Kultur TV-Programm am Freitag - www.kultur4all.de

0 bis 6 Uhr
0 Uhr bis 6 Uhr | 6 Uhr bis 12 Uhr | 12 Uhr bis 18 Uhr | 18 Uhr bis 24 Uhr

00:10-01:25
Winterreise 1827
(Konzert) | MDR Sachsen-Anhalt
Ob Klassik oder Rock, mit lauten oder leisen Tönen, auf großen oder kleinen Bühnen, in lauen Sommernächten oder an verregneten Abenden – jeden letzten Donnerstag im Monat können sich Musikfreunde auf ein neues Konzert freuen.

Als einen Kreis „schauerlicher Lieder“ hatte Schubert seine „Winterreise“ angekündigt. Kein anderer deutscher Liederzyklus ist so bekannt und wird so geschätzt. Es ist eine Musik des Abschieds. Eine gefrorene Seele zieht durch eine eisige Landschaft. Der Wanderer musste sein bisheriges Leben verlassen und flieht hinaus in die erstarrte Natur. Es ist vorbei, was eben noch Liebe war, Hoffnung und Zukunft. Aufbegehren, Zorn, Ohnmacht, Resignation wechseln einander ab – immer wieder irrlichtern Erinnerungen und Visionen auf.

Der Dichter Wilhelm Müller wurde 1794 in Dessau geboren. Nach seinem Philologie-Studium in Berlin kämpft er 1813 als preußischer Soldat in den Befreiungskriegen gegen die Truppen Napoleons. Nach einer Italienreise wird er zunächst Gymnasiallehrer, dann herzoglicher Bibliothekar in Dessau. Mit Tieck, Goethe und Uhland steht er in engem Kontakt. In Anhalt lebt und wirkt er bis zu seinem frühen Tod 1827. Franz Schubert stirbt ein Jahr später, die beiden sind sich nie begegnet.

Die „Winterreise“ wurde im Wörlitzer Schloss nahe Dessau aufgezeichnet, dem Geburts- und Sterbeort von Wilhelm Müller.
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02:25-03:20
Bertolt Brecht – Flüchtlingsgespräche
(Dokumentation) | arte
Jeder Mensch kann seine Heimat verlieren. Zu jeder Zeit und überall auf der Welt. Jeder kann vertrieben werden und gezwungen sein, in einem fremden Land Zuflucht zu suchen. Für Millionen von Menschen ist das die einzige Möglichkeit, zu überleben.

Vor mehr als 80 Jahren waren es Hunderttausende, die sich unter Lebensgefahr aus Deutschland retten mussten. Der deutsche Dichter und Theatermacher Bertolt Brecht war einer von ihnen. Er floh vor Adolf Hitler und den Nationalsozialisten durch zahlreiche Länder. Was folgte, war das abrupte Ende einer vielversprechenden Karriere – und eine ständige Konfrontation mit fremden Sprachen und Ländern, in denen der staatenlose Flüchtling nicht willkommen war.

Die besondere Daseinsform des Exils und seine persönlichen Gedanken beschreibt Brecht auf seine unvergleichlich humorvolle Weise in den „Flüchtlingsgesprächen“ – einem autobiografischen Schlüsselwerk in Dialogform, das er im Winter 1940/41 in Helsinki begann, in der wohl tiefsten Krise seines Exils. Zu diesem Zeitpunkt befand er sich bereits seit acht Jahren auf der Flucht – und es sollten noch sieben weitere folgen.

Die Reise führte ihn von Frankreich über Dänemark, Schweden und Finnland, durch die Sowjetunion bis in die USA. Entlang dieser Stationen fragen namhafte Theatermacherinnen und -macher sowie Autorinnen und Autoren – darunter Can Dündar, Jürgen Kuttner, Shermin Langhoff, Éric Ruf und Katharina Thalbach –, inwiefern Brecht das Erleben von Fremdheit und Exil auch künstlerisch für sich nutzbar machte. Die Dokumentation ist eine bewegende Zeitreise, die direkt in unsere Gegenwart führt.
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02:25-02:55
artour
(Kulturmagazin) | MDR Sachsen-Anhalt
„artour“ ist der kürzeste Weg zur Kultur. Bewegend, erhellend, kritisch und aktuell berichtet das Magazin über das Neuste aus Kunst und Kultur.

„artour“ ist das Kulturmagazin für das MDR-Sendegebiet und für Ostdeutschland. „artour“ wird in Rostock wie in Weimar geschaut, aber natürlich auch in Hamburg und München. Das Kulturmagazin mit Ostkompetenz greift Themen auf, die die Zuschauer bewegen. Von Thälmann bis Theater, von der Kittelschürze bis zum Konzert, von der Off-Bühne bis zur Oper. Themen werden auch mal gegen den Strich gebürstet, egal, ob es sich um eine Kunstausstellung oder einen kulturpolitischen Skandal handelt.
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6 bis 12 Uhr
0 Uhr bis 6 Uhr | 6 Uhr bis 12 Uhr | 12 Uhr bis 18 Uhr | 18 Uhr bis 24 Uhr

06:20-07:00
Kulturzeit
(Magazin (Kultur – Kultur allgemein)) | 3sat
„Kulturzeit“ ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat.

„Kulturzeit“ mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
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09:05-09:45
Kulturzeit
(Magazin (Kultur – Kultur allgemein)) | 3sat
„Kulturzeit“ ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat.

„Kulturzeit“ mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
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10:00-10:55
Unsere kleine Farm
(Familie, Serie) | Sat.1 Gold
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nach dem Roman von Laura Ingalls Wilder
Amazon.de*

10:55-11:50
Unsere kleine Farm
(Familie, Serie) | Sat.1 Gold
© by Sat.1 Gold

nach dem Roman von Laura Ingalls Wilder
Amazon.de*

12 bis 18 Uhr
0 Uhr bis 6 Uhr | 6 Uhr bis 12 Uhr | 12 Uhr bis 18 Uhr | 18 Uhr bis 24 Uhr

13:30-13:50
Sherlock Yack – Der Zoodetektiv
() | KiKA

nach den Kinderbüchern von Michael Amelin und Colonel Moutarde
Amazon.de* (auf Französisch)

Wer hat die Meerschweinchen aus der Bahn geworfen?:
Wie jeden Morgen toben die Meerschweinchen direkt nach dem Aufstehen durch ihr Gehege. Aber o weh, jemand hat Kaugummi auf ihrem Hochseil verschmiert! Alle drei fallen herunter und ziehen sich blaue Flecken zu. Aber wer war das und warum hat er das getan? Drei Zoobewohner haben sich in letzter Zeit über den Lärm beschwert, den die Meerschweinchen verursachen. Sherlock Yack beginnt mit den Ermittlungen, wobei ihn sein alter Lehrer Abrakadaverus immer wieder störend unterbricht. Wird Sherlock dennoch den wahren Schuft enttarnen?

Wer hat den Piranha kaltgestellt?:
Stachelschwein findet Piranha in einem Goldfischglas voller Eiswasser und ruft Sherlock Yack und Hermione zu Hilfe. Der Fisch ist halb erfroren. Er hat den Täter nicht gesehen, weiß nur, dass er mit einem Bretzel seiner Lieblingsmarke geködert, aus seinem Aquarium geangelt und in das Glas mit dem eiskalten Wasser gesetzt wurde. Sherlock Yack ahnt, dass der Täter unter den drei Damen zu suchen ist, die Piranha am Vortag einen Besuch abgestattet haben. Wer hatte einen Grund, sich an dem Strolch zu rächen: Fräulein Storch, die Hipplinger oder die Gazelle?
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13:40-14:35
Unsere kleine Farm
(Familie, Serie) | Sat.1 Gold
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nach dem Roman von Laura Ingalls Wilder
Amazon.de*

14:00-15:35
Dorfkrimi – Die Uhudler Verschwörung
(Fernsehfilm) | arte
Inspektor „Schiffi“ Sifkovits soll eigentlich einen Hühnerdieb schnappen, doch dann liegt Winzer Alois Fabsits, bekannt für seinen Uhudler, tot in seinem Weinkeller. Ein klassischer Gärgas-Unfall, so sieht es zumindest aus, doch Sifkovits wittert ein Verbrechen. Aber die Anweisung von seinem Chef lautet: Ermittelt wird nicht. Sifkovits – Polizist durch und durch – lässt der Fall allerdings nicht los. Als er sich in der beschaulichen Gemeinde Stinatz umhört, wird schnell klar, dass der Tote alles andere als beliebt war. Noch dazu hatte Fabsits einen Erbstreit mit einem konkurrierenden Winzer am Laufen. Grund genug für einen Mord?

Bei seinen Ermittlungen kann der Inspektor wie immer auf die tatkräftige Unterstützung einer Seniorinnengang zählen: Sifkovits’ Mutter und ihre Freundinnen – drei Meisterinnen des Dorfgeschwätzes – sind über alles und jeden stets bestens informiert, und ihre Neugier macht auch vor Mordfällen keinen Halt.

Mit ihrer Hilfe ist der Hühnerdieb im Nullkommanichts überführt, doch der Fall des toten Winzers gestaltet sich etwas komplizierter. Eine Spur führt Sifkovits und die Seniorinnenclique schließlich bis nach Rumänien, wo er auf ein dunkles Geheimnis der Familie Fabsits stößt …
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14:35-15:20
Unsere kleine Farm
(Familie, Serie) | Sat.1 Gold
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nach dem Roman von Laura Ingalls Wilder
Amazon.de*

17:00-17:25
Wir Kinder aus dem Möwenweg
() | KiKA

nach dem Kinderbuch von Kirsten Boie
Amazon.de* | Thalia.de*

Wir stellen einen Weltrekord auf:
Petja will in allen Dingen der Beste sein. Um dem Bruder endlich die große Klappe zu stopfen, erfindet Tara einen Möwenweg-Wettbewerb: Wer die meisten Rekorde holt, ist Möwenweg-Weltmeister.Schon treten die Kinder in ausgesuchten Übungen gegeneinander an: im Dauerseilhüpfen zum Beispiel, Blätter-Pusten oder im Gummistiefel-Weitwurf. Die Ergebnisse sind überraschend und keineswegs so, als könne Petja wie selbstverständlich den Wettbewerb gewinnen.

Wir wünschen uns ein Pferd:
Nichts hätte Tara lieber als ein Pferd. Doch leider muss sie sich damit begnügen, die Koppel des misslaunigen Herrn Dettke zu besuchen. Dessen Pferd mag Tara so, dass es ihr folgt.Plötzlich steht der Vierbeiner vergnügt mitten in Taras Garten und sorgt dort natürlich allenthalben für helle Aufregung. Die Kinder sind begeistert, die Voisins empört und Herr Dettke weiß gar nicht, wie das Pferd seine Koppel verlassen konnte.
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17:45-18:10
Wickie und die starken Männer
() | KiKA

nach den Kinderbüchern von Runer Jonsson
Amazon.de* | Thalia.de*

Auf dem Holzweg:
Als anständige Kerle wollen die Wikinger ein Mädchen retten, das per Flaschenpost um Hilfe bittet. Sie wissen nicht, dass der schreckliche Sven sie damit in eine böse Falle lockt.Halvar glaubt, er habe das Geschäft seines Lebens gemacht und für ein einziges Fass Honigwein das allerfeinste Rosenholz eingetauscht. Doch zum Abladen der vermeintlich hochwertigen Ladung kommt er nicht. Denn Meereswellen gespickt mit Flaschenpost rollen in Flake ans Ufer. Die Flaschenpost enthält den nachdrücklichen Hilferuf eines verzweifelten Fräuleins. Da die Flaschen allesamt aus dem Holz des Vogelkirschbaums gemacht sind, ist klar, wo dieses verzweifelte Mädchen sitzt: auf der Insel der Vogelkirschbäume! Zwar haben die Wikinger wenig Lust, sich den Tag mit einer hastigen Rettungsaktion zu verderben, doch Ylva belehrt sie eines Besseren: die Drachenboot-Besatzung hat auszurücken und sich – als anständige Wikinger – augenblicklich um das Schicksal dieses wildfremden, aber hilfsbedürf-tigen Menschen zu kümmern. Wildfremd? Na ja, so fremd denn auch wieder nicht! Denn schnell stellt sich heraus, dass unsere Helden mitten hinein in eine Falle des schrecklichen Sven segeln, den man nur besiegt, wenn man Wickie heißt und sich des angeblich aller-feinsten, in Wirklichkeit aber wurmstichigen Rosenholzes bedienen kann.

Halvars Prüfung:
Unversehens geraten die Wikinger in die Hände einer Königin, die mit seefahrenden Kerlen nur die allerschlechtesten Erfahrungen gemacht hat. Um ihr zu entkommen, muss Halvar ein paar tüchtige Prüfungen bestehen.Wie bitte? Halvar soll sich daheim um den Abwasch kümmern? Und dann auch noch tatenlos zusehen, wie Wickie unter der Fuchtel von Mama Ylva steht und sich mit weibischem Stricken beschäftigt? Auf gar keinen Fall! Was ein echter Wikinger ist, der braucht die hohe See – und genau dahin zieht es eilig den Wikingerchef samt seiner ganzen Drachenboot-Crew. Auf geht’s zu entfernten Inseln, auf denen angeblich die Pflastersteine aus Gold sind und ein jeder – mir nichts, dir nichts – ein reicher Mann wird. Doch diese Art Wunderdinge haben sich rasch ausgeträumt, als das Drachenboot mit großem Getöse in ein Felsenriff rauscht und dabei eine Handvoll einheimischer Frauen aufschreckt. Gorm hält sie zunächst für Meerjungfrauen, doch weit gefehlt: sie sind die Herrinnen der Insel! Unter Führung von Königin Rhiannon herrschen hier die Amazonen über die Männer, und ausgerechnet auf Halvar sind sie alles andere als gut zu sprechen. War er nicht derjenige, der die Insel im Juli ausgeplündert hat? Unser Wikingerchef wird sich von diesem Verdacht nur befreien dürfen, wenn er sich einer heiklen Prüfung unterzieht und gegen Wind, Feuer und Erde besteht. Ohne Wickie hat er da wohl keinerlei Chance!
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18 bis 24 Uhr
0 Uhr bis 6 Uhr | 6 Uhr bis 12 Uhr | 12 Uhr bis 18 Uhr | 18 Uhr bis 24 Uhr

18:10-18:35
Der kleine Prinz und seine Freunde
() | KiKA

nach dem Jugendbuch von Antoine de Saint-Exupéry
Amazon.de* | Thalia.de*

Der geheime Garten:
Charlotte ist enttäuscht, weil sie nicht wusste, dass Elias eine Schatzkiste hat, in der er Steine aufbewahrt. Elias findet, dass er trotz der innigen Freundschaft zu Charlotte, nicht alles erzählen muss und das Recht auf ein Geheimnis hat. Charlotte ist anderer Ansicht. Als die Freunde sich mit dem kleinen Prinzen und dem Fuchs zum Gärtner aufmachen, treffen sie den König von Allem, der unbedingt den geheimen Garten des Gärtners sehen möchte.

Der Spielleiter:
Elias wird von Valentin geärgert, weil er angeblich nichts richtig kann. Um auf andere Gedanken zu kommen, besucht Elias mit Charlotte den kleinen Prinzen und den Fuchs. Als sie gemeinsam das Lichterfest vorbereiten, treffen sie auf Morris, einen Computervirus, der ein Spiel erfunden hat. Um es mit den Freunden zu spielen, verdrängt er die Rose von den Monitoren des Asteroschiffs. Schnell wird klar, dass Morris nach seinen eigenen Regeln spielt.
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18:35-18:47
Pip und Posy
() | KiKA

nach den Bilderbüchern von Axel Scheffler und Camilla Reid
Amazon.de
* | Thalia.de* | Hugendbubel.de*

Zum Wurmtag viel Glück!:
Pip und Jamila entdecken in der Spielzeugkiste eine blaue Maske, die sie für Posy mit ihren Lieblingssachen dekorieren. Eine Überraschung für Posy soll es sein, aber Posy riecht den Braten.Bevor die Maske fertig ist, kommt Posy anmarschiert und Pip versucht sie mit allen Mitteln vom Haus fern zu halten, bis Jamila die Maske fertig verziert hat. Aber Posy gelingt es Pip auszutricksen und sie entdeckt die Maske zu früh. Pip ist sauer, aber nur kurz.

Das perfekte Foto:
Pip macht mit seiner Sofortbild-Kamera ein tolles „Hüpf-Foto“ von Posy. Nun soll Posy ein Foto von Pip schießen, aber bei jedem Knips kommt etwas dazwischen. Jamila hat die rettende Idee.Sie schlägt vor, dass man aus all den missglückten Fotos von Pip ein neues Bild basteln kann. Wenn man die Bilder pfiffig zusammenfügt, sieht Pip darauf aus, als ob er fliegt. Pip und Posy sind begeistert.
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19:20-20:00
Kulturzeit
(Magazin (Kultur – Kultur allgemein)) | 3sat
„Kulturzeit“ ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat.

„Kulturzeit“ mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
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19:30-19:55
Euromaxx
(Magazin) | ARD-alpha
In starken Bildern und spannenden Geschichten berichtet „Euromaxx“ über Europa: Architektur und Abenteuer, Kunst, Kultur und Kulinarik, Länder und Lifestyle, Mode und Musik, Promis und Passionen. Diese Vielfalt präsentiert das TV-Magazin einmal wöchentlich : 26 Minuten mit interessanten Reportagen, Berichten und Porträts. Denn „Euromaxx“ entdeckt überall in Europa ungewöhnliche Themen und überrascht die Zuschauer immer wieder mit starken Geschichten. „Euromaxx“ ist Fernsehen für Genießer!

Mit „Euromaxx“ produziert die DW als erster Fernsehsender überhaupt ein vollwertiges Fernsehmagazin, das über Lebensart und Kultur in Europa berichtet. Damit präsentiert das deutsche Auslandsfernsehen den Zuschauern in aller Welt das moderne Deutschland als Teil des sich vereinenden Europas und unterstreicht einmal mehr seine Mittlerfunktion im internationalen Dialog.
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20:15-21:45
Hape Kerkeling – Total normal
(Dokumentation) | RBB Berlin
Er ist Schauspieler, Autor, Moderator, Regisseur, Kabarettist, Sänger, Synchronsprecher und noch vieles mehr in einer Person: Am 9. Dezember 2024 wurde Hape Kerkeling 60 Jahre alt.
Der 90-minütige Dokumentarfilm „Hape Kerkeling – Total normal“ lädt zu einer filmischen Reise in den beruflichen und persönlichen Kosmos von Hans-Peter Kerkeling, zu Freunden und Feinden – und zu den wichtigsten Stationen seines Lebens und seiner Karriere: vom Ruhrgebiet über Amsterdam bis zum Jakobsweg.

Der 90-minütige Dokumentarfilm „Hape Kerkeling – Total normal“ lädt zu einer filmischen Reise in den beruflichen und persönlichen Kosmos von Hans-Peter Kerkeling, zu Freunden und Feinden – und zu den wichtigsten Stationen seines Lebens und seiner Karriere: vom Ruhrgebiet über Amsterdam bis zum Jakobsweg.

Der Film ist auch eine unterhaltsame Tour durch die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, in der Hape Kerkeling wie kaum ein anderer Fernsehgeschichte geschrieben – und sich dabei immer wieder neu erfunden hat.

Zu Wort kommen unter anderem Campino, Anke Engelke, Günther Jauch, Angelika Milster, Rosa von Praunheim, Tahnee, Isabel Varell, Otto Waalkes, Julius Weckauf und Judy Winter.

Film von André Schäfer und Eric Friedler

Eine Produktion von Florianfilm GmbH für WDR (Federführung), NDR, SWR und RB.
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22:00-22:45
Stumph mit St
() | RBB Berlin
Stumpi wird 80. Eine Reise mit Wolfgang Stumph durch Berlin und Brandenburg. Prominente wie Sänger Frank Schöbel und Schauspieler Achim Wolff erinnern sich an viele schöne Momente.

Als Trabant fahrender Ossi Udo Struutz hat Wolfgang Stumph 1991 ganz Deutschland zum Lachen gebracht. Mit „Go, Trabi, Go“ schaffte der Kabarettist aus Dresden das, was vielen ostdeutschen Künstlern nicht gelang: der Sprung auf die gesamtdeutsche Leinwand. Der Film „Go, Trabi, Go“ ist heute Kult – und Wolfgang Stumph ein Lieblings-Sachse.
Der Film „Stumph mit St“ ist eine Reise mit Stumpi durch Berlin und Brandenburg. Immer wieder hat Wolfgang Stumph in der Region vor der Kamera gestanden, mal in der Braunkohlelandschaft der Lausitz, mal in Eisenhüttenstadt, mal in Kremmen. Sein legendäres Postamt in der Sitcom „Salto Postale“ stand in den 90er Jahren im brandenburgischen Fantasie-Dorf Niederbörnicke.
Am 31. Januar wird Wolfgang Stumph 80. Wie aus Stumpi der „beliebteste Sachse der Berliner und Brandenburger“ wurde – daran erinnern sich in dem Film Freunde und Kollegen wie Sänger Frank Schöbel, Schauspieler Achim Wolff und Stumpi-Fan Matthias Platzeck.
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22:30-00:00
Dampfnudelblues. Ein Eberhoferkrimi
(Spielfilm) | One

nach dem Roman von Rita Falk
Amazon.de
*

Provinzbulle Franz Eberhofer, der mit seiner kochbegabten, aber fast tauben Oma und seinem kiffenden, Beatles-liebenden Vater im bayerischen Niederkaltenkirchen lebt, ermittelt im Fall des zunächst verschwundenen und dann vom Zug überrollten Schuldirektors Höpfl. „Stirb du Sau“ stand noch wenige Tage vorher an dessen Hauswand. War es Mord, war es Selbstmord? Eberhofer glaubt an Ersteres. Bei seinen nicht immer ganz amtlichen Ermittlungen wird er von seinem Münchener Ex-Kollegen Rudi Birkenberger unterstützt.

Nachdem Franz Eberhofer (Sebastian Bezzel) seinen Dienst bei der Münchner Kripo quittieren musste und in sein niederbayerisches Heimatdorf Niederkaltenkirchen bei Landshut strafversetzt wurde, schiebt er eine ruhige Kugel. Seine Streifengänge führen ihn oft zum Stammtisch beim Wolfi (Max Schmidt) auf ein Bier zusammen mit seinen Kumpels, dem Metzger Simmerl (Stephan Zinner) und dem Heizungspfuscher Flötzinger (Daniel Christensen). Oder an den Esstisch seiner schwerhörigen Großmutter (Ilse Neubauer), die für Franz das beste Essen in Niederbayern kocht und den Mehrgenerationenmännerhaushalt, bestehend aus Franz und seinem Beatles-fanatischen Vater (Eisi Gulp), fest im Griff hat, seit Franz‘ Mutter vor Jahren abgehauen ist.

Leider ist auch sein Bruder Leopold (Gerhard Wittmann) mit seiner thailändischen Frau und Baby Uschi für Franz‘ Geschmack viel zu häufig zu Gast, aber ansonsten ist er mit seiner Welt weitgehend im Einklang, es sei denn, seine Dauerfreundin Susi (Lisa Maria Potthoff) wird unbequem und erwartet endlich einen Antrag auf mehr von ihm oder sucht sich gleich einen Neuen.

Doch normalerweise stört außer den Beatles und der Sippschaft seines ungeliebten Bruders nichts Franz‘ Ruhe. Das Leben im heimeligen Niederkaltenkirchen ist beschaulich – bis sich die Ereignisse überschlagen: An der Hauswand des Schuldirektors Höpfl (Robert Palfrader) steht plötzlich „Stirb Du Sau!“ und kurz darauf liegt der Rektor tot auf den Bahngleisen! Selbstmord? Mord? Dass der Rektor einer der unbeliebtesten Menschen in Niederkaltenkirchen und im ganzen Umkreis war, ist schnell ermittelt. Nicht nur Höpfls Schwester (Nina Proll) mied den Kontakt zu ihm, auch die gesamte Schülerschaft war ihm feindlich gesinnt. Das macht es natürlich nicht leichter, denn dadurch ist die Liste der Verdächtigen erst einmal ziemlich lang.

Während die Kripo und Franz‘ Dienststellenleiter Moratschek (Sigi Zimmerschied) aufgrund zahlreicher Indizien recht bald von Selbstmord Höpfls ausgehen, glaubt Franz, der plötzlich merkt, dass mehr Ermittlerleidenschaft in ihm schlummert, als in seinem Job in Niederkaltenkirchen üblicherweise gefordert ist, an Mord. Und genauso denkt auch Franz‘ früherer Kripokollege aus München, mit dem er einst ein Ermittlerteam bildete: Rudi Birkenberger (Simon Schwarz), der sein Dasein mittlerweile aber als Kaufhausdetektiv fristet, nachdem er damals gemeinsam mit Franz vom Dienst bei der Kripo suspendiert worden war, weil er im Affekt auf einen Kinderschänder geschossen hatte.

Anders als bei Franz ist Rudis Suspendierung jedoch dauerhaft. Rudi ist mehr als froh, als Franz sich bei ihm meldet und ihn in seine nicht ganz amtlichen Ermittlungen einbezieht. Dass Franz dabei seine eigentlichen Aufgaben vernachlässigt, nämlich sich um Veranstaltungsschutz und Verkehrssünder zu kümmern oder nervige Nachbarschaftsstreitereien zu schlichten, bleibt seinem Chef Moratschek nicht lange verborgen.

Doch dann taucht eine zweite Leiche auf, der junge Junkie Marcel. Die Eltern des Toten kennt Franz von früher: Bruno (Ernst Hannawald) war vor fast 20 Jahren spurlos aus Niederkaltenkirchen abgehauen als seine Freundin Angie (Nadeshda Brennicke) schwanger war, und ist vor Kurzem überraschend wieder zurückgekehrt. Der Fall wird noch komplizierter, als sich herausstellt, dass Marcel anscheinend mit Höpfl in Verbindung gestanden hat.

Mit bayerisch frotzelnder Lakonie und kauzig-gemütlich ermittelt Franz Eberhofer – der in Sebastian Bezzel seine Idealbesetzung gefunden hat – in seinem Heimatort, einem bayerischen Provinznest, in das sich bislang kein größeres Verbrechen verirrt hat. Ihm zur Seite steht ein bis in jede Nebenrolle handverlesenes Ensemble: Simon Schwarz, Lisa Maria Potthoff, Ilse Neubauer, Eisi Gulp, Nina Proll, Ernst Hannawald, Nadeshda Brennicke, Sigi Zimmerschied u.v.a. Regie führt Ed Herzog nach einem Drehbuch von Grimme-Preisträger Christian Zübert.

Hart, aber herzlich und stets humorvoll, das ist der Ton der Verfilmung des gleichnamigen Bestsellerromans von Rita Falk.
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23:30-00:15
aspekte
(Reportage (Zeitgeschichtlicher Stoff – Kultur – Musik allgemein)) | ZDF
„aspekte“ geht auf Tour in die Welt der Kultur: zu Literatur, Musik, Kunst, Kino und wichtigen aktuellen Gesellschaftsthemen.

Die ZDF-Kultursendung ist unterwegs zu Machern und Denkern und trifft sie an Orten, an denen Kultur und Debatte entstehen. „aspekte“ hakt nach und mischt sich ein – mit Verstand, mit Witz, mit Charme.
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23:35-00:30
Frida Kahlo
(Dokumentation) | arte
Frida Kahlo, die mexikanische Malerin, deren Selbstporträts die Kunstgeschichte geprägt haben, ist mehr als eine Künstlerin – sie ist eine Ikone. Ihre Werke, durchdrungen von Schmerz, Leidenschaft und Identität, sind weltberühmt. Doch wer war die Frau mit den markanten Augenbrauen hinter den farbenfrohen Bildern, die trotz eines Lebens voller Tragödien unsterblich wurde?

Geboren 1907 in Coyoacán, Mexiko, war Kahlos Leben von Dramen gezeichnet. Ein schwerer Busunfall mit 18 Jahren führte zu lebenslangen Schmerzen und zahlreichen Operationen. Ihre Ehe mit Diego Rivera, dem berühmten Muralisten, war ein Wechselspiel aus Liebe, Verrat und künstlerischer Inspiration.

Kahlo verwandelte ihren Schmerz in Kunst: Ihre Selbstporträts, oft surreal und symbolisch, zeigen eine Frau, die sich selbst unerbittlich erforscht. Mit ihren Wurzeln in der mexikanischen Kultur, ihren politischen Überzeugungen und ihrem Kampf gegen gesellschaftliche Normen wurde sie zur Heldin des Feminismus.

Die Dokumentation folgt Kahlos Spuren von Mexiko-Stadt über New York und Paris, wo sie mit Künstlern wie André Breton und Pablo Picasso zusammentraf, und zeigt ihr Werk in neuem Licht – informativ und detailreich. Expertinnen wie die Kunsthistorikerinnen Helga Prignitz und Gannit Ankori, oder die Leiterin des Museums Frida Kahlo, Perla Labarthe, gewähren Einblicke in ihre Technik, ihr Leben und ihre Vorbildfunktion für den modernen Feminismus. Kahlo starb 1954, doch ihr Erbe lebt weiter – in ihrer Kunst und in ihrem Mut, sich selbst treu zu bleiben.
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