Fernsehprogramm Kultur - Dienstag - www.kultur4all.de
0 bis 6 Uhr
0 Uhr bis 6 Uhr | 6 Uhr bis 12 Uhr | 12 Uhr bis 18 Uhr | 18 Uhr bis 24 Uhr

00:45-01:45
Iván Fischer dirigiert Mozart
(Konzert) | BR Süd
Der ungarische Dirigent Iván Fischer gastierte im April 2019 beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks im Herkulessaal der Münchner Residenz. In diesem Konzert stellte er der berühmten, majestätischen Es-Dur-Symphonie KV 543 von Wolfgang Amadeus Mozart dessen letzte in Salzburg entstandene, aber erst nach seiner Ankunft in Wien 1781 uraufgeführte C-Dur-Symphonie KV 338 gegenüber. Einen turbulenten Schlusspunkt setzten Iván Fischer und das BRSO mit den „Rumänischen Volkstänzen“ von Béla Bartók, die seit jeher zu seinen populärsten Stücken gehören.
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01:30-02:00
Westart
() | WDR
Mit dem Hübbelbummler-Bus fahren wir durch Siegen und besuchen das Museum für Gegenwartskunst zu seinem 25. Geburtstag sowie die Ausstellung „_ _ _STADT“ im ehemaligen Karstadt-Kaufhaus.
Außerdem:

  • Abschied: Das Ende der Faltfiguren-Sammlung von Erwin Hapke
  • Verbrechen im ewigen Eis: Uraufführung von „Polaris“
  • Ein Leben ist nicht genug: Dokuserie über Xatar
  • Heavy Metal Festival in der Provinz: Der Dokumentarfilm „Ehrenamt“
  • Verblüffend viel Kunst: Westart zu Besuch in Siegen
    Vor 25 Jahren wurde es eröffnet: das Museum für Gegenwartskunst in Siegen. Ein Haus mit einer bemerkenswerten Sammlung internationaler Kunst fernab der großen Zentren. Basis ist die große Privatsammlung einer Mäzenin mit Werken unter anderem von Francis Bacon, Maria Lassnig oder Sigmar Polke. Es findet sich aber auch viel Kunst mit regionalen Bezügen im Museum. Gefeiert wird das Jubiläum mit der Ausstellung „25 Jahre, 25 Werke“, die die Entwicklung des Museums anhand von 25 ausgewählten Arbeiten zeigt. Der ganz aktuellen Kunst widmet sich der Kunstverein Siegen – und das auch außerhalb klassischer Ausstellungsräume: So zeigt die Schau „_ _ _ STADT“ die Leerstelle auf, die ein geschlossenes Kaufhaus hinterlässt.
    Westart-Moderatorin Siham El-Maimouni fährt mit dem Hübbelbummler-Bus durch Siegen, feiert mit Direktor Thomas Thiel 25 Jahre Museum für Gegenwartskunst und lässt sich von der Leiterin des Kunstvereins Siegen, Jennifer Cierlitza, erzählen, wie sie mit Kunst die Stadt erobert.
  • Abschied: Das Ende der Faltfiguren-Sammlung von Erwin Hapke
    So etwas hatte man noch nicht gesehen: Nach dem Tod Erwin Hapkes 2016 fand sich in seinem Haus eine wundersame Welt von Faltfiguren aus Papier. Alle Wände über und über beklebt mit Insekten, Säugetieren, Menschenfiguren oder Architekturen, alle Flächen vollgestellt. Dem Wunsch Hapkes, das Haus als Gesamtkunstwerk zu erhalten, konnten die Erben nicht entsprechen. Das Haus wurde verkauft, die Faltkunst eingelagert. Aber auch das ist keine Lösung: Das Papier ist anfällig für Schimmel, Nagetiere nutzen es als Nistmaterial, die Massen der filigranen Faltfiguren sind nicht zu bewahren. Jetzt sind sie ein letztes Mal in einer Ausstellung zu sehen und sollen dann verbrannt werden. Das traurige Ende einer Geschichte, die Westart von Anfang an begleitet hat.
  • Verbrechen im ewigen Eis: Uraufführung von „Polaris“
    Ein Verbrechen an einem ganz und gar außergewöhnlichen Ort: einer Forschungsstation in der Antarktis. Diese reale Begebenheit macht Regisseur Jan-Christoph Gockel zum Ausgangspunkt seiner Theaterproduktion „Polaris“, die sich mit Naturgewalten beschäftigt, mit Einsamkeit und damit, wie Menschen unter Extrembedingungen funktionieren. Zur Recherche ist Gockel mit einem künstlerischen Forschungsteam auf die Neumayer-Station III in der Antarktis gereist. Das Stück wird am 16.5. bei den Ruhrfestspielen uraufgeführt.
  • Ein Leben ist nicht genug: Dokuserie über Xatar
    Aus der Geflüchteten-Unterkunft in die deutschen Charts: Xatar war als Goldräuber im Knast, war Geschäftsmann und Musiker und wurde zu einer nationalen Rap-Ikone. Völlig überraschend starb er vor einem Jahr mit nur 43 Jahren. Die ARD-Dokuserie „XATAR – Ein Leben ist nicht genug“ blickt hinter das öffentliche Bild von Xatar und begibt sich auf die Suche nach dem Menschen Giwar Hajabi – zwischen Inszenierung, Widersprüchen, Brüchen, Verfehlungen und Sehnsüchten.
  • Heavy Metal Festival in der Provinz: Der Dokumentarfilm „Ehrenamt“
    „Bist du hart genug für das Sauerland?“ ist das „Metal Diver Festival“ in Marsberg überschrieben. Die zwölfte Ausgabe war dieses Jahr zu erleben, jedes Jahr mit Heavy Metal Bands, die vorher dort noch nicht gespielt haben. Und das alles komplett ehrenamtlich von einem Verein organisiert. Der Dokumentarfilm „Ehrenamt“ von Regisseur Daniel Hofmann erlaubt einen Einblick in die Organisation eines solchen Festivals und zeigt, wie es die Kulturlandschaft Südwestfalens bereichert hat.

Reportagen und Berichte über Kulturereignisse bei uns im Westen, Porträts spannender Künstler und Blicke hinter die Kulissen. Neue Bücher und Filme, sehenswerte Ausstellungen und Musikevents, aktuelle Gesellschaftsphänomene und brisante Kulturpolitik. Moderatorin Siham El-Maimouni präsentiert die neuesten Trends und Kultur-Hotspots der Region. Jede Woche vierzig Minuten faszinierende Kultur und bewegende Themen, zu großen Events die Westart Reportage: eine ganze Sendung, um ein Thema von vielen Seiten zu beleuchten. Kultur erleben – mit Westart!
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03:05-03:50
kulturMONTAG
(Magazin) | ORF 2
Festspiel-Paraden
Jahr für Jahr verwandelt sich die südfranzösische Kleinstadt Cannes in einen Hotspot der internationalen Filmwelt. Auch bei den 79. Filmfestspielen versammelt sich hier die die Créme de la Créme, darunter Scarlett Johansson, Adam Driver oder Javier Bardem. Auch die Österreicherin Marie Kreutzer mischt in diesem Jahr kräftig mit, ist sie doch mit ihrem starbesetzten neuen Film „Gentle Monster“ im Wettbewerb um die Goldene Palme dabei. Glanz und Glamour versprechen auch die diesjährigen Pfingstfestspiele von Cecilia Bartoli. Um Eifersucht und Eitelkeiten dreht sich alles in Gioachino Rossins Opera buffa “ Il Viaggio a Reims“. Barrie Kosky hat für seine Inszenierung eine Menge an Feydeau’schem Witz, Drive und erotischem Slapstick parat. Die Wiener Festwochen feiern 75 Jahr Jubiläum und widmen dem radikalen Humanisten und visionären Poeten Christoph Schlingensief eine Ausstellung im MAK.
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03:50-04:20
Druckfrisch
() | Das Erste (ARD)
Geplante Themen:

  • Heike Geissler: Michaela Kohlhaas
  • Gianrico Carofiglio: Der Horizont der Nacht
  • Denis Schecks Empfehlung: Leonie Swann: Widdersehen
  • Die aktuelle Spiegel-Bestsellerliste – diesmal Sachbuch.
  • Heike Geissler: Michaela Kohlhaas
    „Man konnte später immer sagen: Das hatte sich doch angebahnt, dieses ganze Jahr mit all seinen Ereignissen, mit dem Verrohen dieser Kohlhaas, mit allem, was ihr geschah, und erst recht mit allem, was sie an Handlungen in die Welt warf, das hatte sich doch angebahnt, oder?“

Klingt gefährlich – ist gefährlich. Heike Geisslers Überschreibung des berühmten Michael Kohlhaas von Heinrich von Kleist erzählt die Geschichte der stellvertretenden Friedhofsgärtnerin Michaela Kohlhaas. Sie schreibt, wie Kleist, hinein in die Lücke zwischen Recht und Gerechtigkeit – dort, wo aus Willkür und Unrecht der Aufruhr wächst.

  • Gianrico Carofiglio: Der Horizont der Nacht
    Aus dem Italienischen von Verena von Kosskul?Ein Mord, ein Geständnis, ein Anwalt mit Zweifeln. Vorsatz oder Notwehr? Eigentlich ist der Fall klar: Elvira Castell hat den Lebensgefährten ihrer Zwillingschwester erschossen. Der Antiheld dieses durchaus unterhaltsamen Kriminalromans, Avvocato Guerrieri, ein Anwalt in der Sinnkrise, muss sich vor Gericht duellieren, er braucht eine klare Strategie der Verteidigung. Streifzüge, nachts, durch Bari, werden zu inneren Plädoyers der Selbstbefragung und Selbstrechtfertigung.

Der Autor Gianrico Carofiglio ist selbst eine hochinteressante Figur – ehemaliger Richter, Senator, Anti-Mafia-Staatsanwalt. Was wird die Strategie von Denis Scheck sein, wenn sie sich treffen, wie wird er ihm auf die Spur kommen?

  • Denis Schecks Empfehlung: Leonie Swann: Widdersehen
    Denis Scheck über das Buch: „Amüsant, spannend und geistreiches ist dieses Buch. ‚Widdersehen‘ ist so etwas wie die eierlegende Wollmilchsau der deutschen Gegenwartsliteratur. Ein politischer Roman. Ein philosophischer Roman. Ein Buch über Inklusion und Partizipation. Ein Tierbuch. Und nicht zuletzt ein origineller Kriminalroman um ein schlaues Schaf namens Miss Maple. Wie schafft Leonie Swann das? Indem sie die von ihr kreierte Form des „Schafskrimis“ lustvoll ausreizt: Die Schäferin ist verschwunden, die Schafsherde ermittelt.“
  • Außerdem: die aktuelle Spiegel-Bestsellerliste – diesmal Sachbuch.

Allein in Deutschland erscheinen jedes Jahr 90.000 neue Bücher. Ganz schön schwer, hier den Überblick zu behalten. „Druckfrisch“, das Büchermagazin im Ersten, hilft bei der Orientierung im Bücherdschungel. Moderator Denis Scheck besucht Schriftsteller und stellt Neuerscheinungen vor. Er lobt und lästert über die aktuellen Bestseller, spricht Empfehlungen aus, sagt aber auch, welche Bücher reine Zeitverschwendung sind. Belletristik, Krimis, Sachbücher, Biographien oder Kochbücher – nichts ist vor ihm sicher.
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6 bis 12 Uhr
0 Uhr bis 6 Uhr | 6 Uhr bis 12 Uhr | 12 Uhr bis 18 Uhr | 18 Uhr bis 24 Uhr

06:20-07:00
Kulturzeit
(Magazin (Kultur – Kultur allgemein)) | 3sat
„Polaris“ – Theaterprojekt Antarktis
Gespräch: Ingo Gerstmann

Filmfestspiele Cannes
Wochenend-Glamour

Norbert Bisky
Deutscher Maler
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07:20-07:45
Der kleine Drache Kokosnuss
() | KiKA

nach den Kinderbüchern von Ingo Siegner
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Faules Früchtchen:
Ananas‘ Schwestern haben sich die Drachenpocken eingefangen, deshalb will sie die Ferien mit Kokosnuss und seinen Freunden bei der Grasernte verbringen. Kokosnuss hat kein gutes Gefühl dabei.Überraschenderweise ist Ananas bei Kokosnuss‘ Freunden ausgesprochen beliebt – besonders bei Oskar. Erst als Kokosnuss in ein Schluckloch fällt, zeigt Ananas ihr wahres Gesicht. Oskar und Matilda beweisen, dass er sich auf seine wahren Freunde immer verlassen kann.

Oskar wer?:
Oskar fällt eine Kokosnuss auf den Kopf und plötzlich kann er sich an nichts mehr erinnern. Dabei muss er doch ausgerechnet heute Abend eine Rede zu Chefs Geburtstag halten.Kokosnuss und Matilda versuchen vergeblich sein Gedächtnis aufzufrischen. Er darf die Rede auf keinen Fall vermasseln, sonst blamiert er seine Familie. Mit Hilfe seiner Freunde und einer Portion Glück schafft es Oskar dann doch, Chef mit seiner Rede zu begeistern.
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09:05-09:45
Kulturzeit
(Magazin (Kultur – Kultur allgemein)) | 3sat
„Polaris“ – Theaterprojekt Antarktis
Gespräch: Ingo Gerstmann

Filmfestspiele Cannes
Wochenend-Glamour

Norbert Bisky
Deutscher Maler
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09:40-10:10
Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich hab?
() | KiKA

nach dem Kinderbuch von Sam McBratney
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Ein kleiner gelber Freund:
Als der kleine braune Hase an diesem Morgen die kleine Feldmaus besuchen will, trifft er unterwegs ein kleines gelbes Tier. Leider ist es noch zu klein um zu sprechen, so ist alles was der Kleine auf jede Frage antwortet: „Quak“. Doch als der kleine Hase sich verabschiedet und weitergeht, läuft ihm sein neuer kleiner gelber Freund hinterher. Gemeinsam mit der Feldmaus überlegt der kleine braune Hase, was der Kleine für ein Tier sein könnte. Da sie es nicht wissen, nennen sie ihn den kleinen gelben Quak. Auch ihre Freunde wissen nicht, was Quak für ein Tier ist. Wie sollen sie denn nun die Mutter des Kleinen finden?

Das Nest:
Der kleine braune Hase und die kleine Feldmaus bauen sich aus Zweigen ein Nest, um darin spielen zu können. Aber erst ist das Nest zu kratzig. Als sie es mit fedrigen Blumensamen weich auspolstern, kitzelt es zu sehr. Sie füllen es daher noch mit einer Schicht Gras. Nun ist es zwar bequem, aber leider viel zu eng für die beiden Freunde. Also kommen sie auf die Idee es zu verschenken. Doch niemand kann mit ihrem Nest etwas anfangen. Selbst der große braune Hase nicht. Aber er hat zum Glück eine Idee, wer das Nest tatsächlich gebrauchen könnte.

Blauvogels Nest:
An einem wunderschönen Frühlingstag entdeckt der kleine braune Hase nicht nur seine drei Lieblings-Frühlingsblumen, sondern auch ein Vogelnest in einem blühenden Baum. In dem Nest liegen drei Eier, aus denen drei süße Vogelkinder schlüpfen. Es sind Blauvogels Kinder. Der kleine Hase besucht sie sehr oft bis flügge werden und das Nest verlassen. Er liebt es mit ihnen zu singen, zu spielen und auf sie aufzupassen. Doch auch wenn die Vogelkinder nun langsam groß sind und für sich selbst sorgen können, bleiben sie doch in der Nähe ihres Freundes. Und im Nest wartet schon die nächste Überraschung – denn Blauvogel hat wieder Eier gelegt.
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09:55-10:50
Unsere kleine Farm
(Familie, Serie) | Sat.1 Gold
© by Sat.1 Gold

nach dem Roman von Laura Ingalls Wilder
Amazon.de* | Hugendubel.de*

10:50-11:45
Unsere kleine Farm
(Familie, Serie) | Sat.1 Gold
© by Sat.1 Gold

nach dem Roman von Laura Ingalls Wilder
Amazon.de* | Hugendubel.de*

11:10-12:30
Belle und Sebastian
() | KiKA

nach den Kinderbüchern von Cécile Aubray

Die Schöne und der Mops:
Sebastian ist beunruhigt. Schon seit Tagen trifft er Belle zu Hause kaum noch an. Sie läuft morgens alleine in die Berge und kümmert sich kaum noch um ihn. Was könnte das bedeuten?Bei der Suche nach Belle trifft Sebastian Viktor in den Bergen, Adèles und Sörens Cousin. Der kleine Städter ist auch auf der Suche nach seinem Hund, einem kleinen Mops. Die Jungs werden stutzig. Könnte es sein, dass ihre beiden Hunde unter einer Decke stecken?

Wählt Belle!:
Belle hat sich durch ihre Wildheit im Dorf mal wieder unbeliebt gemacht. Doch dieses Mal geht Helena zu weit. Sie möchte eine Abstimmung durchführen, ob Belle noch das Dorf betreten darf.Sebastian ist empört über Helenas Idee und gemeinsam mit seinen Freunden startet er eine Wahlkampagne für Belle. Mit seinen Argumenten kann er viele Bewohner überzeugen, doch er hat nicht damit gerechnet, welche fiesen Mittel die Bürgermeisterin gegen Belle einsetzt.

Der Nebelberg:
Wilderer Anton lockt Sebastian in eine Falle. Er behauptet, er könne ihm den Berg zeigen, der auf Sebastians Amulett abgebildet ist, den Berg seiner Mutter. Doch Anton rechnet nicht mit Belle.Der Wilderer hat sich von Sebastian absichtlich ertappen lassen, um ihm vom Nebelberg zu erzählen. Er gibt vor zu wissen, wo sich der lang gesuchte Gipfel befindet. Belle misstraut dem fiesen Anton, nicht ohne Grund, wie sich später herausstellt.

Saint Martin wird berühmt:
Angelina muss die Schafe verkaufen, wenn nicht mehr Leute ihren Käse kaufen. Sebastian möchte mit einem Artikel in einem Reiseführer mehr Touristen anlocken. Aber Helena erfährt davon.Noch bevor Sebastian an den Verlag schreiben kann, hat Helena bereits einen Reisetester eingeladen, der Saint Martin berühmt machen soll. Aber ihre Vorstellungen von einem schönen Dorf kommen bei ihm nicht gut an. Zum Glück trifft er dann Belle und Sebastian.

(K)ein gutes Team:
Amadeus und Sebastian bewerfen sich im Streit mit Fischen und Pilzen, so dass Gabriel einen allergischen Anfall bekommt. Auch als sie dann seine Arbeit übernehmen, streiten sie immer weiter.Großvater César kümmert sich auf dem Hof um Gabriel, bis seine Eltern kommen. Er bittet die Streithähne, frisches Quellwasser für Gabriel zu holen, hoffend, dass sie sich bei einer gemeinsamen Hilfsaktion wieder vertragen. Doch das ist leider nicht so einfach.

Bergsteiger in Not:
Der berühmte Bergsteiger Marc zeigt einem Wanderer eine schwierige Tour. Die beiden stecken fest. Der Wanderer erschreckt sich vor Belle und flieht. Dabei lässt er Marc am Berg zurück.Sebastian tut, was er kann, um Marc zu helfen. Doch es ist schwierig, denn Marc hat sich den Fuß verletzt. Belle rennt ins Dorf, um Hilfe zu holen. Inzwischen ist auch der verängstigte Bergsteiger in Robertas Wirtshaus angekommen.

Der beste Hütehund der Welt:
Sebastian bietet Amadeus und Gabriel Belle als Hütehund an. Doch Belle erfüllt ihre Aufgabe nur lustlos. Das bringt Sebastian ganz schön viel Häme ein. Doch Belle hat einen Grund.Amadeus und Gabriel haben Ivan versprochen seine Schafe zu hüten, doch ohne Hund ist das nicht einfach. Belle soll ihnen helfen, aber sie rennt laufend weg. Sebastian ist wütend auf sie, aber dann merkt er, dass irgendetwas nicht stimmt. Die Schafe verschwinden.
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12 bis 18 Uhr
0 Uhr bis 6 Uhr | 6 Uhr bis 12 Uhr | 12 Uhr bis 18 Uhr | 18 Uhr bis 24 Uhr

13:35-14:30
Unsere kleine Farm
(Familie, Serie) | Sat.1 Gold
© by Sat.1 Gold

nach dem Roman von Laura Ingalls Wilder
Amazon.de* | Hugendubel.de*

13:45-14:10
Eine lausige Hexe
() | KiKA

nach der Kinderbuchreihe von Jill Murphy
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Mildred und ihre Freundinnen erwarten die Eltern zum „Berufe-Abend“. Doch Ediths Mutter hat den Termin vergessen. Aus ihrer Enttäuschung heraus stellt Edith etwas Dummes an.Mit ihrem Streich will Edith die Schulleitung provozieren, in der Hoffnung, dass die ihre Mutter zum Gespräch einbestellt. Doch Ediths Plan geht nach hinten los. Sie erreicht nur, dass der „Berufe-Abend“ abgesagt wird und sie stattdessen einen Prüfungstag haben.Die Lehrer sind angehalten, besonders Ediths Leistungen zu kontrollieren. Sollte sie die Prüfung nicht bestehen, muss sie mit einem Verweis von der Schule rechnen. Esther, die sich sehr auf ihre Mutter gefreut hat, ist sauer auf Edith. Sie gibt ihr die Schuld daran, dass ihre Mutter nun nicht in die Akademie kommen wird. Mit einem Misserfolg-Zaubertrank will sie ein wenig nachhelfen, dass Edith die Prüfungen vermasselt. Mildred bekommt davon mit und will Edith warnen. Doch Esther sperrt Mildred in ihrem Zimmer ein. Während Mildred auf ihrem Zimmer hocken muss, schreitet Esther in der ersten Unterrichtsstunde zur Tat. Da fällt Mildreds Blick auf die Fledermäuse in ihrem Zimmer, die sie auf eine außergewöhnliche Idee bringen.
© by DasErste/TV-Browser

14:30-15:15
Unsere kleine Farm
(Familie, Serie) | Sat.1 Gold
© by Sat.1 Gold

nach dem Roman von Laura Ingalls Wilder
Amazon.de* | Hugendubel.de*

18 bis 24 Uhr
0 Uhr bis 6 Uhr | 6 Uhr bis 12 Uhr | 12 Uhr bis 18 Uhr | 18 Uhr bis 24 Uhr

18:35-18:47
Meine Freundin Conni
() | KiKA

nach den Kinderbüchern von Liane Schneider
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Bühne Icon klein

+ Kultur4all-Tipp +
Conni – Das Musical Tickets: eventim.de* | Adticket.de* | Reservix.de*

Conni ist ganz aufgeregt: Sie darf mit Anna zum Reitunterricht. Das Pony hört auf den Namen Flecki, und Conni freundet sich schnell mit ihm an. Doch wie sitzt man gerade im Sattel, und wie stellt man die Füße in die Steigbügel? Geduldig erklärt ihr all dies ihre Reitlehrerin Silke. Und schon bald trabt Conni fröhlich auf ihrem Pony den anderen Ponys im Kreis hinterher. Was für ein Schreck für Conni, als Flecki einfach aus der Reihe tanzt. Reiten ist doch viel schwieriger als Conni sich dachte. Mit neuem Mut und weiteren Übungsstunden schafft Conni es schließlich sicher auf ihrem Pony zu sitzen und sogar zu traben. Nun kann sie reiten und stolz führt sie ihr Können in einem kleinen Schauturnier ihren Eltern vor.
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19:20-20:00
Kulturzeit
(Magazin (Kultur – Kultur allgemein)) | 3sat
„Kulturzeit“ ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat.

„Kulturzeit“ mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
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23:15-00:15
#unterAlmans
(Dokumentation) | HR
Salwa Houmsi trifft Menschen, die in den letzten 70 Jahren nach Deutschland kamen. Sie erzählen ihre Geschichte von Deutschland Ost und West als zweiter Heimat, von ihren Hoffnungen und Enttäuschungen. Sie tauschen sich aus über Wut, Heimat und die Frage, was Deutschsein für sie bedeutet. Was Einwanderungsland in Wahrheit heißt, wo Rassismus salonfähig war und ist und ob sie sich anders heimisch fühlen als ihre Großeltern, die ersten Einwanderer.

Salwa Houmsi, gerade ausgezeichnet mit dem Deutschen Fernsehpreis und Moderatorin von „13 Fragen“ und „Aspekte“, geht der Frage nach, was man aus den Etappen der Vergangenheit mitnehmen kann und ob und unter welchen Voraussetzungen Deutschland in Zukunft mit Stolz sagen kann: „Wir sind ein Einwanderungsland und das ist auch gut so!“ Es wird eine bunte, generationenübergreifende, emotionale Reise durch die Jahrzehnte.

Comedian Özcan Cosar macht auf der Bühne Witze über gute und schlechte Ausländer und erzählt, dass es in den 90er Jahren noch völlig normal war, als „Scheiß Türke“ angefeindet zu werden.

Politikerin Aminata Touré erklärt, dass ihre Heimat selbstverständlich Schleswig-Holstein ist und wie sie Menschen ermutigen will, aus den Schubladen auszubrechen, in die sie gesteckt werden.

Ata Canani hat schon in den 1980er Jahren die Probleme der Gastarbeiter besungen – sogar bei Biolek im Fernsehen. Heute steht er immer noch auf der Bühne und fordert: „Auch wenn wir in Hanau erschossen werden: Deutschland ist auch unsere Heimat, wir sind ein Teil von Deutschland!“

Daniel Magel kommt aus Kasachstan nach Bremen und muss erleben, dass er sich zwar als Deutscher fühlt, dass das viele aber anders sehen.

Huong Trute erlebt als Kind den Vietnamkrieg und nutzt die Chance, für eine Ausbildung in die DDR zu gehen. Hautnah erlebt sie, wie zu Wendezeiten Tausende vietnamesische Vertragsarbeiter der DDR von ost- und westdeutscher Politik einfach vergessen wurden. Heute betreibt sie ein Restaurant in Wernigerode und ist eigentlich rundum zufrieden – wenn da nicht ein Drohbrief wäre.

Es geht um die Menschen, die eine Migrationsbiographie haben und also „unter Almans“ – inmitten einer biodeutschen Mehrheitsgesellschaft – leben. Ihre Erfahrungen eröffnen eine neue Perspektive auf deutsche Geschichte. Sie erzählen, warum ihre Eltern, die oft als „Gastarbeiterinnen und Gastarbeiter“ in die Bundesrepublik, kamen, eben nicht, wie vorgesehen, in ihre Heimat zurückkehren konnten oder wollten.

Auch wenn man ihnen inmitten der Wirtschaftskrise der 80er Jahre dafür einiges an Geld geboten hatte. Sie erzählen auch, wie nach der Wende die rassistische Stimmung gegen Migrantinnen und Migranten stärker wurde und wie sie unter der Gewalt gelitten haben. Sie beschreiben, wie sich eine „Kopftuch-Debatte“ und antimuslimischer Rassismus ganz konkret in ihrem Alltag auswirkt, weil sie keinen Job und keine Wohnung finden.

All diese persönlichen Geschichten trägt Salwa Houmsi zusammen und formuliert daraus Fragen. Wie können durch Migration zerrissene Familien dieses Trauma überwinden und im Einwanderungsland eine Heimat finden? Was ist der gesellschaftliche Nährboden für Rassismus und wie kann man diesen loswerden? Was muss ein Land den Eingewanderten bieten, damit sie sich sicher fühlen? Und wie umfassend nutzt Deutschland das große Potenzial von Menschen mit Migrationsgeschichte?

Antworten sucht Salwa bei Expertinnen und Experten auf diesem Gebiet: Naika Foroutan (dt. Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung), Ozan Zakariya Keskinkiliç (Politikwissenschaftler) und Marina Weisband (Psychologin) erläutern im Gespräch mit Salwa Houmsi Zusammenhänge, geben Lösungsansätze – und Prognosen. Die deutsche Gesellschaft wird sich unweigerlich globalisieren, doch das wird nicht ohne Widerstand aus dem rechten Spektrum geschehen. Was also tun?

Doch es gibt nicht nur die schlechten Erfahrungen, zerplatzte Träume und angestaute Frustration. Es gibt auch Menschen, die in Deutschland glücklich geworden sind,

die hier ein Zuhause gefunden und die Ziele in ihrem Leben erreicht haben – trotz der Traumata in ihrer Vergangenheit.

Haeng-Ja Fischer kam als junge Koreanerin in den 1960er Jahren nach Bochum, um als Krankenschwester zu arbeiten. Sie floh vor einer koreanischen Gesellschaft, in der Frauenrechte noch nicht auf der Tagesordnung standen. Ihre Hoffnungen haben sich erfüllt, sie hatte ein erfülltes Arbeitsleben, ihre Kinder konnten eine gute Ausbildung bekommen und heute will sie Deutschland etwas zurückgeben: Seit 2015 hat sie einen jungen Mann, der aus Eritrea geflohen ist, bei sich aufgenommen.

Auch Abdul Saymoa ist heimisch geworden in Deutschland. Mit seiner syrischen Käserei beliefert er Supermärkte und Restaurants in ganz Deutschland. Er kam 2015 aus Syrien nach Deutschland und lebt mit seiner Familie im Saarland.

Salwa Houmsi fragt auch andere, was Heimat für sie bedeutet. Ist es die Sehnsucht nach einem früheren Zuhause? Oder ist es ein Abendessen mit Freundinnen und Freunden? Für wen kann Deutschland eine Heimat sein?

“#unterAlmans“ erzählt Migrationsgeschichten aus BRD und DDR, Geschichten aus der Nachkriegszeit, der Wende und von heute und montiert sie zu einer spannenden Zeitreise. Seltene Aufnahmen, unter anderem aus privaten Archiven, unterstreichen die persönliche Perspektive der Protagonistinnen und Protagonisten und erwecken Migrationsgeschichte seit den 1950ern mit vielen neuen Aspekten zum Leben.

Film von Yasemin Ergin und Kristin Siebert
© by ARD/TV-Browser

0 Uhr bis 6 Uhr | 6 Uhr bis 12 Uhr | 12 Uhr bis 18 Uhr | 18 Uhr bis 24 Uhr  

Alle Angaben ohne Gewähr.

Von Astrid Demand-Schnitzer

* Studium der Musikwissenschaften (Historische und Systematische Musikwissenschaften an der Uni Hamburg) * mit neun Jahren angefangen Geige zu spielen, heute singe ich gern im Chor * mit vier Jahren Ballett angefangen – bis heute dabeigeblieben * beruflich: Online-Marketing – lange angestellt in der Entertainment-Branche, seit 2017 selbständig

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