Die Mischung macht`s – ein Erlebnisbericht
Abel Selaocoe kombiniert afrikanische Musik aus seiner Heimat Johannesburg, Südafrika mit moderner klassischer Komposition und Elektrosounds. Zu Gehör gebracht am Montag, 27. Oktober 2025 im kleinen (ausverkauften) Saal der Elbphilharmonie. Man könnte meinen, das sei eher ein Programm für ein jüngeres Publikum, dennoch saßen reichlich mehr oder weniger angegraute Personen im Publikum und es wurde auch vermutet, dass möglicherweise ein Hörgerät für den zusätzlichen, ungewollten Dauersound im Hintergrund verantwortlich war. Abel selbst machte vor, worum er auch das Publikum bat: akzeptiert das Geräusch, es gäbe ein wenig Amazonas-Feeling. Nach einiger Zeit war das Geräusch dann auch weg.
Neben Stücken von Abel Selaocoe selbst komponiert, einem Volkslied aus Südafrika und etwas Bach – doch etwas abgewandelt, wurde auch eine deutsche Erstaufführung gespielt: Das Auftragswerk Entanglements für Stimme, Violoncello und Live-Elektronik – eine Gemeinschaftskomposition von Michel van der Aa und Abel Selaocoe. Spannend war auch die Improvisation, bei der man genau nachverfolgen konnte, wir Abel Selaocoe Schicht für Schicht Melodien, Rhythmuspassagen und Gesang mit Hilfe der Technik übereinanderlegte. Dem Cello entlockte er den ganzen Abend über viele spannende Klänge.
Ein entspanntes, inspirierendes und bereicherndes Konzerterlebnis.
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Tshepo von Abel Selaocoe
