering) dazu überreden, ihn an der bretonischen Küste zu besuchen. Ein intimes Hotel mit Meerblick und ungestörte Zweisamkeit sollen ihm helfen, sie zurückzugewinnen. Dann aber macht ihm ein mysteriöser Fall einen Strich durch die romantische Rechnung. Zehn Seemeilen vor Concarneau, am Strand der malerischen Insel Saint Nicolas, werden drei Leichen angespült: Lucas Lefort (Jean-Marie Le Clerre), der auf der Insel eine Segelschule hatte, der windige Bauunternehmer Yannig Konan und der reiche Lebemann Grégoire Pajot. Als Dupin erfährt, dass die drei nach einem weinseligen Abend in der Inselkneipe trotz Unwetterwarnung zu einer Segeltour aufgebrochen waren, will er die Sache als tragischen Unfall zu den Akten legen. Doch die Obduktion ergibt, dass die Opfer neben Alkohol auch ein starkes Betäubungsmittel im Blut hatten – damit wird aus dem vermeintlichen Unglück Mord.
Von den wenigen Bewohnern der kleinen Insel erhofft Dupin sich Hinweise – und beißt zunächst auf Granit. Niemand scheint über den Tod der Männer traurig zu sein. Immerhin findet er heraus, dass Lefort nicht nur wegen seiner arroganten Art verhasst war, sondern vor allem auch wegen eines Bauprojekts: Er wollte auf der naturgeschützten Insel eine riesige Feriensiedlung errichten. Aber Dupin merkt schnell, dass weder Leforts melancholische Schwester Muriel (Alma Leiberg) noch der militante Meeresbiologe Leussot (Michael Wittenborn) oder die unnahbare Restaurantbesitzerin Solenn (Marie-Lou Sellem) ihm die ganze Wahrheit sagen. Jeder von ihnen scheint ein Geheimnis zu hüten – und je weiter Dupin in die Welt der verschworenen Inselgemeinschaft vordringt, desto tiefer gerät er in ein Labyrinth aus Korruption, Eifersucht und Rache.
Sein zweiter Fall führt den wasserscheuen Großstädter Dupin ausgerechnet auf eine abgelegene Insel vor der bretonischen Küste. Dabei muss er sich nicht nur mit mürrischen Insel-Bretonen herumschlagen und einen dreifachen Mord aufklären, sondern auch seine Exfreundin bei Laune halten, die für einen Besuch extra aus Paris angereist ist. Die Hauptrolle in „Bretonische Brandung“ spielt erneut Pasquale Aleardi, der unter anderem auch in dem Kinohit „What a Man“ mitwirkte. Ebenfalls wieder dabei: Jan Georg Schütte, Ludwig Blochberger und Annika Blendl als Dupins ungleiches Ermittlerteam. „Bretonische Brandung“ basiert auf dem gleichnamigen Roman-Bestseller von Jean-Luc Bannalec. Die Dreharbeiten fanden an Originalschauplätzen in der Bretagne statt.
© by ARD/TV-Browser
20:15-22:05
Aladdin
() | Disney Channel
Aladdin und Prinzessin Jasmin versuchen gemeinsam das Königreich vor Dschafar zu retten. Dabei lernt Aladdin an sich selbst zu glauben, mithilfe von Dschinni… und drei alles verändernden Wünschen.
© by Disney Channel
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22:10-23:40
Donna Leon – Ewige Jugend
(Spielfilm) | SWR BW
nach dem Roman von Donna Leon
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„Ewige Jugend“ klingt wie ein unerfüllbarer Wunschtraum, kann aber ein trauriges Schicksal sein. Das erfährt Uwe Kockisch alias Commissario Brunetti: Eine junge Frau ist nach einem folgenschweren Sturz dazu verdammt, geistig immer auf dem Stand eines Kindes zu bleiben. Was damals wirklich passiert ist, soll der Ermittler auf Wunsch ihrer mächtigen Großmutter nun herausfinden. Hildegard Schmahl ist in der Rolle der venezianischen Patriarchin zu sehen, die endlich mit dem Familientrauma ihren Frieden machen will.
Brunetti (Uwe Kockisch) ist ein Könner darin, Wünsche von Venedigs Granden aus seiner Arbeit rauszuhalten. Der ehrwürdigen Contessa Lando-Continui (Hildegard Schmahl) kann sich jedoch selbst der Commissario nicht entziehen. Die 80-Jährige bittet ihn, eine lange zurückliegende Familientragödie aufzuklären: Sie möchte wissen, wie es zum Sturz ihrer Nichte von einer Brücke kam, bei dem die damals 15-Jährige fast ertrunken wäre.
Durch die irreversible Hirnschädigung verharrt Manuela (Nadja Bobyleva), heute 30 Jahre alt, auf dem geistigen Stand eines 6-jährigen (Klein-) Kindes – und so wird es für immer bleiben! Als zeitgleich der damalige Lebensretter ermordet wird, bekommt der abgeschlossene Fall eine ungeahnte Aktualität. Nun möchte der Commissario herausfinden, was die ehrenwerte Familie vertuscht hat und warum Manuelas Vater (Andreas Pietschmann) in Fernost ein neues Leben anfangen musste.
Ihn hat die mächtige Contessa nach all den Jahren des Schweigens ebenfalls einbestellt – ohne allerdings zu entblättern, um was es eigentlich geht. Auch der Commissario stößt bei der strengen Patriarchin auf Granit. Eine undurchsichtige Rolle spielt ihr enger Vertrauter Sandro Vittori-Ricciardi (Max von Thun) ebenso wie Stefano Dalla Lana (Stephan Bissmeier), der beste Freund des Ermordeten. Brunetti setzt sein Team auf die beiden Fälle an, bei denen er eine direkte Verbindung vermutet. In einem gewagten Szenario will er dem Filz aus Interessen und Intrigen die Wahrheit entwirren.
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(Doku-Reihe, Dokumentation) | Sat.1
0 Uhr bis 6 Uhr | 6 Uhr bis 12 Uhr | 12 Uhr bis 18 Uhr | 18 Uhr bis 24 Uhr
Alle Angaben ohne Gewähr.
