TV-Programm am Montag - www.kultur4all.de

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00:00-01:15
Dampfnudelblues. Ein Eberhoferkrimi
(Spielfilm) | BR Süd

nach dem Roman von Rita Falk Amazon.de
Original Soundtrack Amazon.de*

Provinzbulle Franz Eberhofer, der mit seiner kochbegabten, aber fast tauben Oma und seinem kiffenden, Beatles-liebenden Vater im bayerischen Niederkaltenkirchen lebt, ermittelt im Fall des zunächst verschwundenen und dann vom Zug überrollten Schuldirektors Höpfl. „Stirb du Sau“ stand noch wenige Tage vorher an dessen Hauswand. War es Mord, war es Selbstmord? Eberhofer glaubt an Ersteres. Bei seinen nicht immer ganz amtlichen Ermittlungen wird er von seinem Münchener Exkollegen Rudi Birkenberger unterstützt.

Nach dem gleichnamigen Bestsellerroman von Rita Falk inszenierte Ed Herzog eine deftige bayerische Krimikomödie, die mit viel Humor, Lokalkolorit, und jeder Menge schräger Typen rund um Sebastian Bezzel als der Idealverkörperung des kauzig-coolen Provinz-Sheriffs Franz Eberhofer besticht.

Nachdem Franz Eberhofer (Sebastian Bezzel) seinen Dienst bei der Münchner Kripo quittieren musste und in sein niederbayerisches Heimatdorf Niederkaltenkirchen bei Landshut strafversetzt wurde, schiebt er eine ruhige Kugel. Seine Streifengänge führen ihn oft zum Stammtisch beim Wolfi (Max Schmidt) auf ein Bier zusammen mit seinen Kumpels, dem Metzger Simmerl (Stephan Zinner) und dem Heizungspfuscher Flötzinger (Daniel Christensen). Oder an den Esstisch seiner schwerhörigen Großmutter (Ilse Neubauer), die für Franz das beste Essen in Niederbayern kocht und den Mehrgenerationenmännerhaushalt, bestehend aus Franz und seinem Beatles-fanatischen Vater (Eisi Gulp), fest im Griff hat, seit Franz‘ Mutter vor Jahren abgehauen ist. Leider ist auch sein Bruder Leopold (Gerhard Wittmann) mit seiner thailändischen Frau und Baby Uschi für Franz‘ Geschmack viel zu häufig zu Gast, aber ansonsten ist er mit seiner Welt weitgehend im Einklang, es sei denn, seine Dauerfreundin Susi (Lisa Maria Potthoff) wird unbequem und erwartet endlich einen Antrag auf mehr von ihm oder sucht sich gleich einen Neuen. Doch normalerweise stört außer den Beatles und der Sippschaft seines ungeliebten Bruders nichts Franz‘ Ruhe. Das Leben im heimeligen Niederkaltenkirchen ist beschaulich – bis sich die Ereignisse überschlagen: An der Hauswand des Schuldirektors Höpfl (Robert Palfrader) steht plötzlich „Stirb Du Sau!“ und kurz darauf liegt der Rektor tot auf den Bahngleisen!

Selbstmord? Mord? Dass der Rektor einer der unbeliebtesten Menschen in Niederkaltenkirchen und im ganzen Umkreis war, ist schnell ermittelt. Nicht nur Höpfls Schwester (Nina Proll) mied den Kontakt zu ihm, auch die gesamte Schülerschaft war ihm feindlich gesinnt. Das macht es natürlich nicht leichter, denn dadurch ist die Liste der Verdächtigen erst einmal ziemlich lang.

Während die Kripo und Franz‘ Dienststellenleiter Moratschek (Sigi Zimmerschied) aufgrund zahlreicher Indizien recht bald von Selbstmord Höpfls ausgehen, glaubt Franz, der plötzlich merkt, dass mehr Ermittlerleidenschaft in ihm schlummert, als in seinem Job in Niederkaltenkirchen üblicherweise gefordert ist, an Mord.

Und genauso denkt auch Franz‘ früherer Kripokollege aus München, mit dem er einst ein Ermittlerteam bildete: Rudi Birkenberger (Simon Schwarz), der sein Dasein mittlerweile aber als Kaufhausdetektiv fristet, nachdem er damals gemeinsam mit Franz vom Dienst bei der Kripo suspendiert worden war, weil er im Affekt auf einen Kinderschänder geschossen hatte. Anders als bei Franz ist Rudis Suspendierung jedoch dauerhaft.

Rudi ist mehr als froh, als Franz sich bei ihm meldet und ihn in seine nicht ganz amtlichen Ermittlungen einbezieht. Dass Franz dabei seine eigentlichen Aufgaben vernachlässigt, nämlich sich um Veranstaltungsschutz und Verkehrssünder zu kümmern oder nervige Nachbarschaftsstreitereien zu schlichten, bleibt seinem Chef Moratschek nicht lange verborgen. Doch dann taucht eine zweite Leiche auf, der junge Junkie Marcel. Die Eltern des Toten kennt Franz von früher: Bruno (Ernst Hannawald) war vor fast 20 Jahren spurlos aus Niederkaltenkirchen abgehauen als seine Freundin Angie (Nadeshda Bren

nicke) schwanger war, und ist vor Kurzem überraschend wieder zurückgekehrt. Der Fall wird noch komplizierter, als sich herausstellt, dass Marcel anscheinend mit Höpfl in Verbindung gestanden hat.

Hart, aber herzlich und stets humorvoll, das ist der Ton der Verfilmung des gleichnamigen Bestsellerromans von Rita Falk. Mit bayerisch frotzelnder Lakonie und kauzig-gemütlich ermittelt Franz Eberhofer – der in Sebastian Bezzel seine Idealbesetzung gefunden hat – in seinem Heimatort, einem bayerischen Provinznest, in das sich bislang kein größeres Verbrechen verirrt hat. Ihm zur Seite steht ein bis in jede Nebenrolle handverlesenes Ensemble: Simon Schwarz, Lisa Maria Potthoff, Ilse Neubauer, Eisi Gulp, Nina Proll, Ernst Hannawald, Nadeshda Brennicke, Sigi Zimmerschied u.v.a.

Regie führte Ed Herzog nach einem Drehbuch von Grimme-Preisträger Christian Zübert.
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00:25-01:50
Tod in den Wäldern
(Spielfilm (Krimi/Thriller – Spielfilm – Verbrechen, Kriminalität)) | ZDFneo
Das spurlose Verschwinden seiner Tochter fünf Jahre zuvor treibt Wildhüter Rayburn noch immer um. Als die Leiche eines Mädchens gefunden wird, hat er Angst, es könnte seine Tochter sein.

Der Verdacht erhärtet sich nicht, doch kurz darauf muss Rayburn via Überwachungskamera mit ansehen, wie in seinem Wildreservat ein junges Mädchen von einem Unbekannten gejagt wird. Rayburns Versuch, das Mädchen zu retten, setzt eine tödliche Kettenreaktion in Gang.

Seit seine Teenager-Tochter Gwen (Brielle Robillard) fünf Jahre zuvor plötzlich verschwunden ist, wacht Wildhüter Rayburn (Nikolaj Coster-Waldau) einsam und häufig auch betrunken über ein Tierreservat in der Wildnis Minnesotas. Seine Ex-Frau Debbie (Melanie Scrofano) lebt inzwischen mit Karl Blackhawk (Zahn McClarnon) zusammen, dem Polizisten der örtlichen indigenen Gemeinde, von dem sie ein Kind erwartet.

Als in der Nähe die Leiche eines Mädchens gefunden wird, dem laut Aussage des Mediziners Dr. Boone (Shaun Smyth) vor seinem Tod die Stimmbänder durchtrennt wurden, übernimmt Sheriff Alice Gustafson (Annabelle Wallis) die Aufklärung des Verbrechens. Nach Jahren ist Alice gerade wieder in ihre Heimatstadt zurückgekehrt, weil sie sich um ihren jüngeren, psychisch labilen Bruder Brooks (Hero Fiennes Tiffin) kümmern will. Alice sieht einen Zusammenhang zwischen dem aktuellen Mord, der mit einer ungewöhnlichen Jagd-Armbrust verübt wurde, und weiteren zurückliegenden Verbrechen, was auf einen Serienkiller hindeuten könnte.

Als Rayburn über seine Wildkameras beobachtet, wie wieder ein junges Mädchen in den Wäldern von einem Schützen in einem dunklen Fellanzug gejagt wird, versucht er, das Opfer vor dem Killer zu retten.

Währenddessen erhärtet sich in Sheriff Gustafson der Verdacht, ihr eigener Bruder könne etwas mit dem Verschwinden der Mädchen zu tun haben. Durch seinen Rettungsversuch des gejagten, stummen neuesten Opfers gerät Rayburn zwischen die Fronten: auf der einen Seite ein brutaler Serienkiller, der vor nichts zurückschreckt, um unerkannt zu bleiben, auf der anderen Seite eine Polizistin, die aus dem Schuldgefühl heraus, ihren Bruder früher im Stich gelassen zu haben, zu allem bereit ist, was seine Verhaftung verhindern könnte.

Jetzt neben dem gejagten Mädchen selbst im Visier des Killers, bleibt Rayburn nur eines: Er muss den Täter, der neben etlichen Opfern wahrscheinlich auch seine eigene Tochter auf dem Gewissen hat, so schnell wie möglich identifizieren und unschädlich machen.

„Tod in den Wäldern“ ist ein geradlinig erzählter Thriller an ungewöhnlichen Schauplätzen in der kanadischen Provinz, in den Hauptrollen besetzt mit drei europäischen Darstellern. Der dänische, inzwischen international erfolgreiche Kino- und Serienstar Nikolaj Coster-Waldau („Nightwatch – Nachtwache“, „Black Hawk Down“) ist spätestens mit der Rolle des Jaime Lannister in dem Fantasy-Serienhit „Game of Thrones“, die ihm unter anderem eine Emmy-Nominierung einbrachte, einem weltweiten Publikum zum Begriff geworden. Charakteristisch für die Auswahl seiner Rollen ist ihre große Bandbreite: vom Blockbuster über TV-Serien bis zu Arthouse-Filmen wie Susanne Biers „Zweite Chance“ ist er in jedem Genre zu Hause.

An seiner Seite als Sheriff Gustafson ist die Engländerin Annabelle Wallis („Die Tudors“, „Annabelle“) zu sehen, die 2013 mit der TV-Serie „Peaky Blinders“ ihren Durchbruch hatte. Es folgten Blockbuster wie „Die Mumie“ und Guy Ritchies historisches Action-Abenteuer „King Arthur – Legend of the Sword“.

Als dritter europäischer Darsteller ist der junge Brite Hero Fiennes Tiffin mit dabei, ein Neffe von Ralph und Joseph Fiennes, der 2009 in „Harry Potter und der Halbblutprinz“ den kindlichen Tom Riddle gespielt hat – genau die Figur, die sich in Gestalt seines berühmten Onkels Ralph später zu Lord Voldemort entwickelte. Seit 2019 lockt Fiennes Tiffin als Hauptdarsteller Hardin Scott in der „After“-Reihe zuverlässig Millionen Fans der Bestseller-Verfilmungen ins Kino.
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00:45-01:40
Pierre Richard – Komiker par excellence
(Dokumentation) | arte
Pierre Richard kennt man als ewigen Tollpatsch aus „Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh“. Er spielte darin einen zerstreuten Geiger, der aus Versehen ins Visier von Geheimdiensten gerät. Wie viele Komiker, auch die amerikanischen Slapstick-Komiker, trat er von Anfang an als eine ganz bestimmte Figur auf: Harold Lloyd war der Durchschnittsamerikaner, der nach Unterhaltung, nach Neuerung und Modernität gierte. Chaplin war der Vagabund, der gesellschaftliche Außenseiter. Pierre Richard verkörperte auf ganz klassische Weise den zerstreuten Anti-Helden, der unverschuldet in die Bredouille gerät.

Weniger bekannt ist, dass Pierre Richard beispielsweise beinahe der Ballett-Truppe von Maurice Béjart beigetreten wäre, der ihn vortanzen ließ und seine Gelenkigkeit und seine Sprungkraft so überzeugend fand, dass er ihn engagieren wollte. Außerdem war Pierre Richard Theaterschauspieler, Sänger, Drehbuchautor und Regisseur von sechs kreativen, sehr persönlichen und politischen Filmen, die davon zeugen, dass er sich – wie er selbst sagt – „immer empören muss“.

In „Der Zerstreute“ kritisierte Pierre Richard die Allgegenwart der Werbung, in „Alfred, die Knallerbse“ die Massenverblödung durch Gameshows im Fernsehen und in „Ich weiß von nichts und sage alles“ den Handel mit Waffen. Als letzter großer Komödiant nach Jerry Lewis, Tati und Etaix litt auch Pierre Richard unter dem Fluch des Genres, mit dem er berühmt geworden war. Gute Komödien sind anspruchsvoll, oft unterschätzt – beliebt beim Publikum, aber von der Kritik nicht selten auf bloße Gagfolgen reduziert.

„Pierre Richard – Komiker par excellence“ zeigt den französischen Starschauspieler als leisen Poeten, dessen vielschichtige Persönlichkeit, künstlerische Ambitionen und gesellschaftliches Engagement oft hinter seinem Image als Erfolgskomiker zurücktraten.
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00:45-01:15
rbbKultur – Das Magazin
() | RBB Berlin
Dabei sein, wenn etwas entsteht, Menschen begleiten, die Kunst schaffen: Das Magazin will Neues zeigen, Unbekanntes entdecken und Schönes mit allen Sinnen erlebbar machen. „rbb Kultur – Das Magazin“ ist die Sendung über die vielfältige Kultur aus der Metropolenregion. Immer samstags um 18.30 Uhr im rbb Fernsehen.
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02:10-02:20
Die Kulturwoche
(Kulturmagazin) | ORF 2

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04:05-05:00
Twist
(Magazin) | arte
In besetzten Häusern und Kellerclubs Londons entsteht 1976 eine radikale Ästhetik, die Popkultur und Gesellschaft erschüttert. Punk steht für Selbstermächtigung, für „Do it yourself“. Musikalisch geprägt von Bands wie den Sex Pistols oder The Clash, die mit drei Akkorden einen neuen schrillen Ton setzen. Damit stehen sie für den Mut, Autoritäten infrage zu stellen. Wie wirkt diese Ära bis heute nach?

Die französische Illustratorin Magali Le Huche findet in der Musik von The Clash Halt im Kampf gegen ihre Brustkrebserkrankung. Für die Pariser Designerin Jeanne Friot ist ihre Mode ein politisches Statement – nachhaltig produziert und vor allem kompromisslos.

Der weltberühmte Maler Daniel Richter hat einst in den besetzten Häusern Hamburgs gelebt. Punk hat seine Kunst geprägt. Doch wie sehr kann jemand Punk sein, dessen Kunst inzwischen Millionen wert ist?

In Georgien wird Punk erneut zum Sprachrohr des Widerstands: Die Band Gerchi eröffnet in der Stadt Kutaisi einen Punk-Club als Raum für Solidarität und Protest gegen die Regierung.

„Twist“ zeigt, wie vielfältig Punk heute in Europa ist. Aber kann diese Haltung die Welt noch verändern?
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6 bis 12 Uhr
0 Uhr bis 6 Uhr | 6 Uhr bis 12 Uhr | 12 Uhr bis 18 Uhr | 18 Uhr bis 24 Uhr

06:20-07:00
Kulturzeit
(Magazin (Kultur – Kultur allgemein)) | 3sat
„Kulturzeit“ ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat.

„Kulturzeit“ mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
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07:30-07:55
planet schule: Mein Traum, meine Geschichte – Nina Simone: Die Musikerin
() | WDR
Eunice träumt davon, Amerikas erste schwarze Konzertpianisten zu werden. Als Erwachsene wird sie unter dem Namen Nina Simone eine weltberühmte Sängerin und Pianistin. Mit elf Jahren hat sie den Mut, gegen Rassismus im wahrsten Sinne des Wortes aufzustehen. Bei einem ihrer ersten Auftritte sollen die Eltern für ein weißes Paar Platz machen. Noch gelten im Süden Amerikas die Rassentrennungsgesetze. Eunice beginnt erst zu spielen, als die Eltern wieder vorne sitzen. Später wird sie sagen: „Mein Haut ist an diesem Tag etwas dicker und schwärzer geworden.“ Die Aufführung ist ein Schlüsselmoment im Leben der Sängerin und Pianistin Nina Simone, die mit „Mississippi Goddam“ eine der Stimmen der afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegungen wird. „Mein Traum, meine Geschichte“ blickt auf den Anfang ihres Lebensweges und zeigt, wie viel Kraft, Mut und Entschlossenheit die junge Eunice besitzt, um der Ungerechtigkeit der Welt entgegenzutreten. Es begann mit einem Traum und wurde zu Geschichte.
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07:55-08:20
planet schule: Mein Traum, meine Geschichte – Tänzer Rudolf Nurejew: Der erste Popstar des Balletts
() | WDR
Rudik will nur eins: tanzen. Auch wenn sein Vater ihn deswegen verprügelt. Als Erwachsener wird Rudolf Nurejew für sein Können als Tänzer bejubelt. Mit seiner Leidenschaft fürs Tanzen ist Rudik Zielscheibe des Spotts seiner Altersgenossen. Ballett? Das macht doch kein richtiger Junge! Noch schlimmer ist sein Vater, der enttäuscht ist, dass der einzige Sohn seinen Erwartungen nicht entspricht. Er versucht mit allen Mitteln, Rudik am Tanzen zu hindern. Mit ungeheurem Ehrgeiz und starkem Widerstandsgeist stellt Rudik sich allen Hindernissen entgegen. Denn eins weiß er: Ballett ist seine Bestimmung. So wird Rudolf Nurejew der erste Popstar des Balletts und bis heute für seine Sprungkraft bewundert. „Mein Traum, meine Geschichte“ zeigt, mit welch wilder Entschlossenheit der junge Rudik allen Widrigkeiten trotzt und seinem Traum zu tanzen treu bleibt. Eine Geschichte über innere Stärke.
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08:20-08:30
planet schule: Dichter dran! – Heinrich Heine
() | WDR
Als Heinrich Heine 1859 unter großen Qualen starb, konnte er auf ein bewegtes Leben zurückblicken. Im Pariser Vergnügungsviertel Montmartre hatte er ausreichend Möglichkeit gehabt, sich für seine berüchtigten Liebesgedichte anregen und begeistern zu lassen. Mit Ironie und scharfer Zunge nahm er auch gerne seine romantischen Kollegen aufs Korn. Dennoch stammt das vielleicht schönste Gedicht der Romantik, ja vielleicht der deutschen Sprache überhaupt von ihm, dem großen Spötter: Das Lied von der Loreley.
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09:05-09:45
Kulturzeit
(Magazin (Kultur – Kultur allgemein)) | 3sat
„Kulturzeit“ ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat.

„Kulturzeit“ mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
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09:55-10:55
Unsere kleine Farm
(Familie, Serie) | Sat.1 Gold
© by Sat.1 Gold

nach dem Roman von Laura Ingalls Wilder
Amazon.de* | Hugendubel.de*

10:55-11:50
Unsere kleine Farm
(Familie, Serie) | Sat.1 Gold
© by Sat.1 Gold

nach dem Roman von Laura Ingalls Wilder
Amazon.de* | Hugendubel.de*

11:10-12:25
Wir Kinder aus dem Möwenweg
() | KiKA

nach dem Kinderbuch von Kirsten Boie
Amazon.de* | Thalia.de*

Wir verdienen Geld:
Für ein paar Cent putzen Tara und Tieneke Fensterscheiben. Die Jungs wollen da nicht nachstehen. Weil auch sie Hausmeisterdienste für Geld anbieten, kommt es schnell zum Krach.Irgendwas geht dabei nicht mit rechten Dingen zu. Gerade eben haben Petja, Vincent und Laurin Blätter vom Rasen aufgesammelt, da liegt schon wieder alles voll. Es sieht ganz danach aus, als wollten die Jungs betrügen, um möglichst viel Geld zu scheffeln.

Wir stellen einen Weltrekord auf:
Petja will in allen Dingen der Beste sein. Um dem Bruder endlich die große Klappe zu stopfen, erfindet Tara einen Möwenweg-Wettbewerb: Wer die meisten Rekorde holt, ist Möwenweg-Weltmeister.Schon treten die Kinder in ausgesuchten Übungen gegeneinander an: im Dauerseilhüpfen zum Beispiel, Blätter-Pusten oder im Gummistiefel-Weitwurf. Die Ergebnisse sind überraschend und keineswegs so, als könne Petja wie selbstverständlich den Wettbewerb gewinnen.

Wir wünschen uns ein Pferd:
Nichts hätte Tara lieber als ein Pferd. Doch leider muss sie sich damit begnügen, die Koppel des misslaunigen Herrn Dettke zu besuchen. Dessen Pferd mag Tara so, dass es ihr folgt.Plötzlich steht der Vierbeiner vergnügt mitten in Taras Garten und sorgt dort natürlich allenthalben für helle Aufregung. Die Kinder sind begeistert, die Voisins empört und Herr Dettke weiß gar nicht, wie das Pferd seine Koppel verlassen konnte.

Wir sind verliebt:
Benni ist hübsch, cool und ein sehr guter Skater. Das macht Eindruck, die Mädchen im Möwenweg bekommen große Augen. Ab sofort tun sie alles, um sich bei ihm ins rechte Licht zu setzen.Plötzlich fängt Jul unübersehbar an sich zu schminken. Und auch Tieneke und Tara versuchen, sich gegenseitig mit Einfällen auszustechen, wie sie möglichst viel Zeit mit Benni verbringen können. Nur Fritzi versteht die ganze Aufregung um den Besucher nicht.

Wir zelten im Garten:
Die Mädchen wollen im neuen Zelt übernachten. Petja ist allerdings davon überzeugt, dass sie angesichts von wilden Tieren, Verbrechern und Gespenstern viel zu viel Angst im Dunkeln haben.Die Jungs quetschen sich ins kleine Dreimannzelt, und schon lautet die Frage: Wer wird die Nacht im Freien unbeschadet überstehen – Jungs oder Mädchen? Es ist klar, dass sie sich gegenseitig das Leben so schwer wie möglich machen werden.

Wir lernen für die Schule:
Tieneke darf mit Tara und deren Eltern in den Urlaub fahren. Voraussetzung ist, dass sie die nächste Deutscharbeit nicht verhaut. Tieneke lernt – doch merken kann sie sich nichts.Tara versucht ihr zu helfen. Als das nichts fruchtet, engagieren die Mädchen Vincent als Nachhilfelehrer. Als auch Vincent scheitert, bleibt eigentlich nur noch eine Möglichkeit: Tara und Tieneke werden versuchen, bei der Arbeit am nächsten Morgen zu schummeln.
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12 bis 18 Uhr
0 Uhr bis 6 Uhr | 6 Uhr bis 12 Uhr | 12 Uhr bis 18 Uhr | 18 Uhr bis 24 Uhr

13:35-14:30
Unsere kleine Farm
(Familie, Serie) | Sat.1 Gold
© by Sat.1 Gold

nach dem Roman von Laura Ingalls Wilder
Amazon.de* | Hugendubel.de*

14:30-15:15
Unsere kleine Farm
(Familie, Serie) | Sat.1 Gold
© by Sat.1 Gold

nach dem Roman von Laura Ingalls Wilder
Amazon.de* | Hugendubel.de*

15:45-16:05
Immer wieder Jim
(Comedy) | Nitro

Jim pflegt seit Jahren eine Fehde mit seinen Nachbarn. Als er entdeckt, dass dieser Nachbar eine Serie von Kinderbüchern verfasst hat, in denen ein Nachbarskonflikt die zentrale Geschichte darstellt, ist er zuerst nur amüsiert. Aber dann sieht er, dass darin auch ein ständig meckernder alter Mann vorkommt – die Ähnlichkeit zu Jim ist frappierend!

(Text unter CC BY 2.0 von omdb.org)
© by RTL

18 bis 24 Uhr
0 Uhr bis 6 Uhr | 6 Uhr bis 12 Uhr | 12 Uhr bis 18 Uhr | 18 Uhr bis 24 Uhr

18:10-18:35
Die Biene Maja
() | KiKA

nach dem Kinderbuch von Waldemar Bonsels
Amazon.de* | Thalia.de* | Hugendubel.de*

Das Lied der Ameisen:
Richter Bienenwachs ist beeindruckt, wie gut die Ameisen in Reih und Glied marschieren können. Seiner Meinung nach hilft das Lied der Ameisen der Truppe, so im Gleichklang zu marschieren.Er übernimmt die Idee für die Arbeitsbienen, die nun von derselben Melodie begleitet, über die Wiese fliegen. Wie Bienenwachs nun mal ist, will er nicht, dass die Ameisen ihr Lied weitersingen. Kurzerhand verbietet er es ihnen, was die Truppe durcheinander bringt.Maja und Willi wollen den Ameisen helfen, ihr Lied wiederzukriegen und flüstern Bienenwachs im Schlaf ein, dass ein geklautes Lied Pech bringt. Sie inszenieren am nächsten Tag eine Pechsträhne, und dann wird Bienenwachs auch tatsächlich noch von der Blaumeise verfolgt – wenn das kein Pech ist!

Die fantastischen Vier:
Maja erfährt von Flip, dass er vor langer Zeit eine Band mit seinen drei Cousins, Flop, Flap und Flup hatte. Die Band hat sich nach einem Streit aufgelöst. Warum weiß Flip nicht mehr.In der Hoffnung, dass die Cousins sich auch nicht mehr an das Zerwürfnis erinnern, holt Maja die Cousins auf die Klatschmohnwiese. Flip und die Drei freuen sich sehr über das Wiedersehen und beschließen ein Konzert mit ihren größten Hits zu geben.Auf der Bühne wird dann schnell klar, warum die Band sich aufgelöst hat. Flip und Flop können sich einfach nicht einigen, wer von ihnen der Sänger der Band ist, und geraten darüber wieder in Streit – wie damals. Maja beschließt, einen Wettbewerb zu veranstalten, in dem die beiden Cousins in den Kategorien Rhythmus, Singen und Tanzen gegeneinander antreten müssen. Wer gewinnt, ist für immer der Sänger der Band. Die Wiesenfreunde sind die Jury.Die Jury beschließt, dass Flip und Flop in allem gleich gut sind. Also müssen sie als letzte Kategorie im lauten Singen gegeneinander antreten. Beide wollen so dringend gewinnen, dass sie schreien, bis sie heiser sind und gar nicht mehr singen können. Am Ende sind sie auch hier gleich gut. Der Streit mit diesem unrühmlichen Ausgang führt ihnen vor Augen, wie unsinnig ihr Neid aufeinander ist. Sie beschließen, gemeinsam zu singen. Das Konzert findet also doch noch statt.
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18:15-18:45
Capriccio
(Kulturmagazin) | ARD-alpha
Die Welt der Kunst und Kultur. Überraschend, innovativ, mit ungewöhnlicher Bildsprache, genauen Recherchen und einer eigenen Haltung.
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19:20-20:00
Kulturzeit
(Magazin (Kultur – Kultur allgemein)) | 3sat
„Kulturzeit“ ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat.

„Kulturzeit“ mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
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21:40-23:15
Mary Higgins Clark – Mysteriöse Verbrechen
() | One
Ausstrahlung auch im französischen Originalton

nach dem Roman von Mary Higgins Clark

Die amerikanische Krimi-Autorin Mary Higgins Clark gilt als ‚Queen of Suspense‘ – als Königin der Spannung. ONE zeigt acht Verfilmungen ihrer Erfolgsromane.

Emilie und Marc lassen sich in einem Strandhaus nieder. Der Umzug sowie die Geburt von Baby Anna stellen einen Neuanfang dar, von dem sie hoffen, dass er ihnen hilft, den traumatischen Unfalltod ihres Sohnes vor fünf Jahren zu überwinden. Eines Tages trifft Emilie Vincent, der beschuldigt wird, seine Frau ermordet zu haben, die zwei Wochen zuvor auf See verschwunden war. Bewegt von seiner Geschichte, beschließt sie, zu ihrem früheren Job als Anwältin zurückzukehren, um Vincent zu verteidigen. In der Zwischenzeit passieren seltsame Ereignisse in ihrem Haus: Emilie hört Geräusche und denkt, sie hört die Stimme ihres toten Sohnes… Sie entdeckt, dass im Haus schlimme Dinge geschehen sind, vor denen Helen, ihre Immobilienmaklerin und Freundin, nichts erzählt hatte. Alle machen sich Sorgen um Emilys geistige Gesundheit, insbesondere ihr Ehemann, der sogar in Betracht zieht, sie in eine psychiatrische Abteilung einzusperren. Verliert Emily den Verstand oder ist sie das Opfer einer schrecklichen Verschwörung?
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22:10-00:00
Das Biest muss sterben
(Spielfilm) | arte

Charles Théniers neunjähriger Sohn wird von einem rücksichtslosen Autofahrer in der Bretagne totgefahren. Der Schriftsteller schwört sich, den Fahrer zu finden und ebenfalls zu töten. Besessen von diesem Gedanken notiert er seine Pläne minuziös in einem Tagebuch. Als Drehbuchautor getarnt nimmt er Kontakt zur Schauspielerin Hélène Lanson auf, die eine der Hauptzeuginnen ist. Er reist nach Paris. Es beginnt eine Liebesbeziehung, in deren Verlauf sich herausstellt, dass Hélènes Schwager das Auto fuhr. Charles lernt die ganze Familie kennen und es wird immer deutlicher, dass er nicht der Einzige ist, der den Schwager gern tot sehen würde. Denn Paul Decourt ist ein herzloser Mann und Vater. Mit der wachsenden Nähe zu den Familienmitgliedern beginnt für Thénier ein enormer emotionaler Konflikt, bis die Tat eines anderen die Anspannung löst und Thénier sich zu handeln gezwungen sieht.
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22:30-23:25
kulturMONTAG Spezial
(Magazin) | ORF 2
kulturMONTAG Spezial „Baukultur“
Man könnte die gesamte Bevölkerung Österreichs in den Einfamilienhäusern unterbringen, die im ganzen Land stehen. Dann wären die Städte leer und in jedem Haus würden vier Menschen leben. Dennoch wird scheinbar unbeirrt auf die grüne Wiese gebaut und Boden versiegelt: Supermärkte, Industrie- und Gewerbeparks, aber auch Wohnblöcke und Einfamilienhäuser. Die Folgen sind schwerwiegend für das Klima aber auch für unser Zusammenleben: Ortskerne sterben aus, Nahversorger verlassen das Zentrum und werden besonders für die ältere Bevölkerung schwer erreichbar. Zugleich stehen viele Häuser am Land leer bzw halbleer, während in den Städten der Wohnraum knapp und immer teurer wird. Ein kulturMontag Spezial geht der Frage nach, was die größten Baustellen in der Baukultur des Landes sind und in welche Richtung sich Österreich entwickelt. Warum bauen Herr und Frau Österreicher immer noch gerne ihr Haus auf die grüne Wiese? Wie gelingt uns als Gesellschaft ein Umdenken vom neu Bauen zum Umbauen? Welche Instrumente hat die Politik, die zunehmende Bodenversiegelung zu stoppen, dem Ortskernsterben gegenzusteuern und Wohnen leistbar zu halten? Der kulturMontag ist unterwegs von Vorarlberg bis ins Burgenland, spricht mit Architektinnen, Bürgermeistern, Stadtplanern, Regionalentwicklerinnen und mit Bewohnerinnen von Stadt und Land und zeigt Problemfelder aber auch Beispiele gelungener Baukultur.
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22:45-23:15
NDR Kultur – Das Journal
() | NDR Schleswig-Holstein
NDR Kultur – Das Journal ist in der norddeutschen Kulturszene und auf dem Büchermarkt unterwegs, spricht mit den Machern und spürt den neusten Trends nach.
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23:25-00:00
Wechselspiele – Anna Buchegger
(Konzert) | ORF 2
Das Gesprächs-Konzertformat „Wechselspiele“ geht in die neunzehnte Runde: Diesmal folgt Anna Buchegger der Einladung des ORF zu einem exklusiven musikalischen Stelldichein nach St. Corona am Wechsel.

„Soiz auf da Haut reibt oide Wunden auf“, singt Anna Buchegger im Titeltrack ihres zweiten Albums. Ein flotter Beat dient als musikalische Unterlage für diese Ode an das heimische Mineral und seine allumfassende Ambivalenz.
Als ländliche Salzburgerin ging Buchegger schon als Kind in die hiesigen Salzbergwerke, um dort zu rutschen und Abenteuer zu erleben. Das „Soiz“ in seiner Form als Konservierungsmittel dient ihr heute als Metapher für die eigene Liebe zur Konservierung – nämlich jene, den Dialekt zu pflegen, ihn mit verschiedenen Klangformen in Verbindung zu bringen und dabei stets neue Wege einzuschlagen. Um Salz zu gewinnen und abzubauen, braucht es Demut und große Anstrengungen. Werte, die man auch für Authentizität und Offenheit in der Musik benötigt. Werte, die Buchegger nicht nur hier, sondern in ihrer gesamten künstlerischen Karriere ein Anliegen sind. In ihrer Stimme wird das „Soiz“ zum Lebenselixier.
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0 Uhr bis 6 Uhr | 6 Uhr bis 12 Uhr | 12 Uhr bis 18 Uhr | 18 Uhr bis 24 Uhr  

Alle Angaben ohne Gewähr.

Von Astrid Demand-Schnitzer

* Studium der Musikwissenschaften (Historische und Systematische Musikwissenschaften an der Uni Hamburg) * mit neun Jahren angefangen Geige zu spielen, heute singe ich gern im Chor * mit vier Jahren Ballett angefangen – bis heute dabeigeblieben * beruflich: Online-Marketing – lange angestellt in der Entertainment-Branche, seit 2017 selbständig

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